Dienstag, 23. Juni 2026

Niedliche Worte - verheerende Verhältnisse - ring the bell, that still can ring!

 Sido: https://youtu.be/HCWewPwJK4I?si=5aWx65I4Dft6G3Ad

Die Tagesschau spricht von "ungewöhnlicher Hitze" und "Rekorden", es fehlen den Mainstream-Medien seit je authentische, passende Worte. Nur Rapper Sido von der Straße drückt die Lage adäquat aus (siehe oben). 

Wenn auch ARD und ZDF als öffentlich-rechtliche "Anstalt" sicherlich den Auftrag zur verbalen Deeskalation haben, so ist das Wegducken, wie es die auftraggebenden Parlamentarier und ihre Journaille pflegen, für das "Volk" tödlich. 

Zwei Genies aus Serbien haben unsere Welt verändert, Mileva Einstein, Entdeckerin der Relativitätstheorie, geborene Maric, und Nikola Tesla. Die eine wurde von ihrem Ehemann Albert aufs Übelste wissenschaftlich ausgesaugt und dann verstoßen (der rechenschwache Womanizer Albertchen klammerte sich danach an Gödel), und Tesla von Westinghouse, JP Morgan und Regierenden enteignet. Beide starben verarmt und ihre Erfindungen wurden massiv missbraucht. 

Was das mit der eskalierenden Lage zu tun hat? Fragen Sie im Pentagon oder beim Massachusetts Institut Technology (MIT) nach, wo Sie Antwort erhalten könnten, auch wenn Sie dort nur registriert werden. Das mit Tesla-Erfindungen entstandene Militärprojekt Haarp sendet Impulse zu U-Booten in großen Tiefen ebenso wie zur Ionosphäre. Und wie Wetterfronten verschoben und erzeugt werden können, all das ist "geheim.". KI als Antwortgeberin ist manipuliert. Außerdem ist sie mitnichten ein Netzwerk, sondern in Form eines Rhizoms organisiert. Die Struktur des Internets bringt ähnlich einer Ingwer-Knolle Wurzeln in die Höhe, die sich untereinander nicht austauschen wie andere Pflanzen, im Cyberjargon auch "Blasen" genannt. 

Der frische Quell des persönlichen Gesprächs, die authentische Information, bleibt das Wichtigste. Wenn wir es denn überhaupt noch realisieren können. ip

Montag, 22. Juni 2026

Vom Feuerring zur Feuerkuppel?

Die deutsche Zivilbevölkerung wurde 1945 mit dem Feuerring um Dresden bestraft. Die Elbestadt war am 13. Februar 1945 und in den Tagen danach bei Luftangriffen der Briten und US-Amerikaner schwer zerstört worden. Nach Recherchen einer Historikerkommission kamen bis zu 25.000 Menschen in einem Feuersturm ums Leben. 

Nun fällt eine erneute Bestrafung umgekehrt aus?: Die Hitzekuppel sitzt jetzt innendrin im Ring und trifft auch Frankreich.

Solche Fantasien kommen einer dieser Tage. Wer denkt angesichts der drohenden 40 Grad nicht an Flucht nach Patagonien oder Neuseeland?

Konnte mich mit Klimaanlagen, selbst abgesehen von der Umweltschädlichkeit, nie so recht anfreunden. Du musst die Fenster geschlossen halten und fühlst dich wie im Käfig. 

Und ja, es kommt auch die Angst vor unzähligen Hitzetoten auf. ip

Nicht abschotten, sondern öffnen - 23 Städte haben sich dieser Forderung angeschlossen

Anlässlich des 75. Jahrestages der Genfer Flüchtlingskonvention fordert Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg das Bleiberecht für Geduldete

Berlin. Jede Minute flieht ein Mensch vor Krieg oder Verfolgung. Weltweit sind aktuell mehr als 117 Millionen Menschen gewaltsam vertrieben. Allein 2000 von ihnen leben als „Geduldete“ in Frankfurt. Diesen Menschen müsse ein dauerhaftes Bleiberecht eingeräumt werden, forderte Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg am Montag, 22. Juni, bei einer Online-Konferenz im Rahmen des 26. Berliner Symposiums zum Flüchtlingsschutz. 

Anlass des Symposiums ist der 75. Jahrestag der Genfer Flüchtlingskonvention, es steht unter dem Motto „Migration als Chance – eine kommunale Sicht“. Organisiert wurde die Online-Konferenz von der Evangelischen Akademie Berlin.

Bezugnehmend auf ihren Aufruf an die Bundesregierung vom Dezember 2025 sagte Eskandari-Grünberg: „Wir müssen es schaffen, dass geflüchtete und geduldete Menschen, oftmals ja auch Familien mit gut integrierten Kindern, eine dauerhafte Perspektive bekommen – teilweise leben sie ja schon über zehn Jahre in Deutschland.“ Kommunen könnten mehr für die Integration Geflüchteter tun, wenn die Bundesgesetze entsprechend angepasst würden. „Für die Zukunft unseres Landes ist es unerlässlich, dass wir uns nicht abschotten, sondern öffnen. Es heißt wir brauchen Fachleute – die schrecken wir aber mit unserer derzeitigen Politik ab.“

Der Aufruf, dem sich inzwischen Politikerinnen und Politiker aus 23 Städten angeschlossen haben, enthält sieben Forderungen der Kommunen an die Bundesregierung: solide finanzielle Unterstützung für die Aufnahme und Integration von Geflüchteten, schnellere Integration in den Arbeitsmarkt, personelle und digitale Stärkung der Ausländerbehörden, faire Asylverfahren und einen besonderen Schutz für vulnerable Gruppen, einen Schub im sozialen Wohnungsbau und bessere Koordinierung der Verteilung von Geflüchteten, das Bleiberecht für Geduldete sowie besseren Schutz vor Diffamierung und finanzielle Unterstützung für ehrenamtliche Helfer.

Die Genfer Flüchtlingskonvention ist das zentrale Rechtsdokument des internationalen Flüchtlingsrechts. Die Konvention enthält unter anderem eine international verbindliche rechtliche Definition des Begriffs „Flüchtling“ und ist die Rechtsgrundlage für das Amt des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR). Sie wurde am 28. Juli 1951 auf einer UN-Sonderkonferenz in Genf verabschiedet und inzwischen von 149 Nationen anerkannt.


Bei den Belegungszahlen am Ende der Statistik

Hannover. Auf der Generalversammlung des Hotel-+Gaststättenverbandes DEHOGA Region Hannover e.V. gab es Klagen: So drückt der fehlende Umsatz weiter auf die Branche – im Vergleich zu Vor-Corona-Zeiten gibt es ein reales Minus von 20 Prozent. Zudem verzeichnet die Gastronomie doppelt so viele Insolvenzen wie andere Branchen, und speziell in Hannover leidet die Hotellerie unter einem spürbaren Besucherschwund.

Cord Kelle, Hoteldirektor des Congress Hotel am Stadtpark, wie's daraufhin, dass Hannover bei den Belegungszahlen am Ende der Statistik von insgesamt 22 untersuchten Großstädten und Ballungsräumen liegt. „Wir müssen leider feststellen, dass sich innerhalb der letzten beiden Jahre nichts bewegt hat“, sagte Kelle vor den Mitgliedern und stellte noch einmal die Frage, was die Stadt eigentlich mit der Bettensteuer mache. „Aus Sicht des DEHOGA ist bislang noch nicht erkennbar, wie der Tourismus davon profitiert.“

Sonntag, 21. Juni 2026

Don't waste - wirf nicht weg, dann ist genug für alle da

Obwohl oder gerade weil wir in Zeiten unvorstellbar rasanter Vernichtung von Ressourcen leben, sei es finanziell an der Börse oder durch Hedgefonds, und vor allem durch Rüstung und Wetterkrieg, sollte gerade der Gedanke, dass es für alle reichen kann, wenn wir nichts verschwenden, nicht fatalistisch aufgegeben werden. Sozusagen als politisches Statement, wenn wir schon sonst nichts mehr mitentscheiden dürfen und jegliche Kontrollinstanzen fehlen. 

In Hannover beispielsweise sieht es recht flau mit Zero Waste aus. Nachdem Manfred von Biologisch trotz großem Engagement unverschuldet eine Riesenpleite hingelegt hat, gibt es nur noch einen einzigen Laden seiner Frau aus der Kette in der Stephanusstraße, der auf Zero-Waste achtet. Die Bauernmärkte freitags am Bahnhof und donnerstags an der Marktkirche sind nicht immer erreichbar. Eine Initiative im Kulturbüro hält die Idee aufrecht:

Wenn du hingegen einen Unverpackt-Laden in Frankfurt suchst, sind diese Adressen besonders interessant:

Ulf - unverpackt einkaufen! – großer Unverpackt-Laden mit Bio-Lebensmitteln, Reinigungsmitteln zum Nachfüllen und nachhaltigen Haushaltsprodukten (ausgerechnet im Millionärsviertel Sachsenhausen!). 
Ulf un:verpackt!
Die Auffüllerei - unverpackt einkaufen – in Bornheim. Eigene Behälter können mitgebracht werden. 
frankfurt-berger-strasse.de
franco Unverpackt Laden – im Nordend, mit Fokus auf nachhaltige, regionale und biologische Produkte. 
unverpackt.net
gramm.genau – Unverpackt-Laden in Bockenheim mit Lebensmitteln, Haushaltswaren und Zero-Waste-Café.
– kleiner Unverpackt-Laden im Frankfurter Westen.
Laut lokalen Verzeichnissen und Frankfurter Community-Empfehlungen gehören insbesondere Ulf und Die Auffüllerei zu den bekanntesten und beliebtesten Unverpackt-Läden der Stadt.

Mein fabelhafter längster Tag des Jahres - ein Gleichnis zur Tag- und Nachtgleiche

Den GoldElritzen hatte ich einen ausgehöhlten Stein ins Becken gelegt. Und wenn ich gucken kam, lugten sie wie kleine Schiffe im Hafen in Reih und Glied unter dem Stein hervor. 

GoldElritzen sind Rudeltiere.

Aber der kleine seichte Teich ist verschlammt. Siedelte sie deshalb mitsamt dem ausgehöhlten Stein auf Nachbarin Karlottas Vorschlag hin in die Regentonne im Vorderhof um, wo auch eine Seerose den letzten strengen Winter überstanden hat. Da fühlen sie sich jetzt offensichtlich sehr wohl und können vor der Hitze wegtauchen. 

Leider ist beim Umzug die Mutter weggespült worden. Sie hatte einen schwarzen Fleck auf dem Rücken, den ich durch das Einfüllen von gefärbtem spitzkantigen Dekosand statt hellem Spielsand verursacht hatte. 

Ich fand nur noch ihr Skelett. ip

"Küstenautobahn" und Kriegstransporte

Oldenburg. Fridays for future sowie weitere Gruppen setzen sich dafür ein, dass auf den Bau der sogenannten Küstenautobahn verzichtet wird. Stattdessen soll deutlich mehr Geld in klima- und umweltfreundliche Verkehrsmittel investiert werden.

Bei der A20 handelt es sich um das teuerste, längste und umweltschädlichste Autobahnprojekt Deutschlands. Die Baukosten belaufen sich nach Angaben der Bundesregierung mittlerweile auf 8,5 Milliarden Euro.

Freitag, 19. Juni 2026

Die disziplinierte Kundschaft

Hannover. Unterm Bahnhof bei Lidl ist es angenehm kühl. Und du lernst die schöne neue Automatikwelt verstehen. Das frisch im eigenen Lidl-Betrieb gebackene Brot wird hinter einer Barriere berührungslos von dir ausgesucht, in die Ausgabe verschoben, dort geschnitten und zum Einpacken präsentiert.

Nebenan steht ein Obdachloser mit einigen Cent in der Hand vor den Fertiggetränken "to go" aus Molke, und eine kräftige Angestellte mit riesiger Wischmaschine verdrängt ihn vom Regal, was ich unverschämt finde (der Obdachlose auch, er murmelt etwas von eigenständigem Leben, Respekt usw.). Begreife aber erst später, dass es sich hier um eine Technik handeln könnte, unliebsame Kunden in den Griff zu bekommen. 

Und da fallen mir NP und Rewe und Rossmann ein, die auch während der Geschäftszeit reinigen und Regale befüllen. Dadurch können sie wohl auch manchen Diebstahl verhindern. 

Es kommt die Zeit, wo diese Reinigungsmaschinen mit Kameras alles registrieren, was das Kundenvolk macht. In Frankfurt gibt es ja auch schon Busse, die automatisch Falschparker filmen. Und Befüllung, Reinigung, Überwachung vollautomatisch ablaufen, wie ich es schon in einer amerikanischen Flaschenherstellerfabrik ohne Arbeiter in Rinteln erlebte. Einziger Engpass war dort der Quarzsand, deshalb wurden Flaschensammler aufgerufen, noch fleißiger zu sein, während mann die Gründervilla verfallen ließ. 

Am Supermarktausgang folgt das Registrieren der Barcodes durch die Kundin, elektronisches Bezahlen und den Kassenzettelbarcode an die Ausgangssperre halten; das hat sie alles schon längst drauf, um nicht an der Bargeldkasse Schlange zu stehen. Dauert das Einscannen aber zu lange, bricht der Apparat kurzerhand ab und du musst von vorn anfangen...Disziplinierung der Menschen ist das Stichwort. 

Die Drohnen der Zukunft werden uns dann wohl letztlich die Waren und Nahrungsergänzungsmittel in einer wetterfesten Box abladen. Und die Supermärkte sind endlich die physische Anwesenheit der Kundschaft ganz los. ip

FrauenÖrtchen?

Hannover. Will mich über die Ehrungspraxis bedeutender Bürger:innen eigentlich nicht echauffieren. Aber es wird Frauen mit Gedenktafeln an besonderen "FrauenOrten" gedacht, also von der Gesamt-Gesellschaft abgespalten. MännerORTE gibt's nicht, sie sind allenthalben vertreten. 

Berühmte Hannoveranerinnen wie die Linguistin und Autorin Luise F. Pusch werden mit professoralem Unkraut verwechselt, wobei ihre Ideen schamlos geklaut und verfälscht werden. Die bulgarischstämmige Dagmar v. Garnier legte auf dem Vorhof der Leibnizkirche Hannover eine Spirale mit kleinen Gedenktafeln von Frauen aus. Das von ihr initiierte Frauen-Gedenk-Labyrinth reiste seitdem als Wanderausstellung durch verschiedene Städte. Gegen Gebühr konnten Mutter, Schwester, Verwandte usw. dort erinnert werden. Die Aktion versackte schnell in Bedeutungslosigkeit.

Und Hannovers erste Frauenbeauftragte Dr. Müller? Bekommt sie vielleicht ein FrauenÖrtchen? 

Vom Landesfrauenrat Niedersachsen initiierte Gedenktafeln: https://www.frauenorte-niedersachsen.de/. Die Intention ist löblich, der Name unglücklich gewählt. Bitte abschaffen!

Die Zeiten, als selbst Museen spezielle Ausstellungen über "Frauen-Kunst" veranstalteten (zum Beispiel das Sprengelmuseum mit "Garten der Frauen", die Frankfurter Schirn mit einer ähnlichen  Schau) sollten vorüber sein. ip

Milliardenschwere Gerechtigkeitslücken schließen und Familienstiftungen als Sparmodelle verhindern

KIEL. Die Finanzministerin und Finanzminister der norddeutschen Länder (Nord-FM) Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen sprechen sich parteiübergreifend für eine Weiterentwicklung der Erbschaftsteuer aus. 

Besonderen Reformbedarf sehen sie bei den bestehenden Ausnahmen (Verschonungsregelungen) für große Betriebsvermögen. In der Praxis können derzeit sehr hohe Vermögen teilweise nahezu steuerfrei übertragen werden. Allein 2024 wurden bundesweit in 45 Fällen ursprünglich festgesetzte Steuern von 3,6 Milliarden Euro auf lediglich rund 200 Millionen Euro reduziert – ein Steuererlass von ca. 95 Prozent. Insbesondere sogenannte Familienstiftungen werden inzwischen offen als Steuersparmodelle beworben, um Vermögende künstlich „mittellos“ erscheinen zu lassen.

Die Finanzressorts der Nordländer machen deutlich: Solche Modelle haben nichts mit dem Erhalt von Arbeitsplätzen oder Unternehmen zu tun. Deshalb sollten Gestaltungsmöglichkeiten eingeschränkt und eine Art Mindestbesteuerung großer Vermögen sichergestellt werden. Ziel sei mehr Belastungsgleichheit zwischen verschiedenen Vermögensarten.

Dazu meine Anmerkung: Zig Stiftungen von Aldi, sowie der Schwarz-Familie mit Lidl und Kaufland, Rossmann, Bertelsmann fallen mir auf Anhieb ein usw. ...ip

Die Erbschaftsteuer zählt zu den wichtigsten Einnahmequellen der Länder. Damit ist sie zentral für die Finanzierung von Schulen, Polizei, Justiz und öffentlicher Infrastruktur. Aus Sicht der Nord-FM müssen auch sehr große Vermögensübertragungen einen angemessenen Beitrag dazu leisten. 

Forderungen nach einer Abschaffung der Erbschaftsteuer weisen die Nord-FM ausdrücklich zurück. Auch eine Regionalisierung lehnen die Finanzressorts der Nordländer ab: Die Höhe der Erbschaftsteuer darf nicht vom Wohnort abhängen; es brauche keinen Standortwettbewerb zwischen den Ländern.

Immobilienprivilegien auf den Prüfstand

Auch steuerliche Sonderregeln für große Wohnungsunternehmen sollten überprüft werden. Nach Ansicht der Finanzministerin und Finanzminister der Nordländer darf die steuerliche Begünstigung künftig nicht mehr allein von formalen Kriterien wie der Zahl der Wohnungen abhängen. Entscheidend müsse vielmehr sein, ob tatsächlich unternehmerische Leistungen erbracht würden oder ob es sich lediglich um reine Vermögensverwaltung handele. Ziel sei eine bundesweit einheitliche und rechtssichere Anwendung der Regeln.

Unten lernen - oben wohnen, das ist klimaschonend und lebensrettend

Die erste Hybridschule Deutschlands wird bald im Schönhof-Viertel in Frankfurt-Bockenheim eröffnet, eine vierzügige inklusive Ganztags-Grundschule. Sie bietet Platz für rund 500 Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 4. Über der Schule entstehen 134 Wohnungen, in denen Lehrkräfte, Familien, Alleinerziehende wohnen können. Und die Kinder sind vor Autoverkehr geschützt, müssen sich nicht mit wie auch immer gearteten "Rollern" in Lebensgefahr begeben.

Donnerstag, 18. Juni 2026

Frankfurter Hitzebus verteilt bis in die Nacht hinein Wasserzerstäuber zum Abkühlen der Haut

ffm. Wasser, Kappen, Sonnencreme: Ordentlich verstaut Daniel Schneider Dinge im Auto, die bei großer Hitze unerlässlich sind. Das Auto ist kein gewöhnliches Auto und der Sonnenschutz ist auch nicht für Daniel Schneider. Er ist für die obdachlosen Menschen in Frankfurt.

144 Flaschen Wasser hat Schneider an diesem schwülen Vormittag bereits in den weißen Transporter gewuchtet, der als Hitzebus durch die Stadt fährt. Dazu kommen an diesem Tag noch zwei Dutzend bunter Schirmmützen, ein Schuhkarton voller Sonnencremetuben, Sonnenschirme und – ganz neu – Wasserzerstäuber zum Abkühlen der Haut. Sorgfältig sortiert der Sozialarbeiter die Ausstattung in die Schubladen im Kofferraum. Jeder Handgriff sitzt: Wenn die Temperaturen steigen, muss der Bus bereit sein. Bis zu 125 Liter Wasser am Tag verteilen Schneider und seine Kolleginnen und Kollegen an Menschen, die auf der Straße leben. Wenn die Sonne in der Stadt brennt, sind es vor allem Menschen ohne Dach über dem Kopf, die der Hitze schutzlos ausgeliefert sind – und auch nachts glüht die Stadt weiter.

Der Hitzebus ist deshalb während der Hitzewelle jeden Abend von 18 bis 2.30 Uhr unterwegs. „Wir fahren los, wenn die Situation übersichtlicher ist und man obdachlose Menschen auch leichter entdecken kann. Ab Mitternacht ist es deutlich einfacher, mit dem Bus jemanden zu finden, der im desolaten Zustand draußen übernachtet. Morgens sind die Leute eher noch frisch“, erklärt Schneider.

Wer möchte, wird von den Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern mit dem Hitzebus auch zu einer Notübernachtungsstätte gefahren, um dort den tropischen Nächten auszuweichen. Bis zu 150 Personen erreichen der staatlich anerkannte Sozialarbeiter und seine Kolleginnen und Kollegen in einer Hitzewelle so jede Nacht.„Dehydrierte Obdachlose mit Sonnenstich findet man eher abends.“

Unter der Telefonnummer 069/431414 können Bürgerinnen und Bürger den Frankfurter Verein ganzjährig – im Winter wird der Hitzebus zum Kältebus – kontaktieren, wenn sie Personen ohne Obdach begegnen, die Schutz und Unterstützung bei extremen Temperaturen brauchen. Das Angebot ist Teil des Klimawandel-Aktionsplans der Stadt Frankfurt.


Wie entsteht Obdachlosigkeit?

Hannover. Johann Jobst Wagener stiftete sein prachtvolles Gebäude vor dem heutigen Üstrabetriebshof als Unterkunft für arme Frauen, dennoch finden meist Männer hier Zuflucht. Die Mitarbeiter der Wagener-Stiftung haben alle Hände voll zu tun, schlimme Handyverträge zu stornieren und so manche anderen spontanen "Kaufhandlungen" zu glätten.

Die Werbe-Verführung ist besonders durch Social Media riesig geworden, und so weiß die Schuldnerberatung ein Lied davon zu singen, wie letztlich Obdachlosigkeit entsteht, wenn Banken das pfändungsfreie Konto mit Hürden umgeben, und dann sitzt so mancher schnell auf der Straße.

Ein makaberer "Wohltäter" Hannovers, Johann Duve, stieg 1611 nach dem Bankrott seines Sohnes zum reichsten Kaufmann Hannovers auf. Er forderte schon damals die Privatisierung aller städtischen Betriebe. Seine Wohltaten allerdings ließ er sich regelmäßig durch Steuererlasse und Rechnungen für Turmsanierungen bezahlen. Kurz - sein martialisches Brunnendenkmal am Leibnizufer hat frappante Ähnlichkeit mit den sich selbst beweihräuchernden Aktivitäten heutiger "Philanthropen".

Wenn jetzt das „Bündnis starker Sozialstaat“ zum Protest gegen Kürzungen aufruft, (Kundgebung vorm Landtag „S.O.S. SOZIALSTAAT!“ am 24 Juni, 11:30 bis 14 Uhr) ist der Anlass die am Folgetag stattfindende Ministerpräsidentenkonferenz, bei der Entscheidungen mit weitreichenden Folgen für soziale Sicherungssysteme und soziale Infrastruktur erwartet werden.

Was das nun mit Jobst Wagener und Johann Duve zu tun hat? 
Dem Wohlwollen von heutigen privaten, dadurch steuersparenden, Stiftern und Billionären ausgesetzt zu sein, in einer Welt voller aufdringlicher Werbung für schnelle Kredite, Flachbildschirme und Autos, Rüstung und Schönheitsoperationen sowie exzessivem Alkoholkonsum schon im Jugendalter; deren aggressives Marketing von Firmen kommt, deren Besitzer identisch mit den "Wohltätern" sind, die praktisch zugleich Kundenjagd für Produkte wie Instagram, Facebook usw.. ausüben, auch das bildet den Hintergrund von Obdachlosigkeit, von Überschuldung, von Armut. ip
Kitsch ins Quadrat, Duves muskulöser Sämann mit dem vollen Sack vorm Bauch. iptextfoto

Mittwoch, 17. Juni 2026

Küchen, Waschmaschinen und Trockner werden durch die Weihnachtsaktion der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung finanziert

Hannover. Aus einer Baustelle wird ein Zuhause: Mit der symbolischen Schlüsselübergabe hat die Gundlach Bau und Immobilien GmbH & Co. KG den zweiten Bauabschnitt des Wohnprojekts der Stiftung EIN ZUHAUSE im Karl-Imhoff-Weg abgeschlossen. Sieben weitere Wohnungen stehen künftig Menschen zur Verfügung, die auf dem angespannten Wohnungsmarkt kaum Chancen haben. Der Einzug der ersten Mieterinnen und Mieter ist für Anfang August geplant.

Bis dahin werden die Außenanlagen fertiggestellt und die Wohnungen mit Einbauküchen ausgestattet. Küchen, Waschmaschinen und Trockner werden durch die Weihnachtsaktion der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung finanziert. Darüber wird gesondert berichtet.

(meine Frage dazu: sind auch Mikrowelle, Dampfgarer, Kaffeevollautomat inklusive?) 

Dienstag, 16. Juni 2026

Wismut-Biobank mit Zellen Strahlungserkrankter

Noch heute erkranken ehemalige Uranbergarbeiter der Wismut an Krebs - wird jetzt an niedrigerer Dosierung gearbeitet? 

München. Veranstaltung des Bundesamtes für Strahlenschutz. In der DDR war sie ein großer Arbeitgeber, in Westdeutschland dagegen kaum bekannt: die Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft (SDAG) Wismut. Bis zur Wiedervereinigung 1990 produzierte sie Uran für die sowjetische Atomindustrie – mit erheblichen Folgen für die Umwelt und die Gesundheit vieler Beschäftigter. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) führt seit den 1990er Jahren die sogenannte Wismut-Studie durch, um gesundheitliche Folgen der beruflichen Strahlenbelastung, wie etwa Lungenkrebs, zu untersuchen.

30 Jahre nach Beginn der Forschungen richtete das BfS dazu den „Zweiten internationalen Uranbergarbeiter-Workshop“ in München aus. BfS-Vizepräsident Florian Rauser sagte: „Die Wismut-Studie ist die weltweit größte Kohortenstudie zu Bergarbeitern und dem radioaktiven Gas Radon, das beim Uranabbau allgegenwärtig ist. Daher ist sie für die internationale Strahlenschutzforschung von großer Bedeutung – und sie spielt auch eine Rolle in den aktuellen internationalen Diskussionen zur Regulation von Niedrigdosen.

„Der Uranabbau durch die SDAG Wismut ist ein prägender Bestandteil ostdeutscher Geschichte und Lebensrealität, der bis in die Gegenwart nachwirkt“, sagt BfS-Vizepräsident Rauser. Rechnerisch lasse sich zeigen, dass noch heute ehemalige Bergarbeiter der Wismut an radonbedingtem Lungenkrebs erkrankten. Das Risiko nehme allerdings stark ab, je länger die Tätigkeit an radonbelasteten Arbeitsplätzen zurückliege.

Neue Antworten erhoffen sich die Forschenden bei der Frage, welche Wirkung sehr kleine Strahlendosen auf Menschen haben können. Hier sollen Projekte mit internationalen Partnern die Forschung vorantreiben. Die Daten der Studie stellt das BfS auf Antrag auch externen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern (und Unternehmen?) zur Verfügung.

Die Datengrundlage der Wismut-Studie

Als einer der größten Uranproduzenten der Welt beschäftigte die Wismut zwischen 1946 und 1990 in den Abbaugebieten in Thüringen und Sachsen über 400.000 Menschen. Insbesondere zu Beginn des Uranabbaus in den 1940er und 1950er Jahren waren die Uranbergarbeiter der Wismut extrem hohen Konzentrationen des radioaktiven Gases Radon, das aus Uran entsteht, und Quarzfeinstaub ausgesetzt.

Die Wismut-Kohorte

Für rund 60.000 Bergarbeiter wurde aufwendig rekonstruiert, in welchem Maß sie Radon und dessen Folgeprodukten, Quarzfeinstaub und äußerer Strahlung ausgesetzt waren. Diese Bergarbeiter bilden die Wismut-Kohorte – die größte Uranbergarbeiter-Kohorte der Welt. Eine Kohorte ist eine Gruppe von Personen mit einem gemeinsamen Merkmal (hier: Tätigkeit als Uranbergarbeiter). 

Seit Ende der 1990er Jahre lässt das BfS regelmäßig ermitteln, welche Personen aus der Wismut-Kohorte verstorben sind und wenn ja, an welcher Todesursache. Anhand der Daten untersucht das BfS die Zusammenhänge zwischen der beruflichen Strahlen- und Staubbelastung und den Todesursachen. Aufbau und Nachverfolgung der Wismut-Kohorte wurden und werden vom Bundesumweltministerium finanziert.

Wismut-Biobank von Menschen... 

Neben der Wismut-Kohorte hat das BfS eine "Biobank" mit biologischen Zell-Proben von etwa 1.000 ehemaligen Beschäftigten der Wismut aufgebaut. Dabei geht es darum, biologische Wirkungen von Strahlung auf zellulärer Ebene zu untersuchen und biologische Merkmale, die auf eine unterschiedliche individuelle Strahlenempfindlichkeit hindeuten, zu identifizieren.

Internationale Kooperationen

Die Daten der Wismut-Kohorte fließen auch in internationale Kooperationen ein. Derzeit laufen zwei weltweite Pooling-Projekte („PUMA“ – Pooled Uranium Miners Analysis und „iPAUW“ – International Pooled Analysis of Uranium Processing Workers), bei denen die Daten von Uranbergarbeiter- und Uranaufbereiter-Kohortenstudien zusammengeführt und gemeinsam ausgewertet werden.

40jähriges Jubiläum Frauen(Gleichstellungs-)beauftragte in Hannover

Ursula Müller hat einige Anekdoten über den hannoverschen Amtsschimmel auf Lager:
"Für mich völlig unerwartet kam die heftigste Reaktion in einer verwaltungsinternen Diskussion und die größte Ablehnung auf meinen Einwand, eine städtische Broschüre dürfe nicht den Titel "Ansprechpartner Stadt" tragen. Da die Stadt grammatikalisch weiblich ist, könne es nur "Ansprechpartnerin" heißen. Ich erspare Ihnen die Irrationalität, mit der die männliche Form verteidigt wurde. Gerade diese Kontroverse hat mir aber andererseits wieder Sympathisantinnen zugeführt, die dadurch begriffen, dass es nicht um die Sache, sondern um männliche Vormacht geht."

Am 2. Juni 1986 startete Dr. Ursula Müller als erste Frauenbeauftragte Hannovers (1986-1998), im damaligen Frauenbüro–Referat für Gleichstellungsfragen. Nur wenige Städte in Deutschland hatten damals eine solche Einrichtung. Begleitete in meinen Publikationen ihre Arbeit (siehe Zeitungsausschnitt).
Dr. Müller erhielt anonyme Drohbriefe und eine Drohung der NPD. Anlass war offenbar ein Artikel in der Bild, der den Titel trug: "Wie Frau Dr. Müller die deutsche Sprache entman(n)en will! " damit wurde auf die Empfehlung zur Vermeidung des Pronomens 'man' Bezug genommen, aber zugleich richtig erkannt, dass diese Sprachregelung eine Beschneidung männlicher Privilegien darstellt."

Montag, 15. Juni 2026

Freier mit Kindersitz in der City?

Hannover. Camping-Schrader in der Herschelstraße gab aus angeblichen "Konkurrenzgründen" auf, die ich für unehrlich halte. 

War mit der darüber wohnenden Inhaberin des alteingesessenen Camping-Bedarfsgeschäftes verabredet, als sie vorwarnte, es würden sich vor der Haustür mit Drogen zugedröhnte Mädchen in den Beifahrersitz von Autos der Freier fallen lassen, die auf dem Rücksitz den Kindersitz installiert haben. Solche Szenarien muss eine Anwohnerin ersteinmal aushalten... 

Sie hat es nicht ausgehalten. Nun schafft die Stadt dort eine neue soziale Versorgungsstelle für drogensüchtige und obdachlose Menschen in der Innenstadt als zweite Anlaufstelle neben Mecki 2.0, mit Diamorphinambulanz sowie Übernachtungsmöglichkeit, 46 Mikroappartements mit je eigenem Bad und Toilette für obdachlose Männer, die Straßensozialarbeit ist dreimal wöchentlich im Haus. 

Die Lage hinter der Galerie Ernst-August, für deren Bau großzügig über Denkmalsschutzaspekte hinweg gesehen und das historische Bahngebäude abgerissen wurde, war für Camping-Schrader zusätzlich ungünstig. 

Weiter ausufernde Straßenprostitution vom Intercity-Hotel bis in die Herschelstraße stieg durch die an sich positive bauliche Auflockerung des Steintorviertels und Schließung Bordell Braunstraße (für die bessere Optik der enercity-Zentrale?) an. Manches "Etablissement" verlagerte sich ein paar Straßen weiter. Das niederländische Vorbild für hell erleuchtete Prostitutionsgebiete mit Bewachung und Sanitäranlagen außerhalb der Stadt wurde nicht kopiert, Freierbestrafung nicht ins Visier genommen. Ein 'alternativer' Makler bot noch einer potentiellen Mieterin die Herschelstraße als attraktives Domizil 'Innenstadt' an...ip

Bundesregierung erklärt Anzahl der Kriegsdienstverweigerungen zur Staatsgeheimsache

DFG-VK kritisiert beispiellosen Angriff auf Transparenz bei der Ausübung eines Grundrechts

Stuttgart, 15.6.2026 - Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) kritisiert die Weigerung der Bundesregierung, aktuelle Zahlen zur Kriegsdienstverweigerung offenzulegen (siehe https://dserver.bundestag.de/btd/21/062/2106256.pdf). In ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage verweist die Bundesregierung erstmals darauf, dass die Veröffentlichung entsprechender Daten das „Staatswohl“ gefährden könne.

(ip: und bist du ehrlich in dieser Welt, ehrlich, lebst du gefährlich in dieser Welt, gefährlich) Quelle: Liedtext "Die Prinzen" 

Erbengemeinschaft der verheerenden Folgen sind wir alle

Kenne persönlich fünf emeritierte Professoren (einer davon inzwischen in der Forschung ums Leben gekommen), je zwei Tierärzte und zwei Geologen sowie einen Porsche fahrenden Volkswirt, die enormes Geld mit ihrem Forschungswissen bei denen verdienten, die es brauchen konnten, internationalen Konzernen, von Sterilisation über Seuchenverbreitung (virologische Forschungsstätte Insel Riems) bis Arktis, wirtschaftlichen Gutachten und Bodenschätzesuche. 

Im Drittmittelsystem unserer Universitäten sind sie steinreich geworden, nach dem Motto 'Der Rest der Welt macht es doch auch', indem sie ihre Studien gewinnbringend und ohne Skrupel verkauften. "Nach uns die Sintflut"? 

Ihre Erbengemeinschaft sind wir alle und die, die nach uns kommen...ip

Sonntag, 14. Juni 2026

Nachhaltigkeit soll interdisziplinär ausgebildet werden

Biotechnologie und Umwelttechnik (BIU) - von der Natur lernen. 
Hannover. Der Studiengang beschäftigt sich mit aktuellen und zukünftigen Herausforderungen in Bezug auf Nachhaltigkeit, Bioökonomie, Nahrungsmittel, Umwelt- und Ressourcenschutz, Produktqualität und -sicherheit sowie digitaler Transformation. Er vermittelt das erforderliche praktische und wissenschaftliche Know-How, um diese Zukunftstechnologien zielgenau einsetzen zu können. Inhalte des Studiums sind technologische und wissenschaftliche Kenntnisse und es werden Fähigkeiten für eine ressourcenschonende Optimierung des Gesamtsystems aus Umwelt, Mensch und Produktion vermittelt. Dazu gehört ein hoher Praxisanteil, beispielsweise direkt in Unternehmen, bei denen schon im Studium erste Berufserfahrungen gesammelt werden.https://f2.hs-hannover.de/studium/bachelor-studiengaenge/biotechnologie-und-umwelttechnik-biu Dazu meine Anmerkung: Missbrauchspotential beim Biotransfer ist riesig. Das Verhalten von Kindern wird eingehend studiert, Vögel und Delphine werden militärisch mit Erkundungssensoren geimpft, Boehringer forscht an Biowaffen (natürlich nur an denen des Gegners...) usw..ip

Dieser Biozüchter lässt sich auf dem Lindener Markt studienhalber auf die Finger schauen. ipfoto 

Man muss ein Mann sein in dieser Welt, Mann sein!

Bissendorf/Hannover. Vor Jahr und Tag telefonierte ich mit einem Wissenschaftler von einer Peptidfirma, die Eiweiße für Antibabypillen herstellte. "Wenn ich eine Frau wäre, würde ich mich um die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe kümmern," sagte er. Nun, er war keine Frau, und die Pillen damals konnten Embolien erzeugen, derart stark war die Dosierung, um junge Frauen jederzeit für Sex verfügbar zu machen. Wieviel Todesfälle oder Schädigungen es dadurch gab, wurde wohl niemals öffentlich untersucht. Man war ja keine Frau. ip

Inzwischen ist die Pille besser dosiert, dennoch zeigt das folgende Plakat, dass immernoch Vorsicht geboten ist, liebe Frauen: Escherstraße 10, https://fmgz-hannover.de/ 

ipfoto am unterirdisch schlecht finanziell ausgestatteten Frauen- und Mädchen-Gesundheitszentrum Region Hannover e.V.

Samstag, 13. Juni 2026

Die Ärzteschaft wird uns nicht helfen können...

Kriege sind die von Männern gemachte größte Vernichtung von Gesundheit und Leben mit Auswirkungen über Generationen

Deutschland wäre im NATO-Bündnisfall sowohl Aufmarschgebiet für NATO- Truppen als auch Drehscheibe für verletzte Soldaten und Zivilisten. Die Bundeswehr rechnet mit bis zu 1000 verletzten Soldaten täglich über Jahre hinweg. Zudem würde eine massive Flüchtlingswelle von Verletzten erwartet. Sowohl im Bündnis- wie im Verteidigungsfall würde das zivile Gesundheitssystem in erheblichem Maße einbezogen. Dabei fehlt medizinisches Personal schon in Friedenszeiten. Medizinische Ethik und militärische Logik geraten in Konflikt. Das Wort Atomkrieg wird vermieden, steht aber im Raum, zudem CBRN (chemische, biologische, radiologische, nukleare Gefahren). 
Mehr auf www. ippnw. de

Freitag, 12. Juni 2026

40 Jahre Eurocities: Vier Jahrzehnte Zusammenarbeit für starke Städte

Utrecht. Mit ihrer Jahreskonferenz in Utrecht hat das europäische Städtenetzwerk Eurocities diese Woche sein 40-jähriges Bestehen gefeiert. Seit seiner Gründung im Jahr 1986 hat sich Eurocities von sechs Gründungsstädten, darunter Frankfurt am Main, zu einem Netzwerk von mehr als 220 europäischen Großstädten entwickelt. Ziel des Zusammenschlusses ist es, den Austausch bewährter Lösungen zu fördern und die Interessen der Städte gegenüber den EU-Institutionen wirksam zu vertreten.

Frankfurt war gemeinsam mit Barcelona, Birmingham, Lyon, Mailand und Rotterdam eine der sechs Gründungsstädte von Eurocities. Noch vor der Gründung von Eurocities hat sich Frankfurt im Jahr 1970 mit seinen drei Partnerstädten Lyon, Birmingham und Mailand in einem „Viererbund“ zusammengeschlossen.

Die Gründung von Eurocities zeigte das Bestreben, den Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen den Städten besser zu koordinieren. Das Netzwerk ermöglicht Städten einen engen Austausch zu Zukunftsfragen wie beispielsweise Klimaschutz, Digitalisierung, sozialem Zusammenhalt und Bürgerbeteiligung. Gleichzeitig stärkt es die Rolle der Kommunen in der europäischen Politik und erleichtert die Zusammenarbeit bei gemeinsamen Projekten und Förderprogrammen.

Mit Blick auf den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2028 – 2034 der Europäischen Union haben die deutschen Städte zusammen mit Eurocities im vergangenen Jahr in einem gemeinsamen Schreiben an Bundeskanzler Friedrich Merz eine stärkere Berücksichtigung kommunaler Belange in der EU-Finanzpolitik gefordert. 

In ihrem Schreiben forderten die deutschen Städte unter anderem: die feste Verankerung von Städtekapiteln im MFR, einen direkten Zugang zu Fördermitteln der EU und die Beteiligung der Städte in allen Programmphasen. 

Viele dieser Forderungen finden inzwischen Unterstützung im Europäischen Parlament. Nun liegt der Ball beim Europäischen Rat, der den Finanzrahmen einstimmig annehmen muss. „Ich hoffe, dass sich die deutsche Bundesregierung klar für die Belange der Städte einsetzt, denn 75 Prozent der Menschen in Europa leben in Städten und Gemeinden. Hier entscheidet sich also maßgeblich, ob Europa seine Ziele erreicht. Damit wir die Aufgaben wie soziale Infrastruktur, digitale Angebote oder Mobilität wirksam erfüllen können, brauchen wir einen verlässlichen Zugang zu europäischen Finanzmitteln“, sagt Eileen O’Sullivan, zuständige Dezernentin für Internationales. 

Dazu meine Anmerkung: Die Utrechter Baufirma Bredero hat mit ihrem Brutalismushochhaus (Sichtbeton) hinterm hannoverschen Hauptbahnhof (und Segeltouren in der Ägäis für Journalisten?) entscheidend dazu beigetragen, dass "Hinterm Bahnhof" bis heute "Hinterm Bahnhof" geblieben ist. Solche Fehler wie die Bahnhofsproblematik finden sich in vielen europäischen Städten, auch hier könnte eine verstärkte Zusammenarbeit von Vorteil sein.

2006 übernahm das niederländische Unternehmen Maxime Invest das Gebäude. Seither gibt es Probleme bei der Finanzierung und Gebäudenutzung, sodass 14 Geschäftsetagen leer stehen und eine Investitionsruine darstellen. Nach kontroverser Diskussion sollten 2008 verschiedene niedersächsische Gerichte als Mieter in das Hochhaus einziehen, was am Widerstand der Beschäftigten scheiterte. Auch gab es Überlegungen der Oberfinanzdirektion Niedersachsen, mehrere Landesbehörden, wie die Landesschulbehörde und Teile des Landessozialamtes, im Bredero-Hochhaus unterzubringen. 2011 plante die Stadt Hannover, im Bredero-Hochhaus künftig das Bürgeramt Mitte und die Kfz-Zulassungsstelle zusammenzulegen was 2012 an den Verhandlungen mit dem Eigentümer scheiterte. Foto: Axel Hindemith • Public domain

Donnerstag, 11. Juni 2026

Die Optik zu verbessern reicht nicht

Die Stadt Hannover möchte ihren Einkaufsbahnhof sauber halten, frei von Obdachlosen, Alkoholikern, Drogensüchtigen usw. Auf die Treppenstufen darf sich schon lange niemand mehr setzen. 

Es werden mit der Firma Gundlach neue Wohnungen für "Menschen in schwierigen Lebenslagen" gebaut und neuwertige Schlafsäcke in Versorgungszentren abseits von Kaufland und Raschplatz verteilt.

Den Bahnhofs-Anspruch teilen sich fast alle Großstädte. Da wird zum Hinterausgang hinaus gedrängt, oder in die Tiefgeschosse desselben. Dort steht deshalb an den Eingängen der Supermärkte jeglichen Bedarfs eine Menge Wachpersonal und hat reichlich zu tun. ip

Vor allem die aktuellen Zahlen zum Thema Alkohol zeigen die Dimension des Haupt-Problems: 2024 konsumierten deutschlandweit 8,6 Millionen Menschen im Alter von 18 bis 64 Jahre eine riskante Menge Alkohol. 9,5 Millionen hatten mindestens eine Episode des Rauschtrinkens im Jahr. Der erste Alkoholkonsum erfolgt im Durchschnitt bereits mit 15,1 Jahren, der erste Rausch mit 16,2. 

„Diese Zahlen zeigen deutlich, dass wir früher und konsequenter präventiv ansetzen müssen. Dafür braucht es eine auskömmliche Refinanzierung der Suchtprävention. Deshalb fordern wir, dass es in jeder Fachstelle für Sucht und Suchtpräventionen eine Präventionsfachkraft im Team geben sollte und diese auskömmlich refinanziert werden muss. Denn gerade Präventionsarbeit leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, Menschen davor zu schützen, erst in eine Sucht zu geraten. Das hilft hohe Folgekosten für die Gesellschaft zu vermeiden und stärkt gleichzeitig das gesellschaftliche Verständnis dafür, dass Sucht eine Krankheit ist – und kein individuelles Versagen“, betont Diakonie-Chef Hans-Joachim Lenke. "Auch begrüße ich, dass das Bundesfamilienministerium das sogenannte ‚Begleitete Trinken‘ abschaffen möchte. Das ist ein längst überfälliger Schritt in Richtung Prävention. Denn insbesondere der Konsum von Alkohol für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ist besonders schädlich, da ihre Organe und vor allem das Gehirn sich noch entwickeln."

Als alle Wetterstationen durchdrehten...

...das war der Tag, an dem die Thermometer verrückt wurden. Jedes zeigte eine andere Temperatur an. (ip-Prosa, all rights reserved)

Mittwoch, 10. Juni 2026

Fest für das Leben–Sommerfest Hospiz Luise

Schwester M. Teresa (vorne) und Schwester M. Hanna kaufen Lose für den guten Zweck bei der stellvertretenden Leitung Anja Bohlen-Bruchman, Quelle: Hospiz Luise
Hannover. Wenn Musik durch den Garten klingt, Kinderaugen im Märchenzelt leuchten und Menschen miteinander ins Gespräch kommen, dann ist wieder Sommerfest im Hospiz Luise.

Unter dem Motto „Ein Fest für das Leben“ lädt das Hospiz Luise am Samstag, den 27. Juni 2026, von 11 bis 17 Uhr herzlich in die Brakestraße 2d nach Hannover-Kirchrode ein. Das Fest möchte zeigen, dass Hospizarbeit nicht nur Abschied bedeutet, sondern vor allem Begegnung, Gemeinschaft und gelebtes Leben.

Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreicher Tag mit Flohmarkt, großer Tombola, Kunsthandwerk, Produkten aus der Kreativwerkstatt, mediterranen Köstlichkeiten, Kaffee und Kuchen, Waffeln, Eis und Bratwurst.

Zu den besonderen Höhepunkten zählen das Alphornensemble AlpHa, Auftritte von Zirkus Salto, Märchen und Geschichten für Groß und Klein sowie ein Jazz-Duo von LIVE Music Now. Für zusätzliche gute Stimmung sorgt ein Überraschungs-Walking Act, der den Tag über auf dem Festgelände unterwegs ist.

Ein besonderes Highlight ist die Versteigerung eines hochwertigen CUBE Retro Bikes um 15.30 Uhr. Das Fahrrad wurde eigens für den guten Zweck gespendet. Die Erlöse der Versteigerung sowie die Einnahmen des Sommerfestes kommen direkt den Gästen des Hospiz Luise zugute und ermöglichen zusätzliche Angebote, besondere Wünsche und Aktivitäten.

Ganztägig stehen Mitarbeitende und Ehrenamtliche für Gespräche rund um die Hospiz- und Palliativarbeit zur Verfügung. Zu jeder vollen Stunde laden Kurzandachten zum Innehalten ein.

Das Hospiz Luise freut sich auf einen Tag voller Begegnungen, Lebensfreude und Gemeinschaft. 11 Uhr – Alphornensemble Alpha, 12 Uhr – Märchen & Geschichten. 13 Uhr – Zirkus Salto, 14 Uhr – Märchen & Geschichten. 14:30 Uhr – LIVE Music Now (Jazz-Duo), 15 Uhr – Zirkus Salto. 15:30 Uhr – Versteigerung des CUBE Retro Bikes 16 Uhr – Märchen & Geschichten. Der Eintritt ist frei.

Durstig

Hannover. 30 soziale Einrichtungen melden Bedarf für Trinkwasser im Gesamtvolumen von knapp 20.000 Euro an. Die Anzahl der Wasserflaschen wurde weiter erhöht, um mehr Menschen zu erreichen. 

Die Stadtverwaltung rückt beim bundesweiten Hitzeaktionstag am 11. Juni auch die Bedürfnisse obdachloser Menschen bei hohen sommerlichen Temperaturen in den Fokus. 

Die Marktkirche Hannover bietet an Hitzetagen ab dreißig Grad Celsius zu den gewohnten Öffnungszeiten, montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 17 Uhr und sonntags von 9.30 bis 18 Uhr Trinkwasser für obdachlose Menschen an. Eine Übersicht der Trinkwasserbrunnen in Hannover ist unter folgendem Link zu finden: www.hannover.de/LHH-Trinkwasserbrunnen-in-Hannover

Der Flyer „Tipps bei großer Hitze“ wird demnächst verfügbar sein und im Netzwerk der Obdachlosenhilfe verteilt: www.Hannover.de/LHH-Sommerhilfe. 

Dazu meine Anmerkung: Gestern stand auf dem Bürgersteig vor Mecki 2 am Raschplatz ein flott gekleideter obdachloser Klient und starrte mit entgleisten Gesichtszügen exzessiv jedem vorbeigehenden Frauenhintern hinterher... Hilfswillige Frauen, ob als Spenderinnen oder Ehrenamtliche, brauchen ein dickes Fell, um solch Größenwahnsinnigen standzuhalten, im Obdachlosenbereich wie in den Chefetagen. Ein Asphalt-Zeitungsverkäufer zynisch zum großzügigen "Trinkgeld" einer Dame: "Ich kauf mir Schnaps dafür, nur dass dir das klar ist". Möglicherweise spricht er damit eine Wahrheit aus, die dem Ehemann zuhause beim

nicht über die Lippen kommt und dient ihr zum Ersatzmitgefühl/eventuell Ablasshandel sozusagen, wer weiß. ip

Dienstag, 9. Juni 2026

Plastikabfälle aus Laboren

Weltweit fallen jedes Jahr etwa 5,5 Millionen Tonnen Plastikabfälle allein aus Laboren an. Das sind 2 Prozent der globalen Menge an Plastikmüll bei nur 0,2 Prozent Forschern... (Quelle: MHH) 

Resilienz-Campus beginnt am 1.Juli - möge es gelingen

 Hannover, 9. Juni 2026. Der Verbundantrag „Resilient@Campus“ wurde von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre in der Förderlinie „Die Welt ist mein Campus“ zur Förderung ausgewählt – als einer von nur 29 geförderten Anträgen unter insgesamt 219 Anträgen. Unter der Leitung der Hochschule Hannover (HsH) entwickelt der Hochschulverbund gemeinsam mit der FH Münster und der HNE Eberswalde in den kommenden vier Jahren innovative Ansätze zur Förderung psychischer Resilienz von Studierenden in Zeiten multipler gesellschaftlicher Krisen.

Ausgangspunkt des Projekts ist eine Realität, die Hochschulen zunehmend beschäftigt: Studierende erleben die Auswirkungen von Klimakrise, gesellschaftlichen Unsicherheiten und Transformationsdruck nicht nur intellektuell, sondern auch emotional und psychisch. Gleichzeitig wird mentale Gesundheit bislang häufig außerhalb von Studium und Lehre verortet.

Mit „Resilient@Campus“ entsteht deshalb eine evidenzbasierte Toolbox, die Lehrende dabei unterstützt, psychische Resilienz als Teil kompetenzorientierter Hochschulbildung mitzudenken und Studierende in ihrer Handlungs- und Transformationsfähigkeit zu stärken.

Sonntag, 7. Juni 2026

Nachtrag zum Europäischen Nachbarschaftstag

Hannover. Wienke Zitzlaff, geborene Meinhof, die ein Wohnhaus für Frauen als Stiftung gegenüber dem Faustzentrum gründete, ist vor fast 10 Jahren gestorben. 

Sie genehmigte mir zuvor die Veröffentlichung einer e-mail, die sie mir schickte, als ich sie um Rat für eine eigene Stiftung fragte, denn zig Stiftungen sind inzwischen verschleiert kommerziell und politisch zweifelhaft auf dem "Markt".

Zitzlaffs später inhaftierte Schwester Ulrike Meinhof versuchte über den hannoverschen Strafverteidiger und Autor Heinrich Hannover ihre Kinder bei Wienke unterzubringen. Der Spiegel-Redakteur und Reitstallbesitzer Stefan Aust hatte sie aber bereits seinem langjährigen Freund, dem pädophilen Kindsvater Klaus Rainer Röhl zugeführt, der das Sorgerecht innehatte. 

Dies als Hintergrund, um welch eine bescheidene und liebenswerte Person es sich bei Wienke handelte, die wegen der landesweit mit 150 000 Mann und zentralisierter Polizeimacht des Bundeskriminalamtes (Einschaltung von Volksfahndung über Fernsehen und Bundeskanzler) gejagten Terroristin von Alfred Klaus vom BKA bedrängt wurde, ihre Schwester Ulrike zu treffen, weil die sonst mit Sicherheit erschossen werden würde... 

Zitzlaff engagierte sich auch gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands sowie die Einführung militärischer Strukturen. 

Fand jetzt erst diesen kleinen email-Text-Rest von Wienke Zitzlaff wieder, zum Thema Nachbarschaft bei den Zeiss-Mitarbeitern in Jena. ip

"In meinem kindlichen Erleben gab es da keinen Unterschied zwischen einem einfachen Arbeiter und einem Ingenieur. Unsere sozialdemokratische Mutter hob hervor, dass die Zeiss-Stiftung auf Wunsch von Ernst Abbe nach dem Handwerker Carl Zeiss benannt wurde und nicht nach ihm. Diese Erfahrung hat mich sehr geprägt. 

Später - Anfang der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts - erwarb ich ein kleines Häuschen mit 60 qm Wohnfläche, einem Ziegenstall und 1250 qm Land in einer Arbeitersiedlung: Alle Häuschen waren gleich, die Bewohner hatten sie selbst gebaut, sich gegenseitig geholfen. Die Männer arbeiteten in der Fabrik, ihr Lohn wurde gebraucht, um Land und Baumaterialien zu finanzieren, die Frauen bestellten das Land, erwirtschafteten Gemüse, buken Brot, sorgten für die Kinder und für die Ziegen. Ihr Stolz: wir wohnen unabhängig vom Fabrikherren. 

Hier habe ich erlebt, was gegenseitige Nachbarschaftshilfe ist. All die verschiedenen Modelle -  und noch mehr - habe ich mir gründlich angeschaut. Dann machte ich eine Erbschaft - das habe ich an anderer Stelle genauer beschrieben. Jedenfalls beschloss ich, diese Erbschaft in die Gründung der SapphoStiftung Hannover zu investieren." 

Samstag, 6. Juni 2026

Blauer oder weißer Kassenzettel?

Wochenendeinkaufstipp: Wenn du zb in Hannover einkaufst, könntest du direkt bei einer Filiale nachfragen, z. B.: NP-Markt Hannover - Calenberger Neustadt. Ein einfacher Test: Sind die Bons blau, handelt es sich meist um Blue4est-Papier, das ohne BPA, BPS und andere chemische Farbentwickler hergestellt wird.

Freitag, 5. Juni 2026

Enercity und Kraken: Neue Geschäfts- und Erlösmodelle dank flexibler Vermarktungsoptionen

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Entwickelt ein KI-gestütztes virtuelles Kraftwerk, das Energie intelligent steuert: Das Projektteam von enercity und Kraken. Bildrechte: Jannis Bach, enercity

Hannover. „In einer dynamischen und multifunktionalen Energielandschaft bedarf es effizienter Steuerungsinstrumente. Ohne digitale Prozesse, Echtzeitdaten, automatisierte Prognosen und intelligente Algorithmen wird man diese Komplexität nicht beherrschen. Wer den Energiemarkt erfolgreich gestalten will, muss digitale Kompetenz mit energiewirtschaftlichem Know-how verbinden. Virtuelle Kraftwerke sind deshalb nicht nur ein technisches Instrument, sondern ein zentrales Element der Transformation hin zu einem resilienten und effizienten Energiesystem“, sagt Jean Baptiste Cornefert (Foto), Bereichsleiter Trading & Energy Markets bei enercity.  

Ein Energiesystem, das auf dezentrale Lösungen setzt, muss jedoch so sicher und effizient funktionieren wie ein einziges Großkraftwerk. In diesem Umfeld wird das virtuelle Kraftwerk zum zentralen Nervensystem der Energiewende. Es bündelt Kapazitäten unterschiedlicher Anlagen zu einer Masse, die wirksam am Strommarkt teilnehmen kann.

Im Zentrum der Lösung steht deshalb ein ganzheitlicher Optimierungsansatz. „Da der Ausbau erneuerbarer Energien in ganz Europa an Geschwindigkeit gewinnt, besteht die Herausforderung, vor der wir heute stehen, nicht in der Kapazität, sondern in der Koordination. Durch die Vernetzung dezentraler Anlagen zu einem einzigen, intelligenten System sorgt Kraken für ein ausgeglichenes Stromnetz und ermöglicht eine bessere Nutzung kostengünstiger, reichlich vorhandener und erneuerbarer Energie. Gemeinsam mit enercity bauen wir ein intelligenteres und flexibleres Energiebetriebssystem für Deutschland auf“, erklärt Charlotte Johnson (Foto), General Manager of Flexibility bei Kraken. (aus Presseinfo)

Mittwoch, 3. Juni 2026

8. Juni war Welttag der Ozeane: Phytoplankton im Meer produziert fast 70 Prozent des Sauerstoffs. Das Meer ist eine wichtige Nahrungsquelle für Milliarden von Menschen.

Bremerhaven. Die Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft geben bekannt: Der Welttag der Ozeane (World Ocean Day) findet jedes Jahr am 8. Juni statt. Dieses weltweite Ereignis würdigt die lebenswichtige Rolle der Meere und macht auf die dringende Notwendigkeit ihres Schutzes aufmerksam.

Denn: Zwei Drittel der Erde sind von Wasser bedeckt. Im Deutschen Schifffahrtsmuseum (DSM) / Leibniz-Institut für Maritime Geschichte findet unter anderem Forschung zum Meer statt. Anlässlich des diesjährigen World Ocean Days erzählen dort Forschende, inwiefern ihre Forschung zum besseren Verständnis und Umgang mit dem Ozean beiträgt.

Warum ist der Schutz unserer Meere so wichtig? Als Lebensraum bedecken die Meere über 70 Prozent des Planeten und sind Lebensraum für 80 Prozent der weltweiten Arten. Das Meer ist eine wichtige Sauerstoffquelle, denn das Phytoplankton im Meer produziert fast 70 Prozent des Sauerstoffs. Das Meer ist eine wichtige Nahrungsquelle für Milliarden von Menschen.

Aktuell sind die Meere jedoch durch die globale Erwärmung, Plastikmüll und Überfischung massiv gefährdet. Es liegt in der Verantwortung aller Menschen, diese Ressourcen für künftige Generationen zu bewahren.

Das Ende einer imposanten Kastanie

Hannover. Die alte Kastanie an der Königsworther Brücke über die Leine war nicht mehr zu retten. Studentinnen hatten noch nach asiatischer Sitte Blütenblätter gestreut und Wasser gegeben, aber nichts half mehr. ipfotos 
Die Frage ist, wie es nun um die andere imposante Kastanie zur Straße hin steht, die gastronomisch beleuchtet wird. Ausfransungen im Gipfel sind zu beobachten. 

Wahrer Sound der City of Music ist das Armuts-Klingeln der Flaschensammler

Klavier kaputt machen? ipfoto am Moritzwinkel 
Hannover. Ein Klavier ist ein wunderbares Instrument, wenn es in einem Haushalt steht (wie beispielsweise in Korea üblich) und auch von Ungeübten liebevoll behandelt wird (lässt sich gegen Gebühr sogar leasen). 

Im hinteren Teil es Hauptbahnhofs müht sich im Rahmen der Klavieraktion ein bezahlter Profi am Klavier ab. Aber in dem Lärm gehen die zarten Kompositionen von Yann Tiersen komplett unter... 
  
Für die City of Music Hannover schlage ich hiermit andere Musikaktionen vor, gern auch gemeinsam mit den hannoverschen Kulturgewächsen Friedhelm Kändler und Maybebop. 
Menschen haben bei der Arbeit Musik und Gesang entwickelt. Es gab immer Lieder für jede Gelegenheit, für abends, morgens, zu Feierlichkeiten, auch reichlich Bänkelgesang über Mariechen-Dramen (Aktuell 12.–14. Juni interaktive „Ausstellung über/gegen Femi(ni)zide“, Kö20 Nachbarschaftstreff (Königsworther Straße 20, Hannover).
Wir sollten diese Tradition 2026 weiterführen und die öffentliche Outdoor-KlavierAktion wegen Vandalismus beenden. 
Ich schlage eine Flaschensammler-Sinfonie vor, gern auch unter Beteiligung des Opernhauses, ein Opernsänger könnte als Professor Dr. PFAND durchs Programm führen (alle Rechte bei mir, all rights reserved). Das Armuts-Klingeln der Flaschen gehört doch zum Alltag der Städte und ist es wert, kompositorisch bearbeitet zu werden!!! ip

Dienstag, 2. Juni 2026

Mein Lesetipp: Bücher von Rüdiger Nehberg

Hannover. Die Interschutz-Messe mit riesigen Investionen und Programmen lief mit viel Trara und Feierei für die Beteiligten auf Hochtouren. 

Meine Empfehlung für die einzelne Person ist die Lektüre der Survival-Werke des inzwischen ganz normal unspektakulär im Bett verstorbenen Abenteurers, Überlebenskünstlers und Konditormeisters Rüdiger Nehberg. Die bebilderten Taschenbücher enthalten unzählige einfache Tipps zum Selbstschutz in leicht verständlicher Sprache. ip

Hannovers bekannte Zeichnerin und Selbstverteidigungstrainerin Monika Jordan fertigte diese Karikatur vom Meister der Überlebenskunst mit den tausend praktischen Tipps an.

Elektrische Aktivität, die bei toten Gehirnen Bewusstsein ermöglichen könnte, wird mit Narkosemittel Propofol betäubt...

Ließ das Thema probeweise mit ChatGTP visualisieren. In den feinsten Bistros von Paris werden Tiergehirne als exquisite Spezialität serviert. Ich habe sie nicht runtergekriegt. Außerdem ist wegen "Rinderwahnsinn" das Angebot gesunken.  ip

Florian Rötzer:  Gehirne im Tank https://overton-magazin.de/top-story/gehirne-im-tank/ ChatGTP: Trotz jahrzehntelanger Forschung gehört die Frage „Was ist Bewusstsein?“ zu den größten ungelösten Problemen der Wissenschaft und Philosophie. Propofol zeigt sehr deutlich, wann Bewusstsein verschwindet und zurückkehrt, aber nicht endgültig, was Bewusstsein eigentlich ist. Anmerkung ip: ich vermute, Bewusstsein ist eine neuronale Kommunikation weit über den Körper hinaus.