Dienstag, 19. September 2017

7 Mio. Euro Invest bei der Ölmühle Solling


Neue Arbeitsplätze in Boffzen
Das Wirtschaftsministerium unterstützt mit ca. 2 Mio. Euro den Neubau einer Produktions- und Innovationsstätte in Boffzen (Landkreis Holzminden) für Produkte aus regionalem Anbau. Die Ölmühle Solling stellt dort unter eigener Marke pflanzliche Bio-Öle und Fette als Lebensmittel sowie Produkte für Kosmetika her.
Minister Olaf Lies: „Das Familienunternehmen Baensch ist Förderer des Deutschlandstipendiums und ihm liegt die Region besonders am Herzen. So ist die Ölmühle Solling als Arbeitgeber fest im Landkreis Holzminden verankert. Mit der anstehenden Erweiterung werden acht neue Dauerarbeitsplätze, davon zwei Ausbildungsplätze geschaffen. Dieses starke Bekenntnis zum Standort unterstützen wir gern.“
Großen Wert legt das Unternehmen auf den Verbund mit der Wirtschaft in der Region. Die Rohstoffe werden von Landwirten aus dem Umland bezogen; innovative Verpackungen werden in Boffzen selbst entwickelt. Mehrere Produkte des Unternehmens sind als Regionalmarke in der Region Solling-Vogler zertifiziert und die Ölmühle wurde mehrfach als „Kulinarischer Botschafter Niedersachsens“ ausgezeichnet.
Mit dem Neubau soll ein Vor-Ort-Verkauf eingeführt werden, welcher Touristen in die Region lockt. Bereits jetzt finden Mühlenfeste, Vorträge und Führungen für Busreisende statt. Dieses Angebot soll nach der Vergrößerung des Unternehmens weiter ausgebaut werden. Mit der Einrichtung eines eigenen Labors soll in Zukunft in Zusammenarbeit mit den Hochschulen eine betriebseigene Qualitätsprüfung geschaffen werden. Außerdem sollen die Räume auch für gemeinsame Forschungsprojekte der Hochschulen und der Ölmühle zur Verfügung stehen.
Die Ölmühle verfügt aktuell über ca. 40 Arbeitsplätze. Mit dem Vorhaben, das ein Gesamtinvestitionsvolumen von 7 Mio. Euro hat, werden zusätzlich acht neue Dauerarbeitsplätze geschaffen.



Montag, 18. September 2017

Zum #Weltfriedenstag: Hitler war Vegetarier und tierliebend – das schmutzige Geschäft des Krieges



Von Ingeburg Peters



Zur Expo 2000 überreichte mir ein Inder strahlend ein Perlenband mit Swastika-Symbolen. Das bringe in Indien Glück. Soeben nun schickte die Ev.Luth. #Landeskirche eine Information über nationalsozialistische Symbole an Glocken.
Selbst in uns Nachkriegsgenerationen steckt die NS-Ideologie noch tief drin, da dürfen wir uns nichts vormachen.
Mein Patenonkel Adolf sagte damals beim Abschied am Bahnhof angesichts der vielen Ausländer hinter den Verkaufstresen: „Die dürfen hier bei uns arbeiten, wir bei denen nicht.“  (das hat sich inzwischen geändert, siehe auch Film „Import – Export“ von Ulrich Seidl auf youtube) Ein für seine Frauenverachtung bekannter Rap-Sänger fordert spezielles Kindergartenessen für Muslime und Veganer. Ob wir wohl auch in Kindergärten im Orient Sonderwünsche äußern dürften, würde SS-Mann Adolf fragen. Tolerant und weltoffen zu sein, das macht vielen Bürgern Angst.
Der war so begeistert von Hitler, wie „ihr von den Beatles“, sagte er. Mein Vater „durfte“ dem Führer die Hand schütteln. Da wusste er noch nicht, dass sein schwerhöriger Vater euthanasiebedroht war. Ein Bekannter aus großbürgerlichen Kreisen  war in der Reiter-HJ und hatte dort wundervolle Erlebnisse. Man schlief abends bei den Pferden im Heu. Seine Mutter: “Die Erziehung wurde mir aus der Hand genommen.“ Später meldete er sich als Sohn eines Deutschnationalen und schlechter Schüler freiwillig zum Kriegsdienst, um den schulischen Anforderungen zu entgehen. Er kam glücklicherweise nach Südfrankreich, während sein Bruder im Osten kämpfte (der für die NAPOLA „ausersehen“ war, ebenso wie der hannoversche Herausgeber der Kulturzeitschrift „Die Horen“, Kurt Morawietz). Als seine jüdische Freundin mitsamt ihrer Verwandten aus seinem Viertel verschwand, sprach in der Familie niemand darüber. Er fand die Namen später auf dem Denkmal am Opernhaus #Hannover wieder.
Ein Nachbar erlebte nach dem Krieg in der Schule Lehrer, die vor versammelter Klasse in den Keller gingen und sich dort erhängten. Sein Vater geriet in Kriegsgefangenschaft, wollte fliehen und wurde erschossen. Die vier Kinder hatten samt und sonders Vornamen aus dem NS-Namenskatalog. Der einzige Halt war nun die Kirche und die Sonntagspredigten des Pastors. So wurde Jesus zu seiner Vaterfigur. Aber bemerkte der Junge damals die tendenziösen Formulierungen ex cathedra – von der Kanzel herab? Ein starkes Volk braucht Raum? Er jedenfalls propagiert bis heute Stärke als Lebenshaltung. Andere ziehen bei ihm immer den Kürzeren. Frauen sowieso. Auch Publizistin Jutta Ditfurth weiß von einer „gütigen“ Großmutter zu berichten, und vielen weiteren Nazis, die sehr lieb zu ihren eigenen Kindern waren. Es gibt sogar noch einige Sprösslinge direkt aus dem arischen Zuchtprogramm der Nazis in Hannover.
Kurz – die ganze Nazi-Luft sitzt uns Nachgeborenen noch sehr im Nacken. Früher habe ich stets ein Fazit gezogen, unter Texten und Konzepten, jetzt stelle ich nur Zeitzeugenschaft dar. Das Private ist das Politische…


Samstag, 16. September 2017

Zum Wochenende: Mein erstes Sonett




(bin noch nicht wirklich zufrieden damit)

Rückzug und Zuzug

The benedictines in the desert – why?
Ich bin mittendrin im Getriebe der Stadt.
Monasteries of men – why are they so shy?
Hier gibts Migranten, Elend, Müllberge satt.

Maintaining some rooms for private retreats?
Was sind das für Gestörte, die dann kommen?
Engaged in manual labor – that feeds?
Die Guru-Gläubigen – Gottes-Frommen?

With Gift-Shop, Online-Store, man ist ja modern.
Kunst, sowie Wissenschaft, das macht sich so gut –
Hauptsache, mann hält sich die Wirklichkeit fern.

Place of extraordinary beauty?
Ihr Frauennachahmer, macht euch aus dem Staub.
Frau bleibt hier und steht alles durch – mit Verlaub.

Ingeburg Peters

Von Joggerinnen, Freiern und Inklusion - Vorschlag für einen frauenfreundlichen Kaffeenachmittag mit der Stadtteilrunde Mitte


Von Ingeburg Peters

#Hannover. Eine elegant gekleidete junge Dame prüft im Schaufensterglas des Kiosks, ob die Frau auf der gegenüberliegenden Straßenseite verschwunden ist. Dann biegt sie ins Bordell ein. Die meisten Freier halten es ebenso.
Man schämt sich hier irgendwie doch noch, obwohl Prostitution nicht mehr strafbar ist. In Holland wird das mittlerweile offener gehandlet. Da gibt es lichtdurchflutete Plätze mit Polizeistation für die Rammel-Container. Das dient der Sicherheit auf Kosten der schummrigen Atmosphäre, manche Joggerin ist gefährdeter…
Mein Vorschlag, die Bordell-Besatzungen doch beim nächsten Schützenausmarsch mit marschieren zu lassen, kommt – wie immer – schlecht an. Sichtbar machen, das ist #Inklusion!
Oder einen Kaffee-und-Kuchen-Nachmittag mit der #StadtteilrundeMitte anzubieten, damit sich auch diese Sorte Sozialarbeiterinnen (Abreiterinnen) endlich mal ungeniert zeigen und mit anderen Bürgerinnen kommunizieren darf.
Es wäre für die Prostituierten günstiger als das Steintorfest. Eine Thai-Frau: „Wenn das Fest stattfindet, trauen sich die Freier nicht mehr her, weil sie erkannt werden könnten.“ Spricht da die Geldgier? „An manchem Tag habe ich nach Abzug der hohen Raummiete nur 20 Euro übrig“.






Donnerstag, 14. September 2017

auf dem bauernmarkt


mannohmann, soeben auf dem bauernmarkt hannover am landtag.
kleine demo "die partei" unter polizeischutz zieht vorüber, aber ironie verstehen nur wenige.
am stand von öko-bauer stolze, mir als spd-freundlich bekannt, eine angst-bürgerin in rage:
"Was da an sozialabbau auf uns zukommt. und dieser porschefahrer lindner, der will nur geld machen.
und die lügenpresse hetzt gegen die afd. eine kollegin hat zu mir nazi gesagt."
ich: "warum?".
"weil ich afd gewählt habe".
"Jesus hat aber gesagt, mach kein' scheiß mit dem kreuz..."
"Ich liebe jesus".
"ja, und nun haben Sie scheiß mit dem ankreuzen gebaut".

Wilde Blühstreifen holen den Schwalbenschwanz-Schmetterling zurück

"Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu" (Hans Christian Andersen)
Aus "Das Schmetterlings-Gartenjahr" - Zwölf und mehr Möglichkeiten zur Gestaltung eines schmetterlingsfreundlichen Gartens. Zu bestellen bei www.nabu-oldenburg.de

Samstag, 9. September 2017

Kritisieren mit ip


zu #ihmevision
kurzfilme über einsame jugendliche kann man überall zeigen, und das thema hat bereits charly chaplin besser abgeräumt. ebenso computerspiele, Foto-Marathon, haut-den-lukas per rad-dynamo am hochbau #ihmezentrum, naja, schützenfest-atmosphäre.
irgendwelche muster, die an den wänden entlang gleiten. habe dem vorstandsvorsitzenden von enercity seinerzeit dauerhaftere licht-installations-vorschläge für das dem heizkraftwerk benachbarte #ihmezentrum gemacht.

zur #hörregion
womit ich gleich mal zur #hörregion überleiten möchte. auch so ein teures kultur-event voller nonsens. nicht eine aktion beschäftigt sich dort mit der vielfältigen belastung durch handy-frequenzen. Funkschmerz, Callcenter-Arbeit, Elektrosmog in Verbindung mit Implantat-Metallen wie Titan, Quecksilber, minderwertige Goldlegierungen (Lassen Sie Ihre mal in der Goldscheideanstalt Hereus prüfen, wieviel Kupfer da drin ist!).
Dass man solche Themen nicht im Media-Markt, bei Saturn oder Conrad anbringen darf, obwohl dies immer mehr Leute dennoch tun, ist klar.
Ohrenarzt Zabel, Hannover: "Seit 15 Jahren hat die Zahl der Ohrgeräusch-Beschwerden deutlich zugenommen."
Lassen Sie wenigstens am Sonntag mal alles vom Ohr weg, Herr FDP