Donnerstag, 27. August 2026

„Urban Kibbutz“: Neue Wege für gemeinschaftliches und bezahlbares Wohnen

Wie können gemeinschaftliche Wohnformen einen Beitrag zu lebendigen Stadtquartieren und bezahlbarem Wohnen leisten? Und welche Finanzierungsmodelle braucht es dafür? Diesen Fragen widmet sich die dritte Veranstaltung der Reihe „Urban Kibbutz – new inspiring architecture and planning for affordable housing“ am Mittwoch, 2. September, um 19 Uhr im Auditorium des Deutschen Architekturmuseums (DAM) in Frankfurt am Main. Bereits ab 18 Uhr lädt das DAM zu einem After Work Aperitivo ein.

Im Mittelpunkt des Abends stehen die Themen Gemeinschaft und Finanzierung. Projekte aus Frankfurt, München und Tel Aviv zeigen unterschiedliche Ansätze für gemeinschaftliches Wohnen. Gemeinsam mit Fachleuten aus Deutschland und Israel wird diskutiert, wie Gemeinschaft im Wohnungsbau entstehen und dauerhaft getragen werden kann und welche Finanzierungsmodelle gemeinwohlorientierten Wohnungsbau ermöglichen.
Weitere Gäste des Abends sind Andreas Krauth von Das kleine große Haus eG, Karen Lehmann von der Stiftung trias und Karen Fischer vom Verein KollektivLeben Kolle. Weitere Expertinnen und Experten aus Israel werden online zugeschaltet. Moderiert wird die Veranstaltung von Beate Steinbach. Andrea Jürges, stellvertretende Direktorin des DAM, begrüßt.
Die Veranstaltung findet hybrid statt. Expertinnen und Experten aus Israel werden online aus dem Liebling Haus zugeschaltet, zugleich wird der Abend live nach Tel Aviv übertragen.
 Die Veranstaltung ist bei der Deutschen Architektenkammer akkreditiert und es können zwei Fortbildungspunkte für die Teilnahme erlangt werden.
 Der Eintritt kostet sieben Euro, ermäßigt  vier Euro. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Mittwoch, 26. August 2026

Graffiti ist hoffähig geworden

Hannover. Abendlicher Feierabend am Mittwoch für die Rundum-Sprayer an der Berufsschule Goetheplatz. Selbst wenn ihnen die Schablonenarbeit mit zig Hubwagen vergoldet wird, weil Hannover den Nachweis zur Kulturhauptstadt erstrebt, braucht es für sie dennoch ab und zu eine gemütliche Pause am Campingtisch unter den mickrigen Neuanpflanzungen an der Braunstraße. 
 


In der originalen Graffigalerie an der Glockseestraße werden derweil die Kinder angelernt. 
Selbst das gegen Graffiti versicherte Haus in der Lenaustraße/Ecke Glocksee (Foto Mitte) hat, wie alle anderen Häuser hier, nun aber "wilde" tags von Nichtintegrierten abbekommen. In manchem Hausflur sind die inzwischen im gesamten Treppenhaus untergekommen... iptextfotos

Zwei Weltkriege hat Deutschland verloren, den möglichen dritten schon jetzt. Ernst Busch: Zweierlei Menschen

Historische Wiegenlieder: https://youtu.be/B9NGKCKHhuI?si=e31x_4i3LMBfXQM4

Im #Konzentrationslager​ #Börgermoor​ im #Emsland​ waren seit 1933 vorwiegend politische Gegner des Nazi-Regimes interniert. - Durch entlassene oder in andere Lager verlegte Gefangene wurde das Lied über Börgermoor hinaus bekannt: https://youtu.be/3NDitxFQHcA?si=_J9jYF1WYE1fmMw7 

Das war der politische Künstler Ernst Busch: https://youtu.be/18np74jBbY0?si=0WveP4YGZsDwslCk

ip: 5.000 000 = Fünf Millionen Literflaschen Wasser zur Etablierung junger Bäume🌳

Hannover. Bewässert werden neben Straßenbäumen vor allem öffentliche Pflanzkübel im Innenstadtbereich sowie einzelne Beete mit etwa 11.000 Kubikmeter Wasser pro Jahr. Zum Vergleich: Ein Haushalt mit 4 Personen verbraucht grob 180.000 Liter pro Jahr. Dann entspräche die Menge ungefähr 61 Haushalten für ein Jahr. (ip) 

Bewässert werden derzeit insgesamt rund 5.000 Bäume, dabei handelt es sich in der Regel um jüngere Bäume, die sich noch an ihren Standorten etablieren müssen. In 1-Liter-Flaschen wären das 5 Millionen Flaschen Wasser. (ip) 400 modernste digitale Bodenfeuchtesensoren stehen dem Grünflächenamt zur Verfügung...

Neu gepflanzte Straßenbäume werden insgesamt fünf Jahre lang von der Stadt mit Wasser versorgt. In den ersten zwei bis drei Jahren erhalten sie in der Regel wöchentlich rund 200 Liter Wasser. Ab dem dritten Standjahr wird die Wassergabe auf einen zweiwöchentlichen Rhythmus reduziert. Damit soll erreicht werden, dass die Bäume zunehmend selbstständig mit den vorhandenen Wasserressourcen auskommen.

Neun Bewässerungsfahrzeuge mit Gießarmen stehen dafür zur Verfügung. In besonders trockenen Jahren kann der Bedarf deutlich steigen. So wurden etwa im trockenen Jahr 2022 mehrere Hundert ältere Straßenbäume zusätzlich bewässert. Eine vergleichbare Situation zeichnet sich in diesem Sommer bislang nicht ab. Eine Ausnahme bilden die Linden an der Georgstraße, die mit Laubabwurf erkennbar unter Trockenstress leiden. Der Grund: Der Standort ist für Straßenbäume besonders schwierig. 🌳

Kunst gegen Bares im Marlene

Hannover. Donnerstag, 03.09.2026  Einlass ab 19:00 Uhr    Vorverkauf: 9,- € zzgl. VVG   Kunst gegen Bares  Beginn: 20:00 Uhr Abendkasse: 13,- € 

Das Showformat „Kunst gegen Bares“ ist eine wahre Wundertüte der Unterhaltung und ein künstlerisches Überraschungsfeuerwerk, bei dem niemand im Publikum weiß, welche Kunstform ihm als Nächstes auf der Bühne begegnen wird. 

Bei der Show treten 6 verschiedene Künstler*innen für jeweils 10 Minuten auf und probieren das Publikum für sich zu gewinnen. Hier treffen Comedy auf Musik, Zauberei auf Poetry Slam und Akrobatik auf Schauspiel. Am Ende des Abends entscheidet das Publikum durch eine Spende an ihre Lieblingskünstler*innen, wer mit den vollsten Händen nach Hause geht und als Abschluss des Abends noch eine Zugabe spielt. 

Dieses Showkonzept, was in vielen Großstädten seit Jahren die Kulturszene bereichert, ist ein Garant für den buntesten und besten Abend, den Sie sich selbst schenken können. Durch den Abend führen die charmantesten Moderator*innen des hannoveranischen „Pariser Kunstkollektivs“.

Morgengruß aus meinem Gärtchen

ipfoto Sonnige leuchtende Tage, nicht weinen, weil sie vergangen sind, sondern lächeln, weil gewesen sind.

Entwickle deinen Skill-Tree?

Köln. Im Krieg gibt es keinen Respawn! 
Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) kritisiert die Präsenz der Bundeswehr auf der Computerspielmesse Gamescom. Christoph Tophoven, Aktiver der DFG-VK Gruppe Köln findet: „Soldat*in ist kein normaler Beruf. Wer zur Bundeswehr geht, wird dazu ausgebildet zu töten und riskiert selbst verwundet oder getötet zu werden. Eine Ansprache von Kindern und Jugendlichen in verharmlosender Gaming-Sprache vermittelt einen völlig falschen Eindruck vom Dienst an der Waffe, ist unangemessen und verstößt gegen die UN-Kinderrechtskonvention und ergänzenden Fakultativprotokollen. Die Zahl der Minderjährigen in der Bundeswehr ist letztes Jahr auf 3.121 gestiegen. Ein neuer Höchststand. Das finden wir grundfalsch!“

Seit 2009 nutzt die Bundeswehr die Gamescom in Köln als Recruiting-Plattform. Mit gezieltem Gaming-Jargon und einer verfälschten Darstellung des Militärdienstes buhlt sie um die Gunst eines jungen Publikums. In früheren Jahren warb die Bundeswehr mit Slogans wie „Multiplayer at its best“, „Mehr Open World geht nicht“, „Entwickle deinen Skill-Tree“ oder „Camper oder Kamerad?“. Damit, so Tophoven „rücken Abenteuer und Gemeinschaftssinn in den Vordergrund – während die tödliche Realität des Dienstes an der Waffe konsequent ausgeblendet wird. Das ist eine schamlose Verharmlosung von Krieg und Streitkräften!“ 

Letztes Jahr gab die Bundeswehr über 250.000 € für den Stand, Logistik und Werbematerialien aus – Personalkosten für die Standbetreuung mit 32 Personen nicht eingerechnet.

Die DFG-VK startet zum Messestart eine Petition um Unterstützer*innen dafür zu sammeln, dass die Gamescom in Zukunft ohne Bundeswehr stattfindet. Auch die Teilnahme von Bundesnachrichtendienst und Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall und Airbus Defence and Space wird im Aufruf kritisiert. Wer die Petition unterschreiben möchte, kann das hier tun: https://dfg-vk.de/gamescom-ohne-bundeswehr

Am Freitag (28. August 2026) und Samstag (29. August 2026) werden Aktive der DFG-VK vor der Kölner Messe (Eingang Süd/Bahnhof Deutz) gegen die Präsenz der Bundeswehr protestieren und junge Menschen über ihr Grund- und Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung aufklären.