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| ipfoto Humanistischer Verband |
Hannover. Samstag, 20. Juni findet eine Lebenswende-Feier im Stephansstift Hannover statt, und damit in der ersten westdeutschen Großstadt. Dies Angebot wendet sich an Jugendliche, auch an solche, die keiner Kirche oder Religion angehören. Sie stehen im Mittelpunkt einer Feier am Wendepunkt zwischen Kindheit oder Jugend zum Erwachsenen. Dieses ökumenische Segens-Angebot ergänzt auch Konfirmation und Firmung, wenn gewünscht. In Ostdeutschland - namentlich Halle, Magdeburg, Dessau, Berlin - werden Lebenswendefeiern schon seit Jahren mit wachsendem Zuspruch angeboten. Dazu meine Anmerkung: So ganz stimmt allerdings das ökumenische ev.kath. Alleinstellungsmerkmal hier nicht, auch der Humanistische Verband in der Otto-Brennerstraße bietet eine solche Jugend-Feier (im Theater am Aegi) an. Haben die Johannes-Kirche, auch in der Otto-Brennerstraße ansässig, oder die russisch-orthodoxe Gemeinde Königsworther Straße, das Calvin-Zentrum Knochenhauer Straße, die Baptisten in der Hohen Straße, auch spezielle Jugendrituale? ip
Die HAZ berichtete schon 2010: Weltweit gehören die evangelikalen Christen zu den am stärksten wachsenden religiösen Gruppen. Während die großen christlichen Kirchen hierzulande Kirchen abreißen müssen, verzeichnen die Freikirchler vor allem in Afrika und den USA gewaltigen Zulauf. In Hannover zählen rund 30 Gruppen zur Evangelischen Allianz, 2500 bis 3000 Menschen kommen hier jedes Wochenende in die Gottesdienste.



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