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Freitag, 24. Oktober 2025

MHH: 70 Prozent der Beschäftigten sind Frauen - Deutschland von seiner allerbesten Seite?

Kürzlich besuchte Bundeskanzler Merz (CDU) mit seinen Bodyguards die Forschungsstätte, die auf dem Weg zur Exzellenzuni, und damit so recht nach seinem Herzen ist, wie auch deren Mitarbeiterinnen aus 105 Nationen seinen christlichen Segen fürs Stadtbild haben (Stadtbahnanbindung direkt vorm Gelände). 

Der Gegner des Verbrenner-Aus mit Pilotenschein war aber nicht mit eigenem Flugzeug zur MHH geflogen, sondern kam im elektrischen VW(!) ID Buzz zusammen mit Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies, der gerade an den Schnellstraßen der Stadt die Bäume roden lässt. Mit Blick auf das autonome Fahren (besonders Krebskranke können sich in Öffies infizieren) und die Forschung an der MHH fasste der Bundeskanzler seinen Besuch lt. MHHinfo zusammen: "Das ist Deutschland von seiner allerbesten Seite." 

Die MHH als Klinik für besondere Fälle schaut nicht darauf, ob ein angeschossener Mafiaboss aus Montenegro im Privatjet zur Operation einfliegt, und eine Phalanx hannoverscher Polizei auf Kosten der Steuerzahlerinnen das Gelände gegen weitere Killer abriegeln muss, wie vor einiger Zeit geschehen.

Zum 50jährigen Bestehen des hingewürfelten Betonhaufens hielt Ursula von der Leyen, als Best-Practice-Eigengewächs mit mittelmäßiger Doktorarbeit promoviert, die Festrede. Ihr Ehemann war in Hannover Hochschullehrer, ist aber jetzt zu einem amerikanischen BioPharmakonzern abgewandert. Beide lernten sich auf dem Parkplatz kennen, als er einen Reifen wechseln musste, und sie in Hybris fragte, ob sie helfen  könne. 

Einen Stammzellen-Bioreaktor schaute sich denn auch unser Bundeskanzler in der einzigen reinen Medizinuniversität Deutschlands mit interprofessioneller Zusammenarbeit an (Bio macht sich immer gut?). Mit dem 'ehemaligen Blackrock-Mann' Merz bleibt also alles quasi in der Wirtschaftsfamilie. Und es wird offensichtlich auf weitere Fördermittel von ihm gehofft.

Übrigens: Im Eltern-Kind-Büro können MHH-Beschäftigte seit Mitte dieses Jahres arbeiten, während ihr Nachwuchs spielt, falls die Kita mal geschlossen hat. Es gibt dort Reisebettchen und Wickeltisch für die Kleinen, denn 70 Prozent der Beschäftigten sind Frauen. ip

Foto: MHHausschnitt, Abdruck honorarfrei. 

Mittwoch, 29. Juli 2020

HappyEnd mit Elektroden


Der Ehemann bekam eine Gaensehaut, als er seine Frau auf sich zugehen sah. "Hast du Schmerzen?" "Nein", lächelte sie: "Und ab Montag kann ich wieder an meinen Arbeitsplatz zurück."
Da wo ein Tumor ihr Gehvermoegen ausgeschaltet hatte, sitzt jetzt im Nacken eine Platine mit zig Elektroden. Sie werden von einem Schrittmacher im Gesäß gesteuert. 
Die #MHH behandelt also nicht nur Mafiosi exzellent 😊.
Die 46jaehrige Büroangestellte wurde zudem von ihren süchtig machenden Schmerzmitteln befreit. Ip



Mittwoch, 20. Oktober 2010

MHH eröffnet Tagesklinik für Abhängige

Neues Angebot schließt Lücke zwischen Klinik und Ambulanz / Betreuung von Spielsüchtigen einzigartig in Niedersachsen

An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat jetzt eine Tagesklinik für Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen (TaBS) ihre Arbeit aufgenommen. In der Einrichtung werden sowohl Patienten mit Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit als auch mit Glücksspielsucht behandelt. Es ist die einzige psychiatrische Tagesklinik in Niedersachsen, die therapeutische Angebote speziell für Spielsüchtige bereithält.

"Mit der Einrichtung konnten wir eine Lücke zwischen unserer Klinik und unserer Abhängigenambulanz schließen", erklärt Professor Dr. Stefan Bleich, Direktor der MHH-Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie. So sei es jetzt beispielsweise möglich, Alkoholkranke direkt im Anschluss an die stationäre Entzugsbehandlung in die Tagesklinik zu übernehmen. Nach dem Ende der tagesklinischen Therapie können die Patienten in der Abhängigenambulanz (ABAM) vom gleichen Team weiter betreut werden. "Dies bietet hervorragende Möglichkeiten der integrativen Behandlung, eventuelle Behandlungslücken können so minimiert werden", sagt Professor Bleich.

Der Aufenthalt in der Tagesklinik dauert normalerweise acht Wochen. Das tägliche Programm von 8.15 bis 16.30 Uhr ist klar strukturiert. Neben psychotherapeutischen Angeboten stehen Arbeits-, Ergo-, Kunst-, Bewegungstherapie sowie psychosoziale Betreuung auf dem Plan. Ein wichtiges psychotherapeutisches Grundprinzip ist der störungsspezifische Ansatz. "Je nach der Erkrankungsform werden Alkoholabhängige und Glücksspielabhängige nach unterschiedlichen, psychotherapeutisch evaluierten Konzepten behandelt", erläutert Privatdozent Dr. Thomas Hillemacher, Leiter der Tagesklinik. Zusätzlich gibt es störungsübergreifende Gruppenangebote für alle Patienten. Neben der Gruppentherapie liegt ein Schwerpunkt auf der psychotherapeutischen Einzeltherapie. "Hier hat jeder Patient die Möglichkeit, in Einzelgesprächen außer der Suchtproblematik auch andere Problemfelder zu bearbeiten", sagt Dr. Hillemacher.

In der Klinik stehen zwölf Behandlungsplätze zur Verfügung. Das Team der Tagesklinik und der Abhängigenambulanz besteht aus insgesamt 14 Fachleuten. Dazu gehören Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter, Krankenpflegekräfte sowie Ergo-, Arbeits- und Physiotherapeutinnen. Patienten und niedergelassene Arzte können über die Abhängigenambulanz unter Telefon (0511) 532-3167 oder über die Tagesklinik unter Telefon (0511) 532-9190 Kontakt zu Dr. Hillemacher und seinem Team aufnehmen.

Dieser Artikel ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.