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Montag, 18. November 2024

Einführung von Tempo 120 auf Autobahnen und Tempo 80 auf Außerortsstraßen

Bundesweite Erschütterung zum Gedenktag der Verkehrsunfallopfer:

Durchschnittlich alle zwei Stunden stirbt ein Mensch auf deutschen Straßen, weltweit sind es jährlich 1,2 Millionen. 

Der Tod einer Mutter, die mit ihren beiden kleinen Kindern in Esslingen auf einem Gehweg starben, weil ein Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte, schockierte Parents for Future Germany so, dass sie Spontanaktionen für den weltweiten Gedenktag für Verkehrsunfallopfer am 17.11. organisierten. 

"Wir fühlen mit den Opfern, ihren Familien und Freund*innen. Der Unfall erschüttert uns zutiefst. Es zeigt die ganz reale Gefahr, dass es jede große und kleine Person jederzeit treffen kann, selbst dann, wenn sie sich komplett richtig im Straßenverkehr verhält", beschreibt Anne Newball Duke von Parents for Future Esslingen ihre Gedanken und Gefühle. In vielen Städten gab es Mahnwachen, die mit Kreuzen, Schildern, Kummerpost für den Verkehrsminister Wissing und Plakaten für das Tempolimit ihre tiefe Betroffenheit zeigten.

"Wir als Parents for Future fordern, dass gerade unsere Kinder und natürlich alle Verkehrsteilnehmer*innen sich sicher auf deutschen Straßen bewegen können, egal ob zu Fuß, mit dem Rad, im ÖPNV oder Auto!“, so Melanie Bardowa von Parents for Future Kreis Viersen.

Es ist höchste Zeit, sich mit Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts, 80 auf Landstraßen und 120 auf Autobahnen an die Erkenntnisse der Unfallforschung zu halten. Das Tempo auf deutschen Autobahnen sollte sich an allen anderen europäischen Staaten orientieren. "Der Wunsch nach Rasen darf nicht über der körperlichen Unversehrtheit von Menschen stehen. Wir brauchen viel mehr Respekt und Rücksicht im Straßenverkehr und endlich das Tempolimit für mehr Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden!" fordert Verena Ludewig von Parents for Future Reutlingen.

Neben den menschlichen Tragödien erspart die Verhütung von Verkehrsunfällen der Gesellschaft hohe Kosten. Nach Angaben der Bundesanstalt für Straßenwesen verursachten Verkehrsunfälle in Deutschland im Jahr 2022 Ausgaben in Höhe von 32 Milliarden Euro. 

"Die Forderung der Jungen Union nach Abschaffung jeglicher Tempolimits auf Autobahnen erschreckt: Zeigt sich hier bloß eine gedankenlose Polemik, die bei der Parteispitze abgeschaut wurde oder erschreckende Verantwortungslosigkeit einer nachwachsenden aber rückschrittigen Politikergeneration? Mit diesen Anträgen eine Provokation gegen die Gewerkschaft der Polizei oder die Umweltschutzverbände zu liefern, offenbart vor allem eins: Die wirtschaftliche Inkompetenz des antragstellenden Parteiverbandes.", erklärt Anke Kupka, Parents for Future Gütersloh.

Eine Studie des Umweltbundesamtes ergibt, dass mit der Einführung von Tempo 120 auf Autobahnen und Tempo 80 auf Außerortsstraßen im Jahr 2024 bis 2030 rund 47 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente eingespart werden könnten.

Eine effektive und kostenarme Maßnahme gegen die Klimakatastrophe durch Erderhitzung und ihre katastrophalen Folgen, wie z.B. den aktuellen, verheerenden Starkregen und Dürren.

Auf die Problematik der innerörtlichen Verkehrssicherheit weist Esther Langer, Sprecherin der Parents for Future AG Rote Klimakarte hin: „Wollen wir wirklich täglich unsere Kinder in Lebensgefahr bringen? Wie lange lassen wir noch zu, dass überdimensionierte SUVs durch unsere Städte rollen, viel Platz beanspruchen und Menschenleben - besonders die von Kindern - gefährden?“ Sie fügt hinzu: "Sowohl beim Tempolimit als auch beim Autobahnneubau wird der Wille der Bevölkerungsmehrheit nicht berücksichtigt."

Sie bittet um die Unterzeichnung der so wichtigen Bundestagspetition zum Bundesverkehrswegeplan. 

https://www.parentsforfuture.de/bvwp



Mittwoch, 24. Mai 2023

Die Luftströme werden auch die Innenstadt erhitzen, Herr Onay - Straßenbau 2023: Hannover investiert rund 30 Millionen Euro

Minister Lies weigert sich, die Landesstraßenbaubehörde mit der Entwicklung alternativer Konzepte für eine Sanierung des Südschnellwegs im Bestand zu beauftragen. Stattdessen hat die Straßenbaubehörde in der "Expertenrunde" alle Alternativvorschläge blockiert." sagt Malte Müller vom Bündnis gegen den Ausbau des Südschnellwegs. Damit habe Lies seine eigenen Dialogangebote vollkommen unglaubwürdig gemacht.D ie Initiativen fordern dazu auf, auf den geplanten autobahnartigen Ausbau des Südschnellwegs und auf weitere Rodungen in der Leinemasch zu verzichten.

Stattdessen sollen Konzepte entwickelt werden, mit denen Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagert und der Fuß- und Radverkehr attraktiver gemacht und überflüssiger Verkehr auch ganz vermieden wird. Um das Klima zu schützen, müssen als Sofortmaßnahmen endlich ein Tempolimit eingeführt, klimaschädliche Subventionen wie das Dienstwagenprivileg abgeschafft und ein Moratorium für den Neu- und Ausbau von Fernstraßen beschlossen werden.

"Wir können nicht mehr nur auf die politischen Abgeordneten warten - denn die Klimakrise ist jetzt. Wir machen deshalb Druck von unten für eine sozial gerechte Verkehrswende. Leinemasch bleibt - dafür sorgen wir!" erklärt Aktivistin Pheno. Bereits seit Oktober letzten Jahres ist ein Teil des von Rodung bedrohten Gebietes um den Südschnellweg besetzt.

Telefonische Erreichbarkeit: 01628573022

Kontakt Daten Grüne Jugend:
Leon Flores Monteiro: +49 162 2162039 /
leonfloresmonteiro@gj-hannover.de
Inga Bögershausen: +49 176 45825433 /inga.boegershausen@gj-hannover.de

Donnerstag, 21. April 2011

Ratgeber »Mit Kindern unterwegs« veröffentlicht

VCD gibt Mobilitätstipps für Familien

Berlin, 21.04.11: Vater Paul hat mit Kollegen eine Fahrgemeinschaft ins Büro organisiert, der kleine Lukas geht mit dem »Laufbus« zur Schule, und in den Urlaub fährt die ganze Familie mit der Bahn. Wie man als Familie auch ohne eigenes Auto umweltschonend und entspannt unterwegs sein kann, zeigt der ökologische Verkehrsclub VCD in seinem neuen Ratgeber »Mit Kindern unterwegs - Mobilitätstipps für Alltag und Freizeit«.

Für Familien mit Kindern werden die alltäglichen Wege oft zu einer logistischen Herausforderung. Denn auch Kinder haben viele Termine - sie müssen zur Schule, zum Sportverein oder in die Musikschule, wollen ihre Freunde besuchen oder bei der Tante vorbeischauen. Obwohl Familien Umweltschutz für wichtig halten, wird der größte Anteil dieser Wege heutzutage im Auto zurückgelegt. Dieses Mobilitätsverhalten beeinträchtigt nicht nur die Umwelt, sondern auch die Sicherheit und Gesundheit der Kinder. Jede Fahrt mit dem Pkw erhöht das Verkehrsaufkommen auf den Straßen. Sind Kinder hingegen selbständig unterwegs, werden Orientierungssinn, Motorik sowie körperliche und geistige Fitness gefördert. Nicht zuletzt wenden Eltern sehr viel Zeit auf, um ihre Kinder auf ihren Wegen zu begleiten.

Die liebevoll illustrierte VCD-Broschüre gibt anhand von Alltagssituationen zweier Beispiel-familien viele praktische Tipps für Mobilität in Alltag und Freizeit. Das reicht von bewährten Konzepten wie dem »Laufbus«, bei dem Schulwege gemeinsam zu Fuß zurückgelegt werden, oder der Nutzung von Lieferservices und Fahrgemeinschaften bis zu neueren Entwicklungen wie Radroutenplanern, internetgestütztem privatem Autoteilen oder Elektrofahrrädern. Mit dem Ratgeber zeigt der VCD, dass es sich in vielfacher Hinsicht lohnt, bestehende Routinen zu hinterfragen und neue Wege zu beschreiten.

Das VCD-Projekt »Mit Kindern unterwegs - ökologisch und entspannt« wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und das Umweltbun-desamt gefördert.

Die Broschüre »Mit Kindern unterwegs. Mobilitätstipps für Alltag und Freizeit, die das Leben erleichtern und die Umwelt schonen« kann von der Projektseite www.vcd.org/mit_kindern_unterwegs.html kostenfrei heruntergeladen oder gegen eine Versandkostenpauschale im VCD-Shop bestellt werden.

Dieser Artikel ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.

Freitag, 28. Januar 2011

Zerschlagung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung gescheitert!

Zum aktuellen Bericht des Bundesverkehrsministeriums (BMVBS) zur Struktur der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV), erklärt der norddeutsche Verkehrspolitiker Herbert Behrens:
"Der von den Regierungsparteien geforderte Umbau von einer Ausführungs- zur Gewährleistungsverwaltung lässt sich nicht mehr begründen. In dem Bericht wird ausgeführt, dass der Betreuungsaufwand für Vergabeverfahren so stark angestiegen sei, dass er nahezu auf dem Niveau der Eigenerledigung liegt und zudem die Ausführungsqualität bei externen Vergaben nachgelassen habe. Es zahlt sich eben nicht aus, die eigenen Beschäftigten zu entlassen und sich die dann fehlende Kompetenz wieder teuer einzukaufen! Die Empfehlung, 'Dritte stärker als bisher in die Aufgabenerledigung einzubinden' entbehrt jeder Grundlage.
In den vergangenen 17 Jahren sind mehr als ein Viertel des Personals abgebaut worden. Jede weitere Kürzung beim Personal stellt die Arbeitsfähigkeit der WSV in Frage. WSV-Leistungen sind mehrheitlich Sicherheitsleistungen und die gehören in die öffentliche Hand. Auch die Bergungsarbeiten anlässlich der aktuellen Säuretankerhavarie auf dem Rhein wären ohne den WSV so nicht möglich und zeigen seine Bedeutung zur Sicherung des Schiffverkehrs.
Wir fordern die Bundesregierung auf, den WSV angemessen auszustatten, um den vielfältigen Anforderungen der Binnenschifffahrt und einer umweltverträglichen Verkehrspolitik zu genügen.

Wir fordern

. die Aufhebung des Wiederbesetzungsmoratoriums und des Beförderungsstopps
. eine angemessene Übernahmequote der über 1.000 Auszubildenden
. interne Qualifikationsangebote zur Weiterbildung und
. eine ausreichende Ausstattung mit Fachpersonal. Dadurch kann das Vergabevolumen gesenkt und durch eigenes Personal ausgeführt werden."

Dipl.Oek.Malte Riechey
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
im Deutschen Bundestag

Fraktion DIE LINKE
MdB Herbert Behrens
Mitglied im Verkehrsausschuss

Herbert.Behrens.MA12@Bundestag.de



Dieser Artikel ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.

Donnerstag, 6. November 2008

fahr'n, fahr'n, fahr'n

.gasthaus siekmann. café kriemelmann.
ordentlich gekleidete alte damen an der bushaltestelle.
satteldächer. walmdächer, krüppelwalmdächer. graue wohnblöcke. verrottete balkone.
lautsprecher-batterien-akkus. fahrschule schlecker. bielefelder autoeck.
sparkasse mit geldautomat.
ich muss so dringend...mal wieder mit FTI verreisen, dazu ein blaues männecken piss. kuschelreisen weg.de, grill&pizzeria troja,
"umweltschoner" stadtwerke bielefeld als schriftzug auf einem bus;
fredebeul immobilien; 007 ein quantum trost,
am bus: 18 000 tonnen weniger co2;
eine sehr große deutsche-bank-filiale.
naraiyha-straße.
www-event-consult-berlin.de;
weihnachtsmann-buffet im mövenpick vom 20.11.-20.12.,
sparda-bank,
seidensticker als in relation zu große werbeschrift über dem schriftzug bielefeld am bahnhof.
rechtzeit-ich postbank.
grüne welle für innovation - zuliefermesse maschinenbau.
create your bike.
die straßen und kreuzungen durchschneiden die kleinen orte.
Lkw auf Lkw, speditionen, baufirmen, getränkelieferanten.
bei 3 spuren ist eine komplett mit lastwagen ausgefüllt. die macht des faktischen.
jetzt wälle rechts und links.
eine riesige halle bertelsmann media center.
hagemeier reisen mit reisegruppe "lila".
new look - some great taste.
verschenken Sie hannover im paket.
mit zorn und zärtlichkeit an der seite der armen -50misereor ihr hilfswerk.
klimaschutz, energiesicherheit.
angel-spezi - angel-welt.
doppelhäuser, ein großes mit einem kleinen daran angebaut.
bundesstraße - das schild wirkt so antiquiert.
es dunkelt, die szenerie spiegelt sich nochmal in der scheibe.
dann das shell-zeichen wie ein mond.
die lichter verdreifachen sich nun, die autos haben weihnachtsbaumähnliche lichtkaskaden auf ihren strahlern.