Weltweit fallen jedes Jahr etwa 5,5 Millionen Tonnen Plastikabfälle allein aus Laboren an. Das sind 2 Prozent der globalen Menge an Plastikmüll bei nur 0,2 Prozent Forschern... (Quelle: MHH)
Dienstag, 9. Juni 2026
Resilienz-Campus beginnt am 1.Juli - möge es gelingen
Hannover, 9. Juni 2026. Der Verbundantrag „Resilient@Campus“ wurde von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre in der Förderlinie „Die Welt ist mein Campus“ zur Förderung ausgewählt – als einer von nur 29 geförderten Anträgen unter insgesamt 219 Anträgen. Unter der Leitung der Hochschule Hannover (HsH) entwickelt der Hochschulverbund gemeinsam mit der FH Münster und der HNE Eberswalde in den kommenden vier Jahren innovative Ansätze zur Förderung psychischer Resilienz von Studierenden in Zeiten multipler gesellschaftlicher Krisen.
Ausgangspunkt des Projekts ist eine Realität, die Hochschulen zunehmend beschäftigt: Studierende erleben die Auswirkungen von Klimakrise, gesellschaftlichen Unsicherheiten und Transformationsdruck nicht nur intellektuell, sondern auch emotional und psychisch. Gleichzeitig wird mentale Gesundheit bislang häufig außerhalb von Studium und Lehre verortet.
Mit „Resilient@Campus“ entsteht deshalb eine evidenzbasierte Toolbox, die Lehrende dabei unterstützt, psychische Resilienz als Teil kompetenzorientierter Hochschulbildung mitzudenken und Studierende in ihrer Handlungs- und Transformationsfähigkeit zu stärken.
Montag, 8. Juni 2026
Mehr Kreativität im Oberstübchen gefragt
| Hannover /FrankfurtMain. Schon Ephraim Kishon zeigte, was lebendiger Journalismus sein kann. Dass der in den Presseabteilungen der Kommunen dringend gebraucht wird, zeigt das Beispiel ffm, wo fetzige Überschriften und packende Fotos an der Tagesordnung sind. Die haben allerdings im Gegensatz zu Hannover mehr Geld für gute Texterinnen und vor allem Fotografinnen in der Tasche. |
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| Rooftop day in ffm. Foto: Jan Hassenflug. |
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| Sonnengruß auf Frankfurterisch (iptext) Foto: Holger Menzel |
Sonntag, 7. Juni 2026
Nachtrag zum Europäischen Nachbarschaftstag
Hannover. Wienke Zitzlaff, geborene Meinhof, die ein Wohnhaus für Frauen als Stiftung gegenüber dem Faustzentrum gründete, ist vor fast 10 Jahren gestorben.
Sie genehmigte mir zuvor die Veröffentlichung einer e-mail, die sie mir schickte, als ich sie um Rat für eine eigene Stiftung fragte, denn zig Stiftungen sind inzwischen verschleiert kommerziell und politisch zweifelhaft auf dem "Markt".
Zitzlaffs später inhaftierte Schwester Ulrike Meinhof versuchte über den hannoverschen Strafverteidiger und Autor Heinrich Hannover ihre Kinder bei Wienke unterzubringen. Der Spiegel-Redakteur und Reitstallbesitzer Stefan Aust hatte sie aber bereits seinem langjährigen Freund, dem pädophilen Kindsvater Klaus Rainer Röhl zugeführt, der das Sorgerecht innehatte.
Dies als Hintergrund, um welch eine bescheidene und liebenswerte Person es sich bei Wienke handelte, die wegen der landesweit mit 150 000 Mann und zentralisierter Polizeimacht des Bundeskriminalamtes (Einschaltung von Volksfahndung über Fernsehen und Bundeskanzler) gejagten Terroristin von Alfred Klaus vom BKA bedrängt wurde, ihre Schwester Ulrike zu treffen, weil die sonst mit Sicherheit erschossen werden würde...
Zitzlaff engagierte sich auch gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands sowie die Einführung militärischer Strukturen.
Fand jetzt erst diesen kleinen email-Text-Rest von Wienke Zitzlaff wieder, zum Thema Nachbarschaft bei den Zeiss-Mitarbeitern in Jena. ip
"In meinem kindlichen Erleben gab es da keinen Unterschied zwischen einem einfachen Arbeiter und einem Ingenieur. Unsere sozialdemokratische Mutter hob hervor, dass die Zeiss-Stiftung auf Wunsch von Ernst Abbe nach dem Handwerker Carl Zeiss benannt wurde und nicht nach ihm. Diese Erfahrung hat mich sehr geprägt.
Später - Anfang der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts - erwarb ich ein kleines Häuschen mit 60 qm Wohnfläche, einem Ziegenstall und 1250 qm Land in einer Arbeitersiedlung: Alle Häuschen waren gleich, die Bewohner hatten sie selbst gebaut, sich gegenseitig geholfen. Die Männer arbeiteten in der Fabrik, ihr Lohn wurde gebraucht, um Land und Baumaterialien zu finanzieren, die Frauen bestellten das Land, erwirtschafteten Gemüse, buken Brot, sorgten für die Kinder und für die Ziegen. Ihr Stolz: wir wohnen unabhängig vom Fabrikherren.
Samstag, 6. Juni 2026
Blauer oder weißer Kassenzettel?
Wochenendeinkaufstipp: Wenn du zb in Hannover einkaufst, könntest du direkt bei einer Filiale nachfragen, z. B.: NP-Markt Hannover - Calenberger Neustadt. Ein einfacher Test: Sind die Bons blau, handelt es sich meist um Blue4est-Papier, das ohne BPA, BPS und andere chemische Farbentwickler hergestellt wird.
Freitag, 5. Juni 2026
PRÜF Demo am 13. Juni mit Ronja Maltzahn. Die von Udo Lindenberg mit dem Panikpreis ausgezeichnete Künstlerin
Die bundesweite Bewegung PRÜF (Prüfung Rettet Übrigens
Freiheit) geht in die nächste Runde. Am zweiten Samstag im Juni (13.06.) versammeln sich erneut
Bürger:innen aus ganz Niedersachsen in der Landeshauptstadt Hannover, um ein klares Zeichen für den
Schutz unserer verfassungsrechtlichen Ordnung zu setzen.
Die zentrale Forderung der Kampagne bleibt
unmissverständlich:
„Alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als
rechtsextremer Verdachtsfall
oder als gesichert rechtsextrem eingestuft werden, sollen
durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden.“
Während die Politik zögert, beweist die Zivilgesellschaft
langen Atem. Frei nach dem Motto:„Demokratie ist kein Sprint, sondern ein Marathon“
versammeln sich die Demonstrierenden landesweit auf den regelmäßigen PRÜF-Demos. In Deutschland wird
traditionell jede Kleinigkeit kontrolliert. Vom TÜV bis zur Wasserqualität. Es ist unvernünftig,
ausgerechnet bei der existenziellsten Frage unserer Demokratie auf ein mögliches rechtsstaatliches Prüfverfahren
zu verzichten. Ziel des anhaltenden Protests ist es, die Landesregierung zu einem formalen
Beschluss zu bewegen, damit Niedersachsen im Bundesrat aktiv die Einleitung des Prüfverfahrens gemäß
Artikel 21 Grundgesetz vorantreibt.
Positiver Protest und kreatives Programm
Die PRÜF-Demos zeichnen sich bewusst durch eine friedliche,
bunte und ausgesprochen familienfreundliche Atmosphäre aus. Statt Ohnmacht und
Frustration setzt die Bewegung auf kreativen Mitmach-Protest, Informationsangebote und ein
vielfältiges Kulturprogramm.Wann? Samstag, 13. Juni 2026 um 14 Uhr Wo? Kundgebung auf dem Opernplatz, Hannover. Demozug
als Rundlauf, ca. 2,2 km.
Moderation: Pauline Prigge. Die erfahrene Poetry
Slammerin wird mit kraftvoll aufgeladenen Worten und ihrer mitreißenden Energie durch das Programm
führen.
Bühne: Ronja Maltzahn. Die von Udo Lindenberg mit
dem Panikpreis ausgezeichnete Künstlerin hat mit ihrer Musik bereits über 30 Länder bereist und stand
auf mehr als 600 Bühnen. Gemeinsam mit ihrem Partner Fede verbindet sie Cello,
Ukulele und Synthesizer zu einem sphärischen Sound, bei dem es um weit mehr als Musik
geht: um echte Begegnung und gelebte Weltoffenheit.
Lauti: DJ Lunatic. Er sorgt auf dem
Lautsprecherwagen für den passenden Demotrack und die nötige Energie auf der Straße. Seit über 30 Jahren ist er in
der Clubszene von Hannover
und hat bereits in fast jeder Location der Stadt an den
Decks gestanden.
Die Veranstalter rufen alle Teilnehmenden dazu auf,
kreative, bunte und witzige PRÜF!-Schilder mitzubringen. Auf das Mitführen von
Länderflaggen wird im Sinne einer überparteilichen, rein verfassungsorientierten Demonstration bewusst
verzichtet. Interessierte Bürger:innen können zudem die landesweite Online-Petition unterstützen
(innn.it/pruef-nds), die bereits von über 10.000 Menschen unterzeichnet wurde. Weitere Infos:
pruef-demos.de/nds.







