Freitag, 12. September 2025

Klärwerkswärme als gelebte Kreislaufwirtschaft

 Hannover. "Die Energiewende ist ein Kraftakt, der gemeinsam am besten gelingt. Kommunale Energieunternehmen brauchen eine verlässliche Förderung und stabile Rahmenbedingungen, um die großen Investitionen zu stemmen”, sagt Prof. Dr. Marc Hansmann, Vorstand für Finanzen und Infrastruktur bei enercity. ,,Dafür bringen wir das Know-how und die Expertise mit, wie wir die Wärmewende bezahlbar gestalten und dabei auf die bestmöglichen Lösungen setzen. Das verdeutlicht das Projekt der Großwärmepumpe am Klärwerk, wo wir von einer konstant hohen Ausgangstemperatur des Wassers profitieren. Das sichert eine effiziente Wärmeversorgung für bis zu 13.000 Haushalte in Hannover”, ergänzt Hansmann.

 Die vorhandene Wärme wird dem aufbereiteten Abwasser entzogen, auf ein höheres Temperaturniveau gebracht und ins Fernwärmenetz eingespeist. Das Klarwasser, das auch in den Wintermonaten eine Temperatur von 12-16 Grad Celsius hat, wird erst durch einen Filter und dann durch Wärmepumpenmodule geleitet. Dabei wird dem Wasser Energie entzogen, so dass sich die Temperatur des Wassers reduziert. Das Energiepotenzial wird wiederum genutzt, um das für die Fernwärme benötigte Wasser auf eine Betriebstemperatur von 95 Grad Celsius zu erwärmen. 

 Klärwerkswärme als lokale Quelle für die urbane Wärmewende

 "Wärme aus der kommunalen Abwasseraufbereitung leistet einen effektiven Beitrag zur klimaneutralen Wärmeversorgung”, betont Anja Ritschel, Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Hannover. Besonders in Ballungsgebieten, wo täglich viel Abwasser entsteht, bestehe auch ein erhöhter Wärmebedarf.  „Wärme aus dem Klärwerk ist eine konstante, lokale Energiequelle, die wir nutzen können”, so Ritschel. „Mit der Großwärmepumpe am Klärwerk Herrenhausen schließen wir Kreisläufe und setzen Energie dort ein, wo sie gebraucht wird – das ist gelebte Kreislaufwirtschaft.” (aus einer enercityPressemitteilung)

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enercity-Zentrale Hannover. 
Zum Endeckertag gab es Bratwurst, Beratung und Spiele


Samstag, 6. September 2025

Das Gasthaus zum verdorrten Baum - unsere Zukunft ist vom Profit gekidnappt

Das Gasthaus ist unsere Erde, der verdorrte Baum ist der Homo insapiens. Wenn die Bäume gehen, werden sie uns alle mitnehmen. ip

Es muss einen anderen Weg geben, um Geld zu verdienen, einen Balanceakt zur Änderung des Status Quo. Dieser endlose Appetit zu mehr Reichtum kann geändert werden. Mit der Rettung einiger Pflanzen und Tiere ist es nicht getan. 

Die öffentliche Meinung zeigt keinen Respekt, aber Wertschätzung muss jeder Aktion inhärent werden, eingepreist sozusagen. Derzeit sind zum Beispiel Handel, Politik, Energieversorgung, industrielle Mode eine massive Verletzung des Lebens.

Es bedarf einer konzertierten Aktion, Konsum weniger giftig zu gestalten, denn unser Planet ist physisch begrenzt. Die Erde kann das alles nicht ausgleichen. Lügen auszustreuen, die Wirtschaft diene uns allen, das ruiniert uns.

Deshalb müssen vor allem die Medien Klartext reden, dass unsere Zukunft vom Profit gekidnappt ist, in den wir verstrickt sind. Es ist kein Raum mehr für Skeptizismus gegenüber dem Klimakrieg, wir müssen uns auch von einer Wissenschaft distanzieren, die für ihre Auftraggeber lügt.

Jede muss tun, was sie kann. Und mit anderen Ländern zusammenarbeiten, damit der Mainstream, die Hauptrichtung der Meinungen, sich zugunsten der Biodiversität ändert. ip (inspiriert durch die argentinische Biologin Sandra Myrna Díaz in einem Al Jazeera-Interview)

Zeichnung von Sudie Rakusin

Donnerstag, 4. September 2025

Verweigert Deutschlands und Europas Beteiligung am Geschwisterkrieg

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Bekam den Friedenspreis für Europa, und Doris Schröder-Köpf hat ihn bekommen, auch der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder, und natürlich der in Alicante lebende norwegische Mathematiker und Träger des Alternativen Nobelpreises, der inzwischen verstorbene Theoretiker Johan Galtung. Wieso und weshalb? Es konnten ganz konkret tausende Leben im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg gerettet werden. 

Legte mein Blättchen City-Zeitung vorm Lehrerzimmer des KWR-Gymnasiums aus, wo Doris ihre Kinder anmeldete. Ich streute es mit der Headline "Das treue Volk sagt Nein" den in Hannover lebenden Schröders und anderen SPD-Leuten vor die Füße: wiedereinmal eine meiner Aktionen praktischer Performance.

Der innenpolitisch unter Kritik stehende Schröder ließ sich dann von seiner damaligen Autorin Doris inspirieren, den USA einen Korb in Sachen Irakkrieg zu geben. Diese Nichtgefolgschaft  lenkte zudem den Blick ab von seinem Kosovo-Versagen. Am Geburtstag von Doris verkündete Schröder in meinem Geburtsort Goslar seine Entscheidung, ohne den grünen Vizekanzler Josef Fischer zu informieren, fast schon ein Akt der Poesie. 

Und der von mir in meiner breit gestreuten Zeitungsausgabe ausführlich zitierte Friedensforscher Galtung wurde zur Münchner Sicherheitskonferenz eingeladen, wo er Putin ermutigte, Befürchtungen der Einkreisung Russlands zu verlautbaren. George W. Bush (the second Bush) ließ man im deutschen Bundestag mit seinen Beteiligungswünschen am Irak-Krieg einfach abblitzen. Ein historischer Augenblick! Es geht also. 

Aktuell ist heute: Lasst es uns wieder tun. Verweigert dieses Mal Deutschlands und Europas Beteiligung am Geschwisterkrieg in der Ukraine und der NATO-Staaten! Fordert Friedensverträge! Ingeburg Peters 

Samstag, 30. August 2025

Pflege-Hopping

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Wie verschleiere ich den Pflegenotstand... 

Seit ab 2020 Pflegekräfte vom Altenheim (das heißt aber nun Pflegeheim, das Wort Alte ist überhaupt gestrichen) zur Säuglingsstation, sowie zu daheim "im Bett lebenden" (Bettlägerige ist gestrichen) und allen möglichen "Zu Pflegenden" ("Patienten" ist für Pflegefachkräfte auch gecancelt) rotieren müssen (meist in monatsweisen Blöcken), gibt es auch keine Altenpflegerin mehr, sondern nur noch die Pflegefachkraft. Diese wiederum pendelt zwischen Babybaden und Zu-Pflegende-Duschen und so fort. Auszubildende heißen aber weiterhin Auszubildende. 

Die Pflegekräfte ein und derselben Firma kennen sich teilweise nichteinmal mehr mit Namen untereinander. Auch kommen ständig neue Minijobas hinzu. Von wegen also "Kollegialität" und Supervision. Theoretisch dazu anberaumte monatliche Treffen fallen meist aus. 

Für die Klientinnen ist es psychisch äußerst anstrengend, sich auf Dutzende ihnen unbekannter Pflegefachkräfte einzustellen, nie zu wissen, wer heute kommt und ob die Person nun wieder neu eingewiesen werden muss in die eigenen Gegebenheiten. Da kommt sogar der Gedanke an verbesserte Pflegeroboter auf... Zumal manche Pflegefachkraft selbst pflegebedürftig wirkt. 

Wie warmherzig klang da doch das Wort "Schwester" und manche nennt sich trotzig immer noch so und ihren Kollegen "Bruder", wie das im Islam nur unter Männern üblich ist. 

Inzwischen ist außerdem unter den männlichen und weiblichen Pflegefachkräften einschließlich der Ärztinnen und Ärzte eine Art Geschlechterkonkurrenz entstanden. Weil angeblich schon eine Anspielung auf die Frisur als Übergriffigkeit gewertet werden kann, wollen manche Männer zum Beispiel keine Mädchen mehr ausbilden.

Beine wickeln? Die minimalinvasive Operation scheint vielen Fachärzten und Krankenhäusern durch ihre teuren technischen Geräte doch viel bequemer und lukrativer? Mit den oft schmerzhaften langjährigen Folgen hat der Patient dann allein fertig zu werden? Für das Anziehen von Kompressionsstrümpfen werden den Pflegefachkräften 5 Minuten Zeit zugebilligt...

Es stellt sich auch die Frage, wieviel Keime durch diese ambulante Pflege verbreitet werden. Die Krankenhäuser und ihr Personal sowie Patienten stehen bereits in Sachen multiresistente Keime unter Beobachtung. Wie sieht es für Pflegedienste aus?

Und noch ein paar Bemerkungen zum Jugendschutz: Sozialpädagogik war vom Ende des 19. Jahrhunderts an, ohne Bruch fast bis zur Gründung der Fachhochschulen – also 1971 – ausschließlich ein Frauenberuf. Die Berufsbezeichnung war in allen Bundesländern einheitlich: Sie lautete „Jugendleiterin“. Die Ausbildungsstätten hießen von Anfang an „Jugendleiterinnenseminar“ und seit 1956 durch Beschluss der Kultusministerkonferenz „Höhere Fachschule für Jugendleiterinnen“. Am 13. März 1967 erfolgte in einer Rahmenvereinbarung der Kultusminister der Länder die Umbenennung in „Höhere Fachschule für Sozialpädagogik“. Die Ausbildung wurde auch in Modellversuchen für männliche Studierende geöffnet.
Der Begriff „Jugendleiterin“, der über viele Generationen von sozialpädagogischen Fachkräften für ihre Profession kennzeichnend war, wird nicht mehr erwähnt. Diese Berufsbezeichnung scheint spurlos verschwunden zu sein. (Wikipedia)
Ähnlich geht es der Berufsbezeichnung Krankenschwester, Hausfrau, Kindergärtnerin oder Hebamme. 
Nicht wenig Sozialpädagogen, die mir untergekommen sind, rauchen, saufen, kiffen...wohin steuert der Jugendschutz? IP

Diddi Hallervorden: Die Privatfirma Medizinischer Dienst hilft Kosten sparen? 
https://youtu.be/3Rbvxgp-61U?si=0z5_dHYI_e5OExjI

Mittwoch, 27. August 2025

US-Beteiligungen - geschickt kombiniert.


Die meisten dieser geringfügig verteilten Plakate wurden bereits wieder von der Staatsmacht und ihren Helfern entfernt. Die Angst vor Aufruhr ist verständlicherweise riesig. Schließlich leben wir nun schon seit vielen Jahrzehnten in der amerikanisch besetzten Zone (siehe unten). Als Merkel ihre Fühler zu allen Seiten ausstreckte, gefiel das den Herren von Ramstein, Wiesbaden oder Büchel gar nicht...Wie schrieb der Schriftsteller und Arzt Alfred Döblin: "Dem einen gehts grade, dem andern gehts krumm, der eine bleibt stehen, der andere fällt um, der eine rennt weiter, der andere liegt stumm.", oder heißt es in einem russischen Sprichwort: "Das Gewehr hängt an der Wand. Aber einmal im Jahr schießt es doch." iptextfotos 
Im Raum Hannover sind Westinghouse-WABCO (2020 übernahm die ZF Friedrichshafen AG das gesamte Unternehmen WABCO für rund 7 Milliarden US-Dollar) und Feinchemikalienhersteller Honeywell mit 600 Mitarbeitern (gehört zu den wichtigsten Unternehmen Deutschlands im Mittelstand und zählt zu den wenigen ausländischen Investoren am Standort) amerikanischen Ursprungs. Bei Bremssysteme Wabco sind einem etwa 74 000 m² großen Gelände rund 2 230 Mitarbeitende, darunter etwa 630 Ingenieure, tätig – insbesondere im Innovations- bzw. Engineering-Bereich. Tesla ist ein amerikanisches Unternehmen, das in Deutschland Tochterfirmen und eine große Fabrik (Gigafactory Berlin-Brandenburg) betreibt.Das Glaswerk in Rinteln ist Teil der O-I Germany (Owens-Illinois), eines amerikanischen Weltmarktführers für Glasverpackungen mit Hauptsitz in Perrysburg, Ohio. Das einstige Familienunternehmen „Glashütte Stoevesandt“ wurde im Laufe der Zeit Teil dieser internationalen Gruppe. Es ist das größte der drei O-I-Standorte in Deutschland (neben Holzminden und Bernsdorf).
 ip: "Als ich das Werk besichtigte, war die ehemalige Verwaltungsvilla der 130jährigen Traditionsfirma völlig verwahrlost. Klar, nur die moderne Produktion bringt Gewinn. (In den USA werden neuerdings sogar Museen einfach geschlossen.) Der Marketingchef forderte allen Ernstes Flaschensammler auf, mehr zu sammeln, weil es an Quarzsanden für die Glasflaschen mangele."

 Laut der American Chamber of Commerce in Germany zählen insbesondere diese Unternehmen zu den umsatzstärksten US-Firmen in Deutschland:
Ford-Werke GmbH – Tochter der Ford Motor Company, mit Produktionsstandorten in Köln und Saarlouis .
Opel Automobile GmbH – (GM-Tochter) Hauptsitz in Rüsselsheim .
Amazon Deutschland – Standort München, führend im Onlinehandel und Cloud-Business .
ExxonMobil Central Europe Holding GmbH – in Hamburg tätig im Rohstoff- und Energiebereich .
GE Deutschland – General Electric mit Fokus auf Energie, Technologie und Dienstleistungen, mit Sitz in Frankfurt .
3M Deutschland GmbH – mit umfangreicher Forschung und rund 6.700 Mitarbeitenden, Hauptsitz in Neuss .
Coca-Cola GmbH – in Berlin aktiv im Getränke­segment .
Johnson & Johnson Gruppe – Gesundheits- und Pflegeprodukte, Niederlassung in Neuss .
Dow Deutschland Inc. – Teil der Dow Chemical Company, mit Sitz in Schwalbach .
Cargill Inc. – Lebensmittelhersteller mit Standort in Krefeld .
Intel Corporation – Halbleiter- und Chipproduktion in Feldkirchen bei München .
Weitere bedeutende Namen (laut AmCham-Ranking und Branchenübersicht):
Alphabet Inc. (Google) – mit Niederlassung in Hamburg .
Procter & Gamble – Bade- und Körperpflegeprodukte, Basis in Schwalbach .
Tech Data Corporation – IT-Distributor mit Niederlassung in München .

US-Unternehmen mit deutscher Präsenz in der Region Nordrhein-Westfalen (NRW):
Laut einer Übersicht sind dort über 1.700 US-Unternehmen aktiv, darunter:
Plug Power – Wasserstoff-Logistik- und Service-Zentrum in Duisburg .
3M Deutschland (Neuss), Ford-Werke (Köln/Saarlouis), Medtronic GmbH (Meerbusch) – Medizintechnik, z. B. Herzschrittmacher, Neurostimulatoren .
Weitere Beispiele in verschiedenen Regionen:
Dayco Products LLC, Dow, Federal-Mogul, Domino's Pizza, FCA Germany AG (MARKEN wie Fiat, Jeep) – mit unterschiedlichen Standorten in Deutschland .In Frankfurt am Main finden sich Niederlassungen von Citibank Europe, J.P. Morgan, Morgan Stanley, Goldman Sachs, sowie Technologie- und Beratungsunternehmen wie IBM, Microsoft, Dell EMC, Apple, Amazon (Rechnerniederlassung). Gemäß Built In gibt es in Deutschland u. a.:
Arrow Electronics (Neu-Isenburg bei Frankfurt), Rapid7 (München), UL Solutions, Navan (Palo Alto-basiert; Büros in Berlin und München)
GitLab, Notion, Imprivata (Langenfeld), teils mit Tech- und Vertriebsteams .
Im Bereich Kanzleien expandieren US-Firmen wie:
Willkie Farr & Gallagher → Ausbau in Frankfurt und Hamburg durch Übernahmen aus Gibson Dunn und Latham & Watkins.
BlackRock – Einfluss im DAX
Laut WELT ist BlackRock bei insgesamt 12 DAX-Unternehmen derzeit der größte Einzelaktionär. Dazu zählen u. a. MTU Aero Engines, Qiagen, Vonovia, Merck, Allianz, Infineon.
Andere Quellen ergänzen diese Liste um Beteiligungen wie:
Siemens, Adidas, Linde, Infineon, SAP. 
Statistiken zeigen, dass BlackRock an 34 von 40 DAX-Unternehmen beteiligt ist (Stand Juni 2022). Bei 45 % der Unternehmen hält BlackRock mehr als 5 % der Aktien .
Weitere bedeutende Beteiligungen (Stand Juni 2022):
Vonovia, Merck KGaA, Bayer AG, Deutsche Post, Allianz 
Rheinmetall 2025– aktuell ist BlackRock dort der größte Aktionär .
Laut bpb.de (2023) ist BlackRock der größte institutionelle Investor im DAX.
Fazit:
BlackRock hat eine starke Präsenz im DAX – bei vielen Unternehmen handelt es sich um Minderheitsbeteiligungen (zwischen 5–7 %), bei einigen aber um den größten Einzelanteil.

Vanguard – Einfluss im DAX
Laut dirk/studienseitigen Auswertungen liegt der Anteil von Vanguard am DAX-Free-Float bei ca. 2,8 %, damit zählt Vanguard zu den Top-5 Investoren im deutschen Leitindex .
FOCUS formuliert es ähnlich: „Am meisten stechen Vanguard (~4,6 %) und BlackRock (~4,0 %) als größte Investoren der ‚Deutschland AG‘ heraus.“ Dabei handelt es sich um Summen über viele Fonds hinweg .
bpb.de nennt BlackRock mit 4,3 % und Vanguard mit 2,1 % als größte institutionelle Investoren 2023 .
Ein beliebter Vanguard-ETF mit Deutschland-Fokus ist der Vanguard Germany All Cap UCITS ETF:
Top-Positionen (April 2025): SAP, Siemens, Allianz, Deutsche Telekom, Rheinmetall, Deutsche Börse, Deutsche Bank, Mercedes. -
(Auf meine Anfragen gesammelt vom„Generative Pre-trained Transformer“ - ip) 
Ergänzung: Texaco ist in Deutschland keine Tankstellenmarke mehr, sondern eine Schmierstoffmarke im Chevron-Konzern.
Die PharmaFirma Pfizer in Deutschland wird zu 100 % von Pfizer Inc., USA, kontrolliert. Es handelt sich um kein unabhängiges deutsches Unternehmen, sondern um mehrere Tochtergesellschaften, die zur internationalen Konzernstruktur gehören.
Ratiopharm gehört seit dem Jahr 2010 vollständig zum israelischen Pharmakonzern Teva Pharmaceutical Industries Ltd., einem global führenden Anbieter von Generika und Biopharmazeutika. Vor der Übernahme war Ratiopharm Teil der Merckle-Gruppe – gegründet von Adolf Merckle. Finanzielle Schwierigkeiten der Gruppe führten letztlich zum Verkauf der ratiopharm GmbH an Teva. ip: Antidepressivafabrikant Merckle warf sich vor einen Zug. Er konnte die Scham vor seinen Stammtischbrüdern im Ort nicht ertragen. 
Zum Abschluss doch noch schnell ein positives Beispiel aus der deutschen Wirtschaft: Die Firma Robert Bosch gilt als internationales Vorbild für „Steward-Ownership“ („verantwortungsbewusstes Eigentum“). Das ist ein alternatives Unternehmensmodell, das zwei zentrale Prinzipien hat:
1. Selbstbestimmung
Kontrolle und Stimmrechte liegen bei Menschen, die aktiv mit dem Unternehmen verbunden sind (Mitarbeiter, Geschäftsführung, Treuhänder).
Externe Investoren oder Erben, die keinen Bezug mehr zum Unternehmen haben, können nicht die Richtung bestimmen.
2. Gewinne sind Mittel zum Zweck: Sie fließen entweder zurück ins Unternehmen oder in gemeinnützige Projekte.
Private Gewinnmaximierung oder ein Verkauf (Exit) stehen nicht im Vordergrund. Das Unternehmen „gehört sich selbst“ – die Gewinnrechte und die Stimmrechte sind voneinander getrennt.
Gewinnorientierung wird mit sozialer Verantwortung gekoppelt.
Unternehmensentscheidungen sind frei von kurzfristigem Finanzmarktdruck.
Dieses Modell wird inzwischen oft als Blaupause für nachhaltiges Unternehmertum diskutiert. Bosch ist einer der größten Konzerne weltweit mit diesem Modell.
Ein anderes Beispiel ist die Carl Zeiss-Stiftung in Jena.