Dienstag, 26. Mai 2026

In den Klauen der Entmenschlichung

"Elektronik füttert die Geister, wir gehen zugrunde." 

(aus dem Taschenbuch 'Elektrosmog – Wie unsichtbare Energien unsere Gesundheit bedrohen' . Autor: Manfred Poser)

Freitag, 22. Mai 2026

Wenn Textilrecycling zum Statement wird!

Hannover. Vortrag Leute machen Kleider – und danach? Wenn Textilrecycling zum Statement wird!

Zum World Reef Day und begleitend zur Sonderausstellung „Jérémy Gobé – Lace is more“  wird Frau Dr. Madina Shamsuyeva von der IKK – Leibniz Universität Hannover  – über ihre Forschung zu nachhaltigen Stoffkreisläufen berichten.  Designerinnen und Designer sollten ihre Produkte „vom Ende her“ denken, Kreislaufwirtschaft mit einbeziehen und wieder verwendbare Materialien einsetzen – so Dr. Madina Shamsuyeva.

Im Anschluss: Diskussion und exklusive Führung durch die Sonderausstellung. Anmeldung: info@museum-fuer-textile-kunst.de oder telefonisch unter 0511-52 95 517.

Museum für textile Kunst e.V., Borchersstraße 23,

Freitag, 5. Juni 2026, Beginn 17:30 Uhri, Einlass ab 17:00 Uhr

Eintritt 15€, ermäßigt für Studierende/Schüler 0511 529 55 17

info@museum-fuer-textile-kunst.de

https://museum-fuer-textile-kunst.de/leute-machen-kleider-und-danach/

Freitag, 15. Mai 2026

Habt ihr heute schon die Blumen gegossen...?

ip-Polaroid - man beachte die energiegeladene Faust

Wurde Nazi-Eichmann wirklich hingerichtet?

Die deutsche Journalistin Gaby Weber bemüht sich seit langem, die Eichmann-Akten in Argentinien frei zu bekommen, über dessen Prozess die umstrittene politische Theoretikerin Hannah Arendt berichtete, die den Schreibtisch-Massenmörder als hörigen Bürokraten darstellte. 

Da Nazi-Eichmann völlig unbehelligt in Argentinien lebte, dann in einer spektakulären Polit-Aktion plötzlich festgenommen wurde, um von anderen politischen Verbrechen abzulenken (siehe Gabyweber.com), und zum Tode verurteilt wurde,  habe ich die Fantasie, dass er gar nicht gehängt wurde. Wurde er  wirklich "geopfert", weil er zu viel redete, wie Weber schrieb?

Gibt es handfeste Beweise dafür, dass tatsächlich er es war, der hingerichtet wurde? ip

Regisseurin von „Die Essenz des Tanzes“ kommt nach Hannover

Trailer: https://youtu.be/cjn1MK3SLH4?si=UYPS6kHANSxx4cBl

Zum Kinostart: Am 28. Mai 2026 feiert die Dokumentation „Die Essenz des Tanzes“ über und mit Germaine Acogny ihren deutschlandweiten Kinostart. In Kooperation mit dem Kino am Raschplatz gibt es eine Vorstellung und anschließendes Publikumsgespräch mit der Regisseurin Greta-Marie Becker am 31. Mai 2026 um 11.00 Uhr im Kino am Raschplatz. 

Germaine Acogny ist eine der wichtigsten künstlerischen Stimmen Afrikas. Verwurzelt in traditionellen westafrikanischen Tänzen und in Auseinandersetzung mit europäischen Tanzformen, entwickelte sie ihre ganz eigene Acogny-Technik. Mehr als 50 Jahre auf internationalen Bühnen und ihre Arbeit als Mentorin für junge Tänzer*innen in Senegal und weltweit haben die 81-jährige Künstlerin zur Tanzikone eines ganzen Kontinents gemacht. 2021 wurde diese außergewöhnliche Tänzerin, Choreografin und Lehrerin mit dem Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk auf der Tanz-Biennale in Venedig ausgezeichnet.

Donnerstag, 14. Mai 2026

Schutzräume fehlen in Deutschland - nur der Niedersächsische Landtag hat neu ausgestattete, dabei ist der doch völlig uninteressant für feindliche Angriffe. ip

Hannover/Helsinki. Beindruckt zeigten sich die Teilnehmenden einer deutschen Delegation von der Zivilschutzanlage Merihaka, eine Bunkeranlage im Herzen Helsinkis. In Friedenszeiten wird die Anlage für Indoorsportanlagen und andere zivile Zwecke genutzt, innerhalb von 72 Stunden kann sie jedoch vollständig geräumt werden und einem bis zu 6000 Personen Schutz bieten. Insgesamt können die rund 5,6 Millionen Finninnen und Finnen rund 50.500 Schutzräume nutzen. Sie bieten Schutz für rund 4,8 Millionen Menschen zur gleichen Zeit. 80 Prozent dieser Schutzräume befinden sich dabei in oder unter privaten Gebäuden. Nur 20 Prozent gehören der öffentlichen Hand.

Innenminister Maier aus Thüringen sagt: „In Deutschland versucht der Bund dagegen seit etwa anderthalb Jahren, Eckdaten für das Erfassen von Schutzräumen zu erarbeiten. Bis heute fehlen dafür aber die Kriterien, ist die Auflistung noch nicht einmal gestartet.“ (Text-Passagen aus Presseinfo Nied. Innenministerium)

Mittwoch, 6. Mai 2026

Großes Interesse an Munitionsaltlasten in der Nordsee

Bremerhaven.Für die Menschen auf Wangerooge ist die militärische Vergangenheit der Insel allgegenwärtig. Bombentrichter, alte Bunker und militärische Anlagen zeugen von dieser Zeit. Aber nicht nur auf der Insel, sondern auch im Meer finden sich militärische Altlasten, hauptsächlich von Verklappungen nach dem zweiten Weltkrieg. 

Durch die Strömung landen die Munitionsreste regelmäßig an unseren Stränden, wie die Bewohner*innen von Insel und Küste am besten zu berichten wissen. 

Auf großes Interesse stießen auch deshalb die Informationsveranstaltungen vom Projekt REMARCO des Deutschen Schifffahrtsmuseum und Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark-Haus und der evangelischen Kirche auf Wangerooge. 

Das Projekt REMARCO beschäftigt sich mit der Überwachung, Risikobewertung und Altlastensanierung von Munition in der Nordsee. Es wird über den aktuellen Stand informiert, diskutiert und ausgetauscht. Die starke Resonanz zeigt, wie relevant das Thema für Bewohner*innen und Gäst*innen auf Wangerooge ist. 

Auf der Insel existieren enormes lokales Wissen und werden praktische Maßnahmen durchgeführt. Aber es wird auch Handlungsbedarf gesehen, das Bewusstsein für das Thema weiter zu schärfen und politische Maßnahmen anzuregen, die die aktuelle (Umwelt-)Problematik, auch in Bezug auf gegenwärtige Kriege, thematisieren.

Das Team im Museumshafen ist komplett und nimmt volle Kraft in Richtung Zukunft: Die neue Leiterin Nina Nustede und die Technische Mitarbeiterin Jessica Langer