Heizkosten: 60 Prozent der Deutschen frieren lieber
Rohstoffpreise steigen - Beheizung ausgewählter Räume im Trend
Nürnberg - Der erneute Anstieg bei Öl, Gas und Strom lässt immer mehr Deutsche freiwillig frieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des deutschen Immobilienmarktplatzes http://immowelt.de. "Bereits 60 Prozent der Bundesbürger verzichten auf warme Wohnräume. Zudem hat sich die Zahl derer, die einzelne Räume beheizen, im Vergleich zum Jahr 2007 verdoppelt", sagt immowelt.de-Sprecher Jan-Carl Mehles gegenüber pressetext.
Kaum einer lüftet durch
Die im Winter 2010 vom Marktforscher Innofact durchgeführte Datenerhebung unter 1.014 Personen hat außerdem ermittelt, dass konsequentes Stoßlüften nur noch für 26 Prozent eine Möglichkeit darstellt, bei den Energiekosten zu sparen. Drei Jahre zuvor hielten das noch 48 Prozent für sinnvoll. Gegenüber 20 Prozent im Winter 2007 verkneifen sich inzwischen 43 Prozent eine wohlig warme Wohnung und heizen nur noch gezielt einzelne Räume.
Laut immowelt.de ist der Anteil derer, die sich trotz gestiegener Energiepreise für eine warme Wohnung entscheiden, mit gerade einmal zwölf Prozent marginal. Dass dieser Anteil sinkt, ist angesichts der Preisrunden kaum verwunderlich. Laut dem Bund der Energieverbraucher sind fast alle Mieter mit Nachzahlungen konfrontiert. Am stärksten trifft es aber die Hausbesitzer, die mit Öl heizen oder Wasser erhitzen. Bis zu 50 Prozent Mehrkosten sind möglich.
Kältester Dezember seit 40 Jahren
Ausgerechnet zum Jahresende mit dem kältesten Dezember seit über 40 Jahren ist der Preis für den Brennstoff noch einmal nach oben gegangen. Heizkostensteigerungen zwischen 20 und 25 Prozent, schlimmstenfalls um bis zu 50 Prozent sind die Folge. Der Grund: Über das Jahr 2010 betrachtet, verteuerte sich Heizöl um 22 Prozent. Erdgas- und Fernwärmekunden trifft es wegen moderater Preissprünge nicht ganz so hart.
Ob die Mieter auch weiterhin mit hohen Kosten zu rechnen haben, hängt nicht zuletzt von den Temperaturen ab. Wer zu den fast 19 Mio. deutschen Haushalten zählt, die mit Erdgas heizen, kann der Heizkostenabrechnung einigermaßen entspannt entgegensehen. Denn der Gaspreis blieb 2010 weitgehend konstant und sank teilweise sogar. Hier müssen Kunden im Schnitt mit sieben bis acht Prozent Verteuerung rechnen. Der Mieterbund schätzt nur drei Prozent. (Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
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Freitag, 28. Januar 2011
Dienstag, 21. Dezember 2010
Fernwärme-Absatz erreicht historische Marke
Am 19. Dezember 2010 erreichte die Jahresmenge des enercity-Fernwärmeabsatzes eine historische Marke: Erstmals wurde die jährliche Fernwärmeabgabe von 1.400 GWh überschritten. Mit diesem Wert wird eine definierte Planungsgröße erreicht, die eine optimale technische Nutzung und Auslastung des Fernwärmenetzes bedeutet. Der Wert bezeichnet die durchschnittliche jährliche Abgabemenge des Fernwärmenetzes, der in den vor rund 20 Jahren erarbeiteten technischen Ausbaukonzepten festgelegt wurde.
Dieser aktuelle Absatzrekord liegt auch an den beiden Kälteperioden Anfang 2010. Am 26. Januar 2010 wurde bei –15,2 Grad Celsius mit fast 550 MW beispielsweise die bisher höchste Fernwärmenetzlast (Leistung) gemessen. Dies bringt die Fernwärmeversorgung jedoch nicht an ihre Grenzen, denn die derzeit angeschlossene Kundenleistung (Anschlusswerte der Kundenanlagen) beträgt inzwischen fast 850 MW.
Hintergrundinformation zur Fernwärme bei enercity
enercity Fernwärme wird nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in den Heizkraftwerken Linden, Stöcken und Herrenhausen produziert. Dabei werden gleichzeitig Wärme und Strom erzeugt, indem ein Teil des Prozessdampfes, den Turbinen entnommen und zur Fernwärmeerzeugung genutzt wird. Im Vergleich zur getrennten Produktion von Wärme und Strom können so Primärenergieeinsparungen von bis zu 70 Prozent erzielt werden. Für einen durchschnittlichen Haushalt bedeutet der Einsatz von Fernwärme etwa 1,5 Tonnen CO2-Einsparung im Jahr gegenüber einer Erdgasheizung.
Daten und Fakten zur Fernwärme (Stand 2009):
•Länge Fern-/Nahwärmeleitungen in Hannover 294 Kilometer (einschließlich Nahwärme-Inseln // entspricht etwa der Entfernung Hannover - Köln)
•Anschlussleistung aller Wärmeabnehmer: 837 MW (davon 12 MW Nahwärme)
•Fernwärmezähler im Netz: 4.780 (darunter viele in Mehrfamilienhäusern von Wohnungsgesellschaften) – rund 30.000 Wohnungen sind angeschlossen neben öffentlichen Gebäuden (vor allem Schulen), Kliniken, Industrie- und Dienstleistungsbetriebe, Bürogebäude
•Gesamt-Wärmeabgabe (inkl. Nahwärme): 1.526 GWh (einschließlich 282 GWh Nahwärme)
•Erzeugung: drei einspeisende Heizkraftwerke; ein einspeisender Industriekunde
•Pumpe mit maximaler Förderleistung (im GKH Stöcken) 2.600 m3/h
•Umwälz- und Druckerhöhungspumpen im Netz der enercity Netzgesellschaft mbH: 46 (14 Druckerhöhungsstationen)
•Maximale Vorlauftemperatur (Winter) 120° C (Rücklauf: 90° C)
•Minimale Vorlauftemperatur (Sommer) 90° C
•Fließdauer GKH Stöcken - MHH Roderbruch (Winter, circa) 4,5 h
•Wassermenge im Fernwärme-Netz 40.000 m3
Dieser Artikel ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.
Dieser aktuelle Absatzrekord liegt auch an den beiden Kälteperioden Anfang 2010. Am 26. Januar 2010 wurde bei –15,2 Grad Celsius mit fast 550 MW beispielsweise die bisher höchste Fernwärmenetzlast (Leistung) gemessen. Dies bringt die Fernwärmeversorgung jedoch nicht an ihre Grenzen, denn die derzeit angeschlossene Kundenleistung (Anschlusswerte der Kundenanlagen) beträgt inzwischen fast 850 MW.
Hintergrundinformation zur Fernwärme bei enercity
enercity Fernwärme wird nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in den Heizkraftwerken Linden, Stöcken und Herrenhausen produziert. Dabei werden gleichzeitig Wärme und Strom erzeugt, indem ein Teil des Prozessdampfes, den Turbinen entnommen und zur Fernwärmeerzeugung genutzt wird. Im Vergleich zur getrennten Produktion von Wärme und Strom können so Primärenergieeinsparungen von bis zu 70 Prozent erzielt werden. Für einen durchschnittlichen Haushalt bedeutet der Einsatz von Fernwärme etwa 1,5 Tonnen CO2-Einsparung im Jahr gegenüber einer Erdgasheizung.
Daten und Fakten zur Fernwärme (Stand 2009):
•Länge Fern-/Nahwärmeleitungen in Hannover 294 Kilometer (einschließlich Nahwärme-Inseln // entspricht etwa der Entfernung Hannover - Köln)
•Anschlussleistung aller Wärmeabnehmer: 837 MW (davon 12 MW Nahwärme)
•Fernwärmezähler im Netz: 4.780 (darunter viele in Mehrfamilienhäusern von Wohnungsgesellschaften) – rund 30.000 Wohnungen sind angeschlossen neben öffentlichen Gebäuden (vor allem Schulen), Kliniken, Industrie- und Dienstleistungsbetriebe, Bürogebäude
•Gesamt-Wärmeabgabe (inkl. Nahwärme): 1.526 GWh (einschließlich 282 GWh Nahwärme)
•Erzeugung: drei einspeisende Heizkraftwerke; ein einspeisender Industriekunde
•Pumpe mit maximaler Förderleistung (im GKH Stöcken) 2.600 m3/h
•Umwälz- und Druckerhöhungspumpen im Netz der enercity Netzgesellschaft mbH: 46 (14 Druckerhöhungsstationen)
•Maximale Vorlauftemperatur (Winter) 120° C (Rücklauf: 90° C)
•Minimale Vorlauftemperatur (Sommer) 90° C
•Fließdauer GKH Stöcken - MHH Roderbruch (Winter, circa) 4,5 h
•Wassermenge im Fernwärme-Netz 40.000 m3
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