Sonntag, 19. Mai 2019

Heute letzter Shakespearetag bei den Kunstfestspielen Herrenhausen

Um 12 Uhr ist im Festivalzelt das TischGespräch mit den kongenialen Schauspieler!nnen von Forced Entertainment angeberaumt. Und von 15 bis 18 Uhr gibt es in der Faust-Warenannahme die letzten drei Tisch-Dramen des Meisters der Widersprüchlichkeiten zu erleben. Eine Anglistin: "Die Stücke sozusagen in einem KurzÜberblick zu erleben, macht die verschlungenen ShakespeareStrukturen transparent." Pro Stück 5€ Eintritt. Ip

Freitag, 17. Mai 2019

Schaub für zivile und militärische Bauten

Hannover. Das Staatliche Baumanagement Hannover hat eine neue Amtsleitung. Am Donnerstag führte Gert Leissing, Präsident des Niedersächsischen Landesamtes für Bau und Liegenschaften, Alexander Schaub, in sein neues Amt ein.
Der 44-jährige Alexander Schaub arbeitete nach seinem Architekturstudium zunächst in einem Architekturbüro in Kassel und wechselte 2008 zum Staatlichen Baumanagement. In Hannover und im Staatlichen Baumanagement Weser-Leine sammelte er unter anderem Erfahrung im Landesbau und im Bereich zivile und militärische Bundesbauten. Von 2014 bis zu seinem jetzigen Wechsel nach Hannover war Schaub beim Staatlichen Baumanagement Ems-Weser in Wilhelmshaven als Baugruppenleiter und Vertreter der Amtsleitung tätig. Dort hat er sich vor allem der Bauaufgaben der Bundeswehr in den großen Marineliegenschaften angenommen.

Über das Staatliche Baumanagement Hannover
Das Staatliche Baumanagement Hannover führt als eines von acht staatlichen Bauämtern in Niedersachsen Baumaßnahmen des Landes und des Bundes durch – von der Bauunterhaltung bis hin zu Neubauten mit hochwertigen wissenschaftlichen Ausrüstungen. Mit rund 190 Beschäftigten und einem jährlichen Bauvolumen von 85 Millionen Euro betreut das Amt mehr als 1.000 Bauwerke in und um Hannover. Dazu zählen der Niedersächsische Landtag, die Staatskanzlei, die Ministerien und das Landesmuseum.

 

Donnerstag, 16. Mai 2019

Die KapitalWalze wälzt sich weiter durch meine Straße

#Hannover. Die letzten zwei Bewohner von LenauStraße 11 sind abtransportiert worden. Developer (auf gut deutsch: Investorenknecht) Roman Wrobel war zur Vollendung im für seine Körpergröße völlig überdimensionierten Schlitten angerauscht und besaß die Geschmacklosigkeit, mich sofort auf dem Gehweg anzusprechen, ob ich verkaufe. Ich hätte ja seine Nummer.  Andere aus der Straße würden auch verkaufen... Fragte "Kriegen Sie denn den Hals nicht voll".
Sollte ich also demnächst verunfallen, einem Anschlag erliegen, wegen irgendwas belangt werden, oder meine Hütte brennt ab, denkt an Gremlizas Feststellung: "Wer (bei der Gewinnmaximierung) nicht mitmacht, wird ausgeschaltet." ip

Die geheime Welt der Pilze – Gift, Genuss und Mythos


Mitteilung der Stadt Osnabrück, Referat Medien und Öffentlichkeitsarbeit

Neue Ausstellung im Museum am Schölerberg zeigt heimischen Pilzkosmos und räumt mit Irrglauben auf

16.05.2019. Herkuleskeule, Bauchwehkoralle oder Ziegenlippe…  Pilze – genauso skurril wie ihre Namen sind oft auch ihre Gestalten. Vom 19. Mai bis 26. Januar kann ihre ungemeine Artenvielfalt in einer neuen Ausstellung im Museum am Schölerberg bewundert werden. Und das nicht nur im Miniaturformat. Ein Riesenfliegenpilz vor dem Eingang des Museums lässt vermuten – diese Welt steckt voller Überraschungen und Superlative! Der Natur- und Geopark TERRA.vita und die Pilzfreunde Osnabrück steuern ein großes Rahmenprogramm mit Pilzwanderungen, Pilzsprechstunden und vielen mehr bei.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 19. Mai, um 11 Uhr zum Internationalen Museumstag mit einem Vortrag des bekannten Pilzberaters Dietmar Krüger eröffnet und wird bis zum 26. Januar zu sehen sein. Der Eintritt zur Eröffnung ist frei.

Wer im Herbst in die Pilze geht, der sammelt häufig Steinpilz, Pfifferling & Co. Doch das, was da in der Pfanne landet, ist nur ein Bruchteil einer Welt, die weitestgehend im Verborgenen liegt. „Pilze sind überall, ob in unseren Frühstücksbrötchen, in unserer Medizin oder im Waschmittel. Man findet sie sogar im Tiefseeboden oder im Weltall. Sie beeinflussen unser tägliches Leben mehr, als die meisten von uns ahnen.“ stellt Norbert Niedernostheide, Direktor des Museums am Schölerberg, heraus. Mit schätzungsweise bis zu fünf Millionen Arten gibt es mehr Pilz- als Pflanzenarten auf der Welt. „Dennoch spielen sie in der öffentlichen Wahrnehmung und Bildungsarbeit der meisten Naturkundemuseen bislang nur eine kleine Rolle. Ich bin daher stolz, dass es uns gelungen ist, aus diesem außergewöhnlichen Thema eine spannende Ausstellung zu gestalten.“

Die Schau im Museum am Schölerberg bringt Pilze im wahrsten Sinne des Wortes groß raus und klärt vermeintlich einfache Fragen:  Was sind Pilze überhaupt? Wo leben sie? Wie pflanzen sie sich fort? Wie ernähren sie sich? Drei Meter hohe Pilzmodelle versetzen Besuchende in die Ameisenperspektive, während unter der Lupe Mikrokosmos der Pilzwelt entdeckt werden kann. Riechstationen überraschen mit intensiven Gerüchen – vom leckeren Trüffel-Aroma bis zum beißenden Aas-Geruch der Stinkmorchel. In der Abteilung Pilze als Parasiten wird es noch skurriler. Hier befallen sie Insekten und machen diese zu echten Zombies. Neben einer großen Sammlung detailgetreuer Pilzmodelle zu heimischen Arten, verblüfft eine Keramikpilzsammlung mit der Gegenüberstellung von Speise- und Giftpilzen.

Jan Hendrik Hoerner, Wissenschaftlicher Volontär im Museum, hat lange zusammen mit Ausstellungsgestaltern und der Unterstützung von verschiedensten Leihgebern und Partnern wie unter anderem der Universität Bielefeld, der Goethe-Universität Frankfurt am Main, dem Museum Wiesbaden oder auch Kunsthandwerkern das Konzept der Ausstellung auf das Museum am Schölerberg zugeschnitten. „Schön ist es, dass es dem Museum gelingt auch naturwissenschaftliche Themen über eine gewisse Ästhetik zu vermitteln.“ so Patricia Mersinger, Leiterin des Fachbereiches Kultur der Stadt Osnabrück.

Pilzwissen live! Pilzberatungen, Wanderungen und Workshops und mehr
„Toll ist auch die Zusammenarbeit mit dem Natur- und Geopark TERRA.vita und den Pilzfreunden Osnabrück“ freut sich Niedernostheide. Gemeinsam mit den Pilzexpertinnen und -experten sind rund 40 Veranstaltungen für Jung und Alt als Begleitung zur Ausstellung entstanden: Pilz-Fans und solche, die es werden wollen, können in offenen Pilzsprechstunden ihre Pilzfunde bestimmen lassen, in kulinarischen Workshops Rezepte ausprobieren oder auf Wanderungen ihre Artenkenntnis aufpolieren. Höhepunkt wird das Pilz- und Apfelfest am 22. September mit einer großen Frischpilzausstellung und unterschiedlichen Aktivstationen. Alle Veranstaltungen unter: www.geheime-welt-der-pilze.de

Die Ausstellung wird gefördert von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung, der Haarmann-Stiftung Umwelt Natur, der Stiftung der Sparkasse Osnabrück und dem Landschaftsverband Osnabrücker Land.

Eröffnung: Sonntag | 19.05.2019 | 11 Uhr | Eintritt frei
Laufzeit: Bis 26. Januar 2020
Eintritt: Der Eintritt ist im Ticket für das Museum am Schölerberg enthalten.
Ort: Museum am Schölerberg, Klaus-Strick-Weg 10, 49082 Osnabrück
Öffnungszeiten: Montag: geschlossen, Dienstag: 9 bis 20 Uhr, Mittwoch bis Freitag: 9 bis 18 Uhr, Samstag: 14 bis 18 Uhr, Sonntag: 10 bis 18 Uhr



Ist die #Europawahl wirklich eine Wahl?






Wie weit kann ich #europa auf die lokale ebene herunterspiegeln? Auf hannover versuchsweise und dann auf ostdeutschland?
#hannover:
 An der ihme gab es vor 50 jahren riesige fabrikruinen, den gasometer, wo jetzt die berufsschule ist, eine finstere gegend war es, meine straße vermüllt, mit allerlei schrägen bewohnern. Das mit dem müll ist durch die hotelinvestoren mit ihren arktisgewinnen besser geworden…
Wie ist es im Umfeld? Nicht nur das ruinierte  ihmezentrum ist von brütenden tauben belastet, so dass man es ohne gesundheitsgefahr nicht mehr durchqueren kann. Dieselbe situation herrscht im bahnhof. Wer sich dort etwas zu essen kauft, darf nicht nach oben blicken. Die fahrstühle der bahn sind  versifft, der gesamte raschplatz sowieso. Es werden milliarden eu-gelder für den mega-hub Lehrte ausgegeben, aber die infrastruktur im kleinen geht vor die hunde. Auch in linden am küchengarten und beim limmern in der limmerstraße scherben über scherben.
Die bürgerinnen wandern zum bezirksrat oder in die bürgersprechstunde, werden dort nur noch mehr frustriert. Die auf entengröße vollgefressenen, bald flugunfähigen, tauben seien ein europäisches tierschutzproblem…
 Die polizei geht nur noch zu zweit auf streife. Und als kürzlich am kiosk humboldtstraße einige osteuropäer gefilzt wurden, rückte sogar ein ganzes dutzend mehrsprachige polizist!nnen an , denen die freunde der festgenommenen den blanken hintern zeigten. Da heißt es ruhig bleiben.
#ostdeutschland:
Hatte an einer wanderung entlang der ehemaligen zonengrenze teilgenommen. Obwohl die teilnehmer!nnen bereits zur kindergeneration der damaligen ddr gehörten, konnte ich das ungeheure leiden spüren, wenn wir an den einst vom westen verbarrikadierten brücken und gebäuden und landschaften vorbeikamen. Liebevoll hat man dort nach der wende restauriert. Müll wegwerfen wird nicht toleriert. Und nun soll die eu das sagen haben? Eine organisation zur zerstörung europas? Eine walze zum plattmachen regionaler eigenaktivitäten als vorbereitung weiterer wirtschaftlicher globalinteressen, wenn es sein muss, auch mit militärischen mitteln?
Die eu als verarschung? Auch die einführung des euros war für mich nichts weiter als eine währungsreform zugunsten des kapitals. Die Troika hat die südlichen Länder erpresst, die europäische kommission braucht für ihre teils kriminellen entscheidungen nicht einmal die zustimmung des europäischen parlaments. Zwar wurde wegen TTIP und Ceta nachverhandelt, aber nur auf Druck der zu Zehntausenden auf der Straße demonstrierenden Menschenmassen. Ansonsten hat uns die EU noch mehr Massenproduktion und Erdzerstörung gebracht.
ip




Mittwoch, 15. Mai 2019

Gesundheitsamt informiert über Zecken

Start der Zeckensaison 
Region Hannover kein FSME-Risikogebiet / vor der Urlaubsreise an die FSME-Impfung denken

 

Region Hannover. Die Temperaturen steigen – und damit startet auch die Zeckensaison. Zecken können gefährliche Krankheiten wie Borreliose oder Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) auf den Menschen übertragen. Wer jedoch ein paar Regeln zur Vorbeugung oder nach einem Zeckenstich beachtet, kann die Gefahr einer Infektion deutlich reduzieren. Das Gesundheitsamt der Region Hannover informiert über die wichtigsten Regeln.

Wer seine Urlaubsreise plant, sollte sich informieren, ob das Reiseziel in einem sogenannten FSME-Risikogebiet liegt. Dazu zählen – neben Süddeutschland und seit diesem Jahr auch der Landkreis Emsland – viele Länder in Mittel- und Osteuropa. „Derzeit gibt es keine Therapiemöglichkeiten bei FSME-Infektionen. Wer sich in entsprechenden Gebieten aufhält, sollte sich daher unbedingt impfen lassen“, sagt Dr. Mustafa Yilmaz, Leiter des Gesundheitsamtes der Region Hannover. Die Region Hannover zählt zwar nicht zu den FSME-Risikogebieten, dennoch kann auch hier eine FSME-Impfung sinnvoll sein – „besonders für  Personen, die sich beruflich oder in ihrer Freizeit häufig in der freien Natur aufhalten“, so Dr. Yilmaz. Einen Überblick über FSME-Risikogebiete gibt es unter www.nlga.niedersachsen.de

 

Muskel- und Gliederschmerzen, Gleichgewichtsverlust, Störungen des Bewegungsapparats oder hohes Fieber: Das sind einige der Symptome der Krankheit FSME. In den meisten Fällen heilt die Krankheit zwar komplett ab – dann ist der Patient bzw. die Patientin gegen FSME auch immun. In wenigen Einzelfällen können aber Gesundheitsschäden wie Lähmungen, Gleichgewichtsstörungen oder Probleme mit der Aussprache zurückbleiben, leider können auch Todesfälle vorkommen. Eine andere durch Zecken übertragene Erkrankung ist die Borreliose. Sie ist meist an einer großen, kreisrunden Rötung um den Biss zu erkennen: Der Durchmesser beträgt mindestens vier Zentimeter. Diese Stelle breitet sich danach weiter aus und kann Fieber und Muskelschmerzen auslösen. In dem Fall sollten Betroffene umgehend einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen. Mithilfe von Antibiotika kann diese Erkrankung innerhalb kurzer Zeit geheilt werden. Bleibt die Behandlung aus, kann Borreliose schwerere Ausmaße annehmen.

 

Wie schütze ich mich vor Zecken?

Einen sicheren Schutz vor Zeckenstichen gibt es nicht. Aber Sie können das Risiko minimieren:

Vermeiden Sie den Aufenthalt im hohen Gras oder Unterholz.Tragen Sie geschlossene Kleidung mit langen Ärmeln und lange Hosen.Ziehen Sie die Socken über die Hosenbeine – denn Zecken sitzen hauptsächlich im Unterholz und an Gräsern.Tragen Sie helle Kleidung. Zecken lassen sich gut darauf erkennen und noch vor einem Stich entfernen.Verwenden Sie insektenabweisende Mittel. Diese helfen zumindest eine Weile, sind aber kein sicherer Schutz vor Zecken.Suchen Sie Ihren ganzen Körper nach Zecken ab, nachdem Sie sich in der Natur aufgehalten haben. Zecken sind winzig klein und krabbeln auf dem Körper und der Kleidung herum, um eine geeignete Einstichstelle für das Blutsaugen zu finden. Sie bevorzugen dünne und warme Hautstellen. Deshalb sollten Sie an den Armen, in den Kniekehlen, am Hals und Kopf sowie im Schritt gründlich nach Zecken suchen.

 

Wie entferne ich richtig eine Zecke?

Wichtig bei allen Hilfsmitteln ist, dass die Zecke möglichst hautnah gegriffen wird, so dass das Tier nicht gequetscht wird. Andernfalls können gefährliche Körperflüssigkeiten austreten. Die Zecke sollte langsam und kontrolliert herausgezogen werden. Hausmittel wie Öl oder Nagellackentferner sind nicht geeignet, um Zecken zu entfernen.

 

Worauf muss ich achten, wenn ich von einer Zecke gestochen wurde?

Jede Zecke hinterlässt nach dem Biss eine gerötete Hautstelle. Nach einigen Tagen sollte diese Rötung verschwunden sein. Gleichzeitig ist es unmöglich, bereits nach 24 Stunden Symptome von schweren Krankheiten wie Borreliose oder FSME zu entwickeln. Das geschieht frühestens nach sieben Tagen.