Sonntag, 26. Juli 2026

US-Unternehmen in Deutschland - unser Gehirn ist nicht ausgestattet, um all die 'selbstständigen Rechtsformen' zu erfassen. Und dann nennen sie es auch noch verniedlichend Mutter- und Tochter-Gesellschaften statt Vater- und Sohn-...

Wer die Liste des American Chamber of Commerce (Amcham), einer Institution ähnlich unserer Industrie-- und Handelskammern, aber privatwirtschaftlich organisiert, von USA-Firmen in Deutschland liest (ob ehemals WabcoWestinghouse* in Hannover-Linden, aktuell Honeywell Halbleitermaterialien* in Seelze oder Flaschenfabrik in Rinteln) sieht deutlich, wie schlecht es um die Unabhängigkeit der Bundesrepublik Deutschland steht: Amazon, Microsoft, Google, Apple, Ford, Tesla, Coca-Cola, McDonald's, Procter & Gamble Konsumgüter, 3M, IBM, Deloitte. 

PwC (PricewaterhouseCoopers) ist ein weltweit tätiges Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen mit starkem USA-Geschäft und gehört zu den Big Four zusammen mit Deloitte, EY und KPMG. 

EY ist – ähnlich wie PwC – kein US-Unternehmen, auch wenn EY eine sehr große Präsenz in den USA hat. 

KPMG ist ein globales Netzwerk rechtlich selbstständiger Mitgliedsfirmen. Die Geschichte der Marke ist international; der Name KPMG entstand aus den Anfangsbuchstaben der Gründer bzw. Fusionspartner Klynveld, Peat, Marwick und Goerdeler. 

Laut einer aktuellen Übersicht von AmCham Germany gehören ExxonMobil, John Deere, GE Aerospace, UPS, FedEx Logistik, HP, Dow Chemie, Cargill Agrarrohstoffe, und Johnson & JohnsonPharma / Medizintechnik zu den größeren US-Unternehmen mit Aktivitäten in Deutschland...

*Honeywell hat im Bereich Advanced Materials einen wichtigen Standort in Seelze bei Hannover. Dieser Geschäftsbereich wurde 2025 als Solstice Advanced Materials aus Honeywell ausgegliedert und agiert nun börsennotiert.

*In Hannover gab es historisch die Westinghouse Bremsen-Gesellschaft, aus der später WABCO hervorging. Der Hannoveraner Standort gehört heute zum deutschen ZF-Konzern (Automobilzulieferer) bzw. zur ZF CV Systems Hannover GmbH.

Westinghouse hat einen Standort in Mannheim. Das Unternehmen ist dort unter anderem in den Bereichen Engineering, Wartung, Reparatur und spezielle technische Ausrüstung für Kernkraftwerke tätig. Der deutsche Standort wird als W Electric Germany GmbH geführt.

Weitere: ManpowerGroupPersonaldienstleistungen, TJX Companies Einzelhandel, Yum! Brands Gastronomie, TennecoAutomobilzulieferer, John DeereLandtechnik, AGCOLandtechnik, Subway Gastronomie, AramarkCatering / Dienstleistungen, Lear CorporationAutomobilzulieferer, Thermo Fisher ScientificMedizintechnik / Life Sciences, Goodyear Reifen, IT / Beratung, TE Connectivity Elektronik, BorgWarnerAutomobilzulieferer, EatonEnergie / Elektrotechnik, Alliance Healthcare Gesundheitswesen, 3M Industrie / Technologie, IntelHalbleiter, NVIDIAHalbleiter / KI, OracleSoftware / Cloud, Texas InstrumentsHalbleiter, Pfizer Pharma, AbbottMedizintechnik / Pharma, Eli Lilly Pharma, CaterpillarMaschinenbau, Parker HannifinIndustrie / Maschinenbau, BoeingLuft- und Raumfahrt, Nike Sportartikel, Mondelēz International Lebensmittel, MarsLebensmittel / Tiernahrung, LindeIndustriegase / Chemie, JPMorgan ChaseBanken / Finanz Dienstleistungen, CitigroupBanken / Finanz Dienstleistungen. 

Corteva Agriscience ist für Deutschland wahrscheinlich der wichtigste US-Anbieter für Saatgut. Besonders bekannt ist die Pioneer-Saatgutmarke. 

FMC Corporation hat in Deutschland einen Produktionsstandort in Stade/Niedersachsen und eine Vertriebspräsenz in Frankfurt. Das deutsche FMC-Geschäft nennt ausdrücklich Herbizide, Insektizide, Fungizide und Technologien für Saatgutbehandlung.

Monsanto ist heute kein eigenständiges US-Unternehmen mehr. 2018 wurde Monsanto von Bayer übernommen. Seitdem ist das Monsanto-Geschäft in Bayer Crop Science integriert; der Name Monsanto wird als Unternehmensname nicht mehr verwendet. (iprecherche)

Nachsatz: das ganze Unglück entstand durch die Anerkennung einer 'rechtlichen Person', der jede echte Person, die sich selbstständig macht, über kurz oder lang unterliegt, oder ausgeliefert ist - all diesen GmbHs/ Inc's, AGs usw., die eigentlich nur als Absicherung von Großprojekten dienen sollten, nun aber wie ein Hecht im Karpfenteich weltweit Tabula rasa machen.ip

Mammas* an die Macht! (ipSlogan, all rights reserved) zum Beispiel Larissa Boch - zu viel Ernst verkürzt die Lebenszeit

Washington/Brüssel/Hannover. Zum Bußgeld-Verfahren gegen Google: Was nützen uns denn die Europa-Schwurbeleien von Jürgen Habermas selig und der gesamten hochintellektuellen Frankfurter Schule und ihrer Minima Moralia, bei der nach dem Lesen endloser Texte nichts als Ödnis im Gehirn auftritt. 

Die USA stehen vor den Midterm-Wahlen. Rettet auch dort die Demokratie! Werft die PussyGrabbers hinaus! Lasst Frauen über ihren Körper selbst entscheiden, statt sie durch illegale Abtreibungen zu gefährden! Verbietet Leihmutterschaft und Prostitution. Zieht die Freier zur Rechenschaft. Stoppt Vermarktung toter Föten zur Stammzellengewinnung und Organhandel! 

Das niedersächsische Hannover steht vor den Oberbürgermeisterin--und Regionspräsidentin-Wahlen. 

Auch hier: Frauen an die Macht! Ich empfehle Larissa Boch, Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative – Landesverband Niedersachsen (Die PARTEI), weil zu viel Ernst das Leben verkürzt, und warne vor manchem PussyGrabber-OBKandidaten. ip

Ein wenig politische Nostalgie: Our chancelorette cleared the mess up and sang "99 red balloons": https://youtu.be/GVn_zcLJGNQ?si=NW4fJAKeKIwhwGfE

*Mamma = das Wort für weibliche Brust, hat weltweit die gleiche Bedeutung. Von mir für alle liebevollen, friedliebenden Menschen verwendet, mit oder ohne Kinder. (all rights reserved)

Klostergründerin Teresa von Avila: "Wenn du dich von den Brüsten der Mutter abwendest, erwartet dich der Tod." 

Donnerstag, 23. Juli 2026

Geldbußen von insgesamt 890 Millionen Euro sind keine Willkür

Brüssel. Bernd Lange, Mitglied des Europäischen Parlaments, Vorsitzender des Ausschusses für Internationalen Handel (INTA), Vorsitzender der Konferenz der Ausschussvorsitzenden (CCC):
„Google-Strafe darf kein Vorwand für US-Zoll-Vergeltung sein“

Die Europäische Kommission hat heute gegen Google zwei Geldbußen in Höhe von insgesamt 890 Millionen Euro verhängt. Grundlage sind Verstöße gegen den Digital Markets Act. Die Kommission beanstandet die Bevorzugung eigener Angebote in der Google-Suche sowie Einschränkungen für App-Anbieter, die ihre Kundinnen und Kunden auf alternative und häufig günstigere Kaufmöglichkeiten hinweisen wollen.
Lange: „Die Entscheidungen der Europäischen Kommission sind richtig, konsequent und notwendig. Wer eine marktbeherrschende Torwächterposition besitzt, darf diese nicht nutzen, um eigene Angebote zu bevorzugen und Wettbewerber zu benachteiligen. Die Geldbußen von insgesamt 890 Millionen Euro sind keine Willkür, sondern das Resultat von Verstößen gegen europäische Regeln und damit das Ergebnis eines rechtsstaatlichen Verfahrens.

Es ist gut, dass die Europäische Kommission gerade heute Rückgrat gezeigt und diese Entscheidungen verkündet hat, obwohl noch nicht klar ist, wie die US-Zölle auf Waren aus der Europäischen Union nach dem 24. Juli konkret ausgestaltet werden. Damit unterstreicht sie, dass die Durchsetzung unserer Gesetze nicht von handelspolitischen Drohungen oder Zollankündigungen aus Washington abhängig gemacht werden darf. Zwischen unserer europäischen Gesetzgebung und der amerikanischen Zollpolitik darf kein Zusammenhang bestehen.

Für mich bleibt der Grundsatz entscheidend: Was offline Recht ist, muss auch online Recht bleiben. Europäische Gesetze gelten für alle Unternehmen, die auf unserem Binnenmarkt tätig sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Unternehmen aus Europa, den Vereinigten Staaten oder einem anderen Teil der Welt kommt. Diese Souveränität darf nicht zur Verhandlungsmasse werden.
Wir wissen aber, dass die europäische Digitalgesetzgebung für die jetzige US-Administration ein rotes Tuch ist. Deshalb ist nicht auszuschließen, dass die berechtigten Entscheidungen gegen Google zu neuen Ankündigungen oder handelspolitischen Maßnahmen aus Washington führen. Eine solche Verknüpfung wäre unberechtigt und gefährlich. Die Durchsetzung europäischen Rechts ist keine handelspolitische Provokation und darf nicht mit Gegenmaßnahmen beantwortet werden.
Trotz der unterschiedlichen und teilweise widersprüchlichen Zollankündigungen des US-Präsidenten in den vergangenen Tagen gehe ich derzeit davon aus, dass für Waren aus der Europäischen Union nach dem 24. Juli Zollsätze gelten werden, die den Vereinbarungen von Schottland entsprechen. Entscheidend ist allerdings nicht die nächste Ankündigung, sondern die tatsächliche Umsetzung.
Falls die Vereinigten Staaten Schritte unternehmen, die die Vereinbarungen von Schottland unterlaufen oder die europäische Gesetzgebung mit zusätzlichen Zöllen angreifen, muss die Europäische Union schnell und klar reagieren. Wir lassen uns weder erpressen noch unter Druck setzen. Gegen Willkür helfen nur ein klarer Kurs und ein funktionierendes und einsatzfähiges europäisches Sicherheitsnetz, das wir erst vor Kurzem auf Druck des Europäischen Parlaments eingeführt haben.
Die Zollpräferenzen für die Vereinigten Staaten sind nicht in Stein gemeißelt. Sie können jederzeit ausgesetzt werden, wenn sich die Gegenseite nicht an die Vereinbarungen hält. Sollte Washington unberechtigte Maßnahmen ergreifen, müssen die vorhandenen europäischen Schutzinstrumente entschlossen geprüft und eingesetzt werden.“ Europäisches Parlament - Europabüro Hannover

ip-Comedy: Wetter heute...

... mittels Werkzeugverstand ausgedrückt: 

Das Wetter hat ein kaputtes Kugellager! 
Eine Unwucht liegt im Planeten vor!

???🌡️☀️☂️🌋🌁🌪️🌧️🌫️☁️🌦️⛈️🌬️🌩️❄️???

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Mittwoch, 22. Juli 2026

Wasserqualität

Hannover. Das Hainhölzer Naturbad musste geschlossen werden und kann vorübergehend nicht öffnen. Hintergrund ist, dass aktuell eine zu hohe Keimbelastung festgestellt wurde.

Das Wasser des Bades wird nicht gechlort, es erfolgt ein Selbstreinigungsprozess durch Filteranlagen. Daher besteht zum Beispiel bei der Einspülung von größeren Regenmengen oder anderen externen Einflüssen die Möglichkeit von temporären Beeinträchtigungen der Wasserqualität. Die Öffnung des Bades erfolgt sobald sich die Werte wieder normalisiert haben.