Freitag, 24. März 2017

Bezahlbarer Wohnraum? Aber was ist dann z.B. in der Lenaustraße los?

WohnBauInitiative: mehr Haushalte, mehr Bedarf an Wohnraum – Region Hannover lässt Wohnraumversorgungskonzept erstellen
Region Hannover. Die Region Hannover wächst: Sie gewinnt weiter an Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Dynamik der Bevölkerungsentwicklung hat dabei sowohl in der Landeshauptstadt als auch in den Kommunen des Umlandes zugenommen, wie eine neue Haushaltsprognose der Landeshauptstadt und der Region Hannover zeigt.
Die Region verfolgt mit ihrer im letzten Jahr gestarteten WohnBauInitiative (WoBI) das Ziel - gemeinsam mit den Städten und Gemeinden – mehr und vor allem bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, insbesondere im Mietwohnungsbau. Als Planungsgrundlage für den zukünftigen Wohnungsbau vor Ort hat die Region Hannover jetzt für alle Städte und Gemeinden ein Wohnraumversorgungskonzept in Auftrag gegeben, in dem Ziele und Maßnahmen festgelegt werden. Die aktuelle Haushaltsprognose ist auch Basis für die neue Ziel- und Handlungskonzeption zur Wohnungsmarktentwicklung und Wohnraumversorgung in der Region Hannover ist. Hintergrund:Die Region Hannover setzt im Rahmen der WohnBauInitiative auf zwei Kernelemente: Fläche und Förderung. Fläche ist eine Grundvoraussetzung, damit zusätzlicher Wohnraum in der Region Hannover entstehen kann. Als Anreiz für die Schaffung preiswerten Wohnraums stehen Förderprogramme des Landes und der Region zur Verfügung. Beiden Kernelementen sind unterschiedliche Instrumente zugeordnet, die bereits existieren, intensiviert oder neu geschaffen werden:
Wohnraumversorgungskonzepte sind Voraussetzung für die Wohnraumförderung durch das Land Niedersachsen und die Region Hannover. Als Regionalentwicklungsinstrument dient das Regionale Wohnraumversorgungskonzept der kooperativen Entwicklung abgestimmter Handlungskonzeptionen und schafft für alle Kommunen der Region die notwendige Voraussetzung für die Realisierung geförderten Mietwohnungsbaus. Überschrift:ip


Mein Cebit-Abschlusskommentar: Design your day

Dass die #Cebit im Juni 2018 zum Spaß-Event wird, spricht Bände.
Sie ist tot, mausetot.
du konntest dieses jahr sowohl dein haustier und die familie auf dem monitor sehen als auch vollautomatische stahlwerkskontrolle, was ja eigentlich ebenso in die #hannovermesse gehört wie der digital gesteuerte bergbau von komatsu oder stromspar-technologie.
außer witzigen gigs gibts halt nichts mehr zu sehen außer schnellen Apps, hochwertigen Headsets und radikaler Einfachheit bei den drähten und kabeln.
du suchst dir per app dein essen aus und der smart concierge service bento @youroffice bringt jedem, was er möchte. auch der kaffee wird per LED gesteuert, ebenso wie waschmaschine und kühlschrank.
MapAnything sagt, wo auf der welt welche firma was produziert.
arrow human development lässt dir beim lernen im bett ein licht aufgehen, jung und alt - jeder nach seinem tempo.
das wars dann auch schon, smartsmartsmart alles.
da bleibt nur das event-programm: ein im 3D-Drucker gedrucktes Kleid ohne nähte als drohnen-landeplatz. Ingeburg Peters
ein weiteres Beispiel: http://johannaschmeer.com/bioplasticfantastic oder der Übergang von Material zu Maschine, was sich wie Schaumstoff anfühlt, kann z.B. Türklinken bedienen: http://alexandraion.com/wp-content/uploads/2016UIST-Metamaterial-Mechanisms-authors-copy.pdf




Heisenbergs Tochter kommt

Faust gehts schlecht. Will wissen, was die Welt im Innersten zusammenhält, und sieht, »dass wir nichts wissen können«. Also: Frust. Dann Teufel. Christine Mann, Tochter von Werner Heisenberg, und Frido Mann, Enkel von Thomas Mann, sind in ähnlicher Ausgangsposition, ziehen aber ganz andere Schlüsse: Lust. Dann Buch. Und am kommenden Montag Veranstaltung im Literarischen Salon in unserer Reihe »Kultur:Wissenschaft« , schönerweise gefördert von der Region Hannover.
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Montag | 27. März 2017| Kultur:Wissenschaft
Christine und Frido Mann (Psychologen/Autoren, München)

»Es werde Licht«
Liefert die Quantenphysik neue Welt- und Menschenbilder?


Veranstaltungsort:
Leibniz Universität Hannover
Conti-Foyer am Königsworther Platz 1

Beginn: 20 Uhr
(Abendkasse ab 19:30 Uhr)
Eintritt: 8 EUR / 5 EUR ermäßigt
(VVK bei der Buchhandlung Decius zzgl. 0,50 € Gebühr)

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»Es werde Licht - Die Einheit von Geist und Materie in der Quantenphysik« legt dar, inwiefern die Quantenphysik mit dem prinzipiell Unbestimmbaren zu tun hat und was das dann so mit uns macht. Vielleicht ist Materie z.B. gar keine Materie. Sondern Geist, z.B. in Form von »wunderschönen mathematischen Strukturen«, wie Vater Heisenberg seiner Tochter einst begeistert vorschwärmte. Da wirds dann irgendwann schwer mit harter Empirie. Muss man sich lockermachen. Gut so, finden die Autoren. Macht Spaß. Und Offenheit und Toleranz können wir gut brauchen. Ausgerechnet die Quantenphysik könnte uns eine naturwissenschaftlich-philosophische Vorlage dazu liefern und dabei helfen, nicht nur in der Wissenschaft neue Paradigmen und Menschenbilder zu finden. Macht Spaß, ok. Macht aber auch Arbeit, gedankliche vor allem. Geist als Materie, Materie als Geist? An diesem Problem haben sich seit Beginn des Intellekts schon zahllose Denker die Zähne ausgebissen. Und zwar g a n z sicher auch deutlich hellere Geister als Salon-Moderator Joachim Otte, der nach dem Abend die Welt nicht mehr verstehen und davon höchstwahrscheinlich profitieren wird.

BBS 14 kooperiert mit Hamburger Fern-Hochschule

 Vertragsunterzeichnung zum Studiengang „BWL dual Fachrichtung Büromanagement“
Region Hannover. Mit mehr als 1.000 Schülerinnen und Schülern ist die BBS 14, Berufsbildende Schule der Region Hannover, in Niedersachsen die Berufsschule mit den meisten Auszubildenden im Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau für Büromanagement. Als einzige Hochschule, die einen dualen Studiengang mit Schwerpunkt Büromanagement anbietet, ist die Hamburger Fern-Hochschule (HFH) somit der ideale Kooperationspartner für die BBS 14. Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages macht die BBS 14 einen wichtigen Schritt zur Entwicklung eines Förderkonzeptes für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler. Für die BBS 14 wird Schulleiterin Christiane Fischer die Vereinbarung unterschreiben. Als Vertreter der Hamburger Fern-Hochschule werden Präsident Prof. Dr. Peter François sowie Prof. Dr. Johannes Wolf, Kanzler der HFH und Studiengangsleiter Betriebswirtschaft dual, ihre Unterschrift unter den Vertrag setzen. Heinrich Meyer, Leiter des Studienzentrums der Hamburger Fern-Hochschule in Hannover, wird außerdem vor Ort sein und Fragen beantworten.


Donnerstag, 23. März 2017

Seraph vergeben

zum sechsten Mal hat die Phantastische Akademie auf der Leipziger Buchmesse den SERAPH vergeben. In der Kategorie „Bestes Buch“ gewann Katharina Seck mit ihrem Roman „Die silberne Königin“. Als „Bestes Debüt“ setzte sich Julia Langes „Irrlichtfeuer“ durch. Seit 2012 vergibt der Verein den Literaturpreis für Phantastik in enger Kooperation mit der Leipziger Buchmesse. Diese sponsert unter anderem das Preisgeld für den mit 2.000 Euro dotierten Förderpreis für das beste Debüt.

Wir trauern um einen kritischen Cineasten

Stadt erinnert an verstorbenen, ehemaligen Leiter des Kommunalen Kinos mit einem „In Memoriam - ein Abend für Sigurd Hermes“
Mehr als vier Jahrzehnte hat Sigurd Hermes, der am 19. März verstorben ist, das Kommunale Kino (Koki) in Hannover geleitet. „Wir trauern um einen kritischen Cineasten, der Film gelebt hat“, würdigt Kulturdezernent Harald Härke den Verstorbenen. Die Stadt erinnert an ihn: Am 19. Mai heißt es um 19 Uhr „In Memoriam - ein Abend für Sigurd Hermes“ in „seinem Wohnzimmer“, im Kino im Künstlerhaus.
Zu Sigurd Hermes Wirken im Koki: Vom 15. Juli 1974 – er kam von der Documenta in Kassel - bis zum 30. November 2014, als er in den Ruhestand ging, hat Sigurd Hermes das Kommunale Kino aufgebaut und zu dem gemacht, wofür es heute steht. Über Jahre ohne feste Spielstätte gab es zuerst Filmvorführungen in Freizeitheimen und anderen Orten. Für einige Zeit kam das Koki im Kino am Raschplatz unter, bevor es dann 1983 im Künstlerhaus seine Heimat fand. Inhaltlich holte Sigurd Hermes die Welt auf seine Leinwand, internationales Kino aus allen Weltregionen, Filmhistorisches, große Retrospektiven. Es waren vor allem auch seine Werkschauen der Filme von Jean Renoir und François Truffauts, die beeindruckten und für die er zum „Ritter des Ordens für Kunst und Literatur“ der französischen Ehrenlegion ernannt wurde.

Wenn Tinnitus zur Qual wird – Was tun bei Ohrgeräuschen?


Vorträge am Montag, 3. April 2017, 17.30 Uhr, im Regionshaus
Region Hannover. Piepen, Rauschen, Pfeifen – mehr als elf Millionen Menschen in Deutschland leiden laut der Deutschen Tinnitus Stiftung unter Ohrgeräuschen und Tinnitus. Die Hörstörungen schränken im  Alltag häufig ein und sind auf Dauer eine körperliche und seelische Belastung. Wie Betroffene mit den verschiedenen Arten von Ohrgeräuschen umgehen können, darüber sprechen am Montag, 3. April, im Haus der Region, Hildesheimer Str. 18 in Hannover, eine Expertin und zwei Experten. Der Vortragsabend beginnt um 17.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Reservierungen unter Telefon (0511) 616-23668 oder per E-Mail an hoerregion@region-hannover.de.
Im ersten Beitrag geht Volker Albert, Präsident der Deutschen Tinnitus-Liga e.V., auf den Zusammenhang von Tinnitus und Partnerschaft ein. Anschließend erläutert Prof. Dr. Anke Lesinski-Schiedat, ärztliche Leiterin des Deutschen HörZentrums der Medizinischen Hochschule Hannover, Leitlinien zur Behandlung von Tinnitus und Hörsturz. Hörgeräteakustiker Dr. Andreas Becker spricht zum Abschluss über die apparative Versorgung bei Tinnitus. Moderiert wird der Vortragsabend von Michael Bergmann, Geschäftsführer der Deutschen Tinnitus-Liga e.V.
Die Reihe „Hörstörungen – was tun?“ geht weiter: Über die Versorgung mit Hörgeräten und über die Krankheit Morbus Menière informiert am Montag, 15. Mai, 18 Uhr, der Deutsche Schwerhörigenbund. Bei allen Veranstaltungen steht für Menschen mit technischer Hörhilfe eine FM-Anlage zur Verstärkung des akustischen Signals zur Verfügung.
Hörregion Hannover
In der Region Hannover gibt es eine deutschlandweit einzigartige Vielfalt von herausragenden Unternehmen, Einrichtungen und Initiativen rund um Schall, Klang und Akustik – in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Gesundheit, Bildung und Kultur. Auf dieser Basis entwickelt die Region Hannover die neue Marke und das neue Netzwerk Hörregion, mit der Absicht, auf den Hör-Sinn in seinen verschiedenen Facetten aufmerksam zu machen, für gutes Hören zu werben und den Standort Region Hannover zu stärken.
Weitere Informationen über Idee, Projekte und Veranstaltungen der Hörregion unter www.hörregion-hannover.de