Sonntag, 12. Juli 2026

Fetisch Intelligenz

 Hannover. Gisela Schmalz ist Professorin für Business an einer internationalen Hichschule. Am 14. 9. um 19 Uhr referiert sie im Literaturhaus, Sophienstraße 2, darüber, warum heute so viele Kinder als hochbegabt gelten. Warum sind Tech-Manager und rechtsextreme Influencer von Intelligenz besessen? 

In ihrem Sachbuch untersucht sie, wie IQ, Leistungsdenken und KI-Diskurse Gesellschaft und Politik prägen und genutzt wird, um Menschen zu bewerten, zu sortieren und soziale Unterschiede zu legitimieren. Schmalz plädiert für ein humanistisches Verständnis von Intelligenz. WWW.LITERATURHAUS-HANNOVER. DE

Trigger-Warnung: Ungebetene Gäste

Hannover. Selbst in solch gemäßigten Zonen wie Niedersachsen droht nicht nur am Rathaus der Balkon herunter zu fallen, auch Privatleute stehen vor der herausfordernden Austrocknung ihrer Wände. Mal dringen Flugameisen ein (Foto, noch? nicht so groß wie thailändische Riesenameisen), mal dicke Käfer (besonders nächtlich durchs geöffnete Fenster bei ökologisch Engagierten mit reichlich Pflanzen am Haus), sodann Ungeziefer durch alte Rohrleitungen. Motten entpuppen sich in vergessenen Kleidersäcken oder Getreidevorräten, Maden tummeln sich in der Biotonne, usw. iptextfoto
Man muss Sido nicht mögen, um gewisse brutale Wahrheiten in diesem Song zu entdecken: https://youtu.be/HCWewPwJK4I?si=eM81eoyo6dCD7OYP
Ein Bauunternehmer aus Wolfenbüttel, der seine Kinder gern zur Großwildjagd mitnimmt, hat zuhause ein Tableau mit lebenden Kakerlaken als Wandbild installiert. Immerhin lernten die Kinder dadurch, sie zu identifizieren, falls sie ihnen in Häusern begegnen... ip

Samstag, 11. Juli 2026

Allenthalben unerbetene Botschaften

Hannover. Wenn jedes Unternehmen Informationen, welcher Art auch immer, so weithin sichtbar wie enercity über die Stadt ergießen würde, hätten wir bald keine eye-catching-freie Minute der Erholung mehr.  upfoto

An der Bastion gegenüber dem Heizkraftwerk spielte sich Samstagabend niedersächsische Apartheid ab. 95 Prozent schwarzes Publikum feierte eine "Hiphop-Party gegen Rechts" mit reichlich Raggae, während an der Bar Strandleben rein weiß in den Liegestühlen und Hängematten gelagert wurde. Auf den Rasenflächen war es dann etwas gemischter. ip

If I had a song...

 Song for freedom

Hast du keine Angst? https://youtu.be/Ys_mgEcVXDE?si=mKx-CibfPIH69-Op

Freitag, 10. Juli 2026

Aber bitte mit veganer Sahne

Der Himmel blau, die Straßen leer, es sind Sommerferien in Hannover. Da ist gerade noch ein Platz im Eiscafé Birne&Beere auf der Calenberger Straße frei. Der engagierte Eismacher hatte sich ausgerechnet zu Corona-Zeiten selbstständig gemacht, überstand die Durststrecke aber. Inzwischen werden auch 4 Sorten veganes Eis angeboten plus veganer Sahne; sowie Eisherstellungskurse. iptextfoto

Nur Ja heißt Ja

Zum heutigen Abstimmungsergebnis des Bundesrats zu „Nur Ja heißt Ja“ äußert sich die Niedersächsische Justizministerin Dr. Kathrin Wahlmann :„Heute ist ein großer Tag für die Stärkung der sexuellen Selbstbestimmung in unserem Land und für den Schutz von Opfern sexueller Gewalt. Der Bundesrat hat einer Entschließung, die Hamburg und Niedersachsen eingebracht haben, zugestimmt und damit ein wegweisendes Signal gesetzt. Sexuelle Handlungen setzen die freiwillige und erkennbare Zustimmung aller Beteiligten voraus. Unser Ziel ist es, bestehende Schutzlücken zu schließen und dem Prinzip der sexuellen Selbstbestimmung noch größeres Gewicht beizumessen – diesem Ziel sind wir heute ein großes Stück näher gekommen. Die „Nur ja heißt ja“-Lösung verlagert die Verantwortung dahin, wo sie hingehört: zu den Tätern. Unsere Botschaft ist klar: Sex braucht Einvernehmen. Schweigen, Unsicherheit oder Erstarren dürfen nicht zur Straflosigkeit von Sexualstraftätern führen. Wer die Grenzen eines anderen Menschen missachtet, verletzt dessen Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und gehört dafür konsequent bestraft. Es wird Zeit für ein Sexualstrafrecht, das unserem Anspruch als moderne Gesellschaft genügt: Die sexuelle Selbstbestimmung und die körperliche Unversehrtheit stehen nicht zur Disposition.“

Eierkartons auf den Boden der Biotonne legen! Maden-Alarm!

Abfallwirtschaftsbetrieb informiert: Maden-Alarm im Bioabfall. So bleibt die Biotonne im Sommer sauber

Der Sommer sorgt für warme Temperaturen, bringt jedoch auch Herausforderungen für die Abfallwirtschaft und die Haushalte mit sich. Wenn Bioabfälle in der Hitze gären, lässt der Maden-Alarm meist nicht lange auf sich warten. Die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) gibt praktische Tipps, wie der Abfall sauber durch die heißen Tage kommt und positioniert sich als nützlicher Alltagsberater.

Aus richtig getrennten Küchen- und Gartenabfällen stellt aha hochwertigen Kompost her. Damit der Weg dorthin nicht zur Geruchsprobe wird, helfen ein paar einfache Handgriffe im Alltag:

Die aha-Checkliste:

Der Schattenspender: Stellen Sie die Biotonne unbedingt an einen schattigen Platz. Direkte Sonneneinstrahlung beschleunigt den Gärprozess und zieht Fliegen magisch an.

Die Feuchtigkeitsbremse: Legen Sie den Boden der Biotonne sowie den Küchen-Bioeimer mit etwas Zeitungspapier oder Eierkartons aus. Das saugt austretende Flüssigkeiten auf – denn ohne Feuchtigkeit können sich Maden nicht entwickeln.

Gut verpackt: Wickeln Sie nasse Bioabfälle in Zeitungspapier ein. Wichtig: Plastiktüten und auch sogenannte „Bio-Plastikbeutel“ sind absolut tabu. Sie zersetzen sich in den Kompostieranlagen nicht schnell genug und verbleiben als Mikroplastik in der Umwelt.

Deckel zu: Der Tonnendeckel sollte im Sommer konsequent geschlossen bleiben. Das verhindert, dass Fliegen ihre Eier im Müll ablegen, und dämmt Gerüche ein.

Die Geruchskiller (Hausmittel): Eine dünne Schicht Kaffeepulver oder Natron über dem Abfall bindet schlechte Gerüche und hält Ungeziefer fern. Auch ein Stück Karton oben auf dem Abfall schützt vor unerwünschten Gästen.

Regelmäßige Reinigung: Eine schnelle Spülung der Tonne nach der Leerung beugt hartnäckigem Befall vor.

Mit diesen einfachen Kniffen leisten alle Bürgerinnen und Bürger gemeinsam einen Beitrag für eine saubere und nachhaltige Umwelt.

Weiterführende Informationen zur richtigen Abfalltrennung finden Interessierte online unter www.aha-region.de/bioabfaelle.