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Dienstag, 24. Mai 2011

*********** Zahl der Sorgerechtsentzüge um 40% in vier Jahren gestiegen

***********  WIESBADEN -Im Jahr 2009 haben die Gerichte in Deutschland in rund 12 200 Fällen Eltern vollständig oder teilweise das Sorgerecht entzogen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist damit die Zahl der Sorgerechtsentzüge um 40% gegenüber dem Jahr 2005 gestiegen.   Die Jugendämter haben im Jahr 2009 knapp 15 300 Anzeigen zum vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge an die Gerichte gestellt. Gegenüber 2005 ist das eine Steigerung um 57%.  Zwischen 2001 und 2004 waren die Zahlen der Sorgerechtsentzüge demgegenüber nahezu unverändert geblieben.

Dieser Artikel ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt

Montag, 20. September 2010

Bindung

- sicher gebundene Kinder gehen sicherer ins Leben?!
Im Moment in aller Munde wollen wir über die Bedeutung der Bindung in früher Kindheit sprechen. Erläutert werden die Bindungstheorie von John Bowlby und die "Fremde Situation" entwickelt von Mary Sintsworth, sowie die daraus resultierenden unterschiedlichen Bindungstypen. Aber es soll auch die Gelegenheit bestehen zum Gespräch und Austausch über das Thema.
Mittwoch, 29.09.2010, 20:00 - 21:30 Uhr, € 5,40
Anmeldung erforderlich!

Ort:
Kath. Familienbildungsstätte, Goethestr. 31, 30169 Hannover
Tel.: 0511/16 405 70

Sonntag, 19. September 2010

Unterstützung statt Randale

Es gibt in meiner Straße vielerlei Arten von Lärm.
Einmal den, wenn es Prügeleien gibt, dann höllisch laute Musik aus einer Wohnung die ganze Nacht hindurch.
Eine weitere ist der harmlose Lärm von Kindern tagsüber.
Aber genau da hängt sich ein Mann aus dem Fenster und schreit "Halt die Klappe".
Ich rufe: "Halten Sie doch die Klappe und lassen Sie die Kinder spielen".
Männer, wenn Ihr beklagt, dass zu wenig Kinder geboren werden, dann solltet ihr die Mütter bei der Kinderbetreuung nach Kräften unterstützen, statt aus dem Fenster nach Ruhe zu schreien.

Freitag, 29. August 2008

eher geht ein kamel durch ein nadelöhr...


um es vorweg klarzustellen: wir frauen haben ein recht auf (berufs)-tätigkeit unserer wahl ebenso wie das recht, kinder zu bekommen und für haushalt und kinderpflege jegliche unterstützung durch die gesellschaft zu bekommen.
Was die Betreuung von Dementen und Kindern durch Langzeitarbeitslose betrifft:
es gibt hier in hannover z.b. eine organisation innerhalb der arbeiterwohlfahrt namens nadelöhr, welche die arbeitslosen problemfälle, mit enormen steuergeldern gefördert, häufig in ihre kinderkrippen steckt.
die mädchen, die sich dann auch mal in meinem büro als praktikantinnen zur bürokauffrau bewerben, erzählen fast einhellig, dass sie sich nicht für die kinderpflege sondern für computer interessieren.....computer ist ja das zeitgemäße zauberwort.
eine von ihnen war straffällig gewesen, erschien auch bei mir plötzlich nicht mehr (jetzt vermutlich wieder, wenn nicht im gefängnis, in der kinderpflege)...und das soll nun künftig im rahmen der beschäftigung von arbeitslosen in großem stil passieren. völlig demotivierte, teilweise sozial labile, pflegekräfte für unsere kleinkinder und alten, ein horrorszenarium.
und frau von der leyen weiß das natürlich auch und sogar am allerbesten.
Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass eine auch nur halbwegs verantwortungsvolle Mutter Frauenministerin von der Leyens Vorschlag, Kinder in einer solchen Krippe unterzubringen, ungeprüft übernehmen könnte.
Jedenfalls wird zum Beispiel beim hannoverschen Nadelöhr-Projekt der Arbeiterwohlfahrt zur Eingliederung von jungen arbeitslosen Frauen manch eine, die nicht in anderweitigen Praktika untergebracht werden kann, in der AW-Kinderpflege abgestellt. Das bedeutet für die jungen Frauen, die sich fürs Büro oder Computerarbeit oder auch für die attraktiven Verkaufspositionen im Mode-Einzelhandel interessieren, auf einen Bereich verwiesen zu sein, der sie eigentlich Null anspricht.
Schon dies sehr merkwürdig, aber noch wichtiger ist hier die Frage: Was bedeutet dies für die kleinen Kinder und deren auf die Betreuungs-Institution vertrauenden Mütter? Wir wissen es (noch) nicht.
Frau kann nur hoffen, dass die Kleinen trotz anderweitiger Ambitionen der arbeitslosen Betreuerinnen gut behandelt werden.
Aber eine verantwortungsvolle Mutter, liebe Frau von der Leyen, würde wohl eher auf ihren noch so geliebten Job verzichten, als ihr Kleines oder auch ihre alten Eltern beliebig eingesetzten Kräften auszusetzen. Es sei denn, die nackte Not zwingt sie dazu.
Website-Text von Nadelöhr, Deisterstraße 85: 'Du bist eine arbeitslose junge Frau zwischen 18 und 25 Jahren? Du möchtest dich für einen Beruf entscheiden und deine Zukunft aktiv gestalten? Du möchtest Beratung in Anspruch nehmen, um dein Leben selbstständig zu gestalten?' Hier werden Hoffnungen geweckt, die offensichtlich nicht erfüllbar sind. copyright:Ingeburg Peters