Zweibrücken/Landstuhl. Ein Sprecher Gewerkschaft der Polizei sprach in die Kamera, das Totschlagen des Zugbegleiters zeige die wachsende Aggression gegen Uniformen und deutete damit dämagogisch im Sinne der Staatsgewalt die Eskalation im Regionalzug um. Dort sollte ein griechischer, in Deutschland nicht gemeldeter, Passagier ohne Ticket den Zug verlassen. Der Totschlag ereignete sich aber wohl kaum gegen die Uniform, wenn auch ein "Gewaltforscher" dies im ZDF ebenfalls nahelegt. Für tausende Zugbegleiter sind Beleidigungen und andere Aggressionen Alltag.
So läuft es normalerweise: Die Zugbegleiter verlangen den Personalausweis, tippen dessen Daten in ihre Elektronik ein, die eine 60-Euro-Strafrechnung ausdruckt. Nach ein paar Wochen kommt dann eine Mahnung mit 30 € Aufschlag und Androhung von Zinseszinsen und möglicher weiterer Rechtskosten von Riverty, die auch für Amazon das Inkasso abwickeln.
Wieviel oft sehr junge Fahrgäste im Zug bereits zusammengeschlagen wurden, gibt's darüber eine Statistik? Ich kenne den Fall eines Pendler-Schuljungens. Und auch die Antifaschistin Jutta Ditfurth bekam eine Eisenstange in der Bahn auf den Kopf, was zu Gehirnerschütterung und Traumata führte...ip

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