Stellen Sie sich vor, das Wasser aus Ihrer Leitung ist vergiftet. Sie trinken es und werden krank; Sie gießen Ihre Pflanzen und verseuchen den Boden. Genau das erlebte Michael Hickey in Hoosick Falls, New York – ohne es zu wissen. Als immer mehr Menschen in seiner Umgebung erkrankten, ließ er sein Leitungswasser testen. Das Ergebnis: hohe Konzentrationen von PFAS, sogenannten Ewigkeitschemikalien. Ausgehend von diesem Fall zeichnet die Investigativjournalistin Mariah Blake in »Die Vergiftung der Welt« einen globalen Skandal nach, packend erzählt wie ein Thriller. Denn die Chemieindustrie wusste früh um die Risiken – und verschleierte sie skrupellos. Heute finden sich PFAS weltweit: in Böden, Gewässern, im menschlichen Körper. Wer verstehen will, wie es so weit kommen konnte und was jetzt zu tun ist, sollte diese beeindruckende Recherche lesen. »Ein Hammer-Buch!« sagt auch Deutschlandfunk Kultur. (erschienen im ÖkomVerlag)
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