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Montag, 10. Juni 2024
Gastgewerbe, das älteste Gewerbe der Welt
Das Nordische Modell "Freier sind Täter" funktioniert nicht. Die Wege der Prostitution haben sich nur verlagert. Das Handy macht's durch Koordination von Angebot und Nachfrage möglich. "Es ist ein gewalttätiges Milieu. Die Kunden sind gewalttätig, die Zuhälter sind gewalttätig, und wir sind gewalttätig gegen uns selbst.“ sagt Ex-Prostituierte Rosen Hicher. Sie hat zahlreiche UnterstützerInnen in ganz Europa: 200 Organisationen aus 28 Ländern unterzeichneten den „Brussel’s Call“ – von der "Bulgarischen Frauenlobby“ bis zum „Immigrant Council of Ireland“. Auch Männerorganisationen sind dabei: die französischen „Zéromacho“ ebenso wie das britische „AntiPornMen-Project“.
Sonntag, 5. April 2020
"Manninfiziert" - der Nachdenktext zum #Coronasonntag
"Privateigentum einer Frau an ihrem Geist und seinen Produkten ist in der Phallokratie unmoralisch. Das Bekennen des Selbsthasses der Frau nimmt die Form der Prostitution auf allen Ebenen an. Sie hat sich total zu entblößen, ist mannipuliert und manninfiziert. "
Mary Daly, Philosophin
(meine Anmerkung: In der Pflege werden Frauen jetzt Helden genannt und mit Brosamen abgespeist. Wo bisher in Richtung Pfleger gewortet wurde, ist nun auf einmal die Krankenschwester kein Unwort mehr).
Ip
Mittwoch, 8. Juni 2016
Geistig Behinderte und Schwangere werden zur Prostitution angehalten
http://www.emma.de/artikel/prostitution-ist-seelenmord-332639
Von einem „dunklen Kapitel deutscher Gesellschaftspolitik“ und einer „fehlenden Ethikdiskussion“ spricht der Psychiater und Psychotherapeut Lutz Besser vom „Zentrum für Psychotraumatologie Niedersachsen“. Bei der Prostitution handle es sich um die „organisierte und legitimierte Form von Erniedrigung, Demütigung, körperlicher und seelischer Verletzung von Frauen. Und das mit Duldung unserer politischen Volksvertreter“, sagt der Unterzeichner des Appells „TraumatherapeutInnen gegen Prostitution“. Und er fragt: „Wollen wir das als Gesellschaft weiterhin politisch legalisieren und damit dem ‚Seelenmord‘ von allein auf Deutschland bezogen einigen hunderttausend Frauen zustimmen?“
Freitag, 27. November 2009
im rechten winkel marsch, was kommt da für ein .....?
vorgestern habe ich eine neue version extremer männerschüchternheit erleben dürfen, in das hannoversche bordell braunstraße einzubiegen.
normalerweise lachen wir leute, die in der nähe wohnen, uns schlapp, wenn die freier die braunstraße entlangschießen, um dann genau vorm eingang in schärfstem rechten winkel dorthin rasch einzubiegen, den blick noch starr geradeaus.
dieselbe heuchel-prozedur findet beim herauskommen statt, wieder dieser messerscharfe rechte winkel, nun in richtung fußweg.
aber das vorgestern war neu:
da schoss ein alternativer auf dem fahrrad den fußweg entlang, um dann, zack...., das hätte einen unfall durch zusammenstoß geben können.....
der deutsche puff wird täglich von ca. 1,2 millionen männern besucht, woher nun diese verleugnung?
im fernsehen laufen pausenlos stories über sogenannte sex-worker, als sei diese weichteil-innige "dienstleistung" das selbstverständlichste von der welt.
oder etwa doch nicht?
zeitweilig habe ich den freiern nachgerufen: aber seid nett zu den mädels, die tun einen schweine-job für euch.
inzwischen grinse ich nur noch, das ist weniger anstrengend.
auf dem kleinen parkplatz neben dem eingang der stadtwerke glockseestraße müsste man mal autoschild-nummern abschreiben und mit tag und uhrzeit veröffentlichen.
manche frau und freundin würde dann verstehen, warum das gassi-gehen so lange dauerte und der hund vom langweiligen verweilen im fond des wagens missmutig bellt.
nicht unkomisch auch die neue situation an hannovers alter ludwigstraße, seit prostitution in deutschland fatalerweise zum offiziellen gewerbe erklärt wurde (ungarn nimmt die enormen einnahmen sogar in die außenhandelsbilanz auf), in der ludwigstraße also, wo muslimische mütter mit ihren kindern ihre aldi-waren ins auto packen, da neigt sich aus dem erhöhten fenster eine üppige prostituierte zu einem alten mann herunter, vor dessen augen sich nun ein fleischiges meer aus busen und oberschenkeln ausbreitet, wodurch er schon rein vom anblick her halb ins elysium eingetreten ist.
tja, geholfen hat den mädchen die gewerbefreiheit bisher nichts. sie sind nicht besser versichert, sie sind äußerst selten wirkliche nutznießerinnen ihrer guten einnahmen, nicht wirklich aus der extremen ausbeutungszone herausgekommen.
und auch den 1,2 millionen täglichen puffgängern ist es so wohl nicht dabei, wie das fernsehen suggerieren will, siehe oben.
normalerweise lachen wir leute, die in der nähe wohnen, uns schlapp, wenn die freier die braunstraße entlangschießen, um dann genau vorm eingang in schärfstem rechten winkel dorthin rasch einzubiegen, den blick noch starr geradeaus.
dieselbe heuchel-prozedur findet beim herauskommen statt, wieder dieser messerscharfe rechte winkel, nun in richtung fußweg.
aber das vorgestern war neu:
da schoss ein alternativer auf dem fahrrad den fußweg entlang, um dann, zack...., das hätte einen unfall durch zusammenstoß geben können.....
der deutsche puff wird täglich von ca. 1,2 millionen männern besucht, woher nun diese verleugnung?
im fernsehen laufen pausenlos stories über sogenannte sex-worker, als sei diese weichteil-innige "dienstleistung" das selbstverständlichste von der welt.
oder etwa doch nicht?
zeitweilig habe ich den freiern nachgerufen: aber seid nett zu den mädels, die tun einen schweine-job für euch.
inzwischen grinse ich nur noch, das ist weniger anstrengend.
auf dem kleinen parkplatz neben dem eingang der stadtwerke glockseestraße müsste man mal autoschild-nummern abschreiben und mit tag und uhrzeit veröffentlichen.
manche frau und freundin würde dann verstehen, warum das gassi-gehen so lange dauerte und der hund vom langweiligen verweilen im fond des wagens missmutig bellt.
nicht unkomisch auch die neue situation an hannovers alter ludwigstraße, seit prostitution in deutschland fatalerweise zum offiziellen gewerbe erklärt wurde (ungarn nimmt die enormen einnahmen sogar in die außenhandelsbilanz auf), in der ludwigstraße also, wo muslimische mütter mit ihren kindern ihre aldi-waren ins auto packen, da neigt sich aus dem erhöhten fenster eine üppige prostituierte zu einem alten mann herunter, vor dessen augen sich nun ein fleischiges meer aus busen und oberschenkeln ausbreitet, wodurch er schon rein vom anblick her halb ins elysium eingetreten ist.
tja, geholfen hat den mädchen die gewerbefreiheit bisher nichts. sie sind nicht besser versichert, sie sind äußerst selten wirkliche nutznießerinnen ihrer guten einnahmen, nicht wirklich aus der extremen ausbeutungszone herausgekommen.
und auch den 1,2 millionen täglichen puffgängern ist es so wohl nicht dabei, wie das fernsehen suggerieren will, siehe oben.
Dienstag, 24. März 2009
die tägliche dosis frauenkörper
mir fehlte noch in einem raum ein kalender und da fand ich zufällig hinter dem schreibtisch einer ehemaligen praktikantin die hinterlassenschaft des kalenders "Men 2009".
Boooh.
ich pinnte ihn an die wand.
aber irgendwie unerträglich, diese hingestreckten waschbrettbäuche.
ich fing an, darauf herumzukritzeln, bemerkungen wie 'schwangerschaftsstreifen' an bestimmte fehlstellen zu setzen, an die schöneren versuchsweise einen kussmund, aber auch das nützte nichts.
der kalender musste sofort wieder weg von der wand. absolut widerwärtig, dieser körperfetischismus.
es gibt ja jetzt sogar schon einen verband der wellness-geschädigten. und by the way: Prostituieren kommt von lat. pro-stituere aus pro und statuere – nach vorn stellen, zur Schau stellen, preisgeben.
aber anhand dieses männer-kalenders in frauenhand wurde nochmal ganz konkret überdeutlich, was die herren alltäglich-selbstverständlich mit frauenkörpern treiben. und die frauen sind es derart gewohnt, als fetische fotografiert zu werden, dass eigentlich einzig noch emma sich wehrt.
die weiber-poster hängen ja sowohl bei arbeitern und soldaten im spind, als auch mal beim finanzamt überm schreibtisch von mir geortet, oder prangen täglich auf der bild-titelseite.
der spiegel zum beispiel, seit je ein männerbeherrschtes blatt, kommt auch online nicht ohne seine tägliche dosis frauenkörper aus.
im playboy dann werden schöne frauen gleich ohne umschweife mit waffen (dem penis-symbol) in verbindung gebracht: das model hat eine 'walther' in der hand.
dabei sind wir Frauen doch eigentlich das ebenbild göttlicher schöpferkraft, mit waffen haben wir schon gar nichts am hut. wir vermissen ihren respekt, meine herren.
wie nannte eine bekannte die verursacher solcher bilder neulich: "Y-grenzdebile, deren kleiner unterschied zwischen wollen und können besteht".
tja, also umdrehen lässt sich der spieß jedenfalls nicht. da war die praktikantin mit ihrem männer-kalender auf dem holzweg, so eindimensional beschränkt sind frauen einfach nicht.
aber erneute bewusstmachung, welche behandlung frauenkörpern täglich zuteil wird, und bei den fotos handelt es sich noch um die harmloseste art, das hat sie zumindest bei mir erreicht.
ich hatte das schon fast im alltagsgetümmel vergessen, wie ohnmächtig wir sind.
dazu noch ein wenig historie: das video "frauen als beute - wehrmacht und prostitution :
http://video.google.com/videoplay?docid=898246408094898839
und zahlen der gegenwart: Bis zu 1,2 Mio Männer nehmen in Deutschland täglich die sexuellen Dienstleistungen von Prostituierten in Anspruch. Der Umsatz im 'Wirtschaftssektor' Prostitution wird auf 14,5 Mrd. Euro jährlich geschätzt.
das 'älteste gewerbe der welt' begann meiner meinung nach nicht, als die erste frau ihre sinnlichkeit verkaufte, sondern als sie dazu überredet, abgerichtet, genötigt oder zu diesem zweck verkauft wurde (siehe auch wehrmachtsvideo im vorigen absatz, sowie der im 21. jahrhundert nach wie vor florierende frauenhandel).
im mittelalter gehörten Prostituierte zu denjenigen Menschen, welche eine unehrliche Tätigkeit ausüben, zu denen man auch Lohnkämpfer, Spielleute, Henker, Bader, Chirurgen, Heilkünstler, Tierverschneider, Zöllner, Feldschäfer, Schinder, Abdecker, Hundeschläger oder Gassenfeger rechnete. viel geändert hat sich seit damals nicht, lediglich der chirurg hat inzwischen erheblich an ansehen gewonnen.
Dieses Fotos eines Litfasssäulenplakats mit einer Überdosis Frauenkörper findet sich auch in dem Gedichtband "Mensch Maria" von Ingeburg Peters, zu bestellen bei Amazon.
die derzeitige anti-pelz-werbung von PETA finde ich ziemlich bescheuert: lieber nackt als pelz...
Boooh.
ich pinnte ihn an die wand.
aber irgendwie unerträglich, diese hingestreckten waschbrettbäuche.
ich fing an, darauf herumzukritzeln, bemerkungen wie 'schwangerschaftsstreifen' an bestimmte fehlstellen zu setzen, an die schöneren versuchsweise einen kussmund, aber auch das nützte nichts.
der kalender musste sofort wieder weg von der wand. absolut widerwärtig, dieser körperfetischismus.
es gibt ja jetzt sogar schon einen verband der wellness-geschädigten. und by the way: Prostituieren kommt von lat. pro-stituere aus pro und statuere – nach vorn stellen, zur Schau stellen, preisgeben.
aber anhand dieses männer-kalenders in frauenhand wurde nochmal ganz konkret überdeutlich, was die herren alltäglich-selbstverständlich mit frauenkörpern treiben. und die frauen sind es derart gewohnt, als fetische fotografiert zu werden, dass eigentlich einzig noch emma sich wehrt.
die weiber-poster hängen ja sowohl bei arbeitern und soldaten im spind, als auch mal beim finanzamt überm schreibtisch von mir geortet, oder prangen täglich auf der bild-titelseite.
der spiegel zum beispiel, seit je ein männerbeherrschtes blatt, kommt auch online nicht ohne seine tägliche dosis frauenkörper aus.
im playboy dann werden schöne frauen gleich ohne umschweife mit waffen (dem penis-symbol) in verbindung gebracht: das model hat eine 'walther' in der hand.
dabei sind wir Frauen doch eigentlich das ebenbild göttlicher schöpferkraft, mit waffen haben wir schon gar nichts am hut. wir vermissen ihren respekt, meine herren.
wie nannte eine bekannte die verursacher solcher bilder neulich: "Y-grenzdebile, deren kleiner unterschied zwischen wollen und können besteht".
tja, also umdrehen lässt sich der spieß jedenfalls nicht. da war die praktikantin mit ihrem männer-kalender auf dem holzweg, so eindimensional beschränkt sind frauen einfach nicht.
aber erneute bewusstmachung, welche behandlung frauenkörpern täglich zuteil wird, und bei den fotos handelt es sich noch um die harmloseste art, das hat sie zumindest bei mir erreicht.
ich hatte das schon fast im alltagsgetümmel vergessen, wie ohnmächtig wir sind.
dazu noch ein wenig historie: das video "frauen als beute - wehrmacht und prostitution :
http://video.google.com/videoplay?docid=898246408094898839
und zahlen der gegenwart: Bis zu 1,2 Mio Männer nehmen in Deutschland täglich die sexuellen Dienstleistungen von Prostituierten in Anspruch. Der Umsatz im 'Wirtschaftssektor' Prostitution wird auf 14,5 Mrd. Euro jährlich geschätzt.
das 'älteste gewerbe der welt' begann meiner meinung nach nicht, als die erste frau ihre sinnlichkeit verkaufte, sondern als sie dazu überredet, abgerichtet, genötigt oder zu diesem zweck verkauft wurde (siehe auch wehrmachtsvideo im vorigen absatz, sowie der im 21. jahrhundert nach wie vor florierende frauenhandel).
im mittelalter gehörten Prostituierte zu denjenigen Menschen, welche eine unehrliche Tätigkeit ausüben, zu denen man auch Lohnkämpfer, Spielleute, Henker, Bader, Chirurgen, Heilkünstler, Tierverschneider, Zöllner, Feldschäfer, Schinder, Abdecker, Hundeschläger oder Gassenfeger rechnete. viel geändert hat sich seit damals nicht, lediglich der chirurg hat inzwischen erheblich an ansehen gewonnen.
Dieses Fotos eines Litfasssäulenplakats mit einer Überdosis Frauenkörper findet sich auch in dem Gedichtband "Mensch Maria" von Ingeburg Peters, zu bestellen bei Amazon.die derzeitige anti-pelz-werbung von PETA finde ich ziemlich bescheuert: lieber nackt als pelz...
Dienstag, 21. Oktober 2008
verbrecherische sklaverei
am steintor in hannover machen die teilweise erst 15jährigen wunderschönen prostituierten manchmal pause, um das kind zuhause in der heimat anzurufen. mit tränenüberströmtem gesicht berichten sie danach, dass der kleine sohn gejammert habe, mamma, wann kommst du nach hause. "aber ich muss doch arbeiten", sagte das schöne mädchen.
das ganze passiert jetzt im 21. jahrhundert, frauenschönheit als fluch der männergeilheit und direkter weg in die verbrechererische sklaverei.
das ganze passiert jetzt im 21. jahrhundert, frauenschönheit als fluch der männergeilheit und direkter weg in die verbrechererische sklaverei.
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