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Donnerstag, 28. April 2011

Verdacht auf einen Tollwutfall in der Region Hannover

Amtsarzt rät: Keine wilden Tiere anfassen!

Hannover – Wild lebende Tiere sollten grundsätzlich nicht mit bloßen Händen angefasst, berührt oder gestreichelt werden. Darauf weist der Fachbereich Gesundheit der Region Hannover hin. Anlass für diesen Rat: ein mutmaßlicher Tollwutfall in Garbsen. Wie die Region Hannover erst jetzt erfahren hat, wurde bereits Anfang April bei einer Kindertagesstätte eine erkrankte Fledermaus gefunden. Das Tier ist inzwischen verendet, Menschen wurden nach Erkenntnis des Gesundheitsamtes nicht infiziert. Die Laborbestätigung für den Befund bei der Fledermaus steht noch aus.

„Eine Tollwuterkrankung verläuft für den Menschen noch immer tödlich“, warnt Dr. Hans-Bernhard Behrends, Leiter des Fachbereichs Gesundheit der Region Hannover. „Von nicht domestizierten, in freier Wildbahn lebenden Tieren wie Füchse, Marderhunde, Waschbären oder eben Fledermäuse sollte man daher schlicht die Hände lassen oder sie – wenn unbedingt nötig – nur mit dicken Handschuhen anfassen“, so Dr. Behrends. Impfungen gegen Tollwut empfiehlt der Amtsarzt aber nur Menschen, die professionell mit Tieren zu tun haben – wie Tierärzten oder Jägern.

Deutschland gilt seit 2008 als tollwutfrei. Der letzte Tollwutfall bei einem Fuchs wurde im Februar 2006 bekannt. Seitdem wurde nur sehr selten Tollwut gemeldet, etwa bei widerrechtlich importierten Hunden oder bei Fledermäusen. 2009 fielen in Niedersachsen bei Fledermäusen drei Tests auf Tollwut positiv aus, im Jahr 2010 ein Test. Der Fund in Garbsen ist der zweite Fall in Niedersachsen in diesem Jahr.

Auf den Menschen übertragen werden können Tollwutviren durch einen Biss der erkrankten Tiere. Auch durch Hautverletzungen oder Schleimhäute können die Viren, die sich vor allem im Speichel der Tiere befinden, in den Körper gelangen. Wird man von einem wild lebenden Tier gebissen, sollte die Wunde sofort und ausgiebig mit Wasser und Seifenlösung gereinigt werden. Anschließend sollte man unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Die Inkubationszeit beträgt in der Regel drei bis acht Wochen. Die präventiven medizinischen Maßnahmen müssen sofort durchgeführt werden, um den Ausbruch der Krankheit zu verhindern.

Bei wildlebenden Tieren deuten verschiedene Anzeichen auf Tollwut hin: „Anfänglich haben sie oft weniger Scheu vor Menschen, sind später aggressiv oder sie zeigen Symptome wie starkes Speicheln und Lähmungen“, sagt Dr. Petra Spieler, Leiterin des Fachdienstes Verbraucherschutz und Veterinärwesen der Region Hannover. „Bei Fledermäusen ist Vorsicht vor allem dann angebracht, wenn man die eigentlich nachts aktiven Tiere tagsüber sichtet, sie sich unnormal verhalten oder flugunfähig sind.“

Die Amtstierärztin weist darauf hin, dass bei einem Verdacht auf Tollwut das Veterinäramt der Region unter Telefon 0511/616-22095 unverzüglich zu benachrichtigen ist. Weitere Informationen über Tollwut auch auf der Internetseite des Robert Koch Instituts unter www.rki.de (Direkter Link: www.rki.de/cln_160/nn_504562/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber__Mbl__Tollwut.html#doc208192bodyText12)

Dieser Artikel ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.

Dienstag, 3. November 2009

Kursus im Wundern

"Thank's god - I'm female", den Spruch gibt's jetzt endlich als Aufkleber.

Ja, und es gibt Fische, wenn jemand denen Neurodermitis-Finger ins Becken hält, dann knabbern sie alles Überflüssige ab und es juckt nicht mehr.

Und das schreibt das Café Glocksee heute:
hello,

ein ziemlich großer haufen von schweden wird sich heute auf unserer Bühne wiederfinden, und die lassen ohne weiteres vergessen das bands wie okkervil river unser städtchen schon lange nicht mehr besucht haben. BORED MAN OVERBOARD sind also mal wieder ein echter tip.
ziemlich schwedisch wird es auch am freitag wo das UPWARD, FORWARD DJ Team neben den Indie UK! Indie US! Britpop, Mod, Northern Soul & Garage Rock auch ein besonderes Gespür für skandinavische Hits an den Tag legt.
ein echtes special findet auch am samstag statt, den das DUBMOSPHER SPEZIAL hat den GENERAL LEVY als live gast und ERB N DUB als DJ geladen. und in zusammenarbeit mit dem dubmosphere team lassen die beiden das ganze verf***** ihmezentrum wackeln.

alles weiter zur woche findet ihr unten,
also bis später,

euer cafe glocksee



03. 11. RUBY TUESDAY
Live: BORED MAN OVERBOARD, schwedische Indie-Folker für Freunde von Arcade Fire und The Decemberists. Danach Folk-Tronics und Songwriter-Welten mit DJ Clowni.
Ab 21.00 Uhr, Eintritt frei.

04. 11. GROOVE SESSION
Die offene Bühne für alle Musiker und Musikerinnen der Stadt.
Ab 21.00 Uhr, Eintritt frei.

06. 11. UPWARD, FORWARD!
Indie Sverige! Indie UK! Indie US! Spiced up with Britpop, Mod, Northern Soul & Garage Rock. Serviert laut vom UPWARD! FORWARD! DJ-Team.
Ab 23.00 Uhr

07. 11. DUBMOSPHERE SPEZIAL
Line-Up: General Levy (UK) � live.
DJs: Erb N Dub (UK), Rocket (Dubmosphere/4tp), Cue (4tp), MC Benski (4tp).
Die zeitlose Jungle Hymne �Incredible� stammt von GENERAL LEVY, der einer der vielfältigsten und gefragtesten britischen Reggae Artist ist.
DJ-Set: Drum & Bass, Jungle, Reggae, Ragga, Dancehall Tunes.
Ab 23.00 Uhr, EINTRITT 5�