Mittwoch, 22. Juni 2011
Schaumburg, kehre wieder!
Man traf sich dazu an der Großen Bepissbaren, wie der Volksmund die tags zuvor ausnahmsweise (für diesen Anlass?), stets neben der Fäkalfunktion auch noch über und über mit Graffiti übersäten, Skulptur am Ende der Calenberger Straße nennt.
(Genau an der Stelle stand übrigens noch vor 40 Jahren eine wundervolle Laves-Villa, in der zeitweilig die City-Bau KG logierte, die das Ihme-Zentrum baute, und die sang- und klanglos abgerissen wurde.)
Cordula Lüdtke-Eichhorn von der Bürgerinitiative monierte zu Recht, dass in den dort gezeigten Plänen alle Bäume grafisch in gleicher Größe dargestellt waren, auch die Neuanpflanzungen. Doch nicht nur diese Strategie sorgte für Verwirrung. Teilweise waren bestehende Baumgruppen völlig weggelassen, andere nur angedeutet, hingegen romantisierende Blumenfelder (Scilla usw.) eingezeichnet.
Mit solchen Zeichnungen war wohl auch der ehrwürdige Rat der Stadt "überzeugt" worden.
Hilfesuchend wandte ich mich noch am gleichen Tag an Dieter Prokisch (CDU) vom Bezirksrat Mitte, da Rot-Grün ja diese Pläne problemlos durchgewinkt hatte. Er stellte in Aussicht, einen Anwalt einzuschalten, um der Stadtverwaltung Täuschung nachzuweisen.
Ein Gang des Amtes mit uns Betroffenen führte nicht etwa zu dem reichen Baumbestand am Ihme-Ufer, sondern zu einigen kranken Exemplaren am Spielplatz.
Wer in Ruhe einen Blick auf die asymmetrisch zueinander liegenden, scharfen Winkel der geplanten Wälle wirft, der fällt nur noch zu flehen ein: "Schaumburg - kehre wieder". Denn der geniale hannoversche Gartenbaumeister würde sich im Grabe umdrehen, wenn er diese Planung zu Gesicht bekäme, die doch gar nicht so weit entfernt von seinem Landschaftsgarten Georgengarten stattfindet, wo die Klaffke-Lobby gemeinsam mit mir um jede Eckenrundung gerungen hat.
Eine Amts-Vertreterin erklärte die jedem Formgefühl entgegengesetzt angeordneten Winkelmauern mit der Begründung, ein Abfluss im Waschbecken dürfe auch nicht halb mit einem Stöpsel verstopft sein. Ein verfehlteres Beispiel habe ich selten gehört. Ingeburg Peters
Freitag, 17. Juni 2011
Spenden Sie für Hannover!

historie: Stadtbaurat Bodemann versuchte beim auftakt der ihme-vorlandabgrabungen zu nachtschlafender Zeit einen bekannten hannoverschen Musiker zu überzeugen, seinen protest gegen die baumfällungen aufzugeben. zur unterstützung brachte er eine spezialeinheit der polizei mit. niemand kann also sagen, bei der stadtverwaltung würde nicht hart gearbeitet.
ip-foto
aktueller stand: die stadt hannover kommt nicht hin mit den abermillionen der glockseeabgrabung. in sengender sonne vergiften sich die arbeiter dort und der gesamte stadtteil leidet.
deshalb: Spenden Sie! geben Sie, was Sie entbehren können! das geld wird an den stadtkämmerer weitergeleitet!
gerhard adrian vom deutschen wetterdienst forderte mehr kühlende und schattenspendende grünflächen in den innenstädten, wenngleich sie auch nicht über nacht eingerichtet werden könnten.
nein, über nacht hat die stadt hier hunderte bäume verschwinden lassen und derzeit geht es weiter. mit ppp, also public private partnership, hat man den stadtteil ihme-zentrum ruiniert. ein ehemaliger kulturdezernent verdingte sich bei pricewaterhousecoopers. undsoweiter, überall die blanke not, wenn man von den satten pensionen absieht.
SPENDEN SIE! denn wir wollen WAHRHEIT! ip
Montag, 13. Juni 2011
Von wegen böse Bio-Sprossen...
Quelle: Springer-Verlag, Heidelberg
Donnerstag, 9. Juni 2011
Ankündigung:

TICKETS UND WEITERE INFORMATIONEN
Mittwoch, 8. Juni 2011
Fast 28% der Führungskräfte sind weiblich -
*********** - Höchststand in 2010 *********** WIESBADEN -Fast 28% der Führungspositionen in privaten Unternehmen in Deutschland sind mit einer Frau besetzt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Ergebnissen des Mikrozensus mitteilt, stieg der Anteil weiblicher Chefs in den letzten Jahren an und erreichte im Jahr 2010 mit 27,7% einen neuen Höchststand. Dennoch ist der Frauenanteil an Führungspositionen noch immer deutlich niedriger als der Anteil der weiblichen Beschäftigten insgesamt (45,6%). Weibliche Führungskräfte sind vor allem in kleineren Betrieben präsent: In Betrieben mit bis zu 49 Beschäftigten waren 35,0% der Führungspositionen mit einer Frau besetzt, in Betrieben mit 50 und mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern waren es dagegen nur 23,4%. Insgesamt waren Frauen im Top-Management seltener anzutreffen als auf der zweiten Führungsebene (24,2% gegenüber 28,8%). Den größten Seltenheitswert haben Frauen in der ersten Führungsebene größerer Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigen: hier liegt ihr Anteil bei 16,9%. Bei jüngeren Führungskräften liegt der Frauenanteil deutlich höher als bei älteren: Knapp 38% der Führungskräfte im Alter bis 39 Jahre waren weiblich - ab 40 Jahren und älter waren es lediglich rund 22% der Führungskräfte. In den letzten fünfzehn Jahren besetzten immer mehr Frauen Führungspositionen. Seit dem Jahr 1996 ist der Frauenanteil in Führungspositionen von 21,8% um knapp 6 Prozentpunkte angestiegen. Der Anstieg an weiblichen Führungskräften insgesamt fiel zwar stärker aus als beim Frauenanteil an allen Beschäftigten, blieb aber doch moderat. Den größten Zuwachs im Zeitverlauf gab es in größeren Betrieben mit 50 und mehr Beschäftigten. In kleineren Betrieben konnten weibliche Führungskräfte nur leicht zulegen, hier war das Ausgangsniveau allerdings auch höher. Die Ergebnisse basieren auf einer Analyse der Berufsangaben im Mikrozensus. Weitere Ergebnisse und Hintergrundinformationen finden sich im Beitrag "Frauen in Führungspositionen" in der Zeitschrift Wirtschaft und Statistik, der im Internetangebot www.destatis.de im Bereich Publikationen abgerufen werden kann. Eine zusätzliche Tabelle bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.
Montag, 6. Juni 2011
Neuer Förderpreis Depression bei Kindern und Jugendlichen
|
Vier Millionen Depressive in Deutschland - das kann nicht nur am Fernsehprogramm liegen! |
Carlsson Wedemeyer-Förderpreis der Stiftung DeutscheDepressionshilfe 2011
Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe fördert versorgungsnahe Forschung zu Depression bei Kindern und Jugendlichen mit einem Preis
Der Carlsson Wedemeyer-Förderpreis der Stiftung Deutsche Depressionshilfe (Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Ulrich Hegerl) wird im Jahr 2011 zum ersten Mal vergeben. Ausgezeichnet werden wegweisende wissenschaftliche Anträge aus klinischer und psychosozialer Forschung zu depressiven Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen.
Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe möchte mit diesem Preis Forschungsvorhaben zur optimierten Behandlung und Versorgung depressiv erkrankter Kinder und Jugendlicher fördern, auszeichnen und hervorheben. Der Preis soll als Anschubfinanzierung für das vorgeschlagene Projekt dienen.
Der Carlsson Wedemeyer-Förderpreis der Stiftung Deutsche Depressionshilfe ist mit 10.000 Euro dotiert
Der Preis wird am 2. Oktober 2011 in Leipzig im Rahmen des von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe veranstalteten „1. Patientenkongresses Depression“ verliehen.
Das Preisgeld ist gebunden an die Erforschung der Krankheit Depression bei Kindern und Jugendlichen. Teilnahme- und vorschlagsberechtigt sind Wissenschaftler aller interessierten Disziplinen sowie Mitglieder von wissenschaftlichen Institutionen und Fachgesellschaften.
Über die Zuerkennung des Preises entscheidet ein fünfköpfiger Ausschuss aus Mitgliedern der Stifter, des Vorstandes und der Geschäftsführung der Stiftung Deutsche Depressionshilfe; sie erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges.
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung bis zum 15. August 2011 in elektronischer Form (pdf-Datei) an die Stiftung Deutsche Depressionshilfe mit folgenden Unterlagen: Kurzfassung des geplanten wissenschaftlichen Projektes (max. 10 Seiten), die den Forschungsansatz, die Behandlungsziele und den Projektplan skizziert, wissenschaftlicher Lebenslauf und Publikationsverzeichnis optional).
Kontakt:
Frau PD Dr. Christine Rummel-Kluge Geschäftsführerin der Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Semmelweisstraße 10, 04103 Leipzig Tel.: 0341/972 44 93, Fax: 0341/972 45 99
info@deutsche-depressionshilfe.de http://www.deutsche-depressionhilfe.de/
Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Depression erforschen – Betroffenen helfen – Wissen weitergeben
Ziel der Stiftung Deutsche Depressionshilfe (Nachfolge des Kompetenznetzes Depression, Suizidalität) ist es, einen wesentlichen Beitrag zur besseren Versorgung depressiv erkrankter Menschen und zur Reduktion der Zahl der Suizide in Deutschland zu leisten.
Forschungsförderung und Aufklärungsaktivitäten zum Thema Depression sollen dazu beitragen, Betroffenen zu einer optimalen Behandlung sowie mehr Akzeptanz in der Gesellschaft zu verhelfen.
Samstag, 4. Juni 2011
Killervirus-Gedanken zum Sonntag von ip
Es lastet eine bedrohliche Stille auf der blauen Stunde, die sich gerade anschickt, zu erblauen. Die weißen Fenstersimse der Häuser treten leuchtend hervor, rahmen Alltags-Szenen ein. Regelmäßigkeit, Rhythmus und Maß sind die Gesetzmäßigkeiten des Lebens.
Die Menschen haben Beine zum Laufen, Lungen zum Atmen, sie haben modernste Herzschrittmacher und Defibrilatoren. Der Herzschrittmacher gibt einen kräftigen Impuls, sollte das Herz aufhören zu schlagen.
Die Warze aber an der Hand wandert durch das ganze Land.
Eine Zellstörung hat den Daumennagel eingekerbt? Welche anderen Störungen mögen sich gerade im Körper vollziehen? Dies Flirren im linken Auge. Dieses die Adern durchrollende Frösteln. Wann gerät alles völlig außer Kontrolle? Killervirus-Terror?
Die Fingernägel als rudimentäre Krallen zum Aufkratzen des Erdreiches wachsen und wachsen wie beim Struwelpeter. Da sezieren Chirurgen den Menschen und müssen sich durch einen Wust von synergetischen Geweben hindurcharbeiten, um an Stellen zu gelangen, die keinesfalls so säuberlich geordnet vor ihnen liegen, wie in den farbenfrohen anatomischen Abbildungen geschildert.
Der Chip unter der Haut, bei den Tieren ist er schon selbstverständlich. Wenn wir unsere Zukunft sehen wollen, brauchen wir eigentlich nur dort gucken: bei der „Nahrungsmittelproduktion“. Da wird bald ein fachMann seine Besamungsspritze nehmen, in die Fertilitätsfrau einführen und die Frau in ihren fruchtbaren Tagen besamen.
Die Welt ein Produktionsbetrieb, Kinder und Beziehung ein Hobby, das man aufsteckt, wenn es lästig wird.
Das politische Programm der Punks hat es schon gefordert: Sich prügeln als Freizeitspaß wird modern. Die Punks haben nämlich sehr intelligent erfasst, dass Männer ein Testosteron-Problem haben. Einen Bezirk für Messerstechereien schaffen, für sinnvolle stressabbauende Freizeitbeschäftigung. Duelle, Ringkämpfe auf eigene Verantwortung, am Eingang zu unterzeichnen. Der Körper als Hormon-Hobby.
Der Mensch hat sich evolutionär zum Aufrechtgehen entwickelt. Jetzt steht er an der Schwelle zur Kooperation mit der (Gentechnik?)-Maschinerie, die Maschine wird zum Körperteil, wie Marshall McLuhan dies schon vorausgesehen hat.
Eine Säuferleber wird ausgetauscht, der Speck abgesaugt, die Falten unterspritzt, Körperdesign, Gehirnenhancement, Optimierung allenthalben. Um welchen Preis? Das Altwerden, das Sterben, der Tod dekonstruiert den Körper. Die Technik konstruiert ihn wieder neu, die Gen-Technik züchtet Herzmuskelzellen. Die Schweine geben ihre Organe. Geben auch Sie Sau die Ihren! wird derzeit von offizieller Seite massiv Mildtätigkeit reklamiert, wenn auch in eleganteren Formulierungen. Ich will aber meine Milz behalten....das macht mich sicher bald erneut zur Dissidentin. ip
