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Donnerstag, 14. Dezember 2023

Kriminalgeschichte des Papsttums - Wochenendseminar


Samstag, 2.März 2024, im www.Bildungsverein.de #Hannover, Stadtstr. 17: Seit zwei Jahrtausenden versuchen alte Männer mit lustigen Hüten in Frauenkleidung die Welt nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Dabei wurde jedes Verbrechen und jede Sünde begangen, die man sich auch nur vorstellen kann. Wer also wissen will, wer für eine Kirche die Hälfte der Gläubigen verkauft hat, wer eine Leiche exkommunizieren ließ, und was das Wort #Pornokratie bedeutet, sollte sich für dieses Thema entscheiden, oder es als Geschenkgutschein unter den Weihnachtsbaum legen...

Sonntag, 21. März 2021

Das koennte der Rat leicht umsetzen:

#Hannover. Umbenennung #KaiserWilhelmRatsgymnasium (#KWR) in RatsGymnasium wäre FriedensAkt politischer Schönheit mitten im Generalsviertel am Zoo und erinnert besser an die vom Rat der Stadt gegründete Schule, aus der berühmte Dichter+Denker hervorgingen+keine Richter und #Henker. 

Aehnlich sieht es für mich bei der Neustädter Hof-und Stadtkirche St. Johannis im Stadtteil Calenberger Neustadt (zusätzliche Verwirrung) aus. Statt die Kirche nach ihrem berühmten Sohn Leibniz zu benennen, dessen Grab sich dort befindet, wird sie für das hannoversche Königshaus vorgehalten, das den Geistesfuersten schaendlich behandelte

#Adel ist aber in Deutschland abgeschafft. (Der alte #ErnstAugust benannte dennoch unseren Oberstadtdirektor mit "Hochwohlgeboren" oder ähnlichem, er sah die Demokratie nur als Zwischenspiel). 
Die #Welfen bemühen inzwischen Gerichte, um sich an der "Rückgabe" ihrer "Schätze" zu bereichern. Das #Marketing der #Marienburg hingegen haben sie uns Steuerzahlern aufgedrückt.  
Und die kostbaren Orgeln in der von mir so getauften: #Leibnizkirche stehen zwar der Musikhochschule zur Verfügung, aber prinzipiell agiert Pastorin Trauschke ganz im Sinne der Eliten. 
Zur Zeit wird beispielsweise über Dantes Goettliche Komoedie referiert statt über #Leibniz' #Theodizee, die gerade jetzt in #CoronaZeiten wesentlich ergiebiger waere...Ingeburg Peters 

https://youtu.be/Xz0OGVTSBhE den wollen wir nicht wieder haben

https://t.co/d475ieWpSU?amp=1 was #PR und #Werbung betrifft, war der Adel auch bei der Aufstellung des ErnstAugust-Reiterstandbildes vorm hannoverschen Hauptbahnhof unschlagbar. 




Montag, 27. November 2017

2018 feiert die Basilika St. Clemens ihr 300-jähriges Kirchweihjubiläum.

Sie ist die Haupt- und Mutterkirche der Katholischen Kirche in der Region Hannover mit ihren etwa 153 000 hier lebenden katholischen Christinnen und Christen. In drei Jahrhunderten hat sich unter dem Dach der Kirche mit ihrer charakteristischen Kuppel vieles ereignet. das  Jubiläumsprogramm: ein Jahr lang, mit mehr als 70 Veranstaltungen. Dazu zählen sowohl Gottesdienste, Konzerte, Straßenfeste, Ausstellungen, als auch Diskussionen, bei denen über die Rolle der Kirchen in der Gesellschaft nachgedacht wird. Schirmherrin und Schirmherr dieses besonderen Geburtstags: die niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe und Landtagsabgeordnete Frau Doris Schröder-Köpf sowie Oberbürgermeister der Stadt Hannover, Stefan Schostok.

Dienstag, 20. Dezember 2011

Der ultimative Lesetipp

Der Heilige Vater in Rom als Urbild aller Scheinväter,
Josef verlangte keine Unterhaltszahlungen von Gott
...mehr über das Männer-Gerangel bei Luise Pusch, der berühmten hannoverschen Linguistin:


Scheinväter

Sonntag, 28. Februar 2010

unheilig

vor über 15 jahren habe ich mal als freizeitbeschäftigung (im nächsten leben werde ich musikerin) an einem seminar gregorianischer gesang in loccum teilgenommen.
ich wollte dort ein meditatives wochenende verbringen, anfangs schien das auch zu gelingen, bis sich plötzlich zwei teilnehmende notorische brummer als journalisten der wochenzeitung "die zeit" outeten und uns zu interviewen begannen.
ich fühlte mich enorm gestört, aber nicht so beispielsweise der schauspieler henze von der theaterwerkstatt hannover, der meistens in stücken den bösen darstellt, weil diese rollen einfach reichhaltiger seien, und auch nicht eine pastorin, die käßmann ähnlich sah, deren namen ich aber vergessen habe.
ich wurde als futterneidische kleinkarierte ebenfalls-journalistin in die ecke gedrängt, obwohl ich an diesem klösterlichen ort gerade der berufsbedingten neugierde entfliehen wollte.
insgesamt war die atmosphäre dieses seminars latent erotisch (eine an der organisation beteiligte schwester beispielsweise glühte in ihrer ständig kundgetanen liebe zu jesus).
ich kam mir abends in meiner kammer wie ein doofes mauerblümchen vor, als ich hörte, welch reger interpersoneller verkehr auf den fluren stattfand.
etwa auch hier futterneid? kann schon sein.
am das seminar abschließenden abendmahl nahm ich äußerst widerwillig teil, eigentlich nur, weil die pastorin (stöhnte tags zuvor: ich bin schon wieder schwanger...)und andere mich dazu drängten.
ich verweigerte, leib und blut christi in form von hostie und wein zu mir zu nehmen,war schließlich wegen der wunderschönen gregorianik da, mit ihren winken und neumen, wollte am liebsten ganz abhauen, fand jedoch in dem gottverlassenen nest kein taxi.
schließlich fing ich an zu heulen, wie häufig in schiefen situationen, und ein junger frischgebackener pastor nahm mich letztlich in einer fahrgemeinschaft mit nach hannover zurück, der am steuer von einer plötzlichen erleuchtung/erscheinung/berufung berichtete, davor war er glaub' ich naturwissenschaftler gewesen.
bei diesen pastoralen bekenntnissen schnaubte die im fond des wagens sitzende schwangere pastorin verächtlich, während die hand des schauspielers aus dem fach der bösewichte auf ihrem oberschenkel ruhte.
eine nette frau aus dem seminar gab mir später recht, dass die stimmung dort ins allzu weltliche gekippt sei.
letzte woche nun rief mich lydia harder von der sonntagszeitung der frankfurter allgemeinen an, sie habe in meinem blog gelesen, und befragte mich in zusammenhang mit dem käßmann-fall vor allem zur autostadt hannover (vw,conti,phaeton, radfahren, friedensbewegung usw.) und der stimmung hier.
ich sprach daraufhin vor einer pressekonferenz kolleginnen diesbezüglich an, die einstellungen schienen insgesamt eher gegen käßmann gerichtet.
und meine haltung?
gestern habe ich etwas über die (erotischen) zumutungen geschrieben, die pastorinnen oft zu erleiden haben.
da wollte ich heute ergänzend berichten, dass nicht alle dies lamm-fromm hinnehmen, sondern ihrerseits manchmal aktiv werden.

Freitag, 26. Februar 2010

kriminelle kirchen-glieder

es sind ja nicht allein die priester, die kleine jungs missbrauchen.
sexuelle sowie stimulanzien en masse benutzende scheinheiligkeit und doppelmoral beherrscht auch die männlichen "gläubigen" der gemeinden.
eine meiner schwestern ist pastorin, oder war es zumindest, bevor sie umschulte.
sie sieht ähnlich wie ex-bischöfin dr.käßmann gut aus, und berichtete mir von den unsäglichen zumutungen, die ihr das priesterliche hüten ihrer schäfchen vergällten.
da kamen oft ehemänner und schilderten ihr genüsslich und ungehemmt in allen einzelheiten ihre sexuellen probleme, als wären sie mit einer dieser teuren telefon-nummern verbunden.
der weibliche draht direkt zum himmel wird ihnen vermutlich einfach kostengünstiger erschienen sein, als einzigem unterschied in der hemmungslosen triebwelt ihres spatzenhirns.
von der menschenwürde einer frau, auch einer pastorin, hatten sie noch nichts gehört.

Dienstag, 7. April 2009

ostern - das fest zum ei

ein wunderwerk der schöpfungskraft: das ei. beim fußball rennen 22 männer hinter dem runden symbol-ding her, europäische fürstenhäuser spielten allenthalben das jeux de paume, benannt nach evas äpfelchen, der name des hannoverschen ballhofs erinnert daran.
noch deutlicher wurde mir schlagartig der mythische hintergrund beim Ba'-spiel auf der schottischen insel orkney, wo in einem riesigen männer-gewühle das ei untenherum untergründig weitergereicht wird und für die gegnerische mannschaft schwer zu finden und zu fangen ist.
in der kreuzkirche zu hannover nun befindet sich derzeit ein sehr kriegerisches altarbild, passend zu den kriegerischen zeiten.
einst aber hing dort das untenstehende altarbild, das vor der reformation zum hauptaltar der kreuzkirche gehört hat, mit dem thema der heiligen sippe. ganz up to date besonders heute, finde ich, im zeitalter der patchwork-familien.
um maria mit dem christuskind sind deren mutter anna, die drei männer, mit denen anna nacheinander verheiratet war, und alle töchter, schwiegersöhne und enkel gruppiert.
auf dem linken altarflügel ist die zurückweisung des joachim, des vaters der maria, vom opfer und auf dem rechten flügel die geburt mariens dargestellt.
war der altar geschlossen, so zeigte er auf den rückseiten die verkündigung an maria.
(text-information franz rudolf zankl aus der hannover-edition, herausgeber rita seidel und f.r.zankl.)
ich habe noch nicht die zeit gefunden, nach dem verbleib dieses marien-altars zu forschen.
ich wünsche Ihnen und euch mit diesem bild schöne ostertage!

Samstag, 21. März 2009

der kleine mann am 1. mai

der deutsche gewerkschaftsbund hat derzeit eine kampagne zum 1. mai gestartet gegen rechtsradikale, neonazis und rassisten.
dazu hier ein paar historische rückblenden:
nach dem rassisten schleyer wurde eine halle benannt, seine märtyrerposition als opfer der terrororganisation raf war aber hierfür ausschlaggebend.
ich erinnere auch an die historische tatsache, dass die jüdische marxistin rosa luxemburg am ende der weimarer republik in einem phaeton-auto unter tolerierung von hannovers späterem oberpräsidenten noske (spd), zur regierungszeit von friedrich ebert, mit einem gewehrkolben bewusstlos geschlagen wurde, dann das gesicht zerdroschen, schließlich eine kugel durch den kopf gejagt bekam, und in den landwehrkanal geworfen wurde.
der wackere mann, der sie schließlich an einem wehr fand, erhielt die ihm zustehende, nur formal ausgesetzte, hohe belohnung nicht, im gegenteil bestand eine totale informationssperre darüber in der presse (nachzulesen im nautilus-verlag: Die Leiche im Landwehrkanal).
ebenso dicht hielten übrigens die zeitungen nochmal später in sachen RAF bei der mogadischu-entführung. da konnte spd-kanzler schmidt merkwürdigerweise die gesamte presse zum stillschweigen bringen, wie ging das eigentlich in einem freiheitlichen land?
abgesehen von all diesen rechtsradikalen merkwürdigkeiten, die schon lange oder weniger lange her sind, boomt deutschland derzeit aktuell in einem einzigen wirtschaftszweig trotz oder wegen finanzkrise gewaltig: in der waffenproduktion (laut Telepolis, Heise-Verlag).
dazu habe ich meinen 88jährigen onkel adolf befragt, einen herzensguten menschen, der seine an parkinson erkrankte ehefrau unter großen finanziellen und zeitlichen opfern zuhause und später im pflegeheim bis zum tod begleitete und der auch für viele weitere menschen zum wohltäter geworden ist. er ähnelt ein wenig mandela, so liebevoll und weise.
aber onkel adolf war einst ss-mann wie schleyer und hat auch eine entsprechende strafe verbüßt.
mit 19 kam er blutjung zum heer. er erzählt: "die leute hatten nach der wirtschaftskrise keine arbeit, um ihre hungernden kinder zu ernähren. da schien hitler der retter. er versprach arbeit, wurde angehimmelt, in etwa so wie du, liebe nichte, den beatles zugejubelt hast.
die katholische kirche segnete damals sowohl waffen als auch soldaten.
aber als der krieg verloren war, rief sie von der kanzel aus zur buße auf.
da gab es manche, die fühlten sich verraten und warfen mit steinen auf die pfaffen.
krieg ist ein schmutziges geschäft.
der sohn meines nachbarn ist übrigens gerade im bundesdeutschen auftrag in afghanistan im einsatz."
meine historischen schlaglichter sollen zum nachdenken anregen:
geht in euch, ihr bunten, ihr braunen, ihr roten, schwarzen, gelben, ihr dechanten und juristen, ihr parlamentaristen und finanzleute.
und schaut mal nach den blinden flecken in eurer vergangenheit und gegenwart.
gerade jetzt zur beginnenden vorösterlichen fastenzeit.
kampagnen wie "hannover steht auf - gegen rechts" sind gut, gewissensprüfung und suche nach dem inneren schweinehund sowohl rechts, links, als auch in der mitte, noch viel viel wichtiger. nicht allein der kleine mann, der am 1. mai keinen platz für seinen rassismus bekommen soll, sollte angeklagt werden, sondern die gesellschaftlichen voraussetzungen, die seine haltung ermöglichen.
Ingeburg Peters