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Dienstag, 28. November 2023

Destatis: Deutschland - kein Wintermärchen

5,5 Millionen Menschen konnten 2022 aus Geldmangel ihre Wohnung nicht
angemessen heizen. Für viele Menschen in Deutschland ist ein warmes Zuhause nicht selbstverständlich.

Mittwoch, 11. Mai 2011

das kalte grausen




Sehr geehrte Weinfreunde,

bei diesen warmen Temperaturen ist der Begriff Frost eigentlich weit weg, aber er war auch in diesen Tagen existent. Und er hat in den Weinbergen große Schäden angerichtet, wie einige von Ihnen auch durch die Medien erfahren haben. Wegen der vielfältigen Nachfragen möchte ich auf visuelle Art und Weise erklären, was mit den Reben nach einem Spätfrost passiert. Bilder sagen manchmal mehr als hundert Worte….

Das zweite Bild zeigt den Tag vor dem Frost. Die nächsten Bilder zeigen die Situation 2 Tage später.

Die Triebe die jetzt noch nachtreiben, haben keine Trauben mehr, sondern dienen der Rebe zum Überleben. Wir werden jetzt versuchen so viele Triebe wie möglich großzuziehen.

Beste Grüße von der Saar Johannes Peters

Weingut Johannes Peters

Zum Schloßberg

D-54459 Wiltingen

Mittwoch, 13. April 2011

Hilfe für Notfälle

enercity gründet mit Unterstützung der Landeshauptstadt Hannover sozialen Härtefonds für Energiekostenschuldner

Kunden mit Zahlungsschwierigkeiten gehören zum Alltag von Unternehmen. Beim Forderungsmanagement rund um Energie- und Wasserkosten offenbaren sich in Einzelfällen erst anlässlich einer Sperrung der Energie- oder Wasserlieferung Notsituationen sozial benachteiligter Personen. Generell werden Sperrungen als letzte Konsequenz erst nach mehreren schriftlichen Mahnschritten angedroht und hätten oft durch frühzeitiges Handeln der Kunden vermieden werden können.
In Ergänzung zu den bereits vorhandenen Möglichkeiten, wie Ratenmodellen oder Stundungen und den öffentlichen Unterstützungsleistungen für sozial Benachteiligte, hat enercity mit Unterstützung der Landeshauptstadt Hannover einen Verein ins Leben gerufen, um soziale Härten bei Sperrungen vermeiden zu helfen. Der am Freitag, 8. April 2011, gegründete Verein trägt den Namen „enercity Härtefonds e.V.“. Am Mittwoch, 13. April 2011, stellten enercity-Personaldirektor Jochen Westerholz und Hannovers Jugend- und Sozialdezernent Thomas Walter den Härtefonds bei enercity vor.

Der Verein verfolgt das Ziel, soziale Härten bei Strom-, Gas- und Wassersperrungen von enercity-Kunden (nur Privathaushalte, keine gewerblichen Kunden) durch finanzielle Unterstützung zu vermeiden. Der Verein wird zurzeit finanziell vollständig von der Stadtwerke Hannover AG getragen. Kunden anderer Wettbewerber werden deshalb nicht unterstützt. Die Unterstützung richtet sich ausschließlich an unverschuldet in finanzielle Not geratene private Energie- und Wasserkunden der Stadtwerke Hannover AG.
Unterstützung erhalten enercity-Kunden mit geringem verfügbaren Einkommen, die sich zur Abwendung oder Aufhebung von Sperrungen („Versorgungsunterbrechungen“) nicht selbst helfen können und erwiesenermaßen hierfür auch keine Leistungen vom JobCenter oder Fachbereich Soziales erhalten.

Mögliche „soziale Härtefälle“ werden enercity ausschließlich von den beiden genannten Behörden, nach Prüfung von deren Unterstützungsmöglichkeiten, benannt. Das JobCenter bzw. der Fachbereich Soziales wendet sich nach Abstimmung mit dem Kunden und dessen ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung an den Verein. Dieser entscheidet anhand eines Kriterienkataloges, ob ein sozialer Härtefall vorliegt. Bei Bewilligung überweist der Verein die finanzielle Unterstützung direkt an die Stadtwerke Hannover AG.

Das Volumen des Härtefonds beträgt im Jahr 2011 bis zu 150.000 Euro und deckt damit rund 300 durchschnittliche private Sperrfälle ab. Die finanzielle Unterstützung wird zweckgebunden für Zahlungsverpflichtungen gegenüber der Stadtwerke Hannover AG aus Energie- und Wasserbezug im Einzelfall bei Vorliegen der Voraussetzungen gewährt. Es handelt sich hierbei um eine Einzelentscheidung des Vereins ohne Rechtsanspruch, die in der Regel einmalig erfolgen soll.

Betroffene Kunden können sich nicht direkt an den Verein wenden. Sie müssen einen Antrag auf Übernahme der Zahlungsrückstände beim JobCenter bzw. Fachbereich Soziales der Landeshauptstadt Hannover stellen. Ihre Bedürftigkeit ist durch Vorlage geeigneter Unterlagen nachzuweisen.

Als „soziale Härtefälle“ gelten Kunden, die aufgrund hohen Alters und/oder gesundheitlicher Einschränkungen, beziehungsweise als Familien oder Alleinerziehende mit kleinen Kindern, besonders von den Auswirkungen einer Sperrung betroffen sind.

Der Auftrag des Vereins besteht nicht darin, die gesetzlichen Leistungen durch regelmäßig wiederkehrende zusätzliche Leistungen aufzustocken. Es ist eine freiwillige Leistung des Vereins, die als Einzelentscheidung und Einzelhilfe ohne Rechtsanspruch gewährt werden kann. Die Stadtwerke Hannover AG ist verpflichtet, wirtschaftlich effizient zu handeln und kann und darf auch unter Gleichbehandlungsgesichtspunkten grundsätzlich keine Forderungsverzichte aussprechen.

Die Gründung des Härtefonds-Vereins ist Ergebnis eines seit Winter 2008 andauernden Konsultationsprozesses mit gesellschaftlichen und behördlichen Akteuren aus dem Sozialsektor. Ein Runder Tisch wurde von enercity in Folge öffentlich kontrovers diskutierter Sperrfälle ins Leben gerufen. Der nun gegründete Verein ist ein zusätzlicher sozialer Beitrag, der für Kunden im Versorgungsbereich der Stadtwerke Hannover AG geleistet wird.

Dieser Artikel ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.

Freitag, 28. Januar 2011

Bundesbürger beheizen nur noch einzelne Wohnräume

Heizkosten: 60 Prozent der Deutschen frieren lieber
Rohstoffpreise steigen - Beheizung ausgewählter Räume im Trend

Nürnberg - Der erneute Anstieg bei Öl, Gas und Strom lässt immer mehr Deutsche freiwillig frieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des deutschen Immobilienmarktplatzes http://immowelt.de. "Bereits 60 Prozent der Bundesbürger verzichten auf warme Wohnräume. Zudem hat sich die Zahl derer, die einzelne Räume beheizen, im Vergleich zum Jahr 2007 verdoppelt", sagt immowelt.de-Sprecher Jan-Carl Mehles gegenüber pressetext.

Kaum einer lüftet durch

Die im Winter 2010 vom Marktforscher Innofact durchgeführte Datenerhebung unter 1.014 Personen hat außerdem ermittelt, dass konsequentes Stoßlüften nur noch für 26 Prozent eine Möglichkeit darstellt, bei den Energiekosten zu sparen. Drei Jahre zuvor hielten das noch 48 Prozent für sinnvoll. Gegenüber 20 Prozent im Winter 2007 verkneifen sich inzwischen 43 Prozent eine wohlig warme Wohnung und heizen nur noch gezielt einzelne Räume.

Laut immowelt.de ist der Anteil derer, die sich trotz gestiegener Energiepreise für eine warme Wohnung entscheiden, mit gerade einmal zwölf Prozent marginal. Dass dieser Anteil sinkt, ist angesichts der Preisrunden kaum verwunderlich. Laut dem Bund der Energieverbraucher sind fast alle Mieter mit Nachzahlungen konfrontiert. Am stärksten trifft es aber die Hausbesitzer, die mit Öl heizen oder Wasser erhitzen. Bis zu 50 Prozent Mehrkosten sind möglich.

Kältester Dezember seit 40 Jahren

Ausgerechnet zum Jahresende mit dem kältesten Dezember seit über 40 Jahren ist der Preis für den Brennstoff noch einmal nach oben gegangen. Heizkostensteigerungen zwischen 20 und 25 Prozent, schlimmstenfalls um bis zu 50 Prozent sind die Folge. Der Grund: Über das Jahr 2010 betrachtet, verteuerte sich Heizöl um 22 Prozent. Erdgas- und Fernwärmekunden trifft es wegen moderater Preissprünge nicht ganz so hart.

Ob die Mieter auch weiterhin mit hohen Kosten zu rechnen haben, hängt nicht zuletzt von den Temperaturen ab. Wer zu den fast 19 Mio. deutschen Haushalten zählt, die mit Erdgas heizen, kann der Heizkostenabrechnung einigermaßen entspannt entgegensehen. Denn der Gaspreis blieb 2010 weitgehend konstant und sank teilweise sogar. Hier müssen Kunden im Schnitt mit sieben bis acht Prozent Verteuerung rechnen. Der Mieterbund schätzt nur drei Prozent. (Ende)


Aussender: pressetext.redaktion

Donnerstag, 14. August 2008

wetter-opfer

sind wir derzeit opfer von wetterexperimenten? mal ist jede jacke zuviel, so heiß ist es, im nächsten augenblick tritt winterliche kälte ein, gerade dann, wenn man sich nun etwas leichtes angezogen hat.
auch der regen fällt mal fleckerlweis, hier ja, dort nein, und in seltsamen formen, mal sprühregen, mal schnurregen, dann wieder aus kübeln geschüttet. der wind bläst wie am rand des meeres, in der meeresbrise fehlt nur noch die prise salz.
schwere dunkle wolken ungekannten ausmaßes ziehen über die stadt, stürme gehen los, gewitter, nur um dann wieder kurfristig in strahlender bläue zu verschwinden. und bei all dem herrscht hohe luftfeuchtigkeit, die hierzulande untypisch ist und oft ist die schwüle schwer erträglich. der kreislauf eiert, viele haben schwindelgefühle, alte und kranke stehen dem tod näher als dem leben.
das ganze wie aus einem film mit fiennes und thurman als john steed und emma peel, den ich vor jahrzehnten sah, aber den titel nicht parat habe. ich würd mich nicht wundern, wenn, wie in dem film, auch hier plötzlich mitten im sommer schnee fiele. dort ist sean connery der böse, der einen weltraumschirm besitzt, um die erde zu vernichten (nikola tesla lässt grüßen). wer ist es in wirklichkeit, der uns diese marter beschert?