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Dienstag, 2. Juli 2019
Total global - IP als Weltknotenpunkt
Samstag, 3. März 2012
Die prächtigen Regenbogen-Farben der Mayatrachten
In ihrem Museum für Textile Kunst, Borchersstraße 23, 30559 Hannover, werden ab 10. März die prächtigen Regenbogen-Farben der Mayatrachten aus Guatemala und Mexiko den Frühling begrüßen.
Eintritt 10 Euro.
Bitte unter museum-fuer-textile-kunst@web.de anmelden, oder Telefon 5295517
Mittwoch, 22. Februar 2012
Mathematiker aus Berlin erklärt Hannover aperiodische Pflastersteine
Video Dirk Frettlöh - Aperiodische Pflastersteine
Vier Nachwuchswissenschaftler aus Hamburg, Halle und Hannover waren gegen Frettlöh angetreten. Alle stellten sich der Aufgabe, in zehn Minuten ihre Forschungsergebnisse anschaulich darzustellen. Die Bandbreite reichte von der Demonstration des Lebens in vier Dimensionen bis zur Frage, wie Gene von Hautzellen mit Reprogrammierungsfaktoren manipuliert werden können. Auch diese Beiträge haben noch eine Chance auf den Einzug in das Finale: Ab heute stehen alle auf der Website www.scienceslam-hannover.de für 30 Tage zur Abstimmung.
Bereits am 7. Juni wird beim nächsten Science Slam im Pavillon der dritte Finalist bestimmt. Zwei Veranstaltungen folgen bis zum Finale auf der IdeenExpo 2013. Alle Sieger sowie ein sechster in dem Online-Voting bestimmter Slammer werden dann für ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro gegeneinander antreten.
Nachwuchswissenschaftler, deren Showtalent darauf wartet, entdeckt zu werden, können sich noch bei der IdeenExpo GmbH bewerben. Bachelor-, Master-, Magister- und Diplomarbeiten können genauso wie Promotionsthemen und andere Forschungsprojekte präsentiert werden. Sowohl die eigene Forschung als auch Erfahrungen mit der Wissenschaft im In- und Ausland sind bühnenreif. Es gibt nur zwei Einschränkungen: Es stehen maximal zehn Minuten zur Verfügung und das Thema muss naturwissenschaftlich oder technisch sein.
Die Gesellschaft IdeenExpo GmbH wurde 2007 mit dem Ziel gegründet, die IdeenExpo als herausragende Veranstaltung zur Nachwuchsförderung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich in Niedersachsen zu organisieren. Die vierte IdeenExpo findet vom 24. August bis zum 1. September 2013 auf dem Messegelände in Hannover statt.
Montag, 26. September 2011
Museum für Energiegeschichte(n) verlängert Schau „Elektrisierend“
Das Museum für Energiegeschichte(n) verlängert die Laufzeit der Sonderausstellung „Elektrisierend – Werbung für Strom 1890 - 2010“ um zwei Monate: Noch bis zum 22. Dezember 2011 bietet die Schau den Besuchern einen umfassenden Überblick über die Werbung für Strom in Deutschland - von den Kindertagen der Elektrizität bis in die vollelektrische Gegenwart. Zu sehen sind über 200 Exponate – darunter wertvolle Leihgaben namhafter Künstler wie Peter Behrens oder Louis Oppenheim. Großformatige Plakate, bunte Postkarten und schillernde Werbefiguren in kuriosen Filmen zeigen, womit in den vergangenen 120 Jahren das Interesse der Kunden für die Elektrizität geweckt werden sollte.
„Mutter hat jetzt Zeit für uns, denn sie kocht elektrisch“. Das Werbeversprechen der Stromanbieter in den 1930er Jahren klingt verheißungsvoll. Noch in den 1960er Jahren lockt ein Plakat für die elektrische Waschmaschine mit der Botschaft: „Mit diesem Schalter wählen Sie Freizeit“!
Zu allen Zeiten wurde für Strom geworben, aber mit deutlich unterschiedlichen Botschaften, Medien und Zielgruppen. Heute eine Selbstverständlichkeit, war die Elektrizität gegen Ende des 19. Jahrhunderts purer Luxus. Seit die ersten Glühlampen brannten oder elektrische Motoren liefen, wurde für die neue Energie die Werbetrommel gerührt. Anzeigen und Plakate, auf denen Götterfiguren aus der griechischen Mythologie die elektrische Kraft bändigen, lockten die Besucher in Elektro-Technische Ausstellungen. Sie dienten einerseits als Plattform wirtschaftlicher und politischer Interessen. Andererseits sollten sie das Publikum belehren und unterhalten. Die erste internationale Ausstellung dieser Art im Jahr 1891 in Frankfurt am Main zog bereits für die damalige Zeit sensationelle 1,2 Millionen Besucher an.
Elektrizität war zwar begehrt, in den frühen Jahren aber nahezu unerschwinglich. Erst allmählich wurden der Strom und die elektrischen Geräte billiger und damit zum Alltagsgut. Bis dahin musste die Werbung die Menschen auch zum Kauf elektrischer Geräte für den Haushalt ermuntern. „Elektrizität in jedem Gerät“ oder „Hier wirkt Elektrizität“ waren etwa die Schlagworte, mit denen die Stromwerber in den 1920er Jahren antraten. Die Plakate zeigten nun glücklich lächelnde Hausfrauen, die fast spielerisch und in eleganter Pose den elektrischen Kesselstaubsauger bedienten. Es waren zunächst die modernen Frauen der vermögenden Schichten, die überzeugt werden sollten. Elektrische Geräte zu besitzen war teuer, zeigte somit die gehobene soziale Stellung an und galt damit als erstrebenswert.
Erst in den 1960er Jahren wurde in Deutschland der weitgehend elektrifizierte Haushalt mit Kühlschrank, Wasch-Automat oder Radio- und Fernsehgerät Wirklichkeit. Auch die Ziele der Werbung veränderten sich mit der Zeit: Ging es anfangs schlicht darum, überhaupt elektrische Energie zu nutzen, traten in den 1970er Jahren Aspekte des Umweltschutzes in den Vordergrund. Seit der Liberalisierung des Strommarktes Ende des 20. Jahrhunderts liefern sich alte und neue Anbieter wahre Werbeschlachten um den begehrten Stromkunden.
Für Schulklassen und Gruppen ab 15 Teilnehmern bietet das Museum für Energiegeschichte(n) kostenlose Führungen an. Termine sollten rechtzeitig telefonisch unter (05 11) 12 31 16-3 49 41 vereinbart werden. Öffentlichen Führungen ohne Voranmeldung finden jeden ersten Freitag im Monat von 14.30 bis 16.00 Uhr statt. Die Ausstellung in der Humboldtstraße 32 in Hannover ist geöffnet von Dienstag bis Freitag von 9.00 bis 16.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos im Internet unter www.energiegeschichte.de
Die Ausstellung „Elektrisierend – Werbung für Strom 1890 - 2010“ wurde 2010 vom Umspannwerk Recklinghausen als Beitrag für das Programm der Kulturhauptstadt RUHR.2010 konzipiert und dort erstmalig im „Museum Strom und Leben“ gezeigt.
Zur Ausstellung ist ein Begleitband erschienen: „Hier wirkt Elektrizität - Werbung für Strom 1890 bis 2010“, herausgegeben von Theo Horstmann und Regina Weber, Klartext-Verlag, 29,90 Euro.
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Dienstag, 31. Mai 2011
Die Lesereihe ‚Literatur im Aspelweg’ geht weiter.
10. Juli 2011 – 11.30 Uhr – Aspelweg 45a – Hannover-Bemerode – Eintritt 5€
Autorinnengruppe: Frauen am Rande des Wahnsinns
5 Frauen unterwegs in den Wahnsinn oder knapp daran vorbei, am Rande von Abgründen - und sei es den eigenen - die sich nicht einfangen lassen, von was auch immer. Den Zuhörer erwarten schäumende Träume und rosafarbene Täuschungen.
Schauen Sie sich den ganz normalen "Wahnsinn" aus verschiedenen Perspektiven an. Gyde Callesen, die bereits über mehrere Jahre die erfolgreiche LeseReihe FreiLuftLiteratur in Hannover und Region leitete, die knapp 1000 BesucherInnen anzog und darauf auch die Leitung der Lesereihe PhantasieReich auf der Fantastischen Baustelle innehatte, begründet damit eine neue Openair-Lesereihe.
Dieses Jahr treten zwei AutorInnengruppen sowie ein Literatur-Cello-Duo auf.
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Dienstag, 24. Mai 2011
Ideen-Expo Messegelände: 27.08. - 04.09.2011
Abwechslungsreiche Thementage, inspirierende Wissenschaftsshows mit bekannten TV Moderatoren, Live-Experimente und ein hochkarätiges Abendprogramm sorgen auf drei Innen- und einer Außenbühne für einen gelungenen Mix aus anspruchsvoller Information und Unterhaltung.
Neben der Gedächtnisweltmeisterin Christiane Stenger und dem musikalischen Newcomer Andreas Bourani werden weitere Top-Acts das Publikum mit kostenlosen Konzerten auf dem Messegelände Hannover begeistern.
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Sonntag, 22. Mai 2011
Mal abtauchen...
Das Schnuppertauchen findet an jedem Dienstag im Juni (07./14./21./28.06.2011) um 20:00 Uhr im Vahrenwalder Bad, Vahrenwalderstraße 100, 30165 Hannover, statt. Anmeldung und weitere Informationen bei Hermann Wittbold: hermann.wittbold@htp-tel.de Tel. 0511 - 21 04 320 und Thomas Zundel: ausbildung@tauch-club-hannover.de Tel. 05137 - 12 17 00, sowie im Internet www.tauch-club-hannover.de.
Freitag, 10. Dezember 2010
Neujahrsfeuerwerk mit „Moscow Circus on Ice“ in Hannover
Freitag, 3. Dezember 2010
Neues Jahr, neues Glück – was wirklich wichtig ist
Flenter&Knop
Eine literarisch-musikalische Revue
am Freitag, den 7. Januar 2011 20 Uhr
Eintritt 5 Euro
im
Atelier Pro Keramik
Guido Kratz
Goebenstraße 4
30161 Hannover
Wir jagen nach dem Glück. Jedes Jahr beginnen wir mit guten Vorsätzen und enden mit einem Resümee, das mal heiter, mal melancholisch ausfällt.
Das Duo Flenter & Knop geht der immer aktuellen Frage nach, worin das Glück eigentlich besteht.
Wenn heute das Glück an unsere Tür klopft – sind wir eigentlich vorbereitet? Schließlich sind wir die meiste Zeit damit beschäftigt, uns das Unglück und die Telefonvertragsvertreter vom Leib zu halten.
Woran erkennen wir das Glück, und wenn ja, wozu überhaupt?
Wie immer das Glück ausfällt - auf jeden Fall geht es mit Ihnen nach diesem Abend nach Hause!
Das Duo Flenter & Knop verbindet Texte & Töne gemeinsam seit 2008. Beide Akteure sind alte Hasen der hannoverschen Kulturszene.
Die eigenwilligen Waits-Interpretationen des Multiinstrumentalisten Christoph Knop und seine eigenen Songs zwischen Blues, Jazz und Chanson verschmelzen mit den szenischen Textinterpretationen des Autors Kersten Flenters zu einer hinreißenden Revue zwischen Slapstick und Melancholie.
Die Veranstaltung wird gefördert vom Kulturbüro Hannover
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Donnerstag, 2. Dezember 2010
Rettet die Kröpcke-Uhr!


Benefiz-Aktion: Kleine Kunstwerke für die Kröpcke-Uhr
Der Verein „KulturRaum Region Hannover“ (KRRH) tritt der zunehmenden Verwahrlosung des „Wahrzeichen Hannovers“ mit der Benefiz-Aktion „Rettet die Kröpcke-Uhr!“ entgegen: An den kommenden beiden Samstagen werden handgefertigte Kröpcke-Uhr-Souvenirs in der Vorhalle des Mövenpick Restaurant Kröpcke zum Kauf angeboten. Der Erlös der kleinen Kunstwerke, die der hannoversche Künstler Joy Lohmann eigens zu diesem Zweck gestaltet hat, kommt dem Erhalt und der künstlerischen Nutzung des Bauwerks zugute. Dort informiert ab sofort eine Tafel über die wechselhafte Geschichte des „Kröpcke“ und seiner Uhr.
Die Kröpcke-Uhr, die seit 2006 vom „KulturRaum Region Hannover“ als Ausstellungsort genutzt wird, ist von Aufklebern, Graffitis und Kratzern verunziert. „Die Uhr stellt mittlerweile weniger eine Zier denn einen Schandfleck am zentralen Platz in Hannovers City dar. Wir setzen uns gemeinsam mit dem Freundeskreis Hannover für eine Sanierung ein, damit die Hannoveraner wieder stolz auf ihr „Wahrzeichen“ sein können!“ erklärt der erste Vorsitzende des KulturRaum Region Hannover, Klaus Grupe.
Auf der anderen Seite benötigt der ehrenamtlich betriebene Verein aber auch für die weitere kulturelle, nicht-kommerziell ausgerichtete Nutzung der Uhr finanzielle Unterstützung. Daher möchte er durch den Erlös seiner Benefizaktion über den Erhalt hinaus auch die weitere Bespielung sicherstellen.
Die „Kröpcke-Uhr-Souvenirs“ werden in Form verschiedener Materialien, etwa als bemalte oder besprühte Steine und Fliesen, als Mini-Bilder auf Leinwand sowie in größeren Formaten und auch als Bastelbögen angeboten.
Weitere Aktivitäten zugunsten der Uhr in Kooperation mit dem Freundeskreis, der bereits die Produktion der Tafel gesponsert hat, sind im kommenden Jahr geplant. Daneben plant der Verein, dort wie bereits in 2010 seine „Kulturperlen“, kulturell ausgerichtete, exklusiv zusammengestellte Tagesfahrten in die Region, vorzustellen.
Der historische Hintergrund der Kröpcke-Uhr
Die Kröpcke-Uhr wurde 1885 erstmals in Form einer gusseisernen Wettersäule mitsamt Uhr auf dem Kröpcke errichtet. Sie überstand die Kriegszeit trotz der Bombardierung 1943 unversehrt, wurde jedoch 1954 durch eine moderne Standuhr ersetzt. 1977 wurde die Uhr in ihrer historischen Form als Nachbau mit Hilfe von Spenden wieder errichtet. Seit 1995 leitet Jörg Lohmann das „Projekt Kröpcke“, seit 2006 zeigt der KulturRaum Region Hannover in der Uhr regionale Kulturbeiträge.
Benefizverkauf: 4./11.12., jeweils 11-15 Uhr, am Stand Vorhalle des Mövenpick
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Mittwoch, 24. November 2010
Dienstag, 5. Oktober 2010
Kriegsursache Männlichkeit
Die neue Menschlichkeit des Militärs?
Veranstaltungsreihe mit den folgenden Veranstaltungen:
Mittwoch, 10.11.2010: „Kriegsursache Männlichkeit“ mit Andreas Heilmann (Institut für Sozialwissenschaften der HU Berlin)
Freitag, 26.11.2010: „Gender trouble in der Bundeswehr“ mit Dr. Cordula Dittmer (Zentrum für Konfliktforschung, Universität Marburg)
Mittwoch, 12.01.2011: „Sexuelle Gewalt in militärischen Konflikten. Männer und Frauen als Täter / Täterinnen und Opfer“ mit Dr. Regina Mühlhäuser
Veranstaltungsort jeweils: Pavillon (Hannover, Lister Meile 4)
Beginn jeweils: 19.00 Uhr
Aktuelle Informationen auf: www.frieden-hannover.de .
Das Militär galt lange Zeit als eine Bastion „der Männlichkeit“. Fanden sich in Armeen meist Menschen unterschiedlicher ökonomischer Situation und verschiedener Überzeugungen, so war ihnen doch eines gemeinsam: Sie gehörten dem männlichen Geschlecht an. Die Uniformität in Kleidung und Verhalten, die Befehlsgebundenheit sowie die Gemeinsamkeit in männlicher Sozialisation erzeugten nach außen ein Bild von durch Härte, Disziplin und Gehorsam geprägter „militärischer Männlichkeit“; gleichzeitig ermöglichten sie im Inneren Freiräume, auch für Gefühle.
Seit einigen Jahren dürfen in der Bundesrepublik Deutschland nun auch Frauen in die Bundeswehr; Lesben und Schwule dürfen auf Grund ihrer Homosexualität nicht mehr diskriminiert werden. Damit trägt die Bundeswehr – scheinbar – der gesellschaftlichen Entwicklung Rechnung, in der Individualität deutlicher hervortritt (und in der die Gleichberechtigung von Frau und Mann langsam, aber immerhin, vorankommt). Diese Tendenz könnte durch das Aussetzen der Wehrpflicht verstärkt werden: Die Bundeswehr muss sich nun als „attraktive Arbeitgeberin“ präsentieren, die ihren „Angestellten“ eine Perspektive bietet.
Gleichzeitig ist eine tolerante und emanzipierte Außenwirkung der Bundeswehr, mit Frauen und Homosexuellen in den eigenen Reihen, aktuell durchaus auch für eine äußere Repräsentation relevant. So werden derzeit insbesondere Frauen- und Homosexuellenrechte als wichtige Gründe angeführt, mit denen das militärische Eingreifen in Afghanistan vor der eigenen Bevölkerung und der Weltöffentlichkeit gerechtfertigt wird. Nur „hinten rum“ und in „Versprechern“ wird dabei offenbar, worum es wirklich geht: um Einflusssphären und um die Sicherung deutscher ökonomischer Interessen.
Emanzipation und Toleranz werden also bedeutsam – sie prägen die Außendarstellung der BRD und zunehmend die Umgestaltung der Bundeswehr. In der Veranstaltungsreihe „Der Krieg der Schwestern: Die neue Menschlichkeit des Militärs?“ werfen wir einen Blick auf die Verwicklungen von Militär und Geschlecht, und die Wandlungen, die sich mit der Öffnung des Militärs für Frauen, Lesben und Schwule ergeben. Wie stellen sich nun Männlichkeiten und Weiblichkeiten im Militär dar? In drei Veranstaltungen nähern wir uns – aus verschiedenen Richtungen – diesen Fragen an:
Am 10.11.2010 (Mittwoch) wendet sich Andreas Heilmann (Institut für Sozialwissenschaften der HU Berlin) der „Kriegsursache Männlichkeit“ zu. Er erläutert „hegemoniale Männlichkeit“, Machtbeziehungen zwischen verschiedenen Formen von Männlichkeit und ihre Abgrenzung und etablierte kulturelle Dominanz gegenüber Weiblichkeiten. Heilmann führt aus, dass und wie das Militär bestimmten Männlichkeitsformen spezifische und gewaltförmige Artikulationsformen anbietet. Er stellt zur Diskussion, dass eine derzeitige „Krise der Männlichkeit“ einerseits auf eine Flexibilisierung herkömmlicher Männlichkeitsnormen verweist. Sie werden dadurch stabilisiert, – hierzu zählt u.a. die Forderung „Schwule zum Militär!“. Andererseits deutet sie auf eine radikale Infragestellung des hegemonialen Musters männlicher Dominanz hin, – dies u.a. durch das Aussetzen der Wehrpflicht und durch Männer in der Pflegearbeit.
Am 26.11.2010 (Freitag) rückt Dr. Cordula Dittmer (Zentrum für Konfliktforschung, Universität Marburg), in der Veranstaltung „Gender trouble in der Bundeswehr“ das Selbstverständnis und die Identitätskonstruktionen von Soldatinnen und Soldaten in den Blick. Tatsache ist, dass immer weniger junge Männer zu Armeen wollen. Deutlich zeigt sich das in den USA und in der Bundesrepublik Deutschland. Kann die Öffnung des Militärs für Frauen, für Lesben und Schwule als eine Antwort darauf verstanden werden? Überlagert das „soldatische Selbstverständnis“ geschlechter- und sexualitätsübergreifend die Identitätskonzepte „Männlichkeit“ und „Weiblichkeit“ und führt zur Stabilisierung des Militärs? Und kommen damit gefestigte Geschlechterbilder ins Wanken?
Im Januar 2011 – am 12.1. (Mittwoch) – schließt Dr. Regina Mühlhäuser die Veranstaltungsreihe ab. Mit dem Thema „Sexuelle Gewalt in militärischen Konflikten. Männer und Frauen als Täter / Täterinnen und Opfer“ rückt sie dabei den zentralen Punkt in den Blick, der untrennbar mit Fragen um Geschlecht und Militär verbunden scheint. Es wird die sexualisierte, vielmehr sexuelle Gewalt in Konflikten gegenüber Frauen, Männern und Kindern thematisiert. Es werden Fragen nach den Opfern gestellt, – und es werden insbesondere die Täter und Täterinnen genau anvisiert: Wieso kommt es in militärischen Konflikten zu zahllosen sexuellen Übergriffen gegenüber der Zivilbevölkerung und gegnerischen Soldatinnen und Soldaten? Hängt dies mit soldatischen Identitäten zusammen, mit Machtbeweisen oder eigener Überforderung mit der gesehenen Gewalt? Ergeben sich hier möglicherweise Änderungen durch die Aufnahme von Frauen in Armeen, – und wenn ja, wie sehen diese aus?
Die Veranstaltungsreihe wird veranstaltet von Friedensbüro Hannover e.V. und DFG-VK Hannover, in Kooperation mit Stiftung Leben und Umwelt – Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen und Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen.
Wir laden alle Interessierten sehr herzlich zu den Veranstaltungen ein! Es wird im Anschluss an die einführenden Vorträge jeweils genügend Raum für Diskussionen zur Verfügung stehen.
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Freizeitheim Ricklingen und Big Mama

5. November 10 / 20.00 Uhr / Freizeitheim Ricklingen, Ricklinger Stadtweg 1, Hannover
Big Mama & The Golden Six
1994 gründete Big Mama ihren eigenen, international besetzten Gospelchor „Big Mama & The Golden Six“, der derzeit im gesamten Bundesgebiet und im benachbarten Ausland Furore macht. Allen Liebhabern dieser Musik sei gesagt: Besuchen Sie das Konzert - so eine Stimme hört man nicht jeden Tag!
Eintritt: 18,00 Euro
Kartenvorverkauf im Freizeitheim Ricklingen oder bei den bekannten Vorverkaufsstellen, sowie im Internet.
Zweiter November der Wissenschaft!
150 Veranstaltungen rund um Wissenschaft, Bildung und Kultur vom 29.10. bis 21.11.2010 in Hannover.
Das ganze Programm unter
www.science-hannover.de
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Käsepavillon, von Maden zerfressen
Die Studenten haben diesen ihren „Nachbarn“ zum Ausgangspunkt einer projektbezogenen,
interdisziplinären kreativen und künstlerischen Erforschung gemacht,
angeleitet von dem Bildhauer-Professor Bernhard Garbert und den beiden Architektur-
Professoren Michael Adlkofer und Bernd Kreyenbohm.
Die Ergebnisse reichen von der Bronzeskulptur des Ist-Zustandes des PAVILLON
über einen Käsepavillon, von Maden zerfressen, die poetische Umsetzung mit einer
Näherin, einem Punker, einem Gärtner und einer Tänzerin, der Elementarbar
mit Cocktails oder dem zu verspeisenden Pavillon bis hin zum Vorschlag „Pavillon
goes City“ und der Niederlassung eines Teils davon als Floß auf dem Maschsee.
Sogar ein Realnutzungsvorschlag für die Fachhochschule ist dabei.
19 spannende Ergebnisse können wir besichtigen – Anregungen für die Stadt – bei der
A U S S T E L L U N G S E R Ö F F N U N G
SONNTAG, 10.10.2010 UM 11.30 UHR
in der „Galerie vom Zufall und vom Glück“,
Theodor-Lessing-Platz 2 in Hannover
PAVILLON Ein Projekt der FH Hannover
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Square-Dance: Schnupper-Tage bei den Hannover Hearties

Der hannoversche Square Dance Club „Hannover Hearties e. V.“ lädt alle am Square Dance
interessierten Jugendlichen und Erwachsenen zu kostenlosen Schnupper-Tagen in das Freizeitheim Döhren ein. Wer Interesse hat, die ungewöhnliche Sportart kennen zu lernen, ist herzlich willkommen, einfach selber einmal mit zu tanzen. Ein Partner muss nicht mitgebracht werden.
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Datum: Mittwochs, 27.10., 03.11. sowie 10.11.2010.
Uhrzeit: jeweils 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr.
Tanzort: Freizeitheim Döhren, Hildesheimer Straße 293.
Diese Termine sind gleichzeitig der Start für einen neuen Anfängerkurs. Der Kursus dauert etwa
acht Monate und kostet für Erwachsene 7,- €, für Jugendliche 3,50 € pro Monat.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.
Weitere Informationen unter 0171 / 48 130 79 (Ralf Kollmeyer) oder www.hearties.de.
Was ist Square Dance?
Für den einen ist es nur ein „Herumgehopse“, für den anderen ein „Durcheinandergerenne“.
Der eine sagt: „Tanzen? Ach nee!“, der andere: „Nett“.
· Doch Square Dance ist Fitness pur für Körper und Geist.
· Und es ist Balsam für die Seele gegen den Stress der heutigen Zeit.
· Square Dance ist ein moderner Tanzsport, der allen Anforderungen der ganzheitlichen Gesundheitsförderung und -erhaltung entspricht, für alle Alterklassen.
Und Square Dance, ob man es glaubt oder nicht, ist sowohl für Tänzer wie Nichttänzer, für Tanzbegeisterte oder auch Tanzmuffel geeignet.
Am Anfang waren Tanzfiguren...
Doch erst einmal der Reihe nach. Am Anfang waren Tanzfiguren und Kombinationen, zu bestimmten Melodien und Weisen genau festgelegt. So wurde auf ein und dasselbe Lied immer die gleiche Tanzroutine getanzt und diese wurde auswendig gelernt. Der Tanzmeister, auch Prompter genannt, gab durch Zuruf oder Zeichen mit dem Taktstock Hilfe, um so den Tanzfluss zu gewährleisten. Dies war vor allem bei den höfischen Tänzen der Fall und gut zu beobachten in den alten Mantel-und-Degen-Filmen. Bei den volkstümlichen Tänzen, war es ähnlich, nur nicht ganz so vornehm und zurückhaltend. Auch waren die Figuren nicht so kompliziert und komplex. Die Hilfestellung wurde durch lautes Zurufen (Callen) sichergestellt. Anfangs tanzte der „Caller“ noch mit, später übernahm diese Aufgabe oft ein Mann aus der Life Band, zum Beispiel der Fiedler.
Das Quadrat
Von den verschiedenen Aufstellungen der Grundformation, zum Beispiel: Kreis, Reihen, Quadrat, Rechteck etc., hat sich eine durchgesetzt, nämlich das Quadrat = Square. Und das ist auch heute noch so. Vier Paare, an jeder der vier Seiten eines, bilden einen Square (Quadrat), die Grundaufstellung, und geben so dem Tanz seinen Namen: SQUARE DANCE. Auch beim Square Dance gab es anfangs festgelegte Routinen, bis man Mitte des 20sten Jahrhunderts feststellte, dass es ein Riesenspaß war, wenn man gar nicht wusste, welche Figur als nächstes zu tanzen war. Nun musste man genau zuhören und blitzschnell die gecallte (zugerufene) Figur umsetzen: Dies war die Geburtsstunde des Square Dance von heute. Weitere Dynamik entstand durch das Puzzlespiel, bei dem der Caller die Tänzer durch die verschiedensten Formationen führt, um dann mit einer wunderschönen Auflösung, manchmal auch zur Verblüffung der Tänzer, die Grund und Ausgangsstellung – den Square – wiederherzustellen. Nun wurden Programme entwickelt, deren weltweite Geltung sicherstellen, dass man überall auf der Welt mittanzen kann, wenn man ein solches Programm beherrscht. Ein moderner Tanzsport war entstanden.
Die Musik
Aber auch die Musik hatte sich mit der Zeit verändert, wie auch das Outfit. Natürlich ist Country ein großer Bestandteil der Musik, die wir heute verwenden.
Aber auch Oldies, Swing, Pop und sogar Technotitel werden verwendet, für jeden also etwas.
Was aller Musik gemein ist, ist das Tempo mit ca. 128 bpm (Taktschläge/Schritte pro Minute).
Der Kreislauf kommt in Schwung
Beim Square Dance tanzt man nicht im klassischen Sinne, sondern bewegt sich von einer Formation zur nächsten mit schnellem Gehen, das dafür sorgt, dass der Kreislauf in Schwung kommt. Somit auch bestens für Tanzmuffel geeignet, die mit dem herkömmlichen Tanzen so ihre Probleme haben.
Die einzigen Voraussetzungen für Square Dance sind eine gewisse geistige und körperliche Mobilität. Was heißt, ich muss hören, umsetzen und laufen. Und jetzt sind wir mittendrin in der ganzheitlichen Fitness.
Medizinische Untersuchungen
Untersuchungen der Sporthochschule Köln und der Mayo Klinik in Rochester (USA) haben ergeben, dass Square Dance gleichzusetzen ist mit: Schwimmen, Radfahren oder Walken. An einem Tanzabend (2 Std.) werden bis zu acht Kilometer zurückgelegt. So ist es auch zu erklären, dass neben Joggen auch mit Square Dance bei den „Weight Watchers“ die meisten Extrapunkte zu verdienen sind.
Untersuchungen in den USA
Untersuchungen in den USA haben ebenfalls ergeben:
· In einer halben Stunde Tanzen können 200 – 400 Kalorien verbrannt werden.
· Regelmäßiges Tanzen stärkt das Herz, senkt den Blutdruck.
· Durch die Seitenbewegungen werden Knochen gestärkt.
· Statt Aerobic oder Joggen kann man auch Square Dance tanzen.
· Die Geselligkeit sorgt dafür, dass man sich wohl fühlt, nach dem Motto: mit netten Menschen und guter Musik läuft es doppelt so gut und macht noch mal so viel Spaß.
· Square Dance ist Teamarbeit. Denn acht Tänzer müssen zusammen arbeiten um das Puzzle zu lösen. Da ist Integration, Köpfchen und Konzentration gefragt.
· Man darf nicht eine Sekunde unkonzentriert sein, da sonst der eigene Square zum stehen kommt. Und eben diese Konzentration sorgt für optimale Förderung des Gehirns. Ferner durch die aktive Konzentration schaltet man komplett vom Alltag und all seinen Sorgen ab. Die Seele hat Ruhe, man tankt neue Kraft.
· Ausdauer, Reaktionsvermögen und Reaktions-Schnelligkeit werden optimal trainiert, da die gehörte Tanzfigur blitzschnell in Laufarbeit umgesetzt werden muss und das über Stunden hinweg. Lebe 10 Jahre länger! Und wer will das nicht. Das Ergebnis einer neuen Studie sagt, dass es mit Square Dance geht! So sagt Dr. Arron Blackburn: „Es ist klar, Square Dance ist das perfekte Training. Es vereinigt alle positiven Eigenschaften einer intensiven körperlichen Aktivität ohne negative Eigenschaften.“ Hinzu kommt, dass das Verletzungsrisiko gleich null ist.
Montag, 4. Oktober 2010
Evangelisch - Freikirchliche Gemeinde . Hohe Straße 14 . 30449 Hannover
„Licht im Dunkeln - Kerzenziehen“
(03. bis 14. November 2010)
In unserem Kerzenzieh-Zelt auf dem Parkplatz der Gemeinde betreiben wir fünf elektrisch beheizte Wachsbehälter (Wachstemperatur 70-75 Grad), an denen jeweils mehrere Personen gleichzeitig arbeiten können. Das Wachs, das wir verwenden, ist eine sehr hochwertige Mischung aus 60% Bienenwachs und 40% Paraffin.
Es können Kerzen in allen Längen und Dicken hergestellt werden.
Mitarbeiter stehen Ihnen zur Verfügung, die Sie gerne beraten und anleiten.
Zunächst wird der Docht im Wachsbehälter mit Wachs getränkt. Danach wird die Kerze mit jedem weiteren Tauchvorgang um eine Wachsschicht dicker.
Da die Kerze zwischen den einzelnen Tauchvorgängen abkühlen muss, liegt es nahe, mehrere Kerzen parallel zu ziehen, wobei die Kerzen, die gerade nicht getaucht werden, an einer Nagelleiste hängen und abkühlen.
Auf diese Weise können in einer Stunde 4-8 Tafelkerzen gezogen werden. Am unteren Ende der Kerzen bildet sich ein Abtropfzapfen, der am Schluss abgeschnitten wird.
Sollen sehr dicke Kerzen gezogen werden, muss die Arbeit nach Erreichen einer Dicke von 3-4 cm unterbrochen werden. Wir nehmen die teilfertigen Kerzen in Verwahrung, bis die Arbeit an einem anderen Tag fortgesetzt wird.
Gezogene Kerzen weisen eine typische spitz zulaufende Form auf.
Es können jedoch auch Kerzen in mehrere kurze Stumpenkerzen geschnitten werden.
Verzierungen sind ebenfalls möglich.
Bei unserer Aktion leiten wir die Besucher kurz an, danach arbeiten sie selbständig weiter.
Das Schneiden der Dochte und das Schneiden der Kerzen übernehmen wir, ebenso das Schneiden der Stumpenkerzen.
Die fertigen Kerzen werden nach Gewicht bezahlt: 100g kosten 2,45 Euro.
Der Reinerlös kommt dem MASA-Projekt, der Kindertagesstätte in Diadema (Sao Paulo, Brasilien), zugute.
Nähere Auskünfte über das Projekt finden Sie im Kerzenzieh-Zelt.
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Donnerstag, 30. September 2010
Medienhaus Hannover im Oktober 2010
Sonntag, 03.10.2010, 20:00 Uhr
"Von Deutschland muß endlich eine Revolution ausgehen"
- kritische Texte zu kritischen Zeiten aus Ost und West -
Zum Tag der deutschen Einheit gibt es im Medienhaus ein Doppelkonzert mit Paul Bartsch (Halle) & SölterKirleis (Hannover).
www.bartsch-und-band.de oder www.myspace.com/bartschband
www.soelterkirleis.de
// Live Show mit Internet-Stream
Mittwoch, 06.10.2010, 19:00 Uhr
"Die HAUSMEISTER BLOCH Retro-Show - Früher war alles besser!"
Medienhaus Hannover und nativision präsentieren:
Die Live Comedy Show mit Heinrich Bloch, dem Hausmeister Ihres Vertrauens.
Gäste im Studio sind wie immer herzlich willkommen. Einlaß ist bis 18:45 Uhr. Eintritt frei!
Wer nicht kommen kann, hat die Möglichkeit sich den Live-Stream unter www.net-view.tv, oder www.nativision.tv anzuschauen.
// Film - Raritäten der Filmgeschichte
Mittwoch, 20.10.2010, 20 Uhr
Milos Forman " Audition/Talent Competition (Konkurs)"
// Film & Vortrag
Freitag, den 22. Oktober 2010; 20 Uhr
Blues Club Hannover und Radio Flora präsentieren im Medienhaus
“Mississippi liegt mitten in Linden”
White Boy’s Blues – die wahre Geschichte des weißen Blues
In diesem Jahr wäre Champion Jack Dupree, der legendäre Blues-Pianist, der die
letzten Jahre seines Leben in Hannover verbrachte, 100 Jahre geworden. Aus
diesem Anlass zeigen wir an diesem Abend einen seltenen Dokumentarfilm über
Dupree aus dem Jahre 1982, der von einer Künstlergruppe aus Nimes, Frankreich in
Zusammenarbeit mit dem Medienhaus gedreht wurde.
Außerdem wird ein Dokumentarfilm des deutschen Regisseur Dietrich Wawrzyn
vorgeführt, der schon sehr früh (Ende der fünfziger Jahre) den Süden der USA
bereiste und die schwarze Musik dieser Region beeindruckend eingefangen hat.
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8. Nacht der Bäder
Hannover. Kopfüber ins Vergnügen: Am Samstag, 6. November 2009, bricht in der Region Hannover wieder die „Nacht der Bäder“ an. Elf Hallenbäder in der Landeshauptstadt Hannover und dem Umland bieten zu später Stunde noch Sport, Spiel, und Motto-Partys am Beckenrand. Einige Schwimmhallen machen auch den Tag zur Nacht und feiern schon am Nachmittag mit ihren großen und kleinen Gästen feucht-fröhliche Feste.
In Hannover nehmen drei Einrichtungen teil: Das Nord-Ost-Bad lädt ab 22 Uhr zur „Pool-Party“ mit kühlen Drinks und Musik vom Plattenteller. Weißer Sand und Palmen verwandeln das Vahrenwalder Bad von 19 Uhr bis 1 Uhr in eine tropische Urlaubslandschaft – Sunshine-Feeling und passende Musik inklusive. In der Sauna werden stündlich karibische Aufgüsse geboten, und an der Saftbar warten alkoholfreie Erfischungen. Tipp für Familien: Unter dem Motto „Piraten ab ins Wasser“ sind angehende Freibeuter im Alter von 6 bis 15 Jahren schon ab 14 Uhr willkommen. Im Anderter Bad dreht sich alles ums Gerätetauchen. Aber auch Aqua-Fitness und andere sportliche Aktivitäten stehen auf dem Programm. Ab etwa 22 Uhr wird die Schwimmhalle zur Disco.
Im Hallen- und Freibad Godshorn stehen „Spiel & Spaß im kühlen Nass“ für die ganze Familie auf der Tagesordnung. Ob Entenrennen, Affentaxi oder Ocean Cruising: Von 16 bis 20 Uhr wird kein Jux ausgelassen. Gruselig wird es im Hallenfreibad Burgdorf: Zur „Halloween-Party“ von 12 bis 20 Uhr sind Hexen, Geister und Vampire willkommen. „Hauptsache fürchterlich“ ist der Dresscode des Abends im Zeichen der Kürbis-Laternen.
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Nomos-Quartett

Donnerstag | 11.11.2010 | 14:30 Uhr | Hannover
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover,
Hörsaal 202
zeit·lupe 15
Johannes Schöllhorn „oréade“ (2009)
Sabine Akiko Ahrendt, Violine
Christian Schulte, Klavier
Ulrike Böhmer im Gespräch mit dem Komponisten
Freitag | 26.11.2010 | 20:00 Uhr | Hannover
Kleiner Sendesaal des Landesfunkhauses Niedersachsen
des NDR
Musik 21.2 im NDR 2010-11/aus dem Innersten IV 2010
In Bewegung
Nomos-Quartett
Nikolaus Friedrich, Bassettklarinette
Ursula Wagner, Tanzperformance
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Jazz mit Thomas Quasthoff
Jazz mit Thomas Quasthoff
Tell It Like It Is – Lieblingsstücke von Thomas Quasthoff aus Jazz, Soul, Blues und Pop
Thomas Quasthoff : Gesang Bruno Müller : Gitarre Frank Chastenier : Klavier und Hammond Orgel Dieter Ilg : Kontrabass Wolfgang Haffner : Schlagzeug
Eine klassisch ausgebildete Stimme und Jazz – kann das gut gehen? Es kann! Thomas Quasthoff ist ein erfolgreicher Grenzüberschreiter, dessen erstes Jazz Album „Watch What Happens“ vor drei Jahren gleich mit einem ECHO ausgezeichnet wurde. Das Programm dieser zweiten Aufnahme, die im September veröffentlicht wird, ist etwas souliger geworden. Mit seinen exzellenten Begleitmusikern präsentiert Thomas Quasthoff eine kluge Auswahl der Standards aus Jazz, Soul und Rhythm’n’ Blues.
Karten zwischen € 30,- und € 80,- inkl. 10% Vorverkaufsgebühr
17.30 Uhr
Vernissage der Fotoausstellung „einspielproben“ von Thomas Kurek im Neuen Saal des HCC. Der Eintritt ist frei.
Im Anschluss an das Konzert findet im Bonatzsaal die PRO MUSICA Klassiklounge „Klangbar“ mit DJ Jueri Gagarino – bekannt aus der Berliner Yellow Lounge - statt. Der Eintritt ist frei.
Biografie
Thomas Quasthoff singt zum zweiten Mal »nicht-klassisches Repertoire« und präsentiert seine Lieblingslieder von Soul-Legenden, Pop-Stars und Blues-Helden – in diesen Tagen auf einer Tour und ab September auf dem neuen Album Tell It Like It Is (Deutsche Grammophon).
Er kam, sang und siegte. Thomas Quasthoffs vor drei Jahren veröffentlichtes The Jazz Album trug noch vorsichtig bis spaßig die Michel Legrand-Zeile Watch What Happens im Untertitel. Bei seinem zweiten »nicht-klassischen« Projekt gibt jetzt ein selbstbewusster Klassiker von Aaron Neville das Motto vor: Tell It Like It Is.
The Jazz Album war ein Wagnis, das »dem Mann mit der schönsten Stimme der Welt«, wie ihn der Stern stellvertretend für alle Musikfreunde dieses Planeten nannte, eine weitere Grammy-Nominierung, ausverkaufte Konzertsäle und die besten Verkaufszahlen seiner bisherigen Karriere einbrachte. Jetzt erweitert der Bass-Bariton das musikalische Spektrum. Es ist, als würde er von Stevie Wonders Ballade You And I, einem der Highlights von The Jazz Album, ausgehend ein neues Kapitel aufschlagen, in dem neben Hits des Jazz und Blues eben auch Lieblingslieder aus Soul und Pop ihren Platz haben.
Die Liste ist ebenso eindrucks- wie geschmackvoll: Please Send Me Someone To Love von Ray Charles’ Lieblingsschreiber Percy Mayfield steht da neben Willie Dixons Seventh Son, mit dem schon Mose Allison oder Georgie Fame Erfolge feierten. Kissing My Love von Soul-Singer/Songwriter Bill Withers oder Stevie Wonders Have A Talk With God machen sich hervorragend neben John Hiatts Have A Little Faith In Me oder Ray Charles' Hallelujah! I love her so. Und dann wäre da noch die »Regen-Trilogie«: Rainy Night in Georgia, ein sentimentales Kleinod von Tony Joe White, bestens bekannt von Brook Benton oder Randy Crawford, der Ann Peebles-Hit I Can’t Stand The Rain und Randy Newmans Rider In The Rain. Auch Newmans größter Hit Short People fehlt nicht, ein Song, der dem Songwriter 1977 einen Haufen Klagen einbrachte und der im Bundesstaat Maryland sogar verboten wurde.
»Das allerentscheidendste ist, dass wir mit dieser Musik enormen Spaß haben werden – auf der Bühne und im Studio«, sagt Thomas Quasthoff. Diese Freude an Tell It Like It Is spürt man, der Funke springt im Gespräch über, die Lieder sind dem Bass-Bariton ein echtes Anliegen. »Ich habe auch diesmal wieder eine ausgesprochen schlagkräftige Truppe dabei«, freut sich der Sänger und lobt den Schlagzeuger Wolfgang Haffner, den Pianisten Frank Chastenier, den Bassisten Dieter Ilg und den Gitarristen Bruno Müller als gute Freunde und außerordentliche Musiker. Mit dieser nationalen Auswahl international renommierter Instrumentalisten brachte Thomas Quasthoff das Programm von Tell It Like It Is im Februar bei einer Tour durch einige der schönsten Konzerthäuser Deutschlands und Österreichs und im Juli bei einer »Jazz-Gala« zum Auftakt der Salzburger Festspiele auf die Bühne; im Mai geht er dann ins Studio, um mit dem Produzenten Jay Newland das Album dazu einzusingen. Es wird im September 2010 auf seinem Label Deutsche Grammophon erscheinen.
»Ich fand es immer gefährlich, wenn alles so einseitig ist«, meint Thomas Quasthoff abschließend. »Ich finde es enorm spannend, wenn man seine Fühler auch mal ein bisschen ausstreckt. In unserem Beruf ist alles irgendwie miteinander verwoben und das führt im besten Fall dazu, dass man ein universeller Künstler wird. Und das mag ich sehr, sehr gerne. Der einzige Beweggrund, ich wiederhole mich, dieses Projekt zu machen, ist: Wir haben Spaß dran.«
Eine klassisch ausgebildete Stimme und Jazz – kann das gut gehen? Es kann! Thomas Quasthoff ist ein erfolgreicher Grenzüberschreiter, dessen erstes Jazz Album „Watch What Happens“ vor drei Jahren gleich mit einem ECHO ausgezeichnet wurde. Das Programm dieser zweiten Aufnahme, die im September veröffentlicht wird, ist etwas souliger geworden. Mit seinen exzellenten Begleitmusikern präsentiert Thomas Quasthoff eine kluge Auswahl der Standards aus Jazz, Soul und Rhythm’n’ Blues.
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