Dienstag, 29. September 2026

An alle, die noch des Lesens mächtig sind

Liebe Leserin, lieber Leser, wir freuen uns, die aktuellste Neuerscheinung des Verlages präsentieren zu können: "Globalisierung im Übergang". Darin beschäftigt sich die Wirtschafts- und Sozialhistorikerin Andrea Komlosy mit den Zerfallsprozessen unseres kapitalistischen Weltsystems und fragt, ob und unter welchen Bedingungen und Folgen dies zu einer Teilung der Einflußsphären führt. Dem Abstieg des transatlantischen Blocks steht der Aufstieg eines pazifisch-eurasischen Raumes gegenüber.Wir hoffen auf entsprechendes Interesse und grüßen aus Wien Hannes Hofbauer & Stefan Kraft. P.S.: Das Buch ist über den Handel oder direkt beim Verlag zu beziehen. Die Versandkosten für Deutschland und Österreich trägt der Verlag. Das Buch:  

Andrea Komlosy GLOBALISIERUNG IM Übergang Zerfall, Teilung oder Erneuerung des Weltsystems ISBN 978-3-85371-562-8, br., 288 Seiten, 27.- Euro, auch als E-Book erhältlich Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/globalisierung-im-uebergang/

Freitag, 25. September 2026

Oh, Welch ein wunderschöner Tag...

Hannover. War wiedermal in Linden, über das malerische Ihme-Zentrum nun zurück nachhause an der Glocksee. iptextfotos


und abends auch sehr malerisch. 

Donnerstag, 24. September 2026

Das Mutterprinzip: Die Birnen sind reif in Kočevje/Koprivnik, deutsch Gottschee

Dieser prächtige Birnbaum steht vorm Haus des Ehepaares Matko in Slowenien, wo einst die deutsche Sprachinsel der Gottscheer Waldbauern und Hausierer existierte. iptextfoto

https://de.wikipedia.org/wiki/Gottscheer
Bärenkacke am Wegesrand. upfoto

Buchenwälder mit Bärenfamilien, Füchsen, Wölfen, und nach den Rehen röhrenden Hirschen, umgeben Koprivnik. Upfoto 

Auf dem kleinen Friedhof der Hochebene (600 Meter) von Koprivnik gibt es noch einige wenige Grabsteine mit deutschen Namen. Einst wurden die Gottscheer hierher geholt, dann wieder vertrieben, so wie es unzähligen Volksgruppen in aller Welt immer noch geschieht. iptextfoto

Dienstag, 22. September 2026

Gedanken zu den Ladies of all nations

Hannover. Am meisten wird mein deutschsprachiger Blog in den USA, Kanada und Norwegen gelesen. Dann erst in Germany. Im eigenen Lande gilt frau halt nix. Ob das nun ein gutes oder schlechtes Zeichen ist, sei dahingestellt. Jedenfalls haben meine Texte durchaus überregionale Gültigkeit, wenn auch Desinformationskampagnen sie benutzen, um ihren Sinn ins Gegenteil zu verkehren. 

So hörte ich neulich einer Gruppe Teenagerinnen zu, die mit ihrem Lehrer unterwegs war, und aktuelle Gedanken äußerte: "Die Frau leidet genauso wie die Kuh, wenn man ihr das Kind wegnimmt". Lehrer: "Du vergleichst jetzt meine Frau mit einer Kuh?" Mädchen: "Okay, dann umgekehrt. Die Kuh leidet genauso." 

(dazu mein Einschub: Habe mich im konkreten Fall Anette W. und Töchter sehr stark medial eingesetzt, so dass sie jetzt mit einer Tochter gemeinsam leben kann, wenn auch das Jugendamt die Aufsicht hat. Aber der Kindsvater blockiert selbst für die Schwester den Zugang zur anderen Tochter. Das Leiden geht also weiter...ip)

Anschließend ging es um die Reichensteuer, und es wurde gefordert, dass alle Reichen etwas arbeiten müssten. (Schwieriges Thema, denn Merz arbeitet ja am Ruin Deutschlands, Trump und Musk an dem Amerikas). Die Idee des Mädchens war dabei, dass jeder, der am Wohl der Welt mitarbeiten muss, für die gesamte Gesellschaft arbeitet, statt nur zu traden.

Klassenfahrten sind eben doch ein nützliches Tool für lebendige Gespräche... 

Stellte mir vor,  wie die von Palantir-Besitzer Peter Thiel als "Antichrist" beschimpfte Greta Thunberg an die Flucht-Yachten von Jeff Bezos (Amazon) und anderen heransegelt und ein paar entsprechende Graffiti sprüht. Aber das wäre lebensgefährlich für sie. (iptext Konkreter Poesie) 


Mittwoch, 9. September 2026

Stop Palantir? Auf welchen Schultern wird der Fortschritt gestemmt?


"Sie waren zu langsam", schreibt die smarte SMS und möchte eine Neuanforderung. Unser grüner Oberbürgermeister ist aber stolz, dass sich Hannover unter den ersten Zehn der Smart-Citys auf Platz 7 befindet. Dabei geht es hier doch wohl vor allem um Energieversorger enercity und dessen Anforderungen. Alles muss immer schneller werden, Software developer Bentley Systems ist konsultiert, die 'silberne Tonne' umkreist täglich mit viel Dreckausstoß die City, immer enger werden die Maschen des elektronischen Netzes.

Auf welchen Schultern wird der Fortschritt gestemmt? Von Menschen, die sich täglich als Versuchskaninchen mit neuen Anweisungen, Passwort-Plage, unzähligen Updates, 2-Faktor-Sicherung, Erpressung zu neuen Geräten, Ersatz inkompatibler Kopfhörer durch Bluetooth, zum wichtigsten Servomechanismus der Automation abrichten lassen. Angeblich soll sie das Leben erleichtern, in Wirklichkeit versauert sie es, ob in Krankenhäusern, Büros oder im Privatbereich: Wir daddeln nicht mehr freiwillig, sondern werden dazu gezwungen, und gehen dabei menschlich zugrunde.

Ein elektronisches System zur Baumbewässerung wird der Bevölkerung als Leckerchen vorgesetzt, während die Umweltkatastrophen vom Kriegsgetümmel ausgelöst werden. Oder auch detallierteste Infos, wann welche Ampel rot oder grün ist. Smart.Rad in Hannover ist ein solches digitales Projekt der Stadt zur Verbesserung des Radverkehrs. Per App wird Radfahrenden in Echtzeit angezeigt, welche Ampelphase an der nächsten Kreuzung aktiv ist. Aber was ist mit den Fußgängern? 

Entwarf dieses Schild, bevor die Initiative Fuß eV. gegründet wurde. Inzwischen hat die Stadtverwaltung an den gefährlichsten Stellen den Radfahrern Warnschilder auf den Radweg gepinselt, und dies erst nach reichlich schweren Unfällen. Als ob die Raser das überhaupt wahrnehmen bei ihrem Tempo... iptextfotos

Der Teufel trägt Beton?

 Hannover. Bin zurück aus Linden. 


Ein schöner Traum: das Ihmezentrum voller städtischer Mietwohnungen, und die Graffitigalerie im Erdgeschoss ist schon vorhanden






Linden: Ein Stadtteil voller prächtiger Bäume, die nicht elektronisch gegossen werden müssen, und Menschen, die noch Gitarre spielen und Lieder singen können. iptextfotos

Montag, 7. September 2026

Friedensstadt produziert nun mit VW "Rafael"-Kriegsgerät

Aktivist*innen aus der Vernetzung „Zukunftswerk Osnabrück“ kritisieren scharf, dass VW und die niedersächsische Landesregierung den Weg dafür geebnet haben, in der Friedensstadt Osnabrück – statt ökologisch sinnvollen Gütern wie Kleinbussen – Kriegsgerät zu produzieren. És wurde dazu eine Absichtserklärung zwischen dem Land Niedersachsen, Volkswagen und einem Investor geschlossen. Als erstes Projekt sollen in der Fabrik Rüstungsgüter des israelischen Unternehmens Rafael produziert werden. Der Name Rafael hat hebräische Wurzeln. Er stammt von „Rāfāʾēl“ (רְפָאֵל) und bedeutet:„Gott heilt“ oder „Gott hat geheilt“. Der Name setzt sich aus rapha („heilen“) und El („Gott“) zusammen. Rafael ist besonders durch den Erzengel Raphael aus der jüdisch-christlichen Tradition bekannt. Zynischer geht es wohl kaum...ip

Sonntag, 6. September 2026

Von den Nazis ermordet - von der Akademie gelöscht: Edith-Stein-Haus umbenannt

Das Edith-Stein-Haus ist umbenannt. iptextfoto 
Hannover. Edith Stein war eine Intellektuelle (One of her best-known works is On the Problem of Empathy), die vom jüdischen Glauben zum Katholizismus wechselte und Karmeliterin wurde, nachdem die Schriften Teresa von Avilas sie nachhaltig beeindruckt hatten. Nun wurde ihr Name von der zum Platz an der Basilika umgesiedelten Katholischen Akademie des Bistums Hildesheim am Edith-Stein-Haus in der Clemensstraße gegenüber den Ministerien gelöscht.

Die Katholische Kirche hatte ihr im Gegensatz zu manch anderen hochbegabten Nonnen freie Hand für ihr literarisches Werk gelassen. Dennoch starb sie 1942, von den Nazis ermordet, in Auschwitz, und ich empfinde ihre Löschung gerade jetzt als unangemessen. 

Zwar wurde sie 1998 zur Schutzpatronin Europas als 'Teresa Benedicta vom Kreuz' ernannt, aber der ebenfalls intellektuelle Papst Benedikt, Josef Ratzinger, 2022 verstorben, er hob zynisch die Erfindung der Waschmaschine zur Befreiung der Frau hervor, hätte die Namensähnlichkeit verhindern sollen, finde ich... Die Gesegnete und der Segner? ip

Samstag, 5. September 2026

Beatles auf Röntgenbildern - heute sind sie Klassik und Volksmusik zugleich.

Alexey Panov / Presidential Press Service, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons.
ChatGTP: Schriftsteller Peter Handke sagt, er sei durch Die Beatles erleuchtet worden. Und auch ich wurde mit jedem ihrer Songs erwachsener. Heute stimmen sie mich eher traurig. Von Liebe und Freundschaft ist die Rede. Aber im UkraineKrieg töten sich die Brüder und Schwestern. ip

 🎸 Die Beatles waren in der Sowjetunion extrem populär, obwohl ihre Musik dort offiziell nicht einfach erhältlich war. Viele Jugendliche kamen über Schallplattenkopien und Schwarzmarktaufnahmen an ihre Musik.

🇬🇧 Der Westen sah die Beatles als Teil der westlichen Popkultur. Für die sowjetische Führung war westliche Kultur teilweise ideologisch problematisch.

💿 Fans stellten sogenannte „Bone Records“ (Rippenplatten) her: Musik wurde auf gebrauchte Röntgenaufnahmen geritzt und weitergegeben. Das war eine ungewöhnliche Form des illegalen Musikkopierens.

🎵 Der Beatles-Song „Back in the U.S.S.R.“ von 1968 spielt ironisch mit der sowjetischen Perspektive – obwohl die Beatles selbst nie als Band in der UdSSR auftraten.

🕊️ Besonders interessant: Paul McCartney trat 2003 in Moskau auf dem Roten Platz auf. Für viele ehemalige sowjetische Beatles-Fans war das ein historischer Moment.

Kurz gesagt: Die Beatles waren ein Symbol westlicher Freiheit und Jugendkultur, das trotz der politischen Grenzen des Kalten Krieges hinter den Eisernen Vorhang gelangte.

Besser den Stecker ziehen?

Nobelpreisträger Salvador E. Luria zeigte in seinem 1974 im Piper-Verlag erschienenen Buch "Leben - das unvollendete Experiment", wie RNA-Moleküle als 'Zwischenstecker' in unsere DNA eingeschleust werden. 

Durch Impfung implantierte RNA-Stecker können für unterschiedlichste Zwecke genutzt werden, beispielsweise für heimliche Bevölkerungsreduktion, wie es Dr. Wolfgang Wodarg auf seiner Website beschreibt. Seine Orientierungshilfe: https://acrobat.adobe.com/id/urn:aaid:sc:EU:20c02318-d26c-443a-a8c8-357748c19374  „Grundimmunisierung“ (wie bei Corona) bedeutet nicht, dass jemand aktuell mit einer neueren Auffrischungsimpfung geschützt ist.