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Freitag, 23. Juli 2010

Wirklichkeitsanpassungs-Schwierigkeiten

Die Menschen trauen ihren Wahrnehmungen nicht mehr.
Eine Frau sagt: "Also seltsam, jetzt finde ich es wieder zu kalt."
Und findet sich dabei offensichtlich zu mäkelig.
Eine andere sagt: "Mein Mann und ich, wir fühlen uns so schwach und wir haben Rückenschmerzen".
Und sie sucht die Schuld bei sich.
Dass es völlig normal ist, bei Wetterschwankungen von 15 Grad, schlapp und müde zu sein, das sehen viele gar nicht.
Und dass wir möglicherweise Wettermanipulationen ausgesetzt sind, das will schon gar nicht ins gewohnheitsmäßige Denken passen.

Dazu auch mein Text aus dem Band "Mensch Maria":
http://www.ingeburgpeters.de/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=5&Itemid=10

Montag, 8. Februar 2010

guten morgen hannover, du kannst so hässlich sein...

möven (!) kreischen hysterisch über dem mit autos vollgestopften hannoverschen goetheplatz.
der hund will nur noch um die ecke, um sein geschäft zu machen, dann wieder rein.

auf den autos der kfz-berufsschüler entdecke ich einen neuen aufkleber:
"ich mag kinder. ich könnte nur kein ganzes essen."
lenaustraße 11 A liegt der müll bergehoch mit essensresten vorm haus, futterstelle für streunende hunde und ratten.
und apropos geschäft: der verlag börsenmedien hat ein buch über richard branson herausgebracht, dem Gründer des Plattenlabels Virgin und Besitzer der gleichnamigen Fluggesellschaft. Buchtitel "Geht nicht gibt's nicht - so wurde R.B. zum Überflieger. Seine Erfolgstipps für Ihr (Berufs-)Leben."
Tja, Ziele muss der Mensch haben, am besten jeden Tag ein neues wie Branson. Und dann Schlösser kaufen und Inseln, ohne das Geld dafür zu haben. Und merkt dabei gar nicht, oder will es nicht merken, dass er nur Funktionär für die wirklich Reichen ist, deren Namen niemand kennt.
Im Fernsehen sitzt im separaten Sessel ein Millionär einem hartz-empfänger auf der bank gegenüber. jeder kennt den namen des unternehmers, der mit dem gleichnamigen versandhaus verbunden ist, und einige sagen sich insgeheim, der mann hat das vielleicht doch verdient, das muss doch arbeit gemacht haben.
dabei gehört auch dieser millionär nur zu den aussterbenden, wie auch das positive beispiel der brüder albrecht - aldi, die uns für wenig geld gute ware liefern und dabei reich wurden.
vermittelt wird also per tv ein völlig schiefes bild der lage.
inzwischen bietet kaufland formfleisch an und die politik sagt dazu dreist, der verbraucher sei selbst an den lebensmittelimitaten schuld!

die wirklichen geldmacher von heute kennt niemand mit namen, sie treten nicht in shows auf.
ich glaub, ich werde dem postboten heute 10 euro schenken, hab' ich weihnachten vergessen.

der passende song dazu: diana krall "stop this game"
http://www.youtube.com/watch?v=rIgXnhzjelw&feature=rec-fresh+div-r-2-HM

Samstag, 21. November 2009

anzeige gegen unbekannt

das gras sprießt. der sommer ist da. ich überlege, anzeige gegen unbekannt zu stellen, wegen der überprüfung von aufheizanlagen des amerikanischen militärs in alaska, und ähnliches soll es ja auch in tschernobyl geben. aber bei welcher institution. wo? beim internationalen gerichtshof?

Montag, 18. Mai 2009

freizeit-vorschläge

wenn die TUI zum vatertag das panzerfahren anbietet, warum nicht auch demnächst ein guantanamo-event?
500 euro für das erlebnis an die TUI: wie fühle ich mich als gefolterter? der sozialforscher jan-philip reemtsma karikierte so etwas bereits: für dieses vergehen den arm umdrehen, für jenes den daumen quetschen, und so weiter, streng nach folter-ordnung.
als ich aus beruflichen gründen mir die beiden hostel-filme ansehen musste, die quentin tarantino produziert hat, hieß es in der presse, das sei trash. ich war aber schockiert von der realitätsnähe dieser horror-folterfilme.
naja, thema wechseln: spazieren Sie doch einmal durch die leinaustraße in hannover-Linden! dort blühen die bäume, es liegt ein unbeschreiblicher duft in der luft, fast wie auf capri.
mother earth zeigt sich nochmal in ihrem schönsten kleid, bis die polkappen abgeschmolzen sind.
sehen Sie, schon schleicht sich wieder der sarkasmus ein: gar nicht so leicht, das thema zu wechseln heutzutage. schönheit und horror lagen noch nie so dicht beieinander.

Sonntag, 11. Januar 2009

wetten, dass

das wetter in plus-grade umschlägt, sobald das russische gas wieder fließt, das zu zwei Dritteln das Bruttosozialprodukt Russlands ausmacht?
"geo-engineering" nennt man solche manipulationen heutzutage ähnlich euphemistisch wie den "neo-liberalismus". kaum einer weiß so recht, welche ungeheure bedrohung sich hinter diesen ausdrücken verbirgt.
telepolis, der newsletterdienst vom heise-verlag, fragte kürzlich, ob geo-engineering ein teil der antwort auf den klimawandel ist. ich meine, es ist die ursache.
seit langem wird mehr oder weniger geheim (in china werden zum beispiel ganz unverhohlen mit raketen regenwolken angeschossen, aber das ist noch die harmloseste unter den möglichkeiten) am wetter herumgepfuscht, und der eherne satz meines onkels "wie gut, dass der mensch nicht auch noch das wetter beeinflussen kann" gilt schon lange nicht mehr. ironischerweise arbeitet sein sohn für die NASA, hat aber wohl keine lust, seinen alten vater aufzuklären oder darf es nicht.
seit den erfindungen der beiden genialen serbInnen nikola tesla und mileva einstein gibt es da ungeahnte möglichkeiten. bush, das idol der rüstungsindustrie, spricht von weltraumspiegeln, die alles mögliche in den weltraum zurückschicken sollen, statt mal sein haarp-projekt in alaska offenzulegen, das ungeheure energiefelder erzeugen und damit unwetter und erdbeben erzeugen kann...