Samstag, 14. März 2026

Mit dem Tod von Jürgen Habermas endet eine Epoche

Frankfurt. Jürgen Habermas, der international renommierte Denker, ist am Samstag, 14. März, im Alter von 96 Jahren gestorben. Habermas prägte als Professor für Philosophie an der Goethe-Universität die intellektuelle Landschaft Europas und der gesamten Welt. 

Seine Assistentin Ildiko Dornbach und weitere Studenten unterstützte er bei der Bildung einer Landkommune in Italien, die bis heute funktioniert. Seine tiefe Überzeugung von der Kraft einer Vernunft basierten Kommunikation hat Maßstäbe auch für künftige Generationen gesetzt.

"Er hat die Kritische Theorie seiner Lehrer Theodor W. Adorno und Max Horckheimer durch kommunikationstheoretische Ansätze weitergeführt und mit dem Begriff des kommunikativen Handelns eine universelle Gesellschaftstheorie geschaffen, die auf der Grundlage der Rationalität von Verständigung im Medienzeitalter basiert. 

Das weltweit rezipierte Werk ‚Die Theorie des kommunikativen Handelns‘ gehört zum Kanon der bedeutendsten Werke der Philosophie des 20. Jahrhunderts und hat den internationalen Ruhm von Jürgen Habermas begründet. Jürgen Habermas war ohne Zweifel der wichtigste Philosoph der alten Bundesrepublik, der bis an sein Lebensende an den Debatten und Diskursen als ein wacher und scharfer Analytiker teilgenommen hat. Mit ihm verlieren wir einen großen Denker und einen überzeugten Demokraten, dessen Stimme dem Land fehlen werden.“ sagt die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig.

Auch nach seiner Emeritierung blieb Habermas eine einflussreiche Stimme in politischen und philosophischen Debatten. Seine Beiträge zur europäischen Integration, zu Fragen der Demokratie und zur Rolle der Öffentlichkeit fanden weltweit Beachtung. 

Mein Wort zum Sonntag: Thema "Disruption"

Nur meine verbrauchte Küchenschürze erinnert noch daran, wann Disruption in Hannover zugunsten der Militarisierung und Robotik einsetzte.
In den USA begann diese brutale "Disruption" des 21.Jahrhunderts mit NineEleven, als beispielsweise ein Unternehmer auf einen Schlag seine 3000 Angestellten einschließlich seines Bruders im zusammenstürzenden WorldTradeCenter sterben sah. 
Seitdem brechen nicht nur die geopolitischen Strukturen und globalen Lieferketten auseinander, auch Liebespaare, Freundinnen und sogar Verwandte nehmen voneinander Abstand.
Es herrscht die von den Oligarchen erzwungene Leere, die nicht das geringste mehr mit Meditation, Fitness, Mutterschaft oder Eheglück zu tun hat.
Ob die neue KI-Weltordnung wohl noch lebenswert sein wird? ip

Freitag, 13. März 2026

Und wiedereinmal kuschen die Gewerkschaften - Zukunft für VW-Werk in der Friedensstadt Osnabrück intern schon festgelegt auf reine Waffenschmiede

Osnabrück. Nach Insider-Informationen hat der Betriebsrat von VW Osnabrück auf der Betriebsversammlung am Donnerstag den vollständigen und langfristigen Werksumbau auf Rüstung angekündigt. Betriebsratsvorsitzender Placke sagt: "Das wird nicht nur ein kurzer Ausflug in die Rüstungsproduktion".

Eine Einheitsfront aus Konzernvorstand, Geschäftsführung und Gewerkschaft gibt alles, dass dieser Umbau möglichst sicher und reibungslos über die Bühne geht. Denn eine Rüstungskonversion der Fabrik ist nicht unstrittig. Seit Bekanntwerden der Vorschläge um eine mögliche Übernahme durch Rheinmetall im Frühjahr letzten Jahres regt sich Widerstand aus der Osnabrücker Bevölkerung und darüber hinaus:

Die IG Metall Osnabrück tut derweil alles dafür, dass sich Ihre Mitglieder bloß nicht an der Debatte beteiligen. Auf der Betriebsversammlung letzten Donnerstag gab sich der 1. Bevollmächtigte Stephan Soldanski sogar die Mühe, eine Bildpräsentation mit Bildern von Aktionen vorzuführen (Aufhängen eines Banners mit einer Friedenstaube, Antimilitaristisches Winterfest...), um die Beschäftigten scharf dazu anzuhalten, sich bloß nicht an solchen Aktionen zu beteiligen. Überhaupt, so wird Soldanski von einem Besucher der Betriebsversammlung zitiert, sei er froh, dass die Polizei gegen solche antimilitaristischen Zusammenhänge ermittle. Soldanski rief die Beschäftigten auf, auf keinen Fall mit Aktivisten zu sprechen und auch nicht mit der Presse. Solche "Störfeuer" seien schädlich im Kampf um zukünftige Arbeitsplätze.

Werksintern scheint schon klar, dass die einzige aktuell angestrebte Zukunftsoption eine hundertprozentige Umstellung auf Rüstungsaufträge ist. Bei den meisten Übernahmegesprächen und Pilot-Projekten, an denen die Entwicklungsabteilung arbeitet, gehe es um Rüstungsaufträge.

Die Rüstungsproduktion konkretisiert sich Tag für Tag. Erst am Montag war über einen Bericht in der Automobilwoche bekannt geworden, dass für das Werk bereits ein Produktionauftrag von Rheinmetall ergangen ist - ab April sollen dort 60 bis 100 Beschäftigte gepanzerte Fahrerkabinen bauen.

Während Rheinmetall gestern einen Kauf des Werks offiziell absagte, war zeitgleich die Delegation eines unbekannten Unternehmens im Werk. Nach Konzerninformationen ist mindestens ein weiteres Rüstungsunternehmen im Gespräch mit dem Werk.

Nachtrag zum Weltfrauentag - alle Emotionen sind hilfreich

Hannover. Gestern erlebte ich eine zarte blonde Polizistin, die einen renitenten Autofahrer am Marstall anschrie, während ihr Kollege im Streifenwagen wartete. Der Angeschriene schrie zurück und sie verlangte nun seinen Ausweis. Passanten waren gebannt von der Szene und ich fand es einfach nur wirklich gesund, dass eine Frau durch ihre ewige Zwangserziehung zur Freundlichkeit endlich auch einmal andere Emotionen zeigt, ohne dafür gleich umgebracht zu werden (dies passiert öfter zuhause im zeugenlosen Bereich). ip

Karsten Siefert von Hannover Concerts: wir sind stolz, die wunderbare Alison Moyet für ein Konzert am Sonntag, 20. September 2026, im Kuppelsaal Hannover ankündigen zu dürfen. Die Fans dürfen sich auf Songs von Yazoo und Tracks ihrer Soloalben freuen. Tickets sind ab sofort erhältlich.https://youtu.be/Z8CeAHfAD2w?si=TP9xhgZTDkGVqMgt

Pipilotti Rist: "Wicked Game" https://youtu.be/cHGHh1o8IIE?si=qgU_8xIEGPmmffs9

Montag, 9. März 2026

"Mutter" klingt auf iranisch fast gleich: Madar

Die Ursprüngliche Bedeutung des Begriffs "Iran": Das Wort kommt aus alten indoiranischen Sprachen. In sehr alten Texten bezeichnete „arya“ einfach „edel“ oder „zu unserem Volk gehörig“.

Es taucht z. B. in alten Schriften wie den Avesta und den Rigveda auf. Dort bezeichnete es Menschen, die zu bestimmten indo-iranischen Stämmen gehörten.

Daher kommt auch der Name Iran, der ursprünglich ungefähr „Land der Arier“ bzw. „Land der Iranier“ bedeutete.

Im 19. Jahrhundert verwendeten einige Forscher „Arier“ für Menschen, die indo-europäische Sprachen sprechen (z. B. Persisch, Sanskrit, Deutsch, Englisch). Heute nutzt die Wissenschaft diesen Begriff dafür kaum noch, weil er missverständlich ist.

Die rassistische Ideologie von Adolf Hitler und der NSDAP behauptete fälschlich, „Arier“ seien eine überlegene nordische Rasse. Diese Idee war wissenschaftlich falsch, wurde aber benutzt, um Rassismus und Verbrechen zu rechtfertigen, besonders während des Holocaust. Heute gilt: „Arier“ ist kein biologisches Volk oder eine Rasse. Historisch bezog sich der Begriff nur auf alte indo-iranische Kulturen und Sprachen. Wegen des Missbrauchs im Nationalsozialismus wird das Wort heute meist vermieden oder nur historisch erklärt.

Die meisten Historiker und Sprachwissenschaftler glauben heute, dass die indoeuropäischen Völker ursprünglich aus einer Region nördlich des Schwarzen Meeres und des Kaspischen Meeres stammen. Diese Theorie nennt man die Kurgan-Hypothese. 

Die vermutete Urheimat lag in der Pontisch-Kaspischen Steppe (heute Teile von Ukraine, Südrussland und Kasachstan).

Etwa 4000–3000 v. Chr. begannen Gruppen von dort, sich in verschiedene Richtungen auszubreiten.

Aus dieser Region verbreiteten sich verschiedene Gruppen: nach Europa → Vorfahren vieler europäischer Sprachgruppen (z. B. germanisch, keltisch, slawisch), nach Iran und Zentralasien → Vorfahren der Iraniern- nach Indien → Vorfahren der vedischen Kultur.

Auch das englische Mother klingt sehr ähnlich dem iranischen Madar. Gila "Mother I feel you": https://youtu.be/hq6afMjZMH8?si=5saSGQRbIymMXFwO

Radioaktivität, elektromagnetische Strahlung, Notfallschutz, Radon-Gas

Salzgitter/Köln. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) nutzt bereits seit längerem Virtual-Reality-Brillen zur Vermittlung von Strahlenschutzwissen bei Bürgerveranstaltungen und auf Messen. Nun ist diese Software-Anwendung weiterentwickelt worden. Sie kann künftig für Lernende ab der achten Jahrgangsstufe eingesetzt werden. Bei entsprechender Ausstattung mit VR-Brillen und Tablets kann eine Klasse die verschiedenen Themen erkunden. Ziel ist ein möglichst niedrigschwelliger Zugang zum Strahlenschutz, mit dem gleichzeitig Fachwissen, Risikokompetenz und Teamarbeit gefördert werden. Die Anwendung kann zur Vorbereitung, Vertiefung oder Nachbereitung einer Unterrichtseinheit, aber auch im außerschulischen Kontext verwendet werden. Das Virtual-Reality-Angebot besteht aus fünf eigenständigen virtuellen Räumen, die jeweils ein Kernthema des Strahlenschutzes abdecken: Im Raum Röntgen geht es um die Grundlagen medizinischer Bildgebung sowie um deren Nutzen und Schutzaspekte. Verhalten und Schutzmaßnahmen bei Notfällen mit Radioaktivität, aber auch die Entscheidungsfindung in Ausnahmesituationen sind Themen des Raums Notfallschutz.

Bei der elektromagnetischen Strahlung stehen Alltagsgeräte vom Handy bis zur Kaffeemaschine und die sachliche Risikobewertung dazu im Vordergrund. Zur natürlich vorkommenden Strahlung gehört das Gas Radon, das insbesondere in Wohnungen eine Rolle spielt. Auch dafür gibt es einen eigenen Raum. Im Raum UV-Strahlung geht es um die Wirkung der ultravioletten Strahlung, Gesundheitsrisiken und wirksamen Schutz davor im Alltag.

Wer neugierig geworden ist und die Anwendung ausprobieren möchte, kann dies auf der didacta tun, die vom 10. bis 14. März 2026 in Köln stattfindet. Das BfS ist dort am Stand des Bundesumweltministeriums vertreten.

Sonntag, 8. März 2026

Ramstein schließen, raus aus der NATO, Teilnahme am Vernichtungskrieg beenden!

Die Kanaren gehören zu Spanien. Trump fordert nun Angriffe von Andalusien aus. Aber Spanien und Kanada verweigern sich der Iranhetze. Mögen ihnen weitere Länder folgen. (Grafik von mir bei ChatGTP angefordert) 
 Wer hätte das gedacht, als noch Despoten in aller Welt bezichtigt wurden, ihre Macht zur Vernichtung der Menschen gebrauchen zu können, dass ausgerechnet Trump und Netanjahu, auf beide warten lebenslängliche Gefängnisstrafen, ihnen nun folgen. Und "unser" Bundeskanzler und Ex-Blackrockmann Merz trotz seiner Anbiederung an Trump im Podcast "Hotel Matze" vom Schriftsteller Ferdinand von Schirach als "integer" bezeichnet wird. Integer ins Verbrechen? 

Zum Internationalen Frauentag sind unbedingt auch noch die Sexualkriminellen zu benennen, die ihre Frauen gewaltmäßig als Geisel nehmen, um dann weitere zu vergewaltigen, von denen es im Overton-Magazin heißt, sie hätten sich doch so gern angedient...Aus dem Honigkrug der All-Geberin Pandora stiegen einst Segnungen in die Welt, bis Hesiod sehr erfolgreich versuchte, in einer antifeministischen Fabel ihrer "Büchse" die Schuld an allen Übeln zuzuschreiben. (Barbara G.Walker stellte es erfolglos richtig)

Die Weltwirtschaft bricht zusammen: https://youtu.be/6s-5P7LiXGs?si=519Ec_sxffsfAN1Y

Übrigens: Die Bezeichnung Iran stammt aus dem Persischen und bedeutet ungefähr „Land der Arier“.

Trump soll offensichtlich das Finanzsystem abstürzen lassen und das digitale CBDC zum Durchbruch bringen: https://youtu.be/wu1u8WoJ13U?si=U2UtfNREeWW8MRnj