Mittwoch, 1. April 2026

Hannah Arendt und die Jüdische Agentur für Israel

Hannover. Vor 120 Jahren wurde Hannah Arendt in Hannover-Linden geboren: Mit ausgewählten Veranstaltungen erinnert die Landeshauptstadt ab April mit zahlreichen Partner*innen an die international bekannte Politiktheoretikerin.

Vortrag am Donnerstag, 9. April, um 18 Uhr im Museum August Kestner über einen bislang weniger bekannten Aspekt aus Hannah Arendts Biografie. Es sprechen die Historiker*innen und Provenienzforscher*innen Silke Bremer und Dr. Johannes Schwartz über „Hannah Arendt und die NS-Provenienzforschung – Die Jewish Cultural Reconstruction Inc. und die Suche nach NS-Raubgut in Hannover“. 

Wikipedia: Die Finanzierung der Jewish Cultural Reconstruction erfolgte durch das American Jewish Joint Distribution Committee und die Jewish Agency for Palestine...1947 trat das letzte nichtzionistische Mitglied der Jewish Agency, Werner Senator, zurück, und obwohl die zuvor angestrebte 50-prozentige Beteiligung von Nichtzionisten an der Agentur in der Praxis nicht funktioniert hatte, wurden die Jewish Agency und die Weltzionistische Organisation nun de facto identisch...Im Juli 2022, während des russischen Einmarsches in die Ukraine, ergriff das russische Justizministerium Maßnahmen, um die Arbeit der Jewish Agency for Israel in Russland zu unterbinden. Begründet wurde dies mit dem Vorwurf, die Organisation habe gegen russisches Recht hinsichtlich der Erhebung, Speicherung und Übermittlung von Daten verstoßen. Nach Beginn des Einmarsches kam es zu einem starken Anstieg der Auswanderung von Russland nach Israel.

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