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Sonntag, 16. Juni 2024

Pseudo-Feminismus macht Männern Riesen-Spaß

#Hannover. Jobst Wagner hat seine Stiftung in der nach dem Militaristen Theodor Krüger benannten Straße ausdrücklich armen Frauen dezidiert. Stattdessen macht sich in der Stiftung Michael Kramer als Hauszeitungs-Matador über Lisa Meitner als "Mutter der Atombombe" stark lustig und frauenfeindliche Witze im Intro. Mann, kommen sich die Männer in ihrer Überzahl dort toll vor! 

Demnächst wird er wohl auch die Serbin Mileva Einstein, Entdeckerin der Relativitätstheorie, in die militaristische Ecke einreihen. Gegen solche Kommunikation ist halt gerade auch unter den Ehrenamtlichen der #Sozialindustrie kein Kraut gewachsen. Die Ausbeutung der Frau schreitet auch 2024 schamlos fort. 

Vielleicht äußert er sich demnächst entsprechend zum Kafka-Jahr? Bedenke, Michael, Franz Kafka instrumentalisierte seine Verlobte. Nur seine Briefe an sie wurden editiert, ihre an ihn vernichtet, dasselbe übrigens beim Dichter Apollinaire. Von wegen, Frauen können kein Geheimnis länger als 46 Stunden wahren...

Kein Kalauer scheint dem Mann zu primitiv, Frauen lächerlich zu machen. Physikerin #Merkel hat den Atomausstieg nicht ohne Grund verordnet.Von wegen Stillstand und Weiterso in ihrer Amtszeit!


Mileva Einstein, die Entdeckerin und Berechnerin der Relativitätstheorie, wurde von ihrem geilen Ehemann mitsamt Kindern verstoßen. IPCollage


Donnerstag, 15. Dezember 2022

Einzigartig

Eva Engelken hat ein Buch geschrieben, das auf jedem Wohnzimmertisch liegen sollte. ISBN: 9783986180288, 19,90 €. Schnell bestellen! 
Engelken: "Die Technokratie schlägt zurück. Unter dem Mäntelchen der Freiheit des Einzelnen treiben neue Protagonisten eine Entwicklung voran, wie sie frauen- und menschenfeindlicher nicht sein könnte."
Ihr Buch (die dreifache Mutter erwachsener Kinder hat es ihrer Mutter gewidmet) ist ein fundierter und emotionaler Appell, Ja zu Frauen, Müttern und Mädchen zu sagen, sie zu schützen und ihre Rechte zu verteidigen. Ein Buch für alle, die den Wert des Frauseins bewahren und ihre Einzigartigkeit feiern wollen. 
Das Titelblatt des Buches suggeriert allerdings irgendwas zwischen germanysnextmodel+PräsidentengattinimSexclub. Dabei ist der Inhalt sooo wichtig, weil Volljuristin #Engelken unter anderem zeigt,wie durch das #Selbstbestimmungsgesetz Tür+Tor für Missbrauch, z. B. für #PÄDOKRIMINELLE, oder auch den medizinisch-industriellen Komplex geöffnet wird.





Mittwoch, 5. Oktober 2022

Mit dem Männersponsoring muss spätestens jetzt Schluss sein

https://cgc.uni-frankfurt.de/cornelia-goethe-colloquien/ #GoethesMutter war im Gegensatz zu seinem Vater überaus gebildet +erzog #Cornelia+J.W.gleich. Cornelia kam in den Haushalt eines Dichters+zog es vor, dort mit 20 zu versterben, während Goethe weiter Frauen geistig abgriff,von Frau von Stein bis #MariannevonWillemer+Bettina von Arnim.
Ähnlich #alleinerziehend verlief es in den Haushalten #Humboldt und #Leibniz. Die Mütter machten #Deutschland zum Land der Dichter und Denker, die Väter es zum Land der Richter und Henker, von ein paar empfindsamen Ausnahmen abgesehen. Ingeburg Peters

Sonntag, 9. Mai 2021

Portrait Teresa von Avila – eine von uns


Unsere geistigen Mütter: „Die innere Burg“ gegen Ehrenmorde und Femizid

Ein Beitrag von Ingeburg Peters 

Die Herzogin von Alba zeigte Teresa de Cepeda y Ahumada (eigentlicher Name) stolz ihre kostbare Gläsersammlung. Teresa ließ das unbeeindruckt.

Vor 500 jahren wurde Teresa von Avila, Schutzpatronin der Spanier:innen, heilig gesprochen.

Teresa war als #Jüdin (konvertiert wie Jesus) mit der #Inquisition in Konflikt geraten, weil sie die veräußerlichte und ritualisierte Frömmigkeit ablehnte und in gesellschaftskritischer Opposition zur Institution Kirche die Gleichheit aller Seelen (gegenüber dem altchristlichen Adel) sowie Kritik an der massiven Ehrauffassung ihrer Zeit übte.

 Sie siedelte ihre Reformklöster im bürgerlich-städtischen Bereich an, verpflichtete Analphabetinnen zur Bildung und wurde deshalb stark verfolgt. Ins Häretische der „Luteranos“ abgedrängt wurden 1559 ihre in der Volkssprache verfassten Schriften durch den Großinquisitor verboten.

Aber die antifeministischen Theologen ordneten sie dennoch, und ihre anfänglich „Suggestionen des Teufels“ genannte, Mystik später überaus geschickt und propagandistisch schließlich in den gegenreformatorischen Katholizismus ein.

Teresa von Avila war 1525 gegen den Willen ihres Vaters in ein Karmeliterkloster eingetreten. Strenge Askese und schwere Krankheiten bestimmten ihr Leben, bis sie 1560 die Reform ihres Ordens mit der Rückkehr zu Armut, Einsamkeit und Gebet durchsetzte.

Bis zu ihrem Tod gründete sie trotz erheblicher Widerstände 32 Klöster, wobei sie auch größten Realitätssinn, besonders hinsichtlich finanzieller Fragen (ähnlich wie heute Amma in Indien) unter Beweis stellte.

Mit ihren großen Schriften, unter anderen „Buch deines Lebens“, „Der Weg der Vollkommenheit“ und „Die innere Burg“ verdeutlichte sie ihr didaktisches Anliegen für ihre Ordensfrauen und wollte sie nicht zur Veröffentlichung bestimmt wissen, sondern zur psychologisch einleuchtetenden Rechtfertigung einer Zusammenfuehrung der drei Seelenvermögen Verstand, Vorstellungskraft und Wille.

Von ihren zahlreichen Briefen (geschätzt zwischen 1200 und 1500) ist nur ein geringer Teil erhalten. Verloren ist auch die Korrespondenz mit Johannes v. Kreuz (erinnert mich an Kafkas Verlobte, deren Briefe an ihn komplett vernichtet sind).

Teresa von Avilas Deutung und Gliederung des passiven Gebets war schon bald nach 1600 in der katholischen Neuerungsbewegung dominierend und löste die sogenannte nordische Mystik weitgehend ab. 

Ihr Werk ist in über 500 Gesamtausgaben erschienen.

(Nutzte für einige Daten Quellen des Kröner-Verlags.

Das Datum 500 Jahre Heiligsprechung 2022 habe ich an den Haaren herbeigezogen, so wie hier in Hannover-Mitte meine Epigonen des #dichterdenkerprojekt ständig irgendwelche jubiläen von goethe,dante,leibniz herbeizerren, um sich auf keinen Fall auf mich beziehen zu müssen.

Der ehemalige Börsenjournalist - er hielt Hofberichterstattung so wie ich nicht aus - Gert Schmidt, Upcyclingbörse Glocksee Hannover, war der einzige in meinem 50jährigen Schaffen, der öffentlich meine kulturellen Leistungen gegenüber den Plagiatoren der SPD und Grünen würdigte - wenn auch nur als „Redakteurin“, wo ich doch stets unbezahlte Inhaberin und Performancekünstlerin war… dafür hat er einen Platz in meinem Herzen, meiner inneren Burg. Inge-Burg). 


Dienstag, 29. Dezember 2020

Bekam dies Postkartenheft zu Weihnachten geschenkt...

Und letzten Mittwoch in der Süddeutschen Zeitung gab's im Magazin das umfangreiche Interview mit Hannoveranerin Prof. Luise Pusch. Wenn sie hier keine große Straße nach sich benannt bekommt, wandere ich aus. Ip



 

Montag, 20. Mai 2019

70 Jahre Grundgesetz

Feminismus ist mir zu feminin.
Auf Machtfragen angesprochen, wenden sich die meisten Frauen vor Abscheu ab, denken an Macchiavelli und Machtmissbrauch. Und so betreiben die Männer weiterhin unter sich Gewalten- (Auf-)teilung. Ip

Dienstag, 12. Juli 2011

Diabetes: Männer und Frauen ticken anders

Studie der Klinik Niederrhein in Bad Neuenahr und der MHH zeigt, dass unterschiedliche Rehamaßnahmen sinnvoll sind

Ist Diabetes gleich Diabetes? Welche Rolle spielen Genderaspekte in der medizinischen Rehabilitation? Diese Fragen untersuchte Dr. Gundula Ernst, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Medizinischen Psychologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) in einer Studie mit 411 zuckerkranken Patienten. Gemeinsam mit dem Diabetologen Dr. Peter Hübner, Oberarzt an der Klinik Niederrhein, verglich sie die körperliche, psychische und soziale Situation der Betroffenen, zu 75 Prozent Männer, zu 25 Prozent Frauen. Alle waren in der Rehaklinik in Bad Neuenahr-Ahrweiler behandelt worden, einem Haus der Deutschen Rentenversicherung, die das Projekt fördert. Untersucht wurden die Patienten bei Rehabeginn, bei Entlassung und ein Jahr später.
 
Das Ergebnis: In allen Bereichen zeigten sich deutliche Unterschiede. "Danach sollten sich auch Therapien und Trainings in der Rehabilitation richten", fordert Dr. Ernst. So kämpften die 105 beteiligten Diabetikerinnen etwa deutlich stärker mit krankhaftem Übergewicht, dessen Verringerung die Stoffwechsellage in der Regel verbessert. 40 Prozent der Frauen gaben zudem an, keinen Sport zu treiben. Bei den Männern waren es immerhin "nur" 34 Prozent. Bei Fragen zur Krankheitsbewältigung, zur Lebensqualität, zu Ängsten und Depressivität zeigten sich die Diabetikerinnen wesentlich stärker belastet als ihre Mitpatienten. Sie fühlten sich durch die nötige Ernährungsumstellung überfordert und mit der Krankheit allein gelassen. "Die Patientinnen beklagten immer wieder die Mehrfachbelastung durch Arbeit, Haushalt und Familie, zum Teil mit pflegebedürftigen Angehörigen", berichtet Dr. Ernst. Viele Frauen fühlten sich "völlig erschöpft". 
"Beeindruckt hat uns vor allem die soziale Kluft in Ausbildung und Beruf", erklärt die Wissenschaftlerin. Rund Dreiviertel der Männer waren als Facharbeiter oder für Angestelltentätigkeiten qualifiziert und vollzeitig berufstätig. Etwa der gleiche Anteil bei den Frauen hatte keine Berufsausbildung, sondern war an- oder ungelernt und häufig ihn Teilzeitjobs tätig. Dabei lebt jede dritte Diabetikerin allein. "Eine bedrückende sozialmedizinische Situation", fasst Dr. Hübner zusammen. "Es leuchtet ein, dass die Diabetikerinnen daher mit großer Besorgnis in ihre berufliche Zukunft blickten", sagt der Klinikarzt. Reha-Teams sollten sich deshalb nicht dazu verleiten lassen, den ohnehin schwachen Berufsbereich zu vernachlässigen, sondern umso konsequenter sozialmedizinische Beratung und Unterstützung anbieten.

Die psychosozialen Belastungen müssten insgesamt bei den Frauen stärker in den Mittelpunkt der Behandlung rücken, raten die Forscher. Typische geschlechtsspezifische Stressfaktoren sollten in den Seminaren zur Stressbewältigung - vielleicht sogar in gesonderten Gruppen - vermehrt einbezogen werden. Sportabstinente Frauen könnten durch spezifische Themen wie Problemzonen, Osteoporose, Beckenbodentraining oder Entspannung motiviert werden. In der Ernährungsberatung wären vorrangig praktische Angebote wie die Lehrküche sinnvoll, da die Patientinnen meist genügend Grundlagenwissen über Nahrung mitbrächten.
 
Auch bei Nachsorgeangeboten müsste die geschlechtstypische Lebenssituation einfließen. So befürchteten die befragten Diabetikerinnen häufig, dass Nachsorgetermine sie noch mehr belasten würden. Eine "Intervallrehabilitation" mit Nachsorgewoche in der Klinik wurde eher als Zusatzbelastung eingestuft. "Besser eignen sich wohnortnahe Angebote zu passenden Zeiten", betont Dr. Ernst. Auch für nachsorgende Telefongespräche konnten sich Frauen wenig erwärmen. Männer waren dagegen stärker interessiert, Nachsorgeangebote der Klinik zu nutzen und sogar auch bereit, über sensible Themen wie sexuelle Probleme als Folge von Diabetes mit einer Fachkraft am Telefon zu sprechen. "Eine intensivierte Nachsorge mit Zusatzwoche und Telefonaten trifft den Bedarf und das Interesse von Männern mit klassischer Erwerbsbiografie", hält Dr. Ernst fest. Für Frauen sollten die Nachsorgeangebote abgewandelt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.forschung.deutsche-rentenversicherung.de > Rehawissenschaftliches Kolloquium >Tagungsband S. 432-433 und >Präsentationen>Sessions>Gastroentereologische Rehabilitation oder per mail bei ernst.gundula@mh-hannover.de.
 
Dieser Artikel ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt

Samstag, 11. Dezember 2010

empathie?

aus einem veranstaltungszentrum kommend, küsst ein junge ein mädchen.
das dreht sich weg: du riechst nach bier.
er: leckerlecker bier - und küsst sie weiter.
ein freund von mir sagte mal, vergewaltigung sei alles, was man gegen den willen eines anderen tut...
was julian assange von wikileaks betrifft, meiner meinung nach hat er nicht nur niemand vergewaltigt, er ist reingelegt worden, und zwar einschließlich der diplomatischen dokumentzuspielung, vermute ich.

Mittwoch, 11. Februar 2009

internationaler frauentag, teil 2

angeregt durch die lektüre von luise puschs neuem glossenbuch "der kaiser sagt ja" fiel mir germaine greer ( bekanntestes werk "der weibliche eunuch") wieder ein, die als wichtigste feministin des 20. jahrhunderts gilt.
eine verwandte war mit ihr befreundet. sie lernten sich beim studienaufenthalt in florenz kennen. germaine greer sprach damals pausenlos vom ficken, benahm sich in kirchen blasphemisch, und baggerte den bruder der verwandten an, gleichzeitig zahlreiche weitere männer. sie wollte offensichtlich den spieß umdrehen.
als ihr intellektueller kontrahent norman mailer ihr dann bei einer eigens zu diesem zweck arrangierten party in amerika den eindeutigen antrag machte, miteinander ins bett zu gehen, lehnte sie aber ab (verständlicherweise).
so, warum erzähle ich das? aus sensationslust?
greer sagte damals, sie habe nicht genug geld, um kinder bekommen und versorgen zu können. heute hat sie jede menge geld, aber keine kinder.
und da genau scheint der springende punkt zu liegen, dass sie inzwischen ideologisch zu den idealen des familienlebens zurückgekehrt ist und in ihrem buch "the beautiful boy" die visuelle freude am jungenhaften ausdrückte (in deutschland gibt's übrigens mit den "jungsheften" ähnliche tendenzen weiblichen vouyeurtums).
ein gelungenes leben scheint wohl nicht um die k-frage herumzukommen. oder wie sehen Sie das?

Donnerstag, 24. Juli 2008

verzweifelt, aber geistig voll da

4.9.1977, valerie solanas schrieb an den märz-verleger jörg schröder, her contact-man-of-the-mob, was sie alles unternommen hat, um geld und verlorene verlagsrechte für ihr werk zu bekommen. sie brauchte das geld zum schreiben. aber sie hatte auch fragen an ihren contact-man, wer über sie in aller welt berichtet hatte, warum überall ihr "Scum manifesto" verwendet wurde, aber niemand sich auf sie bezog. sie wollte mehr wissen über einige gruppen, die sich doch trauten, sich nach ihr zu nennen. sie wünschte informationen über die deutsche feministische presse oder ob dort projekte anderer autorinnen zum zuge gekommen seien. kennst du alice schwarzer, wie ist ihre adresse? fragte sie ihren selbsternannten contact man of the mob.
Am 25. April 1988 wurde sie vom Hausmeister eines Obdachlosenheims tot aufgefunden. Sie starb mit 52 Jahren an einer Lungenentzündung. die manuskripte, die der hausmeister auf ihrem tisch gesehen hatte, waren verschwunden.
Die Regisseurin Mary Harron, die Valerie Solanas zur Heldin ihres Films „I Shot Andy Warhol“ machte, war nach eigenen Aussagen von dem Text "Scum Manifesto" stark beeindruckt. Harron in einem Zeitungsinterview: „Eine Lektüre, die mein Leben veränderte. Kein Buch hat mich je so angerührt und erschüttert“.
solanas anlayse der schädlichen männlichkeit ist genial, ihre ausmerzungsvorschläge hingegen würden nur den ewigen leidenskreislauf weiterführen, gewalt ist immer ein zeichen menschlichen versagens, egal von welcher seite sie kommt.
Ihr Manifest ist als Taschenbuch im Maro-Verlag, Augsburg erschienen. die Umschlaggestaltung mit dem verfremdeten porträt solanas erinnert an die techniken andy warhols.