Hannover, 20.02.2026. Der Psychosoziale / Psychiatrische Krisendienst (PPKD) ist unverzichtbar in der psychosozialen Versorgung für Menschen in akuten Krisen. Ob am Telefon oder im persönlichen Gespräch: Der Krisendienst bietet schnelle Hilfe am Wochenende und an Feiertagen – genau dann, wenn viele andere Unterstützungsangebote nicht erreichbar sind. 1997 ins Leben gerufen lag der PPKD über viele Jahre in den Händen der Seelhorst-Stiftung, die ihre Trägerschaft zum Jahresende 2025 abgegeben hat. Nach einer europaweiten Ausschreibung hat die Region Hannover den Krisendienst zum Jahresbeginn 2026 an das Diakonische Werk Hannover gGmbH und den Caritasverband Hannover e.V. übergeben, die den Dienst künftig gemeinsam umsetzen. Die Region hat dafür in den nächsten drei Jahren 750.000 Euro an Fördermitteln bereitgestellt. Offizielle Übergabe der Trägerschaft und Start in den neuen Räumen des Psychosozialen / Psychiatrischen Krisendienstes ist Mittwoch, 25. Februar, im Evangelischen Beratungszentrum,Oskar-Winter-Straße 2, 30177 Hannover.
Montag, 23. Februar 2026
Wie schön, dass du sie geboren hast, Anette
Hannover /JVA Hildesheim. Anette W. hat ihren Blog wieder aufgenommen. Die Briefe, die sie aus dem Gefängnis schreibt, werden dort veröffentlicht – persönlich und direkt. Sie beschreibt ihren Alltag, ihre Gedanken und das, was diese Zeit mit ihr macht. Es sind ehrliche Einblicke in eine Realität, die sonst meist verborgen bleibt. Hier geht’s zum Blog: Anettes Blog. Ab jetzt erscheint voraussichtlich jeden Sonntag ein neuer Blogeintrag. Danke, dass ihr weiterhin hinschaut, mitlest und Anette und ihre Töchter unterstützt – auf welche Weise auch immer.
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| Schamanischer Versuch, den Frühling herbeizulocken. ip |
Zwei Jahre MethoThek: Stadtbibliothek Hannover lädt zum Netzwerktreffen ein
Die MethoThek der Stadtbibliothek Hannover feiert ihr zweijähriges Bestehen. Aus diesem Anlass lädt die Stadtbibliothek am Freitag, 6. März 2026, von 16 bis 17.30 Uhr zu einem offenen Netzwerktreffen in die Zentralbibliothek ein. Seit ihrer Eröffnung hat sich die MethoThek als Co-Learning-Space der Stadtbibliothek Hannover etabliert. Sie bietet Raum für Methoden aus Coaching, Moderation, Seminarleitung und Training, die in Workshops praktisch erprobt werden können. Ergänzt wird das Angebot durch Kreativ- und Seminarmaterialien sowie Methodenkoffer, die zur eigenständigen Arbeit vor Ort genutzt werden können. Mit der MethoThek stärkt die Stadtbibliothek Hannover ihre Rolle als offener Lern- und Begegnungsort für Wissenstransfer, Austausch und gemeinsames Arbeiten – niedrigschwellig, praxisnah und vernetzend. Die Zukunft im Blick Jetzt feiert die Stadtbibliothek unter dem Titel „2 Jahre MethoThek – Dank & Ausblick“ ein Netzwerktreffen, um auf die letzten zwei Jahre zurückzublicken. Aber auch die Zukunft des Co-Learning-Spaces steht auf der Tagesordnung: Was hat gut funktioniert? Wie kann sich die MethoThek weiterentwickeln? Welche neuen Formate, Themen und Kooperationen sind denkbar? Expert*innen und neue Interessierte können ihre Meinungen einbringen, neue Ideen entwickeln, sich untereinander austauschen und vernetzen. Details zur Veranstaltung Termin: Freitag, 6. März 2026, 16 –17.30 Uhr. Ort: Zentralbibliothek Hannover Hildesheimer Str. 12 30169 Hannover 5. Obergeschoss Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter stadtbibliothek-hannover.de.Die MethoThek der Stadtbibliothek Hannover feiert ihr zweijähriges Bestehen. Aus diesem Anlass lädt die Stadtbibliothek am Freitag, 6. März 2026, von 16 bis 17.30 Uhr zu einem offenen Netzwerktreffen in die Zentralbibliothek ein.
Seit ihrer Eröffnung hat sich die MethoThek als Co-Learning-Space der Stadtbibliothek Hannover etabliert. Sie bietet Raum für Methoden aus Coaching, Moderation, Seminarleitung und Training, die in Workshops praktisch erprobt werden können. Ergänzt wird das Angebot durch Kreativ- und Seminarmaterialien sowie Methodenkoffer, die zur eigenständigen Arbeit vor Ort genutzt werden können. Mit der MethoThek stärkt die Stadtbibliothek Hannover ihre Rolle als offener Lern- und Begegnungsort für Wissenstransfer, Austausch und gemeinsames Arbeiten – niedrigschwellig, praxisnah und vernetzend.
Die Zukunft im Blick
Jetzt feiert die Stadtbibliothek unter dem Titel „2 Jahre MethoThek – Dank & Ausblick“ ein Netzwerktreffen, um auf die letzten zwei Jahre zurückzublicken. Aber auch die Zukunft des Co-Learning-Spaces steht auf der Tagesordnung: Was hat gut funktioniert? Wie kann sich die MethoThek weiterentwickeln? Welche neuen Formate, Themen und Kooperationen sind denkbar?
Expert*innen und neue Interessierte können ihre Meinungen einbringen, neue Ideen entwickeln, sich untereinander austauschen und vernetzen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter stadtbibliothek-hannover.de.
Sonntag, 22. Februar 2026
Stoppt das Töten – Stimmen aus der Ukraine und Russland
Aus der Ukraine berichtet Andrii Konovalov über die Lage von Kriegsdienstverweiger*innen in seinem Land. Er beschreibt die rechtlichen Einschränkungen, den gesellschaftlichen Druck und die schwierige Situation von Menschen, die sich dem Militärdienst entziehen wollen. Trotz aller Hindernisse gebe es weiterhin Stimmen, die auf zivile Konfliktlösungen und internationale Solidarität setzen:
„Nach dem UN-Zivilpakt darf das Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen weder eingeschränkt noch außer Kraft gesetzt werden. Dieses Recht ist auch in der Verfassung der Ukraine verankert.
Das ukrainische nationale Recht beschränkt jedoch dieses verfassungsmäßige Recht unzulässig auf bestimmte religiöse Überzeugungen und schließt andere aus, was den Verpflichtungen zu Gleichheit vor dem Gesetz und Nichtdiskriminierung gemäß dem UN-Zivilpakt widerspricht. Zwischen Januar und Juni 2025 registrierte die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine mehr als 125.000 Fälle von Männern, die wegen Desertion oder unerlaubten Verlassens einer Militäreinheit angeklagt wurden. Insgesamt stehen über 2 Millionen Personen wegen Wehrdienstentziehung zur Fahndung.“
Einen Einblick in die Situation in Russland gibt Artem Klyga von Connection e.V. Er schildert die zunehmende Repression gegen Deserteur*innen und Friedensaktivist*innen sowie die Risiken, denen sich Menschen aussetzen, die öffentlich gegen den Krieg auftreten. Gleichzeitig verweist er auf Unterstützungsstrukturen, die Betroffenen helfen, das Land zu verlassen oder sich rechtlich zu verteidigen: „Wer in Russland eine Staatsbürgerschaft oder Aufenthaltsgenehmigung will, muss unterschreiben, dass er Militärdienst leistet. Die Mobilisierung war 2022 nicht vorbei, sondern die Regierung sucht immer neue Wege, Menschen zu rekrutieren.
Viele Russen werden mit falschen Versprechungen an die Front geschickt, z.B. um bestimmte Anlagen (z.B. Kraftwerk) zu schützen. In Russland gab es 2025 11.500 Strafverfolgungsfälle wegen Desertion oder Verlassen des Militärs.“
Das Aktionsbündnis „Stoppt das Töten“ wird getragen von: Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), attac Deutschland (auch der verstorbene CDU-Politiker und Jesuit Dr. Heiner Geißler war hier schon Mitglied, Bund für Soziale Verteidigung (BSV), Church and Peace, Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Netzwerk Friedenskooperative, NaturFreunde Deutschlands, Ohne Rüstung Leben (ORL).
Samstag, 21. Februar 2026
Am letzten Sonntag im Monat westprotest.de-Spaziergang
Freitag, 20. Februar 2026
Marktkirche entpacken!
Hannover. Wann ist die Sanierung unserer geliebten Marktkirche endlich beendet. Draußen wirbt die VGH-Versicherung mit "Alles Gute kommt nach oben" und meint damit ihre Förderung der künstlerischen Ausgestaltung von Bauplanen. Was daran Kunst sein soll, entzieht sich meinem Empfinden. Eher sieht das großflächige Gemälde wie Verpackungs-Design aus. Christo ist ja leider im Covidjahr 2020 entschlafen. Der hätte es gepackt.
Lesen die Figuren in der Mitte vielleicht in der HAZ? Das wäre Schleichwerbung. Hingegen hat die FAZ ihre berühmte Skulptur "Dahinter steckt immer ein Kluger Kopf" in einen Vorgarten entsorgt und lässt auf ihrem Grundstück als konkreten Akt der Menschenliebe mietgünstige Wohnungen errichten... Iptextfoto
Phosphorreduktion im Abwasser
ffm. Sauberes Wasser ist die Grundlage für ein intaktes Ökosystem, für Gesundheit und Lebensqualität. Mit einer neuen Anlage zur Phosphorelimination in der Kläranlage Niederrad/Frankfurt wird konkret gehandelt: Da Phosphor einer der Hauptverursacher von Gewässer-Eutrophierung ist, werden damit Seen und Fließgewässer geschützt und eine verlässliche kommunale Daseinsvorsorge für heutige und kommende Generationen geleistet“, sagt Stadtrat Siefert, der für die Stadtentwässerung zuständig ist.




