Samstag, 8. August 2020
50 Jahre Peters-Medienkunst: hier Lanzarote
Wenn die einen entschieden zu kurz geh'n, dann geh'n eben andere entschieden zu weit,
den Biermann-Ausspruch koennte ich ueber mein Leben setzen.
Hier die Rettung der Salinen von #Lanzarote als Kulturerbe.
Siehe dazu auch meine Salzbilder auf www.regionalmedien.de/Galerie/Salz des Lebens.
Wenn frau sowohl die Anzeigen als auch Fotos, Texte, Themen, Konzeption, in ihrer Hand hat, kann Enormes an Veraenderung initiiert werden, wie die Rettung der Salinen von Janubio auf Lanzarote, oder 40 Jahre lang mit Ihme-und City-Zeitung und kulturMagazin Mittendrin, z.B. Sachen Parkpfegewerk Herrenhausen.
In Spanien musste ich leider damals aus gesetzlichen Gründen mit dem einheimischen Mickelverlag Lancelot kooperieren. Der deutschen Ausgabe folgte eine englische, um mich urheberrechtlich auszuschalten wurde der Name in Rundschau geändert, ein Rundfunksender kam hinzu, man fuhr nun fette SUV's, und Antonio Coll, der mich bei einer Betriebsfeier als eine von den "Green ones, like Petra Kelly" bezeichnet hatte, wurde Presidente des "Konzerns".
Ingeburg Peters
Donnerstag, 6. August 2020
Ausgestoßen
Hannover An der Goethestraße gibt es jetzt eine Skulptur "Orient und Okzident sind nicht zu trennen" (J. W. #Goethe) All diese Aktivitäten resultieren aus meinem #Dichterdenkerprojekt,aber ich bin ausgestoßen. Warum? Bin darüber traurig, wollte meiner #Stadt dienen,was ist los?
Mangelware: koennt ihr noch schattige Baumkronen liefern?
Erinnere mich, wie ich als Kind vor unserer Haustür fast mit Sonnenstich zusammenbrach, nach dem weiten Weg auf den Buergersteigen ohne Schatten, durch fuer die Stahlwerke aus dem Boden gestampfte Siedlungshaeuserschluchten der Arbeiterstadt Salzgitter-Lebenstedt, vom Schwimmbad nachhause.
So wie heute auf dem ehemaligen Hanomaggelaende in Hannover nur stilisierte metallbaeume vor der autowaschanlage zu finden sind, wenn du zu Fuß, halb ohnmächtig vor Hitze, bei Obi ankommst, um ein paar Goldfische zu kaufen.
Oder an den ihmeterrassen die kuemmerlichen Bäumchen aufsuchst, die unsere alten baumriesen ersetzen sollen, stadtbaurat bodemann, enercity, IhmeZentrum, und all die anderen für dieses Verbrechen Verantwortlichen. Ip
Freitag, 31. Juli 2020
Lesetipp: Schläge
www.culturbooks.de
Über das Buch:
Verführt von Politik, Poesie und dem Traum, gemeinsam eine bessere Welt zu schaffen, verliebt sich eine junge Frau in einen charismatischen Universitätsdozenten. Nach der Hochzeit zieht sie zu ihm in eine verregnete Küstenstadt in einer Region Indiens, deren Sprache sie nicht beherrscht, und muss entdecken, dass ihr perfekter Mann sich hinter verschlossenen Türen in ein alles kontrollierendes Monster verwandelt. Als er sie auf seine idealisierte Version einer gehorsamen Frau reduziert, sie schikaniert und ihren Ehrgeiz, Schriftstellerin zu werden, im Keim erstickt, schwört sie, sich zu wehren – ein Widerstand, der sie entweder töten oder ihr die Freiheit zurückgeben wird.
Die mitreißende Geschichte einer Selbstbefreiung: Meena Kandasamys sprachgewaltigerRoman erzählt literarisch brillant die Chronik einer missbräuchlichen Ehe und zeugt von der
unbesiegbaren Kraft der Kunst.
»Kandasamys Protagonistin ist klug und sexy und unabhängig und findet sich trotzdem in einer Situation wieder, in der häusliche Gewalt, Kontrolle und Isolation an der Tagesordnung sind.«
Mithu Sanyal, WDR, Buch der Woche
»Meena Kandasamys lebhafte, scharfe und präzise Stimme macht diesen eindringlichen Roman zu einem Triumph.« Ayòbámi Adébáyò, The Guardian
Über die Autorin:
Meena Kandasamy ist Autorin, Übersetzerin und Aktivistin. Sie ist in Chennai geboren und lebt in London.
Meena Kandasamy: Schläge
Ein Porträt der Autorin als junge Ehefrau
Roman. Aus dem Englischen von Karen Gerwig. CulturBooks, 23.März
2020. Hardcover. 264 Seiten. 22,00 Euro. ISBN 978-3-95988-148-7
Auf Platz 1 der Litprom-Bestenliste im Sommer 2020
Ein Guardian Buch des Jahres
Ein Daily Telegraph Buch des Jahres
Ein Observer Buch des Jahres
Ein Financial Times Buch des Jahres
»Kandasamy überzeugt mit Anschaulichkeit, Wucht und
Durchschlagskraft.« The Times
Mittwoch, 29. Juli 2020
HappyEnd mit Elektroden
Der Ehemann bekam eine Gaensehaut, als er seine Frau auf sich zugehen sah. "Hast du Schmerzen?" "Nein", lächelte sie: "Und ab Montag kann ich wieder an meinen Arbeitsplatz zurück."
Da wo ein Tumor ihr Gehvermoegen ausgeschaltet hatte, sitzt jetzt im Nacken eine Platine mit zig Elektroden. Sie werden von einem Schrittmacher im Gesäß gesteuert.
Die #MHH behandelt also nicht nur Mafiosi exzellent 😊.
Die 46jaehrige Büroangestellte wurde zudem von ihren süchtig machenden Schmerzmitteln befreit. Ip
Montag, 27. Juli 2020
50Jahre Peters-Medienkunst: Königin Marie der Vergessenheit entrissen
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Samstag, 18. Juli 2020
Koennt ihr noch Wetterbuchen liefern?
Gedicht von Margarete Hannsman+ipfotos
Habt ihr noch immer nicht genug
Einkaufszentren in Wiesen gestreut
Moebelmaerkte zwischen Skabiosen
Nicht genug Skilifte ohne Schnee
Nachschubstrassen für Brot und Spiele
Panzerschneisen hügelentlang
Fichtenschonungen auf der Albheide
Wenn ihr die Schafe aussterben lasst
Stirbt der Wacholder
Aber es werden Menschen kommen
Denen das zeitlauf zeitab
Der Fabriken gleichgültig ist
Sie wollen nicht auf Märkten einkaufen
Aber sie fragen
Nach dem Millionen
Jahre alten Wind
Ob ihr noch Vögel
Fische
Füchse
Sumpfdotterblumen
Aufgehoben habt
Wenn anderswo
alle Wälder zerstückelt sind
Alle Städte ueber die Ränder getreten
Alle Täler ueberquellen vom Muell
Könnt ihr noch Wetterbuchen liefern?
Einen unbegradigten Fluss?
Mulden ohne schwelenden Abfall?
Hänge ohne Betongeschwüre?
Seitentaeler ohne Gewinn?
Einkaufszentren in Wiesen gestreut
Moebelmaerkte zwischen Skabiosen
Nicht genug Skilifte ohne Schnee
Nachschubstrassen für Brot und Spiele
Panzerschneisen hügelentlang
Fichtenschonungen auf der Albheide
Wenn ihr die Schafe aussterben lasst
Stirbt der Wacholder
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