Freitag, 27. März 2026

Weiße Haare und Falten - die Hölle der alten Frau

Eine alte Frau zu sein, das ist die Spitze aller Diskriminierung, die sie ohnehin schon ein Leben lang erlitten hat. Auf der Straße schaut man sie nicht an, wendet den Blick sofort ab, als sei ihr Gesicht widerlich. Sie geht zu einem Institut, bei dem sie schon endlos lange Kundin ist. Mann schaut ihr ins Gesicht, sieht die vielen Falten und beantwortet ihre Fragen in Babysprache. 

Ganz anders geht es alten Männern mit ihren Warzen und Beulen im Gesicht sowie dem Bauchansatz. Selbst über 90jährigen wird noch Männlichkeit zugesprochen, wenn sie (wie Noam Chomsky) von Epsteins Lolita-Insel schwärmen. Männer seien halt so. Stimmt schon... Leider. Eine geistig fitte alte Frau hingegen wird wie ein Kleinkind behandelt. 

Die hängenden Mundwinkel von Angela Merkel haben doch Anlass genug, nach all den grünen und blauen Flecken, die man ihr versetzt hat. Ebenso geht es Senatorin Hillary Clinton, die durch ihren schmierigen Ehemann (Zitat Sandra Navidi) noch zusätzlich stigmatisiert ist. 

Allenfalls denkt die Gesellschaft, und insbesondere ihre Verwandtschaft, über die Verwertung des Besitzes der alten Frau nach, auch des geistigen, wie es an prominenter Stelle ein anderer schmieriger Womanizer, Albert Einstein, an Mileva verübte, die rechnend zwischen Kinderwindeln die Relativitätstheorie entwickelte. Ähnlich erging es Tolstois und Dostojewskis Frauen.

Die Liste der entehrten alten Frauen lässt sich aber auch im Alltag, und besonders bei Alleinstehenden, endlos fortführen. Die alte Alice Schwarzer braucht Polizeischutz, wenn sie darauf hinweist, dass die jungen Frauen von Männern prostituiert werden. Sex sells. Das hat schon der hebräische Stammvater Abraham mit seiner schönen Frau durchexerziert. 

Es ist gar nicht lustig, im "Lauf der Welt" auf den Müll geworfen zu werden, keinerlei Respekt erwarten zu können. ip

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