Montag, 21. September 2026

Kommunalisierung umfasst vor allem Landgrafentherme und Moorbadehaus

Bad Nenndorf/Hannover. Das Land Niedersachsen, die Stadt Bad Nenndorf, die Niedersächsische Staatsbad Nenndorf Betriebsgesellschaft mbH und die Kur- und Tourismusgesellschaft Staatsbad Nenndorf mbH haben in Hannover eine neue Grundlage für den Kurbetrieb geschaffen: Mit der notariellen Beurkundung eines Vertrages zur zweiten Teilkommunalisierung des Staatsbades Nenndorf übernimmt die Stadt Bad Nenndorf zum 1. Januar 2027 die Verantwortung für den Kurbetrieb. Das Land unterstützt die Stadt mit einem einmaligen Zuschuss in Höhe von rund 12,57 Millionen Euro.

Die Kommunalisierung umfasst vor allem die Landgrafentherme, das Moorbadehaus einschließlich MediFit, die Quellen- und Leitungsverwaltung sowie den Bereich Moorabbau und Lagerung. Die Stadt übernimmt den für den Kurbetrieb nötigen Grundbesitz und wesentliche damit verbundene Rechte und Anlagen. Dazu gehören unter anderem Quellenwasser-Entnahmerechte, Sole- und Schwefelwasser-Leitungsrechte, Moorschürfrechte sowie eine Moorlager- und Aufbereitungsanlage.

Menschen, die derzeit nach der Substitution oder aus anderen Gründen die Drägerwiese aufsuchen, sollten gezielt und wertschätzend auf eine alternative Anlaufstelle eingeladen werden (Zürcher Modell).

Hannover. Stadtteilforum Linden-Süd zum Thema Drägerwiese: Gemeinsam weiterdenken 

Die Situation rund um die Drägerwiese – gelegen am Ihmeufer nördlich des Wohnquartiers Ihmeauen – ist seit Jahren durch Nutzungskonflikte, gefühlte Unsicherheit und Belastungen für Anwohnende und Gewerbetreibende geprägt. Das Stadtteilforum Linden-Süd (STF) begrüßt ausdrücklich, dass die Landeshauptstadt Hannover (LHH) seit Juli 2026 mit einem neuen Unterstützungsangebot an drei Tagen in der Woche Soziale Arbeit, Gesundheitsförderung und Schadensminderung stärkt. 

Falscher Ort ohne Perspektive

Gleichzeitig halten wir es für notwendig, die grundsätzliche Frage zu stellen, ob die Drägerwiese der richtige Ort für ein dauerhaftes soziales Angebot ist? Aus unserer Sicht lautet die Antwort eindeutig: Nein. Es gibt viel zu viel direkt angrenzende Wohnbebauung und neben der Substitutionspraxis noch weitere Einrichtungen für Menschen, die einen besonderen Unterstützungsbedarf aufweisen in direkter Nähe. Zudem ist die Drägerwiese perspektivisch Teil der nördlichen Weiterentwicklung des Stadtteilparks Linden-Süd. Ebenso bestehen konkrete Planungen für den Neubau des Godehardistifts auf der angrenzenden städtischen Fläche, die aktuell als Parkplatz genutzt wird. Laut Aussage des Betreibers, der Johannesstift Diakonie, von Anfang Februar 2026, gibt es mit der Stadt nur noch „Kleinigkeiten“ zu klären. Für uns ist klar: Spätestens mit dem Aufstellen des ersten Bauzauns, braucht das, eh nur für ein Jahr angesetzte, soziale Angebot eine neue Lösung, einen neuen Ort. Ein Angebot auf der Drägerwiese, wie es aktuell etabliert werden soll, stellt damit ausschließlich eine Übergangslösung dar. Stark verbesserte Vernetzung der einzelnen Akteursgruppen In der AG Wohnumfeld Linden-Süd am 08.09.2026 konnte erfreulicherweise festgestellt werden, dass die Zusammenarbeit der einzelnen Akteursgruppen rund um die Drägerwiese am Schwarzen Bären sich nach anfänglichen Schwierigkeiten, verbessert hat. Sozialarbeit und städtischer Ordnungsdienst stimmen sich inzwischen wöchentlich in einem Jour Fixe ab. Künftig soll auch die Polizei (PK Limmer) regelmäßig beteiligt werden. So können Präsenz, aktuelle Beobachtungen und notwendige Maßnahmen besser miteinander abgestimmt werden. Das STF und das Quartiersmanagement Linden-Süd (QM) begrüßen diese Entwicklung ausdrücklich. Gleichzeitig sollten die Erfahrungen des bisherigen Versuchsprojektes genutzt werden, um frühzeitig über die Zukunft nachzudenken. 

Urbane Toleranz in der Nachbarschaft ausbauen

Zum Gelingen braucht es auch eine realistische, geübte Einschätzung der Lage seitens der angrenzenden Bewohnerschaft. Es bedarf urbaner Toleranz, gerade wenn in den Arbeitszeiten der Sozialarbeit ein erhöhtes Aufkommen von Hilfesuchenden festzustellen ist. Die Menschen, die sich auf der Drägerwiese aufhalten, gehören zu unserer Stadt. Gleichzeitig gelten für alle Menschen Regeln des gegenseitigen Respekts und der Rücksichtnahme. 

Zukunftsidee nach „Züricher Modell“ 

Unser Vorschlag für die Zukunft lautet daher: „Klare Kante“ an der Drägerwiese und gleichzeitig ein konkretes, verlässliches und bestmöglich tägliches (Mo-Fr) Hilfsangebot an einem dafür geeigneteren Ort. Menschen, die derzeit nach der Substitution oder aus anderen Gründen die Drägerwiese aufsuchen, sollten nicht einfach verdrängt werden. Sie sollten vielmehr gezielt und wertschätzend auf eine alternative Anlaufstelle eingeladen werden (Züricher Modell).

Allgemeiner Aufruf zur Ort- und Raumsuche

Die LHH und alle beteiligten Akteure sollten aktiv nach geeigneten Immobilien oder Ersatzflächen suchen – möglichst auch nach einer geschlossenen Räumlichkeit, in der Sozialarbeit, Gesundheitsversorgung und Beratung verlässlich angeboten werden können. Auch weitere Flächen im Umfeld sollten dabei unvoreingenommen geprüft werden. Hier freut sich die LHH über Hinweise (können auch an das STF oder QM gesendet werden)! Bereits jetzt sollte die Zeit genutzt werden, um gemeinsam eine tragfähige räumliche Lösung für die Zukunft zu finden. Kontakt: Bettina Groh & Marit Kukat, Ehrenamtliche Sprecherinnen Deisterstr. 66, 30449 Hannover E-Mail: info@stadtteilforum-linden-sued.de Website: stadtteilforum-linden-sued.de Instagram: @stflindensued

Sonntag, 20. September 2026

Die Slowaken machen den Wahnsinn nicht mit

Aus dem Artikel:

https://overton-magazin.de/top-story/polnischer-regierungschef-russland-plane-hybride-drohnen-und-raketenangriffe-auf-laender-die-die-ukraine-unterstuetzen/

Fico: Es sei einfach, einen Vorwand für einen Krieg zu schaffen, man habe aber die Mittel zu erkennen, ob es sich um einen tatsächlichen Angriff gegen ein Nato-Land handelt. „Während meiner Amtszeit wird niemand slowakische Soldaten unter einem fadenscheinigen Vorwand aus der Slowakischen Republik entsenden, um gegen Russland oder ein anderes Land zu kämpfen.“ Wenn ein Land einen militärischen Konflikt provozieren wolle, müsse es dafür auch die Verantwortung übernehmen und sie nicht auf die anderen Nato-Länder abwälzen. 

Samstag, 19. September 2026

In München ist Oktoberfest

Die kulturelle Enteignung ist in vollem Gang. Dunkle Busen aus Asien stecken in Dirndln und stämmige Beine aus USA in Lederhosen. Die Prostitution und der Diebstahl blühen, auch das Geschäft mit zartem Schweinsrücken plus Weisskraut (die vegane FalafelVersion schmeckt nicht), Leberkäse und Almdudler. Bier ist etwas rückläufig. iptextfotos

Sehr ermüdend: aus Indiana hergeflogen, um am Oktoberfest teilzunehmen, und nun zurück zum Flughafen. 

Mittwoch, 9. September 2026

Stop Palantir? Auf welchen Schultern wird der Fortschritt gestemmt?


"Sie waren zu langsam", schreibt die smarte SMS und möchte eine Neuanforderung. Unser grüner Oberbürgermeister ist aber stolz, dass sich Hannover unter den ersten Zehn der Smart-Citys auf Platz 7 befindet. Dabei geht es hier doch wohl vor allem um Energieversorger enercity und dessen Anforderungen. Alles muss immer schneller werden, Software developer Bentley Systems ist konsultiert, die 'silberne Tonne' umkreist täglich mit viel Dreckausstoß die City, immer enger werden die Maschen des elektronischen Netzes.

Auf welchen Schultern wird der Fortschritt gestemmt? Von Menschen, die sich täglich als Versuchskaninchen mit neuen Anweisungen, Passwort-Plage, unzähligen Updates, 2-Faktor-Sicherung, Erpressung zu neuen Geräten, Ersatz inkompatibler Kopfhörer durch Bluetooth, zum wichtigsten Servomechanismus der Automation abrichten lassen. Angeblich soll sie das Leben erleichtern, in Wirklichkeit versauert sie es, ob in Krankenhäusern, Büros oder im Privatbereich: Wir daddeln nicht mehr freiwillig, sondern werden dazu gezwungen, und gehen dabei menschlich zugrunde.

Ein elektronisches System zur Baumbewässerung wird der Bevölkerung als Leckerchen vorgesetzt, während die Umweltkatastrophen vom Kriegsgetümmel ausgelöst werden. Oder auch detallierteste Infos, wann welche Ampel rot oder grün ist. Smart.Rad in Hannover ist ein solches digitales Projekt der Stadt zur Verbesserung des Radverkehrs. Per App wird Radfahrenden in Echtzeit angezeigt, welche Ampelphase an der nächsten Kreuzung aktiv ist. Aber was ist mit den Fußgängern? 

Entwarf dieses Schild, bevor die Initiative Fuß eV. gegründet wurde. Inzwischen hat die Stadtverwaltung an den gefährlichsten Stellen den Radfahrern Warnschilder auf den Radweg gepinselt, und dies erst nach reichlich schweren Unfällen. Als ob die Raser das überhaupt wahrnehmen bei ihrem Tempo... iptextfotos

Der Teufel trägt Beton?

 Hannover. Bin zurück aus Linden. 





Ein schöner Traum: das Ihmezentrum voller städtischer Mietwohnungen, und die Graffitigalerie im Erdgeschoss ist schon vorhanden





Linden: Ein Stadtteil voller prächtiger Bäume, die nicht elektronisch gegossen werden müssen, und Menschen, die noch Gitarre spielen und Lieder singen können. iptextfotos