Donnerstag, 19. Januar 2017

Pompons in den Zweigen, 'nen Strick-Pulli für den Stamm?


eine kunst-kritik von ingeburg peters
halte nichts vom bestricken von bäumen oder mützen für eine grünspan-kuppel, schon gar nicht auf friedhöfen. und davon wird man sowieso nicht so weltberühmt wie rosemarie trockel, die das stricken ganz anders ent-trivialisierte.
bin sehr für orginelle kunstaktionen auf dem engesohder friedhof und habe mir die bestrickten stämme dort angesehen. farbeffekte lassen sich auch anders erreichen.
ebenso wie die #leibniz-aktion des behängens alter #bäume mit patenschafts-beschriftungen von kindern für mich nur eins war: #baumfrevel. Sie können die narbenringe in den stämmen der bäume am landtag immer noch besichtigen.
selbst künstler haben nicht das Recht, ein werk der natur zu "verschönern".
wenn zur kennzeichnung des Grünen Rings um #Hannover Bündel Reisig blau angesprüht werden, das mag noch angehen. oder ein paar ostereier im kleingarten-busch hängen. aber lebende bäume sollten tabu sein. ihre borke ist schließlich ihr gesicht.
ungünstig waren schon die kunst-aktionen im landschaftsgarten georgengarten zur expo. da wurden wasserrinnen installiert, in die radfahrer im Dunklen kopfüber stürzten.
so mancher #sprayer besprühte inzwischen einen baumstamm mit dem wort #ART. das ist wirklich UN-ART. bäume sind kein (kunst-)objekt.
wo hört kunst auf und fängt kitsch an? und was ist, wenn das nachgeahmt wird?
lasst unsere bäume in ruhe! landart hin oder her. ein künstler wie franz betz zum beispiel setzt sich für ihren erhalt ein.
und vor allem halte ich gar nichts vom Abholzen:

Möglichst viele Tierärzte einzubinden, ist das Ziel!



Gestern Abend war Krisensitzung in der Tierarztpraxis Britta Zogall, Humboldtstraße. Die Tierärztin engagiert sich schon lange für bedürftige Tierhalter.
Momentan brennt (oder friert) es an allen Ecken und Enden. Mehr unter www.krassunartig.de, dem Trägerverein für Tierärztliche Grundversorgung bedürftiger #Tierhalter in #Hannover.
Spendenkonto KrAsser Hund: Empfänger: KrAss UnARTig e.V. Volksbank Hannover IBAN: DE54 2519 0001 0602 0330 02, BIC: VOHADE2HXXX Stichwort: Spende Krasser Hund

Mittwoch, 18. Januar 2017

Baumfreundliche Umgestaltung statt Tabula rasa


BUND fordert Erhalt der 12 Robinien am Wedekindplatz
Hannover. „Völlig inakzeptabel“ sind die Pläne der Stadtverwaltung, im Zuge einer Platzneugestaltung alle zwölf Robinien am Wedekindplatz zu fällen, für den BUND Region Hannover. „Das widerspricht allen Zielen und Grundsätzen einer grünen und nachhaltigen Stadtplanung“, kritisiert BUND-Vorstandsmitglied Reiner Luginbühl. Der Wert großer Bäume für das Klima und die Natur in der Stadt und nicht zuletzt für die Menschen im Quartier könne kaum zu hoch eingeschätzt werden, erklärt der Naturschutzexperte. „Vor allem ältere Bäume produzieren große Mengen Sauerstoff, binden Feinstaub, spenden Schatten, kühlen im Sommer und sind Lebensraum und Nahrungsquelle für zahlreiche Tierarten.“ Neupflanzungen könnten diese Wohlfahrtswirkungen nur in Bruchteilen ersetzen.
Aus Sicht des Umweltverbandes müssen Umgestaltungspläne deshalb zum Baumbestand passen und nicht umgekehrt. Die Robinien am Wedekindplatz prägten überdies in ganz besonderer Weise das Bild des historischen, an der Grenze von List und Oststadt gelegenen Platzes aus der Gründerzeit, der von vielen Hannoveranern Klein Paris genannt werde und wegen seines besonderen Flairs über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sei. „Ausgerechnet hier sollen die charakteristischen Bäume einem unnötigen Radikalumbau zum Opfer fallen“, beklagt Luginbühl und fordert eine behutsame Neuplanung zum Beispiel mit größeren Baumscheiben, die den Baumbestand erhält statt ausschließt. Außerdem fordert der BUND-Vertreter Neupflanzungen: „Zwei vor einigen Jahren gefällte Robinien müssen endlich ersetzt werden, um das Baum-Ensemble am Wedekindplatz wieder zu vervollständigen.“
Die Verwaltung begründe ihre geplante Fällaktion zwar vor allem mit dem schlechten Gesundheitszustand der Robinien, an dieser Behauptung hegen die BUND-Vertreter allerdings Zweifel. „Die Bäume sind definitiv keine überalterten Methusalems“, erklärt Luginbühl. Die Robinien seien 1984 gepflanzt worden und nun im besten Robinienalter. Regelrecht grotesk sei die weitere Begründung, wonach die Bäume neuen Leitungen weichen müssten, denn die Planung der Leitungen müsse sich nach dem Baumbestand richten und nicht umgekehrt. Eine Neupflanzung von Magnolien, wie es der Entwurf des beteiligten Planungsbüros lad+ vorsehe, könne den ökologischen und ästhetischen Wert der großen Robinien nicht annähernd ersetzen, ist der BUND überzeugt. Bis dieser kleinwüchsige und sehr langsam wachsende Baum die Wirkung der jetzigen Robinien erziele, würden wohl Jahrzehnte ins Land gehen. „Wer meint, dass wir mehr Magnolien im öffentlichen Raum brauchen, findet dafür sicher noch genug baumlose Flächen in Hannovers Innenstadt!“, regt Luginbühl an. Dafür müsse man nicht einen intakten Baum-Altbestand opfern. „Erst pflanzen, dann pflegen und erst sägen, wenn es gar nicht mehr zu vermeiden ist – mehr Demut für das generationenübergreifende, langsame Baumwachstum täte den Grünplanern gut.“ 
siehe dazu auch über das radikale Vorgehen der Stadt an der Ihme: http://www.regionalmedien.de/galerie/baeume/

 

Niedersachsen bekommt eine neue Landeszentrale für politische Bildung

Endlich wieder eine zentrale Anlaufstelle für die politische Bildungsarbeit in Niedersachsen, die koordiniert, vernetzt, sichtbar macht und neue Impulse setzt.
Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung,
Georgsplatz 18/19
30159 Hannover



 

Informationsveranstaltung für Weiterbildungen zum Techniker

PRESSEMITTEILUNG:
- Berufstätige können sich in Hannover beraten lassen -

Am Mittwoch, den 25.01.2017 um 17:00 Uhr informiert die gemeinnützige Bildungseinrichtung DAA-Technikum über die berufsbegleitenden Fortbildungs-Lehrgänge zum Staatlich geprüften Techniker in fünf verschiedenen Fachrichtungen in der Deutschen Angestellten Akademie (DAA), Windausstr. 1 in Hannover. Facharbeiter, Gesellen und techn. Zeichner der Industrie und des Handwerks aus den Bereichen Elektrotechnik, Datenverarbeitung, Maschinenbau und Metallverarbeitung, Bautechnik (Hoch- und Tiefbau), Holztechnik und Heizungs-/Lüftungs-/Klimatechnik können sich persönlich vor Ort über die Aufstiegsqualifikationen informieren. Bei der Veranstaltung wird konkret auf folgende Themen eingegangen: Studieninhalte, Samstagsunterricht, Studienablauf und Aufwand, Zulassungsvoraussetzungen, Erwerb der Fachhochschulreife sowie Studienfinanzierung u.a. mit dem neuen „Aufstiegs-BaföG“ und weiteren Förderungsmöglichkeiten. Anwesende können sich auch zu individuellen Fragen und Problemen im Zusammenhang mit einer beruflichen Fortbildung beraten lassen. Kostenlose ausführliche Informationsunterlagen zu den Lehrgängen sind bei der zentralen Studienberatung des gemeinnützigen DAA-Technikums erhältlich: Telefonnr. 0800 - 245 38 64 (gebührenfrei)  oder über das Internet: www.daa-technikum.de

Dienstag, 17. Januar 2017

Über Hannover

hatte sonja eick von der #stadtteilrunde mitte, trägerin des bürgerinnenpreises, mein dichterdenker-projekt vorgestellt: im stadtteil ein international beachtetes szenarium konkreter poesie zu gestalten. bekam zur ersten aktion friedrich #rückert dann nichtmal eine einladung. aber redner antes und prospekthersteller undundund erhielten selbstverständlich honorare.
nur die initiatorin ging wie immer leer aus. und nicht nur das. die #spd in gestalt von philipp kreisz hatte ein auge auf mich, um zu verhindern, dass ich ja nicht zum Zuge kam. eiskalte atmosphäre bei einem diesbezüglichen gespräch ließ mich fast erfrieren. vor allem war ich erstaunt, wie sich sonja eick instrumentalisieren ließ. hatte noch einen nachbarn aus der rückertstraße angesprochen, der rückerts kindertotenlieder auf dem klavier vortragen konnte. dieser spontan vor mir mitgebrachte Unbekannte wurde nun hofiert, obwohl ihn bis dato niemand wahrnahm. männer-hörigkeit, #parteipolitik, bei den grünen wie den roten.
2017 soll es mit #Lenau und #Wieland weitergehen. #Leibniz kam als nebenprodukt zum zuge, nachdem ich meine vorstellungen im bezirksrat mitte vorgestellt hatte.

diese Episode ist nur eine von vielen.
Wer hat den Kinderladen Glockseestrolche salonfähig und die Grundschule Goetheplatz zur Reformschule gemacht? Fury in the Slaughterhouse? die #HAZ? Heidi Pohler-Franke? Die #Parteien?
Wer hat die Beleuchtung der Heizkraftwerks-Türme beim Vorstandsvorsitzenden immer und immer wieder vorangetrieben? die idee zur skulptur schwarzer bär? umbenennung der neustädter hof- und stadtkirche st.johannis in leibniz-kirche? Die Mieter Lenaustraße zum Widerstand gegen Gentrifizierung motiviert, das erste rucksack-hostel der stadt gegründet und den nachahmern sowie dem stadtsäckel millionen einnahmen verschafft?
Dreimal dürfen Sie raten.
ip
Das Wort Plagiat bedeutet ursprünglich Kindesraub und meint auch geistige Kinder

Samstag, 14. Januar 2017

Rot-Grün-Gelbe Gespräche zum Doppel-Haushalt beginnen

Mit dem Bekenntnis, 2017/2018 die freiwilligen Zuwendungen stabil zu halten, gehen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP in die Gespräche zum Doppel-Haushalt. Die drei Partner begrüßen, dass das Investitionsprogramm im Haushaltsentwurf deutlich ausgeweitet wird: „Wir stehen zu den geplanten zusätzlichen Investitionen in Bildung und Infrastruktur“, erklären die drei Fraktionsvorsitzenden Christine Kastning, Freya Markowis und Wilfried Engelke.Nach Abschluss ihrer Haushaltsklausuren gehen SPD, Grüne und FDP mit klaren Ansagen in die gemeinsamen Gespräche über den Doppel-Haushalt 2017/2018. Die Partner werden den Zuwendungsempfängern Planungssicherheit für die nächsten beiden Jahre geben. Das Thema Zuwendungen soll im Nachgang zu den Haushaltsplanberatungen systematisch angegangen werden, um das Zuwendungswesen zu modernisieren und weiterzuentwickeln.Zugleich begrüßen Sozialdemokraten, Grüne und Freie Demokraten die deutliche Anhebung der Investitionsmittel im Haushaltsplanentwurf. Damit werden Bildung und Infrastruktur erhalten, saniert und ausgebaut.Die SPD sieht darin einen wichtigen Baustein für die Stärkung der Stadtteile. Dieser Punkt war neben der Sicherung sozialer Angebote auf verschiedenen Gebieten, wie zum Beispiel der Senioren- und der Nachbarschaftsarbeit, ein zentrales Thema ihrer Haushaltsplanberatungen in den vergangenen Tagen. Zudem wollen die Sozialdemokraten gemeinsam mit ihren Partnern das Sicherheitsgefühl und Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger dadurch verbessern, dass mehr für Sauberkeit und Sicherheit in Hannover getan wird. „Dies ist ein wichtiger Beitrag dazu, dass das Zusammenleben in unserer Stadt gut gelingt“, erläutert die SPD-Fraktionsvorsitzende Christine Kastning.Drei grüne Leitlinien zeichnet die Vorsitzende der Grünen Ratsfraktion Freya Markowis auf: „Wir setzen unsere Schwerpunkt auf die Bereiche Soziales und Teilhabe aller, auf Klimaschutz und Radverkehr sowie Bildung.“ Die Grünen sehen wie ihre Partner die Soziale Frage als zentralen Baustein für das Gelingen des Zusammenlebens in Hannover an und wollen deshalb die Jugend- und Familienarbeit stärken. Zudem setzt Bündnis 90/Die Grünen auf Umwelt- und Klimaschutz, nachhaltiges Wirtschaften und umweltfreundliche Mobilität, um Hannovers Platz unter den Top 3 der nachhaltigsten Großstädte Deutschlands zu sichern. Ein gutes Bildungs- und Qualifizierungsangebot ist auch für Bündnis 90/Die Grünen die Grundlage dafür, Kindern und Jugendlichen eine Perspektive zu verschaffen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.Die FDP möchte mit den Partnern das vielfältige Angebot Hannovers zukunftsfähig gestalten. „Die wachsende Stadt muss in ihren Kernaufgaben die Angebote für die Bürgerinnen und Bürger modernisieren und anpassen“, meint der FDP-Fraktionsvorsitzende Wilfried Engelke. Zudem wollen die Freien Demokraten den Verkehrsfluss in Hannover unter Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer optimieren.
Schließlich werden die drei Partner über Fragen der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei wichtigen Projekten der Stadtentwicklung, etwa dem Steintor, sprechen. „Wir werden dieses schwierige Thema ebenso erfolgreich anpacken wie die Beratungen über den Doppel-Haushalt“, zeigen sich die Fraktionsvorsitzenden Kastning, Markowis und Engelke überzeugt. Die Beratungen zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP werden in der kommenden Woche beginnen, nachdem man sich bereits vor den Haushaltsklausuren mehrfach miteinander verständigt hatte.
(Presseinfo)