dazu hat Leo Ensel ein "Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit" verfasst. Im Herbst stellt er sein Buch an mehreren Orten vor. Wir hoffen auf entsprechendes Interesse.
Mit freundlichen Grüßen
Hannes Hofbauer & Stefan Kraft
Das Buch:
Leo Ensel
WÖRTERBUCH DER KRIEGSTÜCHTIGKEIT
Krieg heißt Töten
ISBN 978-3-85371-563-5, 168 Seiten, 20.- Euro. Auch als E-Book erhältlich
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/
Die Präsentationen im September:
Dienstag, 1. September 2026 um 19 Uhr
im Kulturzentrum Musa, Hagenweg 2a, 37081 Göttingen
Montag, 14. September 2026 um 19 Uhr 30
im Weststadt-Haus, Moltkestraße 10, 89077 Ulm
P.S.: Eben ist im Verlag zum Thema erschienen:
Klaus-Jürgen Bruder u.a. (Hg.)
RASENDE ZERSTÖRUNG
Wirtschaftliche, politische und psychosoziale Folgen der Kriegsvorbereitung
ISBN 978-3-85371-567-3, 256 Seiten, 24.- Euro
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/
Die Bücher sind über den Handel oder direkt beim Verlag zu beziehen. Die Versandkosten für Deutschland und Österreich trägt der Verlag.Promedia Druck- und VerlagsgesmbH, Rotenlöwengasse 8/4, A-1090 Wien Tel.: 0043/1/405 27 02
Mittwoch, 19. August 2026
Wie wir alle sprachlich an das Undenkbare - den Krieg - gewöhnt werden sollen:
Dienstag, 18. August 2026
Zum Winter kommen dann exorbitante Energiepreise auf die Bevölkerung zu

Montag, 17. August 2026
Abgeordnetenwatch deckt auf:
Drehtür-Politik: Wie die Goldgräber-Stimmung für vergoldete Lobbykontakte sorgt
108 Milliarden Euro gibt der Bund 2026 für Verteidigung aus, so viel wie nie seit dem Kalten Krieg. Und es wird mehr: Der reguläre Wehretat soll sich bis 2030 auf 184 Milliarden Euro mehr als verdoppeln. Wo so viel Geld fließt, lassen sich die richtigen Kontakte vergolden. Das zeigen zwei Wechsel aus dem Kanzleramt und dem Verteidigungsministerium zur Rüstungslobby.
Für Tech-Start-ups und die Rüstungsindustrie bedeutet die „Zeitenwende“ volle Auftragsbücher. Ob das Geld immer in die richtigen Projekte fließt, bezweifeln inzwischen viele – vom SPD-Haushaltspolitiker bis zum Präsidenten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. Wer davon aber auf jeden Fall profitiert, sind Menschen mit den passenden Kontakten ins Innere des politischen Betriebs. Zwei aktuelle Wechsel:
Hero Warrings führte zuletzt den Kommunikationsstab von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer im Kanzleramt. Ab Mitte September leitet er das Berliner Büro von Thyssenkrupp Steel Europe als Head of Government Affairs. Der Stahlkonzern stellt gerade seine energie- und industriepolitischen Weichen neu und gewinnt einen Mann, der die Entscheidungswege im Kanzleramt aus nächster Nähe kennt. Thyssenkrupp Steel arbeitet anscheinend gerne mit Ex-Politikern: In der Vergangenheit öffnete Ex-Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) dem Konzern die Türen.
Thomas Hitschler (SPD) steuerte als Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium bis 2025 die Rüstungsbeschaffung des Bundes mit. Heute steht er auf der anderen Seite: Im Februar gründete er eine eigene Firma, die er im Juli ins Lobbyregister eintrug. Interessengebiete: Rüstungsangelegenheiten, inklusive Beschaffung. Drei Kunden aus genau diesem Feld vertritt er schon:
Das deutsch-britische Start-up Hypersonica, das Deutschlands erste Hyperschallraketen baut.
Den Rüstungs-Neueinsteiger Daimler Truck, der bis 2028 eine Milliarde Euro mit Verteidigungsgütern umsetzen will.
Und die La Famiglia GmbH, die sich bei der Bundesregierung unter anderem für Investitionen in Drohnen und elektronische Kriegsführung einsetzt und ein wichtiger Investor von Europas höchstdotiertem Rüstungsstart-up, der Helsing GmbH, ist.
Zuvor war bereits der ehemalige SPD-Abgeordnete und Duzfreund von Verteidigungsminister Pistorius, Johannes Arlt, zum Drohnenhersteller Stark gewechselt. Das Start-up wird unter anderem vom umstrittenen Tech-Milliardär Peter Thiel finanziert und erhielt, ebenso wie Helsing, bereits einen Großauftrag der Bundeswehr. Mehr dazu: Die verdeckten Lobbynetzwerke der Konzerne
Seitenwechsel wie diese sind nicht verboten. Aber sie zeigen, wie schnell sich politisches Insiderwissen und Kontakte zu Geld machen lassen und wie Konzerne sich damit Einfluss sichern. (Info kopiert und eingefügt)
Freitag, 14. August 2026
Null Hoffnung - Frauen, springt ab von der Weltuntergangsuhr und nehmt den Männern die Definitions- und die Handlungsmacht ab
Häusliche Gewalt gegen Frauen: Die Zahlen sind eindeutig, das Leid kaum auszuhalten.
Tanz als Sprache des Unsagbaren: „Fassaden“ Film und Publikumsgespräch zu häuslicher Gewalt. Auf Einladung der Ballett Gesellschaft Hannover kommt die Regisseurin Alina Cyranek nach Hannover.
Nach einer Vorstellung ihres Spielfilms „Fassaden“ findet in Kooperation mit dem Kino am Raschplatz ein Publikumsgespräch am 13. September 2026 um 11.00 Uhr im Kino am Raschplatz, Raschplatz 5, 30161 Hannover statt.
Häusliche Gewalt gegen Frauen: Die Zahlen sind eindeutig, das Leid kaum auszuhalten.
Was Frauen in toxischen Beziehungen erleben, welche Auswirkungen die Gewalt auf ihr Leben hat und wie sie einen Ausweg und Hilfe finden, dies macht Alina Cyranek in ihrem Dokumentarfilm FASSADEN sichtbar.
In dem Film erzählt Sandra Hüller die Geschichte einer Frau, die aus einer langjährigen gewalttätigen Beziehung ausbricht, sowie von einem politischen und gesellschaftlichen System, das lieber wegschaut.
Dabei erschafft ein Tanzpaar Bilder einer Beziehung, hochästhetisch, physisch, poetisch und lässt somit Raum für Vielschichtigkeit und Komplexität solch einer Beziehung.
Im Jahr 2025 registrierte die Polizei in der Region Hannover 6.631 Fälle Häuslicher Gewalt. Häusliche Gewalt ist keine Privatsache.
Betroffene brauchen nachhaltige Unterstützung vor, während und nach der Trennung. Oft hört die Gewalt nach der Trennung dennoch nicht auf; sie findet nur andere Formen. Die Täter kommen fast immer ungestraft davon.“
Vorverkauf-Karten können an der Kasse und online im Kino am Raschplatz erworben werden. Link zum Trailer https://youtu.be/_0Br9nfDPX8?si=1MusgEeZtYCj3cij
Mordmerkmale Heimtücke, Grausamkeit und gemeingefährliche Mittel gegen Ehefrau
Goslar. Urteil der 9. Strafkammer vom 9. Januar 2026 wegen Mordes in Goslar rechtskräftig. Mit Beschluss vom Beschluss vom 4. August 2026 (6 StR 261/26) hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Revision des Angeklagten gegen das Urteil der 9. Strafkammer vom 09.01.2026, Aktenzeichen 9 Ks 115 Js 27205/25 (7/25) als unbegründet verworfen. Dem Angeklagten war vorgeworfen worden, seine schlafende Ehefrau, die er zu Unrecht außerehelicher Beziehungen bezichtigte, mit Benzin übergossen und angezündet zu haben.
Die 9. Strafkammer hatte den Angeklagten nach 14 Verhandlungstagen wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Das Landgericht hat die Mordmerkmale Heimtücke, Grausamkeit und gemeingefährliche Mittel bejaht und festgestellt, dass die Schuld des Angeklagten besonders schwer wiegt. Der Bundesgerichtshof hat die Revision des Angeklagten als unbegründet verworfen. Die vom Angeklagten erhobenen Rügen der Verletzung formellen und materiellen Rechts haben keine Rechtsfehler zu seinem Nachteil ergeben. Damit ist das Urteil rechtskräftig.
Donnerstag, 13. August 2026
Schalte aus! Schalte ab!
Internet ist wie ein Starkregen mit Hagelsturm.
So wie die Blätter der Pflanzen durchlöchert
und abgeschlagen werden, ruiniert es unser Nervensystem.
Du liegst im Bett und siehst, statt schlafen zu können,
die Visagen der Politiker vorm geistigen Auge.
Schalte ab!
Es ist ein Nervengift, gefährlicher als alle anderen
Aufputschmittel.
Schalte AUS! Alles was Strom zieht, gibt Hitze ab,
heizt dein Gehirn und deine Wohnung auf.
ip-Prosa (Alle Rechte vorbehalten)


