Donnerstag, 23. Juli 2026

Niemand konnte schlafen, Krankenhäuser waren überfüllt, Vogeljunge fielen tot aus den heißen Nestern - bei mir holen sich Schmetterlinge und Vögel Wasser an der Tränke, falls die streunenden Katzen es zulassen

Meine Nachbarschaftshilfe❤️: Begrünung fungiert als Hitzepuffer
und gibt zudem
Feuchtigkeit über die Blätter ab, kühlt so die Umgebungsluft
durch Verdunstung. Der Hagel allerdings schlug in große Blätter
Löcher und fegte kleine von den Bäumen. iptextfoto



Racket statt Rocket


Tennis³ steht vor der Tür: Hannover wird zum Racketsport-Treffpunkt

Tennis, Padel, Pickleball und Beach Tennis an einem Wochenende: Vom 24. bis 26. Juli 2026 zeigen die Hannover Open im Rahmen der Finals in Hannover die ganze Vielfalt des Racketsports. Rund 220 Spieler sind für die Turniere und Mitmachangebote an den drei Veranstaltungstagen gemeldet.

Geldbußen von insgesamt 890 Millionen Euro sind keine Willkür

Brüssel. Bernd Lange, Mitglied des Europäischen Parlaments, Vorsitzender des Ausschusses für Internationalen Handel (INTA), Vorsitzender der Konferenz der Ausschussvorsitzenden (CCC):
„Google-Strafe darf kein Vorwand für US-Zoll-Vergeltung sein“

Die Europäische Kommission hat heute gegen Google zwei Geldbußen in Höhe von insgesamt 890 Millionen Euro verhängt. Grundlage sind Verstöße gegen den Digital Markets Act. Die Kommission beanstandet die Bevorzugung eigener Angebote in der Google-Suche sowie Einschränkungen für App-Anbieter, die ihre Kundinnen und Kunden auf alternative und häufig günstigere Kaufmöglichkeiten hinweisen wollen.
Lange: „Die Entscheidungen der Europäischen Kommission sind richtig, konsequent und notwendig. Wer eine marktbeherrschende Torwächterposition besitzt, darf diese nicht nutzen, um eigene Angebote zu bevorzugen und Wettbewerber zu benachteiligen. Die Geldbußen von insgesamt 890 Millionen Euro sind keine Willkür, sondern das Resultat von Verstößen gegen europäische Regeln und damit das Ergebnis eines rechtsstaatlichen Verfahrens.

Es ist gut, dass die Europäische Kommission gerade heute Rückgrat gezeigt und diese Entscheidungen verkündet hat, obwohl noch nicht klar ist, wie die US-Zölle auf Waren aus der Europäischen Union nach dem 24. Juli konkret ausgestaltet werden. Damit unterstreicht sie, dass die Durchsetzung unserer Gesetze nicht von handelspolitischen Drohungen oder Zollankündigungen aus Washington abhängig gemacht werden darf. Zwischen unserer europäischen Gesetzgebung und der amerikanischen Zollpolitik darf kein Zusammenhang bestehen.

Für mich bleibt der Grundsatz entscheidend: Was offline Recht ist, muss auch online Recht bleiben. Europäische Gesetze gelten für alle Unternehmen, die auf unserem Binnenmarkt tätig sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Unternehmen aus Europa, den Vereinigten Staaten oder einem anderen Teil der Welt kommt. Diese Souveränität darf nicht zur Verhandlungsmasse werden.
Wir wissen aber, dass die europäische Digitalgesetzgebung für die jetzige US-Administration ein rotes Tuch ist. Deshalb ist nicht auszuschließen, dass die berechtigten Entscheidungen gegen Google zu neuen Ankündigungen oder handelspolitischen Maßnahmen aus Washington führen. Eine solche Verknüpfung wäre unberechtigt und gefährlich. Die Durchsetzung europäischen Rechts ist keine handelspolitische Provokation und darf nicht mit Gegenmaßnahmen beantwortet werden.
Trotz der unterschiedlichen und teilweise widersprüchlichen Zollankündigungen des US-Präsidenten in den vergangenen Tagen gehe ich derzeit davon aus, dass für Waren aus der Europäischen Union nach dem 24. Juli Zollsätze gelten werden, die den Vereinbarungen von Schottland entsprechen. Entscheidend ist allerdings nicht die nächste Ankündigung, sondern die tatsächliche Umsetzung.
Falls die Vereinigten Staaten Schritte unternehmen, die die Vereinbarungen von Schottland unterlaufen oder die europäische Gesetzgebung mit zusätzlichen Zöllen angreifen, muss die Europäische Union schnell und klar reagieren. Wir lassen uns weder erpressen noch unter Druck setzen. Gegen Willkür helfen nur ein klarer Kurs und ein funktionierendes und einsatzfähiges europäisches Sicherheitsnetz, das wir erst vor Kurzem auf Druck des Europäischen Parlaments eingeführt haben.
Die Zollpräferenzen für die Vereinigten Staaten sind nicht in Stein gemeißelt. Sie können jederzeit ausgesetzt werden, wenn sich die Gegenseite nicht an die Vereinbarungen hält. Sollte Washington unberechtigte Maßnahmen ergreifen, müssen die vorhandenen europäischen Schutzinstrumente entschlossen geprüft und eingesetzt werden.“ Europäisches Parlament - Europabüro Hannover

ip-Comedy: Wetter heute...

... mittels Werkzeugverstand ausgedrückt: 

Das Wetter hat ein kaputtes Kugellager! 
Eine Unwucht liegt im Planeten vor!

???🌡️☀️☂️🌋🌁🌪️🌧️🌫️☁️🌦️⛈️🌬️🌩️❄️???

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Mittwoch, 22. Juli 2026

Wasserqualität

Hannover. Das Hainhölzer Naturbad musste geschlossen werden und kann vorübergehend nicht öffnen. Hintergrund ist, dass aktuell eine zu hohe Keimbelastung festgestellt wurde.

Das Wasser des Bades wird nicht gechlort, es erfolgt ein Selbstreinigungsprozess durch Filteranlagen. Daher besteht zum Beispiel bei der Einspülung von größeren Regenmengen oder anderen externen Einflüssen die Möglichkeit von temporären Beeinträchtigungen der Wasserqualität. Die Öffnung des Bades erfolgt sobald sich die Werte wieder normalisiert haben.

Dienstag, 21. Juli 2026

Mal so richtig auf die Pauke hauen:

Ipfoto Plakate

Soldatische Logik - ein Testosteron-geschwängertes Psychogramm

Über den Hund kamen wir ins Gespräch: Ein reinrassiges Windspiel. "Der Kaiser hat diese Hunde so geliebt, dass er sie mit ins Grab nahm", bedauerte er die 3000 Euro hohen Operationskosten, weil der 25km/h schnelle Hund sich in Maulwurfslöchern beide Hinterläufe brach.

Und unvermittelt: Die 45 Jahre bei der britischen Rheinarmee seien die schönste Zeit seines Lebens gewesen. 
Frage: Haben Sie Menschen erschossen? "Ja natürlich, im Auftrag der Queen. Das gehört zum Beruf. Mein General war sehr stolz, dass er seine gesamte Mannschaft heil aus Afghanistan wieder nachhause zurückbrachte." Im Irak sei er nur kurz gewesen. 

"In Nordirland ist es am heißesten hergegangen. Da haben wir jede Menge Katholiken erschossen." Später hätten die aus Rache zwei Offiziere ermordet. "Da wir an den Nummernschildern unserer Autos identifizierbar waren, wurden dann vorsichtshalber gefälschte Schilder verwendet."

Er sei gegen Wehrpflicht. Für einen Beruf müsse man sich entscheiden können. Ein Lastwagenfahrer entscheide sich ja auch, am Straßenverkehr mit den unzähligen Verkehrstoten teilzunehmen...
Frage: "Entscheidet sich denn einer wirklich, oder gerät er zum Beispiel durch seine finanzielle und soziale Lage hinein?" 
Antwort: "Ich war noch sehr jung, als ich zur Rheinarmee ging." ip

Nachtrag: Die BAOR, British Army of the Rhine, britische Landstreitkräfte, die in Deutschland stationiert waren, 1994 im Zuge der Truppenreduzierungen nach dem Ende des Kalten Krieges aufgelöst und durch die British Forces Germany (BFG) ersetzt), war mehr als eine reine Besatzungsarmee. 
Im Laufe des Kalten Krieges wurde sie zu einer vollwertigen NATO-Kampftruppe, die für einen möglichen Krieg mit der Sowjetunion und ihren Verbündeten vorbereitet wurde.
Aufgrund der langjährigen Stationierung in Deutschland verblieben zahlreiche ehemalige Militärangehörige in Deutschland und sind zum Teil in der Royal British Legion organisiert. 
Ein bekannter Nachfahre britischer Militärangehöriger in Deutschland ist der vormalige niedersächsische Ministerpräsident David McAllister (Sohn eines britischen Zivilbeamten).