Mittwoch, 30. Januar 2013

Mit Gewinnaussicht geht alles besser?

So haltbar, elegant und optisch ansprechend wird eine Baustelle in Hannover-Mitte an der Leine (DGB-Gelände) winter- und regenfest gemacht, wenn sich Kapitalanleger Renditen erhoffen. Das nicht weit davon entfernt gelegene Ihme-Zentrum hingegen bietet als Bauruine seit Jahr und Tag ein Bild des Jammers. Auch am Kröpcke sah sich die dortige  Baugesellschaft noch nichtmal zur Weihnachtszeit in der Lage, die Baugerippe abzudecken.ip-text/foto

Donnerstag, 24. Januar 2013

Menge der in Feuerungsanlagen verbrannten Abfälle seit 2001 vervierfacht

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WIESBADEN - 19,7 Millionen Tonnen Abfälle wurden im Jahr 2011 in Feuerungsanlagen thermisch verwertet. Das waren 13,0 % mehr als 2010, wie aus vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervorgeht. Damit hat sich die Menge der in Feuerungsanlagen verbrannten Abfälle innerhalb von zehn Jahren mehr als vervierfacht.
 

Mittwoch, 23. Januar 2013

über journalistinnen und politiker



jetzt erst, vermutlich gegen sinkende auflagen, haben die magazine spiegel und stern das thema sexismus für sich entdeckt.
ach du meine güte, darüber könnte ich abendfüllend erlebnisberichte abliefern, da sind erinnerungen ohne ende, ohne punkt und komma.
grad kürzlich schrieb doch der spiegel über merkel, wie sie in ihre "patsch"-händchen klatscht.
spiegel- und stern-redaktion schicken gern gelegentlich junge, gut aussehende journalistinnen ins feld, die neuerdings, und das ist anders als früher, sich über sexismus im selben blatt beschweren dürfen (in sachen Piraten-Partei im Spiegel  „Man liest ja so einiges über Sie“) und im Stern "Der spitze Kandidat", bezogen auf Brüderle.
altmodisch prüde, die einzig auf fachlicher kompetenz beharren, bekommen nun beistand von den jungen kolleginnen. das ist doch geradezu herzerwärmend.

die beiden magazine haben ein heikles thema lobenswert losgetreten.
wir journalistinnen kommen nämlich stets schnurstracks zu den großkopfeten durch, von denen nicht wenige spitz wie lumpi sind, manchmal besteht die geilheit sogar auf beiden seiten.
über eine langbeinige journalistin, die bei mir mal angestellt war, ist fast der oberbürgermeister von stuttgart gestürzt, ich glaub', es war diese stadt.
eine andere, glücklich verheiratete, "verkonsumierte", neben anderen, den fraktionsvorsitzenden im landtag, name und partei fürs thema nicht relevant.
ein weiterer sehr bekannter amtsträger fragte daraufhin bei der lokalpresse nach, ob mann ihm auch eine solch schöne liaison verschaffen könne.

zu erwähnen wären auch die unsäglichen eskapaden des hochgeehrten Willy Brandt, dem seine angetraute journalistin Ruth nicht genügte, er brauchte noch eine weitere.
die wiederum entzog nach Brandts tod einen Deutsche-Bank-Direktor seiner familie und fand das ganz modern.
oder der ehemalige "turnschuhminister joschka" und heutige lobbyist josef fischer im feinen zwirn mit haus im grunewald, dessen in x-ter ehe angeheiratete junge journalistin von ihren eigenen eltern regelrecht aus seiner "obhut" befreit wurde...
aber nicht alle bekanntschaften mit journalistinnen bleiben ohne happy end.
so verabschiedete sich in seiner vor-kanzler-amtszeit niedersachsens einstiger ministerpräsident gerhard schröder  nach dem presse-besuch einer bohr-insel frühzeitig mit der journalistin doris köpf von der dortigen bar-runde, rest ist bekannt (sein spd-wahlslogan noch kurz zuvor mit hillu "Es gibt Wichtigeres als Politik"...wie wahr).

ehefrauen arrivierter bürger neigen zur abwertenden beurteilung von "journalistinnen", weil sie der wahrheit über gewisse neigungen ihrer angetrauten (es ist z.b. im internet das gerücht von einem separaten politiker-und journalisten-bordell in berlin in umlauf) nicht ins auge sehen möchten.

journalistinnen scheinen also ein regelrechtes opfer-abo gebucht zu haben, denn sie müssen als sündenböcke allzu oft einen quasi-huren-status ertragen, von der piraten-partei bis zum bürgerlichen lager.

aber da inzwischen sogar die schier grenzenlos gegenüber ihrem ehe-mann, dem früheren IWF-direktor dominique strauss-kahn, loyale anne sinclair, einst eine berühmte journalistin, und vermögend zudem, die schnauze voll hat und nach 21 jahren das ehe-handtuch warf, wie lange wollen die anderen gedemütigten ehefrauen noch weiter leiden? hannelore kohl zum beispiel hat das prinzip des schweigens getötet.

es war nur gerecht, dass merkel die pr-beraterin und bundespräsidenten-gattin bettina wulff mit allen ehren verabschiedete, obwohl diese kommunikations-fachfrau (wulff auf pr-reise in südafrika getroffen), den spieß mal umgedreht hatte.

ip


Dienstag, 22. Januar 2013

Frankreich wichtigster Außenhandelspartner: Waren im Wert von 97,5 Milliarden Euro exportiert

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WIESBADEN - 50 Jahre nach Unterzeichnung des Élysée-Vertrags zur deutsch-französischen Zusammenarbeit (22. Januar 1963) ist Frankreich Deutschlands wichtigster Handelspartner: Von Januar bis November 2012 wurden nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) Waren im Wert von 97,5 Milliarden Euro nach Frankreich exportiert und Waren im Wert von 60,2 Milliarden Euro von dort importiert. Bereits seit dem Jahr 1961 ist Frankreich ohne Unterbrechung das wichtigste Exportland für deutsche Waren. Einfuhrseitig zeigt sich ein etwas anderes Bild. So war Frankreich nur zwischen 1968 und 1972 sowie von 1987 bis 2007 wichtigstes Lieferland von Waren nach Deutschland.
Im Hinblick auf den Umsatz des gesamten Außenhandels, also Ausfuhren plus Einfuhren, ist Frankreich seit 1975 ununterbrochen Deutschlands Handelspartner Nummer eins.

Samstag, 19. Januar 2013

Das alternative deutsche Soldatenlied


aus dem Internet abgeschrieben von ip:

Probier's mal mit Afghanistan,
wo kleine Kinder Panzer fahr'n,
wo man Handgranaten mit dem Tee serviert.

Und wenn Du stets bewaffnet bist,
und immer fleißig um dich schießst,
dann ist es dir egal, wen du dann triffst.

Was will ich woanders,
wo's mir nicht gefällt,
ich kann nicht fort hier,
auch nicht für Geld.

Die Menschen fliegen durch die Luft,
in einem tiefen Todesduft;
und schaust du mal unter nen Stein
entdeckst du Minen, die hier gut gedeih'n.

Nimm eins, zwei, drei, vier,
denn mit Afghanistan
kommt auch der Tod zu dir,
er kommt zu dir

er kommt zu dir...

Wählt Helge, der zieht wenigstens ne ehrliche Schau ab (ip)


Helge Schneider
Bunter Sommerabend mit Musik & Quatsch
Samstag, 24. August 2013, Gilde Parkbühne Hannover, 20 Uhr 
Tickets sind erhältlich unter 0511 – 444066, www.hannover-concerts.de und an den Vorverkaufsstellen.

Freitag, 18. Januar 2013

Bildungsdemo in Hannover



3 Milliarden € für Bildung, 9 Milliarden dagegen für Militär, diese Zahlen sagen eigentlich bereits alles über den Stellenwert von Bildung in diesem Land. Auch Peter Grottian, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von Attac (1. Foto) war nach Hannover gekommen.



Fotos: Unica Peters

Donnerstag, 17. Januar 2013

Arbeitslosigkeit Hauptauslöser für private Überschuldung in 2011

WIESBADEN - Der häufigste Auslöser für eine Überschuldungssituation bei Privatpersonen war im Jahr 2011 die Arbeitslosigkeit. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war bei gut jeder vierten von Schuldnerberatungsstellen betreuten Person (27 %) Arbeitslosigkeit der Hauptgrund für die Überschuldung. Aber auch andere Ereignisse wie zum Beispiel Trennung, Scheidung sowie der Tod des Partners/der Partnerin (zusammen 14 %) oder eine Erkrankung, Sucht oder ein Unfall (12 %) führten häufig zu kritischen finanziellen Situationen. Unwirtschaftliche Haushaltsführung (11 %) und gescheiterte Selbstständigkeit (8 %) waren weitere bedeutende Faktoren.

Siedlungs- und Verkehrsfläche wächst täglich um 81 Hektar

  WIESBADEN - Die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland hat in den Jahren 2008 bis 2011 insgesamt um 2,5 % oder 1 182 Quadratkilometer zugenommen. Das entspricht rechnerisch einem täglichen Anstieg von 81 Hektar oder etwa 116 Fußballfeldern. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verlangsamte sich damit die Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche gegenüber dem letzten Berechnungszeitraum 2007 bis 2010. Damals hatte der Anstieg noch 87 Hektar pro Tag betragen. Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung ist es, die tägliche Inanspruchnahme neuer Siedlungs- und Verkehrsflächen bis zum Jahr 2020 auf durchschnittlich 30 Hektar pro Tag zu reduzieren.

Freitag, 11. Januar 2013

Der Todeszaun kam von Krupp

Dieser Streckmetall-Zaun wurde von Krupp zum Bau des Todesstreifens geliefert, denn der eigene DDR-Stacheldraht hätte allenfalls ein Kaninchen erschrecken können. Alles beim Alten also bis zum heutigen Tag. Postkarte Gedenkstätte Point Alpha Geisa/Rasdorf, Telefon 06651 91 90 30 www.pointalpha.com


Letzten Sommer bin ich mit einer Gruppe auf dem entsetzlich fußverstauchenden Kolonnenweg der ehemaligen deutsch-deutschen Zonengrenze gewandert.
Nach dem Besuch der Gedenkstätte Point Alpha, deren Exponate durchaus mit einigen Verlogenheiten gespickt sind, haben wir am schön gedeckten Tisch im herrlichen Örtchen Vacha in der Rhön zu Abend gegessen und da kamen die Erinnerungen bei den Teilnehmern.
Wie in Duderstadt ein Einwohner von der West-Polizei täglich in Schutzhaft genommen werden musste, weil er mit einem Schild "Öffnet die Grenze" entlang des Todesstreifens lief.
Und als dann eines Tages nach den Die-Grenze-ist-offen-Nachrichten der Kirchenmusiker Harald zu ihm sagte: "Jetzt kannst du gehen - Geh!"
Allen standen bei dieser Erzählung über einen Mutigen die Tränen in den Augen und ich schämte mich furchtbar, wie wenig wir Wessis uns damals um das Schicksal unserer Freunde im Osten kümmerten - und auch das hat sich bis heute nicht ausreichend geändert. Ingeburg Peters

Vatikan schwieg zu den während der argentinischen Diktatur verschwundenen Babys

Und gleich nochmal journalistin gaby weber zum thema katholische kirche und aufklärungsverhalten bei verbrechen, lieber herr pfeiffer:
"Berechtigte Konsultationen" nur bis 1945


ip

War Eichmann wirklich so blöd?



Momentan der große Hannah Ahrendt-Hype, mit Margarethe von Trotta-Film und den Lectures in Hannover. Und die ewig zu spät kommende Wissenschaft hat das Thema an sich gerissen (Hannah-Ahrendt-Raum in der Bibliothek Hannover).
Wir Künstler sind da differenzierter.
Habe vor langer Zeit im Schaufenster der damaligen Altstadtgalerie am hannoverschen Ballhof Dietmar Möwig (oder so ähnlich?) im Schaufenster Bücher von Ahrendt gesehen, sie mit Begeisterung gelesen und drüber geschrieben.
Inzwischen hat die Journalistin Gaby Weber (www.gabyweber.com) aber herausgefunden, dass Eichmann doch nicht so blöd war, wie von Ahrendt empfunden, die in ihrer Anfangszeit in New York von den Zionisten unterstützt wurde. ip
Eichmann wurde noch gebraucht
http://www.heise.de/tp/artikel/37/37437/1.html

Mittwoch, 9. Januar 2013

Wo sind all die Bäume (an der Ihme) hin?

Cartoon unbekannte(r) AutorIn, wurde mir zugemailt.

Freitag, 4. Januar 2013

Dr. Rosa Luxemburg - zum Gedenktag anlässlich ihrer Ermordung am 15. Januar 1919



karl marx' werk "das kapital" wird angesichts der fiskalklippe wieder viel diskutiert.
allerdings gab es einige gravierende fehler in seinen modellen, die die marxistische theoretikerin und anti-militaristin rosa luxemburg korrigierte.
marx hatte nämlich die faktoren lohnarbeit und maschinen gleichwertig behandelt.
luxemburg erkannte damals schon, dass die maschinen viel mehr mehrwert schaffen können, und genau das ist heute unser problem.
die menschen werden fast nicht mehr gebraucht, um wohlstand zu schaffen.
habe eine flaschenfabrik in rinteln besichtigt, da gab es nur eine handvoll angestellte, die eine riesige vollautomatische anlage kontrollierte.
luxemburg kannte die geld-passage über spekulative wert-schöpfung aus goethes faust "im lustgarten", über die heute sogar an der frankfurt business-school referiert wird. (im internet einzusehen, falls Sie den faust nicht zuhause haben)

dr. rosa luxemburg (ihre doktorarbeit in zürich schrieb sie mit magna cum laude, dies als info für schavan und gutti) war die herausragende persönlichkeit schlechthin, jüdin wie auch marx, einer der hellsten köpfe ihrer zeit, und anti-militaristisch (wieder sehr aktuell).
ip