Freitag, 31. August 2018

Depressionen und Suizidgefahr im Alter

In der Reihe „Informationen am Mittwoch“ des Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH), Veranstaltungszentrum, Ihmepassage 5 (Eingang über Blumenauer Straße), geht es am Mittwoch, dem 12. September um 15.30 Uhr um Depressionen und Suizidgefahr im Alter.

Freudlosigkeit, Schlafstörungen und zahlreiche körperliche Beschwerden werden häufig als Begleiterscheinungen des natürlichen Alterungsprozesses gesehen. Die Gefahr einer Altersdepression gerät dabei häufig aus dem Blickfeld und wird somit auch nicht behandelt. Dabei leiden etwa 15 Prozent der über 65-Jährigen an einer Depression. Das Risiko, Suizid zu begehen, steigt mit zunehmendem Alter. Daher spielt der Aspekt der Suizidprävention eine entscheidende Rolle.

Referent ist Oliver Rosenthal, Leitender Arzt, Abteilung Seelische Gesundheit im Alter, Klinikum Wahrendorff GmbH.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist um etwa 17.30 Uhr beendet.

Informationen unter der Telefonnummer 168-45195.

Mittwoch, 29. August 2018

stutzig macht mich folgender text

der stadt #ronnenberg zum #hundeschwimmen am 6. oktober im #Freibad #Empelde: "Das #Wasser wird zum Ende der #Badesaison #entchlort und somit für einen Tag freigegeben für unsere #Hunde."

Dienstag, 28. August 2018

Initiative Wissenschaft setzt auf Wohnraumkampagne "Lasst uns nicht im Regen stehen“

Internationale Studierende suchen ein Zuhause

Kurz vor Beginn des Wintersemesters 2018/2019 ruft die Initiative Wissenschaft Hannover PrivatvermieterInnen auf, internationalen Studierenden Wohnraum anzubieten. Die Gesichter der Kampagne sind die 29jährige Elektro- und Informationstechnik Studentin Kyounghye Cho aus der Republik Korea/Südkorea und der 23jährige Maschinenbaustudent Rajesh Sriram aus Indien. Unter dem Motto „Lasst uns nicht im Regen stehen“ weisen beide auf die schwierige Lage von über 5900 ausländischen Studierenden hin, die für ein Studium oder eine Doktorarbeit in die Landeshauptstadt gekommen sind und dringend Wohnraum suchen.
Internationalen Studierenden fällt es besonders schwer, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Sie begegnen immer noch Vorurteilen, haben kaum Kontakte in Hannover und wenig Zeit für die Zimmersuche kurz vor Studienbeginn.
„Mehr als die Hälfte der internationalen Studierenden in Deutschland berichtet von sehr großen Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche. Mit unserer Kampagne können wir das Problem nicht lösen, aber einen Teil dazu beitragen, dass internationale Studierende in Hannover gut ankommen“ , betont Eberhard Hoffmann, Geschäftsführer des Studentenwerks Hannover.
Kyounghye Cho und Rajesh Sriram haben von der Wohnraumkampagne im letzten Jahr profitiert und mit Hilfe des Studentenwerkes ein Zimmer bei PrivatvermieterInnen gefunden. Bislang konnten durch die kostenlose Vermittlung des Studentenwerkes fast 270 internationale Studierende in Hannover ein neues Zuhause finden.
Unterstützt wird die Kampagne durch Partner der Wohnungswirtschaft. So empfiehlt der Verein „Haus & Grundeigentum Hannover e.V.“ seinen Mitgliedern, den kostenlosen Maklerservice des Studentenwerkes in Anspruch zu nehmen. Um das Vermieten an internationale Studierende attraktiver zu machen, nimmt das Studentenwerk Hannover Wohnungsangebote auf, sucht nach passenden BewerberInnen und vermittelt zwischen Studierenden und VermieterInnen. Die Wohnraumangebote können dabei aus Wohnungen, WG-Zimmern oder Zimmern zur Untermiete bestehen.
Die Wohnraumkampagne ist Teil eines Handlungsprogramms, mit dem die Initiative Wissenschaft Hannover die Attraktivität und Internationalität des Hochschul-und Wissenschaftsstandortes steigern will.
„Unsere Kampagne hat mittlerweile bundesweit Beachtung gefunden. Sie unterstützt die Willkommenskultur in Hannover und ist gleichzeitig ein Markenzeichen für den exzellenten Hochschul- und Wissenschaftsstandort Hannover“, so Bürgermeister Thomas Hermann beim Auftakt der diesjährigen Kampagne „Lasst uns nicht im Regen stehen“.

Kontakt:
Studentenwerk Hannover
Akquise/ Vermittlung Privatwohnraum
Birte Wiedenroth
Mo. – Fr.: 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Tel: (05 11) 76-88 069
zimmer(at)studentenwerk-hannover.de
www.lasstunsnichtimregenstehen.de
Initiative Wissenschaft
In der Initiative Wissenschaft Hannover engagieren sich alle neun hannoverschen Hochschulen, das Studentenwerk Hannover, das Fraunhofer ITEM, das Geozentrum, die VolkswagenStiftung, die hannoverimpuls GmbH sowie die Landeshauptstadt Hannover. Koordiniert wird das Netzwerk seit dem Jahr 2007 im Büro des Oberbürgermeisters im Sachgebiet „Wissenschaftsstadt Hannover“.
www.wissen.hannover.de

Montag, 27. August 2018

Antikriegstag 2018 in Hannover:


Montag, den 3. September
16:00 Mahnmal am Maschsee-Nordufer (dort sind 386 von den Nazis in
den letzten Kriegstagen Ermordete begraben):
Gedenkveranstaltung der IG Metall-Jugend unter dem Motto:
„Wir sind die Kinder einer Welt“.
Etwa ab 16:45 Demonstration zum Mahnmal Aegidienkirche (die Ruine wurde als Erinnerungsort an den Krieg und die Zerstörung Hannovers erhalten),
17.30 Kranzniederlegung des DGB im Gedenken an den Krieg.
Etwa ab 17.45 Demo zum Platz der Weltausstellung, um die Themen
Krieg, Rüstung und Flucht „in die Stadt“ zu tragen.

Rheinmetall entwaffnen
Krieg beginnt hier!
Sonntag, den 2. September 13.00 am Bahnhof Unterlüß
(Zug aus Hannover Hbf fährt 11.40 – Treffpunkt 11.20 unten am Fahrstuhl zu Gl. 7)
Demonstration
gegen die tödlichen Rüstungsgeschäfte der Firma Rheinmetall
29.8. - 4.9.18 in Unterlüß Friedenscamp unterschiedlicher Organisationen mit Workshops, Vorträgen und Aktionen.
Infos unter: www.rheinmetallentwaffnen.noblogs.org

Tag X der Rodung heute?

Kerpen-Buir. Die Initiative Buirer für Buir, die Aktion
Unterholz und das Aktionsbündnis Ende Gelände laden für den sogenannten
Tag X zu einer gemeinsamen Pressekonferenz ein. Diese wird um 15.00 Uhr
an der Mahnwache zwischen der Ortschaft Buir und dem Hambacher Wald
stattfinden. Tag X ist derjenige Tag, an dem der Hambacher Wald gerodet
bzw. die Besetzung des Hambacher Forsts geräumt wird. Da für Räumungen
großflächige Baumfällungen nötig sind, käme dieser einer vorgezogenen
Rodung des Waldes gleich.

Der seit Jahren bestehende Konflikt um die Braunkohle und den Hambacher
Forst spitzt sich dramatisch zu. Mehrere Gerichtsverfahren zur
Schutzwürdigkeit des Forsts sind bei Verwaltungsgerichten anhängig. In
Berlin diskutiert die Kohlekommission der Bundesregierung über einen
Ausstieg aus dem klimaschädlichen Energieträger. Gleichzeitig möchte der
RWE-Konzern noch vor Beginn der offiziellen Rodungsperiode am 1. Oktober
unwiderrufliche Fakten schaffen. Dies markiert den bisherigen Höhepunkt
der Auseinandersetzung.

Der genaue Start dieser Arbeiten ist bislang unbekannt, wird aber für
die Woche des 27. Augusts 2018 erwartet. Der Polizeieinsatz wird
anschließend mehrere Wochen andauern. Vielfältige Protestaktionen sind
für diesen Zeitraum geplant.

„Die Eskalation des Konfliktes durch RWE stellt für Buir einen tiefen Einschnitt 
in unsere Lebensqualität dar. Neben dem Wald und unseren
Nachbarorten verlieren wir auch unseren Frieden. Der Hambacher Wald, für uns Symbol 
einer zukunftsorientierten Gesellschaft, droht nun zum
Mahnmal für die Zerstörung unserer Zukunft zu werden. Wir fühlen uns von
den Verantwortlichen in Bund und Land alleine gelassen - vergessen.“
Andreas Büttgen von der Initiative Buirer für Buir.

„RWE überschreitet mit der Räumung und Rodung Rote Linien für das Klima.
Es ist ein Skandal, dass die Landesregierung hier Konzern-Profite
anstatt das Klima schützt. Wir fordern den Stopp dieser Maßnahmen und
den sofortigen Kohleausstieg.“, sagt Karolina Drzewo, Pressesprecherin
des Bündnisses Ende Gelände.

„Die Zerstörung des Hambacher Forsts ist untragbar. Wir werden deshalb
ab morgen mit Aktionen massenhaften zivilen Ungehorsams die
Räumungsversuche von Polizei und RWE verhindern. Durch diese Aktionsform
nehmen wir unsere Zukunft selbst in die Hand.“, so Emil Freytag von der
Aktion Unterholz.

Es ist unklar, ob und wie weit die Polizei am Tag X den Zugang zu dem
Gebiet unterbinden wird.

Sonntag, 26. August 2018

Allererster Dirigent war Cornelius Meister


30 jahre chopin: open air. Zum Jubiläumskonzert durfte Oberbürgermeister Schostok nicht fehlen, der die Bedeutung des Jungen Sinfonieorchesters #Hannover unter Leitung von Tobias #Rokahr auch für die Bewerbung zur #Kulturhauptstadt hervorhob.
Allererster Dirigent dieses Orchesters war übrigens der inzwischen weltberühmte #CorneliusMeister. Ich traf seine Mutter heute beim openair und regte an, in seinen auf 3 Jahre im Voraus vollen Terminkalender ein "Revival" unter Abstimmung mit Rokahr in #Hannover "einzuschmuggeln". Möge es gelingen. ip
 
 

patria ubicumque bene est Die ganze Welt des Menschen Vaterland?


Textpassagen, ausgewählt und zusammengestellt von Ingeburg Peters

In der Verbannung leben zu müssen, ist heute aktueller denn je. Ganze Völker sind auf der Flucht. Das Gefühl der Entwurzelung steigert sich nicht selten zum Identitätsverlust.
Vertreibung betraf schon in der Antike nicht nur Prominente, sondern anonym gebliebene Menschen wie Sklaven, Zwangsarbeiterinnen, Flüchtlinge, Verfolgte, Deportierte und Expatriierte.
Sie alle empfanden das Exil als tiefen Einschnitt im Leben, der sie zu vernichten drohte. Viele zogen sich in die innere Emigration zurück. (aus Hildegard Krüger „Profugus solo patrio“)

#Cicero und #Seneca im Exil:
#Caesar bezeichnet es als die härtere Maßnahme gegenüber der Todesstrafe. Ciceros Ansicht nach ist der Selbstmord dem #Exil vorzuziehen. Erst später kommt er zu einer ganz anderen Deutung: dass die ganze Welt des Menschen #Vaterland sei (patria ubicumque bene est) und der Weise daher niemals aus seiner #Heimat vertrieben werden könne.
Dieser Gedanke des #Kosmopolitismus findet sich auch bei Seneca, der sich auf die wahren #Werte besinnt.

#Ovid im #Exil:
Die "barbarisch" klingenden Laute der Geten (in Tomis am Schwarzen Meer) im Ohr befürchtet der Dichter, die #Muttersprache zu verlernen. Der drohenden Gefahr des Verstummens wirkt er durch sein #Schreiben entgegen.
(Tristia V 7.55-68)
Aber die Länge seiner Vertreibung zermürbte ihn körperlich und seelisch, wurde eine Krankheit zum Tode. (Hildegard Krüger)

Bertolt Brecht im Exil:
Zieh die Mütze ins Gesicht, wenn Leute vorbeigehn!
Wozu in einer fremden Grammatik blättern?
Die Nachricht, die dich heimruft
ist in bekannter Sprache geschrieben.


Heinrich Heine im Exil:

Nach Deutschland lechzt ich nicht so sehr, wenn nicht die Mutter dorten wär (aus: Nachtgedanken)


Ingeborg #Bachmann im #Exil:
Ich mit der deutschen Sprache
Dieser Wolke um mich
Die ich halte als Haus
Treibe durch alle #Sprachen

Johannes R. #Becher: #Exil
Treibt ihr wie vormals ein verlorenes Spiel.
Bevor aus #Deutschland wir vertrieben waren,
Wir lebten schon seit Jahren im Exil.

Bertolt Brecht, aus Svendborger Gedichte:
Der mit zerrissenen Schuhn durch die Menge geht
Zeugt von der Schande, die jetzt unser Land befleckt.

Peter #Weiss: Monolog im Vakuum
An eine Rückkehr in das Land meiner #Herkunft glaubte ich nicht, und ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich dort je wieder Einzelne oder Gruppen finden würde, mit denen eine #Verständigung möglich wäre, was ich dort fand, waren meine #Verfolger, und die hatten mir ihre Antwort längst gegeben. (aus „#Fluchtpunkt“)

Bertolt #Brecht: aus „An die Nachgeborenen“
Ihr aber, wenn es so weit sein wird
Dass der Mensch dem Menschen ein Helfer ist
Gedenkt unserer
Mit Nachsicht.

#Seneca im Exil
verfasste eigens für seine #Mutter eine Schrift, um sie über seine #Verbannung zu trösten. In dieser Consolatio ad Helviam matrem ist aber spürbar, wie schwer ihm diese Aufgabe fiel.

Der Iraner Abdolreza #Madjderey:
Niemand ist als #Emigrant geboren

Gemälde Felix #Nussbaum aus #Osnabrück, der mit seiner Frau, der Malerin Felka Platek, in #Auschwitz ermordet wurde


Gemälde Nuria #Quevedo "30 Jahre Exil", die der #Franco-#Diktatur durch Flucht in die #DDR entrann

Ingeburg Peters in der inneren Emigration:
Offenbar nützt Schule nichts. Wir mussten dort über Stoffwechsel lernen: den Zusammenhang zwischen Boden, Pflanzen, Bäumen, Tieren + uns. Nun brennen Wälder, Vögel und Insekten sterben. Schulwissen in Biologie ist längst versickert.

Das Leben lehrt uns
jetzt
direkt,
wie man verreckt. 

Wer trägt die Verantwortung? Ip


Freitag, 24. August 2018

NABU: Vögel mit Verdacht auf Usutu-Virus melden

Vor allem Amseln betroffen / Bereits 254 Verdachtsfälle in Niedersachsen

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Hannover –  Das Vogelsterben durch das tropische Usutu-Virus setzt sich auch in diesem Jahr fort und erfasst weitere Regionen in Deutschland. Besonders Amseln sind betroffen. NABU und Tropenmediziner bitten die Bevölkerung, kranke oder verendete Tiere unterwww.nabu.de/usutu-melden zu melden und möglichst zur Untersuchung einzusenden. „Wir haben in diesem Jahr in Niedersachsen bereits 254 Usutu-Verdachtsfälle erhalten, deutschlandweit knapp 1.500 Fälle, knapp zwei Drittel davon alleine im August“, so der NABU Niedersachsen.

 

Seit dem erstmaligen Auftreten dieses Vogelsterbens im Jahr 2011 breitet sich das besonders im Spätsommer von Stechmücken auf Vögel übertragene Usutu-Virus zunehmend über Deutschland aus. Waren in den ersten Jahren lediglich wärmebegünstigte Regionen entlang des Rheintals und am Untermain betroffen, konnte seit 2016 eine Ausbreitung über Nordrhein-Westfalen nach Norden und in Richtung Bayern sowie ein separater Ausbruch im Raum Leipzig und Berlin festgestellt werden. In diesem Jahr sind offensichtlich vor allem die Regionen um Nürnberg sowie zwischen Bremen und Hamburg erstmals betroffen.

 

„Die 2018 bisher gemeldeten Fälle übertreffen die Zahlen aus den Vorjahren deutlich, was für ein besonders starkes Auftreten und für einen Verbreitungssprung des Virus spricht“, so der NABU Niedersachsen. Ornithologen und Tropenmediziner konnten seit 2011 feststellen, dass immer dann besonders viele Vögel verenden, wenn das Virus erstmals in einer Region auftritt, wie derzeit um Nürnberg, Bremen und Hamburg. In den Folgejahren sinken die Todeszahlen dann auf ein niedrigeres Niveau. „Der warme Sommer dieses Jahres dürfte die Ausbreitung des ursprünglich tropischen Virus begünstigt haben.“

 

Um die tatsächliche Ausbreitung des Virus dokumentieren zu können, ist es wichtig, möglichst viele Verdachtsfälle im Labor bestätigen zu können. Entsprechende Untersuchungen nehmen das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg (BNI) sowie manche veterinärmedizinischen Untersuchungsämter vor. Beim BNI sind in diesem Jahr bereits 174 möglicherweise am Usutu-Virus verendete Vögel eingesandt worden. Sie werden derzeit untersucht. Erste Labornachweise des Virus sind erfolgt.

 

Durch das Virus verursachte Todesfälle von Vögeln treten jeweils während der Stechmückensaison von Mai bis September auf. Infizierte Vögel wirken offensichtlich krank, apathisch, flüchten nicht mehr und sterben meist innerhalb weniger Tage. Fast immer sind es Amseln, bei denen diese Krankheit festgestellt wird, weshalb die Usutu-Epidemie auch als „Amselsterben“ bekannt wurde. Allerdings werden auch andere Vogelarten von diesem Virus befallen und können daran sterben. Der NABU Niedersachsen: „Leider kann man Usutu-Infektionen weder verhindern noch behandeln. Es bleibt lediglich die einmalige Chance zu nutzen, die Auswirkungen einer für Deutschland neuen Vogelkrankheit auf wildlebende Vogelarten zu dokumentieren und deren Folgen abzuschätzen. Ziel ist es, neuartige Gefährdungsursachen für Vogelarten mit anderen Bedrohungen wie Klimawandel und Lebensraumverlust vergleichen und beurteilen zu können.“ Tote Vögel sollen nur mit Schutzhandschuhen oder einer umgestülpten Plastiktüte gegriffen werden. Für Menschen besteht nach derzeitigem Kenntnisstand keine gesundheitliche Gefahr durch bei Stechmücken-Stichen übertragene Usutu-Viren.

 

Tote oder kranke Vögel melden:www.nabu.de/usutu-melden

Mittwoch, 22. August 2018

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Uta Krueger kommt

Die Schauspielerin UTA KRÜGER, vormals tätig am Neuen Theater Hannover, feiert nun mit dem weltweit ausgezeichneten Film IM AUGE DES BETRACHTERS (Regie. Otwin Biernat) ihren Kinostart im KINO AM RASCHPLATZ.

Besagter Film lief u.a. auf dem New York City International Film Festival, London International FF, Sofia Independent FF, Bucharest Film Awards, Antakya International FF (Türkei), Jagran Film Festival (Mumbai) uvm.

Jetzt kommt der preisgekrönte Film auch nach Hannover.

Zum Film

POINT of VIEW ist ein Echtzeit - Familiendrama, das in Schleswig-Holstein gedreht und 2017 fertiggestellt wurde. Das Besondere des Films besteht darin, dass innerhalb von 80 Minuten kein sichtbarer Schnitt erfolgt, da die Kamera die Postition der Protagonistin im Film einnimmt und somit zur zentralen Figur wird.

Uta Krüger beeindruckt im vorliegenden Film als Antagonisitn Anne Krämer, wobei alle fünf Schauspieler/innen jeweils auf mehreren Festivals nominiert und ausgezeichnet wurden.

Otwin Biernat verfasste das Drehbuch selbst und produzierte den Film, der in Eigenfinanzierung und mithilfe von Crowdfunding umgesetzt wurde.

Der Regisseur Otwin Biernat hat bisher an etlichen internationalen Produktionen mitgewirkt und ist als Weltenbummler häufig im Ausland unterwegs, u. a. bei dem bekannten Nachrichensender Aljazeera Internationl im Mittleren Osten oder in Deutschland als Co-Produzent für den Film Homesick (Regie: Jakob M. Erwa), der 2015 auf der Berlinale die Weltpremiere feierte.

Kino:

Am 27.8 wird Uta Krüger bei einem Publikumsgespräch nach der Filmvorführung für Fragen und Diskussionen vor Ort sein. Möglicherweise sind auch noch weitere Mtiglieder der Crew anwesend.

Montag, 20. August 2018

Angebliche Funkstörung



Für den Klimaschutz in der Region Hannover ist der Ausbau der Windenergie von entscheidender Bedeutung. Einer der räumlichen Schwerpunkte ist Neustadt a. Rbge.. Aufgrund von angenommen Störungen der Funknavigation durch Windräder werden zurzeit aber keine Baugenehmigungen für das Stadtgebiet erteilt – weder für neue noch für das Repowering bestehender Anlagen. Vor dem Verwaltungsgericht Hannover stehen sich aktuell in dieser Frage das Bundesamt für Flugsicherheit beziehungsweise die Deutsche Flugsicherheit und Windenergie-Planer gegenüber. Der Ausgang des Verfahrens ist offen.

Die Region Hannover, die Stadt Neustadt a. Rbge,, die Klimaschutzagentur Region Hannover und verschiedene Windenergieanlagenbetreiber und -projektierer setzen sich – auch gegenüber dem Bundesverkehrsministerium - dafür ein, Lösungen zu finden, wie die klimafreundliche Windenergieerzeugung und die Sicherheit des Flugverkehrs in Einklang gebracht werden können.
 
 

DKP fordert von Politik und „hanova“: Städtische Sozialwohnungen statt Luxuseigentum!




Im Rahmen einer demonstrativen Aktion vor der Zentrale der städtischen Wohnungsgesellschaft „hanova“ am Klagesmarkt fordert die DKP Hannover unter dem Motto„Städtische Sozialwohnungen statt Luxuseigentum!“ einen entschiedenen Richtungswechsel sowie eine Offensive für bezahlbaren Wohnraum in der niedersächsischen Landeshauptstadt.
Ihr Unverständnis und ihre Kritik an den derzeitigen Missständen brachten Hannovers Kommunisten dabei jetzt mit Ironie in Form einer „Danksagung“ an hanova“ zum Ausdruck:
Danke! Für eine Miete von 17 Euro pro Quadratmeter! Danke! Für hochpreisige Eigentumswohnungen!“ „Gedankt“ wurde der Wohnungsbaugesellschaft auch für das „Verschachern städtischen Bodens“ und für eine „profitorientierte Wohnungsbaupolitik“.
Die Situation auf dem hannoverschen Wohnungsmarkt ist alarmierend und desaströs. Die Immobilienpreise haben sich seit 2008 verdoppelt, Geringverdienende können die explodierenden Mietpreise nicht mehr zahlen und räumlich angemessene Wohnungen in Innenstadtnähe werden für viele zum unbezahlbaren Luxus. Verdrängung, Gentrifizierung, Zwangsräumungen, monate-
lange Wohnungssuche und horrende Mietpreise sind an der Tagesordnung. Fast 50.000 Wohnungen für Arme und Geringverdienende fehlen in der Stadt an der Leine und die Suche nach einer Sozialwohnung gleicht einem Lotteriespiel. Der Mangel an sozialem und bezahlbarem Wohnraum ist für tausende arme Menschen mit ihren Familien zur existenziellen Bedrohung geworden: Von den 2002 vorhandenen 2,5 Millionen Sozialwohnungen in Deutschland sind nach drastischen Einschnitten gerade einmal 1,2 Millionen übrig geblieben.
Während der Bochumer Immobilienkonzern „Vonovia“ in Hannover durch „Modernisierungen“ und Mietsteigerungen bis 30 Prozent seine Gewinne auf Kosten der Bewohner/innen erhöhen will und Papenburgs Wasserstadt in Limmer bereits 15 bis 16 Euro pro Quadratmeter Mietwohnung anpeilt, kommt einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft eine besondere Verantwortung zu.
Die Wohnungsbaugesellschaft „hanova“ (ehemals GBH), die zur Zeit einen Bestand von über 13.000 Wohnungen betreibt, hat in der Vergangenheit mehrere tausend Sozialwohnungen aufgegeben und engagiert sich vortrefflich im Luxussegment.
Die DKP Hannover stellt dazu fest:
Hanova“ und auch die städtische Ratspolitik haben lange Zeit geschlafen und nicht auf die Notsituation reagiert, vielmehr haben sie die Notlage durch ihre Wohnungspolitik miterzeugt. Wir fordern eine wirkliche Offensive der Stadt und der Wohnungsbaugesellschaft, die Wohnungen selbst baut, sie mit Belegrechten in kommunaler Hand behält und nicht zum Gegenstand von Profit- maximierung durch Investoren verkommen lässt. Die städtische Gesellschaft „hanova“ muss auf soziale Ziele verpflichtet werden.
Wohnen ist schließlich ein Grundrecht für alle, das nicht arm machen darf!“  
Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefuegt

Sonntag, 19. August 2018

Mitleid bevorzugt Männer

Manchen Männern mit Handicap wird oft unangemessenes Mitleid zuteil.
So nutzt einer in meiner Nachbarschaft jeden Vorübergehenden hemmungslos für seine Angelegenheiten aus, zu deren Regelung er mir schlicht zu faul scheint.
Alkoholiker aeußern sich abfällig über "Weiber", die müssten schonmal einen aufs Maul bekommen, wenn sie vorlaut werden; Flaschensammler ebenso.
Um so bedauerlicher finde ich, dass die Wagnersche Stiftung #Hannover den Ursprungswunsch ihres Stifters, arme Frauen zu unterstützen, in der historischen Aufarbeitung unter den Tisch fallen ließ.
Kenne einige gehandicapte Frauen, die zum Canarisweg verfrachtet wurden, andere wurden erst nach Wochen durch den Leichengeruch aufgefunden, die sich in der sanierten Wagnerschen Stiftung wohlgefühlt hätten.
Aber kenne keine einzige Behinderte, die sich so ausverschaemt, überheblich und größenwahnsinnig verhält, wie männliche Leidensgenossen.ip

Freitag, 17. August 2018

Stadt bittet um Verzicht der Fütterung von Wasservögeln und Fischen

Durch die Hitze und Trockenheit der vergangenen Wochen ist der Sauerstoffgehalt in Maschsee und Maschteich gesunken. Zur Verbesserung der Sauerstoffsituation hat die Stadtverwaltung bereits in beiden Gewässern entsprechende Belüfter eingesetzt. Um die Bedingungen in diesen, aber auch allen anderen Gewässern nicht schlechter werden zu lassen, können auch die BesucherInnen einen wertvollen Beitrag leisten, indem sie weder Fische noch Wasservögel füttern. Durch die Fütterung gelangen Nährstoffe ins Wasser, die ein Algenwachstum fördern und zu einer Verschlechterung der Lebensbedingungen für die Fische beitragen.

Unabhängig von der aktuellen Problematik bittet die Stadtverwaltung darum, auf das – gut gemeinte - Füttern von Enten zu verzichten, da es vor allem für stehende Gewässer grundsätzlich eine zusätzliche Belastung darstellt, unter der unter anderem die Fische leiden. Der Kot der Wasservögel düngt das Wasser. Dadurch werden Stickstoffverbindungen in das Gewässer eingetragen, die im Wasser zu Nitrat und unter bestimmten Bedingungen zu Nitrit umgewandelt werden. Nitrit ist ein starkes Fischgift, das bereits in geringen Konzentrationen tödlich für die Fische ist. Auch nicht gefressenes Brot entzieht dem Wasser durch seine Zersetzung Sauerstoff. Dies alles in Kombination verschärft so um einiges das Sauerstoffdefizit der Gewässer.

Die Population der Wasservögel wird durch das natürliche Nahrungsangebot geregelt. Ein Zufüttern mit zum Beispiel Brot führt zu einer Überpopulation und verstärkten Verunreinigung der Gewässer durch Kot und Brotreste. Dies führt wiederum zu einem bereits skizzierten verstärktem Algenwachstum, das einen Sauerstoffmangel nach sich zieht. Da mangels Frischwasserzufuhr kein Austausch stattfindet, können die Gewässer umkippen.

Donnerstag, 16. August 2018

Morgens um 5 am Steintorplatz

#hannover.Massimo d'Allasta, Inhaber Eiscafé Venezia hat gemeinsam mit Anlieger-Geschaeften erneut die Initiative ergriffen, den Steintorplatz als Treffpunkt Drogenabhängiger zu beanstanden. Morgens um 5 ist der Platz voller Junkies. Die HAZ schickte eine Journalistin. Die Polizei stellt Zeugen dumme Fragen, wenn eine Massenschlägerei in Gang war. Wieviele es gewesen seien...als ob Beobachter in Ruhe nachzählen. Weiterer Kritikpunkt ist der Uringestank.ip

Wie verschafft mann seiner Frau einen Job?

Fembio.org-chronistin Anne Beck erinnert sich daran...und ich sehe Parallelen, wie Mann Jobs für seine Frau schafft bei Harald Härke, OB Schostok, Gerhard Schröder als U-Boot bei #Weil? https://t.co/heLvAIvLro -  https://t.co/2vN0G4jTVH

Green and Sustainable Finance Cluster Germany e.V.

Im April dieses Jahres haben sich das Green Finance Cluster Frankfurt des Hessischen Wirtschaftsministeriums und die Accelerating Sustainable Finance Initiative der Deutschen Börse zum Green and Sustainable Cluster Germany zusammengeschlossen. Seinen Sitz hat es an der Frankfurt School of Finance & Management und ist dort am Frankfurt School-UNEP Collaborating Centre for Climate & Sustainable Energy Finance angesiedelt.

Ziel des Clusters ist es, ein strategisches Konzept zur Etablierung einer nachhaltigen Finanzwirtschaft in Deutschland aufzubauen und umzusetzen.

Was hat sich seitdem getan und wo steht das Cluster aktuell? die wichtigsten Erkenntnisse des neuen Baseline-Reports zu nachhaltiger Finanzierung in Deutschland präsentieren der Hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und die beiden Geschäftsführer des Clusters, Kristina Jeromin und Karsten Löffler sowie hochrangige Vertreter des Clusters am 24. August.

Dienstag, 14. August 2018

SIGN THE OPEN LETTER

On behalf of all of us, ten families are taking the EU to court to demand realistic action on climate change. [1] Yesterday the European General Court accepted their case [2] - a huge step forward for the People’s Climate Case.

Only decisive action can limit global warming. And this problem is bigger than any one country. For us in Europe, it is the EU that must act quickly. Yesterday the court told the European Parliament, and all the EU heads of state, that they are accused of not adequately acting to protect European citizens from climate change. They now have two months to react.

The ten families are going to court for all of us. If they win the case for us, the EU has to act faster and more decisively to prevent climate change. Now is when we have to show solidarity.

With our open letter we stand by them, and also send a clear message to the accused in Parliament and the Council of the European Union: Act now, while there is still time, it is not too late.

Please sign our letter of solidarity

Farmers predict this summer’s harvest will be hit hard by the heat [3] and cities are struggling to keep local trees alive. [4] Some will lose their homes to the fires, and heat related deaths are expected to rise. Sick and elderly suffer the most. All this is just a glimpse of what lies ahead if we don’t rise to the challenge together.

Europe's death toll from weather disasters could rise 50-fold by end of this century a recently published study reported. Instead of 3,000 people a year now dying from extreme heat, it could be more than 150,000 people a year by 2100 if there is no significant reduction in greenhouse gas emissions. [5]

And this is only one of the predicted disastrous consequences we face if the EU does not act fast and determined enough. The lawyers of the people’s climate case put 5,000 pages of evidence together to prove that the EU doesn’t take the steps possible and necessary.

But evidence alone won’t be enough. We have to combine the evidence and the example of these ten families and make both heard.Already 90,882 citizens from all over Europe signed our letter of solidarity. Let’s double this number right after the day the defendants get the accusation (and will definitely check the internet to see what is going on). Use your voice to show the Council of the European Union and the European Parliament that ten families struggle not only on their own behalf, but for us all.

Please sign our letter of solidarity

Giorgio Elter is from one of the ten families. He lives in a small village in the Italian Alps and produces local organic foods. He is witnessing that the regional plants in the mountains do not bloom anymore, or bloom much too early. He explains his motivation to sue the EU, “For us, this legal action is very important to raise awareness among our decision makers on the need to take more radical actions (...) before it is too late for all of us.” [6]

Ten families took action and are challenging the EU. Let’s support them.

With hope,

Mika (Bordeaux), Jörg (Lübeck), Virginia (Madrid), and the rest of us at WeMove.EU

PS: The People’s Climate Case is the litigation action initiated by families from Portugal, Germany, France, Italy, Romania, Kenya, Fiji, and the Saami Youth Association Sáminuorra. They are taking the EU institutions to court to prevent dangerous climate change. Citizens from all over Europe are signing our letter of support - please join. Share it with people you know who care.

 

References

[1] https://peoplesclimatecase.caneurope.org/wp-content/uploads/2018/07/application-delivered-to-european-general-court.pdf
[2] https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/PDF/?uri=OJ:C:2018:285:FULL&from=EN
[3] https://www.ecowatch.com/european-drought-threatens-harvests-2589844659.html
[4] https://www.nytimes.com/2018/08/04/world/europe/europe-heat-wave.html
[5] https://www.cbc.ca/news/technology/europe-heat-waves-1.4236629
[6] https://peoplesclimatecase.caneurope.org/plaintiff/family-elter-from-italy/

 

WeMove.EU is a citizens’ movement, campaigning for a better Europe; for a European Union committed to social and economic justice, environmental sustainability and citizen-led democracy. We are people from all walks of life, who call Europe our home whether we were born in Europe or elsewhere. To unsubscribe from WeMove.EU, please click here.

Montag, 13. August 2018

Die Welt brennt -Brandbericht Portugal, Griechenland, Gefahr im Rest Europas...

Conny, ich höre, ihr habt da fast 50 Grad!!! Wie macht ihr das, schützt euch etc.???

Uns reichts ja hier schon mit 35...

Claudia

Von: Conny Kadia

Betreff: Kuenstliche Feuerzunami in Suedstaaten Europas

Liebe Claudia,

Danke der Nachfrage, wir waren fuer 10 Tage in Nordspanien (Picos da Europa) und haben die Hitze gut auf 1500 - 2000 m Hoehe mit dem Motorrad verbracht.
Freilaufende Kuhherden und Wildpferde, die die Berge gruenhalten .. es gibt noch sehr schoene Stellen in Spanien, wie es scheint.

Zur Hitze kann ich nur sagen, dass es frueher ueblich war, im August 1-2Wochen ueber 40 Grad Hitze zu haben ..

dieses Jahr dann doch "zeitgerecht" - was ja in 2017 bereits im Juni geschehen war !! (rechtzeitig vor der 1. Feuerkatastrophe) ..

Du hast ja mitbekommen, dass Anfang August in Portugal das naechste Grossfeuer stattgefunden hat, diesmal im Sueden, Monchique,

7 Tage Feuer, (das auch ohne Wind nicht geloescht wurde), wie meine Freundinnen dort berichten, die zum Glueck direkt nichts abbekommen haben.
DIESMAL KEINE TOTEN !!!

Ich bin mir sicher, dass unsere gemeinsame Aufklaerungsarbeit - der nationale und internationale Widerstand, es verhindert haben, dass wieder viele Menschen gestorben sind !

Aus dem Brand August/2018 gibt es diesmal YOUTUBE BIDEOS von Buergermeistern u.a., die ihre Doerfer verteidigt haben, und sich gemeinsam geweigert haben, sich zu evakuieren! Polizei wollte handgreiflich werden, und Fernsehprobaganda hat auch versucht "Druck" zu machen, dass die Bevoelkerung den Sicherheitsmassnahmen folgen soll, ABER DIE BEVOELKERUNG HAT SICH GEWEIGERT! Buergermeister spricht nicht nur von politischer Fehlentscheidung, aber auch Kriminelle Entscheidungen !!
Menschen sollten wieder von Polizei ins Feuer geschickt werden - und haben sich kollektiv geweigert !

Gegen Auslaender wurde 1 Tag nach Feuer - DROGENKONTROLLE auf ihren Grundstuecken gemacht - Polizei wurde handgreiflich als ein Englaender seinen Namen und Ausweis sehen wollte, alles auf YOUTUBE und OEFFENTLICH !!! UNGLAUBLICH !
POLIZEI-STAAT - auch in Portugal wird es versucht. Und das alles wird jetzt im Internet gezeigt und diskutiert. Grosser Aufstand im Volk !!

Ich denke das ist ein wichtiger Schritt,
dass das Volk in Portugal verstanden hat, dass es Tote gibt, wenn sie den Befehlen der Autoritaeten folgen !!
Markaber aber war.
Und ich spuere sicher, dass du und ich und wir alle im Widerstand hier Schlimmeres verhindert haben.

Auch Feuerwehrleute platzt diesmal der Kragen und sie packen aus ! Mit anderen Worten sagen sie, dass alle "Order von Oben" anscheinend das Ziel haben, dass die Feuer NICHT GELOESCHT werden sollen !! Feuerwehrleuten wird eigentlich Befehl gegeben, nichts zu machen..
Und viele Feuerwehrleute haben sich ihren Befehlen widersetzt, und Einsaetze gemacht !!!

Hier ist ein grosses Neues Potential fuer Widerstand. So makaber wie diese Menschen den Umgang mit Natur, Feuer und Staat erlebt haben,
ist dies eigentlich genau der richtige Moment, ihnen von Flugzeugen zu erzaehlen, die Chemie spruehen... etc pp

Fuer Deutschland und Mitteleurope stehen m.E. notwendige Schritte an ..
Wie du schon sagst, dass da dieses "dumme" internationale Frauenforum wg. Klimawandel am Gruenden ist !
sorry, hab gerade kurz auf den Link geschaut, da wird mir nur schlecht - das kann ich gar nicht ernst nehmen. sogar am Namen versuchen sie,
Mother Earth Movement.. zu kopieren ?? (diese theoretischen wichtigmacherInnen) die haben keine Chance !
Aber Danke fuer die Info. Wenn ich Zeit habe, schicke ich denen unseren Zeitungsberichte aus Portugal.

Ich hoere aber von vielen Menschen, dass in D. tatsaechlich auch am TV in Talkshows der KlimaSchwindel oeffentlich besprochen wird ??

Ich sehe eine Chance in der Verbreitung unserer Erkenntnisse, da 2017/2018 erstmals in Europa MENSCHEN-NATUR-RECHTE OFFENTLICH GEBROCHEN WERDEN - 
Zwar "nur" die Sudstaaten (warte noch, was in Spanien noch passiert .. - Italien hat ja schon Erdbeben und nun Erdkrustenverschiebungen als Experimente erlebt !!??)
Menschen werden belogen, Feuer werden kriminell zum Ausrotten gebombt, Kommunikation, Strom und Wasser wird rechtzeitig abgestellt - die Medien luegen vorher, waehrenddessen und nachher!
Der Bericht aus Griechenland (s.  unten) beschreibt im Prinzip das Gleiche, was wir in Portugal hatten, nur noch makabrer, dass Menschen entweder am Strand in der Hitzewelle verbrannt, oder im Meer ertrunken sind !!!!

In Griechenland scheint die Bauxite-Industrie dahinter zu stehen, und in Portugal, wo es 30 Jahre der "Turismus und Immigration auf dem Lande" war, soll diesem nun wohl der Garaus gemacht werden, damit Auslaender sich ausschliesslich auf Algarve, Lisabon und Porto beschraenken, und nun der Terrain "zum 2. Mal" ausverkauft wird, naemlich an die Lithium-Industrie .. und Algarve Fracking Petrolium und Gas !!??

Die WissenschaftlerInnen muessen begreifen, dass derzeit in Deutschland eine unnatuerliche Hitzewelle geschaffen wird, die das Land ausgetrocknet,
und mit den gleichen Techniken wie in Californien, Griechenland, Portugal oder Schweden kann auch in Mitteleuropa eine aehnliche Brandkatastrophe geschaffen werden.
(ueber Schweden-Feuer habe ich die Info bekommen, dass 13Trillionen Dollar gemacht werden sollen, die fuer das Geoengineering Projekt noetig sind, um weiterzumachen !!???)

Mit den modernen Techniken wird ein FEUERZUNAMI aufgebaut, und wenn alles stimmt, ist eine geographische Zone innerhalb von Stunden erledigt !
Diese Brandbomben koennen auch im Vorgarten deutscher Haeuser ploetzlich "vom Himmel fallen" .. "alles Gute kommt vom Himmel" stimmt derzeit leider nicht mehr so ..
Und nicht von den Gemeinden, aber von den Bundesregierungen, die widerum den Anweisungen der "NATO" unterliegen, werden die Nachrichten bestimmt, die Entscheidungen gefaellt, und der Fahrplan organisiert !!

In Portugal sind nun weniger/keine Menschen umbekommen, da wir ganz makaber vorgewarnt haben -
Es gibt eine offentliche Regierungsliste seit Mai 2018, wo "brandgefaehrdete Bezirke" vorgemerkt sind.

Der Widerstand hat diese Liste sofort publiziert mit der Warnung, dass hier die intern bekannten 800 000 HA Flaeche Waldbrand fuer 2018 angekuendigt werden.
Monchique, wo letzte Woche das Feuer war, ist auf der Liste ! ..

Wir haben den Menschen in den Regionen im Mai geschrieben, dass sie Generator immer funktionsfaehig haben sollen, da Strom, Wasser und Telefone abgeschaltet werden !!
Ist in Griechenland und in Monchique 2018 wieder so vorgekommen ! Immer Wasser auf Vorrat haben, damit Haus - Grundstueck sofort gewaessert werden kann.
.. ich fuerchte, diese Anweisungen koennten bald auch fuer Deutschland anstehen ..

Bericht aus Griechenland
diewelt.de - habe keinen genauen LiNK aber den findest du bestimmt raus.

Danke Claudia fuer alles, wir bleiben in Verbindung

herzliche Umarmung, Conny

© Savvas Karmaniolas/AFP Asche und Trümmer soweit der Blick reicht: Das ist von den grünen Hügeln des Küstenortes Mati geblieben.

• Nach Angaben der Feuerwehr haben die Waldbrände in Griechenland bislang 92 Menschen das Leben gekostet.

• Katastrophenforscher der Universität Leuven in Belgien sprechen vom "tödlichsten Großfeuer" in Europa seit mehr als 100 Jahren.

• Rekordverdächtig war in Griechenland wohl auch das staatliche Organversagen, das nun ein Fall für die Staatsanwaltschaft ist.

Jetzt ein Funken, und das Feuer würde wieder springen, von Baum zu Baum, mit dem wilden, heißen Wind. Genug Nahrung fände es immer noch. Struppiges Geäst liegt am Straßenrand, alle paar Hundert Meter, neben Mülltonnen, aus denen die Tüten quellen. Der Katastrophenschutz hat gerade erneut "Waldbrandgefahr der Kategorie vier" für Athen und Umgebung gemeldet. Vier von fünf.

Aber wenn das Feuer nach Mati wiederkäme, um sich den Rest des Küstenstädtchens zu holen, fände es keine Opfer mehr. Weil Mati jetzt eine Geisterstadt ist. Mit Hunderten schwarzen Höhlenhäusern, verrußten Terrassen, geschmolzenen Jalousien, die Gärten Haufen von Asche. Zwischen den Ruinen fährt das Militär in Flecktarn-Jeeps herum, als wäre die "Silberküste", wie sie die Strände hier nennen, Kriegsgebiet, gerade mal eine Autostunde vom Athener Zentrum entfernt. Die Polizei ist auch unterwegs - wegen der Plünderer.

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Nach Angaben der Feuerwehr vom Mittwoch haben die Waldbrände bislang 92 Menschen das Leben gekostet. 36 Verletzte werden noch behandelt. Die meisten Toten an der Silberküste gab es in Mati, an einem hochsommerlichen Montagabend, am 23. Juli. Katastrophenforscher der Universität Leuven in Belgien sprechen vom "tödlichsten Großfeuer" in Europa seit mehr als 100 Jahren. Rekordverdächtig war in Griechenland wohl auch das staatliche Organversagen, das nun ein Fall für die Staatsanwaltschaft ist. Die Justiz will zum Beispiel wissen, warum ein Feuerwehrmann sagte, er habe sich am Abend des Verhängnisses von seinen Vorgesetzten "alleingelassen gefühlt".

Ermittlungsergebnisse gibt es zwar noch nicht, aber was Augenzeugen berichtet haben, ist erschreckend genug: Strom und Wasserpumpen, auch an Hydranten, fielen in Mati schon nach Minuten aus, die Feuerwehr konnte nicht mit den Helikopter-Piloten kommunizieren, die Verkehrspolizei soll Menschen in Richtung Feuer geschickt haben. Katastrophenalarm gab es nicht, ein geplantes SMS-Warnsystem war nicht in Betrieb. Aber es gibt noch mehr, was viele Menschen wütend macht.

"Da war niemand da, der uns holte, warum?"
Mati hatte eine Strandtaverne, die jeder kannte, die Tische stehen noch auf der Terrasse. An einer Mauer neben dem verwaisten Lokal hängt ein handgeschriebenes Plakat, schwarze Schrift auf weißem Stoff: "Keine Entschuldigung, keine Scham, aus der Asche schreien die Toten". Es waren Äußerungen von Regierungspolitikern, die keine Fehler eingestehen wollten, die stattdessen die Schuld noch bei den Opfern suchten - das hat viele empört. Da redete Verteidigungsminister Panos Kammenos von den "Schwarzbauten" in Mati, und Premierminister Alexis Tsipras sagte, dass es seiner Regierung "in den vergangenen drei Jahren leider nicht gelungen sei, diesen Missstand abzuschaffen".

Es gibt in Mati viele Häuser ohne Genehmigung, das weiß jeder, offiziell ist ein Teil des Gebiets immer noch "Wald", wie der hohe Berg, von dem das Feuer sprang. Schon seit den 1960er-Jahren wurde hier gebaut, planlos, erst die Häuser, dann die Straßen. Die sind eng, verwirrend verwinkelt. Und kein Schild zeigt den Weg über schmale Wege zum Meer. Aber das erklärt das Ausmaß der Katastrophe auch nicht allein.

Thanasis Diamantopoulos ist ein guter Schwimmer, das hat ihn gerettet. Am 23. Juli kam der Politikprofessor aus Athen nach Mati, ins Haus seines Cousins. "Es war so heiß im Haus, ich dachte, die Klimaanlage ist ausgefallen." Da sah er den Rauch vor den Fenstern, sein Auto vor der Tür stand in Flammen. Der 66-Jährige lief zum Meer, bei der Taverne ging er ins Wasser. "Wer am Strand blieb, den hat die Hitzewelle erfasst, der ist verbrannt." Das war gegen 18.30 Uhr. Etwa vier Stunden blieb er im Meer, klammerte sich mit einer Frau und deren zwei Söhnen, neun und sechs Jahre alt, an einen Felsen. "Die Frau hat gezittert, mehr als die Kinder." Diamantopoulos erzählt das in einem Athener Café, bei einem Glas Wasser. "Ich frage mich bis heute", sagt er, "warum es so lange dauerte, bis die Küstenwache Schiffe schickte." Als er spät in der Nacht wieder am Strand stand, wie so viele andere, ohne Kleider, ohne Handy, "da war niemand da, der uns holte, warum?" Es gibt noch so viele Fragen.

Unweit der Taverne wird die Küste steil. Auf der Kante steht ein Haus, Säulen um die Veranda, dahinter ist alles weggesprengt vom Feuer. Neben der Villa hat man 26 junge Leute gefunden, sie hatten sich im Tod aneinandergeklammert. Sie waren in den Garten geflüchtet und fanden keine Zeit mehr, die schmale Treppe über den Steilhang zum Ufer zu finden.

Ein Feuerwehrmann sagt: "Meine Stiefel sind geschmolzen"
"Das Feuer lief schneller als mein Auto", sagt Evangelos Bournous, der Bürgermeister der Hafenstadt Rafina, die neben Mati liegt. Bournous raste ein Stück neben dem Feuer her, da wusste er, diese Gewalt ist nicht zu stoppen. Nun sitzt er in seinem Büro im Rathaus, ein kleiner Mann mit müden Augen. Gerade war er wieder bei einer Beerdigung. "Leider habe ich nicht genug Zeit für die Toten, ich muss mich um die Lebenden kümmern." Der Bürgermeister war der Erste, der an jenem Abend im Sender Skai von Todesopfern sprach. Dafür wurde er von Regierungspolitikern gerügt und der Sender der Schwarzmalerei bezichtigt - als dürfe es so eine Katastrophe einfach nicht geben.

Bournous ist einer, der sich nicht leicht beugt, er sagt: "Leider hatte ich nicht die Verantwortung." Eine griechische Vorschrift sagt, wenn zwei Gemeinden von einer Evakuierung betroffen wären, hier Rafina und Mati, das zur Gemeinde Marathon gehört, muss die Präfektur auf Hinweis der Feuerwehr diese anordnen. Aber die Order kam nie. Rafina hat eine eigene kleine Feuerwehr mit fünf Wagen, die soll nur der staatlichen "assistieren". Doch die war seit dem Morgen bei einem Brand in Kineta, auf der anderen Seite von Athen, im Einsatz. Da wurde evakuiert. "Die Finanzkrise hatte auch Auswirkungen auf die Ausstattung der Feuerwehr", sagt Bournous. Das erzählen auch Feuerwehrleute. Einer sagt: "Meine Stiefel sind geschmolzen."

Bürgermeister Bournous hat nun auch mit der Katastrophe nach der Katastrophe zu tun. Er macht sich Sorgen wegen des Gifts aus Batterien, Öltanks, den verbrannten Autos. "In vielen Häusern gab es noch Elenit", ein längst verbotener asbesthaltiger griechischer Baustoff. Für die riesigen Bauschuttmengen braucht man spezielle Deponien. Die Menschen sollten Masken tragen, wenn sie die Asche zusammenkehren, warnen auch Umweltingenieure.

Stiftungen der griechischen Großreeder haben Millionen für den Wiederaufbau zugesagt. Ob das reichen wird? Bournous weiß es nicht, er sagt: "Das Ganze ist eine große Tragödie, die Trauer wird lange über uns hängen."

Vor dem Rathaus haben die "Médecins du Monde" einen Container aufgebaut. Ihre Sozialarbeiterin Antonia Kasari, 30 Jahre alt, hat so viel Leid an einem Ort noch nicht gesehen. Sie sagt: "Wir gehen zu den Leuten, die nach Mati zurückkehren." Sie finden verwirrte ältere Menschen, die nicht mehr wissen, welche Medizin sie nehmen müssen, "ihre Rezepte sind verbrannt". Oder Leute, die psychologische Hilfe nötig hätten, "es aber erniedrigend finden, darum zu bitten, weil sie sich nie vorgestellt haben, so etwas zu brauchen".

Die Regierung hat die Wiederbeschaffung verlorener Papiere erleichtert
Freiwillige verteilen Essen, Wasser, Kleider, in einer Sporthalle. Jetzt funktioniert alles. Sogar Flüchtlinge brachten Plastiktüten voller Flipflops, Zahnbürsten. Männer in orangen Westen mit der Aufschrift "Australian Aid" sind in Mati unterwegs. Einer der Australier sagt: "Das Feuer hat willkürlich zugeschlagen, wie der Wind." Der Mann steht vor einem unversehrten Haus, aber daneben ist ein schwarzes Loch.

Für Rafina gab es einen Evakuierungsplan. Der hätte aber nur etwas genützt, "wenn man 90 Minuten Zeit gehabt hätte", sagt der Bürgermeister. Die Zeit gab es nicht. Das Haus des Bürgermeisters ist auch verbrannt, seine Frau rettete sich ins Meer, mit Verbrennungen am Oberkörper.

Die Regierung hat die Wiederbeschaffung verlorener Papiere erleichtert. "Das ist das einzig Gute, was sie getan hat", sagt Diamantopoulos, der Langstreckenschwimmer . "Ich hatte das Glück", sagt er, "ich habe keine Toten gesehen." Sein Cousin konnte nicht so gut schwimmen, trieb weit ab. Ein Schiff rettete ihn in der Nacht, "er hatte ein Mädchen in seinen Armen".