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Die Tragödie Ihme-Zentrum
Conrad von Meding in der HAZ über Hannovers Schandfleck:"Ein Bild von 1989 etwa zeigte, wie Heino und Band im Ihme-Zentrum
spielen und die Passanten sich wohl fühlen – der Platz wirkt heute öde,
trist, leer und ungepflegt."Dazu der journalistischen Ordnung
halber: Es war aber mindestens 10 Jahre früher als angegeben das
Medium-Terzett zur Eröffnung, das ich in noch sehr zartem Alter nach dem Gewinnen
eines Werbewettbewerbs der Eigentümer engagiert hatte, weil der
Künstlerdienst des Arbeitsamtes, so hieß
es damals noch (auch die Sparkassen-"Beamten" waren da übrigens
noch gängiger Begriff, worüber sich die heutigen Performer vor Lachen
auf die Schenkel schlagen) es günstig im Angebot hatte. Die Leute kamen
in Massen, weil sie neugierig auf das neue Zentrum waren. Ein
Holzschuh-Ballett des Opernhauses einige Zeit später fand bereits wenig
Interesse.Wie steht es um jetzige Aktionen?Die
hängenden Gärten für Bildungsbürger von Constantin Alexander sind ja
ganz süß, aber sie entstehen an den undichten Rohren von ganz allein.
Und
ne Elbphilharmonie werden wir hier wohl kaum schaffen. Für mich gibt es
immer nur die gleiche funktionale Lösung: Rund um die Hochbauten eine
ebenerdige Durchlässigkeit zu schaffen.Am Rande bemerkt: der Umgang mit den
extrem arroganten Geldgebern, dem üblen West-LB-Chef Friedel Neuber
(basteln Sie doch mal was Hübsches, Fräulein) und Managern der NordLB,
mit Dr. Schätzle und seinem Kebsweib, seinerzeit war kein
Zuckerschlecken. Da kamen einer anarchische Gedanken. Wo jetzt die Skulptur "Große Begehbare"
steht, residierte in den 70ern Schätzles City-BauKG in einem
wunderschönen historischen Gründerzeit(?oder älter?)bau gegenüber der
Villa Rosa. Das Gebäude wurde ratzfatz abgerissen, Denkmalsschutz hin
oder her.Was ich mich zur derzeitigen Situation
frage, ist, warum die kleinen Eigentümer eigentlich dem defensiven,
kommunalsubventionsorientierten und medienkritischen ehemaligen
Zwangsverwalter und Inhaber Cardea-Immobilien Torsten Jaskulski ihre
Geschicke anvertrauen, der wenige Meter über dem Global Player BNP
Paribas haust, im gleichen hässlichen Büro wie zuvor Carlyle und Engel.
Wohl deshalb, weil sie schon damals und auch heute ohnehin mit dem
Rücken zur Wand stehen.Hatte die GBH angeschrieben, die
Gewerbeflächen zu kaufen, weil Ihmezentrums-Bewohnerin Architektin
Marianne Adrian die Sache kurz vor ihrem Tod gegenüber mir auf den Punkt
gebrachte hatte: "Wollen Sie in einem Kaufhaus wohnen, Frau Peters?"
Inzwischen ist die ganze Welt ein kriegerisches Kaufhaus geworden, und
das Ihme-Zentrum Spekulationsruine.Ingeburg Peters
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