Samstag, 13. Juni 2026

Die Ärzteschaft wird uns nicht helfen können...

Kriege sind die von Männern gemachte größte Vernichtung von Gesundheit und Leben mit Auswirkungen über Generationen

Deutschland wäre im NATO-Bündnisfall sowohl Aufmarschgebiet für NATO- Truppen als auch Drehscheibe für verletzte Soldaten und Zivilisten. Die Bundeswehr rechnet mit bis zu 1000 verletzten Soldaten täglich über Jahre hinweg. Zudem würde eine massive Flüchtlingswelle von Verletzten erwaretet. Sowohl im Bündnis- wie imVerteidigungsfall würde das zivile Gesundheitssystem in erheblichem Maße einbezogen. Dabei fehlt medizinisches Personal schon in Friedenszeiten. Medizinische Ethik und militärische Logik geraten in Konflikt. Das Wort Atomkrieg wird vermieden, steht aber im Raum, zudem CBRN (chemische, biologische, radiologische, nukleare Gefahren). 
Mehr auf www. ippnw. de

Fußballbegeisterung mäßig,

weil die Livespiele bei uns wegen der Zeitverschiebung erst nachts oder gegen morgen zu sehen sind...

Deutlicher Finanz-Trend weg von Banken

Französischer Asset Manager LBP AM eröffnet Standort in Deutschland 

ffm. Der französische Asset Manager LBP AM hat in der Mainmetropole eine Niederlassung eröffnet und macht damit einen weiteren Schritt in seiner europäischen Wachstumsstrategie. 

"LPB AM stärkt die Nähe zu deutschen Unternehmen, Investoren und Partnern als zentraler Wachstumsmarkt – insbesondere mit seinen starken mittelständischen Unternehmen und dem hohen Investitionsbedarf im Zuge von Generationswechsel und nachhaltiger Transformation. Wir identifizieren Investmentmöglichkeiten in einem Markt, der sich zunehmend für Private Debt öffnet“, sagt Isabelle Luy-Landès, Head of Corporate Direct Lending bei LBP AM European Private Markets.

Freitag, 12. Juni 2026

40 Jahre Eurocities: Vier Jahrzehnte Zusammenarbeit für starke Städte

Utrecht. Mit ihrer Jahreskonferenz in Utrecht hat das europäische Städtenetzwerk Eurocities diese Woche sein 40-jähriges Bestehen gefeiert. Seit seiner Gründung im Jahr 1986 hat sich Eurocities von sechs Gründungsstädten, darunter Frankfurt am Main, zu einem Netzwerk von mehr als 220 europäischen Großstädten entwickelt. Ziel des Zusammenschlusses ist es, den Austausch bewährter Lösungen zu fördern und die Interessen der Städte gegenüber den EU-Institutionen wirksam zu vertreten.

Frankfurt war gemeinsam mit Barcelona, Birmingham, Lyon, Mailand und Rotterdam eine der sechs Gründungsstädte von Eurocities. Noch vor der Gründung von Eurocities hat sich Frankfurt im Jahr 1970 mit seinen drei Partnerstädten Lyon, Birmingham und Mailand in einem „Viererbund“ zusammengeschlossen.

Die Gründung von Eurocities zeigte das Bestreben, den Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen den Städten besser zu koordinieren. Das Netzwerk ermöglicht Städten einen engen Austausch zu Zukunftsfragen wie beispielsweise Klimaschutz, Digitalisierung, sozialem Zusammenhalt und Bürgerbeteiligung. Gleichzeitig stärkt es die Rolle der Kommunen in der europäischen Politik und erleichtert die Zusammenarbeit bei gemeinsamen Projekten und Förderprogrammen.

Mit Blick auf den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2028 – 2034 der Europäischen Union haben die deutschen Städte zusammen mit Eurocities im vergangenen Jahr in einem gemeinsamen Schreiben an Bundeskanzler Friedrich Merz eine stärkere Berücksichtigung kommunaler Belange in der EU-Finanzpolitik gefordert. 

In ihrem Schreiben forderten die deutschen Städte unter anderem: die feste Verankerung von Städtekapiteln im MFR, einen direkten Zugang zu Fördermitteln der EU und die Beteiligung der Städte in allen Programmphasen. 

Viele dieser Forderungen finden inzwischen Unterstützung im Europäischen Parlament. Nun liegt der Ball beim Europäischen Rat, der den Finanzrahmen einstimmig annehmen muss. „Ich hoffe, dass sich die deutsche Bundesregierung klar für die Belange der Städte einsetzt, denn 75 Prozent der Menschen in Europa leben in Städten und Gemeinden. Hier entscheidet sich also maßgeblich, ob Europa seine Ziele erreicht. Damit wir die Aufgaben wie soziale Infrastruktur, digitale Angebote oder Mobilität wirksam erfüllen können, brauchen wir einen verlässlichen Zugang zu europäischen Finanzmitteln“, sagt Eileen O’Sullivan, zuständige Dezernentin für Internationales. 

Dazu meine Anmerkung: Die Utrechter Baufirma Bredero hat mit ihrem Brutalismushochhaus (Sichtbeton) hinterm hannoverschen Hauptbahnhof (und Segeltouren in der Ägäis für Journalisten?) entscheidend dazu beigetragen, dass "Hinterm Bahnhof" bis heute "Hinterm Bahnhof" geblieben ist. Solche Fehler wie die Bahnhofsproblematik finden sich in vielen europäischen Städten, auch hier könnte eine verstärkte Zusammenarbeit von Vorteil sein.

2006 übernahm das niederländische Unternehmen Maxime Invest das Gebäude. Seither gibt es Probleme bei der Finanzierung und Gebäudenutzung, sodass 14 Geschäftsetagen leer stehen und eine Investitionsruine darstellen. Nach kontroverser Diskussion sollten 2008 verschiedene niedersächsische Gerichte als Mieter in das Hochhaus einziehen, was am Widerstand der Beschäftigten scheiterte. Auch gab es Überlegungen der Oberfinanzdirektion Niedersachsen, mehrere Landesbehörden, wie die Landesschulbehörde und Teile des Landessozialamtes, im Bredero-Hochhaus unterzubringen. 2011 plante die Stadt Hannover, im Bredero-Hochhaus künftig das Bürgeramt Mitte und die Kfz-Zulassungsstelle zusammenzulegen was 2012 an den Verhandlungen mit dem Eigentümer scheiterte. Foto: Axel Hindemith • Public domain

Donnerstag, 11. Juni 2026

„Lesung trifft Impro“ in der Stadtbibliothek Hannover

Der eine liest, der andere spinnt weiter
Mit „Lesung trifft Impro“ kommt am Donnerstag, den 18. Juni, um 19.30 Uhr ein außergewöhnliches Bühnenformat in die Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Straße 12.

Stimmspieler und Schausprecher Dirk Lausch liest aus dem Stand alles vor, was das Publikum mitbringt: den Kassenzettel oder das selbstgeschriebene Liebesgedicht, die Doktorarbeit in Astrophysik, das Telefonbuch oder den Virginia-Woolf-Roman. Daraufhin macht sich Impro-Schauspieler und Stegreif-Dichter Thomas Jäkel seinen ganz eigenen Reim auf das Gehörte: dichtet um, dichtet selbst, spinnt den Text weiter und führt das Publikum in ein anderes Setting und eine neue Geschichte. Ungeprobt und gänzlich improvisiert präsentiert „Lesung trifft Impro“ eine einzigartig spontane Form des Erzählens, bei der jede Aufführung neue und einmalige Texte hervorbringt.

Tickets kosten 10 Euro, ermäßigt 5 Euro. Außerdem wird ein „3 für 2“-Ticket für drei Personen zum Preis von 20 Euro Angeboten. Mehr Infos unter www.lesung-trifft-impro.de.

Die Optik zu verbessern reicht nicht

Die Stadt Hannover möchte ihren Einkaufsbahnhof sauber halten, frei von Obdachlosen, Alkoholikern, Drogensüchtigen usw. Auf die Treppenstufen darf sich schon lange niemand mehr setzen. 

Es werden mit der Firma Gundlach neue Wohnungen für "Menschen in schwierigen Lebenslagen" gebaut und neuwertige Schlafsäcke in Versorgungszentren abseits von Kaufland und Raschplatz verteilt.

Den Bahnhofs-Anspruch teilen sich fast alle Großstädte. Da wird zum Hinterausgang hinaus gedrängt, oder in die Tiefgeschosse desselben. Dort steht deshalb an den Eingängen der Supermärkte jeglichen Bedarfs eine Menge Wachpersonal und hat reichlich zu tun. ip

Vor allem die aktuellen Zahlen zum Thema Alkohol zeigen die Dimension des Haupt-Problems: 2024 konsumierten deutschlandweit 8,6 Millionen Menschen im Alter von 18 bis 64 Jahre eine riskante Menge Alkohol. 9,5 Millionen hatten mindestens eine Episode des Rauschtrinkens im Jahr. Der erste Alkoholkonsum erfolgt im Durchschnitt bereits mit 15,1 Jahren, der erste Rausch mit 16,2. 

„Diese Zahlen zeigen deutlich, dass wir früher und konsequenter präventiv ansetzen müssen. Dafür braucht es eine auskömmliche Refinanzierung der Suchtprävention. Deshalb fordern wir, dass es in jeder Fachstelle für Sucht und Suchtpräventionen eine Präventionsfachkraft im Team geben sollte und diese auskömmlich refinanziert werden muss. Denn gerade Präventionsarbeit leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, Menschen davor zu schützen, erst in eine Sucht zu geraten. Das hilft hohe Folgekosten für die Gesellschaft zu vermeiden und stärkt gleichzeitig das gesellschaftliche Verständnis dafür, dass Sucht eine Krankheit ist – und kein individuelles Versagen“, betont Diakonie-Chef Hans-Joachim Lenke. "Auch begrüße ich, dass das Bundesfamilienministerium das sogenannte ‚Begleitete Trinken‘ abschaffen möchte. Das ist ein längst überfälliger Schritt in Richtung Prävention. Denn insbesondere der Konsum von Alkohol für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ist besonders schädlich, da ihre Organe und vor allem das Gehirn sich noch entwickeln."

Als alle Wetterstationen durchdrehten...

...das war der Tag, an dem die Thermometer verrückt wurden. Jedes zeigte eine andere Temperatur an. (ip-Prosa, all rights reserved)