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Mittwoch, 22. Oktober 2025

Klimawandel und Senior:innenarbeit

"ffm. Unter dem Titel „Klimawandel und Gesundheit: Herausforderungen und Chancen in der Senior:innenarbeit“ startet das Gesundheitsamt Frankfurt am Main eine gezielte Fachkräfteschulung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Interessierte in der Seniorinnen- und Seniorenarbeit. Damit werden die Auswirkungen des Klimawandels auf Gesundheit und ältere Menschen thematisiert und praxisnahe Handlungsmöglichkeiten vermittelt. „Wir sehen klar: Der Klimawandel ist keine abstrakte Zukunftsvision mehr, sondern betrifft schon heute Gesundheit und Lebensqualität – insbesondere älterer Menschen“, erklärt die Projektleiterin Dr. Manuela Schade. „Mit dieser Schulung möchten wir Fachkräfte befähigen, in ihrer täglichen Arbeit mit Senior:innen klimabezogene Risiken früh zu erkennen und zugleich Chancen für gesundheitsförderndes und ressourcenbewusstes Handeln zu nutzen.“

Extreme Wetterlagen wie anhaltende Hitze oder Starkregen nehmen deutlich zu und damit wachsen auch die Anforderungen an Gesundheitsschutz und Prävention in der Stadt. Die ersten bereits ausgebildeten Klimalotsen des Gesundheitsamtes vermitteln bereits Wissen über Klima und Gesundheit, etwa wie sich Menschen bei Hitze schützen oder klimafreundlich ernähren können. In einem weiteren Schritt erfolgt ein Angebot für Fachkräfte, die sich speziell an Personen richtet, die hauptamtlich oder ehrenamtlich in der Seniorinnen- und Seniorenarbeit tätig sind – denn ältere Menschen sind besonders betroffen und benötigen oft individuelle Begleitung bei klimatischen Veränderungen.

Die Schulung findet am Montag, 10. November, von 9 bis 16 Uhr im Gesundheitsamt Frankfurt in der Breite Gasse 28 statt. Die Schulung richtet sich an Fachkräfte in der Seniorinnenarbeit, hauptamtlich und ehrenamtlich, sowie weitere Interessierte. Die Anmeldung ist bis Mittwoch, 5. November, unter Online-Terminbuchung von Gesundheitsamt möglich.

Die Fachkräfteschulung vermittelt unter anderem:

Die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels bei älteren Menschen wie zum Beispiel Hitze, Luftqualität, psychische Belastung.

Chancen durch präventive und resilient ausgerichtete Seniorinnen- und Seniorenarbeit

Praktische Handlungsmöglichkeiten wie zum Beispiel klimafreundliche Ernährung, Bewegung, angepasster Wohnraum, Umgang mit Extremwetter.

Sensibilisierung für vulnerablere Gruppen inklusive interkultureller Ansätze – gemäß dem Ansatz der Klimalotsinnen und -lotsen zur niedrigschwelligen Information.

Aufruf zur Teilnahme

Die Veranstaltung bietet eine gute Gelegenheit, sich fachlich den neuen Ansprüchen entsprechend weiterzubilden, Netzwerke in der Seniorinnen- und Seniorenarbeit aufzubauen und einen Beitrag zur Klimaanpassung im Gesundheitsbereich zu leisten. Interessierte werden gebeten, sich zeitnah anzumelden, da die Plätze begrenzt sind. Kontakt für die Anmeldung: Gesundheitsamt Frankfurt am Main, E-Mail gbe@stadt-frankfurt.de"

(Anmerkung: Das DRK Region Hannover ist bis Ende November mit Hausnotruf-Vermittlung ausgebucht...) 

meinen Dank, bei dieser Gelegenheit erneut, an Linguistin Prof. Dr. Luise Pusch (Hannover/Boston) für die unermüdliche jahrzehntelange Arbeit an der verbalen Sichtbarmachung von Frauen, die jetzt endlich, wie bei Senior:innen, greift. ip) 

Freitag, 12. März 2021

Home-Office Training für Zwischendurch

 Schau dir "Für Großeltern - Mu Yuchun Morgen Training für die Gesundheit" auf YouTube an youtu.be/PS0elRS8xkU Dobre Djin, die schöne Lena lernte in #Odessa, #Ukraine, Übungen, die heute gut für #homeoffice und #homeschooling zu brauchen sind. Und auch für ihre ebenso schöne Mutter. Lena wohnt inzwischen in Garbsen bei #Hannover. Ip


Mittwoch, 29. März 2017

Gesund leben mit 14 hauptallergenen?

Heute in der Kantine Oberfinanzdirektion Hannover: beispielsweise Schweineschnitzel mit metaxasosse+pommes.
Insgesamt im Speiseplan 14 Hauptallergene:glutenhaltige getreide, Krebstiere, Eier, Fische,Erdnüsse, Sojabohnen, Milch, schalenfruechte,Sellerie, senf, sesamsamen,Schwefeldioxid&Sulfate, lupinen,Weichtiere

Heute Baguette mit Thüringer #Mett+Zwiebeln 1,60€ in Cafeteria #HAZ,#NP, #Bild,#Landlust,#BildderFrau. Morgen #Schinkenrührei.#Gesund leben?

Sonntag, 18. Oktober 2015

Ein Bad in Waldluft

Der Herbst eignet sich hervorragend für Waldspaziergänge. Koreanische und japanische Arbeitsgruppen haben die Auswirkungen von Ausflügen in den Wald auf unsere körperlichen und psychologischen Funktionen untersucht. Im Japanischen spricht man von Shinrin-yoku (森林浴), was "Bad in der Waldluft" bedeutet. Das Baden in der Waldatmosphäre senkt die Bildung von körpereigenem Cortison. Dies Hormon wird unter anhaltender Anspannung gebildet. Es ermöglicht uns, eine Anspannung über längere Zeit aufrechtzuerhalten. Allerdings wird in Stresssituationen so viel davon gebildet, dass wir danach nicht mehr abschalten können und der Schlaf gestört ist. Das Waldbad fördert die innerliche Entspannung, senkt Puls und Blutdruck. Es bessert auch Ängste, Ärger und Depressionen und hebt das Selbstwertgefühl. Beim Bad im Wald werden vermehrt Killerzellen gebildet - die Zellen, die sich über alles hermachen, was nicht in unseren Körper gehört. Es wird so das Immunsystem gestärkt. Dieser Effekt hält für 7 Tage messbar an. Das Hormon Adiponectin wird vermehrt ausgeschieden, was der Fettleibigkeit, der Arterienverkalkung und der Zuckerkrankheit entgegenwirkt. Die Entspannung setzt bereits nach 5 Minuten im Wald ein. Führt der Weg an einem Bach oder einem See entlang, vergrößert sich der Effekt. Spaziert man stattdessen die gleiche Zeit durch eine Stadt ohne Bäume, kommt es nicht zu diesen positiven Effekten auf Körper und Seele. Das Wandern bietet sich dafür an, es gemeinsam mit dem Partner, der Familie oder Freunden zu veranstalten. Man hat so die Gelegenheit, wieder einmal miteinander zu klönen und dies mit der Förderung der Gesundheit zu verbinden. Eine Brotzeit im Freien fördert zusätzlich die Geselligkeit. Manche Psychologen postulieren, dass gute Freunde wichtiger sind als gesundes Essen. Ein Spaziergang von 1 Stunde über 4 km verbraucht ungefähr 240 Kilokalorien. Joggt man diese Strecke in ½ Stunde, so verbraucht nur etwa 80 Kilokalorien mehr. Wer also mehrere Stunden wandert, verbraucht mehr Energie, als ein Jogger in 1 Stunde. Man sieht sich im Wald - und schlechtes Wetter sollte angesichts der heute angebotenen Funktionskleidung keine Ausrede sein!

Dr. med. Klaus Borcherding,Hannover
Facharzt für Innere Medizin Homöopathie Umweltmedizin Präventivmediziner DAPM Stresstherapeut MMS

Montag, 31. Januar 2011

Patientenberatung stärkt Patientenrecht

Hannover/Berlin 28.01.2011
Die Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Hannover-Süd, Dr.Ursula von der Leyen, begrüßt die unabhängige Patienteninformation und -beratung als neue Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.
Die unabhängige Patienteninformation und -beratung ist seit vielen Jahren tätig, ihr Beratungsbetrieb ist nun neu organisiert worden. Die unabhängige Beratungsstelle wird als ein neues Angebot in die Liste der Regelleistungen der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen. Ziel ist es, die Versicherten in allen Fragen rund um die gesundheitliche Versorgung zu informieren.
Die Patientenberatung soll damit Transparenz für Versicherte über Leistungen der Krankenkassen schaffen.
In 21 Städten Deutschlands wird dafür eine regionale Beratungsstelle eingerichtet. „Ich freue mich, dass Hannover zu den Städten mit einer eigenen Beratungsstelle für unabhängige Patienteninformation und -beratung gehört“, sagt von der Leyen. Auf die Bedürfnisse von Ratsuchenden mit Migrationshintergrund oder mit Handicap wird
besonders eingegangen: Sie können auf Dolmetscher zurückgreifen und die Beratung wird barrierefrei angeboten.
Die Abgeordnete über das ausgebaute Angebot: „Die unabhängige Patienteninformation und -beratung ist ein wirksames Mittel, um die Patientenrechte zu stärken. Informierte Versicherte bewegen sich als Partner im Gesundheitssystem besser.“
Die regionalen Beratungsstellen werden ab April 2011 ihren Betrieb aufnehmen. Die kostenfreie Hotline steht den Patientinnen und Patientinnen in Kürze zur Verfügung. Die Nummer lautet: 0800 011 77 22.

Dieser Artikel ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.

Freitag, 7. Januar 2011

vorsätze zum neuen jahr?

vor längerem rief mich eine bekannte künstlerin an, ich wolle doch sicher auch nicht alt werden, sie hätte da super vitamine im nebenerwerb zu verkaufen.
ich erwiderte zu ihrer offensichtlichen verblüffung, ich wolle aber alt werden.
der doppelsinn dieser äußerung geht mir erst jetzt auf, nachdem ich von gefährlichen auswirkungen bei vitamin-überdosierung gelesen habe.

letztes jahr hatte ich auch ein ausführliches gespräch mit einer professorin für immunologie über gesundheit.
sie riet zu regelmäßigen impfungen, vor allem gegen grippe und lungenentzündung (pneumokokken).
das lässt mein homöopath nur bedingt gelten, die impfungen hätten teilweise kaum wirkung, für diese krankheiten gäbe es effektive behandlungsformen, die eine impfung unnötig machen.

Die Professorin spricht von einem erheblich erhöhten Lebensalter, wenn wir mindestens 1,2 Liter Wasser täglich zu uns nehmen, um die Nieren gesund zu erhalten, Hydrocarbonate wie Fett, Zucker und Weißmehlprodukte meiden, stattdessen aus Gemüse(insbesondere rotem und grünem)sowie Früchten und etwas weißem Fleisch die Proteine und Antioxydantien beziehen. Täglich einen Viertel-Teelöffel Olivenöl dazu. Und grüner Tee sei ein geeignetes Entspannungsmittel.
Sie empfiehlt, in fortgeschrittenem Alter "Über-50"-Pillen nehmen, insbesondere um die B-Vitamine zu ergänzen, weil das Gehirn schon ab dem 24. Lebensjahr abbaut.
Und Frauen sollen ihre Knochendichte überprüfen lassen, Calcium zur Vorbeugung von Osteoporose einnehmen.
Außerdem müsse der Kreislauf dreimal wöchentlich 20 Minuten in Schwung gebracht werden, um den Blutdruck zu senken.

Aber dann: feel happy!!!

Mein Homöopath sagt dazu, Vitamin-Mangel müsse gezielt durch Blutuntersuchung festgestellt, könne nicht durch ein Gießkannenprinzip behoben werden.

ich schaute im internet unter antioxydantien nach, und fand, dass kaffee(ausgerechnet) ein sehr leistungsfähiges antioxydantium ist. seltsam, von narkotika hatte sie abgeraten.

die sache mit dem erhöhten lebensalter hängt wohl auch mit den kürzlich entdeckten telomeren zusammen (bis zu 250 jahre soll unser leben bald währen können), jenen gen-endungen, die wie schnürsenkel im laufe des lebens aufribbeln und neuerdings durch gute ernährung und telomerase-hormone wieder geflickt werden können sollen. das erklärt auch den hype mit nabelschnurblut, die jagd nach stammzellen.

ich fragte sie noch, warum männer eigentlich so aggressiv sind.
auch das zeichnete sie kurz und bündig auf: der weg vom mandelkern beim mann ins nervensystem sei kürzer als bei der frau, deren impulse viele regionen durchlaufen, ehe sie handelt.
die evolution hätte es so eingerichtet, um die 9 monate lang schwangere mutter mit dem empfindlichen embryo zu schützen, danach ist die gelingende aufzucht des kindes zehn weitere jahre lang angesagt; das menschliche kind sei im grunde erst mit 24 jahren wirklich erwachsen. seine eigene beste zeit zur fortpflanzung sei die vom 25. bis 35. lebensjahr.


Ein Freund von mir besuchte in seiner Jugend mal eine Grotte in Italien, der Wunscherfüllungsqualitäten nachgesagt wurden. Er fragte sich dort, was das höchste Gut sei, und kam auf die Gesundheit; wünschte sich also dort Gesundheit, die auch bis zu seinem 70. Lebensjahr anhielt.
Dann aber erwischte ihn ein schwerer Herzinfarkt, der ihn schlagartig um 20 Jahre älter machte.

Soweit das Thema Vorsätze. Darauf erstmal ein Croissant.ip

Montag, 3. Januar 2011

neujahr, teil 3: knaller

grad traf ich eine geschäftsfrau in der hannoverschen calenberger straße.
ich sagte "Sie sehen wirklich gut aus".
"hab mich etwas zurecht gemacht", erwiderte sie.
"ich war aber im krankenhaus wegen magengeschwüren und gallensteinen.
morgen wird mir die galle entfernt.
man soll auch ohne leben können."
"und wie kommt es dann zu dem guten aussehen, als seien sie vier wochen in urlaub gewesen?".
"naja, 18 kilo abgenommen, diät-limonade, frischkost. manchmal muss eben erstmal ein knaller passieren..." ip

Sonntag, 12. Dezember 2010

Verlosung eines Wohlfühlpakets




Wenn Sie das beschriebene Wohlfühlpaket gewinnen wollen, schreiben Sie bitte eine e-mail an info@city-zeitung.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Gesund und Entspannt - mit Ayurveda durch die kalte Jahreszeit


Praxis Kalayu in Bredenbeck: Ayurveda-Winter -Wohlfühlpaket zum Kennenlernen


Der Winter kam in diesem Jahr noch früher und mit unerwarteter Heftigkeit. Die kalte Jahreszeit sorgt mit ihren frostigen Temperaturen, Wind und Nässe für eine Veränderung unseres Stoffwechsels. Die kürzer werdenden Tage und die damit verbundene Dunkelheit trüben oft unsere Stimmung. Die Kälte draußen und die trockener Heizungsluft drinnen begünstigen Erkältungserkrankungen, Verspannungen nehmen zu und die Haut wird zunehmend trocken. Insgesamt fühlt man sich oft schlapp und müde und die Stimmung ist meist auch etwas getrübt. Doch der Winter hat erst begonnen. Das Ayurveda-Winter-Wohlfühlpaket, das die Ayurveda-Praxis Kalayu in Bredenbeck - Ayurveda am Deister - anbietet, hilft diese Jahreszeit entspannter und gesünder zu erleben.
Das Ayurveda-Winter-Wohlfühlpaket ist sicherlich auch ein aufmerksames und mal etwas anderes Weihnachtsgeschenk.

Die Ayurveda-Praxis Kalayu in Bredenbeck bietet Therapiemöglichkeiten bei Beschwerden (Schwächezustände/Blockaden) des Bewegungsapparates, im systemischen und neurologischen Bereich, sowie eine umfassende Behandlungsvielfalt für den Präventivbereich/Gesundheitsvorsorge. In Ergänzung der lokalen Anwendungen werden ambulante Kalari-Kuren zur Gewichtsreduktion, zur Entgiftung, wie auch zur Stressregulation und zur Verjüngung (Anti-Aging) angeboten.

Ayurveda-Einführungsvortrag
In Kooperation mit dem Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen werden u.a. Ayurveda-Kennenlern-Wochenenden angeboten. Nächster Termin ist der 17. - 19.12.2010. (Weitere Termine: 7. - 9.1.; 4. - 6.2. und 27. - 29.5.2011 ) Interessierte können am 18.12., um 16 Uhr im Rahmen eines Einführungsvortrages ausloten, ob Ayurveda auch für Ihre Gesundheit das Richtige ist. Es wird leckeres ayurvedisches Gebäck und Tee angeboten. Unkostenbeitrag: 3 EUR (Sporthotel Fuchsbachtal, Bergstr. 54, Barsinghausen).

Dieser Artikel ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.

Donnerstag, 2. April 2009

Carola Lage-Roy und ihre Chakra-Essenzen

ich habe eine gesundheitsbibel seit 20 jahren, nämlich das homöopathische selbsthilfe-buch von ravi und carola roy. in taschenbuchform nehme ich es auch mit auf reisen. es hat stets gute dienste geleistet.
immer wenn jemand in meiner familie krank war, schlug ich nach, und konnte so mein kind frei von antibiotika durch kindheit und jugend begleiten.
nur einmal befolgte ich einen rat bezüglich verbrennungen nicht und konsultierte in meiner angst einen berühmten professor, was ein ziemlich schmerzhaftes desaster wurde.
ich bin den lage-roys also unendlich verbunden, sie haben einen festen platz in meinem herzen.

nun hat carola lage-roy ein neues buch geschrieben: "Die Welt der Chakrablüten-Essenzen".
allein die affirmationen zu den jeweiligen blütenessenzen heilen nach meinem empfinden bereits, zum beispiel bei der herzchakra-essenz goldiger stern: "Möge das Herz lachen!"
Erschienen im Lage&Roy-Verlag, Tel. 08841/4455.
unter www.lage-roy.de können die Essenzen dazu für 9 Euro pro Fläschchen bestellt werden. Dort werden auch Chakrablüten-Seminare angeboten.

Samstag, 14. März 2009

business as usual...

auf spiegel online gibt es heute ein video über den dicht mit wohnungslosen und kranken menschen besetzten tunneluntergrund von las vegas. sehr empfehlenswert. klicken Sie rein.

dazu habe ich einige ergänzende informationen beizutragen:

eine bekannte bat mich, sie zur mitteilung ihrer untersuchungsdiagnose im besten krankenhaus seattles, im amerikanischen bundesstaat washington, zu begleiten.

krebs, die ärzte hatten tränen in den augen.

dieses krankenhaus beeindruckte mich kolossal. weder ärzte noch personal trugen weiße kittel, sondern straßenkleidung. die warte-areale waren in hellem holz gehalten, es gab ledersessel, jede menge lesestoff, kioske mit köstlichkeiten, zahlreiche große aquarien, alle wände hingen voller geschmackvoller kunstwerke. die mitarbeiter waren überaus mitfühlend und freundlich, fast vergaß frau dadurch, in einem krankenhaus zu sein.
als die bekannte nach einer komplizierten, lebensgefährlichen operation auf die intensiv-station kam, wurde dort das schmückende beiwerk offensichtlich deutlich weniger.
aber als ihre enkelkinder dann hunger bekamen und ich spätabends nach etwas essbarem fahndete, geriet ich auf der suche nach dem letzten geöffneten supermarkt (wohl fürs personal) in die keller-gänge.

dort traf ich plötzlich auf ratzekahle wände. personal huschte traurig, mürrisch und grußlos an mir vorbei. ich kniff mich in die wange, ob ich vielleicht einem alptraum erlegen war.

mir wurde schlagartig bewusst, hier ging es ja nicht mehr ums topp-image, hier kam ja auch normalerweise niemand von der "kundschaft" hin.
ich war schließlich in amerika, dem land der freundlichsten verkäufer.
diese verhältnisse haben wir ja bereits weitgehend nach deutschland importiert inzwischen, oder sind zumindest auf dem besten wege dorthin.

Freitag, 21. November 2008

Mythos
Cholesterin

Cholesterin gilt als gefährlich für die Arterien. Zu viel davon in der Nahrung oder im Blut soll zum Herzinfarkt oder zum Schlaganfall führen. Aber die Cholesterin-Theorie ist aufgrund einer Fülle von Befunden so nicht mehr zu halten.
Funktion
des Cholesterin
Cholesterin ist für Menschen und Tiere ein lebenswichtiger Stoff. 1 bis 2 Gramm werden jeden Tag hergestellt, nur 0,1 bis max. 0,5 Gramm täglich mit der Nahrung aufgenommen. Je mehr wir mit der Nahrung aufnehmen, desto weniger produziert unser Körper davon.
Arterienverkalkung
Bei dieser Erkrankung kommt es zu einer Entzündung in der Mittelschicht der Arterien. Diese Schicht quillt auf und es lagern sich Fettsäuren und Cholesterin ein. Zunächst kann sich diese Veränderung wieder zurückbilden, später wird sie durch Kalkbildung irreversibel.
Durch Einrisse oder Rauigkeiten an der inneren Oberfläche der betroffenen Arterie können sich Blutgerinnsel bilden, die dieses Gefäß verstopfen und so einen Herzinfarkt oder Schlaganfall auslösen.
Geburt der Cholesterin-Theorie
Sie stützte sich auf folgende Beobachtungen:
• In den Arterienverkalkungen finden sich reichlich Cholesterin-Einlagerungen.
• Bei einer angeborenen Krankheit mit sehr hohen Cholesterin-Werten im Blut, treten schon ab dem 30. Lebensjahr Arterienverkalkungen und Herzinfarkte auf.
Erste Zweifel
an der Theorie
• Bei der angeborenen Erkrankung mit den sehr hohen Cholesterinwerten treten Herzinfarkte zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr sehr häufig auf. Wer jedoch das Alter von 60 erreicht, hat danach ein viel niedrigeres Herzinfarktrisiko, obwohl die Cholesterinwerte weiterhin unverändert hoch bleiben.
• 1936 untersuchten 2 New Yorker Gerichtsmediziner jeden Leichnam, der ihnen wegen eines unnatürlichen Todes zur Untersuchung geschickt wurde, sehr genau auf das Ausmaß der Arterienverkalkung. Es ergab sich dabei kein Zusammenhang zwischen dem Cholesterin im Blut und dem Grad der Arterienverkalkung.
Cholesterin und
Herzinfarktrisiko
Hierzu sind viele Studien ausgewertet worden:
• Cholesterin in der Nahrung:
Es findet sich statistisch nur ein schwacher Zusammenhang: Wenn mehr Cholesterin verzehrt wird, steigt die Herzinfarktrate im Durchschnitt leicht an. Allerdings sind die Befunde sehr widersprüchlich: In Ost-Finnland ist die Herzinfarktrate deutlich höher als in West-Finnland oder auf Korfu höher als auf Kreta, obwohl sich der Lebensstil und die Ernährungsgewohnheiten jeweils nicht unterscheiden. Oder in der Schweiz ist der Fettverzehr nach dem Kriege gesteigen, die Zahl der Herzinfarkte jedoch gesunken.
• Cholesterin im Blut
Aus einer Vielzahl von Untersuchungen ergibt sich: Nur für Männer unter 45 Jahren ist das Cholesterin im Blut ein sehr schwacher Risikofaktor für einen Herzinfarkt. Dies gilt nicht für ältere Männer und überhaupt nicht für Frauen.
Risikofaktor = Ursache?
Wenn sich statistisch eine Eigenschaft als Risikofaktor herausstellt, bedeutet das nicht, dass damit die Ursache gefunden worden wäre. Die Statistik kann einen Zusammenhang nur rechnerisch beschreiben.
Ein Beispiel hierzu: Der Schaden, der bei einem Feuer entsteht, ist in der Regel umso höher, je mehr Feuerwehrleute an der Löschung beteiligt waren. Die Zahl der Feuerwehrleute ist - rein statistisch gesehen - ein Risikofaktor, aber nicht die Ursache für die Schadenshöhe.
Weniger Cholesterin = weniger Herzinfarkte?
Wenn das Cholesterin tatsächlich eine Ursache der Arterienverkalkung wäre, müsste eine Verringerung dieser Substanz - in der Nahrung oder im Blut - eine messbare Reduktion der Zahl der Herzinfarkte oder Schlaganfälle bewirken.
• Cholesterinsenkung durch Diät:
Weltweit gab es rund 60 Studien dazu: Eine cholesterinarme Diät senkt weder das Cholesterin im Blut noch die Rate der Herzinfarkte.
• Cholesterinsenkung durch Medikamente:
Bei Studien mit der neusten Substanzgruppe, der Statine ergab sich:
o Behandelt man Menschen, die bis auf einen erhöhten Cholesterinspiegel gesund sind, sinkt die Herzinfarktrate tatsächlich leicht ab. Aber die Gesamtsterblichkeit bleibt gleich, d.h. die Lebenserwartung wird nicht verlängert! Die Behandlung lässt die Menschen zwar weniger am Herzinfarkt erkranken, dafür sterben sie an anderen Erkrankungen und leben auch nicht länger.
o Behandelt man Menschen, die bereits einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten haben, dann zeigt sich eine sinnvolle Wirkung: Es sinken die Zahl der Herzinfarkte, die Sterblichkeit durch die Herzerkrankung und auch die Gesamtsterblichkeit. Die Behandlung wirkt sich für etwa 3 bis 5 % der Behandelten positiv aus.
Jedoch: Der positive Effekt der Medikamente ist völlig unabhängig sowohl von der Höhe des Cholesterinspiegels im Blut als auch von der erreichten Cholesterinsenkung. Das spricht dafür, dass diese Medikamente gar nicht durch die Cholesterin-Senkung wirken, sondern über andere Eigenschaften wirken, nämlich ihre antientzündlichen und blutdrucksenkenden Effekte.
Die Medikamente verringern als Nebenwirkung die Produktion von Coenzym Q10, das für die Herzleistung wichtig ist.
Warum hält sich
die Cholesterin-Theorie so beharrlich?
Die erste große Studie zu diesem Thema wurde in den USA 1948 aufgelegt. Die veröffentlichten Statistiken waren beeindruckend: Je höher das Cholesterin, desto mehr Herzinfarkte.
Leider stellte sich erst 20 Jahre später nach Abschluss der Studie heraus, dass sie gefälscht waren. Tatsächlich war auch hier nur für Männer bis 45 Jahre das Cholesterin ein schwacher Risikofaktor für Herzinfarkte. Da diese Studie aber bis dahin ein hohes Ansehen genoss, beeinflusste sie nachhaltig die Fachwelt.
Die Nahrungsmittelindustrie stellte sich mit fett- und cholesterinarmen Produkten darauf ein. Und die Pharmaindustrie entwickelte cholesterinsenkende Medikamente. Beide Gruppen haben ein lebhaftes wirtschaftliches Interesse daran, dass Cholesterin weiterhin als schädlich gilt.
Nach Untersuchungen aus den USA haben Hochschullehrer der Medizin zu 80 % wirtschaftliche Interessenkonflikte, weil sie von Pharma- oder Nahrungsmittelfirmen Gutachten- und Forschungsaufträge oder Beratungs- und Vortragshonorare erhalten. Die Zahlen kann man ohne Weiteres auf Deutschland übertragen. Transparency International spricht hier sehr drastisch
Zusammenfassung:
1. Cholesterin ist nicht die Ursache der Arterienverkalkung und auch nicht von Herzinfarkt und Schlaganfall.
2. Eine cholesterinarme Diät ist ohne Nutzen.
3. Die Gabe von Medikamenten zur Cholesterinsenkung ist nur sinnvoll,
a. wenn Beschwerden durch Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße bestehen,
b. wenn sich ein Herzinfarkt oder Schlaganfall ereignet haben - zur Vorbeugung eines weiteren.
4. Wer cholesterinsenkende Medikamente einnimmt, sollte seinen Coenzym Q10-Spiegel überprüfen lassen.
Weitere Informationen:
• Im Internet: de.wikipedia.org/wiki/Cholesterin
• U. Ravnskov: Mythos Cholesterin, Hirzel Verlag Stuttgart
• U. Pollmer, S. Warmuth: Lexikon der populären Ernährungsirrtümer, Piper Verlag München
© 2008
Dr. med. Klaus Borcherding, Hannover, alle Rechte vorbehalten.
Wichtiger Hinweis: Die Informationen geben die Erfahrungen des Autors und den medizinischen Wissensstand am Ausgabedatum wieder. Durch die Weiterentwicklung der medizinischen Erkenntnisse kann ein Teil der Informationen mit der Zeit überholt sein. Daher können sie eine aktuelle ärztliche Beratung und Behandlung nicht ersetzten.
Gemeinschaftspraxis Dres. Borcherding, GbR
Dr. med. Klaus Borcherding
Facharzt für Innere Medizin
Homöopathie, Umweltmedizin
Orthomolekulare Medizin
Dr. med. Ingrid Borcherding
Ärztin – Homöopathie, Naturheilverfahren
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