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Donnerstag, 27. November 2025

R. I. P. Sonja Eick🌞

Hannover-Mitte. Mancher kannte "die Frau, die die Stadtteilfeste organisierte", nicht einmal mit Namen. Aber zäh und unermüdlich brachte sie ihre Stadtteilfeste in der Calenberger Neustadt voran, hielt Versammlungen ab, regte hier und da Mitmachaktionen an, ich besorgte ihr Spenden von Ihmezentrumsmanager Engel. Sie initiierte vom Fahrradunterstand bis Stadtteilrunde echtes Nachbarschaftsleben, nun ist sie gestorben: Sonja Eick, ehemalige Bezirksbürgermeisterin, mit 79 viel zu früh für ihren Energie-Level.

Sie lud mich freundlich ein, der Stadtteilrunde mein DichterDenker-Projekt vorzutragen. Normalerweise gewöhnt, an höchster Stelle meine Ideen vorzutragen, so die Beleuchtung als abstrahierte Kerzenflammen der "Drei Warmen Schwestern" beim damaligen enercity-Vorstandschef Feist, wollte ich einmal der Basis direkt präsentieren, auch im Bezirksrat. In meiner City-Zeitung hatte ich auch die Ökumenische Meile mit Reportagen über die einzelnen Gemeinden angeregt. 

Aber bei einer entsetzlich eiskalten plötzlichen Besprechung in der Calenberger Esplanade riss ein SPD-Mann der FriedrichEbertStiftung das Ruder herum. Ich wurde kalt gestellt und zu den wunderbaren Vorträgen gut bezahlter Promis über Rückert, mein Alter Ego Lenau, Wieland bis Goethe und Humboldt, neuen Straßenschilder-Legenden und zahlreichen Veranstaltungen in der Leibnizkirche mit Safranski und Sloterdijk, sowie am Bürgertreff Goetheplatz, nicht einmal mehr persönlich eingeladen. 

Christoph Martin Wieland, in gerechte Sprache gebracht von ip: "Wie strömt dein wissender Gesang in unsre Herzen ein! Wir sehn der Schöpfung mächtigen Gang, den Hauch der Mutter auf den Gewässern wehn, jetzt durch ein blitzend Wort das erste Licht entstehn und die Gestirne sich in ihren Bahnen drehn. Wie Baum und Pflanze wird, wie sich der Berg erhebt und, froh des Lebens, sich die Tiere regen; der Donner rollet uns entgegen, der Regen säuselt, jedes Wesen strebt ins Dasein; und bestimmt, der Schöpfung Wort zu krönen, sehn wir das erste Paar, geführt von deinen Tönen. O, jedes Hochgefühl, das in den Herzen schlief, ist wach! Wer rufet nicht: Wie schön ist diese Erde! Und schöner nun, die Mutter, auch dich ins Dasein rief, auf dass ihr Werk vollendet werde."

Mann hat mich einfach bestohlen und Sonja Eick von den Grünen hielt dem nicht stand. So ist das halt als kreative Frau in dieser bescheidensten aller Städte. R. I. P. Sonja, ich komme auch bald. ip Deine Enkelinnen werden dich nicht vergessen.  https://youtu.be/picfzpEC4KU?si=cuEA2mVb8FSa6kj Der Weg einer Mutter (Yann Tiersen)
Die allerersten Stadt- und Straßenfeste Hannovers habe übrigens ich veranstaltet: das Deisterstraßenfest, Kunstfest am Aegi, den ersten Kunstmarkt Deutschlands im Ihme-Zentrum, Bootsmarkt, Weihnachtszauber und zig weitere Aktionen übers Jahr verteilt, Opernsängerauftritte und Kunstausstellungen bei Geschäftsleuten, und auch meine darin eingebundenen Anzeigenblätter gehörten zu den ersten Deutschlands. Durch diese Konstellation erfand ich praktisch das Quartiersmanagement, für das heute eine Menge Leute bezahlt werden. Stand in der Lavesstraße an der Flipchart, setzte mich für eine beleuchtete Königstraße ein, gewann Agenturwettbewerbe im Ihme-Zentrum und bei Firmen usw.. ip
Wer irgendwas mit Kunst zu tun hatte, war im von mir in den 70ern initiierten  1. KUNSTMARKT Deutschlands da: Banker und Dezernenten, Künstlerinnen und Künstler, zum Beispiel Lucia Steigerwald, Karin Blüher, Adam Seide, Timm Ulrichs, Heinrich Riebesehl und Ehefrau Giesela Riebesehl, János Nadasdy, alle angeregt im entspannten Gespräch mit ihrem Publikum. Nur ich war gestresst, denn die Elektriker zu überzeugen, illegal Licht zu legen und Ähnliches, war kein einfaches Unterfangen (Archivfoto regionalmedien)
Meine enercity vorgelegten Entwürfe. ip

Mittwoch, 29. Oktober 2025

BSW-Ratsfraktion: Millionenkredit der Stadt an enercity überflüssig - besser Geschäftspolitik zu Lasten der Hannoveranerinnen und Hannoveraner beenden!

Die BSW-Ratsfraktion fordert die Stadtverwaltung auf, vom geplanten Millionenkredit an enercity Abstand zu nehmen und stattdessen einen kritischen und korrigierenden Blick auf die Geschäftspolitik des Unternehmens zu werfen.

„Der kommunale Grundversorger investiert nicht nur in Hannover, sondern auch niedersachsenweit und in anderen Bundesländern in die Energiewende, was die Kundinnen und Kunden aus Hannover bezahlen müssen“, kritisiert Dirk Machentanz mit Blick auf die hohen Energiepreise von enercity.

So sollen allein bis zu 800 Millionen Euro in den Bau von Windkraftanlagen in Nord- und Ostdeutschland fließen, davon 84 Millionen Euro in den Bau von Anlagen in Niedersachsen. Mit dem Auricher Hersteller Enercon ist die Lieferung und Errichtung von bis zu 100 Windkraftanlagen an Land vertraglich vereinbart.

„Mit den Aufgaben eines städtischen Grundversorgers hat ein solches Engagement absolut nichts zu tun“, betont Dirk Machentanz. „Würde das Unternehmen darauf verzichten, bräuchte man sich auch über den Millionenkredit der Stadt nicht mehr zu unterhalten.“

„Hinzu kommt die Investition in risikobehaftete Großprojekte. Wenn es schief geht, begleichen wieder die Hannoveranerinnen und Hannoveraner die finanziellen Ausfälle mit steigenden Energiepreisen. So geht das nicht“, sagt Machentanz.

Er kritisiert in diesem Zusammenhang das anstehende Tiefen-Geothermie-Projekt in Lahe, das heißes Wasser aus einer Tiefe von 3.300 Metern für die Fernwärmeversorgung von 20.000 Haushalten nutzbar machen soll. Ein ähnliches Projekt der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Misburg war 2012 wegen technischer Probleme gestoppt worden.

„Was ist, wenn es nun wieder technische Probleme gibt?“, fragt Machentanz. „Für diesen Fall muss enercity Vorsorge treffen, damit nicht am Ende die Zwangskundinnen und Zwangskunden des Fernwärme-Monopolisten noch höhere Fernwärmepreise zahlen müssen.“ (Presseinfo) 

Anmerkung: Der 2024 verstorbene weltberühmte Vulkanologe und Petrologe Hans-Ulrich Schmincke (1991 erhielt er den höchsten deutschen Wissenschaftspreis, den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft) äußerte sich gegenüber mir zur enormen Gefährlichkeit von Tiefbohrungen. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften ist hingegen bekannt für ihre diesbezügliche Sorglosigkeit. Und die jetzige Kriegsgefahr dürfte der schlechteste Zeitpunkt für gefährliche Experimente sein. Ip

Freitag, 12. September 2025

Klärwerkswärme als gelebte Kreislaufwirtschaft

 Hannover. "Die Energiewende ist ein Kraftakt, der gemeinsam am besten gelingt. Kommunale Energieunternehmen brauchen eine verlässliche Förderung und stabile Rahmenbedingungen, um die großen Investitionen zu stemmen”, sagt Prof. Dr. Marc Hansmann, Vorstand für Finanzen und Infrastruktur bei enercity. ,,Dafür bringen wir das Know-how und die Expertise mit, wie wir die Wärmewende bezahlbar gestalten und dabei auf die bestmöglichen Lösungen setzen. Das verdeutlicht das Projekt der Großwärmepumpe am Klärwerk, wo wir von einer konstant hohen Ausgangstemperatur des Wassers profitieren. Das sichert eine effiziente Wärmeversorgung für bis zu 13.000 Haushalte in Hannover”, ergänzt Hansmann.

 Die vorhandene Wärme wird dem aufbereiteten Abwasser entzogen, auf ein höheres Temperaturniveau gebracht und ins Fernwärmenetz eingespeist. Das Klarwasser, das auch in den Wintermonaten eine Temperatur von 12-16 Grad Celsius hat, wird erst durch einen Filter und dann durch Wärmepumpenmodule geleitet. Dabei wird dem Wasser Energie entzogen, so dass sich die Temperatur des Wassers reduziert. Das Energiepotenzial wird wiederum genutzt, um das für die Fernwärme benötigte Wasser auf eine Betriebstemperatur von 95 Grad Celsius zu erwärmen. 

 Klärwerkswärme als lokale Quelle für die urbane Wärmewende

 "Wärme aus der kommunalen Abwasseraufbereitung leistet einen effektiven Beitrag zur klimaneutralen Wärmeversorgung”, betont Anja Ritschel, Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Hannover. Besonders in Ballungsgebieten, wo täglich viel Abwasser entsteht, bestehe auch ein erhöhter Wärmebedarf.  „Wärme aus dem Klärwerk ist eine konstante, lokale Energiequelle, die wir nutzen können”, so Ritschel. „Mit der Großwärmepumpe am Klärwerk Herrenhausen schließen wir Kreisläufe und setzen Energie dort ein, wo sie gebraucht wird – das ist gelebte Kreislaufwirtschaft.” (aus einer enercityPressemitteilung)

ipfotos 
enercity-Zentrale Hannover. 
Zum Endeckertag gab es Bratwurst, Beratung und Spiele


Samstag, 9. August 2025

Wieso heißt es Fernwärme, wo doch Nahwärme forciert wird? Und wieviel Graue Energie steckt in den Aktivitäten?

Hannover ist auf die Einnahmen ihrer Stadtwerke AG "enercity" angewiesen. Dennoch sind die rasant steigenden Heizkosten-Preise nicht mehr zu verkraften.

Sonnenuntergang an der enercity-Zentrale.
Solche Portale werden seit je für Paläste gebaut. iptextfotos
 
Aber dass enercity vor 200 Jahren das Licht brachte und die Dunkelheit vertrieb, ist historisch doch recht unkorrekt. 
Aufdringlich vor allem die 200Jahre enercity-Werbung
an den Heizkraftwerktürmen unter dem Vorwand, das vom 
ehemaligen enercity-Chef Feist begonnene Ausstellungssponsoring 
fürs Sprengelmuseum mit Niki und Co. zu fördern. 
Enercity von hinten. Die neuen Bäumchen werden aus Plastiksäcken gefüttert. Nur die Bäume am Zaun Richtung Fluss durften bleiben, 200 andere imposante Baumschönheiten wurden mit Polizeisondereinheiten gegen Baumschützer in dunklen Morgenstunden wegen Stadtwerke-Schadstoffbelastung gerodet und sofort abtransportiert. Wohin? fragte eine Protestlerin. 


ipideenfotos Warum wurde an den durch die Stadtwerke verseuchten Stellen kein Amphitheater für das Theater an der Glocksee eingerichtet, das bei Überschwemmung vollläuft? (Es fehlt weiterhin an kreativen Köpfen in der Stadtverwaltung, bezahlt hat alles die Steuerzahlerin). 
Ansonsten wird für Fernwärme gebuddelt. Die gesamte Rückertstraße Hannover war aufgerissen. Den Mieterinnen wurden saftige Mieterhöhungen genannt. Der ohrenbetäubende Lärm drang bis in weitere Straßen. Und die Frage ergibt sich, warum das Ganze Fernwärme-Anschluss heißt, wo doch enercity offensichtlich damit die Nahwärme forciert.

Montag, 15. April 2024

Hansmann:"Alle 24 Stunden wird eine Prognose über den Haufen geworfen"

2023 war ein Ausnahmejahr für enercity. Die zugekauften Windparks hatten zum Leidwesen der zerquetschten Flugtiere gute Windverhältnisse. Ab 2024 sollen eigene entwickelt werden. Gut verdient wurde am Gasspeicher, im Handel und an Pipelines in Nord-und Ostdeutschland. Die AG sei nicht politisch gesteuert. Dazu hatte die ausgeschiedene Vorstandsvorsitzende Zapreva allerdings Gegenteiliges verlautbart.


Hannover. Rund 35 000 Euro minus 10 Prozent Rabatt kostet die Verbraucherinnen ein Anschluss ans Fernwärmenetz von enercity... 
Von der Anschaffung einer neuen Gasheizung, selbst mit Wasserstoffkompatibilität, rät Vorstand Prof. Dr. Marc Hansmann ab. Wärmepumpen heizten träge. Eine Geothermie-Anlage werde in Burgwedel gebaut. 
Dach-PV sei zu 80 % BtoB, nur 20% BtoC (zum Beispiel für Smarthome). Bei den PV-Autobahnausschreibungen gewann enercity die Einrichtung von 500 Einheiten. 
Vom Rekordgewinn im Geschäftsjahr 2023, bei einem Umsatz von 9,15 Milliarden Euro und Geschäftstätigkeit bis ins Baltikum, wurden 101 Mio € an die VVG überwiesen. 
Wikipedia: Gegründet wurde die VVG im Jahr 1971, um die Stadtwerke Hannover (heute: Enercity) mit der kommunalisierten üstra in einer Holdinggesellschaft zusammenzuführen. Dies ermöglicht es, Gewinne der Enercity mit den Verlusten der Üstra zu verrechnen. 
IPtext+Fotos
 
Obwohl der Grundwasserspiegel durch Überschwemmungen hoch ist, erhielten nur die Redner bei der Jahrespressekonferenz in den Heiligen Hallen des neuen smarten Prunkbaus der enercity-Konzernzentrale am GlockseePlatz 1 Wasser auf den Tisch. Die anwesenden fragenden Journalisten wirkten aufgrund der Zoom-Ausrichtung ohnehin wie Statisten. Immerhin wurden Kugelschreiber "made of biomaterial" ausgelegt (die der Sparkasse sind von gleicher Farbe, dem Sparkassenrot, aber nur antibacterial) Nahm als mental health break einen Schluck aus der Wasserleitung vom Fuhrberger Feld der Stadtwerke. Vor allem, weil die 3 warmen Brüder, das Heizkraftwerk, um- oder neugebaut werden sollen, angeblich nur als Spitzenlastanlage für die kostspielige Wasserstoffversorgung.
Nukleare Nutzung sei auch künftig nicht vorgesehen, dazu gebe es einen entsprechenden Ratsbeschluss, wurde meine Nachfrage beantwortet. Gut so! IP








Sonntag, 17. September 2023

Im angestrahlten Blickpunkt: die neue enercity-Zentrale, während Hannovers schönstes Wahrzeichen abgeschaltet ist

Die Heiligen Hallen der enercity-Energie AG (im Besitz der Stadt), von deren Einnahmen Hannover lebt, sind eröffnet. 
Eine ausgesprochen skurrile Situation stellt sich hier dar, mit atemberaubender Lichtkunst im himmeloffenen Foyer (wesentlich schicker als bei der ebenfalls neu eröffneten TUI-Zentrale) und rundum zauberhaften Außenbereichen, die zur Ihme hin mit hohen Stahlgittern und elektronisch verschlossenen Pforten versehen sind. Ein freier Blick auf das verrottende Ihme-Zentrum ist dennoch möglich, geradezu der Logenplatz dafür.

Im Kiez wirkt dieser Prachtbau wie ein Ufo aus einer anderen Welt. Nordöstlich gegenüber bringt das bescheidene Café Safran von Jutta Gotthard eine menschliche Atmosphäre in die heruntergekommene Braunstraße. 
Zur Südseite befinden sich die abgewrackte Berufsschule sowie das UJZ Glocksee, das schon lange keinen Dauervertrag mehr bekommt.

Am nahen Küchengarten bietet direkt vor dem Eingang des Heizkraftwerks der zugewachsene Kalvarienberg, wie ich ihn nenne, Unterschlupf im Grünen für zahlreiche Obdachlose. An der Limmerstraße Höhe Rewe sind bei DennsBio wieder die Scheiben eingeschlagen. Hier feiert ein enormes Aufkommen von Alkoholikern und Junkies rund um die Uhr.

Und im Mittelpunkt nun der glänzende Zuckerguss modernster Architektur, dessen Boden nur noch aus Kabeln besteht, die den neuesten technischen Standard sichern.

Der gesamte Zustand unserer Gesellschaft wird mit diesem Vatikan der Energieversorger im verarmten Umfeld wie mit einem Spotlight von mir hannöversch beleuchtet.

Statussymbol Üstra-Gehry-Tower im abgewrackten Steintorviertel wirkt hingegen wie das Kabinett des Dr. Caligari. Von den krampfhaften, werblich durch die belästigende Städtereklame begleiteten, Bemühungen im leerstehenden Kaufhofgebäude "aufhof" ganz zu schweigen. 

Nun dieses luftige perfekte Highlight: im Innenraum rot beleuchtete Querverbindungen, teilweise mit Treppen versehen, die ein wenig an den misslungenen Nord-LB-Turm erinnern. 

Wahrlich schlechte Zeiten, in denen die warme, weithin sichtbare, ästhetische Beleuchtung der drei Heizkraftwerkstürme abgeschaltet ist, die mit LEDs den Stromverbrauch eines Föns hatten, und zum überregional gefeierten neuen Wahrzeichen Hannovers wurden, die Freude der Bevölkerung. 

Auch als die Stadt den gesamten Stadtpark gegenüber dem Ihmezentrum mit gesunden alten Bäumen abholzen ließ, wegen einer einzigen von den Stadtwerken kontaminierten Stelle, hätte ein Amphitheater als Sickergrube bei #Überschwemmungen genügt...

Der Specht fällt neuerdings auf aufgeschäumte Dämmplatten herein, wie sie auch der alte Teil der neuen enercity-Zentrale hat, hämmert ein Loch, aber da ist kein Baum. Auch ich klopfte gestern vorsichtig daran, sofort schlug der Hund der externen Security-Firma an... 

Bert Brecht: Was sind das für Zeiten, wo
Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist
Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!
Ingeburg Peters

Freitag, 25. August 2023

So kann frau nicht konstruktiv zusammenarbeiten

 #Hannover. Wer seinen Durst gestillt hat, kehrt der Quelle den Rücken, mailte ich dem damaligen #enercity-Kommunikationschef, als man sich im Halbdunkel anschickte, meine Beleuchtungsidee des Heizkraftwerks umzusetzen. Er wollte mir die Ehre geben, da war er den Job los.

Auch als ich das Versagen von easyroom zur Expo2000 aufdeckte, flogen meine Informanten bei der Region in hohem Bogen raus. Sie hatten dann auch der HAZ ein Interview gegeben. Ihre Chefin fackelte nicht lange.

Mit einem solchen System kann ich nicht konstruktiv zusammenarbeiten.

Freue mich, im Stadtbild allenthalben die Nutzung meiner #Initiativen zu sehen, wie hier die Skulptur Schwarzer Bär auf einer Einkaufstüte. Herr Wessel, der nur die Realisierung bezahlte, wurde dafür geehrt. Immer dieselbe Frauenfeindschaft wie eh und je.


Den ersten Kunstmarkt Deutschlands im Ihmezentrum veranstaltet, auch das Kunstfest am Aegi (Foto:
ich ganz rechtsaußen in der Höhle der Finanzlöwen)... Vergaß wie immer, für mich selbst ein Honorar zu nehmen, ließ stattdessen 10 000 DM Erlös für alte Künstlerinnen an den Kunstverein gehen. 



Samstag, 16. Januar 2021

Rotkäppchen und die Sponsorenwölfe

#Hannover. Erst seit meinem Kunstfest am Aegi kam Galerist Simon nach seinem Wechsel aus der Finanzbranche im Kunsthandel, und auf den Spuren des megaintelligenten (ganz ungewöhnlich in Hannover) Oberstadtdirektors und NDR-Intendanten Martin Neuffer, sponsorenmaessig so richtig in Gang... Wer inzwischen alles mit dem Straßenkunstprogramm geschmückt wurde und wird, das passt exakt zum Provinznest. Auch die Beleuchtung der 3 warmen Schwestern habe ich initiiert, Simon kassierte die Beratung ab. Ip

Eine Skulptur von John Henry ziert als Modell den Privatgarten von Galerist Robert Simon, aehnlich wie die Modelle des aus meinem Ideenwettbewerb hervorgegangenen Schwarzen Bären den Kleingartenzaun vom Stifter Wessel. #Neuffer+ich (mit Kunstfest am Aegi) sind die Quellen, und wer aus der Quelle getrunken hat, kehrt ihr den Rücken. Muss das immer so bleiben? ip


Rotkäppchen (rechts außen) und die Sponsorenwölfe

Donnerstag, 21. November 2019

enercity schüttet belasteten Boden vor die Füße der Bewohner

#Hannover. Dieses Schild eines Sprayers lag in einem anderen zusammenhang umgekippt am Kinderladen Glocksee, vorher bei der
Krabbelgruppe Zappelige Zebras. Ich habe es hierhin geschleppt, um fotografisch zu dokumentieren, dass #enercity derzeit rücksichtslos belasteten Erdboden dem Kinderladen, allen Passanten, und den Sprayern vor die Füße schüttet.
Haben wir dafür über 200 alte Bäume verloren, wir CalenbergerNeustadt-Bewohner?

http://www.regionalmedien.de/galerie/baeume/.
Nach dem Fotografieren meide ich diese Stelle nun, schon der Geruch ist gefährlich. ip



Samstag, 24. August 2019

Gemein

Habe noch nie darüber nachgedacht, ob ich links bin. Für #juttaditfurth z.b. drifte ich nach rechts.
Meine Ideen sind einfach so attraktiv, dass die Großkopfeten sich die Federn selbst an den Hut stecken wollen, und die Ausführenden das  Honorar in die Tasche. Eine GeschaeftsFreundin: "selbst schuld, wenn Sie Ihre Konzepte nicht verkaufen können."
Konnte ich alles schon einmal, aber mir fehlt nach einigen Fehlschlägen die Lust zum Antichambrieren... #MarcHansmann, noch als Kämmerer, auf Geheiß von #Weil z.b. sagte mir schriftlich einen angefragten ( will ich immer noch) Aufsichtsratsposten bei #enercity ab.
Ich sei nicht "gemeindlich" tätig... Ip

Sonntag, 21. Januar 2018

Grüne Fernwärme für Hannover kommt

Bis zum Jahr 2035 will enercity die Hälfte der Fernwärme in Hannover aus erneuerbarer Energie gewinnen. Die Abwärmenutzung aus der thermischen Abfallverwertungsanlage der EEW Energy from Waste Hannover GmbH (EEW) in Lahe wird einen zentralen Beitrag dazu leisten. Einen Wärmeliefervertrag über eine Laufzeit von 20 Jahren mit der Option auf eine zeitliche befristete Verlängerung haben die beiden Unternehmen nun unterzeichnet. In das Projekt werden enercity und EEW mehrere Millionen Euro investieren.
Mit dem Anschluss der Anlage ans Fernwärmenetz, geplant zur Heizperiode 2019/20, wächst die für Hannover auf Basis erneuerbarer Energien gewonnene Wärmemenge auf bis zu 300 GWh pro Jahr an. Die Wärmeleistung der EEW-Anlage von bis zu 50 MW liefert auch einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit Hannovers mit Fernwärme. In der Spitze trägt die aus der thermischen Abfallverwertung gewonnene Energie damit zu einem Viertel des jährlichen Fernwärmeabsatzes von insgesamt 1.200 GWh/a bei. Die Fernwärme aus der Müllverbrennungsanlage verdrängt den Einsatz von Kohlekraft und erzielt damit jährliche eine CO2-Einsparung von bis zu 45.000 Tonnen.
Wärmewende in Hannover startet
„Mit diesem Projekt wird die Fernwärme in Hannover deutlich umweltfreundlicher", sagt enercity-Vorstandvorsitzende Dr. Susanna Zapreva zu dem erfolgreichen Abschluss. „Dieses neue Fernwärmeprojekt ist der Startschuss für eine umfassende Wärmewende in Hannover. Wir wollen dabei eine Vorreiterrolle einnehmen und damit auf einen möglichen Kohleausstieg Deutschlands vorbereitet sein“.
„Es freut uns sehr, dass wir mit enercity eines der führenden kommunalen Energieversorgungsunternehmen in Deutschland als Partner gewonnen haben, um unseren Beitrag zur nachhaltigen, zukunftsgerechten Sicherung der Fernwärmeversorgung für die Landeshauptstadt Hannover und einen wichtigen Klimaschutzbeitrag für die Region zu leisten“, sagt Bernard M. Kemper, Vorsitzender der Geschäftsführung der EEW-Unternehmensgruppe.
„Wir sind sehr zufrieden, dass wir mit EEW einen zuverlässigen und kompetenten Partner für dieses zukunftsweisende Projekt auf unsere Seite haben“, freut sich Zapreva. „Die Energie aus Abfallverwertung ist erneuerbar“, erläutert Kemper, „weil der Anteil im Abfall enthaltener organischer Stoffe 50 Prozent beträgt. Aus diesem organischen Anteil erzeugte Energie ist grüne Energie. Gemäß Energieeinsparverordnung kann diese dazu genutzt werden, den gesetzlich geforderten Anteil regenerativer Heizenergie von Gebäuden zu steigern“.
CO2-neutrale Wärmelieferung
Die Wärmeauskopplung aus der thermischen Abfallverwertungsanlage entspricht den Anforderungen des EEWärmeG (Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich), weil die durch effiziente Kraft-Wärme-Kopplung gewonnene Wärme zur Hälfte auf organischen Brennstoffanteilen beruht. Insgesamt ist sie CO2-neutral, da der Abfall von Gütern stammt, deren CO2- Bilanz bereits während der Produktion erfolgt. Neben dem Ausbau der „Grünen Fernwärme“ erhöht sich durch die Einbindung von Fernwärme der EEW Hannover die Versorgungssicherheit, da die bisher mehr im Osten liegenden Erzeugungsanlagen um einen starken westlichen Standort ergänzt werden.
Der zur Einbindung erforderliche Bau einer 4 bis 5 Kilometer langen Fernwärmeleitung startet ab etwa Mitte 2018, sobald das Genehmigungsverfahren zum Trassenverlauf abgeschlossen ist. Diese leistungsstarke Anschlussleitung ermöglicht die Ansprache weiterer Kunden entlang der Trasse.

Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt