Montag, 29. Dezember 2025

EINIGE GEDANKEN ZUM THEMA MUT für 2026 🙂 von Oma Claudia

Die Omas vor der Frauenkirche Dresden. 

Wenn ich beginne, darüber nachzudenken, ob wir OMAS mutig sind – muss ich ganz schön überlegen. Ist es mutig, naheliegende und logische Dinge öffentlich zu sagen? Ist es mutig, mit Menschen zu sprechen, die offensichtlich anderer Meinung sind? 

Ist es mutig, Stolpersteine zu putzen, Mahnwachen abzuhalten und daran zu erinnern, dass es schon einmal eine so gefährliche und ausgrenzende Zeit gab und wir aufpassen müssen, dass wir nicht wieder in eine furchtbare Diktatur rutschen? Vielleicht ist es das.

Sonntag, 28. Dezember 2025

Anteil der Jungen bzw. Männer im Jugendstrafrecht 93,5%

HANNOVER. Im Jahr 2024 befanden sich in Niedersachsen insgesamt 12.644 Personen unter Bewährungsaufsicht, teilt das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mit. Das waren 3,3% weniger als im Vorjahr (13.075). Der Anteil der Männer lag bei 88,0%, der der Frauen bei 12,0%. Von den Unterstellungen entfielen 11.607 Fälle (91,8%) auf das allgemeine Strafrecht, welches Erwachsene ab 21 Jahren sowie nicht nach Jugendstrafrecht verurteilte Heranwachsende im Alter von 18 bis 21 Jahren betrifft. 1.037 Fälle (8,2%) betrafen das Jugendstrafrecht, welches für strafmündige Jugendliche (14 bis 18 Jahre) und auf nach Jugendstrafrecht zu verurteilende Heranwachsende angewandt wird. In diesem Rechtsbereich war der Anteil der Jungen bzw. Männer mit 93,5% noch höher.

Unterstellungen sind gerichtliche Anordnungen, durch die eine verurteilte Person für die Dauer der Bewährungszeit unter die Aufsicht einer Bewährungshelferin oder eines Bewährungshelfers gestellt wird. Ziel ist es, die Einhaltung von Auflagen und Weisungen zu überwachen und die soziale Integration der Person zu fördern.

Die häufigsten Straftaten, die zu einer Unterstellung führten, waren mit 2.377 Fällen (18,8%) Diebstahl und Unterschlagung, gefolgt von Betrug und Untreue (2.050 Fälle, 16,2%) und Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit (1.984 Fälle, 15,7%).

Samstag, 27. Dezember 2025

IP: Grübeln über die Männermaschine als Supergau - ich töte, also bin ich?


Im Wort Woman ist man enthalten. Männer sind nur mitgemeint. Embryos sind anfangs weiblich.
Copyright by Ingeburg Peters 

Die Lage ist mehr als kafkaesk. All unsere Energie kommt aus dem Kosmos. Die Grundstoffe, aus dem wir Menschen, Tiere, Pflanzen und Elemente gemacht sind, Stickstoff, Sauerstoff, Kohlenstoffdioxid und Wasserstoff bringen Leben hervor. Aber die Männer ruinieren unsere Ressourcen rücksichtslos. Erneuerbare Energien werden in den Ausbau der sogenannten KI gepumpt. Das Lebendige geht leer aus, wird im Gegenteil als Rohstoff verbraucht. Atomspaltung als moderne Technik hat kurzfristig keine Emissionen, aber ist langfristig tödlich. Es wird Energie für Raumflüge und Kriege verballert. 

Am Anfang steht immer eine Mutter. Und jede Frau geht in die Knie, wenn jemand an die Kinder geht. Reichtum kommt etymologisch von Mamma/Mammon. Das Patriarchat setzt stattdessen den Vater an den Anfang, den Herrn im Himmel usw. Und zerlegt das Lebendige, um es dann neu zusammenzusetzen. Wo Frauen herrschen, hat es ein Mann genehmigt. 

Die Erde wird zur Kriegsmaschine entwürdigt, die DNA aufgebrochen, um Artgrenzen niederzureißen. Die Natur ist zyklisch im Werden und Vergehen, der Mann aber strebt "Verbesserungen" an. Internationaler Faschismus und NS-Utopie greifen elektromagnetisch ins Wetter ein. Verseuchungen werden gemessen und erkannt, aber nicht abgeschafft. Die Aufgabe von Arbeitern besteht darin, Natürliches zu zerstören.

Der Mythos Industrie löscht alte Kulturen aus. 

Am liebsten würde mann die Biologie verbieten. 

Wenn der Supergau kommt, hat der Supermarkt nur zwei Tage lang etwas anzubieten, um die Killer zur ernähren. Rational ist hingegen, kleinbäuerliche Parzellen anzulegen. 

Männer machen alles, was sie machen können, und das ist nichts als kriegerisch. Da sie Gene nicht herstellen können, räubern sie den Gen-Pool aus. Physikalische Reaktionen wie die Atomexplosion sind ihnen Beweis ihres Könnens. 

Utopie kommt von Utopas gleich Un-Ort.  Die Organtransplantation funktioniert nicht, weil der Körper kein neues Organ will. 

Seit den Erfindungen des serbischen Erfinders Nikola Tesla missbrauchen Männer den Makroelektromagnetismus als elektrisch aufheizende Wellen, erzeugen Erdbeben.Tesla hätte uns intelligentere Systeme zur Sonnenlenkung erfunden, wäre er nicht von Westinghouse und JPMorgan über den Tisch gezogen worden. Es gibt heute keine einzige "natürliche" Naturkatastrophe mehr. 

Wer sich dagegen auflehnt, dem schickt die Natur Kraft, nicht 5G, beteuert Buchautorin Claudia von Werlhof.: "Alles Natürliche entwickelt sich langsam." Statt Ausbeutung des Lebens muss es Kooperation geben. 

IP: kapitalgelenkte Forschung sollte unterbunden werden. Es muss wieder freie Forschung geben. Ein steinreicher deutscher, inzwischen in der Schweiz lebender, Wissenschaftler im Auftrag der Genindustrie sagte zu mir: "Wir lassen Latinas durch eine Tür gehen, und dann sind sie unfruchtbar." 

600 Jahre Inquisition und Hexenverfolgung sind bis heute nicht aufgearbeitet. Ein Beispiel: Postmeistertochter wollte Postamt ihres Vaters übernehmen und wurde von den Thurn&Taxis als Hexe verbrannt. Lange her? Der Muttermord ist heute auf dem Peak, dagegen sind historisch alle anderen Genozide Peanuts. 

Töten, um Neues zu erschaffen, gegen die Natur zu arbeiten, statt mit ihr zusammen, das ist der Mann. Das Aushöhlen des Mutterleibes der Erde für Rohstoffe. Derzeit steigt durch die Kriegsgefahr der Gold-und Silberpreis ins Uferlose...

Das Kälbchen bei der Kuh zu lassen statt Massenschlachtungen alles Lebendigen, das ist die Frau. 

Die Frauen als ausbeutbare Naturressource zu verbrauchen, das Monopol der Frauen, ihren Leib, von dem alle gratis abhängig sind, als Produktionsmittel zu missbrauchen, das ist der Mann. 

Ihre unbezahlte Hausarbeit schafft genauso viel Bruttosozialprodukt wie die Lohnarbeit. Stattdessen grassiert überall Gewalt gegen Frauen, gerade in den Familien. Wenn sie nicht arbeitet, kriegt sie eine gescheuert, physisch oder verbal.

Für manche Feministen ist Mutter sein etwas ganz Schlimmes. Alice Schwarzer nannte die alleinerziehende Claudia von Werlhof "Tschernobyls Muttertier." Ist Schwarzer dafür, dass Frauen alles machen, was Männer falsch machen? Schießen zu lernen, statt dass die Männer damit aufhören? 

Die Welt als Männermaschine verwandelt alles in Maschinelles, in Berechenbarkeit, Quantifizierung statt Qualität, Sachzwänge, Kontrolle, Austauschbarkeit. Der Sachzwang wird zum moralischen Gesetz. Wer dagegen ist, wird oft einfach umgebracht.

Über Claudia von Werlhof und ihr Opus Magnum "Väter des Nichts" im Peter-Lang-Verlag: Die wilde Werlhof fuhr mit 20 per Schiff nach Arabien und Südamerika. Dort lernte sie, was Unterentwicklung wirklich bedeutet: Ausweidung der Erde durch unterentwickelte Westler. Ich brachte sie später auf die Spur, dass zb die Erdbeben von Haiti männergemacht waren.

Was fällt euch dazu ein, liebe Leserinnen? Frauen, unterbindet die männlichen Idiotien! Mit ihren modernen Waffen können die Männer Freiheit, Zivilisation und Leben nur verteidigen, indem sie diese vernichten...

Freitag, 26. Dezember 2025

Stoppt die Wettermanipulation!


Christoph Martin Wieland, in gerechte Sprache verbessert von ip: "Wie strömt dein wissender Gesang in unsre Herzen ein! Wir sehn der Schöpfung mächtigen Gang, den Hauch der Mutter auf den Gewässern wehn, jetzt durch ein blitzend Wort das erste Licht entstehn und die Gestirne sich in ihren Bahnen drehn. Wie Baum und Pflanze wird, wie sich der Berg erhebt und, froh des Lebens, sich die Tiere regen; der Donner rollet uns entgegen, der Regen säuselt, jedes Wesen strebt ins Dasein; und bestimmt, der Schöpfung Wort zu krönen, sehn wir das erste Paar, geführt von deinen Tönen. O, jedes Hochgefühl, das in den Herzen schlief, ist wach! Wer rufet nicht: Wie schön ist diese Erde! Und schöner nun, die Mutter, auch dich ins Dasein rief, auf dass ihr Werk vollendet werde."

Montag, 22. Dezember 2025

Haus auf der Terrasse versus Ihme-Zentrum

Hannover. Das Haus auf der Terrasse in Davenstedt war ein Lieblingsprojekt des damaligen Oberstadtdirektors Martin Neuffer. Dort wohnen seit 50 Jahren die Journalistin Vocht neben der Altgriechischspezialistin Trattner, und viele weitere gebildete Bürgerinnen und Bürger einträchtig nebeneinander. 

Das Desaster mit dem gleichzeitig entstandenen Brutalismusbau Ihme-Zentrum wurde später zu Unrecht dem damaligen Stadtbaurat Adrian angelastet. Auch hier lebten und leben Kunstsammler neben Gymnasiallehrern, Geschäftsleuten, Politikern, Tierärztin, Apothekerin, Kunstmalerin - nachdem Stadtverwaltung und verschiedene Landesbanken den fatalen Fehler begingen, den gesamten Bauch des Koloss an private Investoren zu verkaufen. Danach traten von Schätzle über Engel bis Carlyle und Windhorst immer dubiosere Strohmänner auf.  Und die Nebenkosten stiegen ins Astronomische. 

Bewohnerin Architektin Marianne Adrian kämpfte dagegen an und fragte mich: "Wollen Sie in einem Kaufhaus leben?" 

Und auch heute fühlen sich Wohnungseigentümerinnen und Mieterinnen immer noch mit dem Zugang sowohl nach Linden als auch in die City wohl, während in der Nachbarschaft in einigen Gebäuden sich Junkies und andere Verwahrloste ausbreiten.

Ein dort wohnender Ökounternehmer macht sich im Terrassenhaus mit Photovoltaik- und Solarangeboten wichtig, aber das Kernproblem des Niedergangs vom Ihme-Zentrum ist auf demselben Weg zu beheben, wie wir da hineingeraten sind, lieber Oberbürgermeister. 

Denken Sie einmal darüber nach, informieren Sie sich über Demokratiebildung. Ingeburg Peters 

Freitag, 19. Dezember 2025

Jahreskalender: No Concept - Just Life

Januar: No Art, 

Februar: No Show, 

März: No Expectations, 

April: No Surprises, 

Mai: No Pain, 

Juni: No Space, 

Juli: No Ice-Cream, 

August: No Work, 

September: No Time, 

Oktober: No Business, 

November: No Words, 

Dezember: Just Life. 

All rights reserved by up

Sonntag, 14. Dezember 2025

PREIS DER ZEITSCHRIFT FUER WELTGESCHICHTE

Die Zeitschrift fuer Weltgeschichte (ZWG) sieht es als eine ihrer Aufgaben an, Forschungen zur Welt- und Globalgeschichte in deutscher Sprache zu foerdern, um eine staerkere universitaere Verankerung dieses Fachgebietes anzuregen. Daher schreiben die Herausgeber und Herausgeberinnen der ZWG den mit 2.000 Euro dotierten Preis der Zeitschrift fuer Weltgeschichte aus. Er wird alle zwei bis drei Jahre fuer die beste deutschsprachige, publizierte oder publikationsfaehige Erstlingsmonographie zur Welt- und/oder Globalgeschichte der letzten drei Jahre vergeben, in der Regel also eine Dissertation. Der Preis wird nur vergeben, wenn das Gremium aus Herausgebern einen Beschluss mit absoluter Mehrheit fasst. Autorinnen und Autoren koennen eigene Arbeiten fuer diesen Preis vorschlagen oder ihre Arbeiten koennen von anderen vorgeschlagen werden. Die naechste Ausschreibung erfolgt im Jahr 2027.Die ZWG erscheint im Peter Lang Verlag und bietet ein deutschsprachiges Forum fuer internationale Forschungen und Debatte ueber Global-, Welt- und Universalgeschichte. Die ZWG sucht die Kooperation mit Regionalstudien, laedt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus anderen Disziplinen ein und wendet sich an eine breite Öffentlichkeit: www.vgws.org

Dienstag, 9. Dezember 2025

Migration als Chance begreifen

iptextfoto Frühling 2016 in Hannover als Gruß zum neuen Ja 2026
Dezember 2025 in Hannover. Eine Migrantin, Mutter von vier Kindern, nebenbei im Putzjob tätig, kann den Brief der Arbeitsagentur nicht lesen. Die Hausärztin liest vor: Sie soll sich dort melden. Der erste Schritt zur Ausweisung? Es herrscht nackte Angst. Dabei erwirtschaftet die kostenlose Arbeit im Haushalt genauso viel Bruttosozialprodukt wie die Lohnarbeit. ip
Anlässlich anhaltender Debatten über zugewanderte und geflüchtete Menschen hat die Frankfurter Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg einen Aufruf an die Bundesregierung initiiert. „Wir appellieren an die Bundesregierung, Flucht und Migration als große Chance für die Zukunft unseres Landes zu sehen“, heißt es darin.
Diesem Aufruf haben sich inzwischen Politikerinnen und Politiker aus 23 Städten angeschlossen, viele von ihnen gehören auch dem Netzwerk „Sicherer Hafen“ an. Darunter sind die Oberbürgermeister von Hannover, Würzburg, Erlangen, Marburg, Münster, Aschaffenburg und Rottenburg am Neckar. Weiter haben sich unter anderem die Bürgermeister von München, Köln, Saarbrücken und Darmstadt angeschlossen.

Montag, 8. Dezember 2025

2X (UN) (UN)RECHT RECHT?? PROJEKT-Nachdenken über Verantwortung


Mit dem Projekt „2x (Un)Recht?“ beleuchtet die Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel ein bislang wenig beachtetes Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte: den Umgang mit der Entschädigung von NS-Justizverurteilten in der BRD und der DDR.

Im Mittelpunkt stehen Menschen, die während der NS-Zeit von der Justiz verfolgt wurden – und deren Leid auch nach 1945 kaum Anerkennung fand. Das Projekt fragt, wie Entschädigung verstanden wurde und ob es Unterschiede in der Entschädigungspraxis in den beiden deutschen Staaten gab.

Das von der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel durchgeführte und vonder Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) geförderte bundesweite Pilotprojektverbindet historische Forschung mit gesellschaftlicher Teilhabe. Entstanden ist ein partizipativer Erinnerungsprozess, in dem Angehörige von Verurteilten und Inhaftierten, Schüler*innen und Forschende gemeinsam neue Formen des Gedenkens entwickeln – von einer interaktiven App über eine Webseite, Workshopangebote und Podcasts bis hin zu einer Ausstellung. Als Erinnerungs- und Lernort zu Justiz und Strafvollzug im Nationalsozialismus und ihren Folgen bewährt die Gedenkstätte die historischen Orte des ehemaligen Strafgefängnisses Wolfenbüttel, macht sie zugänglich und fördert mit Projekten wie „2x(Un)Recht?“ das Nachdenken über Verantwortung, Gerechtigkeit und Erinnerungskultur heute.