Hannover-Mitte. Mancher kannte "die Frau, die die Stadtteilfeste organisierte", nicht einmal mit Namen. Aber zĂ€h und unermĂŒdlich brachte sie ihre Stadtteilfeste in der Calenberger Neustadt voran, hielt Versammlungen ab, regte hier und da Mitmachaktionen an, ich besorgte ihr Spenden von Ihmezentrumsmanager Engel. Sie initiierte vom Fahrradunterstand bis Stadtteilrunde echtes Nachbarschaftsleben, nun ist sie gestorben: Sonja Eick, ehemalige BezirksbĂŒrgermeisterin, mit 79 viel zu frĂŒh fĂŒr ihren Energie-Level.
Sie lud mich freundlich ein, der Stadtteilrunde mein DichterDenker-Projekt vorzutragen. Normalerweise gewöhnt, an höchster Stelle meine Ideen vorzutragen, so die Beleuchtung als abstrahierte Kerzenflammen der "Drei Warmen Schwestern" beim damaligen enercity-Vorstandschef Feist, wollte ich einmal der Basis direkt prĂ€sentieren, auch im Bezirksrat. In meiner City-Zeitung hatte ich auch die Ăkumenische Meile mit Reportagen ĂŒber die einzelnen Gemeinden angeregt.
Aber bei einer entsetzlich eiskalten plötzlichen Besprechung in der Calenberger Esplanade riss ein SPD-Mann der FriedrichEbertStiftung das Ruder herum. Ich wurde kalt gestellt und zu den wunderbaren VortrĂ€gen gut bezahlter Promis ĂŒber RĂŒckert, mein Alter Ego Lenau, Wieland bis Goethe und Humboldt, neuen StraĂenschilder-Legenden und zahlreichen Veranstaltungen in der Leibnizkirche mit Safranski und Sloterdijk, sowie am BĂŒrgertreff Goetheplatz, nicht einmal mehr persönlich eingeladen.
 |
| Christoph Martin Wieland, in gerechte Sprache gebracht von ip: "Wie strömt dein wissender Gesang in unsre Herzen ein! Wir sehn der Schöpfung mĂ€chtigen Gang, den Hauch der Mutter auf den GewĂ€ssern wehn, jetzt durch ein blitzend Wort das erste Licht entstehn und die Gestirne sich in ihren Bahnen drehn. Wie Baum und Pflanze wird, wie sich der Berg erhebt und, froh des Lebens, sich die Tiere regen; der Donner rollet uns entgegen, der Regen sĂ€uselt, jedes Wesen strebt ins Dasein; und bestimmt, der Schöpfung Wort zu krönen, sehn wir das erste Paar, gefĂŒhrt von deinen Tönen. O, jedes HochgefĂŒhl, das in den Herzen schlief, ist wach! Wer rufet nicht: Wie schön ist diese Erde! Und schöner nun, die Mutter, auch dich ins Dasein rief, auf dass ihr Werk vollendet werde." |
Mann hat mich einfach bestohlen und Sonja Eick von den GrĂŒnen hielt dem nicht stand. So ist das halt als kreative Frau in dieser bescheidensten aller StĂ€dte. R. I. P. Sonja, ich komme auch bald. ip Deine Enkelinnen werden dich nicht vergessen. https://youtu.be/picfzpEC4KU?si=cuEA2mVb8FSa6kj Der Weg einer Mutter (Yann Tiersen)Die allerersten Stadt- und StraĂenfeste Hannovers habe ĂŒbrigens ich veranstaltet: das DeisterstraĂenfest, Kunstfest am Aegi, den ersten Kunstmarkt Deutschlands im Ihme-Zentrum, Bootsmarkt, Weihnachtszauber und zig weitere Aktionen ĂŒbers Jahr verteilt, OpernsĂ€ngerauftritte und Kunstausstellungen bei GeschĂ€ftsleuten, und auch meine darin eingebundenen AnzeigenblĂ€tter gehörten zu den ersten Deutschlands. Durch diese Konstellation erfand ich praktisch das Quartiersmanagement, fĂŒr das heute eine Menge Leute bezahlt werden. Stand in der LavesstraĂe an der Flipchart, setzte mich fĂŒr eine beleuchtete KönigstraĂe ein, gewann Agenturwettbewerbe im Ihme-Zentrum und bei Firmen usw.. ip
 |
| Wer irgendwas mit Kunst zu tun hatte, war im von mir in den 70ern initiierten 1. KUNSTMARKT Deutschlands da: Banker und Dezernenten, KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler, zum Beispiel Lucia Steigerwald, Karin BlĂŒher, Adam Seide, Timm Ulrichs, Heinrich Riebesehl und Ehefrau Giesela Riebesehl, JĂĄnos Nadasdy, alle angeregt im entspannten GesprĂ€ch mit ihrem Publikum. Nur ich war gestresst, denn die Elektriker zu ĂŒberzeugen, illegal Licht zu legen und Ăhnliches, war kein einfaches Unterfangen (Archivfoto regionalmedien) |
 |
| Meine enercity vorgelegten EntwĂŒrfe. ip |
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen