Wie sieht es heute in Fukushima und Tschernobyl aus? Warum diskutiert die EU über Subventionen für Atomprojekte? Was ist von SMR zu halten und wo steht Deutschland drei Jahre nach dem Aus der letzten AKW? Expert*innen von Greenpeace, WISE, IPPNW und .ausgestrahlt liefern Fakten, Hintergründe und starke Argumente. In der kostenlosen Online-Veranstaltungsreihe (10.3.–23.4.) bekommst Du das Wissen, um aktiv mitzudiskutieren. Jetzt anmelden und mitreden! Hilf mit, das Bewusstsein für die Risiken der Uralt-AKW zu schärfen und neue Atomgefahren in Europa zu verhindern.
Weiterhin bedrohen uns gefährlich alte AKW in Nachbarländern. Dazu zählen neben den Reaktoren im französischen Cattenom, den drei verbliebenen Meilern in Belgien und den Niederlanden sowie dem tschechischen AKW Temelín vor allem die vier Schweizer AKW. Uralte Reaktoren wie die in der Schweiz, die nur begrenzt nachgerüstet und bei denen alle relevanten Unterlagen unter Verschluss gehalten werden, sind besonders gefährlich. Wie in Fukushima listen auch hier zahlreiche Gutachten Sicherheitsdefizite auf. Wie in Japan tun Politik, Aufsichtsbehörde und Betreiber alles, um die AKW weiterlaufen zu lassen:
Beim AKW Beznau wird ein Grenzwert um das Hundertfache heraufgesetzt, nachdem bekannt wird, dass er nicht eingehalten werden kann. Das AKW Gösgen darf mit instabilen Rohren jahrzehntelang weiterlaufen. Bei der Laufzeitverlängerung des AKW Leibstadt verweigert die Schweiz eine Umweltverträglichkeitsprüfung – niemand soll diskutieren, wie unsicher das AKW tatsächlich ist.
Die Uralt-AKW in Europa gehören abgeschaltet, bevor es zur nächsten Atomkatastrophe kommt.

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