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Samstag, 26. April 2025

Wenn alle Katholiken, Protestanten, Juden, Hindus, Buddhisten den Krieg verweigern würden, wäre der Frieden nahe


Hildesheim. Trug mich ins Kondolenzbuch für Franziskus im Hildesheimer Mariendom ein (872 erbaut, bedeutendstes Bauwerk der Frühromanik). Diese Halbmastflaggen allenthalben fand ich als Nichtkatholikin übertrieben, wäre er nicht ein guter Argentinier gewesen, der den Großmüttern der Plaza Mayo in Buenos Aires alle erforderlichen Unterlagen der Verbrechen des Kindesraubs und Muttermordes über die unerschrockene Journalistin Dr. Gabriele Weber (www.gabyweber.com) gegen den Widerstand der Regierung Kirchner zur Verfügung gestellt hätte. 

Sah danach im Roemer- und-Pelizaeus-Museum in der Nähe einen multimedialen Film über die restlose Zerstörung der Innenstadt Hildesheims, das mit all den herrlichen mittelalterlichen Fachwerkhäusern im Feuersturm der Briten (als Strafe für die Nazis, siehe unten) aufging. 
Der kläglich wirkende Hauptbahnhof Hildesheim (einst ein prachtvoller Gründerzeit-Bau wie der in Hannover) bezeugt, dass nur wenig wiederaufgebaut wurde. 
Im KZ von Hitler umgebracht die jüdischen Geschäftsleute und Sponsoren der Stadt, verschwunden das erste italienische Eiscafe de Lorenzo, die erste Straßenbahn. Nur der 1000jährige Rosenstock hat es überstanden. 
Einige Nazi-Opfer bekamen nun einen Stolperstein gewidmet; der im Keller unter den Trümmern überlebenden Mutter mit drei Kindern wurde kein Bundesverdienstkreuz gewidmet. 
ChatGTP: Statt nur Militärziele anzugreifen, bombardierten die Deutschen auch Städte, Wohngebiete und Industriezentren – zum Beispiel London, Coventry, Birmingham. Die Idee: Wenn die Bevölkerung leidet und Städte brennen, würde die britische Regierung aufgeben oder zumindest verhandeln wollen. Folge: Hunderttausende Häuser wurden zerstört, viele Menschen getötet oder verletzt. Aber: Die Briten hielten durch. Der "Blitz" stärkte sogar den Zusammenhalt im Land (bekannt als "Blitz-Spirit"). Am Ende scheiterte Hitlers Plan, Großbritannien zu brechen.

2025 droht noch Schlimmeres? Der irreparable maßlose Schrecken eines Atomkriegs, der nichts mehr übrig ließe? Möge der Kelch an uns vorübergehen, wie es so christlich heißt? 
Frieden der Welt statt Rachefeldzügen, die von kapitalistischen Verwertungsinteressen angeheizt werden. 
Dieser Papst hat sich nicht ohne Grund in Santa Maria Maggiore bestatten lassen. Im Vatikan, der Domäne alter weißer Männer, habe er nur gearbeitet, wollte aber bei Gottmutter begraben sein. 
Warum aber forderte er nicht alle Katholiken auf, den Krieg zu verweigern, statt einen Vance zu empfangen? Ipideentextfoto

Das weltbekannte Roemer-Pelizaeus-Museum ist auf jeden Fall einen Ausflug wert, zumal die ägyptische Abteilung demnächst wiedereröffnet wird: https://rpmuseum.de/

Montag, 3. März 2025

Das demokratische Ideal und der digital-finanzielle Komplex


Die Zementierung der amerikanischen Vorherrschaft geschah mit den Abkommen von Bretton Woods, den Dollar als Leitwährung einzuführen, und dem IWF, der doch angeblich armen Ländern finanziell mit Sonderziehungsrechten usw. helfen sollte. Nun wiederholt Trump die Taktik der Bushs, scheinbar um das zerstörte Vertrauen Russlands zu buhlen. Aber dieses Mal hat er mit Putin ein anderes Kaliber vor sich, keinen Jelzin und keinen Gorbatschow...
Demokratisches Ideal ist, dass Führungspersonen die Interessen der Menschen zu ihren eigenen Interesse machen. So wie die deutsche Bundeskanzlerin Merkel schlicht konstatierte, dass wir die Migranten aus ihrem Land vertrieben haben, und nun in der Pflicht stehen, ihnen zu helfen. Punkt. 
Der überall auf der Welt und in allen Religionen akzeptierte Satz "Du sollst nicht töten", egal ob innerhalb oder außerhalb des Gesetzes, weil das Töten die Sozialstruktur zerstört, wird nun mit der Militarisierung sogar in der Bundesrepublik Deutschland wieder mit Füßen getreten. 
Maßnahmen "zum Schutz" lassen die Bevölkerung für die Ängste und Aggressionen ihrer Staatsoberhäupter bezahlen. So gewöhnt sie sich an die Tötung anderer Menschen, Zerstörung fremder Lebensgrundlagen, verachtet die Anordnenden, und fühlt sich selbst in ihren elementaren Bedürfnissen unberücksichtigt. 
Alles, was die unabhängige Entfaltung der Menschen hemmt, vernichtet auf Dauer solche dominanten Führer und es entsteht der kollektive Drang zum Protest gegen sie, weil die Erfüllung der Grundlagen nicht mehr gegeben ist: Nahrung, Behausung, Kleidung, Gemeinsinn, Stabilität, Kreativität, Gesundheitswesen, Arbeit, Bildung, Seinsverbundenheit, Kultur. IP

Sonntag, 1. Dezember 2024

Erbprinzessin Ekaterina als Schirmherrin vom "Henrike"

Der Adel ist in Deutschland abgeschafft. Nur in Hannover kann und will man von ihm nicht lassen. Zwar wanderte er schon früh nach England ab, aber beispielsweise die Traumhochzeiten dort sind doch zu märchenhaft glanzvoll, um Kleinbürgerherzen nicht daran ein wenig am Schirm teilhaben zu lassen (Silvester werden sogar in der Hof! - und Stadtkirche Hannover live Krönungshymnen aufgeführt) 
So ist Ekaterina Erbprinzessin von Hannover nun Schirmherrin des neuen Kinder-- und Jugendkrankenhauses Henrike auf der Bult... 
Eine echte Prinzessin soll es hier wohl sein, die Kinderherzen höher schlagen lässt. 
Aber die wohltätigen Gründerinnen von sämtlichen Krankenhäusern des heutigen Diakovere-Konzerns (Henrike ist eine Zusammensetzung aus Henriette-nstift und Friederike-nstift) gehörten nicht zum "Königshaus", erhielten nur in einigen Fällen etwas Unterstützung von dort.
Wenn jetzt auch jugendliche Kriegs-Opfer Betten im Henrike füllen könnten, und Großbritannien aktuell in uralter Tradition als Seefahrer- und Kriegernation gegen Russland (und letztlich wird auch die Ukraine dadurch noch mehr Opfer haben) wieder mit dem Säbel rasselt, wirkt Prinzessin Ekaterina als Schirmherrin überzogen realitätsverkennend. Das Weiblichkeits- sowie Obrigkeitsstereotyp wird wiedereinmal werbewirksam benutzt. IP


Ikone aus dem Klinikum NeuBethesda in Hannover-Kirchrode, in dem bisher hervorragende medizinische und pflegerische Arbeit für Mutter, Kind, Jugendliche, Psychosomatiker und Alte geleistet wurde, das aber nun durch die Diakovere-Neubauten auf der Bult vor ungewissen Zeiten steht und zum größten Teil bereits aufgelöst wird. 
Bethesda, nach dem aramäischen Begriff "Haus der Gnade", ist inzwischen nur noch als Verkaufsname eines Computerspiels bekannt. Ipfoto