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Samstag, 6. September 2025

Das Gasthaus zum verdorrten Baum - unsere Zukunft ist vom Profit gekidnappt

Das Gasthaus ist unsere Erde, der verdorrte Baum ist der Homo insapiens. Wenn die Bäume gehen, werden sie uns alle mitnehmen. ip

Es muss einen anderen Weg geben, um Geld zu verdienen, einen Balanceakt zur Änderung des Status Quo. Dieser endlose Appetit zu mehr Reichtum kann geändert werden. Mit der Rettung einiger Pflanzen und Tiere ist es nicht getan. 

Die öffentliche Meinung zeigt keinen Respekt, aber Wertschätzung muss jeder Aktion inhärent werden, eingepreist sozusagen. Derzeit sind zum Beispiel Handel, Politik, Energieversorgung, industrielle Mode eine massive Verletzung des Lebens.

Es bedarf einer konzertierten Aktion, Konsum weniger giftig zu gestalten, denn unser Planet ist physisch begrenzt. Die Erde kann das alles nicht ausgleichen. Lügen auszustreuen, die Wirtschaft diene uns allen, das ruiniert uns.

Deshalb müssen vor allem die Medien Klartext reden, dass unsere Zukunft vom Profit gekidnappt ist, in den wir verstrickt sind. Es ist kein Raum mehr für Skeptizismus gegenüber dem Klimakrieg, wir müssen uns auch von einer Wissenschaft distanzieren, die für ihre Auftraggeber lügt.

Jede muss tun, was sie kann. Und mit anderen Ländern zusammenarbeiten, damit der Mainstream, die Hauptrichtung der Meinungen, sich zugunsten der Biodiversität ändert. ip (inspiriert durch die argentinische Biologin Sandra Myrna Díaz in einem Al Jazeera-Interview)

Zeichnung von Sudie Rakusin

Donnerstag, 16. November 2023

Jürgen Mlynek und seine geniale Initiative Falling Walls wichtiger denn je

Hannover. Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Begründer von FALLING
WALLS und ehemaliger Leiter des Stadtarchivs, hat eine epochale Initiative für Wissenschaft und Forschung geschaffen, die sich auf den Mauerfall in Deutschland und alle anderen Mauern dieser Welt bezieht, physisch und in den Köpfen.
Gemeinsam mit der Hannover Rück Stiftung (die Versicherung hat übrigens in den 70ern auch mein Kunstfest am Aegi mit gesponsert. Ip) bringt Falling Walls internationale Nachhaltigkeitsexperten zusammen
„Mit unserer Stiftungsarbeit konzentrieren wir uns derzeit im Bereich Nachhaltigkeit auf die Anpassung an den Klimawandel und die Stärkung der Resilienz. Wassersicherheit ist eine große Herausforderung, der wir uns stellen müssen, um etwas zurückgeben zu können“, sagt Silke Sehm, Vorsitzende des Kuratoriums für Nachhaltigkeit, Hannover Rück Stiftung, und Vorständin der Hannover Rück. 
Neben dem traditionellen Standbein der Kunstförderung unterstützt die Hannover Rück Stiftung seit einer Satzungsänderung Ende 2022 auch Projekte, die im Bereich der Nachhaltigkeit angesiedelt sind und sich hier insbesondere mit der Anpassung an den Klimawandel befassen.
Die Klimakrise bedroht nicht nur die Trinkwasserressourcen weltweit, auch Dürren und Überschwemmungen bedrohen die Lebensgrundlagen vieler Menschen." 
Die innovativsten Ideen der Summerschool von Hannover wurden auf dem Falling Walls Science Summit vorgestellt, der vom 7. bis 9. November 2023 in Berlin stattfand. 
Mlynek referierte darüber auch Anfang November in der hannoverschen Stadtakademie an der Leibnizkirche, die vormals vor allem Veranstaltungen für das Königshaus vorzog. Erst seit meinem Einwirken durch mein DichterDenkerProjekt öffnete sich die Kirche einem Leibniz angemessenen Diskurs. Ingeburg Peters

Freitag, 29. Oktober 2021

"Am 7. Januar 1731 ergoss sich glühende Lava über Timanfaya, begleitet von schweren Rauchschwaden..."

Hannover./Kanarische Inseln. Orwellsches Datum: Weltbekannter Vulkanologe 1984 (?) im Gespräch mit mir ...

Drei Vulkane sind derzeit aktiv. Besonders La Palma auf den kanarischen Inseln ist betroffen. Möchten Sie dazu Hintergrundwissen?

Für die von mir gegründete Insel-Zeitung auf der Kanaren-Insel #Lanzarote machte ich (1984?) folgendes Interview mit Vulkanologe und Petrologe Prof. (inzwischen emeritiert) Hans-Ulrich Schmincke. 

"Am 7. Januar 1731 ergoss sich glühende Lava über Timanfaya, begleitet von schweren Rauchschwaden..."

Schrieb in derselben Ausgabe auch über möglichen ökologischen Gemüse-Anbau, in einer späteren über die Rettung der Salinen von Janubio.

Nachdem ich wegen meiner Schwangerschaft (#momtoo) Lanzarote verließ, ließ mein zurückgebliebener Mitarbeiter nur noch halbnackte Frauen auf den Titel bringen und kroch ein Jahr später wieder bei mir in Hannover unter. Wie gutmütig können wir Frauen eigentlich sein?

Der armen Insel Lanzarote brachten meine Aktivitäten einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung (eine englische Ausgabe folgte), ähnlich wie in Hannover durch mein erstes Hostel der Stadt, erzielten Nachahmer Gewinne im Millionenbereich...

Ingeburg Peters


Ip-Portraitfoto


Im Erdinneren gibt es riesige Vorkommen Gas+ Mineralien (#Petrologie).Sollte neueste Technologie das Risiko der Erdzerstoerung eingehen?#Tesla ist in Grönland aktiv.Der Vulkanaussbruch #LaPalma kam zu plötzlich(siehe http://regionalmedien.de)."#Geomanten" werden steinreich

Alte Professoren, die sich noch mit Plattentektonik und Sedimenten auskennen, sind gefragt wie nie zuvor. Z. B.war Emeritus Prof. Hinz aus Hannover
in Sachen MONOPOLY um die Arktis involviert. 


Freitag, 24. September 2021

Lamento

Stand-up #girls! Schaut euch den Baumstamm auf dem GartenFriedhof Hannover an,der um sämtliche Eisengitter herum+hindurch gewachsen ist.Das können wir auch! 
30 Jahre #Neoliberale Ideologie zeigt sich z. B. im #Universitätsbetrieb an den aberkannten Doktortiteln, und dass dies System dazu führt, dass die meisten #Forschungsergebnisse falsch sind. (#PaulVerhaeghe, Psychoanalytiker). 
"Freiheit+Machbarkeit sind die neuen Märchen.Real ist nur,dass das bestehende ökonomische System unsere schlechtesten Seiten begünstigt. Wenn bei psych. Krankheiten von #Anpassungsstoerungen gesprochen wird,dann zeigt sich die komplette neue #Ideologie in einem Wort."

Lese ab+zu Abschluss-+#Doktorarbeiten. Ausser bei wenigen Ausnahmen,wie z. B.Theweleits "#MaennerFantasien" sind das überwiegend nichtssagende Nachweise eines absolvierten Studiums, das dadurch "belohnt" wird+Türen zu gut dotierten Jobs öffnet, selten echte #Geistesleistungen. Ip

Donnerstag, 25. Juli 2019

Empirie und Philosophie

Ein philosophischer Austausch über Empirie, neue computerbasierte Forschungen und Überprüfung wissenschaftlicher Methoden findet bis Freitag in der Universität Hannover statt. Zum Beispiel wird wissenschaftsphilosophisch über Bakterien diskutiert, die sich an andere Bakterien anhängen und so die Wirkung von Antibiotika ausschalten. Unter den Teilnehmern ist auch Prof. Paul Huene zu finden (akademia.edu).
Hier das Programm:
https://leahps2019.wordpress.com/

Samstag, 16. Februar 2019

Zynische Wissenschaftler im Dienste des Kommerz

Die Wirtschaft nimmt keine Rücksicht auf lebensfreundliche Wissenschaft.
Erst wurden die Frauen mit der Antibabypille vergiftet.
Ein Peptidforscher aus Bissendorf sagte damals zu mir:"Wenn ich eine Frau wäre, würde ich mich um die Gefahren der Pille kümmern". War das nun naiv oder zynisch?
Und welche Gifte lässt Boehringer in Hannover für welche Zwecke von Medizinern testen?
Auch werden wir dem gnadenlosen Wettbewerb um minderwertige, in ihren Auswirkungen unerforschte, Handyfrequenzen ausgesetzt.
Als der Fotograf Patrice Kunte seine Arbeit über Elektrosmog-Opfer im Literatursalon #Hannover vorstellte, wurde er von einem Professor, der als Elektriker seine Karriere begann, nicht ernst genommen, das Thema ignorant abgewiegelt...ip

Mittwoch, 22. Februar 2012

Mathematiker aus Berlin erklärt Hannover aperiodische Pflastersteine

Hannover: Dirk Frettlöh von der Freien Universität Berlin gewann  mit 75 von 80 möglichen Punkten den Science Slam der IdeenExpo. Während seines zehnminütigen Vortrages über „Aperiodische Pflastersteine“ demonstrierte Frettlöh mit Hilfe einer Diasammlung von Bodenbelägen die Eigenschaften von aperiodischen Mustern und wie es Mathematikern gelungen ist, ein solches Muster mit nur einer Form zu bilden. Die Gäste im voll besetzten Pavillon zeigten sich von dem trockenen Charme des Mathematikers begeistert und qualifizierten Frettlöh mit dem Gewinn für das Finale auf der IdeenExpo 2013.
Video Dirk Frettlöh - Aperiodische Pflastersteine
 
Vier Nachwuchswissenschaftler aus Hamburg, Halle und Hannover waren gegen Frettlöh angetreten. Alle stellten sich der Aufgabe, in zehn Minuten ihre Forschungsergebnisse anschaulich darzustellen. Die Bandbreite reichte von der Demonstration des Lebens in vier Dimensionen bis zur Frage, wie Gene von Hautzellen mit Reprogrammierungsfaktoren manipuliert werden können. Auch diese Beiträge haben noch eine Chance auf den Einzug in das Finale: Ab heute stehen alle auf der Website www.scienceslam-hannover.de für 30 Tage zur Abstimmung.
 
Bereits am 7. Juni wird beim nächsten Science Slam im Pavillon der dritte Finalist bestimmt. Zwei Veranstaltungen folgen bis zum Finale auf der IdeenExpo 2013. Alle Sieger sowie ein sechster in dem Online-Voting bestimmter Slammer werden dann für ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro gegeneinander antreten.
 
Nachwuchswissenschaftler, deren Showtalent darauf wartet, entdeckt zu werden, können sich noch bei der IdeenExpo GmbH bewerben. Bachelor-, Master-, Magister- und Diplomarbeiten können genauso wie Promotionsthemen und andere Forschungsprojekte präsentiert werden. Sowohl die eigene Forschung als auch Erfahrungen mit der Wissenschaft im In- und Ausland sind bühnenreif. Es gibt nur zwei Einschränkungen: Es stehen maximal zehn Minuten zur Verfügung und das Thema muss naturwissenschaftlich oder technisch sein.

Über die IdeenExpo GmbH
 
Die Gesellschaft IdeenExpo GmbH wurde 2007 mit dem Ziel gegründet, die IdeenExpo als herausragende Veranstaltung zur Nachwuchsförderung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich in Niedersachsen zu organisieren. Die vierte IdeenExpo findet vom 24. August bis zum 1. September 2013 auf dem Messegelände in Hannover statt.

Montag, 27. Juni 2011

Unsere gemeinsame Zukunft?

Im November 2010 fand ein mit internationalen Spitzenwissenschaftlern besetzter Kongress in Hannover statt: Our common future, unsere gemeinsame Zukunft.
Nun liegt eine teure Hochglanz-Brochschüre mit der Zusamenfassung dieser von der VolkswagenStiftung initiierten Veranstaltung vor, die inhaltlich mit hohem Layout-Aufwand, und ausschließlich in der Herrschaftssprache Englisch, unfreiwillig klarstellt, dass die derzeitige Wissenschaft keine Hilfestellung bietet bei den drängenden Problemen der Gegenwart.
Weder erforschen die dort genannten Wissenschaftler, wie es zu den vielen Miss- und Totgeburten in Südamerika durch gen-verändertes Monsanto-Soja kommt. Noch wird angedacht, wie die Rolle des Staates künftig aussehen könnte.
Stattdessen schreibt beispielsweise ein New Yorker Professor indischer Herkunft allen Ernstes über die dichtgedrängten Slums und Wohnsiedlungen Mumbais (ehemals Bombay), der Mensch gleiche halt eher einer Ameise als einem Höhlenbewohner.
Da haben wir es wieder. Die Wissenschaft begründet, was ohnehin nicht zu ändern möglich scheint. Wissenschaftler solcher Art, die unser Leben verlängern wollen (während bereits jetzt eine Krankenkasse nach der anderen an den enormen Kosten der Apparatemedizin krepiert), aber die drängenden Probleme der Ausbeutung schön reden, brauchen wir aber nicht.
Keine Forschungsbeiträge dort zur derzeit explodierenden Militarisierung, zum Verfall der Bürgertugenden, zur Gefahr des totalen Krieges aller gegen alle...
Ins Internet hat, und dies wäre ein vorbildliches Beispiel, Michael Sandel von der Harvard-Universität eine weltweit (sogar in China) geschätzte Vorlesungsreihe auf YouTube über Gerechtigkeit gestellt. Dort werden Fragen angesprochen, die den Leuten wirklich auf den Nägeln brennen.
Diese Reihe hat mich angeregt, auch in Hannover solche Diskussionen anzustoßen (Siehe Freisprech zum Thema Gold am 15. Juli: "Dürfen Bodenschätze weiterhin ausgebeutet werden?", ganz ohne Gala-Diners und Hochglanzbroschüren.
Sie kommen doch auch? ip

Montag, 6. Juni 2011

Neuer Förderpreis Depression bei Kindern und Jugendlichen

Schirmherr Harald Schmidt:
Unser Schirmherr - Herr Harald Schmidt

Vier Millionen Depressive in Deutschland - das kann nicht nur am Fernsehprogramm liegen!

Zu unseriöser Einstieg in ein ernstes Thema? Genau darum geht es.
Um den Unterschied zwischen total depri sein, wenn der neue SUV mit den falschen Fußmatten ausgeliefert wird,
und einer ernst zu nehmenden Volkskrankheit.

Das Erkennen der Symptome und die mögliche Behandlung der Krankheit soll einer großen Öffentlichkeit
vermittelt werden. Aus diesem Grund engagiere ich mich in der Stiftung.

Ausschreibung:
Carlsson Wedemeyer-Förderpreis der Stiftung DeutscheDepressionshilfe 2011
Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe fördert versorgungsnahe Forschung zu Depression bei Kindern und Jugendlichen mit einem Preis
Der Carlsson Wedemeyer-Förderpreis der Stiftung Deutsche Depressionshilfe (Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Ulrich Hegerl) wird im Jahr 2011 zum ersten Mal vergeben. Ausgezeichnet werden wegweisende wissenschaftliche Anträge aus klinischer und psychosozialer Forschung zu depressiven Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen.
Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe möchte mit diesem Preis Forschungsvorhaben zur optimierten Behandlung und Versorgung depressiv erkrankter Kinder und Jugendlicher fördern, auszeichnen und hervorheben. Der Preis soll als Anschubfinanzierung für das vorgeschlagene Projekt dienen.
Der Carlsson Wedemeyer-Förderpreis der Stiftung Deutsche Depressionshilfe ist mit 10.000 Euro dotiert
Der Preis wird am 2. Oktober 2011 in Leipzig im Rahmen des von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe veranstalteten „1. Patientenkongresses Depression“ verliehen.
Das Preisgeld ist gebunden an die Erforschung der Krankheit Depression bei Kindern und Jugendlichen. Teilnahme- und vorschlagsberechtigt sind Wissenschaftler aller interessierten Disziplinen sowie Mitglieder von wissenschaftlichen Institutionen und Fachgesellschaften.
Über die Zuerkennung des Preises entscheidet ein fünfköpfiger Ausschuss aus Mitgliedern der Stifter, des Vorstandes und der Geschäftsführung der Stiftung Deutsche Depressionshilfe; sie erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges.
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung bis zum 15. August 2011 in elektronischer Form (pdf-Datei) an die Stiftung Deutsche Depressionshilfe mit folgenden Unterlagen: Kurzfassung des geplanten wissenschaftlichen Projektes (max. 10 Seiten), die den Forschungsansatz, die Behandlungsziele und den Projektplan skizziert, wissenschaftlicher Lebenslauf und Publikationsverzeichnis optional).

Kontakt:
Frau PD Dr. Christine Rummel-Kluge Geschäftsführerin der Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Semmelweisstraße 10, 04103 Leipzig Tel.: 0341/972 44 93, Fax: 0341/972 45 99
info@deutsche-depressionshilfe.de http://www.deutsche-depressionhilfe.de/
Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Depression erforschen – Betroffenen helfen – Wissen weitergeben
Ziel der Stiftung Deutsche Depressionshilfe (Nachfolge des Kompetenznetzes Depression, Suizidalität) ist es, einen wesentlichen Beitrag zur besseren Versorgung depressiv erkrankter Menschen und zur Reduktion der Zahl der Suizide in Deutschland zu leisten.
Forschungsförderung und Aufklärungsaktivitäten zum Thema Depression sollen dazu beitragen, Betroffenen zu einer optimalen Behandlung sowie mehr Akzeptanz in der Gesellschaft zu verhelfen.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Niedersachsen erfolgreich bei Bewerbung um Islam-Institut

Universität Osnabrück erhält Zuschlag

HANNOVER. „Qualität und vorausschauende Initiative haben sich durchgesetzt. Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis für Niedersachsen, die Region Nordwest und vor allem für die Universität Osnabrück“, so die Reaktion der Wissenschaftsministerin Professor Dr. Johanna Wanka auf die heutige Entscheidung des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung (BMBF) zur Einrichtung eines Instituts für Islamische Studien in Niedersachsen. Auch der Staatssekretär im Niedersächsischen Kultusministerium, Dr. Stefan Porwol, zeigte sich erfreut: „Die Entscheidung stärkt und konzentriert die Ausbildung in Islamischer Religionspädagogik. Seit 2007 werden bereits künftige Lehrkräfte für diesen Unterricht in einem gesonderten Masterstudiengang ausgebildet. Insofern ergeben sich aus unserer Sicht am Standort Osnabrück zahlreiche Synergieeffekte.“
Die Universität Osnabrück hatte sich um eines der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Aussicht gestellten Mitfinanzierungspakete zur Einrichtung eines Instituts für Islamische Studien beworben. Auslöser für das finanzielle Engagement des Bundes waren die im Januar des Jahres 2010 vorgelegten Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Weiterentwicklung der Theologien und religionsbezogenen Wissenschaften an deutschen Hochschulen.
„Die Entscheidung des BMBF bestätigt, dass sich Osnabrück bestens eignet, ein Institut dieser Art einzurichten und erfolgreich zu entwickeln“, so die Wissenschaftsministerin.
An der Universität wird bereits seit einigen Jahren die Islamische Religionspädagogik angeboten. Anfang der Woche war in Osnabrück zudem die universitäre Weiterbildung für in Deutschland tätige Imame bzw. GemeindepädagogInnen und SeelsorgerInnen gestartet. Darüber hinaus sind mit den etablierten Lehr- und Forschungsstrukturen der christlichen Theologien, des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS), der interkulturellen Pädagogik und des Zentrums für Interkulturelle Islam-Studien (ZIIS) sehr gute Voraussetzungen für den geplanten Bachelor-Studiengang Islamische Theologie und für den interreligiösen Dialog gegeben.
Aus Sicht der Wissenschaftsministerin sind überregionale Abstimmung und Kooperationen für den Erfolg des Projekts von großer Bedeutung. „Wir werden gemeinsam mit der Universität Münster ein kooperatives Konzept entwickeln. Auch mit meinen norddeutschen Kolleginnen und Kollegen habe ich bereits über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit und regionalen Abstimmung gesprochen, erläuterte Wanka.

Dieser Artikel ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.