Dienstag, 22. September 2026
Gedanken zu den Ladies of all nations
Hannover. Am meisten wird mein deutschsprachiger Blog in den USA, Kanada und Norwegen gelesen. Dann erst in Germany. Im eigenen Lande gilt frau halt nix. Ob das nun ein gutes oder schlechtes Zeichen ist, sei dahingestellt. Jedenfalls haben meine Texte durchaus überregionale Gültigkeit, wenn auch Desinformationskampagnen sie benutzen, um ihren Sinn ins Gegenteil zu verkehren.
So hörte ich neulich einer Gruppe Teenagerinnen zu, die mit ihrem Lehrer unterwegs war, und aktuelle Gedanken äußerte: "Die Frau leidet genauso wie die Kuh, wenn man ihr das Kind wegnimmt". Lehrer: "Du vergleichst jetzt meine Frau mit einer Kuh?" Mädchen: "Okay, dann umgekehrt. Die Kuh leidet genauso."
(dazu mein Einschub: Habe mich im konkreten Fall Anette W. und Töchter sehr stark medial eingesetzt, so dass sie jetzt mit einer Tochter gemeinsam leben kann, wenn auch das Jugendamt die Aufsicht hat. Aber der Kindsvater blockiert selbst für die Schwester den Zugang zur anderen Tochter. Das Leiden geht also weiter...ip)
Anschließend ging es um die Reichensteuer, und es wurde gefordert, dass alle Reichen etwas arbeiten müssten. (Schwieriges Thema, denn Merz arbeitet ja am Ruin Deutschlands, Trump und Musk an dem Amerikas). Die Idee des Mädchens war dabei, dass jeder, der am Wohl der Welt mitarbeiten muss, für die gesamte Gesellschaft arbeitet, statt nur zu traden.
Klassenfahrten sind eben doch ein nützliches Tool für lebendige Gespräche...
Stellte mir vor, wie die von Palantir-Besitzer Peter Thiel als "Antichrist" beschimpfte Greta Thunberg an die Flucht-Yachten von Jeff Bezos und anderen heransegelt und ein paar entsprechende Graffiti sprüht. Aber das wäre natürlich lebensgefährlich. (iptextfotocollage Konkreter Poesie)
Montag, 21. September 2026
Menschen, die derzeit nach der Substitution oder aus anderen Gründen die Drägerwiese aufsuchen, sollten gezielt und wertschätzend auf eine alternative Anlaufstelle eingeladen werden (Züricher Modell).
Hannover. Stadtteilforum Linden-Süd zum Thema Drägerwiese: Gemeinsam weiterdenken
Die Situation rund um die Drägerwiese – gelegen am Ihmeufer nördlich des Wohnquartiers Ihmeauen – ist seit Jahren durch Nutzungskonflikte, gefühlte Unsicherheit und Belastungen für Anwohnende und Gewerbetreibende geprägt. Das Stadtteilforum Linden-Süd (STF) begrüßt ausdrücklich, dass die Landeshauptstadt Hannover (LHH) seit Juli 2026 mit einem neuen Unterstützungsangebot an drei Tagen in der Woche Soziale Arbeit, Gesundheitsförderung und Schadensminderung stärkt.
Falscher Ort ohne Perspektive
Gleichzeitig halten wir es für notwendig, die grundsätzliche Frage zu stellen, ob die Drägerwiese der richtige Ort für ein dauerhaftes soziales Angebot ist? Aus unserer Sicht lautet die Antwort eindeutig: Nein. Es gibt viel zu viel direkt angrenzende Wohnbebauung und neben der Substitutionspraxis noch weitere Einrichtungen für Menschen, die einen besonderen Unterstützungsbedarf aufweisen in direkter Nähe. Zudem ist die Drägerwiese perspektivisch Teil der nördlichen Weiterentwicklung des Stadtteilparks Linden-Süd. Ebenso bestehen konkrete Planungen für den Neubau des Godehardistifts auf der angrenzenden städtischen Fläche, die aktuell als Parkplatz genutzt wird. Laut Aussage des Betreibers, der Johannesstift Diakonie, von Anfang Februar 2026, gibt es mit der Stadt nur noch „Kleinigkeiten“ zu klären. Für uns ist klar: Spätestens mit dem Aufstellen des ersten Bauzauns, braucht das, eh nur für ein Jahr angesetzte, soziale Angebot eine neue Lösung, einen neuen Ort. Ein Angebot auf der Drägerwiese, wie es aktuell etabliert werden soll, stellt damit ausschließlich eine Übergangslösung dar. Stark verbesserte Vernetzung der einzelnen Akteursgruppen In der AG Wohnumfeld Linden-Süd am 08.09.2026 konnte erfreulicherweise festgestellt werden, dass die Zusammenarbeit der einzelnen Akteursgruppen rund um die Drägerwiese am Schwarzen Bären sich nach anfänglichen Schwierigkeiten, verbessert hat. Sozialarbeit und städtischer Ordnungsdienst stimmen sich inzwischen wöchentlich in einem Jour Fixe ab. Künftig soll auch die Polizei (PK Limmer) regelmäßig beteiligt werden. So können Präsenz, aktuelle Beobachtungen und notwendige Maßnahmen besser miteinander abgestimmt werden. Das STF und das Quartiersmanagement Linden-Süd (QM) begrüßen diese Entwicklung ausdrücklich. Gleichzeitig sollten die Erfahrungen des bisherigen Versuchsprojektes genutzt werden, um frühzeitig über die Zukunft nachzudenken.
Urbane Toleranz in der Nachbarschaft ausbauen
Zum Gelingen braucht es auch eine realistische, geübte Einschätzung der Lage seitens der angrenzenden Bewohnerschaft. Es bedarf urbaner Toleranz, gerade wenn in den Arbeitszeiten der Sozialarbeit ein erhöhtes Aufkommen von Hilfesuchenden festzustellen ist. Die Menschen, die sich auf der Drägerwiese aufhalten, gehören zu unserer Stadt. Gleichzeitig gelten für alle Menschen Regeln des gegenseitigen Respekts und der Rücksichtnahme.
Zukunftsidee nach „Züricher Modell“
Unser Vorschlag für die Zukunft lautet daher: „Klare Kante“ an der Drägerwiese und gleichzeitig ein konkretes, verlässliches und bestmöglich tägliches (Mo-Fr) Hilfsangebot an einem dafür geeigneteren Ort. Menschen, die derzeit nach der Substitution oder aus anderen Gründen die Drägerwiese aufsuchen, sollten nicht einfach verdrängt werden. Sie sollten vielmehr gezielt und wertschätzend auf eine alternative Anlaufstelle eingeladen werden (Züricher Modell).
Allgemeiner Aufruf zur Ort- und Raumsuche
Die LHH und alle beteiligten Akteure sollten aktiv nach geeigneten Immobilien oder Ersatzflächen suchen – möglichst auch nach einer geschlossenen Räumlichkeit, in der Sozialarbeit, Gesundheitsversorgung und Beratung verlässlich angeboten werden können. Auch weitere Flächen im Umfeld sollten dabei unvoreingenommen geprüft werden. Hier freut sich die LHH über Hinweise (können auch an das STF oder QM gesendet werden)! Bereits jetzt sollte die Zeit genutzt werden, um gemeinsam eine tragfähige räumliche Lösung für die Zukunft zu finden. Kontakt: Bettina Groh & Marit Kukat, Ehrenamtliche Sprecherinnen Deisterstr. 66, 30449 Hannover E-Mail: info@stadtteilforum-linden-sued.de Website: stadtteilforum-linden-sued.de Instagram: @stflindensued
Sonntag, 20. September 2026
Die Slowaken machen den Wahnsinn nicht mit
Aus dem Artikel:
https://overton-magazin.de/top-story/polnischer-regierungschef-russland-plane-hybride-drohnen-und-raketenangriffe-auf-laender-die-die-ukraine-unterstuetzen/
Fico: Es sei einfach, einen Vorwand für einen Krieg zu schaffen, man habe aber die Mittel zu erkennen, ob es sich um einen tatsächlichen Angriff gegen ein Nato-Land handelt. „Während meiner Amtszeit wird niemand slowakische Soldaten unter einem fadenscheinigen Vorwand aus der Slowakischen Republik entsenden, um gegen Russland oder ein anderes Land zu kämpfen.“ Wenn ein Land einen militärischen Konflikt provozieren wolle, müsse es dafür auch die Verantwortung übernehmen und sie nicht auf die anderen Nato-Länder abwälzen.
Samstag, 19. September 2026
In München ist Oktoberfest
Die kulturelle Enteignung ist in vollem Gang. Dunkle Busen aus Asien stecken in Dirndln und stämmige Beine aus USA in Lederhosen. Die Prostitution und der Diebstahl blühen, auch das Geschäft mit zartem Schweinsrücken plus Weisskraut (die vegane FalafelVersion schmeckt nicht), Leberkäse und Almdudler. Bier ist etwas rückläufig. iptextfotos
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| Sehr ermüdend: aus Indiana hergeflogen, um am Oktoberfest teilzunehmen, und nun zurück zum Flughafen. |
Donnerstag, 10. September 2026
Mobilistan, erster mobiler Staat der Welt in einer Limousine.
Tell Me Where Home Is |
Was bedeutet Heimat heute? Ist sie überhaupt ein geografischer Ort oder eher ein Gefühl, eine Erinnerung, eine Illusion? Wie bilden Menschen im 21. Jahrhundert immer wieder neue Heimaten? Das Kunstmuseum Wolfsburg beschäftigt sich in seiner Themenausstellung Tell Me Where Home Is mit den aktuell kontrovers diskutierten Fragen nach Heimaten, Migration und Zugehörigkeit. Denn auch unseren globalisierten und digitalisierten Gesellschaften wohnt eine Sehnsucht nach Heimat inne – obwohl, oder gerade weil ständiger Wandel und Migrationsbewegungen zur Normalität geworden sind. Krieg, Verfolgung oder die Klimakatastrophe zwingen Millionen Menschen, ihr Zuhause zu verlassen. Nur ein kleiner Teil genießt Mobilität als kosmopolitische Lebensform. Wie beheimaten sich also Menschen in dieser bewegten Welt? Rund 160 Werke von 61 zeitgenössischen Künstler*innen zeigen in der großen Ausstellungshalle des Museums, wie wir Heimaten verlieren, gewinnen und gemeinsam bilden können. Der nationalistischen Vereinnahmung des Heimatbegriffs setzt Tell Me Where Home Is einen offenen Blick auf die unterschiedlichen Konzepte von Heimat entgegen. Die Ausstellung weckt Neugier und macht Lust auf gesellschaftliche Vielfalt – und bietet viel Raum zur Begegnung und zum Nachdenken über persönliche und kollektive Heimaten. |



