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Samstag, 7. Juni 2025

Verhöhnte und verspottete Frauen über die Jahrhunderte... Dedicated 2025 to Donald from ip

Der Hund bellt den schlagenden Mann an.

Abraham a Sancta Clara (1644-1709): 
Die Eiche und die Haselnuss - der Mann als "Sturmwind" 
Es ist vor einiger Zeit ein Weib unbarmherzig von ihrem Mann geschlagen worden. Übel zugerichtet läuft sie ins Feld hinaus, um ihr selbst das Leben zu nehmen aus purer Verzweiflung. Doch setzte sie sich nieder hinter eine Haselnussstaude, und weinte unaussprechlich. Da fängt die Haselnussstaude an zu reden: "Siehst du den Eichbaum da, wie er zerzaust und zerrauft ist, und schau mich an, wie ich ganz unverletzt bin. Wenn ein starker Sturmwind wütet, so ist dieser Eichbaum trotzig. Deshalb wird er so zerfetzt. Ich aber neige und biege mich. Deshalb bleibe ich unbeschädigt. Lerne doch ein anderes Mal das Maul zu halten. 
Die Leiden der Ehe - Männer untereinander
Vier Saufbrüder hatten viel Schmähwort über ihre Weiber ausgesprengt. Sie seien Kettenhunde. Der vierte sagte, seine Frau trage immerdar einen Regenbogen im Gesicht und wer solches nicht glaubt, der komme mit ihm. Wie sie ihm nun das Geleit nach Hause gaben, da war sie rot, blau und gelb um die Augen wegen der frisch ausgestandenen Stöße.
 So hätte Daumier (1808-1879) wohl Frankreichs
HauteCoutureTopmodel, FirstLady Macron, porträtiert.


(Anmerkung: Gestern ging ich hinter einem jungen Paar her, das sich stritt. Sie schubste ihn, er zurück mit den Worten "Du musst immer noch einen drauf setzen." Meine Versuche, sie zu beruhigen, schlugen fehl. Dann bogen sie ab und ich hörte noch in der Ferne ihr Schreien. ip)

Walther von der Vogelweide (um ca. 1225):

Waz soll lieblich sprechen? waz sol singen?
waz sol wibes schoene? was sol guot?
Sit man niemand siht nach froiden ringen,
sit man übel ane vorthe tuot,
Sit man triuwe mile zuht ubd ere
Wil verpflegen so sere,
so verzagt an froiden maneges muot

und 2025 leider immer noch brandaktuell:

Was soll lieblich sprechen? Was soll singen?
Was soll der Frauen Schönheit? Was soll Güte?
Seit niemand mehr nach Freude strebt,
seit man Böses ohne Scham tut,
seit man Treue, Maß, Anstand und Ehre
so sehr vernachlässigen will,
so verzagt an Freude mancher Mut.

Mittwoch, 16. April 2025

Gewalt untergräbt die Gesundheit

Der Krieg ist der Vater aller Dinge? Der Frieden ist die Mutter aller Mütter! IP

Wenn Frauen ihr ganzes Leben lang nur Nackenschläge, Verachtung, Missachtung bekommen, verleumdet werden, angeklagt für Dinge, die sie gar nicht getan haben, dann fällt es manchmal schwer, über all die Demütigungen hinweg zu sehen. Was heute noch in Form von Zitaten berühmter Männer über die Frau in Umlauf ist (zuvorderst natürlich Aphorismen von Nietzsche, danach in Ziellinie vom homosexuellen Oscar Wilde, sowie Pleitegeier Balzac, das scheint den woken Diversity-Anhängern mutwillig zu entgehen. 

Während vom Zigeunerschnitzel bis zum Mohrenkopf inzwischen viel Diskriminierendes feinsäuberlich elimiert wird, werden Sprüche über Frauen geduldet und weiterhin publiziert. Von Ken Jebsen über Daniele Ganser und Dr. Drewermann bis Von Hirschhausen schwingen sich neben den geldgierigen, frauenverachtenden Kriegsherren auch immer mehr "Jesus-Nachfolger" zu Gurus auf, die den Stein der Weisen gefunden zu haben glauben. Hirschhausen: "Du hast ne Schraube locker? Such nach der Mutter!"  Das dreht die Wahrheit über die Frau ins Gegenteil um. 

Julia Roberts sagte einmal:

„Frauen, ihr seid keine Rehabilitationszentren für schlecht erzogene Männer.

Es ist nicht eure Aufgabe, ihn zu reparieren, zu ändern, zu erziehen oder großzuziehen.

Ihr wollt einen Partner, kein Projekt.“

Simone de Beauvoir: "Nur wenig Männer wünschen im Grunde ihres Herzens, dass die Frau sich weiter vollendet. Ihre Verächter sehen nicht ein, was sie dabei gewinnen könnten, ihre Verehrer sehen zu klar, was sie dabei verlieren würden."

Und bei dieser Gelegenheit: die meisten Unfälle passieren im Haushalt, sagen Ärzte. Das aber erfährts Statistische Bundesamt nicht, weil Hausfrauen und Ruheständlerinnen oft nicht unfalllversichert sind. Ip 

Über strukturelle und militärische Gewalt berichtete
ich in meinen Printausgaben, nun online. Ip

Donnerstag, 10. August 2023

Wem hilft das Selbstbestimmungsgesetz wirklich

Hamburger Morgenpost 14.Okt.1966
Im Sumpf der Mode Die  ModeIndustrie sowohl für die Frau  wurde  überwiegend von Männern gestaltet , um Männern zu gefallen - das gilt oder galt  auch für die  `beengte` HerrenHosenMode  -  Coco Chanel  wurde mal als `Schwulenhasserin`  tituliert  - dabei galt sie damals als   modische Befreierin, indem  sie die Frauen in Kostüme von radikal schlichter Eleganz kleidete, losgelöst von Korsett und pompösem Plunder     : Zitiert:   Die Rangliste der Schwulenhasser führt noch immer Coco Chanel an: Für sie war der Homosexuelle nichts weniger als der Feind der Frau: "Der Geschmack dieser Männer", schrieb sie: "besteht darin, dass sie ausgezupfte Brauen lieben (sich aber zuvor vergewissern, dass dies ihren Rivalinnen ein kalbsköpfiges Aussehen verleiht), sie lieben goldgefärbtes Haar, das an der Wurzel schwarz ist, sie lieben orthopädische Schuhe, die die Frauen zu Krüppeln machen, sie beweihräuchern das von parfümiertem Fett glänzende Gesicht, das alle Männer abstoßen muss."

Chanel zielte mit diesen Sätzen auf ihren Intimfeind Christian Dior, der den Frauen der Nachkriegszeit das verhasste Korsett verordnete und ihnen damit jene "weibliche Silhouette" zurückgab ..  (Der Stand von 9.11.2009)  
(die Informationen schickte Anne Beck). 
Aber diese engen zu kurzen Hosen und zu engen Jacken sind jetzt im männlichen Mainstream üblich. Ip
https://www.derstandard.at/story/1252771734180/sei-sexy-erzaehlt-man-den-frauen?fbclid=IwAR1Av2EDlHJbDeiSR5X0FgDq5xqUXPccffSHJRcPpJIxFBij3rfxeo8Zm54