Freitag, 28. Oktober 2011

2009 über 240 000 Euro an Drittmitteln je Universitätsprofessor/-in

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
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Nr. 402 vom 28.11.2011

WIESBADEN - Im Jahr 2009 warben die Professorinnen und Professoren an deutschen Universitäten (einschließlich medizinische Einrichtungen) im Durchschnitt Drittmittel in Höhe von 240 400 Euro ein. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren dies 8,9 % mehr als im Vorjahr. 

In anderen Hochschulformen waren die durchschnittlichen Drittmitteleinnahmen einer Professorin/eines Professors niedriger. An den Fachhochschulen betrugen sie 20 700 Euro (+ 1,0 % gegenüber 2008), an den Kunsthochschulen 13 000 Euro (+ 20,8 % gegenüber 2008). Im Durchschnitt aller Hochschulen lagen die Drittmitteleinnahmen einer Professorin/eines Professors im Jahr 2009 bei 141 900 Euro. 

Die höchsten Drittmitteleinnahmen nach Fächergruppen betrachtet bezogen die Universitätsprofessorinnen und -professoren im Bereich der Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften. Im Jahr 2009 erzielten sie durchschnittlich rund 474 500 Euro (+ 7,3 % gegenüber 2008) je Professor/-in. An zweiter Stelle folgten die Universitätsprofessorinnen und -professoren im Bereich der Ingenieurwissenschaften mit Einnahmen in Höhe von circa 454 400 Euro (+ 12,8 % zum Vorjahr). Mit rund 70 200 Euro (+ 12,0 % gegenüber 2008) waren die Drittmitteleinnahmen je Universitätsprofessorin/-professor in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften deutlich niedriger. In den Sprach- und Kulturwissenschaften warben die Professorinnen und Professoren durchschnittlich 66 300 Euro (+ 14,7 % zum Vorjahr) ein.

Die meisten Drittmittel insgesamt unter den Universitäten (ohne medizinische Einrichtungen) warben im Jahr 2009 die Technische Hochschule Aachen (221 Millionen Euro), die Technische Universität München (182 Millionen Euro) und die Technische Universität Dresden (127 Millionen Euro) ein. Die höchsten Drittmitteleinnahmen je Professor/-in erzielten die Technische Hochschule Aachen (714 300 Euro) und die Technische Universität München (542 100 Euro).

Ausführliche Informationen finden sich in der Fachserie "Monetäre hochschulstatistische Kennzahlen" (Fachserie 11, Reihe 4.3.2), die als Download im Bereich Publikationen unter www.destatis.de zur Verfügung steht.

Weitere Daten und Informationen zum Thema finden Sie auf unserer Internetseite unter www.destatis.de, Pfad: Startseite --> Weitere Themen --> Bildung, Forschung, Kultur --> Bildungs- und Kulturfinanzen.

Zwei Tabellen bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Atommüll-Zwischenlager: Philippsburg sicherer als Gorleben

Greenpeace stellt Studie zur Lagerung hochradioaktiver Castoren vor


Die Zwischenlagerung von hochradioaktivem Atommüll wäre am Atomkraftwerk im baden-württembergischen Philippsburg sicherer als im niedersächsischen Zwischenlager Gorleben. Dies geht aus einer Studie hervor, die die unabhängige Umweltschutzorganisation Greenpeace heute in Stuttgart vorstellt. Danach verfügt das Zwischenlager am AKW  Philippsburg über ein Drainagesystem, welches bei einem 
Flugzeugabsturz das ausströmende Kerosin ableiten soll. So können  lang anhaltende Kerosinbrände vermieden werden. Zudem entfiele das in Gorleben nötige Umladen der Castorbehälter von der Schiene auf die Straße, da Bahngleise unmittelbar auf das AKW-Gelände Philippsburg führen. 

Greenpeace: Castoren sollen nach Baden-Württemberg rollen

Die Studie des Diplom-Physikers Wolfgang Neumann zeigt, dass beide Zwischenlager bei anderen Sicherheitsaspekten wie der Überwachung der Castorbehälter sowie beim Wärmeabfuhrsystem ähnliche Voraussetzungen aufweisen. "Der nächste Castor-Transport muss nach Philippsburg rollen und nicht nach Gorleben", sagt Tobias Münchmeyer, Energieexperte bei Greenpeace. Zwar ist das Transportbehälter-Lager in Gorleben derzeit noch das einzig genehmigte Zwischenlager für hochradioaktiven Müll, "daraus darf aber nicht geschlossen werden, dass es sicherer ist als die Lager neben den Atomkraftwerken. Das Gegenteil ist der Fall", so Münchmeyer.

Die Castoren mit hochradioaktivem Atommüll kommen aus der französischen Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague. Da in Deutschland bisher kein sicheres Endlager für stark strahlenden Müll existiert, werden die Abfälle in einer Lagerhalle in Gorleben verwahrt. Nach den Plänen der Bundesregierung sollen in diesem Jahr erneut elf Castoren aus La Hague in das rund 1500 Kilometer entfernte
Zwischenlager Gorleben gebracht werden. Durch die Umleitung nach Philippsburg würde die Wegstrecke des Transports um 550 Kilometer verkürzt.

Greenpeace hatte bereits im Oktober 2010 ein alternatives Konzept zur Zwischenlagerung an AKW-Standorten veröffentlicht und auf die dadurch verkürzten Transportstrecken hingewiesen. Die heute vorgelegte Studie ergänzt den Greenpeace-Vorschlag um weitere Sicherheitsvorteile bei der Zwischenlagerung selbst.

"Grüne Landesregierung muss die Einlagerung unterstützen", fordert Münchmeyer. 

Als Oppositionspartei hatten die baden-württembergischen Grünen im vergangenen Jahr noch vier Monate vor ihrem Wahlsieg selbst eine Lagerung nach Verursacherprinzip an den Reaktorstandorten gefordert. 
Bisher ergreift die grün-rote Landesregierung allerdings keinerlei Initiative für eine Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle in Philippsburg. "Die Grünen brechen ihr Wort, wenn sie jetzt nicht den Weg für eine sicherere Einlagerung in Philippsburg frei machen", so Münchmeyer. 

Damit Castoren mit Atommüll aus der Wiederaufarbeitung in Philippsburg gelagert werden können, muss der Energiekonzern EnBW als AKW-Betreiber noch im Jahr 2011 eine Erweiterungsgenehmigung für das Zwischenlager beantragen. Die grün-rote Landesregierung ist mit 45,01 Prozent der größte Aktionär der EnBW und im Aufsichtsrat direkt vertreten.
 
 
 
Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt. 

Dienstag, 18. Oktober 2011

SPD-Ratsfraktion Hannover: „Hannover kann von Frauenquote profitieren“


Die hannoversche SPD-Ratsfraktion geht beim Thema Frauenquote mit gutem Beispiel voran. „Mehr als 48 Prozent unserer Aufsichtsratsposten haben wir mit Frauen besetzt“, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Michael Klie. „Denn auch wenn sich die Bundesregierung nicht auf eine einheitliche Linie einigen kann, sollen Frauen in Hannover gute Karrierechancen bekommen. Unsere Frauen tragen mit ihrer Sichtweise dazu bei.“
Die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion Regina Fischer bezeichnet es als enttäuschend, dass es bei dem Gespräch am Montag zu keiner gemeinsamen Linie der DAX-Unternehmen und der Bundesregierung gekommen ist: „Allerdings war eine Einigung auch kaum zu erwarten, wenn sich schon die Bundesregierung nicht auf eine Position einigen kann.“ Dabei sei eine Frauenquote auch für Hannover wichtig: „Zwar haben wir mit der TUI und Rossmann zwei Unternehmen, die die geforderte Quote von 40 Prozent knapp erfüllen bzw. deutlich darüber liegen, doch in den Aufsichtsräten und Geschäftsführungen sind Frauen durchweg unterrepräsentiert.“
Auf Antrag der SPD-Ratsfraktion wird es deswegen eine öffentliche Anhörung zum Thema „Frauen in Führungspositionen“ geben. Dabei werden Fachleute aus Betrieben mit städtischer Beteiligung mit Expertinnen diskutieren, wie Frauen der Aufstieg in die oberen Führungsebenen ermöglicht werden kann, welche Maßnahmen bislang erfolgreich waren und an welchen Stellen Verbesserungen nötig sind. Bislang liegt der Anteil von Frauen in der ersten Führungsebene bei 0 Prozent, in der zweiten Führungsebene bei 26,9%, in der Dritten bei 16,7% und in der vierten Ebene bei 23,6%.

Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt. 

KRH Psychiatrie Wunstorf eröffnet Tagesklinik in Hannover-Linden

16 teilstationäre Behandlungsplätze für Alkohol- und Medikamentenabhängige

Für Alkohol- oder Medikamentenabhängige sowie für Patienten, die neben ihrer Sucht an psychischen Störungen wie zum Beispiel Depressionen und Psychosen leiden, gibt es in Hannover-Linden ein neues teilstationäres Therapieangebot. In der Deisterstraße 17 B, unweit des Schwarzen Bären, wird am 19. Oktober 2011 die Tagesklinik Deisterstraße mit zunächst 16 Behandlungsplätzen eröffnet, die vom psychiatrischen Fachkrankenhaus KRH Psychiatrie Wunstorf betrieben wird. „Patienten aus Hannover, die bislang in Wunstorf behandelt wurden, können nun wohnortnah versorgt werden“, betont KRH Geschäftsführer Norbert Ohnesorg.

Die Tagesklinik ergänzt das breit gefächerte Therapiespektrum der mit 440 Betten größten Psychiatrieklinik in der Region Hannover. Die Einrichtung in der Deisterstraße ist die erste Tagesklinik der KRH Psychiatrie Wunstorf im hannoverschen Stadtgebiet. Drei weitere Tageskliniken (Allgemeinpsychiatrie, Gerontopsychiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie)  betreibt das psychiatrische Fachkrankenhaus in Wunstorf.  Die südlichen Stadteile Hannovers gehören zum Versorgungssektor der KRH Psychiatrie Wunstorf.

Ein  multiprofessionelles Team aus Ärzten, Psychologen, Pflegekräften und Sozialarbeitern kümmert sich in der Tagesklinik Deisterstraße um die Patienten. Entzugsbehandlung,  Motivation zur Suchtmittelabstinenz und Behandlung begleitender psychischer Erkrankungen stehen im Mittelpunkt der Therapie. Neben Gruppentherapie unter Einbeziehung der Alltagsrealität der Patienten zählen u. a. Bewegungstherapie und Entspannungstraining zum Behandlungsprogramm.

Therapiezeit ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr, die Behandlung dauert in der Regel zwischen drei und sechs Wochen.  Die Tagesklinik kooperiert mit einer Praxis für Ergotherapie, die ebenfalls in der Deisterstraße 17 B neu eröffnet wird. Die Ergotherapiepraxis ist eine neue Betriebsstätte der KRH Psychiatrie Langenhagen, die neben Ergotherapie auch praktisches Training zur Wiedereingliederung in den sozialen und beruflichen Alltag der Patienten bietet. Die KRH Psychiatrie Langenhagen und die KRH Psychiatrie Wunstorf gehören zur kommunalen Gruppe Klinikum Region Hannover (KRH).

Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.

Montag, 17. Oktober 2011

Brustkrebs ist keine Geschäftsidee

Arbeitskreis Frauengesundheit in Psychotherapie und Gesellschaft e.V., Breast Cancer Action Germany, Feministisches Frauengesundheitszentrum Berlin (FFGZ), Netzwerk Frauengesundheit Berlin, Treffpunkt Krebs – Selbsthilfe für jüngere Frauen,
Terre de Femme Deutschland, Women in Europe for a Common Future e.V.
 
Berlin, 17.10.2011
Brustkrebs ist keine Geschäftsidee: Frauengesundheitsorganisationen fordern Stopp des Missbrauchs
Die fortschreitende Kommerzialisierung und ökonomische Ausbeutung des Themas Brustkrebs ist eine Fehlentwicklung, der eine Reihe von Frauenorganisationen jetzt entschieden entgegen treten.
 
Diagnostik und Therapie von Brustkrebs sind eng mit ökonomischen Interessen verknüpft. Eine begleitende kritische Bewertung ist grundsätzlich ratsam.
Besonders empörend ist der aktuelle Trend im Oktober: Globale Konzerne und Firmen überbieten sich gegenseitig mit PR-Kampagnen und sammeln Spendengelder auch in Deutschland ein. Der Aufmerksamkeitsfaktor des Themas Brustkrebs steigert Verkaufzahlen und wird zur Marketingmaßnahme für Geschäfte und Profite umgemünzt. Einnahmen und Verwendung der Spenden sind selten transparent. Beispielhaft zeigen zwei aktuelle Kampagnen, wie die Krankheit zum Geschäftsmodell umfunktioniert wird.
 
Am 18. Oktober wird Pink Ribbon Deutschland auf dem Potsdamer Platz „die größte pinkfarbene Schleife in Deutschland“ binden. Bei genauerem Hinsehen bieten die Macher auch jede Menge Werbung, Halbwissen aus PR-Kanälen, das Sammeln von Spenden sowie die Suche nach neuen Anzeigenpartnern. Als Frauengesundheitsorganisationen lehnen das mit solchen Aktionen verknüpfte konsumorientierte Frauenbild, das Frauen öffentlich sexualisiert und infantilisiert, ab.
Im Schlepptau des „pink“ angestrahlten Brandenburger Tors durch den Kosmetikkonzern Estée Lauder am 11. Oktober wird die Aufmerksamkeit auf hochpreisige Kosmetika gelenkt. Die verständliche Deklaration von Inhaltsstoffen oder der Verzicht auf krebserregende Chemikalien in Kosmetika stehen dagegen nicht auf der Agenda. Lichtaktionen, bei denen öffentliche Gebäude rosa angestrahlt werden, nennt die Medizinsoziologin Samantha King schlicht Stromverschwendung. 
 
Wir sehen mehr Schaden als Gewinn für Frauen durch derartige Aktionen. Die Entwicklung, vorgeblich Wohltätigkeit auf Kosten kranker Menschen an geschäftliche Interessen zu koppeln, sehen wir mit Sorge. 
Die Deutsche Krebshilfe, für die am 18.10. Spenden gesammelt werden sollen, und die eine Vorbildfunktion einnehmen muss, rufen wir auf, ihre Kooperationen kritisch zu überprüfen.
Was für Frauen grundsätzlich wichtig ist: 6 Punkte für den Umgang mit dem Thema Brustkrebs in Deutschland
  1. Öffentlich geförderte und transparente Forschung zu Ursachen der Krebsentstehung, Diagnostik und Therapie. Langfristige Nachbeobachtung von Forschungsergebnissen weit über vermarktungsrelevante Eckpunkte und fünf Jahre hinaus.
  2. Priorisierung der Vermeidung von Brustkrebs und anderen Krebserkrankungen. Schwerpunkt muss endlich der Abbau von Umweltbelastungen und Umweltgefährdungen sein. Keine Kooperationen und keine Annahme von Spenden von Unternehmen und Institutionen, die für die Erzeugung und Verbreitung von Karzinogenen verantwortlich sind.
  3. Bereitstellung evidenzbasierter Informationsangebote unter Beachtung höchster professioneller und ethischer Standards und unter Berücksichtigung von Kapazität und Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen. Informationsmaterialien zu den Themen Vermeidung, Screening, Diagnostik und Behandlung auf einer rationalen anstelle einer rein emotionalen Ebene.
  4. Transparente, zeitnahe und für Frauen verständliche Bewertung der Ergebnisse aus dem weltweit größten organisierten Mammographie-Screening-Programm in Deutschland. Frauen haben großes Interesse und Anspruch auf die Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Programm, um ihre Entscheidungen für oder gegen eine Teilnahme treffen zu können.
  5. Berücksichtigung von Brustkrebs als einem großen sozialen Problem für erkrankte Frauen und ihre Familien sowie angemessene wirtschaftliche Absicherung von an Krebs erkrankten Frauen.
  6. Transparente Offenlegung und Veröffentlichung der Interessenlage von Organisationen, die sich mit Brustkrebs und anderen gesundheitsbe­zogenen Themen befassen und/oder Spenden sammeln.
Weitere Informationen und Kontaktpartnerinnen unter:
www.frauengesundheit-berlin.de, www.akf-info.de, www.ffgz.dewww.bcaction.de, www.treffpunktkrebs.de                                                                                                www.wecf.eu, http://frauenrechte.de

Sonntag, 16. Oktober 2011

Jedem sein Sonntagsvergnügen...

Ghetto Mukke an der Glocksee. Seit die eiserne Wand zur Ihme hin verschwunden ist, werden hier wieder Filme über Rapper gedreht.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses fand Sonntag bei dem schönen Wetter Architekt Keyl mit Gattin den Mut, durchs Ihme-Zentrum zu spazieren, das er mit geplant hat. Natürlich ohne den Chow Chow wie einst, als er seinen täglichen Rundgang durch den Glocksee-Park unternahm, bevor er an den Deich nach Ricklingen zog, denn der muss ja längst das Zeitliche gesegnet haben.
text/fotos:ip

Alegria

von Cirque du Soleil Mittwoch, 06.06.2012 TUI Arena Hannover

Nach der gigantischen Resonanz auf die ersten zehn Stationen präsentiert Cirque du Soleil seine international gefeierte Produktion Alegria im Frühjahr 2012 auch in Hamburg, Hannover, Nürnberg und Wien. Mehr als zehn Millionen Zuschauer hat diese spektakuläre artistische Show schon fasziniert. Vor rund einer halben Million Menschen in Deutschland und Österreich entfaltet Alegria auf dieser Tour seinen Zauber aus atemberaubender Akrobatik und märchenhaften Kostümen, unterlegt mit einem eigenen musikalischen Live-Soundtrack.
Alegria ist das spanische Wort für Glück, Freude und Begeisterung. Und genau diese Gefühle vermittelt dieser außergewöhnliche künstlerische Reigen. Über zwei Stunden erlebt der Betrachter ein sensationell choreographiertes Spektakel, in dessen Mittelpunkt akrobatische Meisterleistungen in bizarren, monumentalen Traumkulissen stehen. Licht- und Soundkaskaden verstärken den imaginären Charakter der Darbietungen, die ihresgleichen suchen. 400 Kostüme, Perücken und Accessoires verwandeln die 55 Akteure aus 17 Ländern stets aufs Neue.
Alegria hat neue Akrobatik-Maßstäbe geschaffen. Herausragend sind u.a. das Synchro-Trapez Duo, das den Gesetzen der Schwerkraft widerspricht und die intensiven, energiegeladenen „Russian Bars“, wo die Protagonisten mit Stangen mehr als zehn Meter hoch in die Luft katapultiert werden. Die Magie der Gefahr offenbart der Feuer-Messer-Tanz, bei dem brennende Schneiden den Körper hautnah umkreisen. Jugendlichen Überschwang demonstriert „Power Track“, eine brillante Performance in synchronisierter Choreographie auf einem unter dem Bühnenboden verborgenen Trampolinsystem. So reiht sich eine Attraktion an die nächste und macht Alegria zu einem einzigartigen Erlebnis, das mehr ist als eine Show und alle Altersgruppen anspricht.
Die Menschen zu berühren, ihre Vorstellungskraft zu beflügeln und ihre Sinne herauszufordern, ist der selbst gestellte Anspruch von Cirque du Soleil. Die typische Melange aus Akrobatik, Musik, Tanz und Theater, die Alegria im Arena-Format vereint, erfüllt diesen ohne Zweifel. Die vielfältige Mischung unterschiedlicher Charaktere und die opulente Optik ziehen den Zuschauer in den Sog einer fantastischen Traumwelt.
Seit seinen Anfängen 1984 hat sich Cirque du Soleil in Quebec aus einer Gruppe von 20 Straßenkünstlern zu einer bedeutenden Organisation entwickelt, die hochkarätiges artistisches Entertainment bietet. Die Firma beschäftigt mehr als 5.000 Angestellte inklusive der 1.200 Artisten aus 50 verschiedenen Ländern.
Der unvergleichliche Cirque du Soleil hat mehr als 100 Millionen Zuschauer in 300 Städten auf fünf Kontinenten mit seinen gefeierten, unverwechselbaren Produktionen fasziniert. Gegenwärtig sind weltweit rund 21 Cirque du Soleil-Shows gleichzeitig unterwegs. Die internationale Hauptgeschäftsstelle von Cirque du Soleil befindet sich in Montreal, Kanada. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.cirquedusoleil.com.

Vom 6.-10.6.2012 in der TUI Arena Hannover!

Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.

Samstag, 15. Oktober 2011

Be part of the solution?

Was können wir füreinander tun? Wir lassen alle Waffen ruh'n...
Zitat Liedtext 2Raumwohung + fotos: ip


Mittwoch, 12. Oktober 2011

JournalistIn sein heute - Eiszeit

Lesen Sie:

Handelsblatt-Interview ohne Antworten

Dazu mein Kommentar: Auch immer mehr Presseabteilungen und PR-Berater schließen sich zusammen oder werden dazu gezwungen, eine Wand des Schweigens gegenüber unwillkommenen journalistischen Anfragen zu bilden.
Und wenn das nicht hilft, kann ja mal kurz der Werbeabteilung einen Tipp geben, wo sie keine Anzeigen mehr schalten soll, oder?
Ich finde, dass diese Entwicklung genau in dieselbe Richtung geht, wie die gesamte Finanzkrise.

Ursprünglich sollten Presse-Abteilungen den Journalisten kompetente Hilfe bei der Informationsbeschaffung leisten  und PR-Leute positive Aspekte eines Unternehmens ans Licht der Öffentlichkeit bringen. Aber da gibt es wohl kein "Tue Gutes und rede darüber" mehr, denn inzwischen sind viele von ihnen zu wahren Höllenhunden mutiert. Die Pressechefin einer Aktiengesellschaft beispielsweise trommelte Stakkato auf ihren Schreibtisch: "Es geht nichts raus, was nicht über meinen Schreibtisch gelaufen ist!!!" Da war es aber in meinem Fall schon zu spät.
Bei der Stadt Hannover habe ich für ein Interview mit Stadtbaurat Bodemann die Fragen schriftlich bei Dennis Dix vom Presseamt einzureichen.
Hätte doch Bodemann selbst bei der Baumbesetzung am Ihme-Ufer zuvor seine Rede dort korrigieren lassen, als er eine Baumbesetzerin mit "Kommen Sie von dem Baum herunter, meine Dame" demütigte.  Das Ergebnis der versprochenen Verschönerung des Ufers jedenfalls lässt sich jetzt schon nur mit einem Wort bezeichnen: Grausig. Es ähnelt frappant dem Fahrübungsplatz des TÜV.
Ein Tipp: Meine Mitarbeiterin, die der Liebe wegen nach Berlin wechselte, gibt immer noch Kurse für Beamte an der Volkshochschule Hannover, wie sie sich zeitgemäß und ehrlich ausdrücken können. Die ehemalige Studienrätin dankte mir mal ausdrücklich für das, was sie bei mir gelernt hat. Kommt selten unter Frauen vor, trägt aber meinen Stallgeruch.
text/foto ip
Ground Zero gegenüber dem Ihme-Zentrum

Dienstag, 11. Oktober 2011

Rating ist Terror...

...und gehört schnellstens abgeschafft.
Denn es korrumpiert alle Beteiligten.
Was wäre, wenn eine Familie ihre Kinder raten würde? Du da bist unser Star, aber das Frühgeborene muss weg...
Was wäre aus Steve Jobs geworden, wenn er einem IT-Rating unterzogen worden wäre?
Aus meinen eigenen Erfahrungen mit Ratings kann ich sagen, es wirkt wie ein schleichendes Gift.
Die Entwicklung jeglicher unabhängiger Ethik wird Stück für Stück unterwandert.
Immer mehr Handlungen werden von Eingeständnissen ans mögliche Rating konnotiert.
Zurück bleibt ein schales Gefühl. Und im Zusammenhang mit der Finanzkrise mehr als das: der totale Zusammenbruch. ip

Montag, 10. Oktober 2011

Hands off Mother Earth! Hände weg von der Erde!

als es vorvorige nacht so bitterkalt wurde, zeigte das außen-thermometer einige zeit zuvor minus-grade. ich holte es rein, weil es offensichtlich kaputt war. aber drinnen zeigte es die richtige temperatur...
heute morgen warmer regen.
ich schickte einer bekannten einen telepolis-artikel über das dubiose sogenannte geo-engineering; darüber, wie wetter-manipulationen verharmlosend verschleiert werden. sie antwortete, aha, jetzt sei die katze aus dem sack, dass privatfirmen sich daran bereichern.
schön und gut, aber bekannterweise findet aufklärung, wenn überhaupt, im besten falle 20 jahre später statt, fast immer sogar noch später, wenn garantiert alle beteiligten verstorben sind.
ein beispiel: kein zweig imperialistischer kriegsvorbereitung ist in größere geheimhaltung getaucht als der der chemischen rüstung. wer sich nur auf aktuelle mitteilungen und bekundungen verlässt,  scheint einem phantom nachzujagen. aber schriftsteller günther wallraff gelang es mitte juli 1970 dennoch, durch einen einfachen anruf bei dr. hugo stoltzenberg chemische fabrik, gasmasken und atemfilter, in hamburg-bahrenfeld, große mengen haut- und atemgifte zu bestellen...
danach kamen natürlich dementis über dementis, ähnlich scheinheilig wie sich die parteien jetzt über den vom chaos-computer-club entschlüsselten bundes-trojaner ent-rüsten (sic).
geheimhaltung - dies wort macht alle mundtot, auch und gerade heute wieder.
wo ist denn da noch ein funken parlamentarische demokratie? ip

Sonntag, 9. Oktober 2011

Interreligiöser Kalender 2012


Der neue Kalender Einblicke ist da. Er enthält alle jüdischen, christlichen und muslimischen religiösen Feiertage, sowie allgemeine Feier- und Gedenktage. Alle Feste werden in ihrere Bedeutung und Geschichte erläutert. Eine Besonderheit sind die Fotos mit Motiven von jüdischen, christlichen und muslimischen Spuren in Kappadokien.
Den Kalender gibt es in zwei Größen:
Einzelpreis:  DIN A3  14,80 €  u.  DIN A4  9,80 €
zzgl. Porto und Versandkosten
Der Kalender ist zu beziehen bei:  
Angelika Walther
HKD
Archivstr. 3
30169 Hannover
0511-1241-493



walther@kirchliche-dienste.de

Samstag, 8. Oktober 2011

10 Jahre Attac Hannover


In einer Talkrunde 10 Jahre Attac Hannover Soziale Bewegungen 2001 und 2011
                - Rahmenbedingungen politischer Arbeit damals und heute mit Jutta Sundermann und Werner Rätz
           wurde während des Jubiläums-Festes auch ein Blick nach vorn geworfen.
               

Space is only wide if you can see...

Eicheln schaffen ihre eigene Herbst-Ästhetik im Pflaster des Platzes der Göttinger Sieben zu Hannover. foto/text:ip

Sound Poetry zum Wochenende

glocksee-rückert-straßen-abend-rap

von  ip

twingo - Berlingo - MERIVA
Auris - Micra - Alto - BALENO

Ypsilon multipet -  fABIA -
CEEO wild -  COROLLA

KA Cool - Civic - focus - Octavia
SOUL - PRIMERA - ALTEA
GRANDIS - LEON - ZAFIRA


pride GLXI - Chamade - Family
Kengoo - Cinquecento - Galaxy


wäre auch was für den Sprechchor Hannover?



gefällt mir:
unicode  
von jörg piringer

Donnerstag, 6. Oktober 2011

In Hannover-Linden funktioniert Kommunikation noch genauso gut wie zu Butjers Zeiten

Er ist eine Art Informations-Zentrale für Linden: Jürgen Wessel nimmt Vernetzung wörtlich und es gibt kaum etwas, was er nicht weiß und dann rund-mailt. Ob es sich nun um die Hochbahnsteigdiskussion  Benno-Ohnesorg-Brücke handelt, das 125 Jahre alte Gebäude Davenstedter Straße 14,  alles rund um den Lindener Berg, Stadtbilder-Ausstellung Hannovers 1900 - 1939, die Stolpersteinaktion, Wessel kommuniziert Linden-Relevantes. Und die Schwarze-Bär-Skulptur hat er maßgeblich finanziert. ip
Foto: Rendschmidt

17 Ehrenämter und ein Selbstläufer: Gisbert Fuchs feierte 60. Geburtstag

Gisbert Fuchs, Vorsitzender des Vorstandes des Gesamtverbandes Niedersächsischer Kreditinstitute und Vorstandsmitglied der Hannoverschen Volksbank, vollendete sein 60. Lebensjahr.
Der leidenschaftliche Läufer und Tennisspieler kam im Jahr 1974 aus dem Harz nach Hannover zur damaligen Calenberger Volksbank, bei der er 1985 stellvertretendes Vorstandsmitglied wurde. Seit 2003 gehört Fuchs dem Vorstand der Hannoverschen Volksbank an.
Neben dem Vorstandsvorsitz des Gesamtverbandes Niedersächsischer Kreditinstitute nimmt Gisbert Fuchs insgesamt 16 weitere Ehrenämter und Mandate wahr. Zum einen resultieren diese auf seiner intensiven Vernetzung am Bank- und Börsenplatz Hannover sowie seines starken sozialen Engagements. Zum anderen ist seine Meinung und Fachkompetenz mit sechs Mandaten auch in der genossenschaftlichen FinanzGruppe sehr gefragt.
Zum 60. Geburtstag fand ein Empfang statt. Der passende Ort: die Niedersächsische Börse zu Hannover.

Hier ein kleiner Ausschnitt aus den insgesamt 17 (!) Ehrenämtern und Mandaten:

Börsenclub Hannover von 1875 -
Mitglied Börsen AG - stv. Vorstandsmitglied des Börsenrates
Niedersächsische Börse zu Hannover e. V. - Vorstandsmitglied
Landgericht Hannover -
Ehrenamtlicher Handelsrichter
Bürgerstiftung Hannover -
Mitglied des Kuratoriums
LindenLimmerStiftung -
Mitglied des Stiftungsrates
Lebendiges Linden e. V. -
Vorsitzender Wirtschaftsforum Linden

Zusätzlich sechs Mandate in der
genossenschaftlichen FinanzGruppe.

Wir sind ein Teil der Erde...

Sie heißen Lilli Aurelia, Isabel, Jonathan Louis, Jan-Frederik oder Marvin und sind erst vor kurzem auf diesem Planeten gelandet. Aber schon muss Basti (Foto) über den Zustand unserer Welt nachgrübeln, um eine Zukunft haben zu können: „Sehr beängstigende Zustände finde ich hier vor. Einige Beispiele: Jede Pflanze hat Samen, aber die Industrie monopolisiert für sich bestimmte Sorten und macht den Rest unfruchtbar, zum Beispiel die Firmen Pioneer und Monsanto. Mit dem Zinseszins-Wucher für Kapital werden Millionen von Menschen erpresst. Kriminelle wetten heimlich  auf den Niedergang von Firmen und ganzen Ländern. Das Wort Mafia bedeutet unter anderem Anmaßung. Warum erlaubt ihr Großen solchen immer stärker werdenden Geheimbünden weltweit Macht durch Erpressung, Gewalt und politische Einflussnahme? Ihr müsst tun, was sie sagen, und dafür lassen sie euch in Ruhe? Aber vielleicht auch nicht...Ihr handelt mit Organen armer indischer Dorfbewohner, schneidet nach ihrem Neugeborenen weinenden Leih-Müttern den Bauch auf, als ob Babies Brote aus dem Ofen wären. Ihr macht Sommer im Oktober und verkauft schon im September Spekulatius. Ihr verschwendet 17 Milliarden Euro für den Afghanistan-Krieg, obwohl die Bevölkerung dort euch viel lieber ohne Tod und Zerstörung eine Gaspipeline bauen lassen würde. Ihr spekuliert auf Lebensmittel und Rohstoffe und lasst dadurch Millionnen Menschen verhungern. Ihr lasst Rating-Agenturen mit undurchsichtigen Methoden den gesamten Globus zum Spielcasino erniedrigen.
Ich verstehe euch nicht. Wie könnt ihr die Welt, unseren Wohnort, derartig vergewaltigen?
Ihr hinterlasst uns Berge von Staats-Schulden, verunreinigtes Wasser und verpestete Luft.
Habt ihr uns Nachkommen denn gar kein bisschen lieb?“                 text: ip

Streicheleinheiten
Babymassage für Babys von 4 Wochen bis 6 Monaten mit ihren Eltern
Donnerstag, 03.11. - 01.12.2011, 10:45 - 12:00 Uhr, 21,00 €

Anmeldung:
Kath. Familienbildungsstätte
Goethestr. 31
30169 Hannover
Tel.: 16 405 70

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Packende Analyse der ersten Anti-Atom- Bewegung in Deutschland...

Göttinger Politologe gewinnt Nachwuchspreis
Robert Lorenz ist der erste Preisträger von Opus Primum. Der Göttinger Politikwissenschaftler erhält den mit 10.000 Euro dotierten Förderpreis der VolkswagenStiftung für seine packende Analyse der ersten Anti-Atom-Bewegung in Deutschland.
Im Frühjahr 1957 bedienten sich 18 Kernphysiker einer uralten Methode, Politik zu machen: Sie verfassten ein politisches Manifest, die „Göttinger Erklärung“, mit der sie zu Ikonen der friedensbewegten Anti-Atomwaffenproteste avancierten. In seiner im transcript Verlag erschienenen Dissertation „Protest der Physiker“ geht Robert Lorenz (Jg. 1983) den politischen Wesenszügen der erklärten Nichtpolitiker nach, untersucht ihre Motive und Wirkung. Er fragt, weshalb ehrwürdige Nobelpreisträger wie Max Born, Otto Hahn und Werner Heisenberg öffentlich die Bundesregierung angriffen, und beleuchtet, wie der Physiker Carl Friedrich v. Weizsäcker zum prominenten „Friedensphilosophen“ aufsteigen konnte.
„Robert Lorenz verarbeitet ein historisches Thema mit hochaktuellem Bezug und verbindet in seinem Werk Wissenschaftsgeschichte, Politikwissenschaften, Publizistik und Naturwissenschaften. Mit seinem kreativen Schreibstil fesselt der Autor seine Leser von der ersten Seite an. Die gründliche Aufbereitung und Darstellung des Forschungsstandes unterstreichen die herausragende Qualität seiner Dissertation“, heißt es in der Begründung der Jury. Sie musste sich aus einer Shortlist von zehn hervorragenden Titeln für die beste wissenschaftliche Nachwuchspublikation entscheiden. Insgesamt gingen 79 Vorschläge für Opus Primum ein.
Mit diesem Förderpreis möchte die VolkswagenStiftung den wissenschaftlichen Nachwuchs stärken und unterstreichen, dass Wissenschaftsvermittlung für die deutsche Forschung eine zentrale Aufgabe ist. Opus Primum wird am 23. Oktober 2011 zusammen mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis verliehen.
Die Preisverleihung findet im Rahmen einer festlichen Matinee zum Abschluss des Göttinger Literaturherbstes in der historischen Aula der Universität statt.
Der in diesem Jahr erstmals mit 15.000 Euro dotierte NDR Kultur Sachbuchpreis geht an Bettina Stangneth. Mit ihrem Buch „Eichmann vor Jerusalem. Das unbehelligte Leben eines Massenmörders“ habe die Autorin das etablierte Eichmann-Bild entschieden korrigiert, so die Jury zu ihrer Endauswahl. In ihrer Begründung heißt es: „Jetzt wird erkennbar, dass Eichmann den im Prozess abgegebenen beflissen-servilen Kleinbürger exklusiv für sein Strafverfahren kreiert hat. Bettina Stangneth widerspricht damit Hannah Arendts These von der „Banalität des Bösen“ in entscheidenden Punkten.“

Bis Hier: Pressemitteilung der VolkswagenStiftung http://www.volkswagenstiftung.

Anmerkung der Redaktion zum Sachbuchpreis an Bettina Stangneth: Es gibt keinen Totenschein für Eichmann, darauf weist die Journalistin Gaby Weber hin, die schon sehr lange über den charmanten Schwerkriminellen arbeitet. Auf Ihrer Website http://gabyweber.com/ findet sich viel heikles Material, das sie in Zusammenhang mit ihren Recherchen aufgedeckt hat. Meine Empfehlung: Unbedingt dort informieren! ip

Sonntag, 2. Oktober 2011

sucht-gesellschaft,3.teil

heute. sonntag. 96 gegen werder. eine ganze kompanie grölender betrunkener marschiert entlang des ehemaligen exerzierplatzes an der waterloo-säule in hannover gen stadion, leider auch awd-arena genannt. Sie skandieren "Wer auf Hannover scheißt, der klatsche in die Hand" und dann wird rhythmisch geklatscht.
schon am u-bahn-ausgang waterloo nimmt polizei diese menschenmasse in empfang und mischt sich unter die gruppe. mann für mann löst sie sie auf. bis zum eingang des stadions wird nichts mehr davon übrig sein. kein leichter job, hut ab.
wobei sich die frage aufdrängt, ob polizei dazu da sein sollte, die geldschneiderei von massen-veranstaltungen derartig gefahrvoll zu umsorgen.
bei der love-parade duisburg wurde ihr die schuld in die schuhe geschoben, mehr als den umsatz-gierigen ausrichtern.
im umkreis des maschseefestes gab es kleine fahrbare getränkewagen mit alkohol, damit sich ja auch jeder schon auf dem weg zum event in "stimmung" bringen konnte... ip