Freitag, 30. Januar 2026

Ausgebucht: Stadt Frankfurt lädt zum fachlichen Austausch beim vierten Waldkongress

ffm. Softwaregestützte Systeme und künstliche Intelligenz können ein entscheidender Baustein sein, um aktuelle und künftige Herausforderungen in der forstlichen Praxis zu meistern. Um frische Impulse zu bekommen und sich fachlich auszutauschen, lädt das Grünflächenamt der Stadt Frankfurt am Donnerstag, 5. Februar, bereits zum vierten Mal zum Waldkongress ein. Bei einem Pressetermin am Freitag, 30. Januar, haben Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen, und Tina Baumann, Leiterin des StadtForsts, das Programm des Fachkongresses präsentiert. Tina Zapf-Rodríguez sagte: „Heute stehen wir mitten in einem rasant fortschreitenden Wandel: Im Frankfurter Stadtwald, aber auch in anderen Regionen, zeigen die Bäume Stresssymptome durch Hitze, Trockenheit und Extremwetter. Der Waldkongress ist daher ein wichtiger Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis, um gemeinsam zu lernen, wie unsere Wälder zukunftsfähig und klimaresilient werden. Der Kongress hat sich etabliert und zeigt, wie groß das Bedürfnis ist, miteinander ins Gespräch zu kommen, voneinander zu lernen, bisheriges Wissen zu überdenken und Erkenntnisse für die eigene Arbeit zu nutzen.“

 
Sechs Fachvorträge erwarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis zeigen, wie präzise Daten zu Baumarten, Waldgesundheit und Klimaprognosen in den forstlichen Alltag einfließen können. Den Auftakt bildet das Thema „Zwischen Skepsis und Zuversicht: Wie Forstfachleute den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Praxis sehen am Beispiel eines KI-Tools für Waldaufbau“. Ein anschauliches Beispiel für die Verzahnung von Forschung und Praxis.
 
Weitere Themen sind unter anderem die Nutzung digitaler Zwillinge, moderne Analyseverfahren zur Beurteilung des Waldzustands, Bruch- und Standsicherheit von Bäumen sowie Maßnahmen für Arten- und Biotopschutz. „Arten- und Biotopschutz gehören zur Kernaufgabe der Arbeit im Forst. Neue Technologien und Analysemethoden können helfen, Lebensräume zu überwachen, Vielfalt zu sichern und Wälder langfristig klimaresilient zu gestalten“, ergänzte die Dezernentin.
 
Die 200 Plätze für den Waldkongress waren innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer reisen aus Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern an. Weitere Gäste kommen aus Berlin, Nordrhein-Westfalen und Sachsen in die Mainmetropole. Viele Fachleute aus kommunalen Behörden und Landesbehörden sind Teil des Kongresses, ebenso Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler  sowie und Vertreterinnen und Vertreter von Naturschutzverbänden wie Nabu, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) oder Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.

"Eine Stadt, die auf Kinder hört, ist eine Stadt mit Zukunft“

Oberbürgermeister Josef begrüßt 250 Mädchen und Jungen beim Neujahrsempfang für Kinder

ffm. Es war ein Neujahrsempfang der besonderen Art: Oberbürgermeister Mike Josef hat am Freitag, 30. Januar, rund 250 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren beim traditionellen Neujahrsempfang für Kinder im Kaisersaal des Römers begrüßt. Er machte deutlich, dass die Stimme jedes Kindes wichtig sei: „Kinder sind nicht nur die Zukunft. Kinder sind jetzt schon Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt.“

Josef erklärte den Kindern in seiner Begrüßungsrede, was Demokratie ist und wie sie funktioniert. Er bekräftigte, wie wichtig die Meinungen und Interessen jedes Kindes sind: „In einer Demokratie gilt: Niemand ist zu klein, um wichtig zu sein.“ Um das Thema für die Kinder greifbarer zu machen, zog er das Leben in einer Familie als Beispiel heran. Denn auch da gibt es Themen, bei denen die Beteiligten – also Eltern und Kinder – nicht einer Meinung sind. Deshalb, erklärte der Oberbürgermeister, werde diskutiert und mit guten Argumenten gearbeitet, um zu überzeugen.

„Manchmal ist es anstrengend, da können mir sicherlich viele Eltern zustimmen. Aber es ist wichtig, dass jeder seine Meinung frei sagen darf, auch, wenn es dem anderen nicht passt“, sagte Josef. Es sei wichtig, dass alle etwas sagen dürfen – nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder.

Besonders wichtig sei ihm indessen auch, Räume für Kinder zu schaffen, an denen sie Kind sein, sich wohlfühlen können. Deshalb investiere die Stadt immer wieder in Projekte, die Kindern zugutekomme: „Wir bauen und sanieren zum Beispiel Spielplätze. Aber auch das neue Schwimmbad in Bornheim ist ein Ort, an dem sich Kinder gut und gerne aufhalten – bis 14 Jahre sogar kostenlos.“

Im Anschluss las Schauspielerin Melanie Straub aus dem Buch „Die neue Konferenz der Tiere“ von Judith Drews vor. Für den musikalischen Ausklang sorgte Toni Geiling mit dem Lied „Alle Kinder haben Rechte“ von Georg Feils alias Ferri.

Nach dem feierlichen Programm konnten sich die Mädchen und Jungen vor einer Fotowand mit Accessoires fotografieren lassen. Die Bilder konnten sie als Andenken mit nach Hause nehmen. Außerdem konnten sie bei Führungen durch den Römer das Frankfurter Rathaus erkunden.

Foto:Martin Leissl

Mittwoch, 28. Januar 2026

Kurt-Schumacher-Kaserne wird "hergerichtet"

Hannover. Vor der denkmalgeschützten Nazi-Architektur weht die Deutsche Flagge mit starrem Reichsadler: die Kurt-Schumacher-Kaserne in der Hans-Böckler-Allee (zur Aufrüstung der Wehrmacht 1937 errichtet, zum Kriegsende Unterkunft der 4. amerikanischen Infanteriedivision, dann britisches Militärhauptquartier, und 1975 ausgerechnet nach einem SPD-Politiker benannt, wird nun "hergerichtet". ip Foto:Wikipedia

Dienstag, 27. Januar 2026

Weisheit aus Grönland:

Angaangaq Angakkorsuaq ist ein grönländischer Schamane (Angakkuq) und Lehrer, der vor allem traditionelle Inuit-Weisheiten mit modernen Themen verbindet. Seine Lehre lässt sich in mehreren Kernpunkten zusammenfassen:

1. Verbindung zu Natur und Umwelt

Alles Leben ist miteinander verbunden: Menschen, Tiere, Pflanzen, Wasser, Eis.

Der Mensch muss im Einklang mit der Natur leben, nicht gegen sie.

Er betont die Verantwortung gegenüber künftigen Generationen – ähnlich wie moderne Umweltethik.

2. Spiritualität und Heilung

Schamanische Praktiken sind Werkzeuge der Heilung, nicht nur Rituale.

Krankheiten oder Konflikte werden oft als Störungen des Gleichgewichts gesehen, nicht nur körperliche Probleme.

Rituale, Gesänge und Geschichten helfen, körperliches, geistiges und seelisches Gleichgewicht wiederherzustellen.

3. Traditionelles Wissen als Lebensweise

Respekt für Ahnen, Tiere und Gemeinschaft.

Geschichten, Lieder und Rituale sind Träger von Wissen über Natur, Jagd, soziale Regeln und moralische Werte.

Wissen wird oft nicht schriftlich, sondern durch Erzählung und Praxis weitergegeben.

4. Integration von Moderne und Tradition

Angaangaq arbeitet international als Lehrer und Redner.

Er zeigt, dass traditionelle Weisheiten in modernen Kontexten anwendbar sind:

Klimaschutz

Stressbewältigung

interkulturelle Verständigung

5. Zentrale Botschaft

Leben in Respekt, Achtsamkeit und Verantwortung

Jeder Mensch ist Teil eines größeren Ganzen

Die Weisheit der Natur ist praktisch und spirituell zugleich.

Der Begriff „Eskimos“ wird heute meist durch Inuit (in Kanada & Grönland) oder Yupik (in Alaska & Sibirien) ersetzt. 

Pressestatement des AStAs der Leibniz Universität zu “profdrcn” und Gert Armin Neuhäuser

Hannover. Als Vertretung der Studierenden der Leibniz Universität Hannover sind wir bestürzt über die Vorwürfe, die die taz am 16.01.2026 gegen den Richter und Honorarprofessor Gert Armin Neuhäuser erhoben hat. Wir fordern sofortiges Handeln des Uni-Präsidiums!

Neuhäuser, der von der Leibniz Universität als Honorarprofessor angestellt ist, wird von der taz vorgeworfen, unter dem Account “profdrcn” jahrelang extrem frauen- und queerfeindliche Hetze verbreitet zu haben. Außerdem schützte Neuhäuser 2025 in einem verwaltungsgerichtlichen Urteil einen Polizisten vor der Entlassung, obwohl diesem die Verharmlosung der NS-Zeit zur Last gelegt wurde. [1]
Das Präsidium distanziert sich zwar verbal von den Positionen des Accounts, handelt aber nicht dementsprechend. Wenn diese veröffentlichte Distanzierung als “inakzeptabel und menschenverachtend und zutiefst verstörend" [2] wirklich ernst gemeint ist, müssen weitere Schritte eingeleitet werden. Zum Schutz der Studierenden!
Den Aussagen des Präsidiums an die taz die Äußerungen von „profdrcn“ würden „nicht die wissenschaftliche Kompetenz“ [1] berühren, widersprechen wir klar. Eine Person, deren öffentliches Auftreten frauen- und queerfeindliche Inhalte umfasst und die in ihrer beruflichen Tätigkeit die Verharmlosung der NS-Zeit nicht als dienstrechtlich relevant bewertet, ist mit den Werten universitärer Lehre nicht vereinbar. Dies kann nicht getrennt betrachtet werden.
Aufgrund der weitreichenden Hinweise, die Neuhäuser diesem Profil zuordnen [1], fordern wir vom Präsidium der Leibniz Universität:
       Die umgehende Freistellung Neuhäusers unter Vorbehalt einer eigenen rechtlichen Prüfung, bis eine vollständige Entlastung erfolgt ist
       Fristlose Kündigung, sollte die Urheberschaft Neuhäusers am Profil „profdrcn“ zweifelsfrei nachgewiesen werden
    Eine eigene juristische Prüfung   Schutz von Studierenden vor Repressionen

 Wir unterstützen die von Studierenden organisierte Demonstration unter dem Motto “Kein Platz für Sexismus! - Neuhäuser raus aus der Uni!”, die am Mittwoch den 28.01.2026 um 14 Uhr auf dem Conti Campus stattfinden wird.
Quellen
[1]: taz 16.01.2026, https://taz.de/Hasskommentare-im-Internet/!6142257/
[2]: NDR 22.01.2026,
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/osnabrueck-verwaltungsgerichts-praesident-frauen-im-internet-beleidigt,richter-142.html

Zu warm, zu trocken – Stadt Hannover legt Waldzustandsbericht 2025 vor

Ein entscheidender Faktor für den Zustand des hannoverschen Stadtwaldes ist das hohe Alter vieler Bäume. Rund 96 Prozent der untersuchten Waldbäume sind älter als 60 Jahre. Gerade alte Buchen und Eichen prägen das Bild des Stadtwaldes, sind jedoch weniger anpassungsfähig gegenüber Hitze, Trockenheit und anderen Stressfaktoren. Diese besondere Altersstruktur erklärt, warum der Stadtwald in Hannover insgesamt stärker unter Druck steht als viele Wälder im Umland. 
Langfristige Pflege statt kurzfristiger Eingriffe:  Seit 2021 führt der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der LHH eine eigene Waldzustandserhebung durch, um den Gesundheitszustand des Stadtwaldes systematisch zu erfassen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für gezielte Maßnahmen zur Klimaanpassung. Dazu gehören unter anderem die Förderung klimaangepasster, heimischer Baumarten, die gezielte Unterstützung der Naturverjüngung sowie der Rückbau überflüssiger Wege in der Eilenriede. 
Allein hier sollen insgesamt rund drei Kilometer Waldwege entsiegelt werden, um den Boden zu entlasten und das Wachstum der Gehölze zu fördern. 
Ergänzend arbeitet die Stadtverwaltung an einem Wassermanagementkonzept, das Regenwasser stärker im Wald hält und gezielt in die Eilenriede einleitet. 
Der vollständige Waldzustandsbericht 2025 ist im Internet abrufbar unter: www.hannover.de/stadtwälder.

Traumatisch:

Sie werden nun immer hefiger, diese Temperaturschwankungen von einem Tag auf den anderen. Zuerst sterben die Kranken und Alten daran. Ihr geschwächter Kreislauf hält es nicht mehr aus.

Die Wissenschaft hat es so vorausgesagt.

Das Auffrieren der Arktis zum Bodenschätze-Raub geht derweil im Speedtempo weiter. 

Die atomangetriebenen Yachten der Reichen bekommen Konkurrenz durch die in den Häfen anlegenden, mit Sterbenden ausgelasteten touristischen Kreuzfahrtschiffe als Notfall-Ersatzkrankenhäuser? 

Diese Superreichen flüchten daraufhin in Privatjets, Luxus-Schiffen, sowie in unterirdische und untermeerische Luxusbunker, vor dem "Volk". 

Sie wollen gewinnen, und diese lästigen überflüssigen Menschen als Geschmeiß abschütteln? 

Das hat Warren Buffett so vorausgesagt. ip