Landgericht Hannover. Die jeweilige Hauptverhandlung dient der Klärung, ob die mit einer Anklageschrift/Antragsschrift erhobenen Vorwürfe zutreffen oder nicht. Für alle Angeklagten/Beschuldigten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.
Jugendkammer 4, Strafverfahren gegen J.-J. C, geb. 2004 wegen Vergewaltigung. Prozessauftakt: Donnerstag, 24.09.2026, 09:00 Uhr, Saal nach Aushang im Gericht. Der zur Tatzeit 20 Jahre alte Angeklagte soll mit der Geschädigten am 5. April 2025 in Hannover gegen deren Willen den Beischlaf vollzogen haben.
2. große Strafkammer, Strafverfahren gegen T. D.-L., geb. 1976, wegen schweren sexuellen Missbrauchs widerstandsunfähiger Personen u.a. Prozessauftakt: Montag, 21.09.2026, 09:00 Uhr, Saal H 2. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, in drei Fällen sexuelle Handlungen, darunter auch Vergewaltigungen an seiner schlafenden Ehefrau vorgenommen zu haben. Zudem soll er jugendpornographische Dateien besessen haben.
Jugendkammer 4, Strafverfahren gegen G. K.,geb.1977 wegen Mordes u.a. Prozessauftakt: Freitag, 18.09.2026, 09:00 Uhr, Saal nach Aushang des Gerichts
Der Angeklagte soll am 23. März 2026 in Barsinghausen seine schlafende Ehefrau mit mehreren Hammerschlägen auf den Kopf getötet haben. Dabei soll er die Arg- und Wehrlosigkeit der Geschädigten zur Tatbegehung ausgenutzt und wegen eines vermeintlich verletzten Ehrgefühls gehandelt haben.
Als seine 13 Jahre alte Tochter aus Sorge um ihre Mutter nach dieser habe sehen wollte, soll der Angeklagte ihr mehrere Schnittverletzungen mit einem Cuttermesser versetzt und ihr mit dem Hammer auf den Kopf geschlagen haben, um auch diese zu töten. Damit habe er die Entdeckung der vorangegangenen Tat verdecken wollen. Das Kind überlebte die Tat schwer verletzt.
Strafkammer 18, Strafverfahren gegen H. H. S., geb. 1939, wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern Prozessauftakt: Donnerstag, 17.09.2026, 10:00 Uhr, Saal H 2.
Der Angeklagte soll zwischen 2012 und 2015 vier Mal sexuelle Handlungen an seiner 2003 geborenen Enkeltochter vorgenommen haben, als diese sich zu Übernachtungsbesuchen bei ihm in Hannover aufgehalten habe.
22. große Strafkammer, Strafverfahren gegen G. A. C.., geb. 1987 wegen Vergewaltigung u. a. Prozessauftakt: Donnerstag, 10.09.2026, 09:30 Uhr, Saal: s. Aushang.
Der Angeklagte soll im Zeitraum zwischen November 2021 und März 2026 in 103 Fällen seiner damaligen Lebensgefährtin in der gemeinsamen Wohnung in Ronnenberg ein Schlafmittel und/oder Ketamin verabreicht haben, um diese zu betäuben. Nachdem sie das Bewusstsein verloren habe, habe der Angeklagte vielfältige sexuelle Handlungen an ihr durchgeführt, die er gefilmt habe. Diese Aufnahmen soll er an andere Personen weitergeleitet und auf Internetplattformen hochgeladen haben.
13. große Strafkammer, Strafverfahren gegen B. T., geb. 1953 wegen versuchten Totschlags Prozessauftakt: Mittwoch, 16.09.2026, 13:00 Uhr, Saal 127. Der Angeklagte soll am 26. März 2026 mit seiner Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung in Hameln Streit geraten sein. In dessen Verlauf soll die Geschädigte ihn geschlagen haben. Dies habe den Angeklagten so erbost, dass er sie so lange gewürgt habe, bis sie das Bewusstsein verloren habe und verstorben sei.
Dazu meine Anmerkung: "Ich will nicht als Opfer dastehen", sagte eine Betroffene.
Besonders Akademikerfamilien, deren Täter in höchster Position und Ansehen stehen, vermeiden den Ruin ihrer Familie durch Schweigen.
Habe spontan mir bekannte Fälle in Hautfarben unterteilt:
Weiß zehn Täter, Schwarz zwei, Mittel drei.
Manche Fälle aus miserablen Milieus kommen meines Erachtens wohl am ehesten zur Anzeige, weil sie sich oft gar nicht mehr vor der Öffentlichkeit verbergen lassen. ip
