Samstag, 4. April 2026

Ein Tropfen auf den heißen Krieg

Hannover/Freiburg/Hamburg. Weltuntergangs-Stimmung. Ein Spaziergang im Landschaftsgarten ist nicht mehr erholsam, weil die meisten Bäume krank sind, obwohl das Umarmen von Bäumen doch so enorm energetisch aufladend wirken soll. Die Bäume müssen sich jetzt für ihr eigenes Überleben vor den Menschen schützen. Osterspaziergänger fahren deshalb mit dem Auto in eines der letzten größeren Waldgebiete, weil Waldbaden ja auch so gesund sein soll, fotografieren dort mit dem Smartphone und trampeln alles nieder. 

Da flattert mir die Email von Regionalwert aus Freiburg aufs Tablet, der Stadt am Schwarzwald mit dem Bächle der Dreisam mittendrin, die ich ins Herz geschlossen habe. 

Angesichts der Katastrophe im Mittleren Osten, des Atombombenbaus von Israel, dessen Anfänge vom deutschen Kanzler Adenauer mit seinen Ministern und Wissenschaftlern ermöglicht wurden (siehe dazu meine liebe Kollegin Gaby Weber https://overton-magazin.de/top-story/die-israelische-atombombe/) kommt einer die Förderung von selbstversorgender Landwirtschaft, Versicherungsberatern, die ihre Kundschaft nicht über den Tisch ziehen, und sonstigen zwischenmenschlichen Leistungen als BürgerAktiengesellschaft rührend naiv vor. Dabei ist mein eigener Betrieb seit je ein Subsistenzbetrieb

Ein Tropfen auf den heißen Krieg, aber wenigstens das. Frohe Ostern! 

Ökonomisches Leitbild der Regionalwert AG ist die Subsistenzwirtschaft. Der Initiator möchte aber nicht zurück zu einzelnen, sich selbst versorgenden Bauernhöfen, sondern die Idee auf ganze Regionen übertragen, die für die eigene Versorgung mit Lebensmitteln Sorge tragen. Das Ziel ist, Produzenten auf verschiedenen Stufen der Wertschöpfung mit den Konsumenten und Anteilseignern in der Bürgeraktiengesellschaft zusammenzubringen. 

Die beteiligten Menschen können dadurch über ihre Versorgung mitentscheiden, so dass die lokale Ernährungssouveränität erhöht wird. Dabei werden Unternehmen unterstützt, die für viele Investoren wegen mangelnder finanzieller Rendite unattraktiv sind, aber sich verpflichten, soziale und ökologische Nachhaltigkeitsstandards einzuhalten und damit einen „ökologischen Mehrwert“ erzeugen. Daher wird sowohl der finanzielle Erfolg als auch eine „auf Nachhaltigkeitskriterien basierende Rechenschaftslegung“ durchgeführt. Durch unternehmerisches Handeln sollen so gesellschaftliche Problemstellungen gelöst werden und die Agrarwende vorangetrieben werden. Die Regionalwert AG Hamburg hat den Metropolitaner-Award 2022 in der Kategorie „Unternehmen“ gewonnen: https://www.regionalwert-hamburg.de/  Weiteres unter https://regionalwert-impuls.de/

Freitag, 3. April 2026

Karfreitag

 "Ich seh' ihn nicht, ich seh' ihn nicht," wie wahr die sterbende Mutter spricht... (Ernst Jandl)

Warum wird vermutete Wettermanipulation nicht von unserer Bundesbehörde untersucht und dargestellt?

Offenbach. Mein Onkel sagte öfter: "Alles kann der Mensch verändern, aber nicht das Wetter." Sein promovierter Sohn, der sich bei der NASA ein Glaukom zugezogen hat, widersprach dem 90jährigen nicht, obwohl er es besser wissen musste, aber außerdem berufliche Schweigepflicht hatte.

Wetter wird inzwischen weltweit in gigantischem Ausmaß manipuliert, um wirtschaftliche Vorteile, zum Beispiel in der Arktis, zu erzwingen, und genau das halte ich für den wahren Grund, dass in Kanada und Skandinavien "Jahrhundertsommer" sowie andererseits extreme Unwetter in südlicheren Regionen auftreten, dass der Golfstrom schwächer wird, dass wir in kürzesten Abständen abwechselnd unter Hitze, Waldbränden, Starkregen, Ungezieferbefall oder großer Kälte leiden. Auch gezielter Wetterkrieg spielt eine wichtige Rolle? 

Die Einzelproblematik von Atom, Gas, Öl, CO2, Kohle, seltenen Erden, Fracking oder Präsident Bushs vorgeschlagenem Weltraumschirm lenkt ab von der einfachen Lösung, aggressive Manipulationen als Ganzes einzustellen, denn dann erholt sich die Natur.

Warum werden auch solche vermuteten Zusammenhänge nicht von unserer Bundesbehörde untersucht und dargestellt? Ingeburg Peters 

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und hat neben seiner Zentrale in Offenbach Niederlassungen und Außenstellen im gesamten Bundesgebiet. Zu den gesetzlichen Aufgaben des nationalen meteorologischen Dienstes gehören die Wettervorhersage, die Warnung vor wetterbedingten Gefahren, die Überwachung des Klimas in Deutschland sowie die Bewertung von Klimaveränderungen und die Beratung bei Fragen zur "Anpassung" an den "Klimawandel". Für kommunale Ämter sind diese Informationen und Daten von zentraler Bedeutung, etwa bei der Vorbereitung auf Extremwetterlagen.

Donnerstag, 2. April 2026

Die in diesem Jahr in Europa am genauesten beobachtete Wahl

Köln. Democracy International wird vom 9. bis 13. April 2026 in Ungarn sein, um im Rahmen eines unabhängigen Beobachterbesuchs das breitere Wahlumfeld und den demokratischen Kontext vor Ort zu beurteilen.

Der Besuch konzentriert sich auf das Verständnis zentraler Aspekte der Vorwahlzeit, darunter das Wahlkampfumfeld, die Wählermobilisierung, die Medienlandschaft sowie die Rolle der Zivilgesellschaft und institutioneller Akteure . Im Rahmen dieser Arbeit wird Democracy International mit verschiedenen Interessengruppen zusammentreffen, darunter Vertreter der Zivilgesellschaft, politische Akteure, Journalisten und Experten.

„Dies ist die in diesem Jahr in Europa am genauesten beobachtete Wahl“, sagte Daniela Vancic, Leiterin für Politik und Interessenvertretung in Europa bei Democracy International. „Unser Ziel ist es, ein klares, praxisnahes Verständnis davon zu gewinnen, wie der Wahlkampf tatsächlich abläuft und wie demokratische Prozesse und Standards von den direkt Beteiligten erlebt werden.“

Der Besuch dient der qualitativen Beurteilung des Wahlumfelds, wobei ein besonderer Fokus auf Fragen der Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit, der Transparenz und der politischen Teilhabe gelegt wird.

Democracy International setzt sich entschieden für Transparenz und Offenheit in all seinen Arbeitsbereichen ein und begrüßt Medienanfragen. Journalisten sind herzlich eingeladen, sich mit uns in Verbindung zu setzen, um Beobachtungen, Erkenntnisse und Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Wahlumfeld in Ungarn zu besprechen. Für Medienanfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Daniela Vancic, vancic@democracy-international.org , +49 152 297 32 692. 

Mittwoch, 1. April 2026

Das Ei des Kolumbus?

 „Ei des Kolumbus“ bedeutet eine unechte Lösung für ein Problem. Die Redewendung geht auf eine Geschichte über Christoph Kolumbus zurück: Nach seiner Rückkehr aus Amerika sollen einige Leute gesagt haben, seine Entdeckung sei gar nicht so schwierig gewesen. Daraufhin stellte Kolumbus ihnen die Aufgabe, ein Ei auf die Spitze zu stellen. Niemand schaffte es. Dann drückte er das Ei unten leicht ein, sodass es stehen blieb. Die anderen meinten: „So ist es ja einfach!“ Kolumbus antwortete sinngemäß: Ja – aber man muss erst darauf kommen. Deshalb nennt man heute fälschlicherweise eine geniale, im Nachhinein offensichtlich wirkende Idee das „Ei des Kolumbus“.

Meine Osterfrage: Wie geht es dem Golfstrom?

Mit dem „Golfstrom“ ist meist das größere System der Atlantischen Umwälzströmung gemeint, die sogenannte AMOC. Sie transportiert warmes Wasser nach Norden und trägt dazu bei, dass es in Europa – von Sylt über Hannover bis Cornwall – deutlich milder ist als in anderen Regionen auf derselben Breite.

Die gute Nachricht: Nach dem aktuellen Stand der Forschung wird die AMOC im 21. Jahrhundert wahrscheinlich nicht vollständig zusammenbrechen. Die meisten neueren Modelle zeigen aber, dass sie sich deutlich abschwächen wird. 

Deutsche Welle +1

Die schlechte Nachricht: Diese Abschwächung läuft bereits. Messungen und Rekonstruktionen deuten darauf hin, dass die AMOC heute schon deutlich schwächer ist als vor etwa 100 Jahren – viele Studien sprechen von ungefähr 15–20 % weniger Stärke. Einige Forschende halten sie für so schwach wie seit mindestens 1000 Jahren nicht mehr. 

pro.earth +1

Für die Zukunft erwarten Modelle je nach Emissionsszenario:

bei starkem Klimaschutz nur eine leichte zusätzliche Abschwächung,

bei hohen Emissionen bis Ende des Jahrhunderts eine deutliche Abschwächung um mehrere zehn Prozent,

in Extremfällen bis nahe an 80 % der heutigen Stärke. 

Wikipedia +1

Ein vollständiger Kollaps vor 2100 gilt derzeit als eher unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. Neue Arbeiten aus 2026 deuten sogar darauf hin, dass die Gefahr stärker davon abhängt, wie schnell die Erde sich erwärmt, nicht nur davon, wie warm sie insgesamt wird. Schnelle Erwärmung macht das System deutlich instabiler. 

arXiv

Die Folgen einer starken Abschwächung wären nicht einfach „eine kleine Eiszeit“ in Europa. Wahrscheinlicher wären:

kühlere Winter in Nord- und Westeuropa,

veränderte Niederschläge,

mehr Wetterextreme,

steigender Meeresspiegel an der Atlantikküste,

zusätzliche wirtschaftliche Schäden in Billionenhöhe. 

Friedliche Festtage!

 Peace! ☯️☮️🕉️

Dieser Osterhase demonstriert beim Ostermarsch für die Rettung des weiblichen Eies und Würdigung der Geburt als Wunder aller Wunder, währenddessen Amsel, Fink, Meise, Ringeltaube und Elster fleißig Nestlein bauen. Frau Specht schlägt wieder erfolgreich ein Loch zum selben Zweck in den Dämmungs-Styropor. Ipideenfoto 

Ein nettes Lastminute-Osterschenk gibt's für 10 Euro beim Kadmosverlag.