Sonntag, 25. Oktober 2026

Die historisch berühmte Waffenschmiede Deutschland macht das, was DrogenBarone aus anderen Ländern mit ihren ' heimischen Waren' tun: sie vertickt weiterhin lukrativ unser 'angestammtes Waffen-bau-/-handels-Knowhow' . ip

2018 verstarb nach tiefem Eintauchen ins organisierte politische Verbrechen der ehemalige Chefreporter des Bayrischen Fernsehens, Dagobert Lindlau, mit 88 Jahren seltsamerweise eines natürlichen Todes.*

40 Jahre sind vergangen, und allein aus meiner Heimatstadt Hannover könnte man Dutzende neue Beispiele dazu bringen (VW, Hanomag, Ihme-Zentrum, Neue Heimat, Verfehlungen des Regionspräsidenten, Juwelier Düe und verdeckter Fahnder Mauss, und was an Kosten für Demonstrationen und Fußballspiele auf den kleinen Mann angewälzt wird), seit Lindlau in seinem Bestseller 'Der Mob' (bei Hoffmann und Campe 1987) auf Seite 1997 schrieb: 

"Die kriminelle Privatisierung von Verlusten ist auch in der Bundesrepublik zu einem lukrativen Racket des Wirtschaftsmobs geworden... Investitionen degenerieren zu volkswirtschaftlich sinnlosen Schenkungen an Privatleute und zu Etats zur Korruption von Wählern. Das alles ist nicht organisiertes Verbrechen, sondern alltägliche Wirtschaftskriminalität und eine verkommene Politik. Sie frisst sich in fast alle Bereiche des Geschäfts und der Politik hinein und macht legale Institutionen zu kriminellen Vereinigungen." 

Auf S. 295: "Die Opfer deutscher Waffen in fast allen Konfliktgebieten der Welt sind genauso unerträglich wie die Opfer des Rauschgifts, das über Mexiko umgeschlagen wird." 

S. 311: "Es muss unser unveräußerliches Recht bleiben, privat zu sagen, was wir nicht meinen, weil wir sonst auch nicht mehr sagen dürften, was wir meinen...Elektronische Beweisbeschaffung bedroht dieses Recht."

S. 334: "Anwälte spielen bei der Verschleierung krimineller Profite eine immer größere Rolle. Es sieht nicht so aus, als würden die berufsständischen Vertretungen der Rechtsanwälte dagegen ernsthaft etwas unternehmen." *Wikipedia: Am 6. Juni 1972 besuchte ihn der Redakteur der Süddeutschen Zeitung Dieter Wagner in seinem Haus in Vaterstetten. Beim Abschied trank Wagner ein ihm von Lindlau angebotenes Fläschchen Silverstone-Boonekamp, das mit einer tödlichen Dosis E 605 vergiftet war. Drei der vergifteten Fläschchen waren von einer unbekannten Person an die Dienstadresse der als Ärztin praktizierenden Lebensgefährtin von Lindlau Ursula Schmidt-Tintemann in einem Münchener Krankenhaus versandt worden. Schmidt-Tintemann leitete vergebens Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Dieter Wagner starb noch am selben Tag.

Freitag, 23. Oktober 2026

Zu Fuß gehen und Klimataler sammeln


Hannover. Beim Fußballspiel St. Pauli gegen 96 wurde die Humboldtstraße für Hunderte mit der Bahn angereiste St. Pauli-Fans zum Fußgängerweg gen Stadion umgepolt. ipfoto 
Den Vogel aber schießt Braunschweig ab: Braunschweig ist offizieller Partner der Klima-Taler-App. Damit sollen Fans motiviert werden, umweltbewusste Entscheidungen im Alltag zu treffen oder von ihrer emissionsärmeren Anreise zum Spieltag zu profitieren. Mit der Klima-Taler-App können Nutzerinnen und Nutzer durch klimabewusste Entscheidungen - insbesondere umweltverträglicherer Mobilität - digitale Klima-Taler sammeln. Diese lassen sich anschließend gegen attraktive Prämien und Angebote eintauschen.

"Wir schaffen das" auf frankfurterisch

Entdeckte in Frankfurt im Teddybär-Geschäft einen Merkel-Teddy mit Merkel-Raute und Brummstimme. Draußen spielte ein Akkordeonist Bach und Piazzolla. Nahm noch ein paar Mini-Bärchen mit. A rabbit with very very long ears was making me smile. Wir hatten doch mal echte Hasen, Schwarzlohkaninchen. 

Wartete auf die Straßenbahn, kam dabei mit einer netten ungarischen Übersetzerin ins Gespräch, weil ich ihr den erworbenen rosa Hasen mit überlangen Schlappohren zeigte, und fragte, ob ich den wohl meiner erwachsenen Tochter schenken könne. Klar, sagte sie, und die Schlappohren waren später im Bett der Tochter tatsächlich häufig von ihr als Halswärmer in Gebrauch.

Schenkte der Auslandskorrespondentin einen der fingerhutgroßen Bären. Die war begeistert, wie er wohl heißen könnte. Crossover in Bezug auf Ihren Beruf, er kann Crossy heißen, sagte ich. Wir lachten laut und lange und als die Bahn für mich kam, schickte sie mir ein paar herzgeformte Handgrüße hinterher, bis ich aus ihrem Blickfeld verschwunden war.

Im Chaos von Frankfurt habe ich mich immer gut erholt. Schließlich liegt meine als harmlos bekannte Heimatstadt Hannover im Kriminalitätsranking noch vor Frankfurt... 

In die überfüllte Straßenbahn quetschte sich ein schlanker Banker in schlicht wirkendem superteurem Outfit rein und machte noch schnell für einen Obdachlosen Platz. Wir standen wie die Heringe aneinandergepresst, aber er sagte, das sei gar nichts gegen japanische Verhältnisse.

Am Abend vom Ebbelwei-Lokal wurde ein Uber-Fahrer bestellt, der mit seiner aus seitlichen Fahrzeugritzen in wechselnden Farben strahlenden Lightshow die Heimfahrt im Dunklen psychedelisch einfärbte. Highlight war dabei das plötzlich in finsterster Nacht unerwartet im Blickfeld auftauchende kreisrunde, strahlend beleuchtete RadissonBlu-Hotel an der Messe. ip

Mittwoch, 21. Oktober 2026

Der Mann, die Folter, der Krieg und der alltägliche Rassismus gegen die weiße Frau

Ich kenne in der Natur kein Lebewesen, das wie der Mann, auch wenn es natürlich in dieser Spezies Ausnahmen gibt, grausam foltert und Krieg führt. Rennschlangen vertilgen zum Frühstück ein Leguanjunges, Tiere und Menschen fressen andere Lebewesen, Pflanzen erdrücken andere Pflanzen, aber immer geht es dabei ums Überleben, nicht um perversen Sadismus. 

Nur die menschliche Gesellschaft lässt Männern freie Hand für brutalste Gewalttätigkeit, insbesondere für den Krieg. 

Während Begriffe wie Zigeuner oder Neger/Mohr und Penner/Asi/Behinderte stigmatisiert werden, gibt es eine riesige 'Ethnie' weltweit, die nicht geschützt wird, und das ist die Frau. 'Zuweisung' zum Zuständigkeitsbereich Queer-/LTGB-usw. lenkt nur von dieser Tatsache ab. Auch politisch von Links bis Rechts ist die Frau immernoch nur 'mitgemeint'.

Fakt ist: Äußerst selten sind Frauen in Verbrechen verwickelt, das ergibt sich schon aus ihrem Pflegebedürfnis für andere, sie sind aber zumeist durch Männer hineingezwungen. Dennoch werden täglich Frauen gefoltert und ermordet, und in den gebildeteren Schichten zusätzlich psychisch verstümmelt. 

Frauen müssen aufhören, Männer energetisch zu unterstützen, ihre Verbrechen zu tolerieren, ihre Zumutungen zu akzeptieren! Melania mit Schlitz am Kleid bis zum Po beim chinesischen Staatsbesuch zum Beispiel. 

Schon der serbische Erfinder Nikola Tesla stellte fest, dass Frauen die geistige Macht besitzen. Ich meine, sie müssen endlich aufhören, sie an der falschen Stelle zu verbrauchen, sich als Pflegekräfte und Sexobjekte ausbeuten, von hochgeehrten Schriftstellern der Weltliteratur und 'Starfotografen' in entwürdigender Weise darstellen, sich beklauen zu lassen wie zum Beispiel die erste Mathematikstudentin der berühmten Universitätsstadt Heidelberg und Entdeckerin der Relativitätstheorie, die Serbin Mileva Einstein, geborene Maric. ip

ipKonkreteProsa

Dienstag, 20. Oktober 2026

Die Perversion der Rechtsordnung


Hannover. Wie sich die Bilder gleichen: Elisabeth und Heinrich Hannover aus Hannover brachten 1966 ein Taschenbuch (Doppelband Fischer Bücherei, Bücher des Wissens) über Politische Justiz 1918-1933 heraus. Die darin geschilderte Perversion der Rechtsordnung zur Rechtfertigung des 'vaterländischen' Mordes an 'Verrätern' war das Gewaltprinzip mitsamt der dazu vorgebrachten 'Legalität'.

Über Hitlers 'Legalitätseid': "Wer ein intaktes Rechtsbewusstsein hatte, musste erkennen, dass der von den Nazis geplante Zukunftsstaat ein Unrechtsstaat sein sollte, dass hier Illegalität zur Macht strebte." 

Harmlose Bürger wurden als 'Verräter' zusammengeschlagen, mit durchgeschnittener Kehle und 'Gnadenschüssen' in den Kopf weggeworfen, wie es auch mit der prominenteren Rosa Luxemburg geschah. 

Die Justiz verurteilte diese Täter relativ mild. Aber vor allem wurde die Frage nach den Hintergründen der Taten überhaupt nicht gestellt. 

Schwerverbrecher Bormann wurde zum Beispiel in 'Abwesenheit' zum Tode verurteilt, später dann 'steckbrieflich' 'bis heute' gesucht.

Heinrich Hannover trug übrigens im Regionshaus der niedersächsischen Landeshauptstadt vor einigen Jahren auf Einladung der Gedenkstätte Ahlem vor, dass die inhaftierte Terroristin Ulrike Meinhof ihn als Rechtsanwalt beauftragt habe, ihre Kinder zu ihrer Schwester Wienke Zitzlaff (einer Sonderschulleiterin, mit der auch der Film 'Bambule' entstand) nach Hannover zu bringen, aber da hatte der pädophile Kindsvater Klaus Rainer Röhl schon das Sorgerecht erhalten. 

Dazu meine Anmerkung: Google schickte mir jetzt eine Mitteilung, sie wollten gegen Hassposts und Missbrauch usw. ab Dezember im Netz vorgehen. Ich nahm ersteinmal alle Beiträge aus meiner Online-Zeitung www.regionalmedien.de heraus, die von Fremdsprachlern böswillig uminterpretiert werden könnten. Auch schlug mir youtube die Löschung eines Kurzvideos über Wienke Zitzlaff vor.

Warum ich reagiere? Schließlich hatte ich vor einiger Zeit auf twitter einige tweets von Elon Musk erhalten (ob echt oder unecht), denen dann eine massive Attacke von AfD-Anhängern folgte. Die Polizei bot mir Schutz an.

Momentan steht da nur noch in der Kopfzeile des blogs eine GoogleNachricht über geplante Änderungen im Dezember. Nicht mehr diese Hass-Missbrauchs-Einzelheiten. Sieht für mich aus wie eine Reaktion auf meine Textzurückstellungen. 

So eine kleine alte unbedeutende Journalistin aus der deutschen Provinz könnte sich doch gerade gut als Angelpunkt verdrehter Europapolitik eignen? ip

Dienstag, 13. Oktober 2026

Online-Bewertungen eröffnen neue Perspektiven auf Pflegequalität

Hannover, 13. Oktober 2026. Was macht gute Pflege aus, und was davon wird im Internet sichtbar? Diesen Fragen ist das Forschungsprojekt ErPA – Erfahrungsberichte und Bewertungen von Pflegebedürftigen und Angehörigen in den sozialen Medien – drei Jahre lang an der Hochschule Hannover (HsH) und der Universität Bielefeld nachgegangen. Die Ergebnisse liegen nun vor: Online-Bewertungen bilden eine Perspektive auf Pflegequalität ab, die in den etablierten Qualitätssystemen bislang kaum berücksichtigt wird. 

Für das Projekt wurden erstmals in Deutschland Online-Bewertungen stationärer Pflegeeinrichtungen wissenschaftlich ausgewertet. Das Forschungsteam analysierte mehr als 114.000 Google-Bewertungen von nahezu 10.000 Einrichtungen. Ergänzend führte es qualitative Interviews und befragte An- und Zugehörige sowie Einrichtungsleitungen. Das Projekt wurde von September 2023 bis August 2026 vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung gefördert.

„Online-Bewertungen sind weit mehr als Sterne im Internet. Sie machen sichtbar, was Menschen im Alltag als gute oder schlechte Pflege erleben – etwa Freundlichkeit, Kommunikation, Atmosphäre oder den Umgang mit Angehörigen. Genau diese Perspektive wird in klassischen Qualitätsberichten bislang nur begrenzt abgebildet“, sagt Prof. Dr. Nina Fleischmann von der Hochschule Hannover.

Zwischenmenschliches steht im Vordergrund

Die Analysen zeigen: In den Bewertungen spielen pflegefachliche Einzelaspekte meist eine untergeordnete Rolle. Die Verfasserinnen und Verfasser schildern vor allem zwischenmenschliche Erfahrungen und den Umgang im Alltag. Negative Bewertungen werden besonders häufig gelesen und kommentiert und können das öffentliche Bild einer Einrichtung nachhaltig prägen. Nur wenige Einrichtungen reagieren bislang aktiv auf Rückmeldungen im Netz. 87 Prozent der befragten Angehörigen hatten bereits Online-Bewertungen zu Pflegeeinrichtungen gelesen. Bei der Wahl einer Einrichtung wiegen persönliche Eindrücke, Empfehlungen und der Ruf des Hauses jedoch schwerer als die Sternebewertung. Viele Angehörige wünschen sich, dass Einrichtungen insbesondere auf kritische Bewertungen öffentlich reagieren.

Rund zwei Drittel der befragten Einrichtungsleitungen halten Online-Bewertungen für wichtig für die Außenwirkung ihrer Einrichtung. Gleichzeitig begegnen viele ihnen mit gemischten Gefühlen: Kritik greifen sie lieber im persönlichen Gespräch auf, der öffentliche Charakter digitaler Bewertungen wird teilweise als belastend empfunden. Etwa die Hälfte der befragten Einrichtungen beantwortet Online-Bewertungen aktiv.

Nach Einschätzung des Forschungsteams können digitale Erfahrungsberichte bestehende Verfahren der Qualitätsmessung zwar nicht ersetzen, aber sinnvoll ergänzen. Sie zeigen, welche Erfahrungen Bewohnerinnen und Bewohner sowie Angehörige mit Pflege verbinden und welche Erwartungen sie an eine gute Versorgung haben. ErPA liefert damit Impulse für die Qualitätsentwicklung, die Versorgungsforschung und die Diskussion über nutzerorientierte Qualitätsindikatoren in der Langzeitpflege.

Online-Abschlussveranstaltung am 25. November

Zum Abschluss des Projekts lädt das Forschungsteam am 25. November 2026 von 9 bis 12 Uhr zu einer Online-Veranstaltung ein. Nach einem Überblick über die zentralen Ergebnisse stehen die im Projekt entwickelten Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Online-Bewertungen in der stationären Altenpflege im Mittelpunkt. Sie sollen gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Praxis diskutiert und weiterentwickelt werden. Anmeldungen sind bis zum 13. November 2026 per E-Mail an nina.fleischmann@hs-hannover.de möglich. Weitere Informationen unter https://hs-h.de/abschlussveranstaltung-erpa.

Sonntag, 11. Oktober 2026