Oberbürgermeister Josef begrüßt 250 Mädchen und Jungen beim Neujahrsempfang für Kinder
ffm. Es war ein Neujahrsempfang der besonderen Art: Oberbürgermeister Mike Josef hat am Freitag, 30. Januar, rund 250 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren beim traditionellen Neujahrsempfang für Kinder im Kaisersaal des Römers begrüßt. Er machte deutlich, dass die Stimme jedes Kindes wichtig sei: „Kinder sind nicht nur die Zukunft. Kinder sind jetzt schon Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt.“
Josef erklärte den Kindern in seiner Begrüßungsrede, was Demokratie ist und wie sie funktioniert. Er bekräftigte, wie wichtig die Meinungen und Interessen jedes Kindes sind: „In einer Demokratie gilt: Niemand ist zu klein, um wichtig zu sein.“ Um das Thema für die Kinder greifbarer zu machen, zog er das Leben in einer Familie als Beispiel heran. Denn auch da gibt es Themen, bei denen die Beteiligten – also Eltern und Kinder – nicht einer Meinung sind. Deshalb, erklärte der Oberbürgermeister, werde diskutiert und mit guten Argumenten gearbeitet, um zu überzeugen.
„Manchmal ist es anstrengend, da können mir sicherlich viele Eltern zustimmen. Aber es ist wichtig, dass jeder seine Meinung frei sagen darf, auch, wenn es dem anderen nicht passt“, sagte Josef. Es sei wichtig, dass alle etwas sagen dürfen – nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder.
Besonders wichtig sei ihm indessen auch, Räume für Kinder zu schaffen, an denen sie Kind sein, sich wohlfühlen können. Deshalb investiere die Stadt immer wieder in Projekte, die Kindern zugutekomme: „Wir bauen und sanieren zum Beispiel Spielplätze. Aber auch das neue Schwimmbad in Bornheim ist ein Ort, an dem sich Kinder gut und gerne aufhalten – bis 14 Jahre sogar kostenlos.“
Im Anschluss las Schauspielerin Melanie Straub aus dem Buch „Die neue Konferenz der Tiere“ von Judith Drews vor. Für den musikalischen Ausklang sorgte Toni Geiling mit dem Lied „Alle Kinder haben Rechte“ von Georg Feils alias Ferri.

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