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Dienstag, 28. Februar 2012

Hannover in der VOGUE



Michaela Nicolic (40) (r) und Assistentin Melanie Müller (25) (l) mit Model in der Mitte


Ende 2011 war das Stylingteam von "hairflair" aus Hannover in Mailand, und ein exklusives Trend-Styling für ein LÓreal-Shooting für die VOGUE zu machen. Die Reise war eine direkte Folge vom Gewinn des LÓreal-Colour-Trophy 2010. Was in der Branche als "Oscar der Friseure" gilt und als Preis für das beste nationale Styling-Team anerkannt ist.

Michaela Nikolic schreibt dazu:
Wir gewannen mit einem außergewöhnlicher Look, einer Mischung aus den 20er und 80er Jahren. Es war ein absolutes Ereignis während der Fashion Week im Taxi durch Mailand zu fahren, in der Hoffnung ein passendes Modell für unser Konzept zu finden. Und dann stehen ungefähr 100 Modells Schlange vor dem Studio und warten auf uns (so ähnlich wie bei Heidi K.). Wer die Wahl hat, hat die Qual und das Rennen machte für uns dann ein blondes Model aus Californien und ein brünettes Modell aus Serbien.
Der zweite Tag war genau so, wie man es aus dem Fernsehen kennt: Auswahl der Outfits und Accessoires mit einem persönlichen Stylisten, Abstimmung des Make Ups mit einer Top-Visagistin - wir (und unsere insgesamt 2 Tages- und 2 Abendlooks) im Vordergrund und ein super professionelles Team im Hintergrund, dass uns dabei unterstützt hat.
Der krönende Abschluß war der Besuch einer Modenschau unter freiem Himmel auf einem Steg im Mailänder Szeneviertel! Wie gesagt, es war grad Fashion Week...


Michaela Nikolic
hairflair
Calenberger Esplanade 4c, 30169 Hannover
0511 - 458 37 87 (M. Nikolic mobil 0172 900 87 17)

Öffnungszeiten   Di - Fr: 09.00 - 20.00 Uhr und Sa: 08.00 - 13.00 Uhr

Kreative Frisuren von klassisch über modern bis flippig ausgefallen.
Farbkompetenz aus über 10 Jahren Praxiserfahrung, fortlaufend geschult.

Beratung, die Frisur mit Make Up und Kleindung in Einklang bringt - zu jedem Anlaß.
Das innovative Team "Hairflair" ist ganz auf Ihre Individualität eingestellt.
Wir freuen uns darauf Sie zu überzeugen !



Abdruck der Stylings von HAIRFLAIR (Hannover, Calenberger Esplanade) im Rahmen einer LÓreal Promotion in der Ausgabe APRIL 2012 der deutschen VOGUE!

Sonntag, 3. Juli 2011

wasserstadt hannover?

sonntags kann man schon mal unter der neuen, von bilfinger berger civil gebauten, durch ihre gewölbte form die stadtteile trennende, brücke am schwarzen bären durchgehen, deren ausmaße mir vom bau-beginn an wortlos visualisierten, warum hier der "hochwasser-schutz" mit einsatz von polizei-spezial-einheiten durchgesetzt wurde: zum durchfluss enormer wassermassen.
hoffentlich nicht als kollateral-ausläufer vom militär-standort wunstorf her, wohin unsere kanzlerin gigantische flugzeuge orderte, für die längere lande-bahnen nötig wurden und wo im umfeld hafen-erweiterungen stattfinden, um die wirtschafts-region zu stärken, einschließlich des lindener hafens. in seelze liegt außerdem honeywell am kanal, die halbleitertechnik herstellen, die sich zur drohnen-produktion verwenden lässt. die mörderischen dinger können ja inzwischen winzig wie insekten-schwärme sein.
der ehemalige nazi-standort wunstorf, von dem aus im 2. weltkrieg guernica im baskenland angeflogen und als "freundschaftsdienst" für general franco vernichtet wurde (picasso malte eines seiner berühmtesten bilder dazu), hat ja in sachen kriegsvorbereitung eine sehr unrühmliche geschichte, wie schon die in hannover-linden lebende, ehemalige spd-bundestags-abgeordnete monika ganseforth nicht zu betonen müde wurde...
in die hafen-gesellschaft der stadt hannover hat die cdu kommunal einen ehemaligen offizier entsendet, der eine ausbaggerung der ihme für die bessere idee des "hochwasser-schutzes" hält. sicher nur zufall.
derweil leidet die stadtteil-bevölkerung unter der woche an atem-not durch schadstoff-abgrabungen am ehemaligen gaswerk-standort. dabei war versprochen worden, vor den austretenden gift-stoffen zu schützen.
wir mütter jedenfalls hätten jahrzehnte mit unseren kindern und enkeln unter den nun verschwundenen bäumen lagern können, ohne sie gesundheitlich zu schädigen, wie das jetzt geschieht.
nicht nur hundert und mehr bäume sind weg (weitere sollen folgen). auch riesige gemäuer vorgefundener fundamente weggesprengt, die meine wohnstraße mit sicherheit bisher vor hochwasser schützten.
mir schwant, wir wohnen hier künftig gefährdeter denn je.

europa wurde das, was es ist, durch das konkurrenz-prinzip und exportierte es mörderisch erfolgreich nach amerika. aber jetzt ist es zeit, dieses prinzip zu begraben, ehe es zu spät ist. denn andere kontinente setzen auf kooperation.

Ingeburg Peters

Donnerstag, 23. Juni 2011

Griechische Verhältnisse

Hannovers Oberbürgermeister Weil wird nachgesagt, er äußere sich, er sei froh, dass die Berliner Bank Gelder für die laufenden Kosten des Ihme-Zentrums trage.

Na prima, wenn das der Status quo bleibt, dann haben wir nun künftig, zusammen mit der Uferabgrabung, auf beiden Seiten des Ihme-Ufers Bronx-Verhältnisse in Perfektion.
Im Zusammenschluss "Hannover Wasser" verdienen inzwischen unsere Ingenieure an lukrativen Millionen-Aufträgen einer chinesischen Stadt gleicher Größe. Da muss die Heimat halt den Bach runtergehen, die Ihme runter, wollte ich sagen, die ja ohne den weit geöffneten Zufluss aus dem Schnellen Graben zum Schutze der vornehmeren Wohnviertel Richtung Südstadt auch nur Bach-Größe hätte. ip

Dazu eine Äußerung des Landtagsabgeordneten Dirk Töpffer auf seiner Website unter dem Titel:

„Lieber eine späte als gar keine Einsicht!“


Toepffer erinnert daran, dass die heutigen Gesamtfolgen im Ihme-Zentrum bereits vor Jahren absehbar waren und hätten vermieden werden können. „Die Stadtwerke waren Eigentümer des Büroturms und die Stadt, als Anteilseigner der Stadtwerke, Miteigentümer des Ihme-Zentrums. Dadurch hatte die Stadt eine erhebliche Einflussmöglichkeit, die sie mit dem Verkauf des Turms aus der Hand gegeben und sich aus der Verantwortung verabschiedet hat. Mit dem Verlust der Einflussmöglichkeit hat der Niedergang des Ihme-Zentrums an Fahrt gewonnen.“

„Nun bemerkt die SPD-geführte Stadt, dass sie gegenüber den im Ihme-Zentrum lebenden 3000 Menschen verpflichtet ist und will die Attraktivität des Standortes erhalten. Ein Auszug der Stadtwerke wäre fatal und würde den weiteren Zerfall nach sich ziehen. Es wäre wirklich schade, wenn der Ruf des Ihme-Zentrums kaputt gemacht wird. Denn die Menschen leben dort sehr gerne“, äußert Toepffer abschließend.

Mittwoch, 22. Juni 2011

Schaumburg, kehre wieder!

Am Dienstag "informierte" der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün die hannoversche Bürgerinitiative Calenberger Loch noch einmal (aber jedes Mal wieder anders...) über Einzelheiten der Ihme-Vorlandabgrabung (Kosten mindestens 30 Mio. Euro).
Man traf sich dazu an der Großen Bepissbaren, wie der Volksmund die tags zuvor ausnahmsweise (für diesen Anlass?), stets neben der Fäkalfunktion auch noch über und über mit Graffiti übersäten, Skulptur am Ende der Calenberger Straße nennt.
(Genau an der Stelle stand übrigens noch vor 40 Jahren eine wundervolle Laves-Villa, in der zeitweilig die City-Bau KG logierte, die das Ihme-Zentrum baute, und die sang- und klanglos abgerissen wurde.)
Cordula Lüdtke-Eichhorn von der Bürgerinitiative monierte zu Recht, dass in den dort gezeigten Plänen alle Bäume grafisch in gleicher Größe dargestellt waren, auch die Neuanpflanzungen. Doch nicht nur diese Strategie sorgte für Verwirrung. Teilweise waren bestehende Baumgruppen völlig weggelassen, andere nur angedeutet, hingegen romantisierende Blumenfelder (Scilla usw.) eingezeichnet.
Mit solchen Zeichnungen war wohl auch der ehrwürdige Rat der Stadt "überzeugt" worden.
Hilfesuchend wandte ich mich noch am gleichen Tag an Dieter Prokisch (CDU) vom Bezirksrat Mitte, da Rot-Grün ja diese Pläne problemlos durchgewinkt hatte. Er stellte in Aussicht, einen Anwalt einzuschalten, um der Stadtverwaltung Täuschung nachzuweisen.
Ein Gang des Amtes mit uns Betroffenen führte nicht etwa zu dem reichen Baumbestand am Ihme-Ufer, sondern zu einigen kranken Exemplaren am Spielplatz.
Wer in Ruhe einen Blick auf die asymmetrisch zueinander liegenden, scharfen Winkel der geplanten Wälle wirft, der fällt nur noch zu flehen ein: "Schaumburg - kehre wieder". Denn der geniale hannoversche Gartenbaumeister würde sich im Grabe umdrehen, wenn er diese Planung zu Gesicht bekäme, die doch gar nicht so weit entfernt von seinem Landschaftsgarten Georgengarten stattfindet, wo die Klaffke-Lobby gemeinsam mit mir um jede Eckenrundung gerungen hat.
Eine Amts-Vertreterin erklärte die jedem Formgefühl entgegengesetzt angeordneten Winkelmauern mit der Begründung, ein Abfluss im Waschbecken dürfe auch nicht halb mit einem Stöpsel verstopft sein. Ein verfehlteres Beispiel habe ich selten gehört. Ingeburg Peters

Freitag, 17. Juni 2011

Spenden Sie für Hannover!


historie: Stadtbaurat Bodemann versuchte beim auftakt der ihme-vorlandabgrabungen zu nachtschlafender Zeit einen bekannten hannoverschen Musiker zu überzeugen, seinen protest gegen die baumfällungen aufzugeben. zur unterstützung brachte er eine spezialeinheit der polizei mit. niemand kann also sagen, bei der stadtverwaltung würde nicht hart gearbeitet.
ip-foto

aktueller stand: die stadt hannover kommt nicht hin mit den abermillionen der glockseeabgrabung. in sengender sonne vergiften sich die arbeiter dort und der gesamte stadtteil leidet.
deshalb: Spenden Sie! geben Sie, was Sie entbehren können! das geld wird an den stadtkämmerer weitergeleitet!
gerhard adrian vom deutschen wetterdienst forderte mehr kühlende und schattenspendende grünflächen in den innenstädten, wenngleich sie auch nicht über nacht eingerichtet werden könnten.
nein, über nacht hat die stadt hier hunderte bäume verschwinden lassen und derzeit geht es weiter. mit ppp, also public private partnership, hat man den stadtteil ihme-zentrum ruiniert. ein ehemaliger kulturdezernent verdingte sich bei pricewaterhousecoopers. undsoweiter, überall die blanke not, wenn man von den satten pensionen absieht.
SPENDEN SIE! denn wir wollen WAHRHEIT! ip

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Zynisches Militantes Metropolis




der Kalender-Fotowettbewerb Hannover Bäume 2011 der SPD-Fraktion im Rat der Landeshauptstadt Hannover ist beendet.


Dazu hier mein Text und mein Foto, leider nicht wettbewerbsfähig für die SPD:




Im frühen Morgendunkel des 16. Novembers 2010 leitete der sonst so gern bei Grundsteinlegungen und ähnlichen Anlässen Bäumchen pflanzende hannoversche Stadtbaurat Uwe Bodemann die Vernichtung von über 100 Bäumen an der Glocksee innerhalb von nur 16 Stunden inklusive Abtransport ein . Im Rücken hatte er dabei massenhaft Verstärkung, mein Foto sagt mehr als tausend Worte (frappante Ähnlichkeit der Körperhaltung des Spezialeinsatzkommandos mit Szenen aus Thea von Harbous berühmtem Film "Metropolis" ). ip




Am Freitag, 10. Dezember, wurden am Eingang zum Unabhängigen Jugendzentrum Glocksee gigantische Stahlblöcke verankert. Bleibt zu hoffen, dass sich nun keiner der Jugendlichen in Lebensgefahr begibt. ip-foto

Donnerstag, 18. November 2010

Hannovers Ground Zero

Das Calenberger Loch klafft. Die vielen Bürger-Heroes konnten sich wiedermal nicht gegen die Zeros durchsetzen.
Bei der Trauerfeier für die gefällten Bäume zählte Cordula Lüttke-Eichhorn aus der Glockseestraße die gefällten Baumsorten auf, Thomas Ganskow aus dem Ihme-Zentrum äußerte sich erschreckt über das schwer bewaffnete Polizeiaufgebot gegenüber Baumbesetzern, die als friedliebende Bürger bekannt sind.
Sozusagen als Teil Zwei der generalstabsmäßig (Zitat HAZ) geplanten städtischen Massaker-Aktion legten die Mitarbeiterinnen des Zwangsverwalters im Ihme-Zentrum den Eigentümern neue Teilungsverträge vor.
Wer nicht unterschreiben will, dem wird vermutlich ein Blick aus dem Fenster auf das klaffende Loch des hannoverschen Ground Zero nahegelegt.
ip

Im Dunkel des 16. Novembers 2010 war der hannoversche Stadtbaurat Uwe Bodemann ausgewählt freundlich und höflich zu Demonstranten gegen die Fällung der Bäume am Ihme-Ufer, wie hier mit einem Mitglied der Band Wohnraumhelden.
Im Rücken hatte er dabei massenhaft Verstärkung, mein Foto sagt mehr als tausend Worte(frappante Ähnlichkeit der Körperhaltung des Spezialeinsatzkommandos mit den Schichtarbeitern in Thea von Harbous berühmtem Film "Metropolis" übrigens).
ip

Mittwoch, 17. November 2010

eindrücke

am abend noch lag das calenberger loch in hannover voller riesiger stämme, am nächsten morgen war alles verschwunden, die dunkle aktion sollte wohl kein eindrucksvolles foto mehr ermöglichen und muss schwerstarbeit gewesen sein.
mahnwache auf der hannoverschen spinnereibrücke?
was gibts denn noch anzumahnen nach dem baum-massaker?

ich und die anderen anrainer, mit ai, stehen unter schock.

am entlegeneren ende des geschehens wartende baumfäller der stadt rissen witze, als ich dort am ersten tag im dunkel der nacht eintraf.
als dann eine gut aussehende, junge baumbesetzerin abgeführt wurde, sah ich in den gesichtern der grünflächenamtskollegen am ausgang etwas, das ich, als nach dem zweiten weltkrieg geborene, nicht mehr für möglich gehalten hätte: viele starrten die verzweifelte demonstrantin mit einem sensations-lüsternen lynch-blick an, der mir schauer über den rücken jagte...

mich drängte es deshalb verschreckt zum polizisten sperling rüber; er wich minimal zur seite aus, denn ich kam der knarre nahe.
auf der anderen seite seiner frisch gebügelten uniform schlagstock, und taser vielleicht, konnte ich nicht genau identifizieren.

außerdem fiel mir beim hinausgehen aus dem hermetisch abgeriegelten gelände wiedermal auf, dass die polizei so viele strohblonde polizistinnen beschäftigt.
sarrazin hätte seine freude dran.
das wort arisch will ich hier nicht einfließen lassen.

die niedlichen kleinen thermosflaschen im rotkäppchen-korb der initiatorin des widerstands, Lüttke-Eichhorn, veranlassten wohl einen polizisten, sie zu fragen, ob der mann da neben ihr der ihre sei.
es war aber mitstreiter thomas ganskow.
wäre er aber ihr ehemann, hätte man ihn möglicherweise aufgefordert, seine frau zur ordnung zu rufen.
so wie dies schließlich in den letzten dreitausend jahren üblich war.

während der gespräche mit den baumbesetzern begann mein hund zu frieren, ich ließ ihn eine runde frei laufen.
sofort rief ein "amtsschimmel", auf dieser seite der ihme sei leinen-pflicht (sic). recht muss schließlich vor ordnung gehen, oder wie heißt der sinnspruch nochmal? Gemeinnutz geht vor Eigennutz?


wenigstens hatte ich leinenpflichtdissidentin ein kot-tütchen dabei, für den fall des falles, damit der grund und boden des hausherrn stadtbaurat uwe bodemann nicht durch organisch abbaubares beschmutzt würde.

presseamts-mitarbeiter möser raunte mir zu, ich sei unangemessen engagiert für eine journalistin, die doch neutral sein müsse.
das war einmal, herr möser, entgegnete ich, heutzutage kann eine journalist nur noch engagiert sein, oder sie ist pr-mann (das "so wie Sie und die meisten journalisten der tagespresse" verschluckte ich mehr oder weniger).

hoffentlich ist kleinschreibung in texten wie diesem nicht strafbar, sowie zu häufiges erweitern und spezifizieren online zur erhöhung der klick-rate, oder auch das mitführen eines hundes bei journalistinnen (besonders ohne zugang zu reptilienfonds*, anzeigenaufträgen usw.?), zumal mich herr möser nämlich auch noch fragte, warum ich denn keine notizen mache.

sozusagen als krönung bezeichnete mich polizeibeamter sperling mit der dressman-figur (er hatte aber im abitur mathe-leistungskurs) als "verbittert".


möglicherweise wird er oder einer seiner darauf spezialisierten kollegen mittels algorithmen, statistik und anderweitiger mathematik meine vielen digital erfassten lebensäußerungen nun auf zusammenhänge überprüfen, daten individueller persönlichkeit aus einzelaspekten konsolidieren lassen und schließlich werden diese vielleicht bei den kleinsten übertretungen von regeln beispielsweise mit einem ausrufungszeichen versehen, das nur den behörden sichtbar ist, kurz, meine daten könnten gegen mich verwendet werden...

abgesägt, wie die bäume...solche befürchtungen gingen mir durch den kopf beim baum-massaker an der ihme, von 1984 bis in die schöne neue welt.

Scheiße! Da soll eine nicht verbittert sein....

nach der mit hannover verbandelten philosophin hannah ahrendt sind totalitäre bewegungen überall dort möglich, wo massen existieren, die aus gleich welchen gründen nach politischer organisation verlangen.

wenn oberbürgermeister weil heute in einem haz-interview (Titel: „Die Regierten werden kritischer“) mit conrad von meding postuliert, er habe achtung vor der informiertheit des bürgers, gleichzeitig aber beim fall boehringer nicht sagt, dass die aufgeklärten bürger dort forschung in sachen biologischer kampfstoffe vermuten, dann kann ich das nur als irreführung sehen.
was wissen wir denn beispielsweise über die geheimen NATO-Beschlüsse zur sogenannten raketenabwehr in europa, in hannover gar?
was wissen wir denn wirklich über die hintergründe des ausbaus von bahnstrecken, vom jade-weser-port beginnend, vertiefung von fluss-betten, häfen, einschließlich investoren im lindener hafen, für milliardenbeträge? ip


*Wikipedia zu Reptilienfonds: Im engeren Sinn leitet sich der Begriff von Otto von Bismarck her, der nach dem Preußisch-Österreichischen Krieg von 1866 Gelder aus dem beschlagnahmten Privatvermögen des Königs Georg V. von Hannover (dem Welfenfonds) und Mitteln des hessischen Kurfürsten Friedrich Wilhelm I. nutzte, um sich eine positive Presse zu erkaufen und die Zustimmung des bayerischen „Märchenkönigs“ Ludwig II. zum Krieg gegen Frankreich und zur Gründung des neuen Deutschen Reichs unter preußischer Hegemonie zu erhalten.

Dienstag, 5. Oktober 2010

in stuttgart haben sie bei nacht !!!!


hab mir gestern n blutdruckmessgerät gekauft, weil mein blutdruck in sachen abholzung am ihme-ufer aufgrund der vielen arbeit dagegen derart in die höhe stieg, dass es nicht mehr tolerierbar ist.
deshalb kann ich derzeit auch nicht die bilder einscannen, als beweis, dass damals mit den bäumen, insbesondere mit der bereits gefällten wunderschönen kastanie, für die immobilien im am gegenüberliegenden ufer neu entstehenden ihme-zentrum geworben wurde. tu ich aber noch, wenn ich ruhiger geworden bin.
in stuttgart haben sie bei nacht !!!!, am tage hätten sie sich wohl noch mehr geschämt, die bäume gefällt. dennoch schrien die menschen auf.
am ihme-ufer fiel einer der schönsten bäume bei nacht. niemand konnte kontrollieren, warum, aber ein biologe sagte mir, der reststamm sei völlig gesund gewesen. der ist aber inzwischen auch weggegerodet.

wir sollten uns künftig ein beispiel am politischen system der schweiz nehmen:

Die Schweizerische Eidgenossenschaft ist weder eine rein parlamentarische noch eine präsidiale Demokratie, sondern hat ein Regierungssystem weitgehend eigener Prägung entwickelt. Darin sind neben einem nationalen Zweikammerparlament und einer einzigartig konzipierten Bundesregierung – dem Bundesrat – vor allem zwei Hauptcharakteristiken enthalten:

* Der weitgehende Föderalismus: Die Schweiz ist ein Bundesstaat mit einer stark betonten Autonomie ihrer Kantone und deren Beteiligung in allen Phasen der politischen Willensbildung (u.a. verwirklicht durch den Ständerat und das Ständemehr).
* Die Ausprägung der direkten Demokratie: Durch die Volksinitiative und das Referendum können die Bürger sogar über das Parlament hinweg mehrmals pro Jahr direkten Einfluss auf die Regierungstätigkeit nehmen. Zudem gilt der Grundsatz, möglichst alle Teile der Bevölkerung ständig in den politischen Prozess mit einzubeziehen und angemessen zu berücksichtigen. Dies wird in der Konkordanzregierung, dem Kollegialitätsprinzip, dem Verfahren der Vernehmlassung und dem Milizsystem verwirklicht.

Die Gründe für dieses «genossenschaftliche» Staatsverständnis liegt vor allem in der Entstehung und Zusammensetzung der schweizerischen Nation, die manchmal als Willensnation bezeichnet wird: Das Land ist weder ethnisch noch sprachlich, kulturell oder konfessionell eine Einheit, sondern versteht sich als ein aus dem freien Willen ihrer Bürger zusammengeschlossenes Gemeinwesen. Berücksichtigt wird die Tradition der alten Schweiz vor 1848 als heterogenes Bündnis unabhängiger Kleinrepubliken, den Vorläufern der heutigen Kantone.

(Den Passus Schweiz habe ich Wikipedia entnommen)

Freitag, 1. Oktober 2010

Was uns hier am hannoverschen Ihme-Ufer bevorsteht...

Die Bloggerin Ingeburg Peters, Inhaberin der City-Ihme-Zeitung, hat inzwischen Kette und Schloss immer parat, um sich anzuketten, falls die Baumfäller an der Ihme anrücken. Denn es ist fünf vor Zwölf, ein nicht mehr rückgängig zu machendes Klimaverbrechen zu verhindern. Die einzige Möglichkeit ist Demonstrieren und Kommunizieren, um auch Arschlöcher an den runden Tisch zu bekommen, solche, die nach dem Motto agieren: Sie demonstrieren, wir regieren, sowohl in Berlin als in Stuttgart und allemal in Hannover.




Video der Baumfällung in Stuttgart
auf wwww.faz.net

Soeben habe ich Cem Özdemir und Jan Korte um Hilfe angemailt. ip

Montag, 27. September 2010

Baumfällung statt Winterteich - Hannover spielt mal wieder Schilda


"Mehr kühlende und schattenspendende Grünflächen in unseren Städten können nicht über Nacht eingerichtet werden," sagt der Präsident des Deutschen Wetterdienstes(DWD) Gerhard Adrian, denn die Wissenschaft (na endlich! Anm. ip) ist sich einig, dass der Klimawandel eine Tatsache ist.
Nur bei Rat und Verwaltung der Stadt Hannover scheint die Trendwende noch nicht angekommen zu sein. Hier wird mal wieder das Schildbürgerspiel gespielt, allerdings kann keiner mehr drüber lachen.
Sie wollen mitten in Hannover an der Ihme hunderte Bäume roden, statt sich auf die Folgen der Klimaerwärmung vorzubereiten.
Das vergangene Jahrzehnt ist schließlich das wärmste seit Beginn flächendeckender Messungen vor 130 Jahren gewesen!
Meine Idee, im ehemaligen Schadstoffgebiet der Stadtwerke an der Ihme, wo keine Bäume stehen, eine Freilichtbühne auszuschachten, stufenförmig in der Art eines Amphitheaters zum Beispiel vom Theater an der Glocksee nutzbar, die bei Bedarf Hochwasser aufnehmen könnte, scheint auch Meteorologin Prof. Dr.Schlünzen von der Universität Hamburg zu gefallen, die "Winterteiche" nennt, die die Niederschläge in den Wintermonaten auffangen.
Derzeit sind zunehmende Winterniederschläge, aber gleichzeitig sehr trockene Sommer zu erwarten.
In Hamburg werden zu Ausgleichs-Zwecken Dächer mit Gras bepflanzt, da der Einfluss solcher Maßnahmen auf das Mikroklima nicht zu unterschätzen sei, berichtet Telepolis, der Newsletterdienst vom hannoverschen Heise-Verlag.
Nur Hannover ja? Nur Hannover säbelt munter mitten in der Stadt eine grüne Lunge einfach ab.
ip

Donnerstag, 23. September 2010

In Memoriam?





Mit diesen Fotos bewerbe ich mich beim Baum-Fotowettbewerb der SPD-Ratsfraktion, der
bis zum 31. Oktober läuft. Der Titel muss zwangsläufig lauten: In Memoriam, falls die Stadt es wirklich wagt, diese herrlichen Bäume Anfang Oktober abzusäbeln.
Schicken auch Sie Ihre fotografischen Eindrücke an fotowettbewerb@spd-ratsfraktion-hannover.de, aber bitte bevor die zur Calenberger Wüste platt gewalzt sind.

Schnell ein Foto, ehe die Kettensägen kommen?

Bei jeder neuen Baustelle in Hannover wird das nette obligatorische Bäumchen gepflanzt.
Wie süß!
Und nun lobt die SPD, die das Massaker von 400 Bäumen am Ihme-Ufer in Hannover durchgewinkt hat, auch noch einen Baum-Fotowettbewerb aus.
Wie süß!

Als los Leute, schnell noch ein Foto für die SPD machen, ehe die Kettensägen der Stadt Hannover kommen?


Wir wollen keine Brüsselreise gewinnen, wir wollen unsere Bäume behalten!

Fotokalender- Wettbewerb „Hannover Bäume 2011“

Die SPD-Ratsfraktion lädt zur Teilnahme an einem Fotokalender-Wettbewerb „Hannover Bäume 2011“ ein. Zu gewinnen gibt es nach Angaben ihres umweltpolitischen Sprechers Manfred Müller zahlreiche Preise, darunter Reisen nach Berlin und Brüssel, die die Bundestagsabgeordneten Kerstin Tack, Edelgard Bulmahn und der Europaabgeordnete Bernd Lange zur Verfügung gestellt haben.

Manfred Müller: „Aus allen Einsendungen wählen wir die 13 schönsten Baumbilder aus, um sie in unserem Fotokalender zu veröffentlichen. Bis zum 31. Oktober sind alle leidenschaftlichen Fotografinnen und Hobby-Knipser eingeladen, bis zu vier digitale Fotos an die SPD-Ratsfraktion über die Mailadresse www.spd-ratsfraktion-hannover.de zu schicken! Eine Jury wird dann die schönsten Bilder aussuchen.
Die Auswahl an Motiven ist nach Meinung von Manfred Müller riesengroß. Hannover sei schließlich die Stadt im Grünen. Die niedersächsische Landeshauptstadt verfüge über den größten Stadtwald in Europa. Und an Straßen, Wegen, Plätzen und Parks sind insgesamt 44.582 Bäume (31.12.2009) offiziell registriert. Manfred Müller: „Wir suchen Ihr persönlich schönstes Exemplar.“
Nach Angaben von Manfred Müller werden unter allen Einsendern die Reisen nach Brüssel und Berlin verlost. Darüber hinaus gibt es noch eine Familiensaisonkarte für das Naturbad in Hainholz und 50 Fotokalender zu gewinnen.
Wir freuen uns auf Ihre Baumbilder. Also: frisch ans Werk, Kamera geschnappt und los oder Fotoarchiv umgraben!!
Für Nachfragen steht Ihnen unserer umweltpolitischer Sprecher Manfred Müller unter der Rufnummer 0170 5636136 zur Verfügung.

Mittwoch, 22. September 2010

Ich bleibe, aber etwas mehr Anerkennung wäre dennoch angenehm!



Da irgendwie alle Leute vergessen, sich mal bei Cordula Lüdtke-Eichhorn aus der Glockseestraße und mir für unseren Einsatz zu bedanken, möchte ich nun in eigener Sache an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ich sehr intensiv auf die Fortentwicklung des Abholzstopps in der Calenberger Neustadt hingewirkt habe.
Welche zig Meinungsbildner in der letzten Zeit von mir e-mails bekamen, das grenzte an Kamikaze...
Während Lüdtke-Eichhorn den langen Weg durch die Institutionen wählte, war mir von vornherein klar, dass das nicht reichen würde.
Ich sprach mit Berufsschülern und Punks, mit Linken und Rechten, Hundbesitzern und Feierlustigen, mit Leuten von der Glocksee und meinen Nachbarn.
Meine Idee, sich an die Bäume zu ketten, wenn es so weit ist, das stieß bei den Leuten, denen ich es vorschlug, meist auf blanke Ablehnung.
Ein "Freund" äußerte sich zu meinen Freilichttheateralternativen abfällig mit einem beleidigenden "Schnaps-Idee".
Dabei bin ich doch seit 40 Jahren die Inhaberin der City-Zeitung und des Regional Medien Verlages, bin also wer, wenn man es so sagen will, sollte es zumindest sein.
Hätte er das bei einem anderen Zeitungsverleger oder Journalistenherren wie Conrad von Meding oder Architekt Grobe auch gesagt?
Es ist also gar nicht so leicht, hier im Viertel etwas für die Bäume zu tun.
Einer meiner größten Zeitungsinserenten setzte diesmal aus, ein herber finanzieller Verlust, aber ich habe trotzdem den Abholzstopp drin im Blatt, siehe www.city-zeitung.de, Archiv, während die Tages-Zeitungen zuvor nur "wohl abgewogen" berichtet hatten.
Viele politische Bewegungen von rot bis grün und Wochenblätter sind nun plötzlich auf den Karren aufgesprungen.
Gut so, aber etwas mehr Anerkennung für Einzelpersonen wie Cordula Eichhorn und mich fände ich doch angemessen.
Auf keinen Fall gehe ich mit Lug List in der Sache ins Rathaus.
Bin ja keine Masochistin.



Hier nichtsdestoweniger die neuesten Infos der Initiative:


Liebe Stadtteil-Initiative,


das Plenum Abholz-Stop21 diesen Montag in der Glocksee war gut besucht und es wurde intensiv diskutiert:
Es besteht die Möglichkeit, das Abholzen der Bäume tatsächlich zu verhindern!
Das Projekt stößt auf die Ablehnung der allermeisten Anwohner und Stadtteilbewohner:
Ohne dass ausreichend informiert oder gar gefragt wurde, sollen zwischen 300 bis 400 Bäume aus einem der dichtbesiedeltesten Gebiete der Stadt verschwinden; eine wichtige grüne Ausgleichsfläche
zu den angrenzenden Betonlandschaften.
Ein Abholz-Stop ist daher aus guten Gründen vernünftig und einstweilig sinnvoll!

-Thomas Ganskow von der BI 'Kein Calenbergerloch' beantragt als Anwohner eine Einstweillige Verfügung.

-Ludwig List bringt als Ratsherr der Stadt Hannover einen Dringlichkeitsantrag für einen Baustop in den Rat der Stadt ein:

Donnerstag, 23.9., 15:00, Neues Rathaus, Sitzungssaal;

Öffentlichkeit ist ausdrücklich erwünscht!

Was jeder tun kann:

Komm Freitag, den 24.9. um 17:30 zum Abholz-Stop Flashmob

Treffen am Glocksee-Ufer unterhalb der Spinnereibrücke!

Es gibt im Anschluss eine öffentliche Pressekonferenz auf der Limmerstraße, Höhe Leinaustraße und einen Umzug dorthin, um einen Aufmerksamkeitskorridor für die drohende Abholzung zu öffnen.

Bringt bitte Ketten mit für ein Fotoshooting "Anketten"!

Montag, 20. September 2010



Wie sagte Jutta Limbach, ehemalige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichtes, doch so richtig: auch die beste Verfassung wirkt nicht selbsttätig.
Sie bedarf loyaler Staatsbürger, die sie aktiv vollziehen.
Als soziales Bindemittel schafft zudem das aktive bürgerschaftliche Engagement den Humus für eine menschenwürdige Gesellschaft.


Dem ist nichts hinzuzufügen.

Kommen Sie heute abend 20 Uhr!

ins hannoversche UnabhängigeJugend-Zentrum-Glocksee zur Plenumssitzung in Sachen Abholzung der Bäume an der Ihme!
Alle sind herzlich eingeladen!
Die gerade erschienene neue Ausgabe der Ihme-City-Zeitung veröffentlicht zur Freude von Mensch, Tier und Pflanze den Aufruf der Bürgerinitiative Abholz-Stopp. ip-foto

Donnerstag, 16. September 2010

Vom "Linden-Park" zum Calenberger Loch

hallo freunde und aktivisten,

wird höchste zeit, sich mal wieder stärker zu engagieren. vorlagen dafür hat uns die verheerende schwarz-gelbe koalition wahrlich genug geliefert. und nicht nur die, also fangen wir doch direkt vor der eigenen haustür an, und zwar mit dem einzufordernden baustopp für das calenberger loch.
morgen und am montag gibt es dazu aktionen und treffen:

Freitag, 17.Sep, 17:30, Treffpunkt Glocksee-Ufer, Spinnereibrücke.
Wir laden ein zum Abholz-Stop Plenum: Montag, 20.Sep, 20:00, Cafe Glocksee


Infoblatt Abholz-Stop
Sofortiger Baustopp für das Calenberger Loch!
Im Oktober 2010 will die Stadt Hannover im Vorgriff auf das umstrittene Hochwasserschutzprojekt
Calenberger Loch am Ihmeufer/Glocksee 267 erhaltenswerte Bäume gegenüber dem Ihmezentrum
fällen lassen. Wir fordern: Bäume bleiben!
1. Sofortiger Baustopp für das Calenberger Loch!
2. Ein Moratorium bis ökologische Alternativen zur Sanierung der Altlasten gefunden sind!
3. Ein mit den Nachbargemeinden abgestimmtes Hochwasserkonzept!
4. Keine Abholzung der 267 Bäume!
Begründung in 13 Punkten: Das Calenbergerloch ist eine massive Fehlplanung!
1. Das "Hochwasserschutzprojekt" macht am Ihmeufer/Glocksee keinen Sinn (4 cm würde das Calenberger Loch bei einem Jahrhunderthochwasser HQ 100 den Wasserspiegel absenken);Hochwasserauffangbecken gehören vor die Stadt.
2. Bäume sind ein hervorragender Uferschutz, sie müssen bleiben! Gerade die Zerstörung natürlicher Uferlandschaften und die damit verbundene Erhöhung der Fließgeschwindigeit führen zum Effekt der Welle, die für katastrophale Überschemmungen maßgeblich ist.
3. Das Planfeststellungsverfahren des Projekts ist nicht abgeschlossen. Die Kosten drohen die bisher vorgesehenen Mittel bei weitem zu überschreiten.
4. Bisher gibt es nur eine unvollständige Planung der Sanierung der Altlasten. Es ist nur eine Abtragung von 4m Boden vorgesehen.
5. Es besteht die große Gefahr der Vergiftung des Grundwassers mit Zyanid (Cyclon B), Phenolen und PCBs aus den 7m tiefliegenden Fundamenten des ehem. Gaswerkes.
6. Es besteht während der Bauarbeiten und danach die massive Gefahr der Vergiftung des Flusswassers durch Ausspülung, verbunden mit dem Absterben der wieder vorhandenen Fischarten.
7. Die 267 erhaltenswerte Bäume sind Nistgebiete für sieben geschützte Fledermausarten, die auf der Roten Liste stehen.
8. Die unmittlelbar betroffenen Anwohner lehnen in großer Mehrheit das Projekt ab.
9. Die Stadt Hannover und deren Mandatsträger haben gegenüber ihren Bürgerinnen & Bürgern eine Fürsorgepflicht, Schaden von ihnen abzuwenden.
10. Der Kinderspielplatz-Glocksee darf nicht abgerissen werden, da keine entsprechende Ausgleichsfläche für den Kinderspielplatz in der Planung auftaucht.
11. Die Grünanlagen mit Bäumen sind eine wichtige Ausgleichsfläche zum Ihmezentrum, quartiersnahe Ausgleichsflächen bei Abriss des Ihmeufers stehen nicht im Plan.
Ein Großteil der Stadteilbevölkerung lehnt die Abholzung des Glocksee-Parks daher ab!
12. Ein Weiterer Verlust von grüner Ausgleichsfläche zum notwendigen Neubau des Krankenhaus Siloah, wo bereits zahlreiche Bäume am Ihmeufer gefällt werden, darf nicht stattfinden.
13. Ein schlechter Scherz: Nachdem die Carlyle-Group das Ihmezentrum in "Lindenpark" umbenannt in eine düstere Bauruine verwandelt hat, soll auch noch der echte Park abgeholzt werden?
Der Stadteil sagt Nein! Die Bäume bleiben! Keine Abholzung am 3. Oktober und auch nicht später!
Wir rufen auf zum zweiten Abholz-Stop-Flashmob: Die Bäume bleiben!
Freitag, 17.Sep, 17:30, Treffpunkt Glocksee-Ufer, Spinnereibrücke.
Wir laden ein zum Abholz-Stop Plenum: Montag, 20.Sep, 20:00, Cafe Glocksee
herzlichst Eure Stadtteilinitiative Abholz-Stop

Keine Abholzung von 267 Bäumen im „Calenberger Loch“!

Mitgliederversammlung der Partei Die Linke.
Region Hannover fordert Baustopp für das Calenberger Loch!
Dringlichkeitsantrag im Rat der Stadt Hannover!

Die Kreismitgliederversammlung der Partei DIE LINKE. Region Hannover hat am letzten Wochenende nach intensiver Debatte einen sofortigen Baustopp für das „Calenberger Loch“ beschlossen.

In dem Antrag wird ein Moratorium für ökologische Alternativen zur Sanierung der Altlasten gefordert. Desweiteren mahnt DIE LINKE.Region Hannover ein mit den Nachbargemeinden abgestimmtes Hochwasserkonzept an.

„DIE LINKE, attac und die Bürgerinitiative gegen das Calenberger Loch rufen für Freitag den 17. September zu einem Flashmob „Keine Abholzung der 267 erhaltenswerte Bäume um 17.30 (

Samstag, 11. September 2010

Ich bleibe!

Am Montag, 13.September, schon war das Geld bei der Stadt vorhanden, die folgenden am letzten Wochenende angeklebten Plakate durch das Grünflächenamt einsammeln zu lassen:





Je maintiendrai - I will maintain - Ich werde beharren,

dieser Wahlspruch der Niederlande aus dem Hause der Oranier könnte auch der Wahlspruch der Bürgerinitiative sein, die sich ab sofort jeden Freitag um 17.30 Uhr in der Nähe der über 200 Bäume treffen wird, die wegen angeblichen Hochwasserschutzes jeden Augenblick abgeholzt werden.

Letzten Freitag bekam jeder Baum das Schild "Ich bleibe", damit auch den Vorüberradelnden bewusst wird, was hier läuft.

Denn alle bisher von der Stadt konzipierten Piazzas wie der Steintorplatz zum Beispiel, oder auch die vor der Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis, haben überhaupt nicht funktioniert.
Wir sind hier nämlich nicht in Italien, in historischen Städten, nach deren fröhlicher Kommunikation die Toskana-Fraktion dürstet(und im übrigen hat die dortige Mafia dem längst inzwischen den Garaus gemacht).

Mitte der Woche rief Umwelt- und Wirtschaftsdezernent (die Kombination muss ihn doch eigentlich zerreißen...) Mönninghoff an:

M: Es geht nicht anders, es muss sein.

ich: Lassen Sie sich was einfallen.

M: Sonst steht die ganze Südstadt unter Wasser.

P: Und die teuren, viel zu dicht am Deich gebauten Luxushäuser in Ricklingen, nicht wahr?
Auch gibt es keinen zweiten Bau in Hannover, der so steil am Wasser gebaut ist wie das als Flaschenhals (für den Abfluss vom Schnellen Graben) wirkende Ihme-Zentrum.

M: Sie können ja das Ihme-Zentrum abreißen, dann haben Sie 400 Eigentümer gegen sich.
(der Mann hat Ideen...)


P: Das habe ich sowieso schon.
Wir haben hier eine grüne Lunge ohne Lobby.
Versuchen Sie doch mal, am Rand der vornehmen Heiligen Kuh Eilenriede so viele Bäume abzuholzen.

M: Wir haben dorthin schon Wasser geleitet, da standen dadurch einige Keller unter Wasser.

P: Aber es ist doch schon ein Super-See im Gespräch, der Lago Grobe...

M: Die Pläne sind völlig illusorisch.
Auch mir tut die Abholzung in der Seele weh, glauben Sie mir das.
Aber es geht nicht anders.

P: Ich bedanke mich für den Anruf.