Ghetto Mukke an der Glocksee. Seit die eiserne Wand zur Ihme hin verschwunden ist, werden hier wieder Filme über Rapper gedreht.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses fand Sonntag bei dem schönen Wetter Architekt Keyl mit Gattin den Mut, durchs Ihme-Zentrum zu spazieren, das er mit geplant hat. Natürlich ohne den Chow Chow wie einst, als er seinen täglichen Rundgang durch den Glocksee-Park unternahm, bevor er an den Deich nach Ricklingen zog, denn der muss ja längst das Zeitliche gesegnet haben.
text/fotos:ip
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Sonntag, 16. Oktober 2011
Sonntag, 18. Juli 2010
Ferien daheim
Wir Daheimgebliebenen, die die Erstickungsgefahr in ICE-Zügen der Bahn scheuen, sitzen im Schatten der grünen Lunge ohne Lobby (siehe bisherige Texte über die Abholzung von 200 Bäumen am Ihme-Ufer)auf der Parkbank.
Dort habe ich heute gelernt, wie man auch 90prozentigen Wodka trinken kann, ohne zu ersticken.
Man atmet zuerst tief ein, jetzt der Wodka, dann tief aus.
Ein Russe wie auch ein Pole bestätigten mir diese Vorgehensweise.
60prozentigen Wodka kann man auch selbst herstellen, der hat einen speziellen Namen, den ich aber schon wieder vergessen habe.
Ein Taxifahrer versteht sich auf seine Herstellung.
Außerdem habe ich, im Gras liegend, einer Deutschtürkin Pilates-Übungen gegen ihre Rückenschmerzen gezeigt.
In meiner Straße dann von mittags bis Mitternacht lauteste Musik aus einem Fenster, Party, Feiern ohne Ende; eher osteuropäisch als türkisch, würde ich sagen, es fehlte, so schien es mir, die signifikante Häufung von Vierteltönen.
Vorgestern Nacht ein Mann, von der Polizei in Handschellen gelegt, auf dem Trottoir liegend, nur mit Boxershorts bekleidet.
Gegen Morgen ein Gewehrschuss in der Ferne.
Das Schreien von Frauen oder Brüllen von Männern nimmt man schon gar nicht mehr wahr.
In der Frühe betätigt ein gut aussehender Puffgänger die automatische Schließung seines wahnsinnig eleganten Mercedes-Cabrio.
Die Mädchen, die im Bordell Braunstraße arbeiten, biegen verschämt in ihren Eingang ein.
Viele von ihnen sehen auf der Straße durchschnittlich aus, wie ganz normale Passantinnen, andere sind extrem schön, jung, schlank und aufgestylt.
Langweilig sind Ferien zuhause hier nicht...
Und nun noch ein Spiegel-Video über das Leben in einer Hochhaus-Ruine .
Ähnlichkeiten mit der hannoverschen Beton-Burg Ihme-Zentrum auf der anderen Seite der Ihme, siehe Foto 2 im Titel dieser Site, rein zufällig:
http://www.spiegel.de/video/video-1075138.html
Dort habe ich heute gelernt, wie man auch 90prozentigen Wodka trinken kann, ohne zu ersticken.
Man atmet zuerst tief ein, jetzt der Wodka, dann tief aus.
Ein Russe wie auch ein Pole bestätigten mir diese Vorgehensweise.
60prozentigen Wodka kann man auch selbst herstellen, der hat einen speziellen Namen, den ich aber schon wieder vergessen habe.
Ein Taxifahrer versteht sich auf seine Herstellung.
Außerdem habe ich, im Gras liegend, einer Deutschtürkin Pilates-Übungen gegen ihre Rückenschmerzen gezeigt.
In meiner Straße dann von mittags bis Mitternacht lauteste Musik aus einem Fenster, Party, Feiern ohne Ende; eher osteuropäisch als türkisch, würde ich sagen, es fehlte, so schien es mir, die signifikante Häufung von Vierteltönen.
Vorgestern Nacht ein Mann, von der Polizei in Handschellen gelegt, auf dem Trottoir liegend, nur mit Boxershorts bekleidet.
Gegen Morgen ein Gewehrschuss in der Ferne.
Das Schreien von Frauen oder Brüllen von Männern nimmt man schon gar nicht mehr wahr.
In der Frühe betätigt ein gut aussehender Puffgänger die automatische Schließung seines wahnsinnig eleganten Mercedes-Cabrio.
Die Mädchen, die im Bordell Braunstraße arbeiten, biegen verschämt in ihren Eingang ein.
Viele von ihnen sehen auf der Straße durchschnittlich aus, wie ganz normale Passantinnen, andere sind extrem schön, jung, schlank und aufgestylt.
Langweilig sind Ferien zuhause hier nicht...
Und nun noch ein Spiegel-Video über das Leben in einer Hochhaus-Ruine .
Ähnlichkeiten mit der hannoverschen Beton-Burg Ihme-Zentrum auf der anderen Seite der Ihme, siehe Foto 2 im Titel dieser Site, rein zufällig:
http://www.spiegel.de/video/video-1075138.html
Dienstag, 13. Juli 2010
Grüne Lunge ohne Lobby
Das parkartige Grüngebiet voller schöner Bäume gegenüber dem hannoverschen Ihme-Zentrum hat einfach keine wirksame Lobby, sonst würden nicht über 200 dieser herrlichen Bäume demnächst abgeholzt werden.
Überschwemmungen habe ich schon in weiten Teilen der Eilenriede Richtung Kleefeld gesehen, aber niemand würde sich an Hannovers Heiligtum, den Stadtwald Eilenriede, heranwagen, um nahe den besseren Wohnvierteln etwa ein Hochwassergebiet einzurichten.
Aber hier, gegenüber der Ruine Ihme-Zentrum, auf der Seite des Veranstaltungszentrums Glocksee, gibt es keine Anlieger von politischem Gewicht, die dem Treiben Einhalt gebieten könnten.
Dieses herrliche Fleckchen Erde wird nicht einmal richtig wahrgenommen.
Die meisten radeln nur durch.
So werden wir denn im nächsten Sommer spätestens auf der Calenberger Neustadtseite einfach wegbrennen, verglühen, zu Klimaflüchtlingen, wenn nicht noch ein Wunder geschieht.
Überschwemmungen habe ich schon in weiten Teilen der Eilenriede Richtung Kleefeld gesehen, aber niemand würde sich an Hannovers Heiligtum, den Stadtwald Eilenriede, heranwagen, um nahe den besseren Wohnvierteln etwa ein Hochwassergebiet einzurichten.
Aber hier, gegenüber der Ruine Ihme-Zentrum, auf der Seite des Veranstaltungszentrums Glocksee, gibt es keine Anlieger von politischem Gewicht, die dem Treiben Einhalt gebieten könnten.
Dieses herrliche Fleckchen Erde wird nicht einmal richtig wahrgenommen.
Die meisten radeln nur durch.
So werden wir denn im nächsten Sommer spätestens auf der Calenberger Neustadtseite einfach wegbrennen, verglühen, zu Klimaflüchtlingen, wenn nicht noch ein Wunder geschieht.
Donnerstag, 1. Juli 2010
Herr Mönninghoff, verhindern Sie das Desaster!
mein foto vom schild in der auffahrt parkgarage in der hannoverschen einkaufspassage calenberger esplanade an der calenberger straße bekomme ich selbst mit photoshop nicht scharf gezeichnet.
beim fotografieren traue ich mich aber nicht nahe genug heran, um nicht von einem herausschießenden auto überfahren zu werden.
jedenfalls steht sinngemäß drauf:
Abgase schädigen Ihre Gesundheit,
vermeiden Sie längeren Aufenthalt.
Mal ein erfrischend ehrlicher wortlaut, nicht der euphemismus "Feinstaub", diese total falsche benennung tödlicher stoffe.
am ihme-ufer gegenüber werden die abgase der gesamten innenstadt, mit ihren von rudolf hillebrecht (der auch fürs ihme-zentrum verantwortlich zeichnete, das jetzt als "flaschenhals" bei hochwasser den durchfluss der ihme behindert) verzapften mehrspurigen autostraßen-ringen, von hunderten bäumen gefiltert, die jetzt alle der axt zum opfer fallen sollen.
ich füge noch ein weiteres unteroptimal fotografiertes foto aus dem schaufenster meines lieblingsladens, einem berufskleidungsgeschäft, hinzu, wo auf einer bekleidung in chinesisch steht:
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Herr Oberbürgermeister Weil, Herr Wirtschafts- und Umweltdezernent Mönnighoff, Sie sind gemeint, Sie sind in der Lage, das Desaster zu verhindern!
Donnerstag, 27. Mai 2010
Calenberger Loch
Bundestagsabgeordnete Heidrun Dittrich (DIE LINKE.) fordert Baustopp an der Ihme (Calenberger Loch)
In einem Brief wendet sich die Bundestagsabgeordnete Heidrun Dittrich (DIE LINKE.) mit der Forderung nach einem Baustopp der geplanten „Hochwasserschutzmaßnahmen“ der Ihme in der Calenberger Neustadt an Oberbürgermeister Weil.
„Mit den geplanten Maßnahmen werden eine Vielzahl vom Aussterben bedrohter Tier – und Pflanzenarten bedroht. Die sechs dort ansässigen Fledermausarten würden ihren angestammten Lebensraum verlieren“, so Dittrich und weiter, „Eisvogel und Girlitz wären ebenfalls gefährdet.“
Besondere Sorge bereiten Dittrich die geplanten Abgrabungen im Bereich des ehemaligen Gaswerkstandortes. „Eine Verseuchung von Ihme und Leine ist bei den geplanten Sanierungsmaßnahmen nicht auszuschließen. Vom Aussterben bedrohte Fischarten wie Flussneunauge, Maifisch, Koppe, Meerforelle und bereits stark gefährdete Arten wie Aal, Äsche, Nase, Barbe und Quappe wären akut gefährdet.
Heidrun Dittrich fordert die Verantwortlichen auf, die bisherigen Hochwasserplanungen nochmals zu überdenken. „Hochwasserschutz im dicht besiedelsten Teil Niedersachsen macht keinen Sinn. Hochwasserschutz muss außerhalb der Städte mit vernünftig gestalteten Poldern gewährleistet werden“, so Dittrich.
Hannover, 28.5.2010
Heidrun Dittrich (MdB)
In einem Brief wendet sich die Bundestagsabgeordnete Heidrun Dittrich (DIE LINKE.) mit der Forderung nach einem Baustopp der geplanten „Hochwasserschutzmaßnahmen“ der Ihme in der Calenberger Neustadt an Oberbürgermeister Weil.
„Mit den geplanten Maßnahmen werden eine Vielzahl vom Aussterben bedrohter Tier – und Pflanzenarten bedroht. Die sechs dort ansässigen Fledermausarten würden ihren angestammten Lebensraum verlieren“, so Dittrich und weiter, „Eisvogel und Girlitz wären ebenfalls gefährdet.“
Besondere Sorge bereiten Dittrich die geplanten Abgrabungen im Bereich des ehemaligen Gaswerkstandortes. „Eine Verseuchung von Ihme und Leine ist bei den geplanten Sanierungsmaßnahmen nicht auszuschließen. Vom Aussterben bedrohte Fischarten wie Flussneunauge, Maifisch, Koppe, Meerforelle und bereits stark gefährdete Arten wie Aal, Äsche, Nase, Barbe und Quappe wären akut gefährdet.
Heidrun Dittrich fordert die Verantwortlichen auf, die bisherigen Hochwasserplanungen nochmals zu überdenken. „Hochwasserschutz im dicht besiedelsten Teil Niedersachsen macht keinen Sinn. Hochwasserschutz muss außerhalb der Städte mit vernünftig gestalteten Poldern gewährleistet werden“, so Dittrich.
Hannover, 28.5.2010
Heidrun Dittrich (MdB)
Freitag, 12. März 2010
und immer immer wieder ihme-zentrum...
seit gestern gewöhnen sie uns anwohner der calenberger neustadt in hannover neben dem ujz glocksee an den lärm der holzfällerei.
zunächst werden scheinbar nur die kronen der pappeln gestutzt.
das nennt man salami-taktik.
ich traf soeben dort einen pulk von verantwortlichen, outete mich als ihme-city-zeitung, da sagten sie, sie wüssten nichts, gar nichts, wüssten nicht bescheid, mein name ist hase... was anderes hatte ich auch erfahrungsgeschüttelt gar nicht erwartet.
ich höre, als ich hundert meter weitergegangen bin, ihr schallendes gelächter.
diese mobbing-form ist mir noch aus meinem ex-kleingarten am teich des georgengartens vertraut, der, obwohl für naturgemäßes gärtnern preisgekrönt, dennoch ständig stein des anstoßes war.
die tiefen männerstimmen kommen eben einfach besser, können oder sollen einschüchtern.
die meisten wirklich relevanten informationen erhalte ich stets, wenn ich mich als unbedarfte oma/hausfrau anschleiche.
ein bürgerlicher hausbesitzer hatte mir vor einiger zeit untersagt, in meiner zeitung zu aktionen gegen die geplante abholzung zum angeblichen hochwasserschutz aufzurufen, er sehe noch chancen für eine weiche verhandlung.
neulich treffe ich ihn, frage, wann wir uns nun endlich anketten an die bäume, er sagt, man solle sich doch niemand verärgern.
was ist denn auch schon so ein zig jahrzehntelang gewachsener baum gegen die belange des industriellen komplexes, nicht wahr?
oder etwa doch mal anarchistisch ein überlaufbecken für hochwasser statt parkgarage im ihme-zentrum andenken? schließlich gibt es uns noch, wir anwohner sind wirklich noch vorhanden...
anschließend wollte ich die unternehmensgruppe hines, christoph reschke, anrufen, weil ich konstruktiv mitarbeiten möchte an dem neuen konzept dieser us-firma, die von der landesbank berlin (lbb) für das genannte lindener wohn-viertel eingesetzt ist, und zwar wie mein künstlerkollege christoph schlingensief entgegen dem motto länge mal breite mal geld.
die lbb-pressefrau sagte, ihr projektentwickler werde keine presse-auskünfte geben.
ich bohre nach: ja aber, der haz hat er doch....sie: eine ausnahme...ich: ach so, platzhirsch usw.
da es sich bei mir um die einmalige kombination der letzten freien publizistin handelt, weil ich gleichzeitig inhaberin meiner zeitung bin, empfehle ich der lbb, ihr neues konzept als pr-anzeige in meine zeitung zu stellen. wegen der transparenz.
kostenlos predige ich schon seit jahren, zwischen den hochbauten (ähnlich wie in manhattan) fußläufig an möglichst vielen stellen durchlässigkeit nach linden zu schaffen, um den tödlichen burg-charakter wegzubekommen.
"investor" engel frozzelte schon: frau peters will den durchbruch...
stimmt, herr engel, herr reschke, will ich auch.
und dann noch ein kunst-tipp am rande: in der legalen grafitti-galerie sind derzeit grandiose werke großer kunst zu besichtigen.
du meine güte, wie sich die künstler dort entwickelt haben, wenn ich das mit meinen ersten foto-aufnahmen von vor 30 jahren vergleiche, die das treppenhaus schmücken!
zunächst werden scheinbar nur die kronen der pappeln gestutzt.
das nennt man salami-taktik.
ich traf soeben dort einen pulk von verantwortlichen, outete mich als ihme-city-zeitung, da sagten sie, sie wüssten nichts, gar nichts, wüssten nicht bescheid, mein name ist hase... was anderes hatte ich auch erfahrungsgeschüttelt gar nicht erwartet.
ich höre, als ich hundert meter weitergegangen bin, ihr schallendes gelächter.
diese mobbing-form ist mir noch aus meinem ex-kleingarten am teich des georgengartens vertraut, der, obwohl für naturgemäßes gärtnern preisgekrönt, dennoch ständig stein des anstoßes war.
die tiefen männerstimmen kommen eben einfach besser, können oder sollen einschüchtern.
die meisten wirklich relevanten informationen erhalte ich stets, wenn ich mich als unbedarfte oma/hausfrau anschleiche.
ein bürgerlicher hausbesitzer hatte mir vor einiger zeit untersagt, in meiner zeitung zu aktionen gegen die geplante abholzung zum angeblichen hochwasserschutz aufzurufen, er sehe noch chancen für eine weiche verhandlung.
neulich treffe ich ihn, frage, wann wir uns nun endlich anketten an die bäume, er sagt, man solle sich doch niemand verärgern.
was ist denn auch schon so ein zig jahrzehntelang gewachsener baum gegen die belange des industriellen komplexes, nicht wahr?
oder etwa doch mal anarchistisch ein überlaufbecken für hochwasser statt parkgarage im ihme-zentrum andenken? schließlich gibt es uns noch, wir anwohner sind wirklich noch vorhanden...
anschließend wollte ich die unternehmensgruppe hines, christoph reschke, anrufen, weil ich konstruktiv mitarbeiten möchte an dem neuen konzept dieser us-firma, die von der landesbank berlin (lbb) für das genannte lindener wohn-viertel eingesetzt ist, und zwar wie mein künstlerkollege christoph schlingensief entgegen dem motto länge mal breite mal geld.
die lbb-pressefrau sagte, ihr projektentwickler werde keine presse-auskünfte geben.
ich bohre nach: ja aber, der haz hat er doch....sie: eine ausnahme...ich: ach so, platzhirsch usw.
da es sich bei mir um die einmalige kombination der letzten freien publizistin handelt, weil ich gleichzeitig inhaberin meiner zeitung bin, empfehle ich der lbb, ihr neues konzept als pr-anzeige in meine zeitung zu stellen. wegen der transparenz.
kostenlos predige ich schon seit jahren, zwischen den hochbauten (ähnlich wie in manhattan) fußläufig an möglichst vielen stellen durchlässigkeit nach linden zu schaffen, um den tödlichen burg-charakter wegzubekommen.
"investor" engel frozzelte schon: frau peters will den durchbruch...
stimmt, herr engel, herr reschke, will ich auch.
und dann noch ein kunst-tipp am rande: in der legalen grafitti-galerie sind derzeit grandiose werke großer kunst zu besichtigen.
du meine güte, wie sich die künstler dort entwickelt haben, wenn ich das mit meinen ersten foto-aufnahmen von vor 30 jahren vergleiche, die das treppenhaus schmücken!
Sonntag, 11. Oktober 2009
der flaschenhals
die hannoversche bausünde ihme-zentrum ist der flaschenhals, an dem es bei hochwasser im daran vorbeifließenden flüsschen ihme, verstärkt durch den schnellen graben, der zu einem solchen zeitpunkt bereits alle durchflussmöglichkeiten auf 100 prozent gestellt bekommt (ebenso wie die schleuse am landtag), zu kritischen situationen kommt.
nun gäbe es da zwei möglichkeiten: man macht das ihme-zentrum schön durchlässig nach linden, dies ermöglicht vermutlich die statik und die kostensituation nicht.
oder das ufer zur calenberger neustadt hin wird verändert, was nun geschehen soll.
nachdem wir anwohner mit unseren kindern 20 jahre und länger der kontamination durch das ehemalige gaswerk dieser uferseite ohne jegliche warnung überlassen waren, soll nun der baumbestand entfernt werden, was harmlos klingt, aber zu einem sich der sonnenglut darbietenden wüstenkrater führen wird.
wo jetzt eichhörnchen, eine vielfältige vogelwelt mit nächtlichen käuzchen, und im sommer der bitter nötige schatten da ist, dort roden die technokraten, die für solch romantische attitüden keinen sinn haben, nun hannovers bronx herbei.
Letzten freitag machte ein geologe grundwasserproben von dem vermutlich vergifteten grundwasser.
auf die idee eines sees für hannover bei den kiesteichen als hochwassermaßnahme angesprochen, war er bedenklich, dass durch zum beispiel die einfließende innerste, die durch bergwerkshalden im harz mit schwermetallen belastet ist, das wasser nicht stehen dürfe.
Wie ist es denn dann um den maschsee bestellt? das wäre zu recherchieren.
es sollen wohl bereits neue bäume herangezüchtet werden, aber deren klimatische auswirkung dürfte eher minimal sein. kommunikation ist alles. jeder tag zählt.
nun gäbe es da zwei möglichkeiten: man macht das ihme-zentrum schön durchlässig nach linden, dies ermöglicht vermutlich die statik und die kostensituation nicht.
oder das ufer zur calenberger neustadt hin wird verändert, was nun geschehen soll.
nachdem wir anwohner mit unseren kindern 20 jahre und länger der kontamination durch das ehemalige gaswerk dieser uferseite ohne jegliche warnung überlassen waren, soll nun der baumbestand entfernt werden, was harmlos klingt, aber zu einem sich der sonnenglut darbietenden wüstenkrater führen wird.
wo jetzt eichhörnchen, eine vielfältige vogelwelt mit nächtlichen käuzchen, und im sommer der bitter nötige schatten da ist, dort roden die technokraten, die für solch romantische attitüden keinen sinn haben, nun hannovers bronx herbei.
Letzten freitag machte ein geologe grundwasserproben von dem vermutlich vergifteten grundwasser.
auf die idee eines sees für hannover bei den kiesteichen als hochwassermaßnahme angesprochen, war er bedenklich, dass durch zum beispiel die einfließende innerste, die durch bergwerkshalden im harz mit schwermetallen belastet ist, das wasser nicht stehen dürfe.
Wie ist es denn dann um den maschsee bestellt? das wäre zu recherchieren.
es sollen wohl bereits neue bäume herangezüchtet werden, aber deren klimatische auswirkung dürfte eher minimal sein. kommunikation ist alles. jeder tag zählt.
Samstag, 14. März 2009
spekulationsruinen-tourismus beginnt
eine große gruppe dunkel gekleideter junger männer zog gerade eben, mit viel bier bewaffnet, durch die spekulationsruine ihme-zentrum. ich fragte nach dem grund. sie antworteten: konfa-freizeit, waren aber dazu viel zu alt. ich tippe eher auf npd. am anderen ufer wurden sie mit großem polizeiaufgebot erwartet.
Dienstag, 10. März 2009
no comment
vor 20 jahren gab mir jemand einen hinweis, dass der boden an der ihme gegenüber dem ihme-zentrum am ehemaligen gaswerk schwer kontaminiert ist.
ich wendete mich mit der information ans bürgerbüro stadtentwicklung in der braunstraße, das ja angeblich für solche hinweise dankbar ist und bekam nach einer weile nur die rückmeldung, an dem hinweis sei nichts dran.
jetzt muss das gelände für 20 millionen euro saniert werden...
ich wendete mich mit der information ans bürgerbüro stadtentwicklung in der braunstraße, das ja angeblich für solche hinweise dankbar ist und bekam nach einer weile nur die rückmeldung, an dem hinweis sei nichts dran.
jetzt muss das gelände für 20 millionen euro saniert werden...
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