Mittwoch. 4. März: „Die Stadt+Die Clubs“: Jede Stadt besitzt einen eigenen Sound. Dieser Sound speist sich dabei nicht nur aus den Acts vor Ort sondern wird geprägt von der jeweiligen Clubszene. Linus Volkmann spürt jener Szene nach. Was hat der konspirative Sponti-Charme der Batschkapp aus Eschersheim (in der einst noch Joschka Fischer den Türsteher gab) noch mit der heutigen Halle in der Gwinnerstraße von Seckbach gemein? Und sind die Spuren von Frankfurt als Stadt der Techno-Revolution (Omen, Dorian Gray, Cocoon Club) wirklich verwischt, oder führen sich einfach an Orten wie dem MOMEM fort? Clubleben aber auch Clubsterben wird Thema eines kurzweiligen Votrags sein. Wie klingt Frankfurt? Volkmann, Autor und Journalist, wurde in Frankfurt geboren und ließ die Mainmetropole dann aber für zwei Jahrzehnte hinter sich, um als Redakteur in Köln zu arbeiten. Während der Pandemie kehrte er zurück nach Frankfurt – und staunte nicht schlecht über die Verfasstheit der Ausgehkultur. Texte von Linus Volkmann finden sich unter anderem bei spiegelonline, Die Zeit, Musikexpress, Rolling Stone. Für das neo-magazin royale von Jan Böhmermann konzipierte er den Beitrag „Eier aus Stahl – Max Giesinger und die deutsche Industriemusik“, das dereinst in den Song „Menschen, Leben, Tanzen, Welt“ mündete und einen Grimme-Preis erhielt.
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