Montag, 29. Dezember 2025

EINIGE GEDANKEN ZUM THEMA MUT für 2026 🙂 von Oma Claudia

Die Omas vor der Frauenkirche Dresden. 

Wenn ich beginne, darüber nachzudenken, ob wir OMAS mutig sind – muss ich ganz schön überlegen. Ist es mutig, naheliegende und logische Dinge öffentlich zu sagen? Ist es mutig, mit Menschen zu sprechen, die offensichtlich anderer Meinung sind? 

Ist es mutig, Stolpersteine zu putzen, Mahnwachen abzuhalten und daran zu erinnern, dass es schon einmal eine so gefährliche und ausgrenzende Zeit gab und wir aufpassen müssen, dass wir nicht wieder in eine furchtbare Diktatur rutschen? Vielleicht ist es das.

Sonntag, 28. Dezember 2025

Anteil der Jungen bzw. Männer im Jugendstrafrecht 93,5%

HANNOVER. Im Jahr 2024 befanden sich in Niedersachsen insgesamt 12.644 Personen unter Bewährungsaufsicht, teilt das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mit. Das waren 3,3% weniger als im Vorjahr (13.075). Der Anteil der Männer lag bei 88,0%, der der Frauen bei 12,0%. Von den Unterstellungen entfielen 11.607 Fälle (91,8%) auf das allgemeine Strafrecht, welches Erwachsene ab 21 Jahren sowie nicht nach Jugendstrafrecht verurteilte Heranwachsende im Alter von 18 bis 21 Jahren betrifft. 1.037 Fälle (8,2%) betrafen das Jugendstrafrecht, welches für strafmündige Jugendliche (14 bis 18 Jahre) und auf nach Jugendstrafrecht zu verurteilende Heranwachsende angewandt wird. In diesem Rechtsbereich war der Anteil der Jungen bzw. Männer mit 93,5% noch höher.

Unterstellungen sind gerichtliche Anordnungen, durch die eine verurteilte Person für die Dauer der Bewährungszeit unter die Aufsicht einer Bewährungshelferin oder eines Bewährungshelfers gestellt wird. Ziel ist es, die Einhaltung von Auflagen und Weisungen zu überwachen und die soziale Integration der Person zu fördern.

Die häufigsten Straftaten, die zu einer Unterstellung führten, waren mit 2.377 Fällen (18,8%) Diebstahl und Unterschlagung, gefolgt von Betrug und Untreue (2.050 Fälle, 16,2%) und Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit (1.984 Fälle, 15,7%).

Samstag, 27. Dezember 2025

IP: Grübeln über die Männermaschine als Supergau - ich töte, also bin ich?


Im Wort Woman ist man enthalten. Männer sind nur mitgemeint. Embryos sind anfangs weiblich.
Copyright by Ingeburg Peters 

Die Lage ist mehr als kafkaesk. All unsere Energie kommt aus dem Kosmos. Die Grundstoffe, aus dem wir Menschen, Tiere, Pflanzen und Elemente gemacht sind, Stickstoff, Sauerstoff, Kohlenstoffdioxid und Wasserstoff bringen Leben hervor. Aber die Männer ruinieren unsere Ressourcen rücksichtslos. Erneuerbare Energien werden in den Ausbau der sogenannten KI gepumpt. Das Lebendige geht leer aus, wird im Gegenteil als Rohstoff verbraucht. Atomspaltung als moderne Technik hat kurzfristig keine Emissionen, aber ist langfristig tödlich. Es wird Energie für Raumflüge und Kriege verballert. 

Am Anfang steht immer eine Mutter. Und jede Frau geht in die Knie, wenn jemand an die Kinder geht. Reichtum kommt etymologisch von Mamma/Mammon. Das Patriarchat setzt stattdessen den Vater an den Anfang, den Herrn im Himmel usw. Und zerlegt das Lebendige, um es dann neu zusammenzusetzen. Wo Frauen herrschen, hat es ein Mann genehmigt. 

Die Erde wird zur Kriegsmaschine entwürdigt, die DNA aufgebrochen, um Artgrenzen niederzureißen. Die Natur ist zyklisch im Werden und Vergehen, der Mann aber strebt "Verbesserungen" an. Internationaler Faschismus und NS-Utopie greifen elektromagnetisch ins Wetter ein. Verseuchungen werden gemessen und erkannt, aber nicht abgeschafft. Die Aufgabe von Arbeitern besteht darin, Natürliches zu zerstören.

Der Mythos Industrie löscht alte Kulturen aus. 

Am liebsten würde mann die Biologie verbieten. 

Wenn der Supergau kommt, hat der Supermarkt nur zwei Tage lang etwas anzubieten, um die Killer zur ernähren. Rational ist hingegen, kleinbäuerliche Parzellen anzulegen. 

Männer machen alles, was sie machen können, und das ist nichts als kriegerisch. Da sie Gene nicht herstellen können, räubern sie den Gen-Pool aus. Physikalische Reaktionen wie die Atomexplosion sind ihnen Beweis ihres Könnens. 

Utopie kommt von Utopas gleich Un-Ort.  Die Organtransplantation funktioniert nicht, weil der Körper kein neues Organ will. 

Seit den Erfindungen des serbischen Erfinders Nikola Tesla missbrauchen Männer den Makroelektromagnetismus als elektrisch aufheizende Wellen, erzeugen Erdbeben.Tesla hätte uns intelligentere Systeme zur Sonnenlenkung erfunden, wäre er nicht von Westinghouse und JPMorgan über den Tisch gezogen worden. Es gibt heute keine einzige "natürliche" Naturkatastrophe mehr. 

Wer sich dagegen auflehnt, dem schickt die Natur Kraft, nicht 5G, beteuert Buchautorin Claudia von Werlhof.: "Alles Natürliche entwickelt sich langsam." Statt Ausbeutung des Lebens muss es Kooperation geben. 

IP: kapitalgelenkte Forschung sollte unterbunden werden. Es muss wieder freie Forschung geben. Ein steinreicher deutscher, inzwischen in der Schweiz lebender, Wissenschaftler im Auftrag der Genindustrie sagte zu mir: "Wir lassen Latinas durch eine Tür gehen, und dann sind sie unfruchtbar." 

600 Jahre Inquisition und Hexenverfolgung sind bis heute nicht aufgearbeitet. Ein Beispiel: Postmeistertochter wollte Postamt ihres Vaters übernehmen und wurde von den Thurn&Taxis als Hexe verbrannt. Lange her? Der Muttermord ist heute auf dem Peak, dagegen sind historisch alle anderen Genozide Peanuts. 

Töten, um Neues zu erschaffen, gegen die Natur zu arbeiten, statt mit ihr zusammen, das ist der Mann. Das Aushöhlen des Mutterleibes der Erde für Rohstoffe. Derzeit steigt durch die Kriegsgefahr der Gold-und Silberpreis ins Uferlose...

Das Kälbchen bei der Kuh zu lassen statt Massenschlachtungen alles Lebendigen, das ist die Frau. 

Die Frauen als ausbeutbare Naturressource zu verbrauchen, das Monopol der Frauen, ihren Leib, von dem alle gratis abhängig sind, als Produktionsmittel zu missbrauchen, das ist der Mann. 

Ihre unbezahlte Hausarbeit schafft genauso viel Bruttosozialprodukt wie die Lohnarbeit. Stattdessen grassiert überall Gewalt gegen Frauen, gerade in den Familien. Wenn sie nicht arbeitet, kriegt sie eine gescheuert, physisch oder verbal.

Für manche Feministen ist Mutter sein etwas ganz Schlimmes. Alice Schwarzer nannte die alleinerziehende Claudia von Werlhof "Tschernobyls Muttertier." Ist Schwarzer dafür, dass Frauen alles machen, was Männer falsch machen? Schießen zu lernen, statt dass die Männer damit aufhören? 

Die Welt als Männermaschine verwandelt alles in Maschinelles, in Berechenbarkeit, Quantifizierung statt Qualität, Sachzwänge, Kontrolle, Austauschbarkeit. Der Sachzwang wird zum moralischen Gesetz. Wer dagegen ist, wird oft einfach umgebracht.

Über Claudia von Werlhof und ihr Opus Magnum "Väter des Nichts" im Peter-Lang-Verlag: Die wilde Werlhof fuhr mit 20 per Schiff nach Arabien und Südamerika. Dort lernte sie, was Unterentwicklung wirklich bedeutet: Ausweidung der Erde durch unterentwickelte Westler. Ich brachte sie später auf die Spur, dass zb die Erdbeben von Haiti männergemacht waren.

Was fällt euch dazu ein, liebe Leserinnen? Frauen, unterbindet die männlichen Idiotien! Mit ihren modernen Waffen können die Männer Freiheit, Zivilisation und Leben nur verteidigen, indem sie diese vernichten...

Freitag, 26. Dezember 2025

Stoppt die Wettermanipulation!


Christoph Martin Wieland, in gerechte Sprache verbessert von ip: "Wie strömt dein wissender Gesang in unsre Herzen ein! Wir sehn der Schöpfung mächtigen Gang, den Hauch der Mutter auf den Gewässern wehn, jetzt durch ein blitzend Wort das erste Licht entstehn und die Gestirne sich in ihren Bahnen drehn. Wie Baum und Pflanze wird, wie sich der Berg erhebt und, froh des Lebens, sich die Tiere regen; der Donner rollet uns entgegen, der Regen säuselt, jedes Wesen strebt ins Dasein; und bestimmt, der Schöpfung Wort zu krönen, sehn wir das erste Paar, geführt von deinen Tönen. O, jedes Hochgefühl, das in den Herzen schlief, ist wach! Wer rufet nicht: Wie schön ist diese Erde! Und schöner nun, die Mutter, auch dich ins Dasein rief, auf dass ihr Werk vollendet werde."

Montag, 22. Dezember 2025

Haus auf der Terrasse versus Ihme-Zentrum

Hannover. Das Haus auf der Terrasse in Davenstedt war ein Lieblingsprojekt des damaligen Oberstadtdirektors Martin Neuffer. Dort wohnen seit 50 Jahren die Journalistin Vocht neben der Altgriechischspezialistin Trattner, und viele weitere gebildete Bürgerinnen und Bürger einträchtig nebeneinander. 

Das Desaster mit dem gleichzeitig entstandenen Brutalismusbau Ihme-Zentrum wurde später zu Unrecht dem damaligen Stadtbaurat Adrian angelastet. Auch hier lebten und leben Kunstsammler neben Gymnasiallehrern, Geschäftsleuten, Politikern, Tierärztin, Apothekerin, Kunstmalerin - nachdem Stadtverwaltung und verschiedene Landesbanken den fatalen Fehler begingen, den gesamten Bauch des Koloss an private Investoren zu verkaufen. Danach traten von Schätzle über Engel bis Carlyle und Windhorst immer dubiosere Strohmänner auf.  Und die Nebenkosten stiegen ins Astronomische. 

Bewohnerin Architektin Marianne Adrian kämpfte dagegen an und fragte mich: "Wollen Sie in einem Kaufhaus leben?" 

Und auch heute fühlen sich Wohnungseigentümerinnen und Mieterinnen immer noch mit dem Zugang sowohl nach Linden als auch in die City wohl, während in der Nachbarschaft in einigen Gebäuden sich Junkies und andere Verwahrloste ausbreiten.

Ein dort wohnender Ökounternehmer macht sich im Terrassenhaus mit Photovoltaik- und Solarangeboten wichtig, aber das Kernproblem des Niedergangs vom Ihme-Zentrum ist auf demselben Weg zu beheben, wie wir da hineingeraten sind, lieber Oberbürgermeister. 

Denken Sie einmal darüber nach, informieren Sie sich über Demokratiebildung. Ingeburg Peters 

Freitag, 19. Dezember 2025

Jahreskalender: No Concept - Just Life

Januar: No Art, 

Februar: No Show, 

März: No Expectations, 

April: No Surprises, 

Mai: No Pain, 

Juni: No Space, 

Juli: No Ice-Cream, 

August: No Work, 

September: No Time, 

Oktober: No Business, 

November: No Words, 

Dezember: Just Life. 

All rights reserved by up

Sonntag, 14. Dezember 2025

PREIS DER ZEITSCHRIFT FUER WELTGESCHICHTE

Die Zeitschrift fuer Weltgeschichte (ZWG) sieht es als eine ihrer Aufgaben an, Forschungen zur Welt- und Globalgeschichte in deutscher Sprache zu foerdern, um eine staerkere universitaere Verankerung dieses Fachgebietes anzuregen. Daher schreiben die Herausgeber und Herausgeberinnen der ZWG den mit 2.000 Euro dotierten Preis der Zeitschrift fuer Weltgeschichte aus. Er wird alle zwei bis drei Jahre fuer die beste deutschsprachige, publizierte oder publikationsfaehige Erstlingsmonographie zur Welt- und/oder Globalgeschichte der letzten drei Jahre vergeben, in der Regel also eine Dissertation. Der Preis wird nur vergeben, wenn das Gremium aus Herausgebern einen Beschluss mit absoluter Mehrheit fasst. Autorinnen und Autoren koennen eigene Arbeiten fuer diesen Preis vorschlagen oder ihre Arbeiten koennen von anderen vorgeschlagen werden. Die naechste Ausschreibung erfolgt im Jahr 2027.Die ZWG erscheint im Peter Lang Verlag und bietet ein deutschsprachiges Forum fuer internationale Forschungen und Debatte ueber Global-, Welt- und Universalgeschichte. Die ZWG sucht die Kooperation mit Regionalstudien, laedt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus anderen Disziplinen ein und wendet sich an eine breite Öffentlichkeit: www.vgws.org

Dienstag, 9. Dezember 2025

Migration als Chance begreifen

iptextfoto Frühling 2016 in Hannover als Gruß zum neuen Ja 2026
Dezember 2025 in Hannover. Eine Migrantin, Mutter von vier Kindern, nebenbei im Putzjob tätig, kann den Brief der Arbeitsagentur nicht lesen. Die Hausärztin liest vor: Sie soll sich dort melden. Der erste Schritt zur Ausweisung? Es herrscht nackte Angst. Dabei erwirtschaftet die kostenlose Arbeit im Haushalt genauso viel Bruttosozialprodukt wie die Lohnarbeit. ip
Anlässlich anhaltender Debatten über zugewanderte und geflüchtete Menschen hat die Frankfurter Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg einen Aufruf an die Bundesregierung initiiert. „Wir appellieren an die Bundesregierung, Flucht und Migration als große Chance für die Zukunft unseres Landes zu sehen“, heißt es darin.
Diesem Aufruf haben sich inzwischen Politikerinnen und Politiker aus 23 Städten angeschlossen, viele von ihnen gehören auch dem Netzwerk „Sicherer Hafen“ an. Darunter sind die Oberbürgermeister von Hannover, Würzburg, Erlangen, Marburg, Münster, Aschaffenburg und Rottenburg am Neckar. Weiter haben sich unter anderem die Bürgermeister von München, Köln, Saarbrücken und Darmstadt angeschlossen.

Montag, 8. Dezember 2025

2X (UN) (UN)RECHT RECHT?? PROJEKT-Nachdenken über Verantwortung


Mit dem Projekt „2x (Un)Recht?“ beleuchtet die Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel ein bislang wenig beachtetes Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte: den Umgang mit der Entschädigung von NS-Justizverurteilten in der BRD und der DDR.

Im Mittelpunkt stehen Menschen, die während der NS-Zeit von der Justiz verfolgt wurden – und deren Leid auch nach 1945 kaum Anerkennung fand. Das Projekt fragt, wie Entschädigung verstanden wurde und ob es Unterschiede in der Entschädigungspraxis in den beiden deutschen Staaten gab.

Das von der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel durchgeführte und vonder Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) geförderte bundesweite Pilotprojektverbindet historische Forschung mit gesellschaftlicher Teilhabe. Entstanden ist ein partizipativer Erinnerungsprozess, in dem Angehörige von Verurteilten und Inhaftierten, Schüler*innen und Forschende gemeinsam neue Formen des Gedenkens entwickeln – von einer interaktiven App über eine Webseite, Workshopangebote und Podcasts bis hin zu einer Ausstellung. Als Erinnerungs- und Lernort zu Justiz und Strafvollzug im Nationalsozialismus und ihren Folgen bewährt die Gedenkstätte die historischen Orte des ehemaligen Strafgefängnisses Wolfenbüttel, macht sie zugänglich und fördert mit Projekten wie „2x(Un)Recht?“ das Nachdenken über Verantwortung, Gerechtigkeit und Erinnerungskultur heute.

Donnerstag, 27. November 2025

R. I. P. Sonja Eick🌞

Hannover-Mitte. Mancher kannte "die Frau, die die Stadtteilfeste organisierte", nicht einmal mit Namen. Aber zäh und unermüdlich brachte sie ihre Stadtteilfeste in der Calenberger Neustadt voran, hielt Versammlungen ab, regte hier und da Mitmachaktionen an, ich besorgte ihr Spenden von Ihmezentrumsmanager Engel. Sie initiierte vom Fahrradunterstand bis Stadtteilrunde echtes Nachbarschaftsleben, nun ist sie gestorben: Sonja Eick, ehemalige Bezirksbürgermeisterin, mit 79 viel zu früh für ihren Energie-Level.

Sie lud mich freundlich ein, der Stadtteilrunde mein DichterDenker-Projekt vorzutragen. Normalerweise gewöhnt, an höchster Stelle meine Ideen vorzutragen, so die Beleuchtung als abstrahierte Kerzenflammen der "Drei Warmen Schwestern" beim damaligen enercity-Vorstandschef Feist, wollte ich einmal der Basis direkt präsentieren, auch im Bezirksrat. In meiner City-Zeitung hatte ich auch die Ökumenische Meile mit Reportagen über die einzelnen Gemeinden angeregt. 

Aber bei einer entsetzlich eiskalten plötzlichen Besprechung in der Calenberger Esplanade riss ein SPD-Mann der FriedrichEbertStiftung das Ruder herum. Ich wurde kalt gestellt und zu den wunderbaren Vorträgen gut bezahlter Promis über Rückert, mein Alter Ego Lenau, Wieland bis Goethe und Humboldt, neuen Straßenschilder-Legenden und zahlreichen Veranstaltungen in der Leibnizkirche mit Safranski und Sloterdijk, sowie am Bürgertreff Goetheplatz, nicht einmal mehr persönlich eingeladen. 

Christoph Martin Wieland, in gerechte Sprache gebracht von ip: "Wie strömt dein wissender Gesang in unsre Herzen ein! Wir sehn der Schöpfung mächtigen Gang, den Hauch der Mutter auf den Gewässern wehn, jetzt durch ein blitzend Wort das erste Licht entstehn und die Gestirne sich in ihren Bahnen drehn. Wie Baum und Pflanze wird, wie sich der Berg erhebt und, froh des Lebens, sich die Tiere regen; der Donner rollet uns entgegen, der Regen säuselt, jedes Wesen strebt ins Dasein; und bestimmt, der Schöpfung Wort zu krönen, sehn wir das erste Paar, geführt von deinen Tönen. O, jedes Hochgefühl, das in den Herzen schlief, ist wach! Wer rufet nicht: Wie schön ist diese Erde! Und schöner nun, die Mutter, auch dich ins Dasein rief, auf dass ihr Werk vollendet werde."

Mann hat mich einfach bestohlen und Sonja Eick von den Grünen hielt dem nicht stand. So ist das halt als kreative Frau in dieser bescheidensten aller Städte. R. I. P. Sonja, ich komme auch bald. ip Deine Enkelinnen werden dich nicht vergessen.  https://youtu.be/picfzpEC4KU?si=cuEA2mVb8FSa6kj Der Weg einer Mutter (Yann Tiersen)
Die allerersten Stadt- und Straßenfeste Hannovers habe übrigens ich veranstaltet: das Deisterstraßenfest, Kunstfest am Aegi, den ersten Kunstmarkt Deutschlands im Ihme-Zentrum, Bootsmarkt, Weihnachtszauber und zig weitere Aktionen übers Jahr verteilt, Opernsängerauftritte und Kunstausstellungen bei Geschäftsleuten, und auch meine darin eingebundenen Anzeigenblätter gehörten zu den ersten Deutschlands. Durch diese Konstellation erfand ich praktisch das Quartiersmanagement, für das heute eine Menge Leute bezahlt werden. Stand in der Lavesstraße an der Flipchart, setzte mich für eine beleuchtete Königstraße ein, gewann Agenturwettbewerbe im Ihme-Zentrum und bei Firmen usw.. ip
Wer irgendwas mit Kunst zu tun hatte, war im von mir in den 70ern initiierten  1. KUNSTMARKT Deutschlands da: Banker und Dezernenten, Künstlerinnen und Künstler, zum Beispiel Lucia Steigerwald, Karin Blüher, Adam Seide, Timm Ulrichs, Heinrich Riebesehl und Ehefrau Giesela Riebesehl, János Nadasdy, alle angeregt im entspannten Gespräch mit ihrem Publikum. Nur ich war gestresst, denn die Elektriker zu überzeugen, illegal Licht zu legen und Ähnliches, war kein einfaches Unterfangen (Archivfoto regionalmedien)
Meine enercity vorgelegten Entwürfe. ip

Mittwoch, 26. November 2025

Paul von Hindenburg - mit Aktivpass 10 Euro

Hannover. Der Bildungsverein für Soziales Lernen und Kommunikation e. V. bietet am 21. FEBRUAR 2026 ein Shortcut über Paul von Hindenburg an, den Feldmarschall, Reichspräsident und Zerstörer der Weimarer Republik. Das Zooviertel wurde lange Zeit Hindenburgviertel genannt. Einige Familienmitglieder wohnen noch heute in Hannover. 

Dienstag, 25. November 2025

Religiöser Reichtum

Wieviel Vermögen hat der Vatikan? ip-Recherche bei ChatGTP: Der Vatikan besitzt rund 5.400 bis 5.500 Immobilien weltweit. Laut APSA (die vatikanische Vermögensverwaltung) befinden sich davon über 4.200 Objekte in Italien, viele davon in der Region Rom. Weitere Immobilien gibt es in z. B. London, Paris, Genf. Im Vermögensverwaltungsbericht von 2023 gibt die APSA ein verwaltetes Vermögen von über 2,7 Milliarden Euro an. Laut anderen Quellen („Bruttoanlagen“) liegt das Vermögen bei etwa 3,8 Milliarden Euro. Das Immobilienvermögen allein wird von Stern auf rund 3 Milliarden Euro geschätzt. Im Jahr 2023 meldete die APSA einen Gewinn von 45,9 Millionen Euro. 

Ein Teil davon wird wieder investiert, ein Teil fließt in die Kurie (Verwaltung des Vatikans). 
Der Vatikan selbst ist nur ein kleiner Teil des weltweiten Kirchenreichtums (Mormonen 100 Milliarden, Ev. Kirche 20-30 Milliarden, katholische Kirche weltweit 150-300 Milliarden). 

Die Mormonen sind eine religiöse Gemeinschaft, deren offizieller Name Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (auf Englisch The Church of Jesus Christ of Latter-day Saints, kurz LDS-Kirche) lautet

Der Islam ist nicht als Institution reich, weil: er keine zentrale Struktur hat, es keine gemeinsame Finanzverwaltung gibt, Vermögen auf viele Länder, Stiftungen, Moscheen und Gemeinden verteilt ist. Aber: islamisch geprägte Staaten gehören zu den reichsten der Welt (v. a. durch Öl- und Staatsfonds), islamische Stiftungen besitzen weltweit sehr große Vermögen. Saudi-Arabien & VAE haben einzelne der größten Staatsfonds der Welt. Man kann also Reichtum in der islamischen Welt messen, aber nicht den „Reichtum des Islam“ als Religion.


Meine Empfehlung zum Orange Day: VOVINAM (Vietnamesische Kampfkunst) Mit Mst. Hoi Nguyen- Tien

Hannover. Vovinam Präventionssport e. V.  für Kinder und Erwachsene, Teen-Yoga (Stark. Entspannt. Selbstbewusst), Vovinam Seniorinnen, Yoga+Meditation, in der Rampenstraße 7D Hinterhaus. Montags und Dienstags Sprechzeit 12 - 15 Uhr. www.pursport-hannover.de Einmal kostenlos reinschnuppern!

Donnerstag, 20. November 2025

Dieter Hallervorden: Vogelgrippe

https://youtu.be/oTH-0ckuJNI?si=xeEhPT8P6cbeWp1q

Zum Lachen oder zum Weinen. 

Siehe auch meinen Post "Keulung" vom 8.11. und Wikipedia-Hinweise auf die ungeklärte Rolle der Massentierhaltung dabei.

Neuester Trend: Chemische Dauerhaltbarmachung von Pflanzendekorationswänden. Nature morte (tote Natur) heißt passenderweise das Stillleben in der Kunst auf französisch. 

Macht eure Haustiere und Pflanzen haltbar für immer? ip

Dienstag, 18. November 2025

Am Anfang war und ist die barmherzige Frau

Im November war der katholische Festtag zu Ehren der Heiligen Elisabeth. Nun aber sind ihre letzten Ordensschwestern im Elisabeth-Vinzenz-Verbund als Träger katholischer Krankenhäuser aus dem Vinzenzkrankenhaus Hannover nach Sankt Bernward in Hildesheim abgewandert. Das Land Niedersachsen gab 10 Millionen und überhaupt hat sich neueste Technik hier breitgemacht. Es sei alles zu groß geworden für ihre kleine Gruppe. Der Krankenhauschef war von 2008 bis 2014 kaufmännischer Leiter bei Diakovere und trägt nun zum guten Ruf des Vinzenz bei. Aber auch bei Diakovere waren die Gründerinnen samt und sonders Frauen. 

Die Schwestern, die den gesamten Tag und auch abends für Patientinnen da waren, mal hier umarmten, mal dort trösteten, und so manche Tabletteneinnahme ersparten, sind dem Vinzenz samt ihrer Gründerin und Patronin entlaufen. Sie standen am Bett, während die Patres nur predigten. 

Im Foyer des Vinzenzkrankenhauses in der Lange-Feld-Straße steht einzig eine etwas klägliche, schmale Skulptur des abgemagerten Heiligen Vinzenz mit Kutte. Im Anfang aber stand auch hier die barmherzige Frau. Ip

ipfoto 

Das Vinzenz in Hannover-Kirchrode. C Patientenaufnahme 0511 950-2001/-2003/-2004, D Medizinisches Aufnahmezentrum (MAZ) 0511 950-1000, E Tages Klinik 0511 950-1102.



Grooming grassiert in Germany - Männergewalt kommt manchmal auch freundlichst daher

Auch Worte können verletzen. Sie gehen unter die Haut wie Messerstiche.
Konkrete Poesie von ip, all rights reserved. 
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ChatGTP: Grooming (Ausbeutung) kann auch erwachsene Frauen betreffen – nicht nur Kinder. Viele wissen das nicht, aber Täter nutzen sehr ähnliche psychologische Manipulationstaktiken, um Kontrolle, Abhängigkeit oder Ausbeutung zu erreichen. Grooming bei Erwachsenen ist ein systematischer Prozess der Beeinflussung, bei dem jemand versucht, eine Frau emotional, finanziell, sozial oder sexuell abhängig zu machen.

Das kann passieren in: romantischen Beziehungen, Online-Kontakten (z. B. Social Media, Dating-Apps), Freundschaften, beruflichen Abhängigkeiten, kriminellen Gruppenkontexten (z. B. Loverboy-Methode, Menschenhandel).

Grooming-Phasen. Täter arbeiten oft schrittweise: 

1. Targeting. Der Täter erkennt eine Situation, in der die Frau angreifbar erscheint: z. B. Einsamkeit, Stress, finanzielle Probleme, Trennung.

2. Love Bombing durch intensive Aufmerksamkeit, Komplimente, übertriebenes Interesse, schnelle emotionale Bindung. Das schafft Vertrauen und emotionale Abhängigkeit.

3. Isolation. Der Täter trennt die Frau langsam von anderen „Die anderen tun dir nicht gut“, „Nur ich verstehe dich“.

4. Kontrolle & Manipulation. Schuldgefühle erzeugen, Gaslighting („Du bildest dir das ein“), Drohungen oder emotionale Erpressung, finanzielle Abhängigkeit herstellen

5. Ausbeutung. Das Ziel kann sein: sexuelle Ausbeutung, finanzielle Ausbeutung, emotionale Unterwerfung, Abhängigkeit in toxischen Beziehungen, in schweren Fällen: Menschenhandel oder kriminelle Zwecke. Warnsignale: Frauen, die betroffen sind, bemerken oft erst spät, was passiert. 

Typische Warnsignale:

Er drängt auf sehr schnelle Nähe („Seelenverwandte nach 2 Tagen“). Er kontrolliert, mit wem sie spricht oder wohin sie geht, wird wütend, wenn sie Grenzen setzt, macht ihre Gefühle oder Erinnerungen schlecht, hat viele Geheimnisse über seine Vergangenheit. Alles dreht sich plötzlich um seine Bedürfnisse. Sie vernachlässigt ihr Umfeld oder sich selbst. Er nutzt Schuld, Mitleid oder Drohungen. 

🛡️ Was kann eine betroffene Person tun?

Mit Vertrauenspersonen sprechen, Kontakt zu einer Beratungsstelle aufnehmen, Grenzen setzen und Distanz schaffen, Dokumentation führen (Nachrichten, Aussagen), professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, kostenlose und anonyme Hilfsangebote (Deutschland). 

Hilfetelefon GewaltgegenFrauen: 08000 116 016. NummergegenKummer (Erwachsene):116123.Online-Beratung über Hilfetelefon (anonym möglich).BundesweitesHeimwegtelefon 800/46484648,Do-So 21-24,fr+sa 21-3

Anmerkung: Es gibt auch eine Art Öffentliches Grooming. Muss es uns denn beispielsweise ein Buchautor wie Herr Harari als "Erwachen" verkaufen, was seit je zu den Grundwerten der Frauen gehört? ip

Für ip=intelligent+provokativ, kreierte eine Cheerleaderin diese Tasse. Danke. 

Sonntag, 16. November 2025

Weitere Stadtbildentgleisungen

Im krassen Gegensatz zur malerischen Altstadt die aufdringliche Werbung von Diakovere am Schwesternhaus, im mit dem Friederikenstift historisch gewachsenen Stadtteil Calenberger Neustadt alles andere übertönend, obwohl sich dort nichteinmal der Eingang befindet... Bitte überstreichen! ÄNDERN! iptextfotos



Samstag, 15. November 2025

16.11. war Volkstrauertag: Spiel mir das Lied vom Tod, Bundestag?

Volkstrauertag ist ein deutscher Gedenktag, der jedes Jahr zwei Sonntage vor dem ersten Advent begangen wird.

Er dient dazu, an die Toten von Kriegen und Gewaltherrschaft zu erinnern –insbesondere an: die gefallenen Soldaten beider Weltkriege, die Opfer von Kriegshandlungen weltweit, Opfer von Terror, Flucht, Vertreibung und politischen Gewalttaten. Der Tag soll zum Frieden mahnen und das öffentliche Bewusstsein für die Folgen von Krieg stärken. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Tag umgedeutet und als „Heldengedenktag“ propagandistisch missbraucht – nicht mehr Trauer, sondern Heroisierung. Nach 1945 wurde der ursprüngliche Sinn wiederhergestellt: Trauer, Mahnung, Frieden. Seit 1952 ist Volkstrauertag ein staatlich anerkannter Gedenktag.


Dienstag, 11. November 2025

Mein Plädoyer fürs Gehen

Hannover. Von Ricklingen aus kommen Radfahrer mittlerweile schon fast ohne Unterbrechung auf der Veloroute 9 in die City. 

Schön und gut, aber das geht auf Kosten der Fußgängerwege, insbesondere für Familien mit Kindern und Alte, auch der steuerzahlenden Hundebesitzer und Spaziergänger. 

Nicht nur die Radsportvereine rasen mit Rennrädern diese Strecken entlang. Auch Privatleute holen sich hier ihren Adrenalinkick (außerdem Lieferdienst-Fahrer und E-Scooter, zur Arbeit und Schule hechelnde, die zunehmend illegal auch die Bürgersteige erobern, während die Anzahl Autokäufe weiterhin unverdrossen Höchststände erreicht). 

Kürzlich startete die permanent anschwellende Anzahl Lieferdienste auch noch ein Wettrennen rund ums Ihmezentrum... ip




Montag, 10. November 2025

Die Sonne scheint nun am Boden

Genoss ein Farbfeuerwerk des Laubfegens, nachdem die entsetzlichen Laubbläser in den Nebengärten verstummt sind...


... Und hat ein Blümlein bracht, mitten im November... ipfotos

Von Schauspielhaus (Knef-Tanzabend) bis kuscheliges Apollokino: Jahresausklang

Hannover. Im Apollo: Und zu Silvester? Desimo zum letzten Mal mit der Mental. Zauber. Comedy-Show ab 20.15. Www.desimo.de

Apollo: Im neuen Jahr dann ein Heimspiel von Peter Shub mit moderner Clownerie "Für Garderobe keine Haftung" 26.Januar um 20.15 www.petershub.com

Sonntag, 9. November 2025

But it don't snow here...

Am Nikolaustag lud der hannoversche Popchor mixed voices zu seinem Weihnachtskonzert in die Michaeliskirche in der Stammestrasse in Ricklingen ein. Foto: privat

Mixed voices singt "River" von Joni Mitchell https://youtube/G0l3IJ-Fg2Y?si=vsI62rG-r5uw3Zz7 It's coming up Christmas, they're cutting down trees. They're putting up reindeer and singing songs of joy and peace. Oh I wish I had a river I could skate away on.

But it don't snow here. It stays pretty green. I'm gonna make a lot of money. Then I'm gonna quit this crazy scene. I wish I had a river I could skate away on. 

Samstag, 8. November 2025

Diskussion aktueller Begriffe: Keulung und Pogrom

Die Keulung 

Keulung (ursprünglich: mit der Keule niederschlagen) heißt in der Veterinärmedizin das systematische Töten von Tieren, um die Ausbreitung von Tierseuchen zu bekämpfen. 

Wie wird beim Töten sehr vieler Tiere vorgegangen?  Welche Methoden werden beim Töten angewandt? Ist das wie im Schlachthaus oder noch grausamer? Stattdessen geht es um rechtliche Voraussetzungen für das Keulen und um die Beseitigung der Kadaver. 

Tierschutzorganisationen wie Pro Wildlife kritisieren Keulung, da die Methode nur eine kurzfristige Lösung für tiefergreifende Probleme sei. Die Keulungen würden nur Symptome behandeln, nicht aber die Ursache beheben. 

Häufig werden einheimische Wildtiere zur Keulung freigegeben, da ihr Lebensraum durch den Ausbau von Infrastruktur verkleinert wird und die Tiere dann als „überzählig“ deklariert werden. Auch verursache der Mann selbst durch Massentierhaltung, die Einführung invasiver Arten und Ausrottung von Raubtieren Probleme, die dann zur Keulung von Tieren führe. (Wikipedia) 

Der oder das Pogrom 

Der oder das Pogrom (russisch погром ‚Verwüstung, Zertrümmerung‘) steht für Hetze und gewalttätige Angriffe gegen Leben und Besitz einer religiösen, nationalen oder ethnischen Minderheit mit Duldung oder Unterstützung der Staatsgewalt.[

Das Judenpogrom von Odessa im Jahr 1821 war der erste V orfall, der später als Pogrom bezeichnet wurde, dort folgten weitere Pogrome 1849, 1859, 1871 und wieder 1881.

Das Massaker von Granada war ein Pogrom an Juden, das 1066 in Granada zur Zeit der Herrschaft der Ziriden im islamischen Herrschaftsgebiet von al-Andalus stattfand. Es gilt als erstes Pogrom auf europäischem Boden. (Wikipedia) 

Dazu meine Anmerkung: Pogrome fanden und finden gegen Minderheiten statt. Frauen werden gern in Diskursen um Diversität in einem Zug mit gesellschaftlichen Minderheiten genannt, also als eine Minderheit verstanden, was sie nicht sind. (bpe.de) Wie nennt mann dann aber nun die tägliche Ermordung von Frauen? Weitere zu diskutierende Begriffe wären auch Sterbehilfe und Euthanasie? ip

Trauermonat November - was sich Todgeweihte wünschen. Bestattungskultur-Fortsetzung vom 1.11.und 15.7.

Natürlich befindet sich auch die Bestattungskultur in ständigem Wandel der Zeit. In Hannover bloggt das Bestattungsinstitut Cordes Insider-Story's, wie Bestatter mit dem Sozialamt wegen Kostenübernahme im Clinch liegen müssen, veranstaltet Kunstausstellungen und steht im Fokus der Medien. Denn die Bestattungswünsche in allen Kulturen sind extrem verschieden, und Cordes richtet sich stets nach dem (vermuteten) Wunsch der Verstorbenen. 

Was mich betrifft, möchte ich die Rückseite des Grabsteins meiner Mutter nutzen und umgedreht dort für mich als feministisches Signal und letzte Ruhestätte einsetzen, auf dem netten luftigen Friedhöfchen nahe dem Schloss Salder...Möge es gelingen. 

Hier einige Beispiele aus Vergangenheit und Gegenwart:

1. Ich sah im Skagerrak auf Hügeln am Meeressaum Steinhaufen mit Mulden, in denen einst Leichen den Meeresvögeln preisgegeben wurden.

2. Streng orthodoxe Juden lassen ihre Gräber nie einebnen, lehnen Einäscherung ab, weil ihr erwarteter Messias sie eines nicht allzu fernen Tages wiederherstellen werde... 

3. Der christliche Messias in Gestalt des Jesus Christus ist ja schon dagewesen, weshalb es viel Streit mit Juden und Muslimen gab und gibt. Am letzten Sonntag im christlichen Kirchenjahr, dem Totensonntag am 23.11., wird das kommende Jüngste Gericht zelebriert.

4. In manchen alten Kulturen werden die verwesenden Leichen im Haus behalten. 

5. In Mexiko ist der Dia de Los Muertos am 1. und 2. November tief in der Kultur verwurzelt. Familien besuchen die Gräber ihrer Angehörigen, reinigen sie, schmücken sie mit Blumen und Kerzen, und verbringen dort oft die ganze Nacht. Man bringt Musik, Essen und manchmal sogar Mariachi-Bands mit. Es ist keine traurige, sondern eine feierliche und liebevolle Erinnerung an die Verstorbenen. Speisen und Getränke, die die Verstorbenen zu Lebzeiten mochten, werden dargeboten... 

was mich auf unsere hannoversche Wünschewagen-Jahresbroschüre bringt, welche letzten Wünsche die Todkranken 2024 hatten. Auffällig oft wurde der Wunsch geäußert, noch einmal ans Meer zu kommen. Ans Meer, aus dem alles Leben einstmals entstieg? Da sehe ich einen Zusammenhang. ip

IPFOTO
+Mariachimusic (hierzulande bekannt durch Tarantinos Film "Kill Bill2") 
https://youtu.be/kJtZ4dtAXdk?si=kEy6av9FpWC1jx2g
Die Nazis versuchten, unsere Weihnachtszeit zur TotenEhrung einzusetzen, man gedachte gefallener Soldaten, textete Weihnachtslieder in Heldenverehrung des Führers um. Parallelen zum aktuellen 100 000 €-Friedenspreis der Unternehmer für die Nato sind offensichtlich. IP+WIKIPEDIA 
Das Standardwerk "Weltgeschichte" (Prof. H. H. Nolte, Barsinghausen) warnt deshalb vor jeglichem Kult als Auslöser für Kriege!

Donnerstag, 6. November 2025

Gedenken an die deutsche Novemberrevolution

🇩🇪 Die Novemberrevolution 1918

  1. 3. November 1918 – Kieler Matrosenaufstand:
    Matrosen der deutschen Flotte weigerten sich, in einem aussichtslosen Gefecht gegen England auszulaufen.
    Daraus entstand ein Aufstand, der sich rasch über ganz Deutschland ausbreitete.

  2. 6.–8. November 1918:
    In vielen Städten (z. B. Hamburg, Bremen, München, Berlin) bildeten sich Arbeiter- und Soldatenräte, die die Macht übernahmen.

  3. 9. November 1918:

    • Der Kaiser Wilhelm II. dankte ab und floh ins Exil in die Niederlande.
    • Philipp Scheidemann (SPD) rief in Berlin die Deutsche Republik aus.
    • Kurz darauf rief Karl Liebknecht (Spartakusbund) die „Freie Sozialistische Republik Deutschland“ aus.
  4. 11. November 1918:
    Der Waffenstillstand von Compiègne wurde unterzeichnet – der Erste Weltkrieg war beendet.


Folgen:

  • Ende der Monarchie in Deutschland.
  • Gründung der Weimarer Republik (erste demokratische Republik Deutschlands).
  • Politische Spannungen zwischen gemäßigten Sozialdemokraten (SPD) und radikalen Kommunisten (Spartakusbund) führten später zu blutigen Auseinandersetzungen. (ChatGTP) 

Ausschließlich digital+Hier+Jetzt: www.regionalmedien.de


Aus dem Digitalen Stadtteilarchiv Linden-Limmer:

"Ihme-Zeitung, Ingeburg Peters, Lenaustr. 12 A, 30169 Hannover

Tel. 0511/1 31 99 19, e-mail: peters@regionalmedien.de

homepage: http://www.regionalmedien.de

Die Ihme-Zeitung wurde 1973 von der Inhaberin des Regional Medien Verlags, Ingeburg Peters, gegründet. Sie war nach dem Linden-Blatt und der ebenfalls von ihr gegründeten, aber später wieder eingestellten, Döhrener Warte eines der ersten Anzeigenblätter in Hannover und sogar der Bundesrepublik.

Benannt nach dem im Deister entspringenden und in Höhe des Faustgeländes in die Leine mündenden Fluß Ihme wurde sie in der Eröffnungs-Euphorie des Ihme-Zentrums gut mit Anzeigen des Centers belegt, blieb aber trotzdem eigenständig und durchaus kritisch gegenüber den Vorgängen im Ihme-Zentrum eingestellt.

Die Haupt-Themen des Blattes sind alternative Hintergrund-Stories wie beispielsweise über Ecolog in der Nieschlagstraße oder das Tagebuch einer Mutter der IGS Linden, oder aber über Karl Johaentges am Lichtenbergplatz. Sie machen die Attraktivität dieses Stadtteils bewusst."

ip: Zur Zeit ausschließlich digital auf www.regionalmedien.de

Hatte übrigens 1970 auch den Pressedienst Hannover gegründet, nachdem ich schon im Elternhaus ein Monstrum von Druckmaschine installierte, die ein Freund aus dem Stadtteil anschleppte. Die Stadtverwaltung Hannover hat den Pressedienst dann kopiert... Danach folgte die Gründung einer der ersten PR-Agenturen Deutschlands, die Gesellschaft für Öffentlichkeitsarbeit (GfÖ), um dem Bestechungsgebaren von Journalisten ein Ende zu bereiten. Schließlich eigene Zeitungen (siehe oben) und Fremdaufträge.


Steckrübenwinter - Heutzutage eine Delikatesse

Lege die Ackerfrucht aufs Kassen-Laufband des Supermarktes. "Können Sie mir den Namen sagen", die deutsche Kassiererin ist verlegen und ich helfe schmunzelnd. Auch meine Haushaltshilfe kennt dieses wohlschmeckende, aber schwere und steinharte Gemüse nicht, das sie mir mit dem Hackebeilchen auf dem Fußboden zerkleinert. 

In Brühe weich gekocht und mit Kartoffeln als Beilage und Petersilie drüber sind Steckrüben ein ebenso gesundes wie wohlschmeckendes Mittagessen, wenn auch stark riechend wie alle Kreuzblütler.

ChatGTP:

Der Begriff „Steckrübenwinter“ bezeichnet den Hungerwinter 1916/1917 in Deutschland während des Ersten Weltkriegs.

Hier sind die wichtigsten Punkte dazu:


🥶 Hintergrund

  • Im Winter 1916/17 verschlechterte sich die Versorgungslage in Deutschland dramatisch.
  • Ursache war die britische Seeblockade, die die Einfuhr von Lebensmitteln und Rohstoffen verhinderte, kombiniert mit einer miserablen Ernte (besonders bei Kartoffeln).
  • Die Kartoffeln, das Hauptnahrungsmittel der Bevölkerung, verfaulten vielerorts in den Kellern oder wurden knapp.

🥕 Namensherkunft

  • Als Ersatz für die fehlenden Kartoffeln wurde die Steckrübe (auch Kohlrübe oder Futterrübe genannt) in großem Stil als Nahrungsmittel verwendet.
  • Sie war eigentlich Viehfutter, wurde aber nun zu Brot, Suppen, „Rübenkaffee“ und sogar „Rübenmarmelade“ verarbeitet.
  • Daher der Name: „Steckrübenwinter“.

💀 Folgen

  • Millionen Menschen litten an Hunger, Unterernährung und Krankheiten (z. B. Tuberkulose).
  • Schätzungsweise hunderttausende Menschen starben indirekt an den Folgen der Mangelernährung.
  • Das Vertrauen in die politische Führung des Kaiserreichs sank weiter – der Steckrübenwinter gilt als ein Faktor, der zur Novemberrevolution 1918 beitrug.

📚 Symbolische Bedeutung

Der Steckrübenwinter steht heute sinnbildlich für:

  • den Zusammenbruch der Heimatfront im Ersten Weltkrieg,
  • die Not und Entbehrung der Zivilbevölkerung,
  • und die Kriegserschöpfung des Deutschen Reichs.

Montag, 3. November 2025

Deutschland unter EU-Durchschnitt: Weniger als jede dritte Führungskraft ist weiblich

Frauenanteil in Führungspositionen in Deutschland hat sich in den letzten 10 Jahren kaum verändert

•       Nur 29,1 % der Führungskräfte in Deutschland waren im Jahr 2024
weiblich, Wert damit deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 35,2 %
•       Schweden belegt mit einem Frauenanteil von 44,4 % in
Führungspositionen erneut Spitzenplatz im EU-Vergleich

WIESBADEN – Frauen sind in den deutschen Führungsetagen weiterhin deutlich
unterrepräsentiert: Während im Jahr 2024 rund 1,32 Millionen Männer in
Deutschland eine Führungsposition hatten, waren es nur 540 000 Frauen. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren damit lediglich 29,1 % der
Führungspositionen von Frauen besetzt. Dieser Wert lag deutlich unter dem
Durchschnitt der Europäischen Union (EU) von 35,2 %. Den Spitzenplatz im EU-
Vergleich belegte wie bereits im Vorjahr Schweden mit einem Frauenanteil von
44,4 %. Relativ hohe Quoten verzeichneten laut EU-Statistikbehörde Eurostat
auch Lettland (43,4 %) und Polen (41,8 %). Das Schlusslicht bildete Zypern, wo
nur 25,3 % der Führungskräfte weiblich waren.

Sonntag, 2. November 2025

Schönes Linden


Prachtvolle Altbau-Wohnungen in Hannover-Linden. ipfoto


Wahrscheinlich guckt wieder kein Schwein

Cartoonist und Satiriker F. K. Waechters Eule mit dem NORWEGERPULLOVER ist in den Stadtwald von Frankfurt am Main zurückgekehrt. Die frischen Pullover-Farben schimmern dezent. Upfoto


1978 fand eine Ausstellung von Waechter im Wilhelm-Busch-Museum Hannover statt (inzwischen in Karikaturenmusem umbenannt). 
Waechter, und nun auch Loriot, hat seine Werke der Stadt Frankfurt anvertraut. 

Samstag, 1. November 2025

Trauermonat November: 23.11.Totensonntag

Traditionell thematisiert der letzte Sonntag im christlichen Kirchenjahr (2025 ist das der 23.11.) in besonderer Weise die Erwartung des Jüngsten Tages (also Jüngsten Gerichts...) Trauern kann man aber auch ohne Religion, und ganz privat:

Hannover. Goetheplatz am Zebrastreifen. "Wie geht es Ihrer Frau?" (der in der MHH ein Sensor ins Kreuz gesetzt werden musste, damit sie wieder gehen konnte). "Sie ist tot. Schon seit August. Rückenmarkskrebs. Ich war bis zum letzten Herzschlag bei ihr". 

Wir haben beide Tränen in den Augen. Dann erzählt er von der Seebestattung. Er sei mit der geschmückten Urne im Auto zum Hafen gefahren. Es gab keine schwülstigen Reden, sondern nach Seemannsart wurde auf See vom Kapitän achtmal geklopft, dann das Nebelhorn geblasen. Es sei einfach wunderschön gewesen.

"Das wird Ihrer Frau auch gefallen haben." "Das glaube ich auch".

Dann schimpft er noch eine Weile über die Pflegedienstregelungen, weil zweimal 40 Minuten täglich, während er in seinem Beruf als Sanitäter 12 Stunden unterwegs war, natürlich nicht ausreichten. Er habe dann Urlaub genommen, um sie zu pflegen. 

Zum Schluss gibt's einen herzlichen Händedruck. Liebe ist unsterblich. ip

IP-Grafik Konkrete Poesie, all rights reserved 

Freitag, 31. Oktober 2025

Du sollst nicht töten.

Das Töten ist ein unnatürlicher Akt, der letztendlich die Sozialstruktur zerstört. 

Alles, was das natürliche Wachstum und die unabhängige Entfaltung des menschlichen Bewusstseins hemmt, wird sowohl die Organisation wie auch ihre Führer vernichten. (aus dem Tao te King) 

Donnerstag, 30. Oktober 2025

Seit Anfang des Jahres sind Konzernkredite für Kommunen möglich

Die Landeshauptstadt Hannover gewährt der enercity AG ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von 700 Millionen Euro. Die erste Tranche über 350 Millionen Euro soll noch in diesem Jahr fließen. Die zweite Hälfte wird im Jahr 2026 fällig. 
Die bereitgestellten Mittel dienen der direkten Finanzierung anstehender Investitionen in die Energiewende. Möglich wird die Transaktion durch einen sogenannten Konzernkredit, den die Stadt aufnehmen und mit einem marktüblichen Zinsaufschlag als Gesellschafterdarlehen weitergeben kann. Der Rat der Stadt hat die Aufnahme des Konzernkredits und die Gewährung eines Gesellschafterdarlehens am 30. Oktober beschlossen.
Die Aufnahme des Konzernkredits habe Vorteile sowohl für enercity als auch für die Stadtkasse. enercity könne sein Finanzierungsportfolio diversifizieren und die Stadt profitiere durch Zinseinnahmen in Millionenhöhe. 
Einen Konzernkredit können Kommunen in Niedersachsen seit Anfang des Jahres aufnehmen. Möglich wurde dies durch eine Änderung des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes (NKomVG) vom 29 Januar 2025. Nach Paragraf 121a (3) NKomVG dürfen Kommunen für Investitionen von Unternehmen und Einrichtungen, an denen sie mittelbar beteiligt sind, Konzernkredite aufnehmen und bewirtschaften. 
Beim Konzernkredit nimmt die Kommune keinen Kredit für eigene Investitionen auf, sondern übernimmt letztlich Haftung und Risiko für einen Dritten. Die Kommune wird zwar direkte Schuldnerin, der Kredit ist aber für die Kommune bilanz- und mindestens haushaltsneutral. Die Anwendung der Konzernfinanzierung erfordert die Weiterleitung der Kredite zu marktgerechten Konditionen, woraus zusätzliche Erträge für den Haushalt generiert werden können. Dies resultiert daraus, dass die privatrechtlich organisierten kommunalen Gesellschaften zur Finanzierung eigener Investitionsmaßnahmen am Finanz- und Kapitalmarkt in der Regel Kredite zu Konditionen aufnehmen, die über den Kommunalkonditionen liegen, die zur Finanzierung kommunaler Investitionen mit Banken und Sparkassen vereinbart werden. Ferner werden diese Kredite häufig nur mit Laufzeiten von maximal zehn Jahren vergeben, während im kommunalen Bereich auch längere Laufzeiten üblich sind. 
Für die Aufnahme eines Konzernkredits durch eine Kommune und die Gewährung eines Gesellschafterdarlehens bedarf es der Akzeptanz der Kommunalaufsicht im Niedersächsischen Innenministerium.
Anmerkung: Nach der Pressekonferenz im Rathaus gingen Enercity-CEO Alemany und Finanzchef Hansmann zu Fuß im intensiven Gespräch in ihre, als Immobilie der Stadt Hannover gehörende, prächtige Konzernzentrale am GlockseePlatz 1 zurück, zweifellos die sicherste Methode, an frischer Luft ungestört Tacheles zu reden. ip

Stadtindianerherbst in Hannover-Mitte, Lower Saxony


Blick aus meinem Fenster. ipfoto

Wäre das nicht auch etwas fürs Allianz-Hochhaus Hannover?

 Der „StadtRAUMfrankfurt“ ist jetzt auch sonntags geöffnet

 ffm. Vereine und Initiativen können den „StadtRAUMfrankfurt“ nun an jedem Wochentag nutzen. Von November an öffnet das Haus in der Mainzer Landstraße 293 auch sonntags von 9 bis 17 Uhr die erste und vierte Etage. Die erweiterte Öffnungszeit schließt eine Lücke: Viele ehrenamtlich organisierte Gruppen treffen sich vorzugsweise am Wochenende.

 „Damit entsprechen wir dem Wunsch vieler Mieter:innen des Hauses“, sagt Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg. „Die erweiterten Nutzungsmöglichkeiten erhöhen die Attraktivität des StadtRAUMfrankfurt deutlich.“

 Wer Räume nutzen möchte, kann sich beim Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA ) melden, das für die Verwaltung des „StadtRAUMfrankfurt“ zuständig ist. Die Raumnutzung läuft über eine städtische Förderung, das Antragsformular findet sich unter Kostenlose Räume im stadtRAUMfrankfurt | AMKA. Wer eine Förderung bekommt, kann Räume unkompliziert über ein dafür eingerichtetes Portal buchen.

 Das Gebäude in der Nähe der Galluswarte ist gut mit dem ÖPNV zu erreichen. Die Straßenbahnlinien 11, 14 und 21 sowie die Buslinie 52 halten an der nahe gelegenen Galluswarte. Zudem hat das Gebäude ein öffentliches Parkhaus und Fahrradständer, vor dem Haupteingang befindet sich ein Behindertenparkplatz.

Im „StadtRAUMfrankfurt“, einem siebenstöckigen ehemaligen Bürogebäude, sind neben dem AmkA etliche NGOs, Vereine und Initiativen untergebracht. Das Gebäude bietet mehr als 25 kostenlose Räume wie Seminarräume, einen Bewegungsraum, ein Atelier und eine große, gut ausgestattete Küche. Neben Vereinstreffen können im Haus auch Workshops und Fortbildungen stattfinden. Möglich sind zudem Tanz, Sport, Theaterproben, gemeinsames Kochen oder Ausstellungen. 

Mittwoch, 29. Oktober 2025

Jede Abweichung wird algorithmisch bestraft?

 https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/unsichtbar-gemacht-wie-europa-kritische-medien-zum-schweigen-bringt/

https://overton-magazin.de/hintergrund/wissenschaft/ki-und-meinungsfreiheit-die-neue-angstmaschine/

1984 ist schon lange eingetreten...

In der DDR haben Intellektuelle Musik oder Naturwissenschaften (Merkel) studiert, um allen politischen Querelen aus dem Weg zu gehen. Nun wird ihnen auch im Westen das Leben unerträglich gemacht. ip

BSW-Ratsfraktion: Millionenkredit der Stadt an enercity überflüssig - besser Geschäftspolitik zu Lasten der Hannoveranerinnen und Hannoveraner beenden!

Die BSW-Ratsfraktion fordert die Stadtverwaltung auf, vom geplanten Millionenkredit an enercity Abstand zu nehmen und stattdessen einen kritischen und korrigierenden Blick auf die Geschäftspolitik des Unternehmens zu werfen.

„Der kommunale Grundversorger investiert nicht nur in Hannover, sondern auch niedersachsenweit und in anderen Bundesländern in die Energiewende, was die Kundinnen und Kunden aus Hannover bezahlen müssen“, kritisiert Dirk Machentanz mit Blick auf die hohen Energiepreise von enercity.

So sollen allein bis zu 800 Millionen Euro in den Bau von Windkraftanlagen in Nord- und Ostdeutschland fließen, davon 84 Millionen Euro in den Bau von Anlagen in Niedersachsen. Mit dem Auricher Hersteller Enercon ist die Lieferung und Errichtung von bis zu 100 Windkraftanlagen an Land vertraglich vereinbart.

„Mit den Aufgaben eines städtischen Grundversorgers hat ein solches Engagement absolut nichts zu tun“, betont Dirk Machentanz. „Würde das Unternehmen darauf verzichten, bräuchte man sich auch über den Millionenkredit der Stadt nicht mehr zu unterhalten.“

„Hinzu kommt die Investition in risikobehaftete Großprojekte. Wenn es schief geht, begleichen wieder die Hannoveranerinnen und Hannoveraner die finanziellen Ausfälle mit steigenden Energiepreisen. So geht das nicht“, sagt Machentanz.

Er kritisiert in diesem Zusammenhang das anstehende Tiefen-Geothermie-Projekt in Lahe, das heißes Wasser aus einer Tiefe von 3.300 Metern für die Fernwärmeversorgung von 20.000 Haushalten nutzbar machen soll. Ein ähnliches Projekt der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Misburg war 2012 wegen technischer Probleme gestoppt worden.

„Was ist, wenn es nun wieder technische Probleme gibt?“, fragt Machentanz. „Für diesen Fall muss enercity Vorsorge treffen, damit nicht am Ende die Zwangskundinnen und Zwangskunden des Fernwärme-Monopolisten noch höhere Fernwärmepreise zahlen müssen.“ (Presseinfo) 

Anmerkung: Der 2024 verstorbene weltberühmte Vulkanologe und Petrologe Hans-Ulrich Schmincke (1991 erhielt er den höchsten deutschen Wissenschaftspreis, den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft) äußerte sich gegenüber mir zur enormen Gefährlichkeit von Tiefbohrungen. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften ist hingegen bekannt für ihre diesbezügliche Sorglosigkeit. Und die jetzige Kriegsgefahr dürfte der schlechteste Zeitpunkt für gefährliche Experimente sein. Ip

Hallo Hannover. Wir sind gerade eingetroffen und mutig. unbequem. laut

setzen wir uns für die ein, die uns geboren haben, für unsere Mütter, vor allem für die Alleinerziehenden und Alleingelassenen, denen die Mutterschaft zum Armutsrisiko wird. Gerade zum Reformationstag in Niedersachsen sollten hier konkrete Verbesserungsmaßnahmen geplant werden. Herzlichst Euer Nachwuchs. 

Die Arbeiterwohlfahrt veranstaltete kürzlich bei Faust einen Nachmittag zu diesem Thema. 

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Montag, 27. Oktober 2025

Seniorinnen pfeifen auf Gewalt

Manchmal fällt es älteren Menschen schwer, bei Gefahr im öffentlichen Raum um Hilfe zu rufen. Dafür hat sich die Stadt Frankfurt etwas einfallen lassen. Der Präventionsrat entwickelte eine flache Pfeife. Bei leichter Betätigung erzeugt ein lauter schriller Ton Aufmerksamkeit der Mitbürgerinnen und Mitbürger. Zivilcourage ist dabei ein wichtiges Instrument. Sie kann geübt werden beispielsweise in den kostenfreien Kursen der VHS.

Jetzt Rückschnittzeit nutzen: Hecken und Bäume dürfen bis Ende Februar zurückgeschnitten werden

Noch bis 28. Februar 2026 dürfen Hecken, Sträucher und Bäume stark zurückgeschnitten werden, das großzügige Kürzen oder Entfernen von Gehölzen ist in diesem Zeitraum erlaubt. Ab dem 1. März bis 30. September gilt dagegen das Rückschnittverbot nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG). Das Gesetz schützt Vögel, Insekten und andere Tiere, die Hecken und Sträucher als Lebensraum nutzen. Während der Vegetationsperiode dienen Gehölze als wichtige Nahrungsquelle und sichere Brutplätze. Wer seine Hecken und Bäume also jetzt zurückschneidet, ist in Sachen Artenschutz auf der sicheren Seite und sorgt gleichzeitig für freie Wege.

Denn neben dem Artenschutz spielt auch die Verkehrssicherheit eine wichtige Rolle. Sie erfordert, dass Grün, das in den öffentlichen Verkehrsraum hineinragt, regelmäßig zurückgeschnitten wird. Geh- und Radwege müssen bis zu einer Höhe von 2,50 Metern, Fahrbahnen bis 4,50 Meter frei bleiben. Auch Verkehrszeichen und Straßennamensschilder müssen jederzeit gut sichtbar sein. (ffm) 

Samstag, 25. Oktober 2025

Auch Hannover ist Mitglied der Europaweiten Koalition gegen Rassismus

Hannover ist Mitglied der European Coalition of Cities Against Racism. Die ECCAR ist ein von der UNESCO initiiertes Städtenetzwerk, das seit 2004 besteht und heute über 150 europäische Städte miteinander verbindet. Gestern war Anmeldeschluss für weitere Städte. Ziel der ECCAR ist es, lokale Strategien gegen Rassismus und Diskriminierung zu fördern, den Erfahrungsaustausch zwischen Städten zu stärken und eine gemeinsame Grundlage für kommunales Handeln zu schaffen. Die Strategie ist, eine Vielzahl lokaler Maßnahmen zu bündeln und sichtbar zu machen, den europäischen Austausch zu intensivieren und das Profil als weltoffene und solidarische Stadt weiter zu stärken.

Konkret bedeutet die Mitgliedschaft in dem Netzwerk: Internationale Sichtbarkeit. Hannover zeigt damit, dass Antidiskriminierungspolitik ein wesentlicher Bestandteil moderner Stadtentwicklung ist. Europäischer Austausch und Wissenstransfer: Städte wie Wien, Gent, Bologna und Barcelona arbeiten innerhalb der ECCAR bereits erfolgreich an Strategien gegen Rassismus und Diskriminierung. Der Austausch mit diesen Städten bietet wertvolle Einblicke in wirksame kommunale Strukturen, partizipative Prozesse und neue Formen der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft.

Politische Legitimation und Anerkennung für die lokale Arbeit: Die Einbindung unter dem Dach der UNESCO verleiht den kommunalen Maßnahmen zusätzliches Gewicht und Glaubwürdigkeit. Neue Impulse und Fördermöglichkeiten: Durch die Vernetzung mit europäischen Programmen ergeben sich Perspektiven für zukünftige Kooperationen, insbesondere in den Bereichen Demokratieförderung, Gleichbehandlung und Bildung.

Gesellschaftliches Signal: Die Bewerbung steht für das Bekenntnis zu einer offenen, solidarischen und respektvollen Stadt, in der Diskriminierung und Ausgrenzung keinen Platz haben. Weitere Informationen gibt es unter eccar.info.

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Freitag, 24. Oktober 2025

Kiosk als Utopie?

Hannover. Verlasse mein Office nur, wenn ich unbedingt muss, aber als der niederländische angeblich Image-Kreative (für 10 000 € Honorar pro Monat) im Ihme-Zentrum vorgestellt wurde, vom später abgesetzten Kulturdezernenten, wollte ich mal wieder dies Brutalismus-Feeling im Schandmal schnuppern und nahm teil. Ein ähnliches Bauprojekt der 70er, das Terrassenhaus in Davenstedt, ist gelungen. 

Im Fahrstuhl, der tatsächlich funktionierte, erzählten zwei Männer mittleren Alters vom Schwärmen ihrer Väter über die 70er, als es noch den privat geführten Supermarkt Huma im Zentrum gab (inzwischen hat der Rewe-Konzern alle relevanten Standorte rundherum eingenommen). 

Kommentierte später und wies (wie immer umsonst) auf meinem Portal www.regionalmedien.de auf die vielen Kioske in Hannover hin. Bei einigen besser sortierten hatte ich beim Gassigehen schon Anregungen zu Sojamilch usw. gegeben. Hunde muss man nämlich vorm Supermarkt notgedrungen draußen lassen... Früher wurde am Kiosk nur über eine Fensterklappe verkauft, heute haben sie alle Zugangstüren... 

Inzwischen bereue ich die Anregung, weil außer Alkohol, Zigaretten, Süßigkeiten und Schlimmerem doch jede Menge Unkultur über die Kioske unter die Bevölkerung kommt. Als mein Jack Russell nach 15 wilden Lebensjahren der Euthanasie geopfert wurde; fiel die Dringlichkeit weg,  beim Kiosk vorbeizuschauen.  ip

MHH: 70 Prozent der Beschäftigten sind Frauen - Deutschland von seiner allerbesten Seite?

Kürzlich besuchte Bundeskanzler Merz (CDU) mit seinen Bodyguards die Forschungsstätte, die auf dem Weg zur Exzellenzuni, und damit so recht nach seinem Herzen ist, wie auch deren Mitarbeiterinnen aus 105 Nationen seinen christlichen Segen fürs Stadtbild haben (Stadtbahnanbindung direkt vorm Gelände). 

Der Gegner des Verbrenner-Aus mit Pilotenschein war aber nicht mit eigenem Flugzeug zur MHH geflogen, sondern kam im elektrischen VW(!) ID Buzz zusammen mit Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies, der gerade an den Schnellstraßen der Stadt die Bäume roden lässt. Mit Blick auf das autonome Fahren (besonders Krebskranke können sich in Öffies infizieren) und die Forschung an der MHH fasste der Bundeskanzler seinen Besuch lt. MHHinfo zusammen: "Das ist Deutschland von seiner allerbesten Seite." 

Die MHH als Klinik für besondere Fälle schaut nicht darauf, ob ein angeschossener Mafiaboss aus Montenegro im Privatjet zur Operation einfliegt, und eine Phalanx hannoverscher Polizei auf Kosten der Steuerzahlerinnen das Gelände gegen weitere Killer abriegeln muss, wie vor einiger Zeit geschehen.

Zum 50jährigen Bestehen des hingewürfelten Betonhaufens hielt Ursula von der Leyen, als Best-Practice-Eigengewächs mit mittelmäßiger Doktorarbeit promoviert, die Festrede. Ihr Ehemann war in Hannover Hochschullehrer, ist aber jetzt zu einem amerikanischen BioPharmakonzern abgewandert. Beide lernten sich auf dem Parkplatz kennen, als er einen Reifen wechseln musste, und sie in Hybris fragte, ob sie helfen  könne. 

Einen Stammzellen-Bioreaktor schaute sich denn auch unser Bundeskanzler in der einzigen reinen Medizinuniversität Deutschlands mit interprofessioneller Zusammenarbeit an (Bio macht sich immer gut?). Mit dem 'ehemaligen Blackrock-Mann' Merz bleibt also alles quasi in der Wirtschaftsfamilie. Und es wird offensichtlich auf weitere Fördermittel von ihm gehofft.

Übrigens: Im Eltern-Kind-Büro können MHH-Beschäftigte seit Mitte dieses Jahres arbeiten, während ihr Nachwuchs spielt, falls die Kita mal geschlossen hat. Es gibt dort Reisebettchen und Wickeltisch für die Kleinen, denn 70 Prozent der Beschäftigten sind Frauen. ip

Foto: MHHausschnitt, Abdruck honorarfrei. 

Mittwoch, 22. Oktober 2025

Klimawandel und Senior:innenarbeit

"ffm. Unter dem Titel „Klimawandel und Gesundheit: Herausforderungen und Chancen in der Senior:innenarbeit“ startet das Gesundheitsamt Frankfurt am Main eine gezielte Fachkräfteschulung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Interessierte in der Seniorinnen- und Seniorenarbeit. Damit werden die Auswirkungen des Klimawandels auf Gesundheit und ältere Menschen thematisiert und praxisnahe Handlungsmöglichkeiten vermittelt. „Wir sehen klar: Der Klimawandel ist keine abstrakte Zukunftsvision mehr, sondern betrifft schon heute Gesundheit und Lebensqualität – insbesondere älterer Menschen“, erklärt die Projektleiterin Dr. Manuela Schade. „Mit dieser Schulung möchten wir Fachkräfte befähigen, in ihrer täglichen Arbeit mit Senior:innen klimabezogene Risiken früh zu erkennen und zugleich Chancen für gesundheitsförderndes und ressourcenbewusstes Handeln zu nutzen.“

Extreme Wetterlagen wie anhaltende Hitze oder Starkregen nehmen deutlich zu und damit wachsen auch die Anforderungen an Gesundheitsschutz und Prävention in der Stadt. Die ersten bereits ausgebildeten Klimalotsen des Gesundheitsamtes vermitteln bereits Wissen über Klima und Gesundheit, etwa wie sich Menschen bei Hitze schützen oder klimafreundlich ernähren können. In einem weiteren Schritt erfolgt ein Angebot für Fachkräfte, die sich speziell an Personen richtet, die hauptamtlich oder ehrenamtlich in der Seniorinnen- und Seniorenarbeit tätig sind – denn ältere Menschen sind besonders betroffen und benötigen oft individuelle Begleitung bei klimatischen Veränderungen.

Die Schulung findet am Montag, 10. November, von 9 bis 16 Uhr im Gesundheitsamt Frankfurt in der Breite Gasse 28 statt. Die Schulung richtet sich an Fachkräfte in der Seniorinnenarbeit, hauptamtlich und ehrenamtlich, sowie weitere Interessierte. Die Anmeldung ist bis Mittwoch, 5. November, unter Online-Terminbuchung von Gesundheitsamt möglich.

Die Fachkräfteschulung vermittelt unter anderem:

Die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels bei älteren Menschen wie zum Beispiel Hitze, Luftqualität, psychische Belastung.

Chancen durch präventive und resilient ausgerichtete Seniorinnen- und Seniorenarbeit

Praktische Handlungsmöglichkeiten wie zum Beispiel klimafreundliche Ernährung, Bewegung, angepasster Wohnraum, Umgang mit Extremwetter.

Sensibilisierung für vulnerablere Gruppen inklusive interkultureller Ansätze – gemäß dem Ansatz der Klimalotsinnen und -lotsen zur niedrigschwelligen Information.

Aufruf zur Teilnahme

Die Veranstaltung bietet eine gute Gelegenheit, sich fachlich den neuen Ansprüchen entsprechend weiterzubilden, Netzwerke in der Seniorinnen- und Seniorenarbeit aufzubauen und einen Beitrag zur Klimaanpassung im Gesundheitsbereich zu leisten. Interessierte werden gebeten, sich zeitnah anzumelden, da die Plätze begrenzt sind. Kontakt für die Anmeldung: Gesundheitsamt Frankfurt am Main, E-Mail gbe@stadt-frankfurt.de"

(Anmerkung: Das DRK Region Hannover ist bis Ende November mit Hausnotruf-Vermittlung ausgebucht...) 

meinen Dank, bei dieser Gelegenheit erneut, an Linguistin Prof. Dr. Luise Pusch (Hannover/Boston) für die unermüdliche jahrzehntelange Arbeit an der verbalen Sichtbarmachung von Frauen, die jetzt endlich, wie bei Senior:innen, greift. ip)