AI - das andere Ich
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7. bis 11. September, POSTCITY Linz
(Linz, 4.4.2017) "Artificial Intelligence - das andere ich" lautet das Thema der Ars Electronica 2017. Wie der Untertitel erkennen lässt, richtet sich der Blick dabei über den technologischen und wirtschaftlichen Horizont hinaus auf die kulturellen, psychologischen, philosophischen und spirituellen Aspekte. Aus der Perspektive eines Festivals für Kunst, Technologie und Gesellschaft interessiert sich die Ars Electronica dabei vor allem für die Visionen, Erwartungen und Befürchtungen, die wir mit der Vorstellung einer künftigen, umfassenden Artificial Intelligence verbinden. Von 7. bis 11. September wird die POSTCITY Linz zum Schauplatz einer spannenden und umfassenden Auseinandersetzung mit der Realität und der Vision von Artificial Intelligence. Die Frage nach ihrem Wesen bildet dabei zugleich den Ausgangspunkt einer Reflexion über uns selbst, unsere Schwächen und unsere Stärken, kurz über das, was uns Menschen ausmacht. Am Programm stehen Symposien, Ausstellungen, Performances, Workshops und künstlerische Interventionen mit KünstlerInnen, Natur- und GeisteswissenschaftlerInnen sowie ExpertInnen aus Wirtschaft, Politik und Religion aus aller Welt. |
Mittwoch, 5. April 2017
Yoga zum Schulfach erklären!
Der Osterhase wird weiterhin bejagt...
Die Hannover-Messe naht
Den Balkon zum Lebensraum machen
Schmetterling, Meise und Co als Untermieter: Den Balkon zum Lebensraum machen/Tipps vom NABU Millionen Balkone gibt es in Deutschland, Millionen Menschen nutzen sie, auf der Suche nach Luft und Sonne und oft auch der Sehnsucht nach Natur. Hier tut sich ein ungeheures Potenzial auf viele Millionen Quadratmeter Grundfläche, noch viel mehr Quadratmeter Wände, Dachüberstände, Balkongitter; ein Potenzial, das genutzt werden könnte, um möglichst viel Natur in den Siedlungsraum zu holen, zum Wohle der Menschen, zum Wohle der Natur und sogar des Stadtklimas, sagte Rüdiger Wohlers, Geschäftsführer des Naturschutzbundes NABU im Oldenburger Land. Grund genug für den NABU, einen Appell zur Umwandlung der Balkone zu vielen Millionen kleiner Archen umzusetzen einen Appell, der ein ganz neues Lebens- und Wohngefühl geben wird, so Wohlers. Und der Naturschützer nennt Beispiele, die viele überraschen mögen: Selbst Vögel brüten auf Balkonen, wenn sich die Störungen im Rahmen halten. Das kann die Amsel sein, die den Balkonkasten nutzt, um ihre Jungen groß zu ziehen, das kann der Kleiber sein, der den Nistkasten im vierten Stock bewohnt und kunstvoll das Flugloch seinem Körpermaß nach zumauert, das kann der lustige Star sein, der im Starenkasten an der Hauswand brütet und abends seine andere Vögel imitierenden Lieder schmettert, berichtet der Naturschützer. Auch Halbhöhlenbrüter wie Grauschnäpper, Bachstelze oder Rotschwanz nutzen Nistkästen auf Balkonen, vor allem in ruhigeren Ecken, und gern, wenn die Kästen unter Dachvorsprüngen angebracht sind. Aber nicht nur Gefiederte können auf dem Balkon auf ihre Kosten kommen, denn die Einladung an die Natur kann sehr vielfältig sein: Ein kleines Schmetterlings- und Bienenparadies entsteht durch einen Balkonkasten oder kübel mit vielen nektarreichen Pflanzen, wie Thymian, Blaukissen, Glockenblumen, Salbei und Schafgarbe. Kugeldisteln sind ein Magnet für Hummelarten, und wer schillernd bunten Wildbienen die Möglichkeit geben möchte, für Nachwuchs zu sorgen, der kann an sonnigen Stellen Holzklötze mit unterschiedlichen Bohrungen anbringen. Eine weitere Möglichkeit, Vögeln hervorragende Brutmöglichkeiten zu bieten Wohlers: Kann es etwas Schöneres geben, als das Fiepen junger Vögel im Blätterwald des Efeu zu hören, wenn man auf dem Balkon sitzt? --, ist die Begrünung der Fassaden; der kühlende grüne Pelz ist im übrigen sommers ein Segen für das Klima. Auch hier gibt eine große Vielfalt von Möglichkeiten von bezaubernd duftenden Kletterrosen bis zum klassischen Wilden Wein, von der leckeren Kletterbrombeere bis zum Efeu. Der NABU gibt daher detaillierte Tipps, wie der Balkon zu einer kleinen Arche gemacht werden kann, die Groß und Klein begeistern wird und der Natur selbst im Zentrum von Großstädten neuen Raum geben kann. Darin enthalten ist eine 30-seitige Bauplansammlung für Nisthilfen aller Art und die Broschüre Wohnvergnügen. Die Tipps können angefordert werden gegen Einsendung von 5 Euro beim NABU, Stichwort Balkon, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg.
Hannover 96 übernimmt die Schirmherrschaft des Christopher Street Day Hannover
Montag, 3. April 2017
Fanny und Felix
Kaléko in der Sturmglocke
Sa. den 13. Mai 2017, 20 Uhr, Klaus-Müller-Kilian-Weg 1, 30167 Hannover
Das Kaléko Quartett
Cello: Luisa Arnitz, Bratsche: Sebastian SteinhilberGeigen: Anne Zauner, Maria Meures
Programm:- Felix Mendelssohn Bartholdy:
Streichquartett f-moll Opus post. 80 Fanny Hensel-Mendelssohn:
Streichquartett Es-Dur- Johann Sebastian Bach: Aus "Kunst der Fuge": Contrapunctus 1 und Contrapunctus 6
Kaléko Quartett in der Sturmglocke
Der Tod reitet durch die dunkle Nacht, Hufgetrappel zwischen Nebelschwaden – wird er es schaffen..? So beginnt das düstere Streichquartett von Felix Mendelssohn (f-Moll, op. Post. 80), das er als Reaktion auf den plötzlichen Tod seiner Schwester Fanny komponiert.
Fanny spielte zwar „wie ein Mann“ , wurde jedoch ihr Leben lang auf ihre Rolle als Frau hin- und zurechtgewiesen. Ihr Musizieren verließ den häuslichen Rahmen kaum und nur einige wenige Kompositionen wurden, gegen das Verbot ihres Vaters, zum Druck frei gegeben. Umso spannender also das Streichquartett in Es-Dur: Es hat einen revolutionären und leidenschaftlichen Charakter und trägt die Stimme einer Frau, die trotz der Sehnsucht nach eigener Anerkennung ihren geliebten Bruder in seiner musikalischen Karriere unterstützte und anfeuerte.
Das Kaléko Quartett, vier junge Musiker an Geige, Bratsche und Cello, widmet sich an diesem Abend dieser mal düster-melancholischen, mal romantisch-mitreißenden Musik des Geschwisterpaares und kontrastiert sie mit kurzen Stücken aus Johann Sebastians Werk Die Kunst der Fuge.


