Montag, 9. Februar 2026

Geflüchtet

Hannover. Ukrainerin: "Mein Sohn war 17. Er sollte nicht für diesen sinnlosen Krieg sterben. Jetzt ist er 21. Wir sind als gesamte Familie nach Deutschland geflüchtet. Mein Mann hat dafür seine Selbstständigkeit mit einem Elektrogeschäft in der Ukraine aufgeben müssen. 

Er arbeitet hier als Kraftfahrer. Ich habe die zweijährige Pflegefachkraftausbildung absolviert. Meine ältere Tochter will Zahnärztin werden, lernt aber als Arzthelferin in einer Zahnarztpraxis noch ein Jahr lang besser Deutsch, ehe sie studiert. Unsere Kleine ist in der zweiten Klasse."

Dazu meine Anmerkung: Wenn mir dann noch ein ukrainisch-hannoverscher Hausmeister anvertraut, er sei studierter Mathematiker, oder eine Putzfrau aus Polen, sie habe dort in einer Kunstschule Keramikskulpturen gefertigt, schäme ich mich unsäglich für all das Flüchtlingsleid, das Menschen angetan wird, auch weil es die meisten weltweit noch viel viel härter getroffen hat. ip

Bertha von Suttner: Krieg ist kein Heldentum, sondern menschliche Katastrophe. Buddha: ergreife keinen Beruf, der anderen schadet (z. B. Waffenhandel, Betrug).

Hannover. Am Donnerstag spricht Prof. Dr. Sönke Neitzel, Inhaber Lehrstuhl für Militärgeschichte / Kulturgeschichte der Gewalt an der Universität Potsdam, in der Hauptfeldwebel-Lagenstein-Kaserne zum Thema "Auf dem Weg zur Kriegstüchtigkeit - Anspruch, Wirklichkeit und die strategischen Lücken dazwischen". Die Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung ist ausgebucht.

Bundeskanzler Konrad Adenauer hat sich seinerzeit erfolglos stark gemacht für eine Wiedervereinigung Deutschlands...

Sonntag, 8. Februar 2026

Augenzeugin über das von den Alliierten nach dem 2.Weltkrieg "zur Strafe" zerbombte Berlin:

 "Der helle Frühlingstag, wo Hunderte von Bombenflugzeugen ihr Feuer in die Stadt geworfen hatten, bis sich der Himmel von schwarzem Rauch so verdunkelt hatte, als sei es Nacht geworden. Am Abend, nach diesem Chaos, wo die Straßen nach Gas rochen, weil die Rohre der Gasleitungen kaputt waren, ging ich an einer frischen, noch rauchenden Häuserruine vorüber, und in diesen schwarzen, zerstörten Mauern ertönte ein lautes, unheimliches Rauschen. Aus einem zerbrochenen Rohr floss das Wasser in diesen unendlich traurigen und verzweiflungsvollen Abend hinaus."

Mein Wunsch zum Sonntag - Miteinander reden:

Israel mit Palästina, Iran mit USA, Russland mit Ukraine usw..Wenn der Hass sich weiter durchsetzt, nützen auch die eroberten Territorien nichts mehr. ip

IHK-Sicherheitsforum-Wirtschaftslobby treibt Militarisierung der Gesellschaft voran

Hannover. Anlässlich des Sicherheitsforums der IHK Hannover am 12. Februar kritisiert die hannoversche Bundestagsabgeordnete der Fraktion Die Linke, Maren Kaminski, die Ausrichtung und politische Stoßrichtung der Veranstaltung scharf. Unter dem Schlagwort „Sicherheit“ werde eine einseitige militärisch-ökonomische Agenda vorangetrieben, die gesellschaftliche Sicherheit systematisch auf Aufrüstung, Abschottung und wirtschaftliche Verwertungsinteressen verenge. Die Zusammensetzung des Forums macht diese Schieflage deutlich: Militärische Akteure, Sicherheitsbehörden sowie Unternehmen aus dem Verteidigungs- und Dual-Use-Bereich dominieren die Veranstaltung. Zivile Perspektiven, etwa aus Kommunen, dem Gesundheitswesen, dem Katastrophenschutz, von Gewerkschaften oder aus der öffentlichen Daseinsvorsorge bleiben weitgehend außen vor. Sicherheit wird so nicht als gesellschaftliche Aufgabe verstanden, sondern als Standortfaktor und Geschäftsmodell.

Besonders entlarvend ist dies mit Blick auf das erklärte Ziel des Forums, den Schutz kritischer Infrastruktur zu diskutieren. Der großflächige Stromausfall in Berlin hat eindrücklich gezeigt, wie fragil zentrale Versorgungsstrukturen sind und dass es im Ernstfall zivile Katastrophenhilfe ist, die Sicherheit konkret herstellt. Dass mit dem Technischen Hilfswerk ausgerechnet jene Organisation fehlt, die bei Stromausfällen, Blackouts und Infrastrukturausfällen bundesweit eine Schlüsselrolle spielt, ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer bewussten politischen Schwerpunktsetzung.

Maren Kaminski erklärt: „Wer über kritische Infrastruktur spricht, aber das Technische Hilfswerk außen vor lässt, blendet reale Sicherheitsvorsorge gezielt aus. Das THW steht für praktische Hilfe, zivile Kompetenz und ehrenamtliches Engagement, offenbar passt das nicht in ein Sicherheitsverständnis, das vor allem militärische Akteure und wirtschaftliche Interessen in den Mittelpunkt rückt. Diese Auslassung ist ein politisches Signal: Zivile Sicherheit zählt weniger als militärische Anschlussfähigkeit.“(aus PRESSEMITTEILUNG,)

Freitag, 6. Februar 2026

Das System Riverty (Bertelsmann Group), die Zahlungssäumigen und der Alltag von Schaffnern

Zweibrücken/Landstuhl. Ein Sprecher Gewerkschaft der Polizei sprach in die Kamera, das Totschlagen des Zugbegleiters zeige die wachsende Aggression gegen Uniformen und deutete damit dämagogisch im Sinne der Staatsgewalt die Eskalation im Regionalzug um. Dort sollte ein griechischer, in Deutschland nicht gemeldeter, Passagier ohne Ticket den Zug verlassen. Der Totschlag ereignete sich aber wohl kaum gegen die Uniform, wenn auch ein "Gewaltforscher" dies im ZDF ebenfalls nahelegt. Für tausende Zugbegleiter sind Beleidigungen und andere Aggressionen Alltag. 

So läuft es normalerweise: Die Zugbegleiter verlangen den Personalausweis, tippen dessen Daten in ihre Elektronik ein, die eine 60-Euro-Strafrechnung ausdruckt. Nach ein paar Wochen kommt dann eine Mahnung mit 30 € Aufschlag und Androhung von Zinseszinsen und möglicher weiterer Rechtskosten von Riverty, die auch für Amazon das Inkasso abwickeln.

Wieviel oft sehr junge Fahrgäste im Zug bereits zusammengeschlagen wurden, gibt's darüber eine Statistik? Ich kenne den Fall eines Pendler-Schuljungens. Und auch die Antifaschistin Jutta Ditfurth bekam eine Eisenstange in der Bahn auf den Kopf, was zu Gehirnerschütterung und Traumata führte...ip

Nicht die Drohnen töten, sondern die Befehlsgeber! Schluss mit dem Krieg!

https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/wir-sollen-den-krieg-finanzieren-aber-seine-wirklichkeit-nur-selektiv-sehen/