![]() |
| Hannover. Beim Fußballspiel St. Pauli gegen 96 wurde die Humboldtstraße für Hunderte mit der Bahn angereiste St. Pauli-Fans zum Fußgängerweg gen Stadion umgepolt. ipfoto Den Vogel aber schießt Braunschweig ab: Braunschweig ist offizieller Partner der Klima-Taler-App. Damit sollen Fans motiviert werden, umweltbewusste Entscheidungen im Alltag zu treffen oder von ihrer emissionsärmeren Anreise zum Spieltag zu profitieren. Mit der Klima-Taler-App können Nutzerinnen und Nutzer durch klimabewusste Entscheidungen - insbesondere umweltverträglicherer Mobilität - digitale Klima-Taler sammeln. Diese lassen sich anschließend gegen attraktive Prämien und Angebote eintauschen. Das Spiel am 25.10. Eintracht gegen 96 ist allerdings ausverkauft. |
Freitag, 23. Oktober 2026
Zu Fuß gehen und Klimataler sammeln
"Wir schaffen das" auf frankfurterisch
Entdeckte in Frankfurt im Teddybär-Geschäft einen Merkel-Teddy mit Merkel-Raute und Brummstimme. Draußen spielte ein Akkordeonist Bach und Piazzolla. Nahm noch ein paar Mini-Bärchen mit. A rabbit with very very long ears was making me smile. Wir hatten doch mal echte Hasen, Schwarzlohkaninchen.
Wartete auf die Straßenbahn, kam dabei mit einer netten ungarischen Übersetzerin ins Gespräch, weil ich ihr den erworbenen rosa Hasen mit überlangen Schlappohren zeigte, und fragte, ob ich den wohl meiner erwachsenen Tochter schenken könne. Klar, sagte sie, und die Schlappohren waren später im Bett der Tochter tatsächlich häufig von ihr als Halswärmer in Gebrauch.
Schenkte der Auslandskorrespondentin einen der fingerhutgroßen Bären. Die war begeistert, wie er wohl heißen könnte. Crossover in Bezug auf Ihren Beruf, er kann Crossy heißen, sagte ich. Wir lachten laut und lange und als die Bahn für mich kam, schickte sie mir ein paar herzgeformte Handgrüße hinterher, bis ich aus ihrem Blickfeld verschwunden war.
Im Chaos von Frankfurt habe ich mich immer gut erholt. In die überfüllte Straßenbahn quetschte sich ein schlanker Banker in schlicht wirkendem superteurem Outfit rein und machte noch schnell für einen Obdachlosen Platz. Wir standen wie die Heringe aneinandergepresst, aber er sagte, das sei gar nichts gegen japanische Verhältnisse.
Am Abend vom Ebbelwei-Lokal zu ihr nachhause hatte meine Tochter einen Uber-Fahrer bestellt, der mit seiner aus allen Fahrzeugritzen in wechselnden Farben strahlenden Lightshow die Heimfahrt im Dunklen psychedelisch färbte. Highlight war dabei das plötzlich im Blickfeld auftauchende kreisrunde, beleuchtete RadissonBlu-Hotel an der Messe. „Macht‘s gut ihr beiden“, verabschiedete er uns. Danke Tochter. Danke Frankfurt. ip
Mittwoch, 21. Oktober 2026
Der Mann, die Folter, der Krieg und der alltägliche Rassismus gegen die weiße Frau
Ich kenne in der Natur kein Lebewesen, das wie der Mann, auch wenn es natürlich in dieser Spezies Ausnahmen gibt, grausam foltert und Krieg führt. Rennschlangen vertilgen zum Frühstück ein Leguanjunges, Tiere und Menschen fressen andere Lebewesen, Pflanzen erdrücken andere Pflanzen, aber immer geht es dabei ums Überleben, nicht um perversen Sadismus.
Nur die menschliche Gesellschaft lässt Männern freie Hand für brutalste Gewalttätigkeit, insbesondere für den Krieg.
Während Begriffe wie Zigeuner oder Neger/Mohr und Penner/Asi/Behinderte stigmatisiert werden, gibt es eine riesige 'Ethnie' weltweit, die nicht geschützt wird, und das ist die Frau. 'Zuweisung' zum Zuständigkeitsbereich Queer-/LTGB-usw. lenkt nur von dieser Tatsache ab. Auch politisch von Links bis Rechts ist die Frau immernoch nur 'mitgemeint'.
Fakt ist: Äußerst selten sind Frauen in Verbrechen verwickelt, das ergibt sich schon aus ihrem Pflegebedürfnis für andere, sie sind aber zumeist durch Männer hineingezwungen. Dennoch werden täglich Frauen gefoltert und ermordet, und in den gebildeteren Schichten zusätzlich psychisch verstümmelt.
Frauen müssen aufhören, Männer energetisch zu unterstützen, ihre Verbrechen zu tolerieren, ihre Zumutungen zu akzeptieren! Melania mit Schlitz am Kleid bis zum Po beim chinesischen Staatsbesuch zum Beispiel.
Schon der serbische Erfinder Nikola Tesla stellte fest, dass Frauen die geistige Macht besitzen. Ich meine, sie müssen endlich aufhören, sie an der falschen Stelle zu verbrauchen, sich als Pflegekräfte und Sexobjekte ausbeuten, von hochgeehrten Schriftstellern der Weltliteratur und 'Starfotografen' in entwürdigender Weise darstellen, sich beklauen zu lassen wie zum Beispiel die erste Mathematikstudentin der berühmten Universitätsstadt Heidelberg und Entdeckerin der Relativitätstheorie, die Serbin Mileva Einstein, geborene Maric. ip
![]() |
| iptextfoto |
Dienstag, 20. Oktober 2026
Die Perversion der Rechtsordnung
Hannover. Wie sich die Bilder gleichen: Elisabeth und Heinrich Hannover aus Hannover brachten 1966 ein Taschenbuch (Doppelband Fischer Bücherei, Bücher des Wissens) über Politische Justiz 1918-1933 heraus. Die darin geschilderte Perversion der Rechtsordnung zur Rechtfertigung des 'vaterländischen' Mordes an 'Verrätern' war das Gewaltprinzip mitsamt der dazu vorgebrachten 'Legalität'.
Über Hitlers 'Legalitätseid': "Wer ein intaktes Rechtsbewusstsein hatte, musste erkennen, dass der von den Nazis geplante Zukunftsstaat ein Unrechtsstaat sein sollte, dass hier Illegalität zur Macht strebte."
Harmlose Bürger wurden als 'Verräter' zusammengeschlagen, mit durchgeschnittener Kehle und 'Gnadenschüssen' in den Kopf weggeworfen, wie es auch mit der prominenteren Rosa Luxemburg geschah.
Die Justiz verurteilte diese Täter relativ mild. Aber vor allem wurde die Frage nach den Hintergründen der Taten überhaupt nicht gestellt.
Schwerverbrecher Bormann wurde zum Beispiel in 'Abwesenheit' zum Tode verurteilt, später dann 'steckbrieflich' 'bis heute' gesucht.
Heinrich Hannover trug übrigens im Regionshaus der niedersächsischen Landeshauptstadt vor einigen Jahren auf Einladung der Gedenkstätte Ahlem vor, dass die inhaftierte Terroristin Ulrike Meinhof ihn als Rechtsanwalt beauftragt habe, ihre Kinder zu ihrer Schwester Wienke Zitzlaff (einer Sonderschulleiterin, mit der auch der Film 'Bambule' entstand) nach Hannover zu bringen, aber da hatte der pädophile Kindsvater Klaus Rainer Röhl schon das Sorgerecht erhalten.
Dazu meine Anmerkung: Google schickte mir jetzt eine Mitteilung, sie wollten gegen Hassposts und Missbrauch usw. ab Dezember im Netz vorgehen. Ich nahm ersteinmal alle Beiträge aus meiner Online-Zeitung www.regionalmedien.de heraus, die von Fremdsprachlern böswillig uminterpretiert werden könnten. Auch schlug mir youtube die Löschung eines Kurzvideos über Wienke Zitzlaff vor.
Warum ich reagiere? Schließlich hatte ich vor einiger Zeit auf twitter einige tweets von Elon Musk erhalten (ob echt oder unecht), denen dann eine massive Attacke von AfD-Anhängern folgte. Die Polizei bot mir Schutz an.
Momentan steht da nur noch in der Kopfzeile des blogs eine GoogleNachricht über geplante Änderungen im Dezember. Nicht mehr diese Hass-Missbrauchs-Einzelheiten. Sieht für mich aus wie eine Reaktion auf meine Textzurückstellungen.
So eine kleine alte unbedeutende Journalistin aus der deutschen Provinz könnte sich doch gerade gut als Angelpunkt verdrehter Europapolitik eignen? ip
Dienstag, 13. Oktober 2026
Frankfurter Plattform deutschlandweit erfolgreichstes Mitfahr-App-Projekt
Ergänzung zum ÖPNV vermittelt 54.000 Mitfahrten in zwei Jahren und wächst weiter
ffm. Insgesamt 54.000 Mitfahrten und mehr als 5000 registrierte Nutzerinnen und Nutzer: Mit diesen Zahlen ist die arbeitgeberorientierte Mitfahr-App in Frankfurt die deutschlandweit erfolgreichste ihrer Art. Seit dem Start im Oktober 2024 wurden mehr als zwei Millionen Personenkilometer bei durch die Mitfahrplattform vermittelten Fahrten zurückgelegt. Das Pilotprojekt ist eine Kooperation der städtischen Nahverkehrsgesellschaft traffiQ und des Französischen Unternehmen Karos Mobility, vormals goFLUX. Das Ziel: eine flexible Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr schaffen und den Autoverkehr in Frankfurt reduzieren.
„Wir freuen uns über den Erfolg der Mitfahrplattform, der uns darin bestätigt, dass es eine große Nachfrage nach innovativen Mobilitätsangeboten gibt“, sagt Prof. Tom Reinhold, Geschäftsführer von traffiQ. „In einer Pendlerstadt wie Frankfurt am Main brauchen wir solche flexiblen Ergänzungen zum öffentlichen Nahverkehr. Jedes Auto weniger auf der Straße bedeutet weniger Emissionen und entlastet den Verkehrsfluss für alle, die nicht ohne Weiteres auf Bahnen und Busse umsteigen können.“
Über die Mitfahr-App von Karos können Unternehmen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Plattform zum Bilden von Fahrgemeinschaften zur Verfügung stellen. Als Projektpartner in Frankfurt nutzen gegenwärtig der Flughafenbetreiber Fraport und das Siemens-Schaltanlagenwerk in Fechenheim diese Möglichkeit. In den Belegschaften kommt das Angebot bestens an: „Die Nachfrage wächst kontinuierlich: Mit fast 4000 Mitfahrten war der September 2026 der erfolgreichste Monat seit Projektbeginn“, erklärt Reinhold. „Die Mitfahrtplattform hat einen sehr positiven Effekt für den Klimaschutz: Bei allen Fahrten zusammen wurden bisher bereits 250 Tonnen CO2 eingespart.“ Das ist so viel, wie rund 11.500 Bäume im Jahr absorbieren können.
Für die Unternehmen bieten sich durch die Mitfahr-App mehrere Vorteile: Sie können ihren Beschäftigten, die für ihren täglichen Arbeitsweg bisher alleine im Auto fahren, eine kostengünstige und nachhaltigere Alternative anbieten und zugleich ihren Bedarf an Unternehmensparkplätzen reduzieren.
In Zukunft soll das Projekt auf weitere Unternehmen in Frankfurt ausgeweitet werden – idealerweise solche, die sich in räumlicher Nähe zu den bestehenden Projektpartnern befinden. Ziel ist, die Anzahl an Mitfahr-Angeboten und -Anfragen weiter zu erhöhen und die Wahrscheinlichkeit passender Strecken zu optimieren.
Die Mitfahr-App ermöglicht es den Beschäftigten der Unternehmen, sich für gemeinsame Fahrten zu verabreden, Fahrgemeinschaften zu bilden und so einfach und umweltfreundlicher zur Arbeit zu gelangen. Wer Kolleginnen oder Kollegen in seinem Fahrzeug mitnimmt, erhält dafür drei Euro als Anreiz. Für Mitfahrerinnen und Mitfahrer, die ein Deutschland-Ticket oder ein anderes ÖPNV-Abo besitzen und dieses in der App hinterlegt haben, ist das Angebot kostenlos. Alle anderen zahlen 50 Cent pro Fahrt. Auch für den seltenen Fall einer kurzfristigen Absage einer Fahrt ist gesorgt: Dann übernimmt die Karos-App die Kosten für ein Taxi oder ÖPNV-Ticket, sodass das Ziel sicher erreicht wird.
Derzeit wird die Anreiz-Zahlung von bis zu drei Euro pro Fahrt von traffiQ übernommen. Zudem wird das Pilotprojekt über das Förderprojekt „SMILE“ des Bundesministeriums für Verkehr gefördert, an dem neben Fraport und Karos auch die Hochschulen Bielefeld und RheinMain beteiligt sind. Sowohl Pilot- als auch Förderprojekt laufen noch bis Mitte 2027. Von dann an soll sich die Mitfahrplattform selbst tragen. Ziel ist es, Frankfurt weit eine Ergänzung des Nahverkehrsangebots zu schaffen, die keine zusätzlichen Kosten verursacht. Damit dies gelingt, werden derzeit verschiedene Finanzierungsmodelle geprüft. Denkbar wäre beispielsweise, Einnahmen durch die Bewirtschaftung freiwerdender Parkflächen zu generieren. Auch eine teilweise Reinvestition des Geldes, das die beteiligten Unternehmen durch ihren geringeren Bedarf an Parkplätzen einsparen, wäre möglich.
Dazu meine Anmerkung: Als Schülerinnen des KaiserWilhelm-Ratsgymnasiums (KWR) Hannover in einem Wettbewerb der Boston Consulting Group eine Mittransport-App für Gegenstände vorschlugen, gewannen Designerinnen von Schultaschen. Die enttäuschten Mädchen wurden dann kliischeehaft als Trost zu einem Eis eingeladen...
Online-Bewertungen eröffnen neue Perspektiven auf Pflegequalität
Hannover, 13. Oktober 2026. Was macht gute Pflege aus, und was davon wird im Internet sichtbar? Diesen Fragen ist das Forschungsprojekt ErPA – Erfahrungsberichte und Bewertungen von Pflegebedürftigen und Angehörigen in den sozialen Medien – drei Jahre lang an der Hochschule Hannover (HsH) und der Universität Bielefeld nachgegangen. Die Ergebnisse liegen nun vor: Online-Bewertungen bilden eine Perspektive auf Pflegequalität ab, die in den etablierten Qualitätssystemen bislang kaum berücksichtigt wird.
Für das Projekt wurden erstmals in Deutschland Online-Bewertungen stationärer Pflegeeinrichtungen wissenschaftlich ausgewertet. Das Forschungsteam analysierte mehr als 114.000 Google-Bewertungen von nahezu 10.000 Einrichtungen. Ergänzend führte es qualitative Interviews und befragte An- und Zugehörige sowie Einrichtungsleitungen. Das Projekt wurde von September 2023 bis August 2026 vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung gefördert.
„Online-Bewertungen sind weit mehr als Sterne im Internet. Sie machen sichtbar, was Menschen im Alltag als gute oder schlechte Pflege erleben – etwa Freundlichkeit, Kommunikation, Atmosphäre oder den Umgang mit Angehörigen. Genau diese Perspektive wird in klassischen Qualitätsberichten bislang nur begrenzt abgebildet“, sagt Prof. Dr. Nina Fleischmann von der Hochschule Hannover.
Zwischenmenschliches steht im Vordergrund
Die Analysen zeigen: In den Bewertungen spielen pflegefachliche Einzelaspekte meist eine untergeordnete Rolle. Die Verfasserinnen und Verfasser schildern vor allem zwischenmenschliche Erfahrungen und den Umgang im Alltag. Negative Bewertungen werden besonders häufig gelesen und kommentiert und können das öffentliche Bild einer Einrichtung nachhaltig prägen. Nur wenige Einrichtungen reagieren bislang aktiv auf Rückmeldungen im Netz. 87 Prozent der befragten Angehörigen hatten bereits Online-Bewertungen zu Pflegeeinrichtungen gelesen. Bei der Wahl einer Einrichtung wiegen persönliche Eindrücke, Empfehlungen und der Ruf des Hauses jedoch schwerer als die Sternebewertung. Viele Angehörige wünschen sich, dass Einrichtungen insbesondere auf kritische Bewertungen öffentlich reagieren.
Rund zwei Drittel der befragten Einrichtungsleitungen halten Online-Bewertungen für wichtig für die Außenwirkung ihrer Einrichtung. Gleichzeitig begegnen viele ihnen mit gemischten Gefühlen: Kritik greifen sie lieber im persönlichen Gespräch auf, der öffentliche Charakter digitaler Bewertungen wird teilweise als belastend empfunden. Etwa die Hälfte der befragten Einrichtungen beantwortet Online-Bewertungen aktiv.
Nach Einschätzung des Forschungsteams können digitale Erfahrungsberichte bestehende Verfahren der Qualitätsmessung zwar nicht ersetzen, aber sinnvoll ergänzen. Sie zeigen, welche Erfahrungen Bewohnerinnen und Bewohner sowie Angehörige mit Pflege verbinden und welche Erwartungen sie an eine gute Versorgung haben. ErPA liefert damit Impulse für die Qualitätsentwicklung, die Versorgungsforschung und die Diskussion über nutzerorientierte Qualitätsindikatoren in der Langzeitpflege.
Online-Abschlussveranstaltung am 25. November
Zum Abschluss des Projekts lädt das Forschungsteam am 25. November 2026 von 9 bis 12 Uhr zu einer Online-Veranstaltung ein. Nach einem Überblick über die zentralen Ergebnisse stehen die im Projekt entwickelten Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Online-Bewertungen in der stationären Altenpflege im Mittelpunkt. Sie sollen gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Praxis diskutiert und weiterentwickelt werden. Anmeldungen sind bis zum 13. November 2026 per E-Mail an nina.fleischmann@hs-hannover.de möglich. Weitere Informationen unter https://hs-h.de/abschlussveranstaltung-erpa.








