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Dienstag, 5. Mai 2026

Mischt euch in die Schulpolitik ein!

Hannover. Erfolgreiches Beispiel, wie eine Reformschule entstand.

Als meine Tochter im Karneval von der Grundschule Goetheplatz nachhause kam und sich mir anvertraute: "Wir haben einen Umzug durch alle Klassen gemacht, und was in den höheren Klassen an der Tafel stand, habe ich alles verstanden," klingelte es bei mir im Kopf. Die Schule unterrichtete Kinder aus 19 Nationen (inzwischen werden es noch mehr sein), einige saßen lange da und übten, während andere schon vor der Schule lesen konnten: Zweimal in die Brotscheibe gebissen "das ist ein E".

Im Keller Vorderhaus wollte eine Mieterin ihr Sofa loswerden. Ich bat einen athletischen freien Mitarbeiter, anzufassen, und wir schleppten nach vorheriger Anfrage bei der liebenswürdigen Klassenlehrerin Heckler (die wahrhaft anthroposophische Qualitäten besitzt*) das gemütliche Teil ins Klassenzimmer, sowie noch einen Haufen guter Kinderbücher dazu. Von nun an konnten alle Schüler:innen, die mit ihren Aufgaben fertig waren, dort lagern und schmökern. (weiß allerdings nicht, ob mein Modell im Zeitalter des Smartphones noch funktioniert... ip) 

Ich organisierte Betriebsbesichtigungen im Stadtteil Mitte: Bäckerei Kranz, Üstra, Verpackungsbetrieb Leunisman, Friederikenstift, um den Kleinen das wirkliche Leben zu zeigen; wie heutzutage Brot gebacken wird, wie ein Operationssaal aussieht usw.. Die Kinder waren begeistert und die Exkursionen halten bis heute an. Mietete für die Naturgruppe auf eigene Kosten einen Kleingarten in der Kolonie Königsworth. Niemand informierte mich, dass später alle Klassen ein solches Sofa bekamen. Erfuhr es zufällig von einer Mutter. Die Blumen für die inzwischen Reformschule genannte Bildungseinrichtung wurden anderen an den Hut gesteckt.

So richtig weiterentwickelt wurden meine Reformvorschläge letztlich nicht. Teuer bezahlte Schulassistentinnen langweilen sich inzwischen, neben zu betreuenden traumatisierten Migranten-Kindern sitzend, um Unfälle wie in die Hose machen oder heimliche Daddelversuche zu glätten... 

Mütter! Schöpfertum ist gar nicht männlich. Im Gegenteil ist es unser ureigenstes Gebiet. Lasst euch nicht mehr ignorieren, euer geistiges Eigentum enteignen, und abwerten!!! iptextfoto 

Hinweis: Das "Grüne Klassenzimmer" neben der Turnhalle Grundschule Goetheplatz ist suboptimal gepflegt:

*Karin Heckler sprach mit ihm in aller Ruhe, nachdem ein Junge von einem anderen Kind Schutzgeld für sicheren Nachhauseweg verlangt hatte. Er blieb so "unser Lenny" und unterließ solche Attacken fürderhin...

Mittwoch, 16. April 2025

Gewalt untergräbt die Gesundheit

Der Krieg ist der Vater aller Dinge? Der Frieden ist die Mutter aller Mütter! IP

Wenn Frauen ihr ganzes Leben lang nur Nackenschläge, Verachtung, Missachtung bekommen, verleumdet werden, angeklagt für Dinge, die sie gar nicht getan haben, dann fällt es manchmal schwer, über all die Demütigungen hinweg zu sehen. Was heute noch in Form von Zitaten berühmter Männer über die Frau in Umlauf ist (zuvorderst natürlich Aphorismen von Nietzsche, danach in Ziellinie vom homosexuellen Oscar Wilde, sowie Pleitegeier Balzac, das scheint den woken Diversity-Anhängern mutwillig zu entgehen. 

Während vom Zigeunerschnitzel bis zum Mohrenkopf inzwischen viel Diskriminierendes feinsäuberlich elimiert wird, werden Sprüche über Frauen geduldet und weiterhin publiziert. Von Ken Jebsen über Daniele Ganser und Dr. Drewermann bis Von Hirschhausen schwingen sich neben den geldgierigen, frauenverachtenden Kriegsherren auch immer mehr "Jesus-Nachfolger" zu Gurus auf, die den Stein der Weisen gefunden zu haben glauben. Hirschhausen: "Du hast ne Schraube locker? Such nach der Mutter!"  Das dreht die Wahrheit über die Frau ins Gegenteil um. 

Julia Roberts sagte einmal:

„Frauen, ihr seid keine Rehabilitationszentren für schlecht erzogene Männer.

Es ist nicht eure Aufgabe, ihn zu reparieren, zu ändern, zu erziehen oder großzuziehen.

Ihr wollt einen Partner, kein Projekt.“

Simone de Beauvoir: "Nur wenig Männer wünschen im Grunde ihres Herzens, dass die Frau sich weiter vollendet. Ihre Verächter sehen nicht ein, was sie dabei gewinnen könnten, ihre Verehrer sehen zu klar, was sie dabei verlieren würden."

Und bei dieser Gelegenheit: die meisten Unfälle passieren im Haushalt, sagen Ärzte. Das aber erfährts Statistische Bundesamt nicht, weil Hausfrauen und Ruheständlerinnen oft nicht unfalllversichert sind. Ip 

Über strukturelle und militärische Gewalt berichtete
ich in meinen Printausgaben, nun online. Ip

Montag, 13. Mai 2024

Leihmutterschaft ist ein Verbrechen

Nachtrag Muttertag: Die kleine Elster wurde von der grassierenden Katzeninvasion übelst zugerichtet, lebte aber noch. Habe sie versorgt. Sie antwortete mit Piepen dem Keckern ihrer Mutter (keinem anderen Vogel) , versuchte in deren Richtung zu kommen, die dann mein Gärtchen im Tiefflug überquerte.
Über Nacht nahm ich das sterbende Tier schützend ins Haus. Am Morgen rief die Elster wieder nach ihrem Kind. Ich begrub es. Das Keckern der Mutter verstummte.
Am übernächsten Tag kam sie mit ihrer kleinen Elster, die überlebt hatte, an mein Fenster...
Dies zum Thema Leihmutterschaft. IP

Sonntag, 9. Mai 2021

Portrait Teresa von Avila – eine von uns


Unsere geistigen Mütter: „Die innere Burg“ gegen Ehrenmorde und Femizid

Ein Beitrag von Ingeburg Peters 

Die Herzogin von Alba zeigte Teresa de Cepeda y Ahumada (eigentlicher Name) stolz ihre kostbare Gläsersammlung. Teresa ließ das unbeeindruckt.

Vor 500 jahren wurde Teresa von Avila, Schutzpatronin der Spanier:innen, heilig gesprochen.

Teresa war als #Jüdin (konvertiert wie Jesus) mit der #Inquisition in Konflikt geraten, weil sie die veräußerlichte und ritualisierte Frömmigkeit ablehnte und in gesellschaftskritischer Opposition zur Institution Kirche die Gleichheit aller Seelen (gegenüber dem altchristlichen Adel) sowie Kritik an der massiven Ehrauffassung ihrer Zeit übte.

 Sie siedelte ihre Reformklöster im bürgerlich-städtischen Bereich an, verpflichtete Analphabetinnen zur Bildung und wurde deshalb stark verfolgt. Ins Häretische der „Luteranos“ abgedrängt wurden 1559 ihre in der Volkssprache verfassten Schriften durch den Großinquisitor verboten.

Aber die antifeministischen Theologen ordneten sie dennoch, und ihre anfänglich „Suggestionen des Teufels“ genannte, Mystik später überaus geschickt und propagandistisch schließlich in den gegenreformatorischen Katholizismus ein.

Teresa von Avila war 1525 gegen den Willen ihres Vaters in ein Karmeliterkloster eingetreten. Strenge Askese und schwere Krankheiten bestimmten ihr Leben, bis sie 1560 die Reform ihres Ordens mit der Rückkehr zu Armut, Einsamkeit und Gebet durchsetzte.

Bis zu ihrem Tod gründete sie trotz erheblicher Widerstände 32 Klöster, wobei sie auch größten Realitätssinn, besonders hinsichtlich finanzieller Fragen (ähnlich wie heute Amma in Indien) unter Beweis stellte.

Mit ihren großen Schriften, unter anderen „Buch deines Lebens“, „Der Weg der Vollkommenheit“ und „Die innere Burg“ verdeutlichte sie ihr didaktisches Anliegen für ihre Ordensfrauen und wollte sie nicht zur Veröffentlichung bestimmt wissen, sondern zur psychologisch einleuchtetenden Rechtfertigung einer Zusammenfuehrung der drei Seelenvermögen Verstand, Vorstellungskraft und Wille.

Von ihren zahlreichen Briefen (geschätzt zwischen 1200 und 1500) ist nur ein geringer Teil erhalten. Verloren ist auch die Korrespondenz mit Johannes v. Kreuz (erinnert mich an Kafkas Verlobte, deren Briefe an ihn komplett vernichtet sind).

Teresa von Avilas Deutung und Gliederung des passiven Gebets war schon bald nach 1600 in der katholischen Neuerungsbewegung dominierend und löste die sogenannte nordische Mystik weitgehend ab. 

Ihr Werk ist in über 500 Gesamtausgaben erschienen.

(Nutzte für einige Daten Quellen des Kröner-Verlags.

Das Datum 500 Jahre Heiligsprechung 2022 habe ich an den Haaren herbeigezogen, so wie hier in Hannover-Mitte meine Epigonen des #dichterdenkerprojekt ständig irgendwelche jubiläen von goethe,dante,leibniz herbeizerren, um sich auf keinen Fall auf mich beziehen zu müssen.

Der ehemalige Börsenjournalist - er hielt Hofberichterstattung so wie ich nicht aus - Gert Schmidt, Upcyclingbörse Glocksee Hannover, war der einzige in meinem 50jährigen Schaffen, der öffentlich meine kulturellen Leistungen gegenüber den Plagiatoren der SPD und Grünen würdigte - wenn auch nur als „Redakteurin“, wo ich doch stets unbezahlte Inhaberin und Performancekünstlerin war… dafür hat er einen Platz in meinem Herzen, meiner inneren Burg. Inge-Burg). 


Montag, 3. Mai 2021

Baerbock-Branding

Von Ingeburg Peters 


Maenner ruehren die werbetrommel für annalena baerbock aus #Hannover, (die schon bei mir im backpackerhostel war), weil sie den frühling symbolisiert, Aufbruch, das Vorwärts. 

#Habeck heuchelte sich ne Träne aus den Augen (Maennerweinen ist ganz modern in dieser Szene), #Stroebele preist die Gruenen als Erfolgsgeschichte, die doch (wie in jeder Oper) auf ner Menge Frauenleichen beruht.

Baerbock, 40 jährig, relativ jung für die politische szene, gut aussehend, mit der Partei „Die Grünen“ das Gute an sich symbolisierend. Als Figur einer aufbruchsstimmung, vorbereitet von der Autistin Greta Thunberg, die noch zu jung, und wirklich unschuldig, für eine Leitungsfunktion ist und sie auch gar nicht will – sowie vorbereitet von Vor-Denkerinnen wie Olympe de Gouges, #rosaluxemburg (vergessen) , #JuttaDitfurth (verleugnet), #PetraKelly (ermordet), Luise Pusch, Angela Merkel. 

Dieses Baerbock-#Branding für das #Deutschlandmarketing lassen sich die Chefs nicht nehmen. Es kommt wie gerufen in einer Zeit des bevorstehenden Weltuntergangs. Und ja, auch für uns Frauen hat es etwas, diese Anpassung ans herrschende System, weil zum Beispiel unsere Kinder in befristeten Jobs gefangen sind, um dem Gespenst der Arbeitslosigkeit zu entgehen. Hauptsache Arbeit, Hauptsache Struktur. Gutausgebildete besetzen schnell die guten Stellen. Kinderhaben ist kaum noch drin. Die Pandemie macht uns turbo zu Sklavinnen des #homeoffice, wodurch die Wirtschaft ihre Kosten noch weiter senken kann, weil das Zuhause nun steuerlich absetzbar ist, und jegliche #Privatheit abhanden kommt, die uns eigentlich in Grundgesetz und Menschenrechten garantiert wurde. Weil der Finanzsektor sich so noch weiter aufblähen kann.

Die meisten Hungernden arbeiten in der Landwirtschaft. Das erscheint paradox, aber die Monokulturisierung durch Konzerne hat sie ruiniert.

Es gibt keine Hoffnung mehr, wobei ich dies Wort trotz Blochs Elaboraten noch nie leiden konnte, denn es verhindert das Tun. Nur noch Baerbock zum Sympathischmachen der Rüstung und Benutzung von Greta Thunbergs Tun gegen den Verbrecher-Berg.


Montag, 26. April 2021

Solidaritaetsaufruf für Schwester Kuh

#SchwesterHuhn muss am laufenden #Fließband Eier legen... #SchwesterKuh liefert am laufenden HormonBand #Kalbsdöner,weil nur für ihr Kalb ihre #Milch läuft, maschinell abgezapft+daraus #Schafskaese-#Imitate (echter ist zu teuer) und andere fermentierte Produkte hergestellt werden.


Ihr bringt mir ständig das Leben um

In diesem Text von Rainer Maria Rilke habe ich das Wort 'Menschen' gegen 'Männer' ausgetauscht, so wie im Englischen umgekehrt meist "Men" für "Mensch" verwendet wird, nur selten "Humans". 
Rilke war eine von uns, schon im Requiem für Paula Modersohn-Becker sagt er deutlich: Und wer ist schuld? Der Mann. 
Er würde meine Aenderungen gutheißen. Denn keine Bergkuppe ist den FrackingGangstern mehr heilig, kein Kohlebergbau zu zerstörend, kein Wald mehr schützenswert. Ip



Ich fürchte mich so vor der Maenner Wort.
Sie sprechen alles so anmaßend aus. 
Und dieses heißt Hund, und jenes heißt Haus, 
Und hier ist der Beginn und das Ende dort. 

Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott, 
Sie wissen alles, was wird und war;
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott. 

Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern. 
Das Leben singen hör ich so gern. 
Ihr rührt es an: es wird starr und stumm. 
Ihr bringt mir ständig das Leben um. 





Sonntag, 26. April 2009

Mayday

der krieg ist der vater aller dinge, ist ein bekannter spruch. wir haben ihm die teflonpfanne zu verdanken, den computer, das internet, und viele milliarden tote, folter und unsägliches unglück, maßlose naturzerstörung.
der frieden ist die mutter allen lebens, habe ich nun invers getextet.
was können wir mütter tun, ohne uns selbst zu verraten? ich habe mein leben lang versucht, gegen den zweiten hauptsatz der thermodynamik widerstand zu leisten. aber es sieht nicht danach aus, dass das irgendwas genützt hätte.
was können die väter tun, um von ihrem zerstörerischen machbarkeitswahn wegzukommen?
was können die mütter tun, um ihre masochistische duldungshaltung in aufbruch zu verwandeln?
wer vorschläge hat, lasse sie mich wissen, jetzt zum muttertag und vatertag beispielsweise.