Sonntag, 5. April 2026

Das Grauen und der Frieden

Michel Houellebecq, Autor, Befürworter des Matriarchats: «Es wäre eine erstklassige Lösung des sozialen Problems, den Männern eine exzessive Freiheit abzunehmen, von der sie global so schlechten Gebrauch machen»...
ipfoto graffiti
Dazu meine Anmerkung: Luther hat den nach jüdischer Tradition unaussprechlichen Namen Gottes (unvokalisiertes Tetragramm JHWH) mit "Herr" wiedergegeben, die Bibelübersetzer Martin Buber und Franz Rosenzweig benutzten das großgeschriebene Wort "DU", es versank aber als 'Grabmal einer in unsagbarem Grauen erloschenen Beziehung' zwischen Juden und Christen.' Nach 1945 versuchte Buber einen Brückenschlag zwischen den beiden Religionen.

Heiratest du wieder einmal? fragte ich heute eine Freundin, die ihren Wohnort wechselt. "Wie kommst du denn darauf? Ich bin doch nicht bescheuert!!!" war die Antwort...Doch kommen wir zurück zur Lutherschen Übersetzung, der JHWH mit "Herr" übersetzte, was zu dieser vergottenden Anrede beitrug. Dazu kam dann das Pronomen "Er". Und "er" schuf dies und das. Inzwischen wird gewitzelt, weder "er" noch "sie" noch "es" passt wirklich, um Gott zu benennen. 
Das sehe ich anders: "sie" ist völlig in Ordnung, weil die Frau unübersehbar das Ebenbild Gottes ist, Gottmutters Tochter.

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