Donnerstag, 16. April 2026

Daten für Geothermie

Frankfurt. Neue Daten über die geologischen Strukturen des Oberrheingrabens werden nachts ermittelt. Die während der Flüge durchgeführten passiven Messungen betreffen Erdschwere- sowie Magnetfeld und lassen Rückschlüsse auf das geothermische Potenzial zu. 

Das Forschungsprojekt soll Erkenntnisse über wichtige Veränderungen in den Dichteverteilungen der Erde liefern. Ziel ist es, eine einheitliche Datengrundlage zu schaffen, um daraus ein geophysikalisch fundiertes 3D-Untergrundmodell zu erstellen. Diese Daten lassen sich anschließend mit bestehenden Bohrinformationen sowie weiteren digitalen Untergrundmodellen zusammenführen und helfen dabei, die Nutzung von Geothermie als erneuerbare Wärmequelle auszubauen.

Die Mainmetropole verfügt aufgrund einer „geothermischen Anomalie“ über Gebiete, in denen die Untergrundtemperatur relativ hoch ist und somit gute Voraussetzungen für die Wärmegewinnung bietet. Die gewonnenen Daten aus der Überfliegung bilden somit eine wichtige Grundlage für die zukünftige Planung.

Mittwoch, 15. April 2026

Tag der offenen Tür bei der Klosterkammer

https://www.klosterkammer.de/typo3conf/ext/klosterkammer/_processed_/0/d/csm_Klosterkammer_Dienstgebaeude_Ecke_Uhlemeyerstrasse_Foto_Frank_Aussieker_FA170901_1400_ea4a9556c7.jpgFoto: Frank Aussieker.

Die Klosterkammer Hannover lädt für Freitag, 17. April 2026, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Tag der offenen Tür ein. Zwischen 15 und 19 Uhr besteht die Möglichkeit, die Arbeit der niedersächsischen Sonderbehörde näher kennen zu lernen. Im Haus und Hof des Dienstgebäudes in Hannovers Oststadt ist ein abwechslungsreiches Programm für Erwachsene und Kinder zu erleben. Förderprojekte der Klosterkammer (mit * gekennzeichnet) tragen zum Programm bei:

 15 bis 19 Uhr: Infostände rund um die Arbeit der Klosterkammer, Einblick in die Restaurierungswerkstatt, Sprechstunden zu Fördermöglichkeiten und zu Erbbaurechtsverträgen. Kurzvorträge unter anderem zu „Der Wald im Klimawandel“.

Um 15.30 Uhr zeigt die Theatergruppe „PiedDeFou“* das Stück „Mutig, Mutig!“ mit Gebärden- und Lautsprache für Kinder ab drei Jahren.

Um 16.30 Uhr sind Vorklassen des Knabenchores Hannover e.V.* mit Liedern aus dem Musical „Die Seefahrt nach Rio“ nach James Krüss zu hören.
Um 17.30 Uhr findet eine Diskussion zum Thema Erbbaurecht statt.

Außerdem: Die Ausstellung und Bastelaktion „Geniale Insekten - Hilferuf aus dem Mikrokosmos“* bringt Umweltbildung und Artenschutz kreativ zusammen; Kinderschminken, Rallye, Hüpfburg, zum Verkauf auf dem Hof: Kaffee und Süßes sowie Pommes und Wildbratwürstchen.

 Wo? Klosterkammer Hannover, Eichstraße 4, 30161 Hannover

Ein barrierefreier Zugang ist über das Hoftor in der Heinrichstraße möglich. Ein Aufzug sowie ein barrierefreies WC sind im Haus vorhanden.

Mehr Informationen zum Programm finden Sie im Internet unter: www.klosterkammer.de/ueber-die-klosterkammer/tag-der-offenen-tuer-2026

Klosterkammer Hannover

Die Klosterkammer ist eine öffentliche Einrichtung, die das Vermögen von vier öffentlich-rechtlichen Stiftungen verwaltet. Aus den Erträgen unterhält sie mehr als 700 Gebäude, viele davon sind Baudenkmale, und rund 12.000 Kunstobjekte. Weitere Mittel in Höhe von rund drei Millionen Euro stellt sie pro Jahr für kirchliche, soziale und bildungsbezogene Maßnahmen in ihrem Fördergebiet zur Verfügung. Darüber hinaus betreut und unterstützt die Klosterkammer fünfzehn heute noch belebte evangelische Frauenklöster und Damenstifte in Niedersachsen.

Dunkle Zeiten für suchterkrankte Kinder und Jugendliche: Steigende Bedarfe für Hilfe und keine Angebote

Ahlhorn. Anfang 2025 gab es 85 Betten in Reha-Kliniken für suchterkrankte Kinder und Jugendliche bei 200.000 betroffenen Jugendlichen allein mit substanzbezogenen Störungen in Deutschland. Sie denken, das ist viel zu wenig? Ab Juli 2026 werden es nur noch 25 Betten sein. Denn der größte Versorger auf diesem Gebiet, die suchtmedizinische Reha-Klinik für Kinder und Jugendliche Dietrich Bonhoeffer Klinik, muss ihren Betrieb zum 30.06.2026 einstellen. Dahinter steckt ein strukturelles Systemversagen, das die schwächsten unserer Gesellschaft, suchterkrankte Kinder und Jugendliche, unversorgt lässt.

Steigende Zahlen bei der Rauschgiftkriminalität mit einem Trend zum sinkenden Alter Konsumierender wurden Ende letzten Jahres im Bundeslagebericht zur Rauschgiftkriminalität veröffentlicht. Die DAK-Suchtstudie machte Schlagzeilen mit der Erkenntnis, dass Millionen Kinder in Deutschland Probleme durch Medienkonsum haben und die Anzahl der durch Mediensucht betroffenen Kinder und Jugendlichen steigt. Diese und andere Zahlen senden ein deutliches Signal: Wir haben ein gesellschaftliches Problem mit Suchterkrankungen bei jungen Menschen.

Gleichzeitig fehlt es an einer strukturellen Versorgung dieser Bedarfsgruppe, die auf verschiedene Problematiken zurückzuführen ist:

Problem 1: Fehlende Behandlungsangebote für suchterkrankte Kinder und Jugendliche

Die suchtmedizinische Rehabilitation im Jugendalter setzt eine qualifizierte Entzugsbehandlung (QE) voraus. Doch schon hier besteht Unterversorgung: Nur rund 250 Behandlungsplätze in 20 Schwerpunktkliniken gibt es bundesweit. Die Wartezeiten betragen 4–6 Monate – eine Zeitspanne, in der sich der Substanzkonsum meist verschärft, häufig mit dramatischen Folgen bis hin zum Tod durch Überdosis oder Suizid.

Problem 2: Mangelnde Strukturen in der Versorgungskette suchterkrankter junger Menschen

In Deutschland existieren über 13.200 Plätze in Reha-Einrichtungen allein für Erwachsende mit substanzbezogenen Störungen, für Kinder und Jugendliche sind es derzeit noch 85 Plätze für alle Abhängigkeitserkrankungen. Auch Anlaufstellen für suchterkrankte junge Menschen und ihre Angehörigen gibt es kaum: Selbst Fachleute, wie Kinderärzte oder Drogenberatungsstellen wissen oft nicht, wie sie mit suchterkrankten Kindern und Jugendlichen umgehen sollen oder welche Angebote es für diese spezielle Bedarfsgruppe gibt.

Problem 3: Unzureichende Finanzierungsgrundlage für suchtmedizinische Kinder- und Jugendreha durch die Deutsche Rentenversicherung (DRV)

Die wirtschaftliche Tragfähigkeit suchtmedizinischer Jugend-Rehaeinrichtungen ist systemisch untergraben. Die Strukturreform des Vergütungssystems der Deutschen Rentenversicherung reduziert einen ohnehin schon zu niedrigen Kostensatz, sodass eine medizinische, therapeutische und pädagogische Grundversorgung nicht kostendeckend gewährleistet werden kann.

Dringend benötigtes Angebot, das nicht aufrechterhalten werden kann

„Es ist paradox: Auf der einen Seite legalisieren wir den Konsum der Droge Cannabis, und gleichzeitig schaffen wir die rehabilitative Versorgung suchterkrankter Kinder und Jugendlicher de facto ab“, macht Wolfgang Vorwerk, Vorstand des Klinikträgers der Leinerstift Gruppe deutlich. „Wir sind Ende 2024 bei der Übernahme der Dietrich Bonhoeffer Klinik mit der festen Überzeugung angetreten, dass wir gute Lösungen für alle Beteiligten und vor allem die abhängigkeitserkrankten jungen Menschen und ihre Familien finden können. Von zahlreichen Seiten wurde uns signalisiert, dass es dieses Angebot unbedingt braucht. Über ein Jahr haben wir uns intensiv darum bemüht, mit den verschiedenen Kostenträgern und der Politik tragbare Einigungen zu treffen. Leider wurden wir eines Besseren belehrt und müssen konstatieren: Die Kostenträger ermöglichen keine finanzielle Lösung, bei der eine qualitative und für die Patientengruppe zielführende Fortführung des Klinikbetriebs möglich ist“, so Vorwerk weiter.

Zurück bleibt große Ernüchterung und Sorge. Die Dietrich Bonhoeffer Klinik steht stellvertretend für das, was bundesweit gebraucht wird: eine sektorübergreifende, evidenzbasierte und jugendspezifisch angepasste Versorgung für suchterkrankte junge Menschen. Das Aus der Klinik verschärft eine ohnehin schon angespannte Versorgungssituation bis hin zur fast vollständigen Aufhebung der leitliniengerechten Versorgung suchterkrankter Kinder und Jugendlicher in Deutschland.

ÜBER DAS LEINERSTIFT

Der Leinerstift e.V. ist ein freier, gemeinnütziger Komplexträger der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe mit Hauptsitz in Großefehn (Ostfriesland). Als anerkannte Einrichtung der Diakonie bietet er vielfältige stationäre, teilstationäre und ambulante Unterstützungsangebote – von Erziehungsstellen über Wohngruppen bis hin zu Schul-, Teilhabe- und Bildungsangeboten. Mit rund 1000 Mitarbeitenden ist die Leinerstift-Gruppe regional und überregional tätig – unter anderem auch in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die individuelle Förderung, Teilhabe und nachhaltige Perspektiven für (junge) Menschen.

ÜBER DIE DIETRICH BONHOEFFER KLINIK

 Die Dietrich Bonhoeffer Klinik mit Sitz in Ahlhorn ist eine stationäre Fachklinik für die suchtmedizinische Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 21 Jahren. Mit 60 modernen Behandlungsplätzen und spezialisierten Therapieangeboten richtet sich der Fokus besonders auf die Behandlung von Doppeldiagnosen wie Sucht- und Psychose. Ein interdisziplinäres Team aus Ärzten, Therapeuten und pädagogischen Fachkräften betreut qualitätsgesicherte und nachhaltige Rehabilitationsmaßnahmen – von der Prävention bis zur Diagnostik, von der Therapie bis zu Nachsorge. Damit versteht sich die Klinik, seit 2024 unter Trägerschaft der Leinerstift Pflege und Reha gGmbH, als innovativer und zukunftsorientierter Spezialist für Kinder- und Jugendrehabilitation in Norddeutschland. (dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt)


Apothekerkammer gibt Ratschläge bei Zeckenbefall

Zecken sitzen meist weniger als einen Meter hoch im Gras oder Gebüsch. Sie springen nicht und lassen sich auch nicht von Bäumen fallen. Bevor es zum Stich kommt, krabbeln die Tiere längere Zeit auf dem Wirt herum, um eine ideale Hautstelle zu finden. Häufig sind geschützte, feuchte Körperstellen mit dünner Haut wie Haaransatz, Ohren, Hals, Achseln, Ellenbeugen, Bauchnabel, Genitalbereich oder Kniekehlen betroffen. Auch unter eng anliegender Kleidung oder Uhrenarmbändern fühlen sich Zecken sicher und stechen zu. Während FSME-Viren sofort beim Stich übertragen werden, erfolgt die Übertragung von Borrelien im Allgemeinen erst nach mehreren Stunden. Das Risiko einer Infektion steigt daher mit der Saugdauer. Da es keinen typischen Krankheitsverlauf gibt, ist eine Borreliose nicht immer leicht zu diagnostizieren. Das häufigste Krankheitsbild ist dabei die sogenannte Wanderröte, eine ringförmige Hautrötung meist rund um die Einstichstelle, die einige Tage und manchmal Wochen nach einem Zeckenstich auftreten kann.

Körper absuchen und Zecken schnell entfernen

Nach Aufenthalten in der Natur sollte jeder Mensch seinen Körper gründlich auf Zecken absuchen. Kinder sind aufgrund der geringen Körpergröße häufiger an Kopf und Hals befallen. Wird eine Zecke entdeckt, sollte sie so früh wie möglich entfernt und sicher entsorgt werden. Je länger eine Zecke saugt, desto höher steigt das Borreliose-Risiko. Als Hilfsmittel eignet sich eine Zeckenkarte, Zeckenzange oder ein Zeckenhaken und, wenn diese nicht zur Hand sind, eine Pinzette, mit denen man die Zecke dicht an der Haut am Mundwerkzeug fassen und möglichst vorsichtig senkrecht herausziehen kann. Wenn kein geeignetes Werkzeug zur Hand ist, sollte das Tier schnellstmöglich mit den Fingernägeln entfernt werden, um den Übergang von Krankheitserregern zu verhindern. Zecken, die sich festgesaugt haben, sollten nicht gequetscht werden. Auch Methoden wie das Betropfen mit Öl oder Klebstoff sind ungeeignet, da sie die Zecke reizen und zum Erbrechen bringen können, sodass mehr infektiöser Speichel und andere Körperflüssigkeiten der Zecke in die Wunde gelangen.

Bei Symptomen sofort zum Arzt

Nach der Entfernung sollte die Einstichstelle desinfiziert, markiert und fotografiert sowie das Datum im Kalender eingetragen werden. Betroffene sollten zudem ihren Tetanus-Schutz überprüfen und die Stelle in den folgenden Wochen beobachten. Zeckenstiche zählen zu den geringfügigen Verletzungen, die einen Tetanusschutz erfordern. Sollte der nicht vorhanden sein, empfiehlt sich eine Auffrischung. Bisweilen kommt es zu einer lokalen Reizung. Treten Symptome wie Fieber, Lymphknotenschwellungen, neurologische Beschwerden oder eine Wanderröte auf, ist sofort die Arztpraxis aufzusuchen. Die Ärztin oder der Arzt entscheidet, ob aufgrund der Symptome ein Antibiotikum gegen Borreliose gegeben werden muss. Die durch FSME-Viren verursachten Erkrankungen können nur symptomatisch behandelt werden.

Vorbeugung und Schutzmaßnahmen

Gerade in FSME-Risikogebieten ist die Prävention besonders wichtig, da die infizierten Zecken das FSME-Virus in den Speicheldrüsen tragen und bereits kurz nach dem Stich übertragen. Ein wirksamer Zeckenschutz beginnt bei der Kleiderwahl. Die Kleidung sollte „geschlossen“ sein: feste Schuhe, lange Ärmel und Hosenbeine. Helle Farben erleichtern, die Zecken zu entdecken. Die Hosenbeine sollten in die Socken gesteckt werden. Wanderinnen und Wanderer sollten Pfade anstelle des Unterholzes bevorzugen.

 

Montag, 13. April 2026

Bye bye Pinguin

https://youtu.be/eObJA2bnF20?si=gr8GQ7wpSgP-aY6e die neugeborenen Pinguinbabys ertrinken zu Tausenden im immer wärmer werdenden Meerwasser, die Pinguine werden deshalb über kurz oder lang aussterben. Auch die Menschen werden von Hitzewellen bedrängt: in China gehen demnächst Ganzkörperkühlschränke in die Serienproduktion, die im Winter zur Körperbeheizung umgepolt werden können.

Wer soll diese Nachrichten noch aushalten? ip

Links: Support Our Mission https://climateemergencyforum.or...​

Intensifying global heat threatens livability for younger and older adults

https://iopscience.iop.org/artic...​

How Medellin is beating the heat with green corrdors

 https://www.bbc.com/future/artic...​

In World's first, Spain's Seville to name and classify heatwaves

 https://www.reuters.com/business...​

We Act for Environmental Justice

 https://weact.org/​

Global Heat Health Information Network

  https://heathealth.info/​

Thermal justice: New report examines threat of extreme heat, suggests culturally informed policies

  https://as.vanderbilt.edu/news/2...​

Extreme Heat is Deadlier Than Hurricanes, Floods and Tornadoes Combined

  https://www.scientificamerican.c...​

Wichtig auch für den Pelikoffer des alten Herrn Trump

Neue modulare Beleuchtungslösung bietet freihändige Ausleuchtung und schnelle Installation für die Kofferserien Peli Air, Protector und Storm.

Barcelona, Spanien – April 2026 - Peli Products gibt heute die Einführung von ModLight Pivot bekannt, einer kompakten Beleuchtungslösung, die sich nahtlos in Peli Schutzkoffer integrieren lässt. Entwickelt für Produktionsteams, Content Creator und Einsatzkräfte im Feld, die häufig bei schlechten Lichtverhältnissen arbeiten, bietet sie zuverlässige, freihändige Ausleuchtung direkt im oder am Koffer.

Kochwettbewerb VeggieChallenge geht in zehnte Runde

Hannover. Lauch-Tarte-Tatin, frittierte Enoki oder Pastinakenpürree sind nur einige der Gerichte, die am Sonnabend, 18. April, in der Zeit von 12 Uhr bis 14.30 Uhr im Küchencenter Staude in der Meelbaumstraße 5 in Hannover-Hainholz zubereitet und aufgetischt werden. Anlass ist die VeggieChallenge. Der Wettbewerb für Köche und Köchinnen ist öffentlich.