Posts mit dem Label soziales werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label soziales werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 7. März 2025

Pflegebedürftige in Pflegeberechtigte umbenennen - Frauen respektieren

Sozialer Sektor: Pflegeberechtigte Frauen werden dort vor allem von ihren pflegenden Geschlechtsgenossinnen deutlich respektloser behandelt. 
Die Pflegerin gibt oft bei einer "Kundin" ihren Senf zu allem dazu, hinterlässt schonmal angefangene Arbeiten unvollendet zurück, erzählt von schrecklichen Krankheiten ihrer Kolleginnen ohne Rücksicht auf die Wirkung, während Männer in der Regel geradezu devot zuvorkommender und wertschätzender behandelt werden. Die Malteser suchen sogar "Gesprächspartner auf Augenhöhe" für sie, und bemerken dabei ihren Rassismus nicht einmal. 
So mancher Grapscher des männlichen Patienten wird von Pflegerinnen toleriert, während Patientinnen vom Mitpatienten bis zum Fußpfleger sexuell belästigt werden, bis hin zur Vergewaltigung im Altenheim.
Ein Mitarbeiter der Diakonie drohte selbst einer Vermieterin, die Türen einzuschlagen, wenn sie nicht sofort für den Messie öffnete, den sie aufgenommen hatte. Geholfen wurde ihr nicht, im Gegenteil. ip

Donnerstag, 13. Februar 2020

Die Quadratur des Sozialwesens


#Hannover. Kinder aus Suchtfamilien brauchen ein neues Zuhause.
Der Fachbereich Soziales zahlt horrendes Geld an Sozialarbeiter und Pflegepersonen, die sie aufnehmen, von Möbeln über ein nagelneues Auto bis Honorar.
Was aber, wenn die Pflegenden selbst eine zu tolerante Großzügigkeit gegenüber Trinken, Kiffen, Psychopathologie und sexuellen Stereotypen aufweisen?
Soziales automatisch mit Gutsein gleichzusetzen, ist ein gefährliches Klischee. Nicht erst seit Luegde. Ip

Dienstag, 24. Mai 2011

*********** Zahl der Sorgerechtsentzüge um 40% in vier Jahren gestiegen

***********  WIESBADEN -Im Jahr 2009 haben die Gerichte in Deutschland in rund 12 200 Fällen Eltern vollständig oder teilweise das Sorgerecht entzogen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist damit die Zahl der Sorgerechtsentzüge um 40% gegenüber dem Jahr 2005 gestiegen.   Die Jugendämter haben im Jahr 2009 knapp 15 300 Anzeigen zum vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge an die Gerichte gestellt. Gegenüber 2005 ist das eine Steigerung um 57%.  Zwischen 2001 und 2004 waren die Zahlen der Sorgerechtsentzüge demgegenüber nahezu unverändert geblieben.

Dieser Artikel ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt

Montag, 16. Mai 2011

ehren-amt?

vor allem das amerikanische finanzkapital ist scharf auf die ersparnisse der deutschen, denn dort kennt man traditionell solch ein verhalten nicht, zieht ständig wechsel auf die zukunft.
und wir sind so treu, so treu, man kann uns beleihen und belasten.
auch mit ehren-ämtern. der bundespräsident lobt sie, alle politiker preisen sie, während das derzeitige konsum-aufschwungs-geld in 30 prozent verteuerten nahrungsmitteln verschwindet.
vielen ehrenamtlichen initiativen schließt sich übrigens nicht selten still und leise ein privat-betrieb an, falls es mal doch nicht so klappt. und daran ist nichts falsches. schon florence nightingale forderte, pflege müsse gut bezahlt werden.
insofern gehören für mich leyens pläne in die tonne, sozialgeld-empfänger mit sozial-arbeit zu betrauen.
möchten Sie Ihren opa von einem "zwangs-arbeiter" pflegen lassen?
wer, wie einst röschen albrecht alias inzwischen von der leyen, in einem herrenhaus mit endlosem gartengelände aufwuchs, in dem die antiken möbel persönliche namen trugen. wer wie leyen dort heute den alzheimer-kranken vater und ehemaligen niedersächsischen ministerpräsidenten liebevoll pflegen lässt (keine gunter-sachs-lösung). wer scharaden aufführte und wessen bruder die toten hosen zum privatkonzert empfing, kann sich offensichtlich kaum einfühlen in leute, die das kostenlose bildungspaket für ihre kinder verweigern.
wäre sie sozialarbeiterin gewesen, wüsste sie, dass unsere armen sich nicht für arm halten, und nirgendwo so viele handys klingeln wie in der sozialamt-warteschlange.
wieso denn ein instrument lernen, wenn noch das neueste video-spiel nicht erworben ist? die kinder selbst identifizieren sich immer mit ihren eltern, selbst wenn die den ganzen tag duhn sind, selten mit bildungspaketen. und sowohl eltern als auch soziales umfeld fürchten sich zudem davor, dass bildung ihnen ihre kinder entfremdet.
schlechter hätte es selbst die spd nicht anpacken können.
im hier zur diskussion stehenden milieu wird schlicht geleugnet, bedürftig zu sein, hier hat man angeblich alles im griff, mit sicherheit aber seinen stolz.
doch zurück zum ehren-amt.
einem staat, der diese ämter, ähnlich wie unsere ersparnisse, missbraucht, sollte man diese ehre vielleicht verweigern? ip

Mittwoch, 13. April 2011

Hilfe für Notfälle

enercity gründet mit Unterstützung der Landeshauptstadt Hannover sozialen Härtefonds für Energiekostenschuldner

Kunden mit Zahlungsschwierigkeiten gehören zum Alltag von Unternehmen. Beim Forderungsmanagement rund um Energie- und Wasserkosten offenbaren sich in Einzelfällen erst anlässlich einer Sperrung der Energie- oder Wasserlieferung Notsituationen sozial benachteiligter Personen. Generell werden Sperrungen als letzte Konsequenz erst nach mehreren schriftlichen Mahnschritten angedroht und hätten oft durch frühzeitiges Handeln der Kunden vermieden werden können.
In Ergänzung zu den bereits vorhandenen Möglichkeiten, wie Ratenmodellen oder Stundungen und den öffentlichen Unterstützungsleistungen für sozial Benachteiligte, hat enercity mit Unterstützung der Landeshauptstadt Hannover einen Verein ins Leben gerufen, um soziale Härten bei Sperrungen vermeiden zu helfen. Der am Freitag, 8. April 2011, gegründete Verein trägt den Namen „enercity Härtefonds e.V.“. Am Mittwoch, 13. April 2011, stellten enercity-Personaldirektor Jochen Westerholz und Hannovers Jugend- und Sozialdezernent Thomas Walter den Härtefonds bei enercity vor.

Der Verein verfolgt das Ziel, soziale Härten bei Strom-, Gas- und Wassersperrungen von enercity-Kunden (nur Privathaushalte, keine gewerblichen Kunden) durch finanzielle Unterstützung zu vermeiden. Der Verein wird zurzeit finanziell vollständig von der Stadtwerke Hannover AG getragen. Kunden anderer Wettbewerber werden deshalb nicht unterstützt. Die Unterstützung richtet sich ausschließlich an unverschuldet in finanzielle Not geratene private Energie- und Wasserkunden der Stadtwerke Hannover AG.
Unterstützung erhalten enercity-Kunden mit geringem verfügbaren Einkommen, die sich zur Abwendung oder Aufhebung von Sperrungen („Versorgungsunterbrechungen“) nicht selbst helfen können und erwiesenermaßen hierfür auch keine Leistungen vom JobCenter oder Fachbereich Soziales erhalten.

Mögliche „soziale Härtefälle“ werden enercity ausschließlich von den beiden genannten Behörden, nach Prüfung von deren Unterstützungsmöglichkeiten, benannt. Das JobCenter bzw. der Fachbereich Soziales wendet sich nach Abstimmung mit dem Kunden und dessen ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung an den Verein. Dieser entscheidet anhand eines Kriterienkataloges, ob ein sozialer Härtefall vorliegt. Bei Bewilligung überweist der Verein die finanzielle Unterstützung direkt an die Stadtwerke Hannover AG.

Das Volumen des Härtefonds beträgt im Jahr 2011 bis zu 150.000 Euro und deckt damit rund 300 durchschnittliche private Sperrfälle ab. Die finanzielle Unterstützung wird zweckgebunden für Zahlungsverpflichtungen gegenüber der Stadtwerke Hannover AG aus Energie- und Wasserbezug im Einzelfall bei Vorliegen der Voraussetzungen gewährt. Es handelt sich hierbei um eine Einzelentscheidung des Vereins ohne Rechtsanspruch, die in der Regel einmalig erfolgen soll.

Betroffene Kunden können sich nicht direkt an den Verein wenden. Sie müssen einen Antrag auf Übernahme der Zahlungsrückstände beim JobCenter bzw. Fachbereich Soziales der Landeshauptstadt Hannover stellen. Ihre Bedürftigkeit ist durch Vorlage geeigneter Unterlagen nachzuweisen.

Als „soziale Härtefälle“ gelten Kunden, die aufgrund hohen Alters und/oder gesundheitlicher Einschränkungen, beziehungsweise als Familien oder Alleinerziehende mit kleinen Kindern, besonders von den Auswirkungen einer Sperrung betroffen sind.

Der Auftrag des Vereins besteht nicht darin, die gesetzlichen Leistungen durch regelmäßig wiederkehrende zusätzliche Leistungen aufzustocken. Es ist eine freiwillige Leistung des Vereins, die als Einzelentscheidung und Einzelhilfe ohne Rechtsanspruch gewährt werden kann. Die Stadtwerke Hannover AG ist verpflichtet, wirtschaftlich effizient zu handeln und kann und darf auch unter Gleichbehandlungsgesichtspunkten grundsätzlich keine Forderungsverzichte aussprechen.

Die Gründung des Härtefonds-Vereins ist Ergebnis eines seit Winter 2008 andauernden Konsultationsprozesses mit gesellschaftlichen und behördlichen Akteuren aus dem Sozialsektor. Ein Runder Tisch wurde von enercity in Folge öffentlich kontrovers diskutierter Sperrfälle ins Leben gerufen. Der nun gegründete Verein ist ein zusätzlicher sozialer Beitrag, der für Kunden im Versorgungsbereich der Stadtwerke Hannover AG geleistet wird.

Dieser Artikel ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.