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Freitag, 23. Januar 2026

"Keine Prostitutionsleistungen für den Medienapparat der Reichen und die militärische Heilslehre!*"

Abschieds-Origami einer Asiatin, die einige Tage in meinem Backpacker-HostelHannover wohnte, dessen Nachahmer der Landeshauptstadt Niedersachsens Millionen einbrachten. ipfoto

Ach das habt ihr berühmten Neurowissenschaftler also mit den superteuren Apparaturen herausgefunden und verifiziert: Das uralte Wissen, dass Menschen Luft, Licht, Wasser und Erdboden benötigen? Und gleichzeitig benutzt, um diese Elemente als tödliche Waffen zu verwenden? Wirklich sagenhaft toll und so gar nicht trivial, wenn ihr doch endlich mit der Zerstörung aufhören würdet! ip

Alle Rechte bei ip

Hannover-Mitte. Ich (damals 30, heute fast 77) mit Schmalle (von den Journalisten des Kabaretts 'Herbert Royal' liebevoll so genannt), dem einst jüngsten Oberbürgermeister Deutschlands, Herbert Schmalstieg, bei der Vorbesprechung eines meiner unzähligen Events für Hannover, wo porträtiert, modelliert und getanzt wurde. Zahlte mir nie ein Honorar, deckte immer nur die Kosten, was mich nun zu dem Wunsch inspiriert hat, als mit dem Grundgesetz Geborene dies in einer Stiftung fortzuführen.

War im Grunde die erste Quartiersmanagerin Hannovers (wie immer unbezahlt), Initiatorin des 1. Kunstmarkts Deutschlands im Ihme-Zentrum, Gedenkstätte Ahlem, des Kunstfestes am Aegi, des ersten Deisterstraßenfestes, DichterDenkerProjektes Calenberger Neustadt, Beleuchtung Heizkraftwerk (ganz schrecklich neuerdings als weitestreichende Werbebelästigung beschriftet!!!), Leibniz aus der Versenkung zu holen,  Reformgrundschule Goetheplatz, Aufwertung Kinderladen Glockseestrolche, und anderer Superlative zur Gemeinschaftsförderung (wie später das erste Backpacker-Hostel Hannovers), gründete eine der ersten PR-Agenturen (zb mit Operngesangsauftritten bei Geschäftsleuten), gab eines der ersten Anzeigenblätter Deutschlands heraus (Ihme-+City-Zeitung), sowie mein Kulturmagazin mittendrin; Gründung und Herausgabe Insel-Zeitung Lanzarote, weitere Kanaren-Impulse, Mitbegründerin der Gruppe "#Freitext" im Hinterhaus Lenaustraße (benannt nach dem Dichter des Weltschmerzes), aus der die gleichnamige Zeitschrift und die Zeit-Schriftstellerplattform erwuchs, sowie Freespeech-Event mit Poetryslammerin Marlene Stamerjohanns und Wienke Zitzlaff, siehe mein Youtube-Kanal https://youtu.be/gByExYpYn94?si=l46-S2v0l9sfiXRu, Sappho-Stiftung Hannover (Wienke ist die sanfte ältere Schwester von Ulrike Meinhof**, jener Journalistin, die den ersten "Offenen Brief an Farah Diba"-Pahlavi in Deutschland schrieb). Bei einer AntiSchah-Demo wurde später der evangelische Student BennoOhnesorg erschossen, nach dem in Hannover die Brücke nach Linden benannt ist.
Ich konnte und kann wie Hermann Hoffmann vom NDR es für sich tat, von mir sagen: Idee: ip, Konzept: ip, Text: ip, Fotos: ip, Layout: ip, Verteilung: ip usw.. 😊

Die wichtigste Leistung war, der Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf und anderen SPD-Politikern meine Zeitung vor die Füße zu legen, mit dem Aufruf, nicht am Irak-Krieg teilzunehmen.
Sie lud daraufhin den von mir auf der Titelseite zitierten norwegischen Friedensaktivisten Johan Galtung zur Teilnahme an der Münchner Sicherheitskonferenz ein, wo er Putin ermutigte, seine Befürchtungen einer Nato-Einkreisung öffentlich zu verlautbaren. Galtung hat mir das kurz vor seinem Tod bestätigt.
Amerikas damaliger Präsident G. W. Bush blitzte schließlich beim Besuch des deutschen Bundestags ab... 

möge Ähnliches noch einmal 2026 gelingen! 

Wird diese einmalige Mischung aus Kunst, Performance, Journalismus und politischer Schönheit fortgeführt werden? Deshalb meine Idee einer multimedialen Stiftung mitten im Herzen Hannovers, die sich selbst gehört, und den Beteiligten die Möglichkeit gibt, in diesem Sinne weiter zu agieren. 
Ingeburg Peters 
*Überschriftzitat: Peter Bürger
**später von 150 000 Polizisten gejagt und gefasst (ein "Wissenschaftler" ließ nach Ulrikes Tod in Stammheim ihr Gehirn herausoperieren, die Töchter haben es später getrennt begraben. Laut WDR-Interview mit Zitzlaff drohte ihr ein Kontaktbeamter: "Wenn Sie uns nicht sagen, wo sie ist, erschießen wir Ihre Schwester..." 

Montag, 7. August 2023

Sie sind hier in einem Pfandleihhaus!!!

Stadtbummel des Montags, mit Zeit zum Quatschen
Eine Reportage von Ingeburg Peters, 
Genie, Dichter und Denkerin, Performer
All rights reserved

Hannover. Vor dem Diakonischen Werk in der Altstadt lädt eine hagere Frau ihren Koffer vom Fahrrad. Frage frech:"Was ist da drin?" "Kleidung". Sie hat zwei Nachlässe zu bewältigen. 
Ich:"Habe schöne Sachen in den Kleider-Container geworfen, aber die kommen da nur in den Reißwolf, oder werden rausgeklaubt." "Stimmt," antwortet sie," ich bringe meine entweder hierher oder mit Männersachen in die Berliner Allee (oder war es Hamburger Allee?) für Obdachlose." Ich:" Das Fairkaufhaus ist auch sehr arrogant geworden. Mann bürstete mich unwirsch ab mit 'Lexika nehmen wir nicht'. Kapitalismus von unten. "
Umrunde die Kreuzkirche auf der Suche nach der Annenkapelle. Dort wird ein Raum renoviert, aber der Handwerker weiß auch nicht, wo der Eingang ist. Bin auf der Spur von Anna, der gescheiterten Frau mit mehreren Männern, Mutter von Maria; ich wurde selbst indes von einer wilden Gattin als Provinzpflanze mit nur einem Liebhaber bezeichnet (noch nichteinmal einem, gute Frau...). 
Weiter zum City-Leihhaus. Grüße freundlich mit Günaydin, Dobridjen, Kalimera und Guten Tag. Er akzeptiert nur die letzten beiden Höflichkeitsformeln. Zeige die Digitalkamera vor, welche einst 3000 Euro kostete. Er: "Die ist verschmutzt. Eine Säuberung würde dasselbe kosten." Und schließlich reißt ihm der Geduldsfaden :"Sie sind hier in einem Pfandleihhaus!!!" 
So then zum Kosmetikbazar, ebenfalls in der Knochenhauer Straße, zum plaudern. Die Inhaberin erzählt, dass Spinnrad nach über 200 Filialen pleite war und Logona, der bei mir in der Goethestraße mit Alraune anfing, mit sämtlichen Marken von L'Oréal übernommen ist. Ich sarkastisch :"Hat wohl nix genützt, dass er die Tochter seiner Frau geheiratet hat, die in ihren Bauwagen zurückgezogen ist, und er das Rauchen aufgab, da draußen an der verlausten Ringelblumenwiese. Doppelkorn ist auch hinüber, wollte seine auf Kredit gekauften Backmaschinen auslasten, bis das Ende nahte. Jetzt sortiert er im Laden seiner Frau in der Ministerstüvestraße die Regale ein. "
Sie:" Lieber Qualität und klein bleiben, kostenlos gute Tipps geben! "
Dann zu Rewe im Souterrain von C&A, wo die Kundschaft, wie auch bei Rossmann, selbst ihre Waren einscannt. Nur an Kasse 4 stehen die Barzahler:innen Schlange... Wieder ein Vermögen für Obst und Gemüse bezahlt... 
Darauf deshalb eine Thüringer Bratwurst (ist auch nicht mehr das, was sie mal war) mit Senf im Brötchen für 2,30 beim legendären Bratwurstglöckle gegenüber, sozusagen als Abschiedsessen vorm wiedermal beabsichtigten Fasten. Ein alter Radsportler nimmt dasselbe, Migrant füttert mit seinen Krümeln die Tauben. 
Mein Blick fällt auf ein Plakat der Gedenkstätte Ahlem an der Litfaßsäule, deren vernachlässigte Stätte ich aufdeckte, die heute im Geld schwimmt. 
Treffe schließlich am Goetheplatz eine Nachbarin, deren Kind Neurodermitis hat, und gebe ihr zum Ausprobieren meine gerade im Kosmetikbazar aus dem frisch angemixten Kanister abgefüllte Lotion zum Ausprobieren mit. 
Ein schöner Montag bei 18 Grad geht zuende. 


Donnerstag, 5. Januar 2023

Mother of Creation - Mein Jahrzehnte-Rückblick

#Hannover.
Beleuchtung des Heizkraftwerks dem Vorstandsvorsitzenden enercity vorgeschlagen (Mein Aquarell) (GELUNGEN) sowie die Umbenennung in "WarmeSchwestern" (MISSLUNGEN) 

Nach den #Erdbeben in Haiti mailte ich der Forscherin C.v. Werlhof, das die künstlich erzeugt sei könnten. Sie fand dann das Buch von R. Bertell #ErdealsKriegswaffe und referierte das Thema weltweit. Zuvor wurde sie für einen diesbezüglichen Blogbeitrag bei mir (sie hat auf Haiti gearbeitet) vom #Scienceblog als #Verschwörungstheoretikerin bezichtigt und mit dem Preis #GoldenesBrettvormKopf lächerlich gemacht, den auch ein EnfantTerriblePrinz aus Schaumburg-Lippe erhielt... (GELUNGEN) 
Impuls zur Gründung des Fördervereins Engesohder Friedhof gegeben ((GELUNGEN) 
RosaLuxemburg-Skulptur am Maschsee gegenüber dem "Menschenpaar" gefordert. (MISSLUNGEN) Sie hat den katastrophalen Neoliberalismus vorausgesehen. Immerhin wurde jetzt eine Straße nach ihr benannt. (GELUNGEN) 
Der kleinen Insel Lanzarote einen Riesenwirtschaftsschub ermöglicht, indem ich dort die deutsche Inselzeitung gründete (Rettung der Salinen von Janubio, Bio-Landwirtschaft etc) , aus der dann ein MedienKonzern wurde. (GELUNGEN) 
Highlights waren mein Aufdecken des vandalisierten Mädchenhauses der ehem.Israelitischen Gartenbauschule, aus dem die heutige Gedenkstätte Ahlem mit enormen Geldmitteln erwuchs (GELUNGEN) 
sowie die zentrale publizistische Aktivität zur Nichtteilnahme Deutschlands am Irakkrieg (GELUNGEN)
Den Kinderladen Glocksee aus der Schmuddelecke geholt.  (GELUNGEN)
Alternative Pädagogen (Familie Wild aus Equador) nach Hannover eingeladen. Zweite Glockseeschule in den Rat gebracht. (MISSLUNGEN) 
#Reformschule Grundschule Goetheplatz angeschoben, indem ich ein altes Sofa in den Klassenraum transportierte, was die mit Waldorfqualität agierende Lehrerin Karin Heckler, die glücklicherweise heute noch dort tätig ist, genehmigte. Danach waren Sofas in mehreren Klassenzimmern zu finden! (GELUNGEN)
Gründete das erste #Hostel Hannovers. Nachahmer brachten der Stadt Millionenumsätze. (GELUNGEN) Baerbock und Grünengruppe logierten hier, auch die Greenpeace-Frauen. Meine Passport-Kunstperformance wurde schamlos vom Kulturbüro geklaut und für 15000 € an einen anderen Künstler vergeben (traurig) 

Gründete eine der ersten #PRAgenturen, die Gesellschaft für Öffentlichkeitsarbeit, um Ordnung in die 
Bestechungskultur zu bringen. (MISSLUNGEN!) Jede Menge gute Slogans entwickelt: z. B. "in TUI tiv" bezüglich TUI. 
Setzte mich an der Uni usw. für Bewertung und Schutz Frauen- und #Mütterarbeit ein. Das brachte dann aber nur McKinsey & Co. auf die Kampagnenidee, das Bruttosozialprodukt mit Frauen aufs Doppelte zu erhöhen. Von Schutz keine Rede. (MISSLUNGEN!) 
Brachte lange vor dem Fernsehen (PeterLustig), Greta und anderen. das Umweltmagazin mittendrin raus. (#MISSLUNGEN!) 
Dichter-Denker-Projekt Hannover-Mitte: Leibniz, Rückert, Wieland, Lenau mit Vorträgen von Prof. Antes, Reemtsma usw. (GELUNGEN) Humboldt, Goethe, Eckermann stehen noch aus... 
Frauen und Männer erfolgreich auf den schreibenden Weg gebracht. Heidemarie Bock und Monika Fischer "entdeckt", Elisabeth C. Gründler beispielsweise gab danach AmtsDeutsch-Eliminierungs-Kurse für Verwaltungsangestellte (GELUNGEN) 
Veranstaltete den ersten Kunstmarkt Deutschlands im Ihmezentrum. Dort fand sich auch zum 1.Mal die Fotogruppe spectrum (Giesel, rogge,blüher, riebesehl) zusammen. (GELUNGEN)
Aber die Stadt achtet Kreative Frauen nicht wirklich, ruft stattdessen Arbeitsgruppen zusammen und verpasste so den Titel #Kulturhauptstadt. Ingeburg Peters


Mittwoch, 14. Oktober 2020

Die schamlose Image-Pflege der Stadt Hannover

 Ich freue mich, dass zum dritten Mal in Folge meine Bewerbung um den #StadtHannoverPreis abgelehnt wurde.

Ich tat es nur aus kostengruenden, bin alt und brauche das Geld. 

Schaemt sich die Stadtverwaltung vielleicht, dass sie Millionen durch meine #Hostel-Idee eingenommen hat und nun ein Beherbergungsverbot aussprechen soll?

Sie schämt sich sicher, dass erst ich mit meiner Berichterstattung über das verwahrloste Mädchenhaus die Millionenförderung für die jüdische #GedenkstätteAhlem auslöste? 

Und eventuell über meine Zeitung, die ich der Familie des damaligen Bundeskanzlers vor die Füße legte, nicht am #Irakkrieg teilzunehmen? 

Immerhin habe ich dafür 2012 den Friedensnobelpreis bekommen, gemeinsam mit Doris Schröder-Koepf, Johan Galtung, H. H. Nolte und anderen Europäern. 

Die politischen Gremien haben Angst vor einer Aussenseiterin wie mir, die seit über 40 Jahren ehrlich ist, in ihrer Ihmecityzeitung und anderswo, neuerdings online, und das schreibt, was niemand hören will, z. B. in  Sachen #Ihmezentrum? 

Oder schämt man sich nicht einmal, dass auch mein #Dichterdenkerprojekt schamlos ausgebeutet wurde, mit #Leibniz (der Shop wirft einiges ab), Goethe, Humboldts, Rueckert, Wieland, Lenau? 

Viele Grüße aus der Lenau-Straße 😘

Von Ingeburg Peters  

Kulturschaffend: Www.ingeburgpeters.de 

Schauen Sie einmal unter Galerie/Bäume, was der Stadtbaurat hier anrichtete:Www.regionalmedien.de 

Nachhaltig:Www.hostelhannover.de




Montag, 7. September 2020

50Jahre #Petersmedienkunst: Hier "Disruption"


#Hannover. 50 Jahre #Petersmedienkunst: Schon 2002 verabschiedete sich der #Neoliberalismus allenthalben ungeordnet aus den alten fabrikanlagen, hier des continentalwerks in #hannover-#limmer, um die #Wasserstadt zu fantasieren und das selbstfahrende #conti-auto.
Dort blieb alles stehen, als sei den Arbeitern soeben der Hammer aus der Hand gefallen wie in Dornröschen. Nur wurde der Zauber nicht wieder gelöst.
Es kamen Jugendliche und zogen ultralange Kabel aus den eingeschlagenen Fenstern, um das in ihnen enthaltene Metall zu verscherbeln. Sprayer überfielen die vorsorglich für das Immobilienprojekt Wasserstadt zwangsgeraeumten kleingartensiedlungen mit Kapitalismuskritischen Kommentaren.
In der nahegelegenen ehemaligen israelitischen gartenbauschule Ahlem lagen im #maedchenhaus zertrümmerte fotokopierer neben Gardinen, die zugeschissenen Toilettenbecken zerschlagen, als ich mit einem Begleiter durchdrang.
Der Hausmeister von nebenan sagte auf meine Frage nach dem Zustand des Hauses, ein oelbehaelter im Keller des Gebäudes gehe garantiert demnächst in Flammen auf. Die Immobilie schien dem Besitzer unliebsam geworden zu sein, es konnte leicht ein Streichholz drangehalten werden.
Aber da kam nun ich des stets journalistischen Weges und schrieb in meinem kleinen Blatt darueber. Und wie von Zauberhand (Aehnliches passiert häufig durch meine Texte) wurden wenige Tage nach Veröffentlichung die zerbrochenen Fensterscheiben und ausgehaengten Tueren mit Holzverschalung versehen.
Und wieder einige Zeit später stand auf dem Bauschild zu lesen: "Ein Jüdisches Baudenkmal erwacht zu neuem Leben". Sic.
Ingeburg Peters

Montag, 15. Februar 2010

die gier nach geld und die negation der frau

ein freund hat mir metropolis auf dvd aufgenommen (danke, lieber michael).
ich konnte nun die einzelnen szenen nochmal in ruhe betrachten und da fällt auf, über was thea von harbou hier eigentlich geschrieben hat:
die heldin heißt maria, das erinnert an die vergewaltigte, nunmehr auf bonsai-format (ausdruck von wisselinck/daly) geschrumpfte göttin, die die katholische kirche und ihre transvestiten in rom notgedrungen im dom zur domestizierung ihrer sonst den dienst verweigernden gläubigen als anbetungsobjekt belassen musste.
sie redet zu den arbeitern in den katakomben, tief unter babylon (manhattan) verborgen, das heißt, sie redet aufgrund des uralten wissensschatzes der vorpatriarchalen weisen frauen, der heilenden hexen.
es geht in dem film auch um ausbeutung der bodenschätze, der gesamten natur, um gynozid und genozid.
das finden die kritiker von harbous nun enorm kitschig, schwülstig.
was sagen die denn dann zu wagners "ring der nibelungen" in stabreimen?
vermutlich großartig, weltbewegend, nicht wahr?
sogar der jude claude lévi-strauss liebte wagners als antisemitisch kritisierten ring (selbst der jude karl marx war ja in teilen "antisemit"?) über die gier nach geld, wodurch die welt untergeht und laut wagner höchstpersönlich, ich zitiere "nur noch durch die träne einer frau gerettet" werden könnte.
mann, schwülstig, wie?
auch der pariser soziologe lévi-strauss verstand es ebenso gut wie fritz lang bei metropolis, die weibliche inspiration seiner berühmten tropen-reisen zu vertuschen.
wikipedia schreibt:
"Seine erste Frau Dina, eine ausgebildete Ethnologin, hielt zur selben Zeit die ersten Ethnologie-Vorlesungen Brasiliens. Zwischen 1935 bis 1939 unternahmen Dina und Claude mehrere ethnographische Forschungsreisen in den Mato Grosso und ins Amazonasgebiet.
Die ertauschten Sammlungsgegenstände wurden zwischen Brasilien und Frankreich geteilt.
Die erste Ausstellung im Pariser Musée de l'Homme stand unter dem Titel „Expédition Dina et Claude Lévi-Strauss“.
Später geriet der Beitrag Dinas fast vollständig in Vergessenheit, wozu Claude, der sich in der Folge zweimal neu verheiratete, aktiv beitrug: In seinem Reisebericht „Tristes Tropiques“ erwähnte er seine Ehefrau, Kollegin und Reisegefährtin nur an einer einzigen Stelle."
erinnert Sie das an was?
wie diese vorgänge der abdrängung der autorenschaft von frauen zu laufen pflegen, kann man großartig in den werken von klaus theweleit nachlesen. der wiederum kommt ende des monats nach hannover: nichts wie hin!


Veranstaltung der Gedenkstätte Ahlem

Vortrag und Diskussion: Klaus Theweleit über „Der Körperpanzer des faschistischen Mannes“.

Hannover – Auf Einladung der Gedenkstätte Ahlem der Region Hannover referiert und diskutiert der Literaturschriftsteller, Kulturtheoretiker und Schriftsteller Klaus Theweleit

am Donnerstag, 25. Februar 2010, Beginn: 19.00 Uhr,

Regionshaus, Galerie, Eingang Hildesheimer Str. 18

über das Thema „Der Körperpanzer des faschistischen Mannes“.

Eintritt ist frei.

zum thema der phantastischen wiederauferstehung der jüdischen gedenkstätte in ahlem füge ich einen artikel vom dezember 2002 in meiner city-zeitung von mir an, der durch das aufmerksam-machen auf die dortigen miss-stände erst diese wiederbelebung einer zerstörten jüdischen bau-leiche der nekrophilen deutschen gesellschaft möglich machte.
siehe ab absatz 3 nach conti-techart über die wunstorfer landstraße 3, dort wurde erst daraufhin das mädchenhaus der gartenbauschule vor der restlosen zerstörung als asylbewerberheim gerettet und restauriert.
aber bekam ich dafür ein bundesverdienstkreuz?
nein, mir ging es genauso wie den oben genannten damen, die angeblich so "däm-lich" schreiben.

Donnerstag, 12. März 2009

Wo bleibt das Bundesverdienstkreuz für mich?

meine zeitungsträgerin aus ahlem hatte mich darauf aufmerksam gemacht. direkt neben ihrer behausung stand das völlig abgewrackte mädchenhaus der ehemaligen jüdischen gartenbauschule, dem brandschatzen preisgegeben. der hausmeister nebenan erzählte mir damals, es brauche nur noch ein streichholz an den offenen ölbehälter im keller gehalten zu werden...
ich prangerte die zustände an, ebenso übrigens in der gleichen ausgabe bei der nun völlig im aus befindlichen conti.
das war den besitzern damals sowas von egal, ob es sich um eine historische stätte handelte. nur ich mit meinem bericht über die gefährlichkeit dieser ruine brachte (vermutlich vor allem versicherungsrechtlich) den stein ins rollen. bitte schlagen Sie im archiv meiner city-zeitung www.city-zeitung.de dazu nach.
erst nach meiner aufrüttelnden berichterstattung wurden schlagartig die fenster und eingänge des baus mit verschlägen dicht gemacht. und plötzlich dann die große besinnung auf die jüdische geschichte. ich lach mich tot.

inzwischen gibt es die tollsten buchveröffentlichungen, bis in die regierungsspitze geht der hype.

Gedenkstätte Ahlem

Ein Mal im Monat öffentliche Führungen

Hannover-AhlemDie Gedenkstätte Ahlem bietet künftig einmal im Monat öffentliche Führungen durch die Ausstellungsräume und über das Gelände der ehemaligen Israelitischen Gartenbauschule Ahlem an. In Kooperation mit dem Verein Neues Land wird dabei auch erstmals das historische Gebäude des einstigen „Mädchenhauses“ der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die Gedenkstätte Ahlem ist an jedem dritten Sonntag im Monat zwischen 14 Uhr und 17 Uhr geöffnet. Die Führungen beginnen jeweils um 15 Uhr. Die Termine für das erste Halbjahr sind am 15. März, 19. April, 17. Mai sowie am 21. Juni 2009. Der Eintritt ist frei. Führungen für Schulklassen und andere Gruppen finden nach Vereinbarung statt.