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Donnerstag, 18. März 2021

Föten, Stammzellen und Nabelschnurblut, Zytoplasma und sonstige Einzelteile der Frau, dem Ebenbild Gottes


Studierte in den 70ern VWL, fragte Dozent Pohl, was denn mit der volkswirtschaftlichen Bewertung der Hausarbeit sei. Er kroch unter den Tisch, wackelte an einer Steckdosenleiste, und rief herauf „Irrelevant“. Fragte auch nach den sogenannt „freien“ Ressourcen wie Boden, Wasser, Luft, Energie. Die seien eben frei verfügbar…Aus. 

Inzwischen gibt es einige wenige alternative Ansätze, aber im Großen und Ganzen bilden die Wirtschaftswissenschaften immer noch nur Führungspersonal aus.

Die Unternehmens-und Strukturberatung McKinsey hat bereits eine Studie erstellt, um das Bruttosozialprodukt durch bezahlte Frauenarbeit in Milliardenhöhe zu vergrößern. Aus der Prostitution kennen wir es ja schon, dass die Milliarden bringt. Eine Mutter wie die von #gretathunberg, die ihre Gesangskarriere aufgibt, um ihre Tochter zu unterstützen, wird dadurch immer seltener werden. Die Ressource „Frau“ ist in den gnadenlosen Fokus des Kapitalismus getreten.

Als ich mein Buechlein „Mensch Maria“ textete und fotografiert hatte, wunderte ich mich über die Ablehnung, die es selbst bei Frauenbuchläden erfuhr. Da waren die schon alle auf dem Karrieretrip. Nun ja, wir leben nach wie vor im Patriarchat, und gute, ausgebeutete Hausfrauen wie meine Mutter, die nicht einmal ein Taschengeld zur Verfügung hatte, werden zu Recht thematisiert.

Kindergebären und –aufziehen wird inzwischen auch kapitalisiert

Soziale Vorgänge der Fortpflanzung wie Kindergebären und –aufziehen werden kapitalistisch umstrukturiert.
Nur wenige geisteswissenschaftliche Autor:innen wie Physikerin und Philosophin Evelyn Fox Keller, die  verschiedene Naturwissenschaften studierte, sind verbal in der Lage, uns den Paradigmenwandel vom „Goldenen Schuss“, den ein Spermium auf das Ei (jener einzelnen Keimzelle, die in der Lage ist, einen Organismus hervorzubringen) abfeuerte, zu Gentechnik und Babyhandel kritisch aufzuzeigen. 

Im familiären Bereich aeussert sich Frauenverachtung zum Beispiel im Fall #WoodyAllen, der die Adoptivtochter von Mia Farrow heiratete, und in Verdacht steht, auch ihre gemeinsamen Kinder missbraucht zu haben. Perverse Sexualwissenschaftler wie Ernest Bornemann nutzten junges Material ebenso wie der Inhaber der Naturkosmetikfirma Logona, der die Tochter seiner Frau heiratete, Arno Peters oder Pablo Casals mit 60 Jahre jüngeren gebärfähigen Ehefrauen für ihr greises Sperma. „Ja wenn die jungen Frauen das mitmachen“ sagte jemand einmal im Gespräch mit mir. Vielleicht weil sie an der falschen Stelle Schutz suchen? überlegte ich. 

Da werden wohl eine Menge Hedgefonds investieren…

Als es schon Romane von Kate Atkinson über ähnliche Themen gab, drängten meine Befürchtungen weiter, und zwar in Richtung der nächsten Stufe, nämlich Kinder, wie die Alten in der boomenden Altenpflege, outzusourcen und von der #Sozialindustrie für gutes Honorar in kommerzielle Pflege zu geben. 

Wenn McKinsey ersteinmal errechnet hat, wieviel BSP-Zugewinn es geben könnte, unsere Kleinen professionell außer Haus aufziehen zu lassen, da werden wohl ne Menge Hedgefonds in die Fortentwicklung investieren…
In der ehemaligen DDR gab es bereits ähnliche Bestrebungen von Außerhauserziehung der Kinder. Bei einigen dieser Überlebenden ist eine gewisse Gefühlskälte unübersehbar. Da nützen auch ihre vielfältigen Hochschulabschlüsse nichts. 
Ursula von der Leyen (CDU, Tochter des verstorbenen niedersächsischen Ministerpräsidenten Albrecht) , Präsidentin der Europäischen Kommission und Schirmherrin des renommierten KaiserWilhelmRatsgymnasiums Hannover, in das auch die Größen aller anderen Parteien des Weichbilds ihre Brut schickten, jedenfalls brachte ihre sieben Kinder nicht in eine Krippe, für die sie als Familienministerin so vehement eintrat. 

Und nebenbei: Größte Schwachstelle des derzeit so beliebten Orwell-Klassikers "1984" ist die Darstellung der Julia als „Rebellin von der Taille abwärts“ (also ohne Gehirn). Titelheld Winston hat sie dann auch unter Folter verraten.  So wie der #Kapitalismus Frauen und ihre Kinder verrät.

Ein mir bekannter Veterinär hat anfangs nur Mücken in Afrika kastriert und wurde reich dabei. Dass auch Latinas mit einem Kontrastmittel gespritzt wurden, dann durch einen Türbogen geschickt und so unfruchtbar gemacht, erzählte er mir nur privat…

Die Pille wurde gar nicht erst auf Nebenwirkungen erforscht. Sie war zu nützlich für sexuelle Ausbeutung. Und führte zu Polyamorie, Frauenpornos, Dildoboom, zu allem, was sich zu Geld machen ließ. 

Wenn nun Frauenkörper der sogenannten #Wissenschaft  zur Kommerzialisierung anheim gegeben werden, die immer noch mit ihren eigenen subjektiv patriarchalischen Metaphern praktiziert, können wir Durchgeimpften, mit Spikes und Chips versehenen Maschinenmenschen nichts als protestieren, aber auch dieser Protest wird sofort von Google und seinen Developern genutzt, als Anregung für weitere Geschäfte mit dem Leben. 

Bezeugen, Witnessing, ist das, was nötig ist. 
Ingeburg Peters

Freitag, 4. September 2020

Ausbeutung von links und rechts


Während Feministin #FriggaHaug/Ariadne, Mitbegründerin des linken #Argument-Verlag (Gramsci etc.) Hamburg, auf La Palma weilte, wurden Praktikantinnen zum Nulltarif ausgebeutet.
Eine, die ihre Masterarbeit über eine Autorin geschrieben hatte, die dann später just dort verlegt wurde, sollte ein Buch lektorieren. Bezahlung: Ihre Namensnennung. Sie lehnte ab.
Ich habe sie dann in meinem in meiner Adipositas-Zeit verfassten Büchlein "Mensch Maria" herumkritzeln lassen, einem mega-outen Thema, das mir der Buchladen Annabee  (Lektorin Inge Nordhoff) und andere sofort zurückschickten.ip

Von rechts nach links zu blättern :
https://regionalmedien.de/galerie/mensch-maria/


Donnerstag, 25. Juli 2019

Perverse Hilfe für Flaschenindustrie

#pfandjaeger (siehe #zdfmediathek) unterstützen die gewinnträchtige, weil vollautomatische #Flaschenindustrie, die in ihren #Recyclingzentren #Asylanten mit Dreckarbeit des Sortierens vor allem der Plastikflaschen ausbeuten, um die begehrten Rohstoffe neu zu vermarkten.
In den Veranstaltungszentren wie Reeperbahn Hamburg oder #glocksee #hannover kann durch das sauberhalten des Geländes, z.b. durch pfandjaeger BURKHARD, unbeschwert vermehrt gesoffen werden.
Er verdreckt dann trotz Sozialhilfebezug hedonistisch die Hinterhöfe der Nachbarn. Ip

Montag, 27. Juni 2011

Unsere gemeinsame Zukunft?

Im November 2010 fand ein mit internationalen Spitzenwissenschaftlern besetzter Kongress in Hannover statt: Our common future, unsere gemeinsame Zukunft.
Nun liegt eine teure Hochglanz-Brochschüre mit der Zusamenfassung dieser von der VolkswagenStiftung initiierten Veranstaltung vor, die inhaltlich mit hohem Layout-Aufwand, und ausschließlich in der Herrschaftssprache Englisch, unfreiwillig klarstellt, dass die derzeitige Wissenschaft keine Hilfestellung bietet bei den drängenden Problemen der Gegenwart.
Weder erforschen die dort genannten Wissenschaftler, wie es zu den vielen Miss- und Totgeburten in Südamerika durch gen-verändertes Monsanto-Soja kommt. Noch wird angedacht, wie die Rolle des Staates künftig aussehen könnte.
Stattdessen schreibt beispielsweise ein New Yorker Professor indischer Herkunft allen Ernstes über die dichtgedrängten Slums und Wohnsiedlungen Mumbais (ehemals Bombay), der Mensch gleiche halt eher einer Ameise als einem Höhlenbewohner.
Da haben wir es wieder. Die Wissenschaft begründet, was ohnehin nicht zu ändern möglich scheint. Wissenschaftler solcher Art, die unser Leben verlängern wollen (während bereits jetzt eine Krankenkasse nach der anderen an den enormen Kosten der Apparatemedizin krepiert), aber die drängenden Probleme der Ausbeutung schön reden, brauchen wir aber nicht.
Keine Forschungsbeiträge dort zur derzeit explodierenden Militarisierung, zum Verfall der Bürgertugenden, zur Gefahr des totalen Krieges aller gegen alle...
Ins Internet hat, und dies wäre ein vorbildliches Beispiel, Michael Sandel von der Harvard-Universität eine weltweit (sogar in China) geschätzte Vorlesungsreihe auf YouTube über Gerechtigkeit gestellt. Dort werden Fragen angesprochen, die den Leuten wirklich auf den Nägeln brennen.
Diese Reihe hat mich angeregt, auch in Hannover solche Diskussionen anzustoßen (Siehe Freisprech zum Thema Gold am 15. Juli: "Dürfen Bodenschätze weiterhin ausgebeutet werden?", ganz ohne Gala-Diners und Hochglanzbroschüren.
Sie kommen doch auch? ip

Freitag, 24. September 2010

Ich hab's auch getan...

Auch ich hab's getan heute, ich habe mich über den Voll....... Sarrazin unterhalten. Mit einem Türken am Ihme-Ufer, inmitten der Bäume, die demnächst abgesäbelt werden sollen.
Der gut frisierte Mann mit den funkelnden braunen Augen hat 30 Jahre als Maschinenführer bei der Conti gearbeitet und jetzt eine Abfindung erhalten.
Er sollte nun an einen hochgiftigen Arbeitsplatz wechseln, das wollte er nicht, er ist schon herzkrank, er wolle noch ein bischen leben.
Fakt ist, dass die Türken beginnen, aus Deutschland auszuwandern.
Sie arbeiten gern, viele von ihnen sind selbstständig.
Die Töchter des Mannes, mit dem ich sprach, haben in Hannover studiert und Deutsche geheiratet.
Seine Frau hatte ein Reisebüro mit mehreren Angestellten in der Innenstadt, das nach der 11. September-Explosion radikale Umsatzeinbrüche zu verkraften hatte.
Von 500 000 Euro Stornierungen erzählte er.
Die Frau wartete noch anderthalb Jahre ab, aber die Umsätze erreichten nicht mehr den Stand von vor 9/11.
Sie schloss den Reise-Laden und eröffnete einen Zeitungskiosk.
"Uns ist langweilig, wenn wir nicht arbeiten können", sagt ihr Mann.
Traurig genug, wenn wir Deutschen nichts anderes zu bereden haben, als die Thesen dieses Sarrazin...

Freitag, 27. November 2009

im rechten winkel marsch, was kommt da für ein .....?

vorgestern habe ich eine neue version extremer männerschüchternheit erleben dürfen, in das hannoversche bordell braunstraße einzubiegen.
normalerweise lachen wir leute, die in der nähe wohnen, uns schlapp, wenn die freier die braunstraße entlangschießen, um dann genau vorm eingang in schärfstem rechten winkel dorthin rasch einzubiegen, den blick noch starr geradeaus.
dieselbe heuchel-prozedur findet beim herauskommen statt, wieder dieser messerscharfe rechte winkel, nun in richtung fußweg.
aber das vorgestern war neu:
da schoss ein alternativer auf dem fahrrad den fußweg entlang, um dann, zack...., das hätte einen unfall durch zusammenstoß geben können.....
der deutsche puff wird täglich von ca. 1,2 millionen männern besucht, woher nun diese verleugnung?
im fernsehen laufen pausenlos stories über sogenannte sex-worker, als sei diese weichteil-innige "dienstleistung" das selbstverständlichste von der welt.
oder etwa doch nicht?
zeitweilig habe ich den freiern nachgerufen: aber seid nett zu den mädels, die tun einen schweine-job für euch.
inzwischen grinse ich nur noch, das ist weniger anstrengend.
auf dem kleinen parkplatz neben dem eingang der stadtwerke glockseestraße müsste man mal autoschild-nummern abschreiben und mit tag und uhrzeit veröffentlichen.
manche frau und freundin würde dann verstehen, warum das gassi-gehen so lange dauerte und der hund vom langweiligen verweilen im fond des wagens missmutig bellt.

nicht unkomisch auch die neue situation an hannovers alter ludwigstraße, seit prostitution in deutschland fatalerweise zum offiziellen gewerbe erklärt wurde (ungarn nimmt die enormen einnahmen sogar in die außenhandelsbilanz auf), in der ludwigstraße also, wo muslimische mütter mit ihren kindern ihre aldi-waren ins auto packen, da neigt sich aus dem erhöhten fenster eine üppige prostituierte zu einem alten mann herunter, vor dessen augen sich nun ein fleischiges meer aus busen und oberschenkeln ausbreitet, wodurch er schon rein vom anblick her halb ins elysium eingetreten ist.
tja, geholfen hat den mädchen die gewerbefreiheit bisher nichts. sie sind nicht besser versichert, sie sind äußerst selten wirkliche nutznießerinnen ihrer guten einnahmen, nicht wirklich aus der extremen ausbeutungszone herausgekommen.
und auch den 1,2 millionen täglichen puffgängern ist es so wohl nicht dabei, wie das fernsehen suggerieren will, siehe oben.