Friedrich Merz wurde nach internen Machtkämpfen Vorsitzender der CDU. Sein Profil (wirtschaftsliberal, konservativer als z. B. Angela Merkel) sprach bestimmte Wählergruppen an.
Bei der Wahl zum Bundeskanzler am 6. Mai 2025 im Deutschen Bundestag wurde die Abstimmung im ersten Wahlgang wiederholt, weil er nicht sofort genug Stimmen bekommen hat — und das war ein historischer Moment. Trotz einer Koalition aus CDU/CSU und SPD, die zusammen theoretisch über 328 Sitze verfügte, stimmten einige Abgeordnete (auch aus seiner Partei) nicht für Merz oder fehlten — daher reichten die Stimmen nicht.
Historisch einmalig:
Es war das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, dass ein Kanzlerkandidat im ersten Wahlgang nicht die absolute Mehrheit erreichte.
