Donnerstag, 2. Juli 2026

“Wissenschaftler*innen gegen Faschismus” schließen sich Großprotest gegen AfD an

Dem Großprotest gegen den geplanten Bundesparteitag der AfD in Erfurt schließen sich dieses Jahr erstmals auch Professor*innen und Dozierende unter dem Banner “Wissenschaftler*innen gegen Faschismus. Über 450 Wissenschaftler*innen aus dem gesamten Bundesgebiet haben sich darüber hinaus bereits in einem Schreiben mit den Protesten solidarisch erklärt. 

Prof. Dr. Anne Baillot, Germanistin und Philosophiehistorikerin: "Als Wissenschaftler*innen tragen wir Verantwortung, nach den Werten zu handeln, die sich aus unserer Forschung im Einklang mit den Grundgesetz ergeben. Das gilt für ein entschiedenes Handeln gegen die Treiber der Faschisierung unserer Gesellschaft sowie der Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen. "

Prof. Dr. Rahel Jaeggi, Professorin für Praktische Philosophie, Rechts- und Sozialphilosophie, Humboldt-Universität zu Berlin: “Was wir heute erleben, ist eine autoritär-faschistische Mobilisierung der Gesellschaft. Dagegen hilft nur emanzipative Gegenmobilisierung. Dabei hat die Wissenschaft die Aufgabe, die Lage zu analysieren, Gegenwissen zu aktivieren, Solidaritäten zu ermöglichen und den regressiven Formen der Krisenbearbeitung entgegenzuwirken, die gegenwärtig zur Faschisierung der Gesellschaft beitragen. Wissenschaft steht hier nicht außerhalb der Gesellschaft. Wo die Möglichkeit vernünftiger Verständigung, kollektiver Selbstbestimmung und solidarischer Vergesellschaftung angegriffen wird, ist auch sie herausgefordert, Partei für Demokratie, Emanzipation und gesellschaftliche Solidarität zu ergreifen. Deshalb erklären wir uns solidarisch mit den Protesten gegen den AfD-Parteitag, widersetzen und den vielfältigen Initiativen des zivilgesellschaftlichen Widerstands. Diese Proteste sind nicht nur Ausdruck der Ablehnung autoritärer und faschistischer Politik. In ihnen formieren sich zugleich jene Kräfte, die den gegenwärtigen Krisen nicht regressiv, sondern emanzipativ begegnen wollen. Sie sind damit nicht nur Protest gegen die autoritäre Zuspitzung der Gegenwart, sondern zugleich ein Einsatz für eine andere gesellschaftliche Zukunft und die Demokratisierung der Demokratie.” 

Prof. Dr. Anna Katharina Mangold, LL.M. (Cambridge), Professur für Europarecht, Europa-Universität Flensburg: "Die AfD ist eine Partei, die darauf ausgerichtet ist, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen und sie sogar zu beseitigen. Unter die freiheitlich demokratischen Grundordnung versteht das Bundesverfassungsgericht eine Politik, die den gleichen Wert aller Menschen aufgrund ihrer Menschenwürde in Abrede stellt, eine Überzeugung, die Politiker der AfD regelmäßig äußern, wenn sie bestimmten Personengruppen die gleiche Würde absprechen und eine Staatsbürgerschaft erster und zweiter Klasse konstruieren. Die Politik der AfD ist zudem darauf angelegt, die demokratischen Strukturen der Bundesrepublik zu zerstören. Die AfD missachtet die drei demokratischen Gewalten und wertet Legislative, Exekutive und Judikative systematisch ab. Nach einem etwaigen Wahlsieg möchte sie die demokratischen Gewalten unter ihre Kontrolle bringen - eine politische Konstellation, die das Grundgesetz gerade nicht vorsieht, um nie wieder einer einzigen Partei die Kontrolle aller staatlichen Institutionen zu ermöglichen. Schließlich wendet sich die AfD gegen jene Teile der Zivilgesellschaft, die ihr nicht genehme politische Positionen vertritt. Die AfD kämpft gegen eine freie und unabhängige Presse, die jedoch unerlässlich ist für demokratische Meinungsbildung. Kurzum, die AfD ist in ihrem gesamten politischen Anliegen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichtet."

Prof. Dr. Michael Riegner, Professur für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Rechtsvergleichung an der Universität Erfurt: “Das Grundgesetz schützt friedlichen Protest. Das gilt auch für Gegendemonstrationen – erst recht, wenn sie sich gegen verfassungsfeindliche Parteien richten. Die Proteste gegen den AfD-Parteitag in Erfurt sind daher verfassungsrechtlich nicht nur erlaubt, sondern geboten – sie schützen das Grundgesetz vor seinen Feinden. Versuchen, diesen zivilgesellschaftlichen Verfassungsschutz von vornherein zu delegitimieren und zu illegalisieren, sollten wir uns widersetzen.”

André Brodocz, Professor für Politische Theorie an der Universität Erfurt: “Proteste und Demonstrationen sind in unserer Parteiendemokratie wesentliche Formen, mit denen Bürgerinnen und Bürger zwischen Wahlen an Politik teilhaben können. Eine besondere demokratiepolitische Relevanz kommt ihnen zu, wenn sie sich gegen Parteien wie die AfD richten, die das demokratische Fundament der politischen Gleichheit durch ethnische Gleichartigkeit ersetzen wollen und die damit die Grundlagen unserer demokratischen Ordnung angreifen.”

Dr. Samira Akbarian, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität Frankfurt am Main am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie und Autorin der preisgekrönten Dissertation “Ziviler Ungehorsam als Verfassungsinterpretation”: "Proteste gegen die AfD und ziviler Ungehorsam richten sich nicht gegen Rechtsstaat und Demokratie, sondern können Ausdruck besonderer Loyalität gegenüber der Verfassung sein. Das zeigt sich erstens in ihren Zielen: Sie wollen die freiheitlichen und demokratischen Grundlagen der Verfassungsordnung schützen; Demokratie erschöpft sich nicht im Wahlakt, sondern umfasst laut dem Grundgesetz auch die Versammlungsfreiheit als integralen Bestandteil des demokratischen Prozesses. Es zeigt sich zweitens in seinen Mitteln: Ziviler Ungehorsam beschränkt sich auf gewaltfreie Aktionsformen. Sitzblockaden und andere Protestformen, in denen Demonstrierende ihre eigene Verletzlichkeit einsetzen, anstatt andere anzugreifen, dürfen deshalb nicht pauschal als Gewalt oder Extremismus diskreditiert werden.“ 

Joschka Sellinger, Rechtsanwalt und Schwerpunktleitung “Demokratie und Grundrechte”, Gesellschaft für Freiheitsrechte: "Wer als Wissenschaftler*in am Wochenende in Erfurt auf die Straße geht, macht von einem Grundrecht Gebrauch und erfüllt eine demokratische Pflicht. Die Versammlungsfreiheit schützt ausdrücklich auch Sitzblockaden als Form gewaltfreien zivilen Ungehorsams. Wissenschaftler*innen im öffentlichen Dienst sind zur Verfassungstreue verpflichtet. Gegenüber einer Partei, die sich offen und erwiesenermaßen gegen Menschenwürde und Demokratieprinzip richtet, dürfen sie nicht schweigen. Wie wehrhaft unsere Demokratie ist, hängt von den Menschen ab, die bereit sind, für sie einzustehen.

Prof. Dr. Robin Celikates, Professor für Sozialphilosophie, Freie Universität Berlin: „Genau wie andere Kräfte der globalen Rechten steht die AfD für einen Frontalangriff auf Hochschulen als Orte kritischen Denkens und wichtigen Pfeilern einer pluralen und demokratischen Gesellschaft. Indem Räume für kritische Auseinandersetzung und der Zugang zu unabhängigem Wissen einschränkt, indem die politische Stimme der Studierenden zum Schweigen gebracht wird, und indem Minderheiten und andere zu Feinden deklarierte Gruppen aus den Institutionen verdrängt werden, werden die ideologischen Voraussetzungen für den autoritären Umbau der Gesellschaft geschaffen. Zur Verantwortung von Wissenschaft und Universität als kritischen Instanzen gehört es, dem autoritären und faschistischen Projekt entschieden entgegenzutreten: schon aus Eigeninteresse, weil sie sofort ins Fadenkreuz geraten, aber auch im Interesse einer demokratischen und pluralen Gesellschaft, die aus dieser destruktiven Dynamik von immer mehr Spaltung, mehr Ausgrenzung, mehr Entrechtung, mehr Gewalt herauskommen und die Krisen der Gegenwart anders verstehen und beantworten muss. Auch und gerade aus Wissenschaft und Universitäten sollte daher breit gegen den AfD-Parteitag in Erfurt mobilisiert werden.“

Sowohl SPD als auch CDU betreiben in der Region Hannover billiges Wahlkampfgetöse um VW

"Wer die Arbeitsplätze bei VW wirklich retten will, muss an die exorbitant hohen Energie- und Rohstoffkosten ran, die der deutschen Industrie die Luft zum Atmen nehmen. VW ist nur die Spitze des Eisbergs. Stattdessen kappen Bundesregierung und EU mit ihrer verheerenden Sanktionspolitik noch die letzten Gas-, Öl- und Rohstofflieferungen aus Russland und gießen so weiteres Öl ins Feuer. Wenn diese selbstmörderische Politik nicht beendet wird, geht bald auch ein größerer Teil der übrigen Wirtschaft den Bach runter, weil an der Industrieproduktion viele Wertschöpfungsketten hängen.“ Ratsfraktion Soziale Gerechtigkeit Hannover, Dirk Machentanz. 

Grün- und Kleingartenflächen sind auch aus klimatischen Gründen zu erhalten

Maren Kaminski, Oberbürgermeister-Kandidatin der Linken für die Landeshauptstadt. Foto: Laura Schlutter
Hannover. Die Informationspolitik der Stadt ist, gelinde gesagt, ausbaufähig“, so Karsten Plotzki, Linken-Bezirksratsherr in Buchholz-Kleefeld. „Den Stadtbezirksratsmitgliedern und der interessierten Öffentlichkeit liegen bis heute weder ein Verkehrsgutachten noch Berechnungen zur  Einsichtnahme vor. Es ging also nie um die MHH, sondern immer um die Wohnbauflächen im nördlichen Kleefeld.“, konkretisiert Plotzki seine Kritik.

„Selbstverständlich setzt sich die Linke für einen ÖPNV-Ausbau und bezahlbaren Wohnraum ein, allerdings muss die Umnutzung bestehender Immobilien stets Vorrang vor Neubauten haben, gerade, wenn dieser an einer Stelle entsteht, die bereits seit Jahrzehnten von engagierten Kleingärtnern genutzt und bewirtschaftet wird.“, so Maren Kaminski, Oberbürgermeister-Kandidatin der Linken für die Landeshauptstadt Hannover.

„Die Grün- und Kleingartenflächen sind auch aus klimatischen Gründen zu erhalten. Sie sorgen in Zeiten des Klimawandels für kühle Frischluft und sind für die Grundwasserbildung und den damit verbundenen Schutz des anliegenden Stadtwaldes Eilenriede wichtig.“, ergänzt Karsten Plotzki.

Dazu meine Anmerkung: Die Kleingärten an der Limmer-Schleuse wurden rigoros für den Neubau der Wasserstadt plattgemacht. Im krass kontrastierenden Hintergrund prangt gruselig nach wie vor der ausgeweidete ehemalige Conti-Bau, als weiteres hannoversches Schandmal. ip


Kritische Aktionäre stellen Gegenanträge bei Waffenlieferant Heckler & Koch AG

 Pressemitteilung der Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch zur virtuellen Hauptversammlung der H&K AG am 07.07.2026

Heckler & Koch: Profite aus Waffenkult und Krieg statt verantwortungsvoller Geschäftspolitik

 US-Zivilmarkt für Heckler & Koch zentral: Kleinwaffenhersteller profitiert von Hochrisikomarkt

· Waffen von Heckler & Koch im Sudan-Krieg: Verantwortung endet nicht mit Verkaufsgenehmigung

· Versprechen einer verantwortungsvollen Neuorientierung verkommt im Mexiko-Fall zur Farce

Kritische Aktionär*innen fordern Nutzung der Dividende für konsequente Kontrolle

Anlässlich der virtuellen Hauptversammlung der Heckler & Koch AG kritisiert das zivilgesellschaftliche Bündnis der Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch den Fokus des Unternehmens auf den US-Zivilmarkt und die unzureichende Aufarbeitung der Folgen früherer Waffenlieferungen. Die Kritischen Aktionär*innen fordern, den Bilanzgewinn für Wiedergutmachung, Prävention und die Aufarbeitung der Folgen eigener Geschäfte einzusetzen. Zudem beantragen sie, Vorstand und Aufsichtsrat nicht zu entlasten.

USA: Waffen für den Zivilmarkt

Ein wesentlicher Fokus des Unternehmens liegt mittlerweile auf dem US-Zivilmarkt. Auf den Zweig „USA-Zivil“ fielen im vergangenen Jahr rund ein Viertel des Konzernumsatzes. In der Pressemitteilung zu den Jahreszahlen 2025 liest man davon jedoch nichts.

„Bei uns entsteht der Eindruck, dass Heckler & Koch sein Geschäft mit dem Markt, der in den USA jährlich tausende Getötete und Verletzte zur Folge hat, in der deutschen Debatte bewusst klein halten will. Genau deshalb werden wir auf der Hauptversammlung nachhaken“, kündigt Charlotte Kehne, Referentin für Rüstungsexportkontrolle bei Ohne Rüstung Leben, an.

„Während sich Heckler & Koch in Deutschland als vertrauenswürdiger Partner von Sicherheitskräften und Bundeswehr präsentiert, wirbt der Waffenhersteller in den USA mit zweifelhaften „Magapalooza“-Rabattangeboten um zivile Kundschaft und befeuert den gefährlichen Mythos, Schusswaffen würden ihre Besitzer*innen sicherer machen. Dabei warnen Expert*innen genau vor dem Gegenteil: Der Besitz bzw. das Tragen von Schusswaffen erhöht das Risiko von Tötungsdelikten, Selbstmorden oder unbeabsichtigten Verletzungen. Der Einsatz von Waffen zur legalen Selbstverteidigung ist demnach hingegen äußerst selten. Entweder kennt Heckler & Koch solche Warnungen nicht oder ignoriert sie – beides ist fatal! “, mahnt Kehne. „Vorstand und Aufsichtsrat werden uns zudem erklären müssen, ob die Wortschöpfung ‚Magapalooza’ Unterstützung für die MAGA-Bewegung (Make America Great Again) signalisiert oder in Kauf nimmt. Und wie das mit H&K-Bekenntnis zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zusammenpasst“, so Kehne weiter.

Sudan: Kleinwaffen wirken über Jahrzehnte weiter

Der Krieg im Sudan zeigt erneut die langfristigen Folgen der weltweiten Verbreitung von Kleinwaffen. Der Konflikt hat Hunderttausende Menschenleben gefordert und Millionen Menschen vertrieben. Berichte über Waffen von Heckler & Koch im Konflikt machen deutlich, dass auch Waffenexporte und Lizenzvergaben aus der Vergangenheit mit möglichen Verstößen gegen Endverbleibserklärungen fatale Auswirkungen haben können.

„Bei Kleinwaffen endet Verantwortung nicht am Werkstor und nicht mit einer staatlichen Exportgenehmigung. Gerade weil Gewehre jahrzehntelang genutzt, weitergegeben und in neuen Konflikten eingesetzt werden können, muss Heckler & Koch auch die langfristigen Folgen seiner Geschäftsentscheidungen berücksichtigen. So sollte sich H&K proaktiv um Aufklärung bemühen, wie die eigenen Waffen unter anderem in den Sudan gelangt sein könnten“, fordert Tilman Massa, Co-Geschäftsführer des Dachverbands Kritische Aktionärinnen und Aktionäre.

Mexiko: Fehlendes Verantwortungsbewusstsein

Auch der Skandal um illegale Waffenexporte nach Mexiko bleibt ein eklatantes Beispiel für das mangelnde Verantwortungsbewusstsein der H&K-Geschäftsführung. Zwischen 2006 und 2009 gelangten mehr als viertausend H&K-Gewehre trotz bestehender Lieferverbote in mexikanische Bundesstaaten, in denen schwere Menschenrechtsverletzungen dokumentiert wurden. Der Bundesgerichtshof bestätigte 2024 die Entscheidung des Landgerichts Stuttgart: Heckler & Koch muss 3,7 Millionen Euro zahlen. „Die H&K-Führung behauptet seither, aus dem illegalen Mexiko-Deal gelernt zu haben. Doch bis heute ist jedoch keine ernsthafte Übernahme der daraus resultierenden Verantwortung erkennbar, da H&K weiterhin gegen die Entscheidung juristisch vorgeht und die Strafzahlung als ‚unverhältnismäßig‘ ansieht“, kritisiert Jürgen Grässlin, Bundessprecher der DFG-VK und Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros RIB e.V.

„Nach der Verurteilung wegen widerrechtlicher Waffenexporte gelobte H&K eine Neuorientierung hin zu einer glaubwürdigen Exportkontrolle und zu Rechtsstaatlichkeit. Denn die Strafzahlung ist keine externe Belastung, sondern eine rechtsstaatliche Konsequenz einer völlig verfehlten Geschäftstätigkeit“, so Grässlin. „Wer sich als verantwortungsvoller Waffenhersteller positionieren will, muss selbstverständlich auch die rechtsstaatliche Verantwortung dafür übernehmen, wenn das eigene Kontrollsystem versagt – ansonsten bleiben alle Versprechungen der H&K-Geschäftsführung eine Farce, sagt Jürgen Grässlin für das Netzwerk Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!

Das Bündnis der Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch fordert von der Unternehmensführung effektive Maßnahmen zur Aufarbeitung und Prävention von Schäden durch Waffenverbreitung, eine umfassende Analyse der Risiken durch frühere Lieferungen und Lizenzproduktionen, transparente Informationen über die Nutzung und mögliche Weiterverbreitung von H&K-Waffen in Konfliktregionen sowie Warnungen zu den fatalen Konsequenzen des Waffeneinsatzes im US-Zivilmarkt endlich ernst zu nehmen.

Siehe unsere Gegenanträge: https://www.kritischeaktionaere.de/heckler-koch/geschaeft-mit-der-angst-und-waffenkult-im-us-zivilmarkt-als-wachstumstreiber-unsere-gegenantraege/

Mittwoch, 1. Juli 2026

Poetry Walk auf dem Stadtfriedhof Ricklingen mit Kersten Flenter

Foto: Landeshauptstadt Hannover
Hannover. Poetry Slam ist ein gängiger Begriff, aber auch ein Poetry Walk an einem geschichtsträchtigen und gleichzeitig grünen Ort lädt zum Schmunzeln, Besinnen und Nachdenken an. Einen solchen Poetry Walk führt der hannoversche Autor Kersten Flenter am Freitag, 10. Juli, um 15 Uhr auf dem Stadtfriedhof Ricklingen aus.  Er greift bei diesem literarischen Spaziergang die Themen Tod, Trauer und Abschied auf – mal ernst, mal merkwürdig und auch mal augenzwinkernd.

Mit literarischen Vorträgen und Anekdoten leitet er an ausgewählten Stationen über den Stadtfriedhof Ricklingen, der 1908 als Hauptfriedhof Linden eröffnet wurde und als parkähnliche Anlage auf 52 Hektar beeindruckenden Baumbestand und eine besondere, teils über 100-jährige Kulisse für den Poetry Walk bietet. 

Die Führung ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung für die kostenfreie Führung ist erforderlich unter umweltkommunikation@hannover-stadt.de. Der Stadtfriedhof ist mit der Straßenbahnlinie 13 bis zur Haltestelle „Stadtfriedhof Ricklingen“ gut zu erreichen.

Von "77 Sunset Strip" zum Antichrist - die Kult-Detektivserien leben - ein wenig Nostalgie

Buchcover, gemeinfrei

Hannover. Demografische Wende. Mit 10 oder so observierte ich als "Emil und die Detektive" (Verfasser Erich Kästner) und einer Freundin harmlose Sonntagsspaziergänger, die das gar nicht bemerkten. Eine weitere Schulfreundin behauptet heute anklagend, sie hätte nicht mitspielen dürfen. Glaube ihr nicht. 

Mochte später im Fernsehen die Detektivserie "77 Sunset Strip" und ergriff noch etwas später den Beruf der Journalistin, heute mit 77 als Autorin immer noch wie Agatha Christie's Miss Marple auf der Spur des Detektivinseins, vor allem in Sachen Klima. 

Zwar sieht die Wohnung aus wie Wallensteins Lager, überall hängt nasse Wäsche herum, aber das Gehirn tickt derart gekühlt noch ganz gut. Mit 77 Jahren ist eben nicht immer gleich Schluss... 

Und ja, KI-Palantirbesitzer Peter Thiel, bin mit Thunberg und dem Papst in der Tradition christlicher Nächstenliebe der von Ihnen fantasierte Antichrist, der Ihre faschistische Dystopie eines katholisch umrahmten autoritären Systems verhindern möchte. ip

Texas ist der Kohlebauch der Hitze

 Democracy now: https://youtu.be/r7ZVqXuBXHk?si=X6CSDkXsK9DQAcTz

Die Sklaverei ist zurück! Bauarbeiter (meist arme Schlucker, die illegal über die Grenze kommen) sterben in Texas und anderswo in der Hitze. Über 40 Grad in der Sonne fängt der Körper an, von innen zu schmelzen. Der Kohlebergbau in Texas ist einer der Hauptverursacher des Desasters.