Samstag, 21. Februar 2026
Sonntag wieder westprotest.de-Spaziergang
Freitag, 20. Februar 2026
Marktkirche entpacken!
Hannover. Wann ist die Sanierung unserer geliebten Marktkirche endlich beendet. Draußen wirbt die VGH-Versicherung mit "Alles Gute kommt nach oben" und meint damit ihre Förderung der künstlerischen Ausgestaltung von Bauplanen. Was daran Kunst sein soll, entzieht sich meinem Empfinden. Eher sieht das großflächige Gemälde wie Verpackungs-Design aus. Christo ist ja leider im Covidjahr 2020 entschlafen. Der hätte es gepackt.
Lesen die Figuren in der Mitte vielleicht in der HAZ? Das wäre Schleichwerbung. Hingegen hat die FAZ ihre berühmte Skulptur "Dahinter steckt immer ein Kluger Kopf" in einen Vorgarten entsorgt und lässt auf ihrem Grundstück als konkreten Akt der Menschenliebe mietgünstige Wohnungen errichten... Iptextfoto
Phosphorreduktion im Abwasser
ffm. Sauberes Wasser ist die Grundlage für ein intaktes Ökosystem, für Gesundheit und Lebensqualität. Mit einer neuen Anlage zur Phosphorelimination in der Kläranlage Niederrad/Frankfurt wird konkret gehandelt: Da Phosphor einer der Hauptverursacher von Gewässer-Eutrophierung ist, werden damit Seen und Fließgewässer geschützt und eine verlässliche kommunale Daseinsvorsorge für heutige und kommende Generationen geleistet“, sagt Stadtrat Siefert, der für die Stadtentwässerung zuständig ist.
Donnerstag, 19. Februar 2026
Spürhunde und jede Menge Feldjäger (Militär-Polizei) in der City of Music
In Hannovers Altstadt feierte die NATO mit 400 geladenen Gästen
Hannover. Merz möchte mehr Spargelder der Bundesbürgerinnen locker machen. Dazu dient auch die Rentenreform.
Verlautbart wird neuerdings, dass zu viel deutsches Geld nach Amerika fließe. Eurobonds seien deshalb angedacht.
Nun- die Pensionsfonds der Amerikaner werden von Private-Equity-Hegdefonds maximal gewinnbringend angelegt. Wir in Hannover bekamen das zu spüren, als Carlyle das Ihme-Zentrum endgültig ruinierte. Ruinen, und insbesondere ihre Grundstücke, lohnen sich immobilienmäßig nämlich inzwischen am meisten.
Eine vorbildliche Rentenversicherung gibt es in der Schweiz, alle zahlen von allem für alle: der Millionär von seinen Kapitaleinkünften, der Gemeinderat von seinen Sitzungsgeldern, die Arbeitnehmer vom Lohn, schrieb Dr. Heiner Geißler selig auf seiner Website. Die wirtschaftlich Stärkeren müssten mehr beitragen als die wirtschaftlich schwächeren. Eine ethisch begründete Solidaritätspolitik sei ökonomisch unschlagbar und allen anderen Finanzierungssystemen überlegen. Sein Wort in Gottes Gehörgang?
In der rigoros abgesperrten Altstadt unserer City of Music feierte nun die NATO mit 400 geladenen Gästen. Die Umsätze der Geschäftsleute brachen dramatisch ein. Nur Hannovers vornehmes Vorzeigehotel KastensLuisenhof machte als Unterkunft der Generäle gut Kasse. ip
Mittwoch, 18. Februar 2026
Klavierimprovisation, Schauspiel, Tanz, Schokolade, Licht
Hannover. 18. März, 18 Uhr | Villa Seligmann Theaterworkshop & KlavierimprovisationImproVision I: Music meets Theater Ashley Hribar, Klavier improvisation Nike Andersen, Sonja Thöneböhn, Marc Beinsen, Schauspiel (Die Improkokken) Gemeinsam mit dem Pianisten und Stummfilm-Improvisator Ashley Hribar eröffnen die “Improkokken” die diesjährige Reihe „ImproVision“ in der Villa Seligmann. In vier Veranstaltungen von März bis November brennt die Leidenschaft der musikalischen Improvisation mit einem Feuerwerk an Ideen und Inspirationen weiter. Nach den Taschenfestivals 2024 und 2025, welche die unbekannte Dimension der Klavierimprovisation in den Mittelpunkt stellten, springt nun der Funke auf andere Kunstgattungen und sinnliche Erfahrungen über. Mit Schauspiel, Tanz, Schokolade und Licht-(Geschwindigkeit) bleibt alles in Bewegung und schärft die “drei Sinne der Villa Seligmann”, das Hören, Sehen und Schmecken.Tickets zu 23/15/erm. 8 Euro sind im Webshop, unter karten@villa-seligmann.
Sound der Club-Szene: Die neuen Themen der Frankfurter „STADTplus“-Staffel im Frühjahr 2026
Mittwoch. 4. März: „Die Stadt+Die Clubs“: Jede Stadt besitzt einen eigenen Sound. Dieser Sound speist sich dabei nicht nur aus den Acts vor Ort sondern wird geprägt von der jeweiligen Clubszene. Linus Volkmann spürt jener Szene nach. Was hat der konspirative Sponti-Charme der Batschkapp aus Eschersheim (in der einst noch Joschka Fischer den Türsteher gab) noch mit der heutigen Halle in der Gwinnerstraße von Seckbach gemein? Und sind die Spuren von Frankfurt als Stadt der Techno-Revolution (Omen, Dorian Gray, Cocoon Club) wirklich verwischt, oder führen sich einfach an Orten wie dem MOMEM fort? Clubleben aber auch Clubsterben wird Thema eines kurzweiligen Votrags sein. Wie klingt Frankfurt? Volkmann, Autor und Journalist, wurde in Frankfurt geboren und ließ die Mainmetropole dann aber für zwei Jahrzehnte hinter sich, um als Redakteur in Köln zu arbeiten. Während der Pandemie kehrte er zurück nach Frankfurt – und staunte nicht schlecht über die Verfasstheit der Ausgehkultur. Texte von Linus Volkmann finden sich unter anderem bei spiegelonline, Die Zeit, Musikexpress, Rolling Stone. Für das neo-magazin royale von Jan Böhmermann konzipierte er den Beitrag „Eier aus Stahl – Max Giesinger und die deutsche Industriemusik“, das dereinst in den Song „Menschen, Leben, Tanzen, Welt“ mündete und einen Grimme-Preis erhielt.




