Montag, 22. Dezember 2025

Haus auf der Terrasse versus Ihme-Zentrum

Hannover. Das Haus auf der Terrasse in Davenstedt war ein Lieblingsprojekt des damaligen Oberstadtdirektors Martin Neuffer. Dort wohnen seit 50 Jahren die Journalistin Vocht neben der Altgriechischspezialistin Trattner, und viele weitere gebildete Bürgerinnen und Bürger einträchtig nebeneinander. 

Das Desaster mit dem gleichzeitig entstandenen Brutalismusbau Ihme-Zentrum wurde später zu Unrecht dem damaligen Stadtbaurat Adrian angelastet. Auch hier lebten und leben Kunstsammler neben Gymnasiallehrern, Geschäftsleuten, Politikern, Tierärztin, Apothekerin, Kunstmalerin - nachdem Stadtverwaltung und verschiedene Landesbanken den fatalen Fehler begingen, den gesamten Bauch des Koloss an private Investoren zu verkaufen. Danach traten von Schätzle über Engel bis Carlyle und Windhorst immer dubiosere Strohmänner auf.  Und die Nebenkosten stiegen ins Astronomische. 

Bewohnerin Architektin Marianne Adrian kämpfte dagegen an und fragte mich: "Wollen Sie in einem Kaufhaus leben?" 

Und auch heute fühlen sich Wohnungseigentümerinnen und Mieterinnen immer noch mit dem Zugang sowohl nach Linden als auch in die City wohl, während in der Nachbarschaft in einigen Gebäuden sich Junkies und andere Verwahrloste ausbreiten.

Ein dort wohnender Ökounternehmer macht sich im Terrassenhaus mit Photovoltaik- und Solarangeboten wichtig, aber das Kernproblem des Niedergangs vom Ihme-Zentrum ist auf demselben Weg zu beheben, wie wir da hineingeraten sind, lieber Oberbürgermeister. 

Denken Sie einmal darüber nach, informieren Sie sich über Demokratiebildung. Ingeburg Peters 

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