Mittwoch, 13. Mai 2026

Führung auf dem Stadtfriedhof Lahe und im benachbarten Krematorium - Die Gewinne steigen stetig, Bestatter Lautenbach kassiert mit

Hannover: Seltene Einblicke und spannende Hintergrund-Informationen: Unter dem Titel „Was Sie schon immer über Urnenbestattungen wissen wollten“ wird am Mittwoch, dem 20. Mai, ab 14 Uhr in Lahe eine kostenfreie Führung angeboten. Mitarbeitende der Städtischen Friedhöfe führen über den Stadtfriedhof Lahe, der in den 1960er Jahren eröffnet wurde und häufig als „Sonnenfriedhof“ betitelt wird. In den Urnenabteilungen werden Fakten zu den Urnenbeisetzungen erläutert und es können Fragen gestellt werden.

Seitdem die Feuerbestattungsgesellschaft Hannover (FBG) im Jahr 2010 mit dem Umwelt-Zertifikat „Ökoprofit Hannover“ für den Betriebsstandort Laher-Feld-Straße 19 a ausgezeichnet worden ist, zählt das Unternehmen zu den über 100 Betrieben in der Landeshauptstadt und der Region Hannover, die sich einem ehrgeizigen Ziel verpflichtet haben. Sie alle wollen mit unterschiedlichen Energiekonzepten die Umweltbelastungen verringern.

Die Gewinne steigen stetig, Bestatter Lautenbach kassiert mit:

https://www.northdata.de/Feuerbestattungsgesellschaft%20Hannover%20und%20Niedersachsen%20mbH,%20Hannover/HRB%20201161

"Wenn du nicht mit am Tisch sitzt, stehst du auf der Speisekarte“

Hannover. "Wenn du nicht mit am Tisch sitzt, stehst du auf der Speisekarte“, brachte es der kanadische Premierminister Mark Carney auf den Punkt.„America first - Europa second?“ am 2.06. um 19 Uhr, Verdi-Höfe, Goseriede 10. Adis Ahmetovic (SPD. Wahlkreis Stadtmitte...) referiert.

Dienstag, 12. Mai 2026

Rikscha-Ausflug mit Promis gefällig?

Seelze (mhd). Lust auf ein Ehrenamt an frischer Luft? Die Malteser in Seelze suchen Fahrerinnen und Fahrer für ein Rikschaprojekt. Der Hilfsdienst informiert darüber in einem Infoabend am 21. Mai 2026 um 18 Uhr im Pfarrheim Hl. Dreifaltigkeit, Südstraße 9, 30926 Seelze.
Älteren und mobilitätseingeschränkten Menschen ein wenig Gesellschaft und Abwechslung zu schenken ist ein lohnendes Ehrenamt. Möglich wird das mit einer E-Rikscha, die bereits bestellt ist und von der Bürgerstiftung Seelze gefördert wird. Gesucht werden nun Ehrenamtliche, die mit Seniorinnen und Senioren Rikschaausflüge unternehmen wollen, zum Beispiel an der Leine oder am Mittellandkanal entlang. Auch Organisationstalente, die ein solches Projekt koordinieren und Fahrten planen können, sind willkommen, ebenso Allrounder mit oder ohne handwerkliche Fähigkeiten.
Dazu meine Anmerkung: Auf dem Foto wird ein 83jähriger ehemaliger Oberbürgermeister zusammen mit einem jungen Politiker und zwei weiteren Alten für die Fotografen von Frauen transportiert. In der Realität aber wollen die meisten mobilitätseingeschränkten Seniorinnen und Senioren nicht öffentlich (vielleicht noch mit Malteserschild) zu Schau gestellt werden. ip

Die sonnigen Tage mit und ohne Blaualgen

Hannover. Am kommenden Donnerstag (14. Mai, Himmelfahrt) beginnt in den städtischen Freibädern die Saison. Das aktuelle Wetter ist darauf offenbar noch nicht so ganz vorbereitet, alle Mitarbeitenden aber schon: Das Lister Bad, das Ricklinger Bad und das Misburger Bad öffnen Ihre Pforten und freuen sich auf zahlreiche Besucher*innen.In diesen drei Bädern dauert die Saison bis zum 13. September.

Das nicht beheizte Naturbad Hainholz geht etwas später an den Start und öffnet vom 30. Mai bis zum 29. August.

Es gibt in dieser Saison keine Einschränkungen der Zeiten, wie es sie leider 2025 durch Personalmangel geben musste. In diesem Jahr konnte ausreichend Personal gewonnen werden.

Nähere Informationen und alle Öffnungszeiten sind unter Bäderführer - Hannover.de abrufbar.

Das Volksbad Limmer startet erst am 17. Mai. Das Strandbad Maschsee ab 15. Mai: aber nur an sonnigen Tagen. 

Zeichnung aus Rabenschnabel-Kalender, Sammlerexemplar

Montag, 11. Mai 2026

Always Be Communicating

München. Ab dem 15. Mai zeigen Christine Sun Kim und Thomas Mader die neue Videoarbeit ABC (Always Be Communicating) für 231 Tage am Münchner Marienplatz.

Die gepixelte Silhouette eines Gesichts. Ein Mund formt einen Kuss, der als großes schwarzes Pixelherz davonfliegt. Zwei grinsende Smileys über gepixelten Fäusten. Die Bildsprache entstammt einem der ersten Emoji-Sets für Mobiltelefone aus dem Jahr 1997. Christine Sun Kim und Thomas Mader machen anhand von 26 Videoclips die Etymologie der Amerikanischen Gebärdensprache (ASL) sichtbar. Gezeigt wird die Arbeit auf elf Monitoren in den denkmalgeschützten Vitrinen der Passage am Marienplatz.

„Warum gibt es nicht eine universelle Gebärdensprache?" Diese Frage begegnet Christine Sun Kim so häufig, dass sie ihr in der Zeichnung Shit Hearing People Say To Me (2019), ein ganzes Stück eines Tortendiagramms gewidmet hat. ABC gibt eine unerwartete Antwort.

Monatliche Führungen in Deutscher Gebärdensprache von den Museum Signers (GMU München) sind nicht Begleitprogramm, sondern eigenständiger Teil des Werks.

Kim, deren Mid-Career Survey All Day All Night derzeit im Walker Art Center, Minneapolis, läuft, arbeitet seit 2013 mit Mader zusammen. ABC ist Teil des Public Art München Focus Year 2026.


Dank umsichtiger Planung und Vorsorge: Auswirkungen der Mai-Steuerschätzung für Niedersachsen gerade noch beherrschbar, Druck auf öffentliche Haushalte bleibt hoch

Hannover. Die aktuelle Steuerschätzung korrigiert die Einnahmeerwartungen für Niedersachsen genauso wie für die Länder insgesamt nach unten. Die vorsichtige Planung der Einnahmen und die vorausschauende Vorsorge für Steuerrechtsänderungen sorgen in Niedersachsen trotzdem für verlässliche finanzielle Rahmenbedingungen. Zugleich ergeben sich keine neuen Spielräume für das laufende Aufstellungsverfahren zum Doppelhaushalt 2027/28, der Handlungsdruck bleibt weiter hoch.

Für das aktuelle Haushaltsjahr sieht die Schätzung für Niedersachsen unter Berücksichtigung des Kommunalen Finanzausgleichs ein Minus von 262 Millionen Euro vor. Dieses lässt sich nach jetzigem Stand innerhalb der vorhandenen Ansätze ausgleichen, ein Nachtragshaushalt ist aktuell nicht notwendig. Zudem bleibt die weitere tatsächliche Kassenentwicklung abzuwarten.

Für die folgenden Jahre ab 2027 ergeben sich zunächst geringfügige Minder- und am Ende des Planungszeitraums niedrige Mehreinnahmen, die einander fast ausgleichen. Konkret werden die Erwartungen für 2027 um minus 86 Millionen Euro, für 2028 um minus 48 Millionen Euro und für 2029 um minus 7 Millionen Euro nach unten korrigiert. Im Jahr 2030 wird laut Schätzung dann ein Plus von 108 Millionen Euro erwartet.

Energiepreise wirken negativ auf Wachstumsprognosen

Als Folge des Krieges im Nahen Osten ist auch für 2026 mit keiner nachhaltigen konjunkturellen Belebung zu rechnen. Erst kürzlich hatte die Bundesregierung ihre Wachstumsprognose für das reale Bruttoinlandsprodukt nach unten korrigiert, auf jetzt nur noch 0,5 Prozent. Belastend wirken vor allem die massiv gestiegenen Energiepreise und die hohe Kauf- und Investitionszurückhaltung. So ist das erwartete Wachstum auch hauptsächlich auf staatliche Impulse zurückzuführen. Im kommenden Jahr rechnet die Bundesregierung aktuell mit einem realen Wachstum von 0,9 Prozent. Nominal und damit maßgeblich für die Steuereinnahmen beträgt die erwartete Wachstumsrate für dieses Jahr 2,8 Prozent und für 2027 dann 3,8 Prozent.

Niedrigere Gewerbesteuereinnahmen belasten Kommunen

Auch für die Kommunen werden die bisherigen Erwartungen nach unten korrigiert. Negativ wirken sich vor allem die wegen der schwächelnden Konjunktur niedriger geschätzten Gewerbesteuereinnahmen aus. Hinzu kommen Mindereinnahmen aus zum ersten Mal berücksichtigten Steuerrechtsänderungen. Für die niedersächsischen Kommunen ergibt sich eine Senkung des Schätzergebnisses von minus 370 Millionen Euro für dieses Jahr, von minus 403 Millionen Euro für 2027, von minus 421 Millionen Euro für 2028, von minus 437 Millionen Euro für 2029 und von minus 461 Millionen Euro für 2030. Ungeachtet dessen steigen auch die Steuereinnahmen der Kommunen von Jahr zu Jahr weiter an: von 2026 bis 2030 beträgt das durchschnittliche Wachstum rund 3 Prozent pro Jahr.

Aus dem Kommunalen Finanzausgleich (KFA) erhalten die Kommunen ebenfalls zunächst weniger Mittel als zuletzt prognostiziert. Der KFA sinkt für 2026 um minus 44 Millionen Euro, für 2027 um minus 24 Millionen Euro und für 2028 um minus 6 Millionen Euro. Erst danach wird wieder mit einem Plus im Vergleich zur bisherigen Erwartung gerechnet, nämlich für 2029 mit 3 Millionen Euro und für 2030 mit 22 Millionen Euro.

Gedanken über Demokratiebildung beim Aussortieren alter Aktenordner

Heute hat Herr L. Geburtstag. Kann das Datum einfach nicht vergessen, weil ich vor 50 Jahren mit den Vorbereitungen seiner Ehrung betraut war. Habe als Gründerin einer der ersten PR-Agenturen Deutschlands, die mit dem Ziel, Bestechung von Journalisten zu unterbinden, pompös 'Gesellschaft für Öffentlichkeitsarbeit' hieß, noch jede Menge weiteren Mist machen müssen, um Geld zu verdienen: Anzeigen für meine Zeitungen heranholen, sie mutterseelenallein textlich, fotografisch und layoutmäßig herzustellen, dazu weitere Zeitungsgestaltungen und Aktionen mit mäßig begabten Mitarbeitern als Fremdauftrag anzunehmen. Beim Aussortieren alter Aktenordner wurde mir bewusst, was das für ein Leben war, das ich führte. Aber ging es den Kolleginnen bei den etablierten Medien besser? Nein, im Gegenteil, damals nicht und heute schon gar nicht mehr. ip

Wer trägt wirklich die Dornenkrone? Copyright by up.