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Christoph Martin Wieland, in gerechte Sprache verbessert von ip: "Wie strömt dein wissender Gesang in unsre Herzen ein! Wir sehn der Schöpfung mächtigen Gang, den Hauch der Mutter auf den Gewässern wehn, jetzt durch ein blitzend Wort das erste Licht entstehn und die Gestirne sich in ihren Bahnen drehn. Wie Baum und Pflanze wird, wie sich der Berg erhebt und, froh des Lebens, sich die Tiere regen; der Donner rollet uns entgegen, der Regen säuselt, jedes Wesen strebt ins Dasein; und bestimmt, der Schöpfung Wort zu krönen, sehn wir das erste Paar, geführt von deinen Tönen. O, jedes Hochgefühl, das in den Herzen schlief, ist wach! Wer rufet nicht: Wie schön ist diese Erde! Und schöner nun, die Mutter, auch dich ins Dasein rief, auf dass ihr Werk vollendet werde."


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